Schlaflos in Zimbabwe (4 W Zimbabwe und Südafrika)

Reisebericht 117 Antworten · 42,6k Aufrufe · gestartet 11. Juni 2012 von Montango
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 ·
christian schrieb:Hallo Mantango!

Da wir diese dubiosen Aktivitäten nicht mitgemacht haben(und auch niemals machen werden), bin ich gespannt wie Du das erlebst hast.

LG Christian
Nicht positiv, aber demnächst mehr davon.

@Karsten: Antelope Park war wirklich der einzige Ort, an dem wir Overlander gesehen haben, ansonsten haben wir meistens nicht einmal andere Touristen gesehen in Zimbabwe. Du kannst Deine Frau beruhigen.
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2’338 Beiträge · seit 200719. Juni 2012 ·
Hallo Montango

Vielen Dank für deinen interessanten Reisebericht und die schönen Bilder. Es freut mich, dass euch Zimbabwe gut gefallen hat.

Allerdings, tja das möchte ich nun mal loswerden, haben wir während unseren Reisen (und das sind wirklich viele) noch nie schlechte Erfahrungen mit Overlandern gemacht. Im Gegenteil, die allermeisten sind wirklich nett und besonders die Fahrer sehr kontaktfreudig, wenn sie merken, dass man nichts gegen sie hat. Die besten, hilfreichsten und zuverlässigsten Tipps bekamen wir stets von Overlandern. Oft haben wir uns gewundert, wie leise sie am Morgen in aller Herrgottsfrühe zusammengepackt haben und bereits verschwunden waren, als wir erwachten.

KarstenB schrieb:
Wie wir diese Riesengruppen hassen, die sich in der Regel auch noch durch extreme Rücksichtslosigkeit auszeichnen!
Naja, da könnte ich viele Beispiele von Selbstfahrern aufzählen, die einem den letzten Nerv geraubt haben, wie unseren Kühlschrankstecker rausziehen, weil das eigene Kabel zu kurz war, Auspuffgase mittels Schlauch zu uns rüber leiten, vor dem Morgengrauen Autotüren endlos zuknallen, bis morgens um 3 Uhr stockbesoffen italienische Arien singen, die ganze Nacht schreiende Säuglinge direkt neben uns, lärmende Stromaggregate stundenlang laufen lassen, usw. usw.
Nicht jeder kann sich aus finanziellen Gründen ein Fahrzeug mieten, oder möchte alleine reisen, was ja eigentlich auch umweltfreundlicher ist, als wenn jeder selbst fährt. Nein, wir haben, überhaupt nichts gegen Overlander, denn auch sie haben das Recht, den Kontinent zu bereisen und kennen zu lernen.

So, nun freu ich mich auf die Fortsetzung des Reiseberichtes 🙂

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 ·
Hallo Erika,

Du hast natürlich recht, überall gibt es nette Menschen oder eben auch Störenfriede.
Ich mag Overlander deshalb nicht so gerne, weil es immer gleich so viele Menschen auf einem Haufen sind. Und wir haben auch schon sehr laute Gruppen erlebt, das gilt aber auch für Einzelreisende.

In diesem Fall hat es uns schon genervt, dass sie ihre Zelte nicht auf der eigenen grossen Campsite aufgestellt haben, sondern direkt vor unserer Feuerstelle. Die wollten nicht auf der eigenen Site stehen, weil es abends auf unserer ruhiger war 😄
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Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 ·
Dienstag, 29.5.2012 Kommerz
Gweru Antelope Park
Der Lion Walk beginnt um 6.30 Uhr. Ausser uns sind nur ein paar Volontäre dabei. Nach ein paar Erklärungen geht es zum Löwengehege. Die beiden Löwen sind jeweils 18 Monate. Ausser diesen beiden gibt es wohl noch zwei Löwinnen, die ähnlich alt sind. Die müssen dann das gesamte Unterhaltungsprogramm leisten: Cub Viewing, Feeding, Lion Walk usw.
Unsere Fragen, wo die Löwen herkommen und wo sie später hingehen, werden leider nur ausweichend beantwortet. Auch die Volontäre können oder wollen uns nicht viel sagen.

