Beatnick schrieb:Es herrschte Frieden im Wald. Nur eine indische Dame direkt in meinem Rücken zeterte vor sich hin und motzte schließlich Palavi an. Die antwortete so forsch, dass ich kurzfristig sogar von den Tigern abgelenkt war. Da ich kein Wort verstand, drehte ich mich nichtsahnend um und strahlte die Dame an. Kein böser Wille. Ich dachte wirklich nicht, dass etwas dieses Erlebnis trüben könnte. ... Palavi sprach ein letztes Machtwort, und die Dame verstummte - nicht ohne vorher noch entschieden anzumerken, Palavi müsse als Inderin schließlich vorrangig die Interessen der indischen Gäste im Blick haben und nicht unsere. Rassisten gibt es überall.
Hallo Betti
Manchmal ist es echt gut eine Löwin..., oder in diesem Fall vielleicht auch eine Tigerin als Guide zu haben! Diese Dame war ja noch viel schlimmer als diese hinterhältige, hübsche und hochnäsige Hochstaplerin, welche ich im KTP auf den Baum gejagt habe!
Ich hoffe ihr habt euch bei Palavi im nachhinein bedankt für ihren Einsatz, oder vielleicht auch ein lobendes Wort beim Management hinterlassen.
Ansonsten habe ich es mit Tigern eigentlich nicht so. Alleingänger und einfach eine Nummer zu gross. Aber "Katzenmama leckt Katzenjunges"-Bilder gehen bei mir immer! Mein Lieblingsfoto ist dieses hier. Das mit der ganz langen Zunge 😛
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201618. Aug. 2026 ·
Hallo ihr Lieben... ...und erst einmal ein dickes Danke für die Dankes und die Geduld. Leider rief der Job und ich konnte (einmal mehr) beim RB nicht so dranbleiben wie ich eigentlich wollte. Daher sehr verspätet die Antworten auf eure tolle Post und jetzt sollte es auch einigermaßen zügig weitergehen können. Dorie schrieb:Hmm, etwas mehr Dankbarkeit und weniger Gezeter hätte der Dame gut zu Gesicht gestanden - schließlich hätte sie auch KEINE Tiger sehen können
Das ist natürlich wahr, aber da war wohl nichts zu machen.
Dorie schrieb:toll sind alle Bilder ausnahmslos!
Oh! Vielen lieben Dank!
tina76 schrieb:
ich freue mich jedes Mal sehr, wenn Du ein neues Kapitel Deines spannenden Indien-Safari-Reiseberichts einstellst.
😘
tina76 schrieb:Aber die kleinen Tiger sind nochmal ein absolutes Highlight. Was für eine schöne und besondere Sichtung!!! Ich bin total begeistert von Euren Bildern davon.
😘😘
Makra schrieb: ich bin hin und weg von euren Erlebnissen und den Fotos !
😘😘😘
fotomatte schrieb:
Aber sag mal, heißt der kleine blaue Vogel wirklich "Black-naped Monarch"? Oder sind das die Schmetterlinge auf dem Folgefoto. 😉 Ich frage für einen Freund.
Hey Matte, erst einmal freue ich mich, dass du hier mitliest! Es ist tatsächlich der Vogel, der so heißt, zu deutsch Schwarzgenickschnäpper wegen der kleinen schwarzen Zeichnung auf dem Kopf. Liebe Grüße an deinen Freund. 😉
Black Lion schrieb:
Ich hoffe ihr habt euch bei Palavi im nachhinein bedankt für ihren Einsatz, oder vielleicht auch ein lobendes Wort beim Management hinterlassen.
In Worten und monetär bedankt beim Tippen und auch beim Management gelobt. 🙂
Black Lion schrieb:
Aber "Katzenmama leckt Katzenjunges"-Bilder gehen bei mir immer! Mein Lieblingsfoto ist das mit der ganz langen Zunge
Gute Wahl!
Liebe Grüße, ich bemühe mich, dass es zeitnah weitergeht, wir sind ja schon halbwegs auf der Zielgeraden,
Betti
P.S.: Das mit dem Zitieren hab ich wohl noch nicht so raus im neuen Forum...
