Camping im Februar 2018 mit Kleinkind

16 Antworten · 3'418 Aufrufe · gestartet 30. Nov. 2017 von Thilo
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201330. Nov. 2017 ·
Liebes Forum,

schon vor einigen Jahren haben wir mit eurer Hilfe eine wunderschöne Namibia-Reise durchgeführt. Damals habe ich einige Monate damit verbracht, das Forum auswendig zu lernen, bevor ich mich überhaupt an eine Routenplanung wagte. Das wird mir in diesem Jahr wohl nicht gelingen - unser 1-jähriger Sohn nimmt mich zu sehr in Beschlag (was ich ihm keineswegs übel nehme 😉 )
Kurzum: Ich brauche eure Hilfe.

Aber zuerst zur Ausgangslage:
  • Wir haben die Chance, im irgendwann zwischen Mitte Februar und Mitte März sehr günstige Flüge nach Kapstadt oder Johannesburg zu erwerben
  • - Mein Urlaubskonto und Bankkonto geben so wie es aussieht 18 Nächte vor Ort her
  • - Wir möchten Campe und uns selbst verpflegen
  • - Unser Sohn kommt mit - das schafft viel Freude und einige Herausforderungen:
    • - Die Fahrtzeiten pro Tag sollten im Regelfall nicht deutlich größer als vier Stunden sein, einzelne Ausnahmen bekommt er sicherlich hin
    • - Malaria-Prophylaxe für die ganz kleinen scheint keine gute Idee, wir sollten also Regionen mit höherem Malaria-Risiko meiden
    • - Er findet Tiere zumindest zuhause deutlich spannender als Landschaften (was nicht heißt, dass wir nicht auch mal Zeit einfach in schöner Landschaft verbringen können)
  • - WIr suchen trotzdem auch die Einsamkeit und Weite Afrikas, wie wir sie in Namibia erlebt haben
So, jetzt kommt mein Problem: Mir fehlt in Südafrika schlichtweg noch die Grundorientierung und der Überblick, um unsere Recherchen auf wenige Optionen zu reduzieren. Und wie schon gesagt fehlt mir die Zeit mich in alle Möglichkeiten gut einzulesen.

Könnt ihr mir ein bisschen helfen und mir vielleicht zwei, drei Ideen für ein ganz grobes Grundgerüst einer Route geben? Die Details arbeite ich dann gerne auch wieder selbst aus.

Vielen Dank
Thilo
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2017
925 Beiträge · seit 201630. Nov. 2017 ·
Hallo,

bevor das hier in eine Diskussion über das Für und Wider von Reisen mit Kleinkindern ausartet (die es immer wieder gibt - ich denke die Argumente sind euch wohlbekannt), nur ein paar kurze Anmerkungen:

Eure geplante Reisezeit fällt in den Sommer. Je nachdem wo ihr lang fahrt, kann es sehr heiß sein. Das halte ich mit einem so kleinen Kind für etwas problematisch. Südküste dürfte klimatisch erträglicher sein. Generell gilt, dass der Nordosten Malariatechnisch problematisch ist, sonst dürftest du kein Risiko haben. Aber man weiß nie, was die Regenzeit bringt. Letztes Jahr um diese Zeit gab es auch Malariafälle wesentlich weiter südlich als üblich.

Anders als in Namibia wirst du in Südafrika überall erschwingliche (Selbstversorger)Unterkünfte finden. Feste Unterkünfte und einen günstigeren Mietwagen sind damit preislich ähnlich wie ein Campingfahrzeug und Campsites. Da ich es mir (ohne eigene Erfahrungen) eher schwieriger vorstelle, mit Kleinkind zu campen als feste Unterkünfte zu beziehen, würde ich an deiner Stelle mal darüber nachdenken, ob Camping sein muss. Klar, mann ist näher an der Natur - aber ob das mit Kleinkind immer das wichtigste Kriterium ist?

