GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201112. Aug. 2019 · #1
Hallo ihr Lieben,
Auf mehrfachen Wunsch schreibe ich ein Fazit/Resümee zu unserem Keniaurlaub.
Der Kreis schließt sich
Ich muss erst mal ein bisschen ausholen. Schon in der Schule war „Afrika, Dunkel lockende Welt“ von Karen Blixen Pflichtlektüre und ich habe damals schon angefangen von Afrika zu träumen. Ich habe aber nie gedacht ich komme mal hin. Die Jahre sind vergangen und ich habe immer gerne Bücher über Afrika gelesen. Ich habe dann früh geheiratet und Kinder bekommen und ich hatte nicht viel Zeit an Afrika zu denken. Es gab andere Prioritäten und es war schon spannend genug mit den Kids die Verwandten in Norwegen zu besuchen oder zwischendurch auch mal ein Urlaub in Spanien zu verbringen. 🙂
Der Vorteil von früh Kinder bekommen ist dass noch ein Haufen Leben übrig ist wenn die Kinder flügge werden. 😄
So kam 1985 der Kinohit „Jenseits von Afrika“ in den Kinos, und wer war damals nicht hin und weg?
Auf einer Geburtstagsfeier 1986 haben zwei Freundinnen und ich die Idee gestreut: Wie wäre es denn wenn wir zu 6 miteinander nach Kenia gingen? 🙂 🙂 Oh je, oh je. Da hat es schlimme Krankheiten, man muss Malaria Prophylaxe nehmen, sich gegen Gelbfieber impfen und und…, war die begeisterte Antwort. 🙁 😣
Wir haben dann beschlossen eine Mädelestour ohne Männer zu machen. Als die besseren Hälften begriffen haben dass wir gehen, anyhow, haben sie blitzartig die Meinung geändert. So haben wir dann für Februar 1987 zu 6 eine Reise nach Kenia gebucht. 😄
Und was soll ich sagen? Es war alles wunderschön, unsere Erwartungen wurden übertroffen und alle waren begeistert. Ich habe am Kilifi Creek mein Tauchschein gemacht und der Fly-In in der Mara war ein Traum. Nur Robert Redford hat mir nicht die Haare gewaschen, aber man kann nicht alles haben. 😉 🤪
Als wir eine Weile daheim waren ist der Guggumann sehr krank geworden – er hat die Malariaphrophylaxe nicht vertragen und es sah eine Weile nicht gut aus. 😠 Als er wieder gesund war, ist erst Mal Afrika gestorben gewesen. 🙁 😣
Habe ich dann nicht sooo schlimm gefunden, denn wir waren überall auf der Welt tauchend unterwegs.
Da war aber immer ein „pain in my a..“, und da ich Widder bin und nicht so schnell aufgebe habe ich ihn dann mal „rumgekriegt“. 😄 Afrika ja, aber auf Kenia hat er immer noch allergisch reagiert. Wir waren dann viel in NAM, BOT, SA, SIM unterwegs, vor allem die letzten Jahre da ich das Tauchen aus gesundheitlichen Gründen habe aufgeben müssen.
Aber „never give up“, letztes Jahr hat er dann Kenia abgenickt und der Kreis hat sich geschlossen. 😄 😄 😄
Es war klar, wir gehen NUR in die Mara und anschließend nach Diani Beach zum Schnorcheln.
Wir haben uns auf Anfang März geeinigt, da lässt hier der Frühling noch auf sich warten, da wir keinen Wert auf die Migration gelegt haben. Das Geschubse und Gedränge was ich dort in verschiedene RBs gesehen habe, hat unsere Entscheidung bestärkt. 🙄 Ich habe ein paar Camps angeschrieben, letztendlich haben wir uns für das Malaika Camp entschieden, was eine gute Entscheidung war. Wichtig war mir ein Camp IN der Mara zu haben, nicht schickimicki sondern close to nature. Das Camp liegt direkt an der Mara in traumhafter Lage und hat 10 Safarizelte.
John ist Maasai und Jo kommt aus Deutschland.