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200918. Aug. 2026 ·
Hallo Betti,
vielen Dank für die Erklärung des Monarchs, auch im Namen des Freundes. 😘
Ich habe jetzt gerade nochmal die Seite 5 durchgeschaut, da scheint ja einiges durcheinander geraten zu sein mit der Forumsumstellung.
Explizit ist der Honey Buzzard, der Barbet und der Paradise Flycatcher mehrfach im Bericht, bei den Tigerbildern kann ich das nicht sagen, aber vermutlich stimmt da auch einiges nicht. Schade. ☹️
Hoffentlich lässt sich das wieder entwirren, wäre schade um den schönen Bericht.
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201621. Aug. 2026 ·
Hallo Matte,
puh, du liegst leider richtig😒. Und es betrifft noch deutlich mehr Bilder.
Da wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben und ich muss alles noch mal gegenchecken. Leider ist die Zeit im Moment eh so knapp. Ich schau mal, wann ich das auch noch hinkriege (seufz...).
Danke für den Hinweis, ich hoffe auch, ich kann den Knoten noch entwirren (und es betrifft nicht auch noch andere Berichte).
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201621. Aug. 2026 ·
P.S. Ich denke, ich habe es gefixt, es waren tatsächlich ein paar Bilder doppelt, aber nur in zwei Kapiteln (hoffe ich). Da hatte die parallele Migration wahrscheinlich ihre virtuellen Finger im Spiel, aber wer weiß. Liebe Grüße!
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201623. Aug. 2026 ·
Tadoba Teil VI: Abschied von Tiger und Co.
Über den nach dem Patzer der Agentur ausgefallenen Gamedrive
ärgerten wir uns nicht mehr lange. Es gefiel uns, morgens ausnahmsweise etwas länger
zu schlafen und einfach Urlaub zu machen. Thomas schwamm einige Bahnen im
großen Pool beim Restaurant-Bereich, während ich mal wieder auf die Pirsch
ging.
Common Tailorbird
Ashy Prinia
Spotted Dove
Ich liebe daran, dass man in Bewegung ist und praktischerweise
dabei auch noch Schönes entdecken kann. Überall um mich herum huschten Vögel durch
die Büsche und gaben ihr Morgenkonzert, während mich die Languren von ihren
Hochsitzen in den Baumkronen und auf den Dächern der Bungalows argwöhnisch im
Auge behielten. Ich forderte sie lieber nicht allzu sehr heraus, sie waren klar
in der Überzahl und sicher auch bereit, ihr Refugium zu verteidigen, wenn ich
scheinbar Anspruch darauf erhob.
Yellow-throated Sparrow
Später gesellte sich Thomas zu mir und wir spazierten noch
einmal zum See um die Ecke. Es ist einfach eine wunderbar friedliche Gegend und
auch auf der Anlage des Irai Safari Retreat herrschte eine himmlische Ruhe. Dass
dieser Part des Tadoba nicht unbedingt ein Hotspot für große Reisegruppen ist,
machte sich in jeder Hinsicht immer wieder positiv bemerkbar.
Brahminy Starling
Small Minivet
Unsere verbliebenen Ausfahrten waren wie all ihre Vorgänger
herrlich, auch wenn wir mittlerweile viele alte Bekannte im Wald antrafen.
Common Kingfisher mit Fang
Black-winged Kite
Egret
Unter Abnutzungserscheinungen litten wir nicht, jede Fahrt
hatte einen neuen Reiz und immer wieder freuten wir uns darauf.
Brown Fish-Owl
Oriental Honey Buzzard
Nur einmal hatten wir etwas Pech, als Fahrer und Ranger ein
unmögliches Duo abgaben. Erst holte uns der Fahrer zu spät ab und dann zeigten
beide einhellig keinerlei Motivation oder Interesse an unseren Interessen.
Palavi schritt energisch ein und rettete, was kaum zu retten war, doch wir
ärgerten uns über diese ignorante Art, die uns glücklicherweise bei all unseren
Safaris tatsächlich nur dieses eine Mal begegnete. Wir mussten für Stopps
beispielsweise bei Vögeln ziemlich kämpfen, wenn es überhaupt dazu kam, weil
sie wegflogen, wenn wir an ihnen vorbeigedüst waren und schließlich
zurücksetzten. Das war neu, einmalig und auch vollkommen unverständlich.