Das Löwengehege ist klein. Die beiden Löwen kommen zweimal täglich für 1,5 h raus.

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Wir laufen los und nach ein paar Minuten laufen die Löwen an uns vorbei. Sie nehmen keine Notiz von uns und spielen wie zwei kleine Katzen.

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Einer der Angestellten passt auf, dass sie sich nicht zu weit entfernen. Plötzlich taucht ein Impala auf und die Löwen versuchen zu jagen. Irgendwann finden die Wärter die beiden wieder und wir machen uns auf den Rückweg.

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Es war natürlich ein Erlebnis, die Löwen so nah zu beobachten, trotzdem sehen wir frustriert zu, wie die Löwen wieder in ihr kleines Gehege kommen und gehen zurück auf die Campsite.

Ich möchte jetzt hier keine Diskussion über Lion Walk und Antelope Park beginnen (gibt es ja schon an anderer Stelle)
Wir haben selber zuvor lange mit uns gehadert, ob wir das machen wollen.
Das folgende soll deshalb lediglich unseren persönlichen Eindruck wiedergeben.
Das gesamte Projekt nimmt angeblich Löwenbabys auf, die sonst nicht überleben könnten. Diese werden dann aufgezogen und später (wenn sie für den Walk zu alt sind) in ein grosses Gehege entlassen, wo man mit den Touris dann nachts rumfährt. Dort sollen sich die Löwen dann vermehren und deren Junge später ausgewildert werden. Meines Wissens ist jedoch noch kein Löwe von hier jemals ausgewildert worden.
Wir haben das Projekt als grossen Kommerz empfunden, ausgerichtet auf Touristengruppen. Tierschutz wird hier soviel oder sowenig betrieben, wie in einem beliebigen Zoo oder so manchen Farmen in Namibia, die Tiere in Gehegen halten zum Anschauen und streicheln. Ob das legitim ist, muss jeder für sich selber beantworten.
Wir würden hier nicht wieder hinfahren.
Dazu ist es ausserdem noch kalt und windig. Am Nachmittag trifft der nächste Overlander ein, natürlich mit Getrommel und Getanze.
Der Fahrer des ersten Overlanders leiht uns einen Ventilschlüssel und berichtet, dass morgen ein weiterer Bus erwartet wird. Gut das wir morgen früh abfahren.
Wir mögen immer noch nicht grillen, ins Restaurant wollen wir wegen der vielen Bustouristen nicht, also versuchen wir Pizza zu backen. Es gelingt ganz gut.
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015
761 Beiträge · seit 201019. Juni 2012 ·
Hallo, Montango,

das ist ja ein toller Bericht! 🙂 Danke!

Wir waren - wie Karsten - 1997 letzmalig in Zimbabwe und möchten soo gern wieder dorthin. Dieses und nächstes Jahr klappt das noch nicht, aber wir planen es für 2014.

Die Mana Pools würden wir zwar auch sehr gern besuchen - aber es soll dort aber viel Tsetses geben? 😮 Die haben uns im South Luangwa und besonders im Kafue ziemlich abgeschreckt, so dass wir den Biestern eigentlich nicht mehr begegnen wollen.🤔

Wie waren Eure Erfahrungen?

Bin gespannt auf die Fortsetzung.

Gruß
Doro
~ Africa is a feeling ~
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 ·
Flori schrieb:

Die Mana Pools würden wir zwar auch sehr gern besuchen - aber es soll dort aber viel Tsetses geben? 😮 Die haben uns im South Luangwa und besonders im Kafue ziemlich abgeschreckt, so dass wir den Biestern eigentlich nicht mehr begegnen wollen.🤔

Wie waren Eure Erfahrungen?

Bin gespannt auf die Fortsetzung.

Gruß
Doro
Hallo Doro,

wir haben keine Tsetse`s gesehen.