Die beiden sind ein hervorragendes Beispiel, wie sich zwei Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen getan haben, um einen gemeinsamen Traum zu realisieren. Sie haben den Entschluss gefasst, zusammen ein kleines aber feines Camp in der allerbesten Lage am Mara River im Masai Mara Nationalpark zu errichten. John ist ein sehr erfahrener Top Safari Führer, hier aufgewachsen und Jo ist Fotograf (www.jofink.com). Also beste Voraussetzungen, Gästen aus aller Welt ein unvergessliches Abenteuer-Erlebnis zu bieten.
Alle Angestellten sind Masai und sie waren alle super nett 🙂 🙂
Die Hinreise war von mir suboptimal geplant. Auf den Flügen von Wilson (Inlandflughafen) nach Ol Kiombo waren nur 15 kg Gepäck inclusive Handgepäck erlaubt. Da das Fotogeraffel schon 10 kg hatte, und Frau sich, zumindest in Diani Beach ein bisschen aufhübschen wollte, war das ein bisschen wenig. Haben wir also einen Landtransfer gebucht der uns morgens um 6 Uhr am Flughafen JK abgeholt hat. Kann man ja was von Land und Leute sehen, war so der Gedanke. Weit gefehlt. Das war eine zähe Angelegenheit mit viel Geschüttel und es war klar, so fahren wir nicht mehr nach Nairobi zurück. Wir haben dann von Malaika aus einen Flug nach Wilson organisiert. Schönes Hotel und Flug von Wilson nach Ukunda (20 kg Freigepäck) war schon gebucht und wir haben uns in Nairobi einen schönen Abend gemacht.
Das Tamarind Tree Hotel kann ich wärmstens empfehlen. Man hat uns dann gesagt wir hätten ein Kindersitz extra für das Gepäck buchen können, aber das muss man erst wissen. Frau lernt nie aus!!
Nach viel Gerüttel und viiiele Baustellen sind wir endlich, völlig fertig auf der Bereifung, angekommen. Philip, unser Guide, hat uns am Gate abgeholt und nach einer Stunde, jetzt schon mit vielen Sichtungen unterwegs, haben wir das Malaika Camp erreicht.
Schnell die Sachen ins Zelt gebracht, Lunch gegessen und schon startete der erste Gamedrive.
Wir haben hier gleich den ersten Leoparden gesehen und das war das einzige Mal das ich das Gedränge ein bisschen zu viel gefunden habe.
Man hat uns angeboten für 180 E/Tag ein Fahrzeug exklusiv nur für uns zu haben, aber wir sind ja Schwaben und haben dankend abgelehnt. Ich habe dann gedacht wir machen dann mal morgens ein 3-stundiger Gamedrive und am Nachmittag ebenso - wie üblich halt. Aber das hat sich ein bisschen anders gestaltet.
Das Tagesprogramm hat so ausgesehen:
5 Uhr wecken, Katzenwäsche, Zähneputzen und Tee oder Kaffee trinken. Ich dachte es gibt Frühstück wenn wir zurück sind. Um 6 Uhr, es war noch stock dunkel, ging es schon los. Ein Masai-Umhang und eine Wärmeflasche für jeden haben die morgendliche Kühle angenehm gemacht. Wir waren nur zu 4 im Auto, haben uns gut verstanden und es war reichlich Platz für alles was man so mit sich schleppt. Ein paar Mal ist Jo auch noch mitgefahren. Die Sonne geht langsam auf.
Irgendwann zwischen 10 und 11 hat Philip einen schöner Platz zum Frühstücken gesucht und das ist dann auf die Motorhaube aufgebaut worden. So viel zum zurückfahren und Frühstücken.
Nach einer halben Stunde ging es meistens weiter. Nichts war mit 3 h Gamedrive.
Lunch gab es um 2 Uhr – manchmal waren wir um halb 2 da, manchmal, wenn wir was Interessantes gesehen haben, haben sie auf uns mit dem Essen warten müssen.
Der Lunch wurde immer direkt an der Mara mit Blick auf Hippos und Krokodile eingenommen.
Dann gab es ein bisschen Zeit um Fotos zu sichern oder sich im Zelt zurückziehen um mal auf dem Bett kurz lang machen,
und um 16 Uhr waren wir wieder “ready to ramble“ - gespannt was uns geboten wurde.