Asian Green Bee-eater
Common Hawk-Cuckoo
Palavi, das wussten wir mittlerweile, ließ sich so etwas
nicht zweimal bieten und führte in der Mittagspause einige Telefonate. Am
Nachmittag berichtete sie uns, dass das Red Earth Tadoba nicht mehr mit diesem
Fahrer zusammenarbeiten würde und sich zudem beim Forest Department über den
Ranger beschwert habe. Ich beobachtete, wie sie die anderen Naturalisten
entsprechend briefte. Man legte sich wohl besser nicht mit ihr an. Ich mochte diese junge indische Frau, die sich auf ihrem Weg nicht beirren ließ.
Indian Pond-Heron
Yellow-wattled Lapwing
Einmal sahen wir noch Tiger, eine Tigerin mit ihren beiden
Sprösslingen.
Die kleine Familie lagerte erst relativ versteckt an einem
kleinen Bach, wo die Tiere tranken und sich die Bäuche kühlten. Mittlerweile
wussten wir, wie es lief, irgendwann würden sie weiterziehen und wie immer war
die Frage, in welche Richtung. Die Antwort lieferten sie und ziemlich schnell,
die Mutter machte die Vorhut, ...
... bevor auch die beiden Jungtiere den Weg vor uns kreuzten
und sich an ihre Fersen heftete.
Bye-bye Tiger, ihr habt uns sehr viel Freude gemacht!
Am Morgen unserer Abreise ging es ein letztes Mal in den Wald,
in der Pufferzone begegneten wir keinem anderen Auto, und so wurde es eine
herrlich friedliche Fahrt durch schöne Natur mit schönen Begegnungen.
?
Indische Weichschildkröten
Schließlich packten wir unsere Sachen und verabschiedeten
uns schweren Herzens von Palavi und diesem immer gleichen und doch so
unterschiedlichen Lebensgefühl und Rhythmus auf Safari.
Nach etwa drei Stunden erreichten wir am Nachmittag Nagpur, der
Lärm und das Chaos einer indischen Stadt wirkten fremd nach den vielen Tagen im
Wald. Vom Tuli Imperial - nicht zu verwechseln mit dem Tuli International - mit
seinen drei Landessternen hatten wir nicht allzu viel erwartet, doch es war die
letzte große positive Überraschung auf dieser Reise. In unseren dreckigen
Safari-Klamotten fühlten wir uns ziemlich fehl am Platze in der auf Hochglanz
polierten Empfangshalle, doch wahrscheinlich war man hier an den Anblick
abgerissener Natur- und Tiger-Enthusiasten gewöhnt.
Das gediegene Zimmer war so gemütlich wie komfortabel und
ich bedauerte, dass wir noch in der Nacht fortmussten. Nach einem kleinen Power
Nap und einer Dusche gingen wir zum (inkludierten) Abendessen, das uns schon
sprachlos machte, bevor es überhaupt begonnen hatte.
Die riesigen Buffets waren überladen mit Köstlichkeiten aus
aller Welt, und gleich mehrere Köche bereiteten das Wunschessen ihrer Gäste
frisch vor deren Augen zu. Ich konnte mich kaum entscheiden und war zudem wie
immer bedauerlich schnell satt, aber den Luxus, der uns hier umgab, ließ ich
mir nach den Safari-Tagen ehrlicherweise sehr gerne buchstäblich schmecken. Die
italienische Pasta hatte tatsächlich was von Italien und das Thai-Food was von Thailand
- auf indisch verzichtete ich; ich liebe es, aber es hing mir langsam zu den
Ohren raus.
Später relaxten wir auf der Dachterrasse, wo schließlich immer
mehr herausgeputzte junge Inderinnen und Inder bei wummernden Bässen die Bar und
die schicken Polstermöbel belagerten. Es war Wochenende. Was für ein Kontrast
zu dem vollkommen anderen Leben in den vorangegangenen Tagen.
Schlaf bekamen wir nicht, dazu war die Nacht zu kurz. Wir dösten
etwas vor uns hin, bevor wir Schlag Mitternacht und pünktlich zu meinem
Geburtstag wieder auscheckten - mein Wiegenfest wurde an diesem Tag zur
Extended Version, denn wir reisten ja quasi in der Zeit zurück.