Grüsse
Montango
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74 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 ·
Hallo Montango,

ich freue 🤩 mich das ich jetzt deinen Bericht über Zimbabwe gefunden habe. Auf diesem Weg erst einmal herzlichen Dank dafür und natürlich auch Glückwunsch zu den tollen Bildern. 🙂
Bisher war ja immer recht wenig über Zim zulesen, aber im letzten Jahr haben wir bei unserem Autovermieter in Joburg ein Schweizer Paar kenneneglernt, die die ganzen letzten Jahre in Zim unterwegs waren. Das hat uns bestärkt dieses Jahr Zim zum erklärten Reiseziel zu machen. Deine Aussagen decken sich mit denen der Schweizer betreffs der Freundlichkeit und der Tiersichtungen.
Nun freuen wir uns um so mehrauf unsere Zim Reise auch wennes noch bis zum November dauert.
Eine Frage hätte ich dann aber noch, außer den im Bericht erwähnten Campsites, welche ihr vorgebucht habt, seit ihr auf Nase losgefahren ?

LG
Afrikavirus
http://www.TickerFactory.com/
2’406 Beiträge · seit 201120. Juni 2012 ·
Hallo Montango,

ich will Deinen Thread nicht okkupieren, aber mit
Hallo Erika,

Du hast natürlich recht, überall gibt es nette Menschen oder eben auch Störenfriede.
Ich mag Overlander deshalb nicht so gerne, weil es immer gleich so viele Menschen auf einem Haufen sind. Und wir haben auch schon sehr laute Gruppen erlebt, das gilt aber auch für Einzelreisende.
hast Du völlig recht. Ich werde mich hoffentlich dazu durchringen können, bevor es in gut 5 Wochen wieder los geht, einen Reisebericht über unsere Tour 2008 einzustellen. Dann wird vielleicht klarer, was uns so auf die Palme gebracht hat.

LG aus dem immer noch (1 Uhr nachts) heißen Budapest,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201120. Juni 2012 ·
Afrikavirus schrieb:

Eine Frage hätte ich dann aber noch, außer den im Bericht erwähnten Campsites, welche ihr vorgebucht habt, seit ihr auf Nase losgefahren ?

LG
Afrikavirus
Hallo Afrikavirus,

wir hatten die Big Cave Lodge, die Exclusive Campsites in Hwange und Mana Pools und in SA die Leshiba Wilderness Lodge und die Campsites im Krüger vorgebucht. Alles andere haben wir vor Ort entschieden. Meistens waren wir die einzigen Gäste.
Auf den Maincampsites in Hwange und Mana Pools wäre zumindest im Mai eine Vorbuchung auch nicht nötig gewesen.

Grüsse
Montango
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1’667 Beiträge · seit 200920. Juni 2012 ·
Hallo, Montango

Nun muss ich auch mal ein " richtiges " Danke sagen, für deinen Reisebericht.
Und natürlich den schönen Bildern.

Da wir im November fast auf eueren Spuren wandeln werden, ist es immer interessant, im voraus etwas über die Route, und die Locations zu hören und zu sehen.

Freue mich auf die Fortsetzung.

Lieben Gruß

Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
3’700 Beiträge · seit 200920. Juni 2012 ·
Hallo Montango,
wir hatten die Big Cave Lodge, die Exclusive Campsites in Hwange und Mana Pools und in SA die Leshiba Wilderness Lodge und die Campsites im Krüger vorgebucht. Alles andere haben wir vor Ort entschieden. Meistens waren wir die einzigen Gäste.
Auf den Maincampsites in Hwange und Mana Pools wäre zumindest im Mai eine Vorbuchung auch nicht nötig gewesen.
Das sind mal wieder unschätzbare Informationen für uns. Wollen wir ja auch im Mai/Juni los und möglichst nichts vorbuchen.

Gaaaanz vielen Dank für den Bericht und die wunderbaren Fotos. 😁

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201120. Juni 2012 ·
Hallo zusammen,

ganz lieben Dank nochmal für Euer positives Feedback.
Normalerweise bin ich nicht so der Reiseberichtschreiber. Für Zimbabwe habe ich aber bei der Planung jedes Wort hier im Forum aufgesaugt, es gibt ja immer noch nur spärliche Informationen und würde davon gerne etwas weitergeben.