Dinner gab es um 20 Uhr, meistens kamen wir wieder im Dunkeln an weil ein Sonnenuntergang oder sonst was fotografiert werden musste, und haben gerade noch Zeit für die Eimerdusche gehabt, oder auch nicht.
Das Essen, sowohl Lunch als auch Dinner hat immer sehr gut geschmeckt. Ein Hoch auf die Köche. 😛 😛 Die Köche waren übrigens die einzigen die kein traditionelles Masai-Gewand anhatten.
Nach dem Essen hat sich keiner lange aufgehalten, alle sind gleich müde ins Bett gegangen - den Kopf picke packe voll mit den Eindrücken des Tages.
Ich habe jeden Abend die gleichen 5 Seiten in mein Buch gelesen, weil ich am nächsten Tag keine Ahnung mehr hatte was ich da gelesen hatte,
Und so haben sich die Tage wiederholt, nur die Sichtungen waren jeden Tag anders.
Wenn ich jetzt ein Reisebericht schreiben wurde, wäre es wie damals in der Schule beim Aufsatz schreiben - „Wiederholung !!“ in rot vermerkt, weil es dann so weitergehen wurde:
Am nächsten Tag um 5 Uhr aufstehen, Katzenwäsche, Tee trinken usw, usw, usw
Unseren Guide: Wir haben so viele tolle Sachen gesehen, und Philip hat keine Mühen gescheut um uns das Beste was die Mara hergibt zu zeigen. Er war ein super Fahrer und Guide und hat uns sicher über Stock und Stein und Flüsse gebracht. Vor allem hat er auch Ahnung von Fotografieren und hat uns immer in die beste Position gebracht. Aber auch in der Mara kann es passieren, dass man eine Stunde oder zwei nichts Besonderes sieht, und dann sind z.B. auf einmal 2 Servalkatzen da, dazu noch jagend mit Beute. 😁
So wie wir mitbekommen haben, waren die Guides aber alle sehr gut.
Wir haben aber schon sagen müssen wenn wir Antilopen oder Zebras usw. fotografieren wollten, das hat irgendwie nicht so gezählt -
Da waren wir dann auch meistens alleine,
genauso wie bei den Vögeln.
Irgendjemand hat Albert erzählt wie lange sie verheiratet sind und er hat erwidert, das wäre ja gar nichts, wir haben am Donnerstag 48. Hochzeitstag.
Jetzt war der Donnerstag da und jemand hat die Camp-Crew von unserem Hochzeitstag erzählt. Große Überraschung! Nach dem Dinner kamen die Masai in traditioneller Kleidung und haben für uns gesungen und getanzt. Zudem gab es noch eine Torte mit toller Widmung. Da niemand was geahnt hat, hat auch niemand eine Kamera dabei gehabt. Es gab ein paar Handyfotos, aber sie sind alles nichts geworden. Ich habe ein paar Tränen vergießen müssen und bewahre das alles in mein Herz.
Der Besuch der Schule, die tatkräftig von Malaika Camp und Mücke und Bernd Hüsges unterstützt wird, hat mich nochmals zu Tränen gerührt.
Diese Kinder, die weitestgehend von der Regierung in Nairobi vergessen sind, hätten sonst nicht viel Gelegenheit zur Schulbildung. Manche Kinder laufen 1,5 h zu Fuß um in die Schule zu kommen. Wenn man die Ausstattung dieser Schule im Vergleich zu dem was wir gewöhnt sind, sieht, kann man eigentlich nur weinen.
Das Wetter war ganz angenehm. Morgens, abends und in der Nacht wurde es ein bisschen chilly so dass man gut schlafen konnte (Wärmeflasche im Bett). 😄 Tagsüber war es warm bis heiß und einmal am Abend haben wir ein bisschen Regen abbekommen.
So sind die Tage in Malaika Bush Camp viel zu schnell vergangen und der Abschied fiel schwer – wir wurden gerne wiederkommen.
Diani Beach:
Ocean Village Club ist ein ganz schnuckeliges Hotel mit einem wunderschönen tropischen Garten.
Wir hatten ein schönes Zimmer mit blick in den Garten.
Gerade richtig zum herunterkommen und entspannen.
Es gab super gutes Essen, am Abend meistens als Candle-light-Dinner im Garten.