Selbst für diesen kurzen Transfer hatte mir unser Fahrer
zwei kleine Chipstüten bereitgelegt, ich packte sie für den Flug ein, weil das
Abendessen so unfassbar üppig ausgefallen war. Am Flughafen betrachtete ich noch
einmal die vielen überdimensionierten Tiger-Fotos an den Wänden, die ich bei
unserer Ankunft so sehnsüchtig bewundert hatte. Nun dachte ich, dass wir uns
wirklich nicht beschweren konnten. Über rein gar nichts.
Eine letzte kleine Debatte noch bei der Ausreise wegen des
mühsam errungenen Journalisten-Visums, dann stiegen wir in den Flieger und kehrten
zurück in unsere Welt, die so ganz anders ist als die indische.
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201630. Aug. 2026 ·
Das Fazit
Wohl kaum ein Land der Erde hat so viel mit Klischees zu tun
wie Indien. Indien ist laut, Indien ist dreckig, ein einziges Chaos und man
wird zwangsläufig krank - ganz vorne Magen-Darm-Infekte. Letzteres ist mir in
fünf und Thomas während seiner drei Indien-Reisen nicht passiert - anders als
zum Beispiel in Afrika. Was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht vorkommen
kann.
Straßenstände meiden, nur abgefülltes Wasser (intakten
Verschluss prüfen) auch zum Zähneputzen nutzen sowie die gute alte Faustregel
"Cook it, peel it, or leave it" beherzigen, dann ist schon mal eine
Menge erreicht.
Und: Indisches Essen muss nicht scharf sein. Es gibt auch
milde Currys und zudem in den Unterkünften in aller Regel engagierte Köche, die
erpicht darauf sind, die Wünsche ihrer Gäste zu erfüllen. Um indisches Essen
kommt man allerdings - zumindest außerhalb der Städte - nicht immer herum. In
dem Fall haben wir es leicht, denn wir lieben die schmackhafte indische Küche.
Und für mich als Vegetarierin ist es ohnehin das Paradies.
Der Dreck, der Müll, die Armut, der Lärm und das
Verkehrchaos - stimmt sicherlich alles bis zu einem gewissen Grad. Und doch liebe
ich es, mich im Tuk-Tuk durch die verstopften Straßen zu schlängeln. Das Leben
mit unmittelbarer Wucht zu spüren. Denn Indien ist eine Attacke auf alle Sinne - ein Land der
Kontraste. Es duftet und stinkt. Ist still und dann wieder schrill laut. Da
sind der Glanz und die einzigartige Pracht uralter Paläste und Tempel auf der
einen und schier endlos erscheinende Slums, die sich teilweise - wie in Mumbai
- mitten in der Stadt und über riesige Flächen erstrecken, auf der anderen
Seite.
Die Menschen verhandeln hart, sind manchmal Schlitzohren,
das Kastenwesen schimmert auch heute noch durch, aber vor allem wer Geld hat,
regiert in Indien die Welt und gibt ohne jedes Understatement den Ton an; sicher
einer der Punkte, der uns persönlich den Culture Clash besonders spüren lässt. Doch
die Inder sind auch gastfreundliche Menschen, oft interessiert am Austausch,
offen und loyal, wenn man ihnen auf Augenhöhe begegnet.
So oder so ist Indien einzigartig. Der gewissermaßen exotischste
Ort, den ich je bereist habe. Eine wundersame Welt voller Götter, Mythen und Legenden
und mit Riten und Regeln, die uns Westlern vollkommen fremd ist. Wo sonst auf
der Welt werden in einem eigens dafür gebauten Tempel Ratten verehrt, nur weil der
Elefantengott Ganesha sie als Reittier benutzt haben soll?
Man kann das abschreckend finden oder auch spannend, aber Unvoreingenommenheit
und Neugier sind wohl der Schlüssel zum Zauber, der sich aus all der
Andersartigkeit und Widersprüchlichkeit ergibt.
Wer in Indien auf Safari geht, hat mit all dem ohnehin kaum
etwas zu tun. Unsere Unterkünfte waren sauber, das Essen gut, die Tierwelt ist
faszinierend, die Tiger sind es sowieso. Zeigt sich eine der schönen Katzen,
ist die Aufregung groß und die Autos knubbeln sich unter Umständen. Allerdings
nicht offroad, und ansonsten herrscht ohnehin Stille im Wald. Menschenleer ist
es ja leider auch in Afrika oft nicht mehr...