Von Kapstadt aus könnt ihr gut schöne Landschaften und einige kleinere Parks besuchen, habt eine große Bandbreite an Unterkünften zu Verfügung etc. Schau dir mal ein paar Routen bei den REiseberichten an (musst ihn ja nicht ganz lesen), da siehst du grob was man so machen kann. Einsamkeit und Weite wirst du vermutlich aber eher im Westen des Landes finden - kann man aber ganz gut mit Garden Route etc. verbinden (z.B. Twanka Karoo NP).

Da sind andere aber sicher besser geeignet, etwas beizutragen.

Viele Grüße
Fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
568 Beiträge · seit 201430. Nov. 2017 ·
Okay, lassen wir die grundsätzlichen Dinge über Fernreisen und Camping mit Kleinkindern weg.
Bei entsprechendem Egoismus ist das ja auch kein Thema (been there, done it, regret it, but so what...)

Durch die steigende Anzahl von Chinesen in Südafrika hat sich eine Tourismusindustrie gebildet, die gerade auf "South Africa without Malaria" abzielt. Immer mehr Tierparks werden in der garantiert malariafreien Kapregion vermarktet.
Ist im übrigen ja eine traumhafte Gegend. Und als überzeugter "Aushilfs-Südafrikaner" finde ich seit 33 Jahren das Land immer wieder faszinierend. Nur: Südafrika und Namibia sind zwei komplett unterschiedliche Länder.

Die "Einsamkeit und Weite Afrikas" ist hier schwer zu finden, wenn man gleichzeitig touristische Highlights einbinden und einen Einjährigen bespassen will. Theoretisch könnte man durch die Karoo dümpeln, bis man irgendwann die "vibrant City of Queenstown" für einen Abklatsch Manhattans hält. (Zitat eines Freundes aus Port Elizabeth, mit dem ich damals nach langer Suche tatsächlich einen offenen Pub in Queenstown gefunden hatte)
Damals gab es wenigstens noch Dampflok zwischen Kimberley und de Aar, die mir die Karoo versüßten. 😉

Mit einem Einjährigen würde ich nie und nimmer in die Gegend fahren.
Ja, auch mit dem Rest wird's schwierig.
Klar: die Pinguine in Simonstown fallen mir ein, sicher auch für den Kleinen lustig.
Ein paar Tiere in Addo weden sicher auch gern genommen. Dem Kleinen ist es wurscht, ob die Stoßzähne dran sind
oder aus Schutz vor Wilderern abgesägt.
So richtig "kleinkindfreundlich" wird's für 3 Wochen eher nicht, zumal ihr die Aufnahmebereitschaft eures Kleinen wohl etwas zu sehr aus der Erwachsenenperspektive seht.
Bei allem Respekt vor meinem Sohn: unsere Campingreise nach Südfrankreich vor 36 Jahren war ihm keine bleibende Erinnerung.
Uns schon. Lachen können wir aber nur über den Tag, als er kiloweise "Chatauneuf du Pape" - Trauben mampfte.
Mit absehbaren Folgen. Der Rest war noch etwas nervender...
Aus ihm ist allerdings - trotzdem oder gerade deshalb - ein hartgesottener Globetrotter geworden. 🤩

Ist natürlich eure Entscheidung und, falls ihr es wagt, alles Gute für Euch incl. dem Kleinen und den Menschen, die ihr um euch rum nerven werdet. Wie gesagt: been there, done it...

Grüßle
Martin
Themenstarter16 Beiträge · seit 201330. Nov. 2017 ·
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure - auch teilweise kritischen - Anregungen.

Gina, danke für den Link. Die Karte kannte ich allerdings schon - das hilft mir zwar insoweit weiter, dass wir Regionen ausschließen können, aber der Rest von Südafrika ist ja noch immer recht groß.

Fidel, danke für die Hinweise. Die Diskussion, ob Camping oder doch lieber feste Unterkünfte haben wir miteinander jetzt auch schon ein paar mal geführt. Aktuell glauben wir eigentlich, dass gerade und insbesondere der Kleine von der Nähe zur Natur profitieren und diese genießen würde. Aber final entschieden ist das noch nicht, kann auch sein, dass wir letztendlich doch lieber in Häusern schlafen.

