Hallo ihr Lieben,
im April/Mai dieses Jahres waren wir zum sechsten Mal in
Namibia. Diesmal hatten wir bewusst eine ganz andere Jahreszeit gewählt als bei
unseren vorangegangenen Reisen zu einem unserer Sehnsuchtsziele. Wir hofften, Namibia
einigermaßen grün und mit klarer Luft zu erleben, das kannten wir noch nicht
und waren sehr neugierig auf diese Erfahrung.


Ursprünglich hatten wir im März unterwegs sein wollen, doch nach der ergiebigen Regenzeit im Jahr zuvor verschoben wir die geplante Reisezeit vorsorglich noch einmal etwas nach hinten, um möglichst nicht allzu viel umdisponieren zu müssen.
Hinterher weiß man bekanntlich immer mehr, rückblickend war es eine weise Entscheidung, denn der Regen in diesem Jahr toppte die Niederschläge von 2025 noch einmal deutlich.


Wir hatten keine besonderen Abenteuer im Sinn, wollten vor allem viel Landschaft erleben, grüner und blühender als bislang für uns gewohnt, und die Zeit einfach mit allen Sinnen genießen.


Die Route hatte ich relativ weit im Voraus im Kopf. Sie sollte ein Best of dessen werden, was wir schon kannten bzw. unter anderen (auch wetterbedingten) Voraussetzungen schon kannten und uns zudem zu Zielen führen, die auch gut für Einsteiger- oder Zweittäterreisen passen würden, die wir aber bislang aus unterschiedlichen Gründen noch nicht besucht hatten.


Hinzu kamen einige wenige Joker, die wir einfach einmal ausprobieren wollten - ohne genau zu wissen, was genau uns dort eigentlich erwartete.


Nur bei zwei Stationen überlegten wir intensiver, ob wir sie tatsächlich einbauen sollten: Sossusvlei und Etosha. Weil ich aber Thomas einmal eine Ballonfahrt zum Geburtstag geschenkt hatte und wir sie in der Masai Mara nicht machen wollten, rutschte das Sossuvlei noch rein - und dann auch noch gleich für drei Tage.


Und da wir nun ohnehin schon eine relativ große Runde fuhren, wurde es dann eben doch auch wieder der Etosha. Wohlwissend, dass die Tiere nicht oder kaum auf die Wasserlöcher angewiesen und Sichtungen daher erschwert sein würden.
Doch ganz ohne Safari können wir nicht so gut, zudem lockte auch hier vor allem die Aussicht auf mehr Gras statt Staub. So beschlossen wir, unser Glück einfach zu versuchen. Und uns über alles zu freuen, was eventuell unseren Weg kreuzte.

Alles in allem sollte es also eine Genussrunde werden, wenn auch mit relativ ambitioniertem Start. Und so sah sie schließlich aus:
14. April 2026 - 9. Mai 2026

1 Teufelskrallen Lodge, Kalahari
1 Mesosaurus Fossil Site & Quivertree Dolerite Park
2 (wurde am Ende 1) Norotshama River Resort, Oranje
1 (ungeplant) Alte Kalköfen
2 Klein-Aus Vista Eagle's Nest, Aus
2 Fest Inn Fels Farm Lodge
2 Kanaan Na'an ku se Desert Retreat
3 Sossus Dune Lodge
1 Namib's Valley of a Thousand Hills
2 Meike's Guesthouse, Swakopmund
2 Wüstenquell Guestfarm
1 Ameib Guesthouse, Erongo Mountains
1 Vingerklip Lodge
2 Okaukuejo Resort, Etosha
3 Onguma Bush Camp, beim Etosha
Ich würde mich über Mitreisende auf unserer virtuellen Tour durch ein grünes und blühendes Namibia sehr freuen. Einen Regenschirm braucht ihr nicht, in unserer Zeit gab es keinen Regen - und trotzdem viel Wasser.
Liebe Grüße und bis bald,
Betti (und natürlich Thomas)
