Aber es ist dort auch so viel im Fluss, dass alles im nächsten Jahr schon wieder anders sein kann. So waren z.B. viele Straßen, die laut neuster T4A Karte als sehr schlecht beschrieben wurden, mittlerweile geflickt.
Würde mich aber freuen, wenn unsere Infos Euch ein wenig bei der Planung helfen können oder zumindest etwas Vorfreude auf dieses tolle Land wecken.
Morgen geht es dann zu unserer letzten Station in Zimbabwe, bevor es mit Südafrika weiter geht. (und danach fange ich an, Euch mit Fragen für unsere nächste Afrikaplanung zu löchern 😉 )

LG
Montango
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328 Beiträge · seit 200920. Juni 2012 ·
Hallo Montango,

das werden sie - nochmals herzlichen Dank für den sehr schönen Reisebericht 🙂
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201121. Juni 2012 ·
Mittwoch, 30.5.2012 Mystische Felsen
Gweru-Great Zimbabwe Norma Jean Lakeview Resort 230 km 3,5 h incl. Einkaufen und tanken

Bereits um 7.00 Uhr sind wir wieder unterwegs. In Gweru erleben wir es zum ersten Mal, dass eine Tankstelle keinen Diesel hat. Aber einen km später werden wir fündig.

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Wir wählen den Weg über die A18 und die A9, obwohl diese Strecke in T4A als „potholed“ beschrieben ist. Tatsächlich sind fast alle Löcher geflickt und wir kommen mit wenig Verkehr zügig voran. Die Strecke windet sich wunderschön durch die Berge.

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In der Nähe der Städte zeigt sich der zurückkehrende Wohlstand vor allem in vielen Fastfood Ketten auch wenn noch nicht alles wieder funktioniert.

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In Masvingo kaufen wir noch etwas ein und sind um 10.30 Uhr an den Ruinen.
Zuerst gehen wir über den Ancient Path zur Hill Enclosure. Wir sind ganz alleine in den Ruinen, die hier fast ein Labyrinth bilden. Die Ruinen und die Aussicht von hier oben sind überwältigend.

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Im Tal besichtigen wir noch die Great Enclosure mit ihrer doppelten Umfassungsmauer.

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Nach der Besichtigung beschließen wir nicht auf der Campsite an den Ruinen zu bleiben. Nur für die Übernachtung wäre es hier ganz in Ordnung , aber es macht doch eher den Eindruck eines grossen Parkplatzes.
Nachdem wir am Abzweig zu den Ruinen noch ein paar Souvenirs erstanden haben, fahren wir zum 6 km entfernten Norma Jean Lakeview Resort.
Hier gibt es für 12,00 $ / P eine schöne Campsite mit den besten Duschen und Bädern der bisherigen Reise. Feuerholz wird uns kostenlos gebracht. Wie gewohnt sind wir die einzigen Gäste auf der Campsite.

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Auch das Haupthaus, in dem es Zimmer gibt, sieht fantastisch aus. Wir gehen zum Sundowner auf einen Drink auf die schöne Terrasse. Für Nichtcamper gibt es hier auch Chalets, sicher ein Ort, an dem man länger bleiben könnte.

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Der Inhaber kommt an unserer Campsite vorbei und erzählt ein wenig über alte und weniger alte Zeiten. Auch er ist froh, dass die Gäste langsam zurück kommen. Das Hotel hiess zwischenzeitlich Great Zimbabwe Inn, die Beschilderung nennt teilweise noch den alten Namen.
Wir haben noch zwei Nächte bis zu unserer Buchung in Leshiba und überlegen, ob wir nicht hierbleiben wollen und in den Lake Mutirikwe Game Park fahren sollten.
Da wir nicht wissen, wie lange der Grenzübergang bei Beitbridge dauern wird, entscheiden wir aber doch morgen bereits nach Südafrika zu fahren.
An unserem letzten Abend in Zimbabwe grillen wir nochmal Steaks und Butternut mit Tomaten- Schafskäse-Salat.