Martin, tja, was antwortet man auf einen solchen Post? Aus deiner Nachricht lese ich zwei Dinge.
Erstens: Du befürchtest, dass wir mehr an unsere Wünsche als an die unsere Sohnes denken und hältst uns für vollkommen naiv und egoistisch, überhaupt an solch eine Reise zu denken. Du hältst uns für Reisende, die für ihre "Bucket-List" über Leichen gehen.
Zweitens: Du bist skeptisch, dass in Südafrika eine kindergerechte Reise möglich ist und würdest uns eher davon abraten.

Über die unter erstens genannten Vorwürfe bin ich schockiert und irritiert, widersprechen sie doch deutlich sowohl meiner Intention als auch Selbstwahrnehmung. Ich werde gerne noch einmal eine Nacht darüber schlafen und prüfen, ob ich mich doch irgendwo in deiner Aussage finden kann, ansonsten sieh mir bitte nach, dass ich diese zu den Akten legen möchte.

Der unter zweitens genannte Punkt bleibt zu bewerten.

Ich möchte die Diskussion über Reisen mit Kindern an dieser Stelle ehrlich gesagt nicht bis ins kleinste Detail führen. Hierzu sei nur so viel gesagt: Wir kennen unseren Sohn, wir kennen uns und wir haben auch genug Erfahrung mit Reisen unterschiedlichster Art (auch mit Kind), um reflektiert abwägen zu können. Das kann auch dazu führen, dass wir nach intensiverer Beschäftigung mit einer Idee diese wieder verwerfen - und so ist es uns etwa auch gegangen mit unserer ersten Reiseidee für diesen Winter. Ansonsten möchte ich euch darum bitten, das Vertrauen in uns zu setzen, dass wir im Sinne aller Beteiligten versuchen eine gute Entscheidung zu treffen.

Der erste Schritt dazu ist allerdings gute und solide Information - deshalb habe ich mich an euch gewandt und freue mich nach wie vor über Anregungen.

Viele Grüße
Thilo
568 Beiträge · seit 201430. Nov. 2017 ·
Hi Thilo,
lies doch bitte mal, was da steht und nicht das, was du von vornherein vermutetet hast, was da stehen würde... 😉
Da ist von verschiedenen Gegenden die Rede, auch von verschiedenen persönlichen Erfahrungen.
Wenn ein "Vorwurf" durch dein Hirn geistert, dann hast du ihn als Angst selbst konstruiert.
Das ehrt dich und zeigt dein Verantwortungsbewusstsein,
Deine Entscheidung, erst mal drüber zu schlafen, verstärkt diesen Eindruck.

Euphorie hatte ich nicht erwartet, wie es halt so ist, wenn man aus Erfahrung Gedankenanstöße gibt.
Ich fühle mich auch nicht im Besitz allgemeingültiger Wahrheiten.
Nur muß irgendjemand auch mal unbequeme Gedanken rechtzeitig einbringen, was immer ihr daraus macht.
Aber schon am Anfang meiner Coachingausbildung sagte mein Professor:
"wenn ihr es nicht aushaltet, ab und zu als A...cher angesehen zu werden, sucht euch einen anderen Beruf".
Ich halte es auch heute noch aus. Euer Nachdenken reicht mir vollkommen.
Macht daraus, was für euch richtig ist, denn "das Richtige" gibt es nicht.
Es gibt höchstens den Unterschied zwischen Naivität und "informed decisions".
Wobei natürlich auch hier die Gefaahr der Manipulation besteht.

Ich bleibe allerdings bei den Aussagen über die möglichen und eher ungeeigneten Ziele eurer potenziellen Tour.
Einfach morgen nochmal entspannt durchlesen...
Und: nein, ich erwarte keine Dankeshymnen o.ä. - sonst hätte ich ja was dahersülzen können, daß euch schmeckt.
Dafür sind andere Foristi zuständig.

Gut's Nächtle und weiterhin alles Gute!
Martin
211 Beiträge · seit 201330. Nov. 2017 ·
Als jemand, der schon oft dauerschreiende Kleinkinder und Babys in Flugzeugen erlebt hat, frage ich mich immer, warum tut man das sich, seinem Kind und den Mitreisenden an?