Mit der Vielfalt der afrikanischen Fauna kann eine Safari in Indien nicht mithalten.
Aber es sind andere Tiere und vor allem auch viele neue Vogelarten, die uns beeindruckt
haben.
Rufous Treepie
Jungle Babbler
Es gibt einige Tigerreservate in Zentralindien, mit denen,
die wir besucht haben, waren wir happy. Wir mochten alles, aber wenn wir uns
entscheiden müssten, dann stachen Tadoba mit seinen Tigern und Kanha mit seiner
Vegetation und Artenvielfalt hervor.
White-eyed Buzzard
Die Reisezeit war für eine Safari in Zentralindien ideal. Im März ist der Monsun noch fern und auch die allergrößte Hitze, auch
wenn die Temperaturen schon ganz schön klettern können. Wir fanden es immer erträglich, gleichzeitig war es immerhin schon so warm, dass die Tiger
buchstäblich baden gingen. Das war ein von uns nicht explizit geplanter, aber
sehr erfreulicher Sidekick.
Leider sind die Zeiten, in denen Safaris in Indien im
Vergleich zu Afrika deutlich erschwinglicher sind, vorbei. Wenn es das Budget
zulässt, ist ein eigener Jeep dennoch (fast) alternativlos. Vor allem, wenn der
Fokus nicht allein auf dem Tiger liegt.
Ich weiß nicht, ob wir noch einmal nach Indien zurückkehren.
Mittlerweile schlagen unsere Herzen vor allem für das östliche und südliche
Afrika - aber auch für den Rest der Welt; vieles reizt uns, das wir noch gar
nicht kennen.
Indien ist kein leichtes Reiseland, es fordert seine Besucher. Man liebt es - oder eben
gar nicht. Dazwischen gibt es wohl nichts. Für mich wird Indien beim Reisen
immer meine erste große Liebe bleiben, die man ja bekanntlich nie vergisst.
Fünfmal hat mich dieses Land begeistert, Thomas immerhin dreimal; zuletzt bei dieser
Safari-only-Tour mit Tieren und Tigern satt.
1000 Dank, dass ihr uns auf dieser virtuellen Reise
begleitet habt! Es hat wieder riesigen Spaß gemacht, die Tour mit euch noch
einmal zu erleben.
gerne habe ich euch auf eurer tollen Reise begleitet. Letztes Jahr in den Sommerferien durfte ich Rajasthan kennenlernen - und ja, Indien ist herausfordernd, spannend, fazinierend, Kulturschock und hat mich total gepackt. Auch wenn es "nur" eine Gruppenreise war, nicht vergleichbar mit eurer selbstgeplanten Reise. Was für mich ganz klar heißt: nächstes Mal in eigener Regie, die Planung für 2028, leider Juli/August, nimmt langsam Gestalt an. 😃
Danke fürs Teilen eurer Erlebnisse und die fantastischen Fotos!
vielen Dank für den wunderbaren Bericht aus den Nationalparks Indiens.
Wie gewohnt: Sehr gute Unterhaltung in Wort und Bild! Es hat daher großen Spaß gemacht, mit euch auf Tiger-Safari zu gehen. Und dazu hat der Bericht auch die ohnehin schon große Vorfreude auf unsere zweite Indienreise noch weiter angefacht.
Indien war uns immer zu anstrengend, mittlerweile sind wir zu alt. Gerade deshalb habe ich deinen/euren RB mit seinen fantastischen Bildern unglaublich genossen. Danke dafür !
vielen Dank für diesen wunderschönen Reisebericht.
Und auch für dieses Fazit, welches Indien sehr gut beschreibt - eine bessere Zusammenfassung kann ich mir nicht vorstellen - incredible India halt….
Danke auch (wohl meistens an Thomas 😊) für diese wunderschönen Fotos !
Liebe Grüße, Dorie
Old Women1’545 Beiträge · seit 201330. Aug. 2026 ·
Hallo, Betti,
ganz wunderbar war es mal wieder, mit euch zu reisen. Mein Gott, was hattet ihr für grandiose Sichtungen!!! Fantastisch!