Wir haben auch hier 8 Tage gebucht, da ich schnorcheln wollte, aber das war sehr enttäuschend und einmal hat gereicht. Das bisschen Riff war nur mit dem Boot erreichbar und total ramponiert. Ein paar armselige Fische sind da herumgeschwommen - da hat mir das Herz richtig wehgetan. Muss ich nicht haben.
Unser Tagesablauf sah so aus:
8 Uhr aufstehen, kurze Hose und T-Shirt anziehen und frühstücken gehen.
Dann zurück aufs Zimmer, Sonnenkreme verteilen und Badeklamotten und Sarong anziehen.
Laanger Strandspaziergang nach links und dann im Pool schwimmen gehen.
Liege unter Palme ergattern (es gab genug) und LESEN.
Bierchen trinken gehen.
Wieder Strandspaziergang, diesmal nach rechts.
Immer die Strandverkäufer abwimmeln.
Wieder Schwimmen im Pool.
Wieder auf die Liege, lesen und Mittagschlaf halten.
Irgendwann auf die Bude gehen und duschen
Auf die Terrasse sitzen, lesen und ab und zu den Kopf heben und den schönen Garten bewundern.
Anziehen, möglichts wenig da schwül und zum Abendessen gehen.
Ins Bett gehen, Lesen, schlafen.
Zu der Klamottenfrage:
Da braucht man wirklich nicht viel, ich habe das Meiste unbenutzt wieder nach Hause gebracht. 😣 (ich habe mir da was anhören müssen) 1 Kurze Hose + 2-3 T-Shirt zum Frühstücken. 2x Badeklamotten. Ein oder zwei luftige Kleidchen, Albert eine dünne Hose. Da das Essen im etwas dunklen Garten stattfand und die Gäste auch ständig gewechselt haben, hätte auch keiner gemerkt wenn man die ganze Zeit mit dem gleichen Outfit gekommen wären.
Das alles war 4 Tage schön um sich zu erholen und Eindrücke zu verarbeiten, aber dann wurde es richtig langweilig. So viel Nichtstun bin ich nicht gewöhnt.
Wir währen auf jeden Fall lieber länger in der Mara geblieben, das nächste Mal wissen wir es besser.
Ich habe Karen Blixen schon mal in einem Reisebericht zitiert, aber hier passt es noch viel besser:
„Werden die Giraffen in den vielen Jahren, die vor ihnen liegen, wohl je von ihrer verlorenen Heimat träumen? Wo mag sie sein; wohin sind sie verschwunden, die Weiden und die Dornbäume, die Flüsse und die Wassertümpel und die blauen Berge? Wo sind die anderen Giraffen hin, die bei ihnen waren, als sie aufbrachen und dahingaloppierten über die wellige Ebene? Fort sind sie alle, geflohen, und kommen wohl nicht zurück. Die Giraffen kommen zu sich und erwachen in der Karawane der Wanderschau, im engen Stall, in dem es nach modrigen Stroh und Bier riecht. Lebt wohl, lebt wohl. Ich wünsche euch, ihr möchtet auf der Reise sterben, alle beide, damit keiner von den zwei zierlichen edlen Köpfen, die sich jetzt staunend über den Rand des Verschlags in den Himmel von Mombasa recken, dazu verurteilt werden, einsam, hin und her, hin und her zu schauen im fremden Hamburg, wo kein Mensch etwas von Afrika weiß. Und wir Menschen – wir müssen schon jemand finden, der sich ganz arg gegen uns versündigt hat, ehe wir die Giraffen reinen Herzens bitten können, uns unsere Sünde zu vergeben“
Ich hoffe ihr könnt mit dieser Infos etwas anfangen. Wenn es Fragen gibt, nur her damit. Hier nochmals den Link zur Fotobuch
schön hast Du das Malaika-Camp beschrieben. Wir haben es nicht ähnlich, sondern exakt so wie Ihr erleben dürfen.
Es waren für uns wunderschöne Tage mit wunderbaren Menschen, und auch bei uns ist eines sicher: wenn jemals wieder Kenia, dann die Masai Mara und nach Möglichkeit das Malaika Camp.