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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015
206 Beiträge · seit 201121. Juni 2012 ·
Hallo Montango,
es gibt sie doch, die Leute, die nach ZIM fahren. Zuerst bin ich vor einiger Zeit über Erikas Erfahrungen vor Ort gestoßen und nun lese ich seit Tagen bei dir begeisternd mit.
Seitdem läßt mich ZIM nicht mehr richtig los. Es klingt einfach entspannt und relaxt, leere canpgrounds, nette Menschen, Ruhe und herrliche Natur mit allerhand wilden Tieren.
Danke für diesen sehr informativen Bericht und danke, dass du uns auf dieses schöne Land mit aufmerksam gemacht hast.
Dieses Ziel ist nun ganz oben bei mir da.
Ich freue mich auch auf den verbleibenden Rest deiner Reise.

Viele Grüße
Marion
Alexander von Humboldt "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben."
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201122. Juni 2012 ·
Donnerstag, 31.5.2012 Ein eigener Wasserfall
Great Zimbabwe- Mapungubwe 375 km 7 h incl. Grenze ZIM 30 min Grenze SA 55 min und Einkaufen in Musina

Wir fahren um 7.00 Uhr ab und kommen zügig voran. Alle paar km gibt es Radarfallen, wir fahren aber vorschriftsmäßig und werden nicht angehalten. Es gibt auch wieder einige Roadblocks, die meisten lassen uns direkt weiter fahren.Der Verkehr wird dichter je näher wir der Grenze kommen.

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Kurz vor Beitbridge dann eine genauere Untersuchung unseres Landrovers: TIP, Führerschein, Warndreiecke, Feuerlöscher, Reflektoren. Als alles in Ordnung ist die Aufforderung die Nummerschildbeleuchtung anzuschalten. Auch die funktioniert. Dann die Frage, ob das Reserverad auf dem Dach ordnungsgemäß befestigt ist, klar ist es das, hält ja schon seit 4500 km.
Wir dürfen dann doch weiterfahren.
Für den Grenzübergang haben wir uns aus einem südafrikanischen Forum eine Anleitung ausgedruckt: was, wo und in welcher Reihenfolge.
Am Zoll brauchen wir 30 min auf der Zim-Seite, hier ist es wichtig zuerst einen Gatepass zu kaufen (9,45 $ Toll Fee) und dann zur Immigration und dann zum Custom (nächstes Gebäude). Insgesamt läuft es zügig und korrekt ab.
In Südafrika wieder zuerst zur Immigration, hier stehen lange Schlangen. Als ich endlich beim Schalter ganz vorne bin, heißt es dann „ Drivers only“ und Driver ist hier gleich Trucker. Einen Hinweis, dass der Schalter nur für Trucker ist, gibt es nicht. Zum Glück hat die Nachbarschlange mit uns und auch einigen Zimbabwern ein Einsehen und wir müssen uns nicht wieder ganz ans Ende stellen.
Die Fleischkontrolle ist sorgfältig. Wir haben jedoch nichts verbotenes mehr dabei. Weil der Kontrolleur das Canopy so spannend findet, müssen wir fast alle Klappen öffnen. Auch seine Kollegin kommt zum Schauen.
Trotz allem sind wir nach einer knappen Stunde auch durch SA-Grenze.
Südafrika empfängt uns unfreundlich. Es gibt die ersten Regentropfen des Urlaubs direkt hinter der Grenze.
Wir fahren zuerst nach Musina zum Einkaufen. Direkt hinter der Grenze sieht es aus als ob hier Straßenschlachten stattgefunden haben. Überall verbrannte Reifenreste und Steine auf der Straße. Dazu steht alle paar km ein Schild am Straßenrand „High crime zone Don`t stop“
Wir kaufen auf die Schnelle das Nötigste ein und verlassen Musina Richtung Mapungubwe National Park.
Wir haben nicht gebucht, möchten aber gerne aufgrund der Tipps hier im Forum nicht campen, sondern ins Leokwe-Camp. Wir haben Glück, es ist genügend frei.
Schon die Anfahrt zum Camp führt durch eine wunderschöne Landschaft.