Uns ist es in Indien wie dir ergangen: es war Liebe auf den ersten Blick, und dabei war der Start alles andere als leicht. 4 Stunden verbrachten wir vorm Kofferband in den Katakomben des Flughafens von Delhi, dann war unserer Fahrer im Parkhaus eingeschlafen, und wir bekamen ihn partout nicht wach und mussten dann ein Taxi in unsere 1. Unterkunft nehmen, was nicht schlimm war, aber doch ärgerlich. Und dann dieser Smog, es stank ganz fürchterlich (war übrigens dann der einzige Tag mit riechbarem Smog), und dann dieser "Krach" auf den Straßen, du verstehst, was ich meine, diese irre Ansammlung an seltsamen Gefährten, die an uns vorbei fuhr, laut hupend und immer tunlichst bedacht, den Kühen, die auf der Straße standen, auszuweichen. Nein, so hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Am nächsten Morgen, der Kummer war mit 1-2 Drinks in der Nacht ertränkt worden, sah es schon ganz anders aus. Ein sehr sympathischer Fahrer stellte sich uns vor, war untröstlich, dass er nicht unser Klingeln gehört hatte (mir völlig unverständlich, wie man bei dem Krach im Parkhaus überhaupt schlafen kann), ein leckeres Frühstück und ab ging es in eine geheimnisvolle Welt.
Für den Winter 2027 habe ich bei unserer Agentur wieder angefragt und zwar mit Schwerpunkt Safari. Wir werden sehen, die Preise sind üppig 😒, wenn man wie wir alleine im Gypsy sitzen möchte.
Ich kann auch nur jedem raten: überzeugt euch selber, fahrt nach Indien und schaut euch das Land an, es ist wunderbar. Meine heimliche Liebe Jaisalmer möchte ich in diesem Leben so gerne noch einmal sehen. Wir haben mitten in der Stadtmauer gewohnt, hatten dort 4 Nächte und haben uns treiben lassen und dabei herzliche Menschen, die uns zu sich nach Hause einluden, kennengelernt. Einzig mit der Schärfe des Essens kam ich nicht so ganz klar. Ich orderte immer "mild", "no Chili", aber irgendwie funktionierte das nicht. 🤷♀️. Mein 1. Abendessen, ein stinknormales Chicken Marsala, war so scharf, dass mir die Tränen nur so herunterliefen. Eiligst kam der Chefkoch herbeigeeilt und brachte mir Speiseeis zum löschen 😁, herrlich, oder? So orderte ich dann immer Joghurt zum Entschärfen mit, das klappte dann so einigermaßen. Den Magen verdorben haben wir uns übrigens nicht, wir haben immer darauf geachtet, gut durchgegarte Speisen zu essen. An die Garküchen haben wir uns nicht heran getraut. Essen gehen ist übrigens extrem preiswert in Indien. Unser Fahrer kannte sich aus und brachte uns abends in gute Restaurants, wo auch Einheimische aßen. Das teuerste an dem Essen war meistens das Bierchen von Reinhard, Wasser ist ja gratis und kommt aus einer verschlossenen Plastikflasche.
ihr macht es einem nicht leicht 😄sich zu entscheiden, wo geht es als Nächstes hin.
Indien, das Reiseziel welches ich als junge Frau so anziehend und spannend fand, rutschte auf der Liste immer wieder nach hinten und schließlich ganz weg. Indien ist laut, schmutzig, voller Slums, chaotisch, frauenfeindlich usw. - alles Argumente, die uns bisher abgehalten haben, dorthin zu reisen. Aber Indien ist so unglaublich vielseitig, wie die Reiseberichte auch zeigen. Es hat viele Seiten, viele Facetten und ich merke wie sich nach und nach das Interesse dorthin zu reisen wieder meldet.
Ihr hattet wirklich ganz besondere Tigersichtungen auf eurer Reise, welche ihr wieder excellent fotografisch festgehalten habt. Ein rundum gelungener Reisebericht, wunderbar geschrieben und ebenso bebildert. Danke für eure Mühe, es macht wirklich immer Feude einen Bericht von euch zu lesen.