Thilo, das heißt jetzt nicht, dass Dein Kind so ein Dauerschreier ist, aber als Vater eines Kleinkindes, der einen Fernstreckenflug plant, kannst Du das sicher beantworten 😁
Wie kann man Namibia nicht lieben?
2'240 Beiträge · seit 201130. Nov. 2017 ·
Hallo,
in Südafrika würde ich ein Auto mieten und in B&B, Gueshouses übernachten - dort hat es auch oft einen Pool und man kann mit Kind baden. Ehrlich, ich würde die Gardenroute machen - schön langsam - am Tag nicht mehr wie 2-3 h fahren, dann habt ihr auch einen gleichmässigen Tagesablauf mit dem Kleinen.
Es gibt genug zu sehen.
Im Februar sowieso am Schönsten..
Kinder fühlen sich da wohl, wo sich die Eltern wohl fühlen. Ich würde nicht auf andere hören (man muss das machen, was einen selber glücklich macht) 🤩 😘
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
7'312 Beiträge · seit 200630. Nov. 2017 ·
frau_shrimp schrieb:Als jemand, der schon oft dauerschreiende Kleinkinder und Babys in Flugzeugen erlebt hat, frage ich mich immer, warum tut man das sich, seinem Kind und den Mitreisenden an?

... mir persönlich ist ein schreiendes Kleinkind auf dem Platz neben mir deutlich lieber als manch erwachsener Zeitgenosse.
Dem Kleinkind sehe ich manches einfach nach. Das hat die Generation vor mir in meiner Anwesenheit auch so gemacht, als ich klein war.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2017
Themenstarter16 Beiträge · seit 201301. Dez. 2017 ·
Guten Morgen,

klar kann ich das beantworten. Wir haben nicht ohne Grund unsere gemeinsamen Reisen gesteigert. Erst mit Auto und kurzer Strecke getestet, wie Urlaub überhaupt ankommt. Im September waren wir dann gemeinsam in Irland, inkl. Flug. Der Kleine hat weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug andere Geräusche von sich gegeben als ein zufriedenes "Da da" und diverse andere Laute, die wohl die spannenden Inhalte des Bilderbuchs beschreiben sollten.

Ohne diese Prüfung würden wir uns so einen Flug sicher nicht zutrauen. Wir sind aber ziemlich optimistisch, dass er den Flug größtenteils verschläft und ansonsten glücklich über die ungeteilte Aufmerksamkeit ist.

Gruß
Thilo
7'319 Beiträge · seit 200601. Dez. 2017 ·
Thilo schrieb:
WIr suchen trotzdem auch die Einsamkeit und Weite Afrikas, wie wir sie in Namibia erlebt haben
Hallo Thilo

Das mag etwas erstaunen, aber in Südafrika ist es nicht so einfach die Einsamkeit und Weite zu finden.
Ich würde eine Rundreise in Kapstadt starten. Alleine die Stadt und die nähere Umgebung bieten viel was sich sicher auch mit Eurem Sohn machen lässt. Von da aus lässt sich dann eine schöne Runde gegen Norden und Osten drehen. Also erst mal der Küste entlang, vielleicht bis zu den Kaptölpeln in Lamberts Bay. Dann in die Cedar Berge und noch etwas weiter in den Tankwa Karoo NP. So habt Ihr wirklich auch einige einsame und weite Gebiete dabei.
Wenn Ihr noch viel Zeit habt, könnt Ihr weiter bis in die Straussen Hochburg Oudtshoorn und dann da an die Küste runter und langsam zurück Richtung Kapstadt.
Wenn die Zeit nach der Planung eher knapp ist, fahrt Ihr vom Tankwa direkt an die Küste runter in den De Hoop NP und von da aus der Küste entlang zurück nach Kapstadt.