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Wir haben Hütte Nr. 12 bekommen mit viel Abstand zu den Nachbarhütten und toller Aussicht auf einen kleinen Wasserfall hinter der Hütte. Die Hütte selber ist sehr geräumig mit Aussendusche und großer Terrasse. Es gefällt uns ausgezeichnet.

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Wir fahren noch zum Treetop-Walk, wo wir die schöne Aussicht geniessen.

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Gleich am Abend kommen Waterbucks zum Trinken direkt hinter unsere Terrasse.

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Zum Abendessen gibt es diesmal ausser dem üblichen Steak als Vorspeise gegrillte Scampi mit Knoblauchbutter. Die Supermärkte in Südafrika sind eben doch etwas besser sortiert.
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201122. Juni 2012 ·
Freitag, 1.6.2012 Eland zum Frühstück
Mapungubwe Leokwe Camp Gamedrives

Während ich das Frühstück vorbereite, ruft mich Frank auf die Terrasse.
Ich schaue nach draußen und tatsächlich laufen zwei Elands direkt vor unserer Terrasse vorbei. Zum Glück habe ich zumindest die kleine Ixus in der Hosentasche.

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Nach dem Frühstück fahren die 4x4 Runde am Fluss entlang.

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Gleich zu Beginn sehen wir eine grosse Giraffenfamilie mit mehreren Jungtieren.

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Später sehen wir noch mehrmals Elefanten, Gnus und natürlich Impalas.

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Am Nachmittag gehen wir noch an den schönen Pool, der ist aber mittlerweile schon ziemlich kalt.

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Da Wochenende ist , werden am Abend fast alle Hütten belegt.
Kurz vor Sonnenuntergang laufen vor unserer Hütte wieder Wasserböcke, Buschböcke und Klippspringer vorbei.

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Zum Abendessen gibt es grünes Thaicurry mit gegrilltem Huhn.
Insgesamt hat Mapungubwe unsere Erwartungen weit übertroffen, es ist eine schöne Unterkunft, eine tolle Landschaft und wir haben viele Tiere gesehen.
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201125. Juni 2012 ·
Samstag, 2.6.2012 Luxus pur
Mapungubwe- Leshiba 230 km incl. Umweg über Louis Trichardt 5 h incl. Einkaufen

Um 7.00 Uhr verlassen wir das Leokwe-Camp. Auf dem Weg zum Maingate sehen wir noch einige Tiere, unsere Giraffenfamilie scheint uns zu verabschieden und später sehen wir noch eine Oryxantilope.

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Die Straße zieht sich schnurgerade durch die Landschaft, erst kurz vor dem Abzweig nach Leshiba wird es wieder interessanter. Da wir noch einkaufen müssen, fahren wir zuerst weiter bis Louis Trichardt und versorgen uns mit allem, was wir in den nächsten Tagen brauchen. Wir haben in Leshiba die Dusha-Villa mit Selbstversorgung gebucht.
Entgegen unserer Befürchtungen ist die Anfahrt zur Leshiba Lodge einfach zu bewältigen. Unterwegs passiert man das verschlossene Einfahrtstor zu dem wir zuvor telefonisch den Zugangscode erhalten haben.
Leshiba Wilderness besteht aus dem Vendu Village mit einzelnen Hütten und Vollpension sowie zwei Villen, die man wahlweise auch mit Selbstverpflegung mieten kann.
Als wir ankommen sind wir mal wieder die einzigen Gäste.
Die Villa ist ein Traum. Sie besteht aus drei verbundenen Rundhütten (Bad, Schlafzimmer und Küche mit Essplatz), Aussendusche und zwei großen Terrassen (eine davon mit Feuerstelle und Plungepool)
Alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet.

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Kaum sitzen wir auf der Terrasse zeigen sich auch schon Giraffen am Wasserloch.

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Später sehen wir dann von der Terrasse aus noch Rhinos am Wasserloch.