Du hast über Guide Philipp geschrieben:
Vor allem hat er auch Ahnung von Fotografieren und hat uns immer in die beste Position gebracht.
Ein wahres Wort. Der gute Philipp hat meine Knipse besser beherrscht als ich selbst. Er hat uns zu den schönsten Plätzen gebracht und uns einige gute Ratschläge in puncto Fotografie gegeben. Wir stehen heute noch in regelmäßigem Kontakt mit ihm, es ist bald sowas wie eine kleine Freundschaft entstanden.
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201112. Aug. 2019 · #4
Hallo, liebe Guggu,
ach- wie schöööön! Nachdem ich beim Fotobuch-Anbieter schon hin-und-weg war von Deinem grandiosen Fotobuch, kommst Du nun auch noch mit DEM Film (....und DEM Mann 😗 ), sorry Guggumann- ich meine Robert Redford! 😉 Und einem kurzen Abriss samt Fazit - dann muss ich Dich nicht extra anfunken. Ich freue mich jedenfalls sehr und danke Dir!
Liebe Grüße Christina
franzicke2'085 Beiträge · seit 201212. Aug. 2019 · #5
Ach Guggu, da bekommt man ja beim Lesen schon fast feuchte Augen - auf jeden Fall aber ein ganzganz fettes Grinsen ins Gesicht! Schön, dass du wenigstens doch eine Kurz-Version eingestellt hast. Und ganz ehrlich: ich hätte viel viel mehr vertragen. Bei uns sind's ja immer noch über 6 Wochen bis zum Abflug, bis dahin kann ich ja deinen Beitrag noch ein paar Mal rauf- und runterscrollen, um die Wartezeit zu verkürzen oder zumindest um sie zu versüßen. (Heute hab ich gehört, dass es wohl ordentlich geregnet hat im Juli und die Tiere mal so richtig viel Gras vorfinden.) Nochmals ein ganzganz herzliches Danke und völlig verzückte Grüße Ingrid
LolaKatze846 Beiträge · seit 201412. Aug. 2019 · #6
Hallo liebe Guggu,
was für ein schönes Fazit für einen echt tollen Urlaub. Ich war ja schon in Büsnau hin und weg von Deinem Fotobuch, aber jetzt.... Danke, dass Du Dir nochmals die Mühe gemacht hast. Vor allem die "Vorgeschichte" macht den Bericht erst so richtig rund. Und Du schreibst so schööööön. Liebe Grüsse Nina
ist es richtig dass das Hauptcamp ( ev auch die Zelte) nicht direkt am Mara liegt, der Tages-Essbereich (Lunch)
aber schon, nachdem man eine offene Lichtung durchquert hat....?
Da Malaika für mich ein eher neues Brand ist.....wo ich nicht war.....kannst Du mich gerne aufklären....
lg......BMW
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201612. Aug. 2019 · #8
Guten Abend Guggu, vielen Dank für dein aussagekräftiges Fazit, das mit deinen wunderbaren Fotos stimmungsvoll garniert ist. Man will am liebsten gleich in die Mara aufbrechen...
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201112. Aug. 2019 · #9
Hallo ihr Lieben,
ihr seid ja schneller als das Elektrische 😄 😄 . Ich habe noch keine Fotos gepostet gehabt und schon schreibt ihr nette Kommentare.
Liebe Elke, Küsschen zurück. 😘
Hallo Schorschi, du weißt von was ich schreibe und wir sind einer Meinung 😉 🙂
Liebe Christina, ich habe mich ja sehr über deinen Kommentar und die Bewertung bei der Community gefreut. Nicht oft, dass sich jemand aus dem Forum dort meldet. Habe dich in Büsnau vermisst, aber nach dem Treffen ist vor dem Treffen..... 🙂 Ich habe gesehen du suchst Info für deinen Sohn, vielleicht findest du hier ein paar Antworten.
Liebe Ingrid, ich freue mich wenn ich dir die Wartezeit ein bisschen versüßen kann. 😛 Die Fotos habe ich jetzt in Schnellverfahren ausgesucht, da ich nach der Schreiberei keine Nerven für eine aufwendige suche hatte.