Ich wünsche Euch viel Spass bei der Plaung und bei der Tour.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2017
3'883 Beiträge · seit 201101. Dez. 2017 ·
Guten Morgen Thilo,
euer Baby und ihr werdet den Flug ebenso gut verkraften, wie es unsere sehr kleinen Kinder und wir geschafft haben, damals den Autopud nach Griechenland zu überstehen. Trotz Dreck und Hitze, was im Flugzeug beides höchst selten vorkommt 😄 . Wir haben jeden Urlaub genossen! Wen kleine Kinder im Flugzeug nerven, dem rate ich, eine Schlaftablette zu nehmen und gut isses! Mache ich inzwischen auch so. Chrigus Vorschlag über die Gartenroute klingt doch gut. Mir persönlich gefällt zwar der "wilde Westen" Südafrikas besser, aber das ist Geschmacksache. Was die Tiere anbetrifft, interessieren sich die Kleinen eher für Vögel und Krabbler in unmittelbarer Nähe, als für einen Elefanten in 50 m Entfernung. Falls ihr auf den nicht verzichten wollt, was ich gut verstehe, würde ich ein bisschen 😉 Addo einplanen.

Ich wünsche euch eine erlebnisreiche Reise!

Viele Grüße
freshy
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1'545 Beiträge · seit 201301. Dez. 2017 ·
Hallo Thilo,

erst einmal: Hut ab vor so viel Mut, jedoch das habe ich auch schon mal an anderer Stelle hier gesagt: hätten wir mit unseren Mädels mal damals schon so viel Mut gehabt, was hätten wir alles sehen können. So ging es mit den lieben Kleinen 8 Jahre nach Argeles sur Mer in eine Ferienanlage direkt in den Pyrenäen mit viel Platz zum Spielen und Kontakt zu anderen Kindern.
Eurer Sohn ist 1 Jahr alt, wird also wahrscheinlich schon laufen können und braucht somit auch die Möglichkeit zur Bewegung.
Die Gardenroute eignet sich also wohl hervorragend: Kapstadt, Cape Agulhas, De Kelders könnt ihr auslassen, da zu der Zeit keine Wale, dann Wilderness, Plettenbergbay, Tsitsikamma, der Addo und ganz toll der Mountain Zebra Nationalpark. Ich würde immer versuchen, mehrere Tage an einem Ziel zu bleiben, da es für den Kleinen und auch für euch stressfreier sein wird. Ob das mit dem Campen geht, kann ich nicht beurteilen, da wir keine Camper sind 😎 , aber, wenn es für euch stimmig ist und ihr erprobte Camper seid, warum nicht. Alle Regionen sind malariafrei, können jedoch im Februar recht heiß werden bis auf die Küstenregion, denn da weht meistens ein erfrischender Wind.
Verglichen mit Namibia habt ihr auf der Gardenroute nätürlich nicht die Weite, außer vielleicht in der Karoo (sehr, sehr heiß) und im Mountain Zebra (nicht ganz so heiß und grün), Richtung Nordkap, also Zederberge, Tankwaa Karoo, Augrabies und KTP, wo ihr dann die Weite hättet, wird es dann wohl häufig unerträglich heiß werden. Das würde ich mir dann an eurer Stelle überlegen, denn es könnte doch ein sehr eingeschränkter Urlaub werden. Wir werden diese Region im September/Oktober 2018 besuchen, Gardenroute haben wir im März diesen Jahres gemacht.
Bei Interesse kannst du hier lesen: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html. Da du wenig Zeit hast einfach rechts oben auf die Sonne klicken. Ich würde dann die oneway-Route wählen, also hin nach Kapstadt und zurück von Port Elizabeth. Schau mal bei Emirates, die haben da sicher noch Restkontingente, denn das ist noch relativ erträglich mit Kleinkind, da nur 1 Stop. Die ganz billigen Flüge sind doch häufig extrem Meilenreich und daher sehr zeitintensiv.
Einen anderen Tipp hätte ich noch: schau doch mal hier: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/289209-kinder-und-katzen-in-der-kalahari.html. Das wäre ja eure Reisezeit. Sascha ist mit 2 Kleinkindern gereist, eines davon zu der Zeit auch noch sehr klein. In seiner Signatur findest du noch andere Berichte, alle mit Kindern, jedoch in festen Unterkünften.