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Wir schauen uns nachmittags noch das Vendu Village an, auch hier ist alles sehr schön und geschmackvoll eingerichtet.

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Zum Abendessen gibt es Scampi in Knoblauchbutter gedünstet, Reissalat und mariniertes Rinderfilet.
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201127. Juni 2012 ·
Sonntag,3.6.2012 Schon wieder Rhinos
Leshiba Wanderungen und Gamedrive

Am Morgen wollen wir eine der ausgeschilderten Wanderungen unternehmen. Irgendwann finden wir die weiteren Wegmarkierungen nicht mehr und kehren um.

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Wir verbringen die Zeit auf der schönen Terrasse. Leider ist es in den Bergen um die Jahreszeit schon etwas kühl und auf der Terrasse nur bis kurz nach Mittag Sonne.

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Obwohl extra die Pumpe vom Plunge-Pool angestellt wurde, ist an ein Bad nicht zu denken.
Am frühen Nachmittag gehen wir deshalb nochmal auf eine Wanderung. Dieses Mal haben wir Glück : von einem erhöhten Ausssichtspunkt entdecken wir drei Rhinos mit einem Jungtier in der Grasebene. Wir gehen den Weg runter in die Ebene und den Rhinos entgegen . Da sie mitten auf der Grasfläche stehen, halten wir einen respektvollen Sicherheitsabstand, schliesslich gibt es hier keinerlei Deckung.

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Nachdem wir den vier Rhinos lange zugeschaut haben, gehen wir zurück zur Lodge.
Für den späten Nachmittag haben wir noch einen Gamedrive gebucht, wir sehen ein paar Gnus und noch einmal ganz aus der Nähe das Rhino mit dem grossen Horn, das wir schon zu Fuss gefunden haben.

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Kurz vor Sonnenuntergang entdecken wir noch ein weiteres Rhinokalb mit seiner Mutter.

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Ziemlich durchgefroren kehren wir zur Lodge zurück.
Da es sehr windig und kalt geworden ist, machen wir kein Feuer sondern bleiben drinnen.
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015
Themenstarter1’667 Beiträge · seit 201127. Juni 2012 ·
Montag, 4.6.2012 Es wird kalt
Leshiba Faulenzen

Am Morgen ist es sehr kalt und bewölkt. Dafür gibt es fantastische Aussichten.

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Wir frühstücken lange und gemütlich. Kurz nach dem Frühstück hat der Wind nachgelassen und die Sonne kommt wieder hervor . Auch heute machen wir uns einen faulen Tag, sitzen auf der Terrasse und gehen noch ein wenig spazieren. Die Tiere verstecken sich jedoch, auch am Wasserloch zeigt sich niemand.
Weil es so kalt ist, will ich mir bei der Rückkehr ein schönes heisses Bad in der tollen Steinwanne einlassen. Dumm nur dass ausgerechnet heute kein heisses Wasser aus dem Hahn kommt. Frank schaut nach, das Feuer im Donkey ist aus. Auch sonst ist niemand zu sehen : Mittagspause. Gut das genügend Holz am Donkey liegt, machen wir es einfach selber an. Eine Stunde später ist das Wasser schön heiss. Bei der Kälte ist so ein wenig Luxus natürlich toll, die ewig kalten Duschen vom Anfang unserer Reise würden hier bestimmt dazu führen, dass wir total verdreckt wären 😉
Am Nachmittag trinken wir einen Kaffee im Vendu Village und plaudern mit Joyce, der sehr netten Besitzerin der Lodge . Das ganze Gelände ist in Familienbesitz, das erklärt bestimmt auch, warum hier alles so individuell und liebevoll hergerichtet ist.

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Joyce lässt uns am Abend noch zwei heisse Wärmflaschen bringen, die nehmen wir mit ins Bett.
Zuvor sitzen wir ein letztes Mal an der Feuerstelle, heute abend ist es zum Glück wieder windstill.

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Bei Vollmond geht ein unvergesslicher Aufenthalt in Leshiba zu Ende.
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2015