Viele Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
etwas verspätet möchte ich mich auch noch bedanken für Deinen wunderbaren Safari-Reisebericht aus Indien. Vielen Dank für Deine Mühe! Ich war sehr gerne dabei und habe mich auf jedes gut geschriebene neue Kapitel und natürlich die tollen Bilder gefreut. Ihr hattet wirklich viel Tigerglück, was nicht unbedingt überall selbstverständlich ist. Das musste ich auch lernen. ;-) Dein Fazit konnte ich ansonsten bestens nachvollziehen. Indien ist herausfordernd was die vollen, lauten, hektischen, aber auch spannenden Städte angeht und lässt einen einfach immer wieder staunen. Eine ganz andere Welt. Im Kontrast dazu haben wir in der Natur, auch oft stille und wunderschöne Plätze mit vielseitiger Tier- und Vogelwelt erleben dürfen. Ich fand es insgesamt wahnsinnig interessant und abwechslungsreich und freue mich schon auf die zweite Reise nächstes Jahr. Danke, dass Du die Vorfreude nochmal geschürt hast darauf.
Champagner8’787 Beiträge · seit 201002. Sept. 2026 ·
Guten Morgen Betti,
bevor der Dank folgt, noch kurz zu dem Fragezeichenvogel. Du hattest ein bisschen weiter oben einen Vogel als Oriental Honey Buzzard bezeichnet. Dieser sieht nach einem juvenilen Vogel aus (Foto links). Der Fragezeichenvogel (Foto rechts) könnte ein ausgewachsener ebensolcher Crested bzw. Oriental Honey Buzzard sein. Aber wie immer: ich weiß es nicht, ich reime mir das eher so zusammen mit Hilfe von eBird usw....
Sodele, und jetzt auch von mir herzlichen Dank für den wundervollen Bericht. Dies hier ist mein absoluter Lieblingsvogel daraus - könntest du diese tolle Eule nicht bitte mal nach Afrika schicken? Nur wegen ihr habe ich keine Lust, nach Indien zu fliegen.... Stell dir mal vor, sie zusammen mit einer Pel's Fishing Owl auf einem Ast. Was für ein Anblick! 🤩
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201609. Sept. 2026 ·
Hallo ihr Lieben,
nach einigermaßen überstandener Zahn-OP (brrrrrrrrrr...) und deren Folgen habe ich endlich wieder Sinn und Muße fürs Forum und mich sehr über eure Kommentare gefreut. Danke für die Dankes!
@Kirsten: Wunderbar, Kirsten, noch ein Indien-Fan. 👍️Und Juli/August ist ja je nach Ziel keine schlechte Jahreszeit...
@Konni: Vielen lieben Dank einmal mehr für die schöne Collage 😘
@picco: Die Tastatur ruft bestimmt bald schon wieder. 😉
@Silvia: Schön, dass du dabei warst und ein bisschen Appetit bekommen hast!
@Sascha: Ich freu mich jetzt schon auf eure Erlebnisse und den Bericht!
@Makra: Anstrengend stimmt schon. Ich freu mich wirklich sehr, dass du den RB und auf diese Weise Indien genießen konntest!
@Dorie: incredible India halt 😄👍️So isses...
@Beate: Mit unseren Sichtungen waren wir auch sehr einverstanden, ein paar andere haben wir in Sri Lanka nachgeholt. Deine Schilderungen sind sehr spannend - und absolut nachvollziehbar für mich. Klingt so, als würde Reinhard noch die eine oder Rupie für Bierchen in Indien ausgeben. 😁
@Elke: Vielen Dank für dein tolles Lob und dass du wieder dabei warst. 🥰Indien ist speziell, aber ich meine, es lohnt sich unbedingt.
@Tina: Viel Spaß bei eurer nächsten Indien-Reise. So schön, dass ihr auch noch einmal hinreist! Es ist genau wie du sagst so wahnsinnig abwechslungsreich. @Bele: Moin Kleene, danke für die Vogelbestimmung! Der Oriental Honey Buzzard ist so oder so sicher einer. Der Fragezeichenvogel ist glaube ich eher keiner, aber wer weiß... Danke fürs Danke dear, die Eule mag ich auch sehr gern und wir haben sie in Sri Lanka (Bericht folgt irgendwann) auch noch etwas besser erwischt, aber ich fürchte, sie will nicht nach Afrika umziehen... Auch wenn ein Treffen mit einer Pel's Fishing Owl sicher reizvoll wäre. 😉
Danke noch einmal, liebe Grüße und bleibt gesund, Betti