Liebe Nina,
was für ein schönes Fazit für einen echt tollen Urlaub. Ich war ja schon in Büsnau hin und weg von Deinem Fotobuch, aber jetzt.... Danke, dass Du Dir nochmals die Mühe gemacht hast. Vor allem die "Vorgeschichte" macht den Bericht erst so richtig rund. Und Du schreibst so schööööön.
Feste Umarmung und ein großes Dankeschön 🙂
Hallo BMW,
ist es richtig dass das Hauptcamp ( ev auch die Zelte) nicht direkt am Mara liegt, der Tages-Essbereich (Lunch)
Korrekt. Das Camp liegt AN der Mara und nicht IN der Mara 😄 😣 Wir konnten von Zelt aus die Füße nicht ins Wasser halten. 😉
Hallo Sascha,
Auch dir ein Danke für den netten Kommentar. Ich habe jetzt fertig und werde aus der Sofaecke mit den Badgers on Tour gehen 😎 😄
chrisanna8275 Beiträge · seit 201312. Aug. 2019 · #10
Liebe Guggu, heute auch von mir (unbekannterweise 😎 ein dickes Dankeschön für deinen, wie immer, herzerfrischenden Bericht. So wie Du habe ich schon als Kind von Afrika geträumt und hatte dann das große Glück, 9 Jahre in Kenya zu leben. Habe die afrikanische Uraufführung von "Jenseits von Afrika" in Nairobi gesehen und bin den Diani Beach unzählige Male entlang gelaufen. Seufz...Kenya ist und bleibt meine erste Liebe 😊 Danke noch mal! LG, chrisanna
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201412. Aug. 2019 · #11
Liebe Guggu,
vielen Dank für dein super Fazit und die tollen Fotos!
Das Camp wäre ganz was nach unserem Geschmack! Das nächste Jahr ist zwar schon verplant, aber beim nächsten Treffen in Büsnau, werden wir bestimmt ein paar Fragen an Euch haben!
Hintergrund meiner Frage ist event. eine neue Regelung, dass fortan Camps nicht mehr unmittelbar an der Mara erlaubt sind und man durch ein semipermanentes "Bushlunch" direkt an der Mara so einen "Ausweg" gefunden hat...
lg....BMW
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201613. Aug. 2019 · #13
Hallo Guggu,
danke für Deine Zusammenfassung. Schön, dass Du ein wenig von Deiner Reise berichtest hast. Ein Reisebericht wäre mir zwar noch lieber gewesen, aber man will ja nicht undankbar sein.
Das Camp könnte mir auch gut gefallen. Leider stehen auf der Webseite keine Preise. Mit welchem Tagespreis muss man denn dort rechnen?
Falls Du nochmal Kenia machen würdest, mit was könnte man das Malaika Camp komibinieren. NIchts tun wie in Diana Beach ist für uns gar nichts und auch Euch scheint es ja nach 4 Tagen langweilig gewesen zu sein. Für eine Woche ist Kenia aber zu kurz und länger als eine Woche in einem Camp finde ich jetzt auch etwas viel.
Liegt das Malaika Camp eigentlich im Malariagebiet?
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
picco6'369 Beiträge · seit 201113. Aug. 2019 · #14
Hoi Gugu
Schön dass Du hier einen Kurzbericht eingestellt hast, hab ich eben in die Reiseberichtzusammenfassung Kenya eingefügt. Klick mich! Das Malaika-Camp scheint ja auch einen Besuch wert zu sein! Kannst Du hier (oder per PN) einen Anhaltspunkt betreffend der Kosten geben?
speed66751 Beiträge · seit 201113. Aug. 2019 · #15
Auf mehrfachen Wunsch schreibe ich ein Fazit/Resümee zu unserem Keniaurlaub.
YES 🤩
...der Kreis schließt sich...
was für eine tolle Geschichte 🙂
Liebe Guggu, es wäre wirklich sehr schade gewesen, wenn du uns diese Fotos unterschlagen hättest. Wunderbar anregend geschrieben, schwelg und vielen Dank, Nette
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201413. Aug. 2019 · #16
Guten Morgen liebe Guggu,
gaaanz lieben Dank für diesen (leider doch etwas kurzen 😗 ) Hochgenuss - Deine Schreibe ist einfach köstlich 😘!