Ich wünsche dir viel Vorfreude und ein gutes Händchen bei deiner Planung.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2017
2'391 Beiträge · seit 201601. Dez. 2017 ·
Hallo Thilo, ich kann dir leider nicht raten bei SA, aber ich kann dir nur zustimmen, dass ihr es so machen solltet, wie ihr es für richtig haltet. Du machst nicht den Eindruck, als ob du dir nicht genug Gedanken, um das Wohl deines Kindes machst. Ich weiß nicht was hie zur Zeit los ist, dass Menschen, die mit ihren Kindern einen Afrikaurlaub machen wollen, teilweise als Egoisten bezeichnet werden oder als vollkommen unverantwortlich.?
Als Tipp. Morgens spielen oder netten Ausflug machen in der Mittagszeit dann weitere Strecken, wenn Kind schlafen will. Das fand ich damals sehr praktisch.
Viel Spaß beim planen
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Gast01. Dez. 2017 ·
@ alle
Wir sind mit unseren Kindern vom Kleinkindalter weg verreist, nicht nur aber auch per (Zelt-)Camping. Ich sehe darin kein Problem für eine SA-Tour.
@ Thilo
Dass Selbstversorgerunterkünfte eine gute und u. U. auch preiswerte Alternative zum (Dachzelt?-)Camping sind, wurde schon gesagt. Falls ihr mit Camping ein Wohnmobil meint, stellt sich zumindest die Komfortfrage mit Kleinkind nicht.
Feber/März ist eine gute Zeit für die Küste, wettermäßig und es ist keine Saison.Und für ein bisschen „Tiere schauen“ bietet sich der Addo an und vieles das schon genannt wurde…..

Um den Touristenrummel zu vermeiden (ihr wollt es ja eher abgeschieden) und das Begegnungsrisiko mit Leuten, die Kleinkinder als Belastung empfinden, zu minimieren, folgender Vorschlag:
Vergesst Knysna, Plettenberg udgl. und macht eine großen Bogen herum. Schaut euch auf google maps die Küste und die hunderte Kilometer Strand zwischen diesen Plätzen an. Sucht euch ein paar davon aus, die euch zusagen könnten und wo Bebauung ist. Diese werden größtenteils Ferienhäuser und Pensionistendomizile von Südafrikanern sein. Viele davon verdienen sich gerne ein Körberlgeld durch Vermietung in der Zeit wo kein persönlicher Bedarf besteht. Wenn du die in Frage kommenden Ortsnamen +accomodation oder+ self catering udgl. googelst wirst du fündig werden. In Foren oder tripadvisor wirst du dieses Angebot nicht finden….Gott sei Dank.
Wichtig wäre auch, dass es, nicht nur aber auch, geschützte Badeplätze gibt, die Strände sind zwar herrlich aber das Wasser zu ruppig für Kleinkinder.....ansonsten bleibt immer noch der Pool im Quartier.
Grüße
PS. Und wenn ihr von JHB aus fahren wollt, wäre die Wild Coast (aber nur diese, sonst wird es zu weit) eine gute Wahl,
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2017
2'851 Beiträge · seit 201101. Dez. 2017 ·
Hallo Thilo,

wie schon per PN geschrieben, würde ich SA mit Kleinkind vorziehen.
Ein schöner Campground ist mir in Buffels Bay (Gardenroute) aufgefallen - aber mir stellt sich gerade die Frage, ob man in einen Camper ein Baby-Reisebett gestellt bekommt? 😕 Und das müsstet ihr ja vermutlich mitnehmen.
ICH (inzwischen als Oma mit Enkelkind verreisend, auch per Flieger! und das Kind (1 / 1/2/ 2 Jahre) fand es jedesmal schön und hat Keinen belästigt....) würde jedoch FeWo/ Häuser bevorzugen, weil das Kind einfach besser - und sicherer - krabbeln oder laufen kann!
Bei B&B würde ich explizit anfragen, ob Kinder (in dem Alter) erlaubt sind, damit ihr nicht vor unschönen Situationen steht.

Ich wünsche Euch eine schöne Reise, einen Nachtflug wird das Kind gut verkraften! Ich muss auch schnarchende oder laut betende Mitreisende (6h am Stück) aushalten.... 😉
Und wenn die Großeltern da unten wohnen würden, hätte auch jeder Verständnis fü den Flug!

Viele Grüße
Strelitzie