Einen kompletten Bericht zu schreiben ist viel Arbeit und ich kann verstehen, dass Du Dich dazu nicht aufraffen kannst.
"Jenseits von Afrika" hat glaube ich die überwiegende Anzahl von uns seinerzeit verzaubert und große Sehnsüchte ausgelöst (auch von Robert mal die Haare gewaschen zu bekommen 😄 ).
Ich hoffe sehr, dass wir an unserem 48. Hochzeitszeit noch annähernd so gut aussehen wie Ihr und ebenso topfit sind - wir haben nicht ganz so jung geheiratet 😗 Und bei uns würde sich der Kreis dann auch in Kenia schließen - von daher drücke uns mal die Daumen 😏
In jedem Falle auch auf diesem Wege nachträglich die allerherzlichsten Glückwünsche zu diesem Jubliäum, das man gebührender wohl kaum feiern kann!
Ganz liebe Grüße (auch an den Guggumann) und bis bald in diesem oder einem anderen Theater!
Super, dass du doch noch für uns einen kurzen Bericht geschrieben hast und uns teilhaben lässt. Solche Infos sind doch immer sehr hilfreich bei eigenen Planungen. Würde das Malaika Camp auch Flüge nach Sansibar organisieren und buchen?
Auf Sansibar erzählte uns ein Paar vom Kilima Camp und waren dort auch sehr zufrieden.
freshy3'883 Beiträge · seit 201113. Aug. 2019 · #18
Guggu schrieb:
Der Vorteil von früh Kinder bekommen ist dass noch ein Haufen Leben übrig ist wenn die Kinder flügge werden. 😄 Das ist für mich der Ausspruch des Tages.
Tja, das haben wir verpasst! Zwar sind wir so lang verheiratet wie ihr, aber nicht mehr so taufrisch. Wir müssen leider über ein letztes Mal Afrika nachdenken 🙁 . Von der Masai Mara wir nur noch träumen können. Doch wir haben keinen Grund, undankbar zu sein. Herzlichen Dank für das Fazit!
Old Women1'543 Beiträge · seit 201314. Aug. 2019 · #19
Strelitzie schrieb:Hallo, liebe Guggu,
ach- wie schöööön! Nachdem ich beim Fotobuch-Anbieter schon hin-und-weg war von Deinem grandiosen Fotobuch, kommst Du nun auch noch mit DEM Film (....und DEM Mann 😗 ), sorry Guggumann- ich meine Robert Redford! 😉 Und einem kurzen Abriss samt Fazit - dann muss ich Dich nicht extra anfunken. Ich freue mich jedenfalls sehr und danke Dir!
Liebe Grüße Christina
Hallo Grudrun,
ich sag es mal mit Christinas Worten, denn denen ist nichts hinzuzufügen. Robert Redford so quasi zum Appetit holen geht bei mir auch immer, aber Alberts leuchtende Augen, als er morgens beim Frühstück in Büsnau von eurer Reise erzählt hat, das war dann nicht mehr zu toppen. Tolle Tour und sehr informatives Fazit, danke, dass du dich doch noch aufgerafft hast 😘 .
Bis hoffentlich demnächst mal und liebe Grüße an Albert Beate
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201314. Aug. 2019 · #20
freshy schrieb:Guggu schrieb:
Der Vorteil von früh Kinder bekommen ist dass noch ein Haufen Leben übrig ist wenn die Kinder flügge werden. 😄 Das ist für mich der Ausspruch des Tages. Tja, das haben wir verpasst! LG freshy
Wir leider auch, denn was übrig bleibt, ist die Krankheit - aber auch Dankbarkeit für immerhin viermal Namibia. So bleibt mein Jugendtraum ein Traum, der bei mir allerdings schon viel früher und durch einen anderen Mann ausgelöst worden ist: Michael Grzimek, der durch seinen frühen Tod nie gealtert ist und noch lange in meinem Kopf herumspukte. 🙂
Danke für deinen erfrischenden, ehrlichen Kurzbericht. Die Reisezeit war bestimmt sehr gut gewählt - die Massenabfertigung bei der Migration wäre auch nicht mein Ding. Tolle Sichtungen hattet ihr dank tollem Guide. Danke für die schönen Bilder!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)