Virtueller Adventskalender 2025

Reisebericht 57 Antworten · 3'215 Aufrufe · gestartet 30. Nov. 2025 von leofant
Themenstarter754 Beiträge · seit 201030. Nov. 2025 · #1
Liebe Fomis,
Es ist mal wieder soweit! Der Dezember (und damit der Beginn meines virtuellen Adventskalenders) nähert sich mit Riesenschritten! Auch wenn ich seit Dezember 2024 hier im Forum so gut wie gar nicht aktiv war, möchte ich mit meinem Kalender eine Tradition weiter fortführen.
Eigentlich wollte ich den dritten und letzten Teil meiner „Fotobuch Trilogie (Seitengrösse A2, jeweils 100 Seiten)“ vorstellen, aber daraus wurde nichts. Der Grund: Im März / April 2025 war eigentlich unsere letzte Reise ins südliche Afrika geplant. Die erste Reise startete im März / April 2005, also genau 20 Jahre vorher. Wir wollten deshalb unsere Afrika-Abenteuer mit einem „runden“ Jubiläum beenden. Während ich nach der Tour im April an dem Reisevideo mit vielen schönen Erinnerungen arbeitete wurde uns klar, dass wir noch nicht bereit für einen endgültigen Abschluss waren. Wir werden deshalb 2026 ein allerletztes Mal (jetzt lachen unsere Freunde ungläubig) nach Botswana reisen und so lange muss das „grosse“ Fotobuch halt noch warten, denn wer weiss ob ich nächstes Jahr nicht noch ein paar spezielle Szenen in der Wildnis auf der Speicherkarte festhalten kann!
Also bin ich – zumindest teilweise – auch etwas weiter in die Vergangenheit „gewandert“, um meine entsprechenden Favoriten vorzuholen. Das Limit von 100 Seiten (bzw. Fotos) gab es nicht mehr und schon sind ca. 170 Bilder, verteilt auf die 24 Türchen, dabei herausgekommen. Zu jedem Foto habe ich kürzere oder auch längere Kommentare geschrieben um zu erklären, warum es diese Schnappschüsse in den Kalender geschafft haben bzw. um meine Sichtweise zu verdeutlichen.
Ich hoffe der Kalender wird bei der Masse an Fotos nicht zu langweilig und ihr habt trotzdem Spass beim Betrachten.
Morgen – also am 01.12.2025 – geht es dann los mit dem Kalender, heute gibt es einen kleinen Vorgeschmack…
Liebe Grüsse Walter

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Was sich wohl hinter den Türchen verbirgt ?

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Die ersten Neugierigen lugen schon mal hinter Bäumen …

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… oder Büschen hervor.

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Manche sind zwar schüchtern, aber trotzdem irgendwie gespannt!

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Natürlich habe ich alles Mögliche versucht um eine gute Perspektive zu bekommen
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Welches Tier hat wohl diese Spuren hinterlassen ? 😗
Zambia Juni 2018 Botswana April 2017 Mixed Emotions Botswana im Frühjahr 2016 Maun - Kasane als Lodgehopper Unterwegs in Südafrikas Norden - April 2015 Botswana im Frühjahr 2014 Botswana im Frühjahr 2013 Die Katzensafari Zimbabwe im Frühjahr 2012 Botswana im Frühjahr 2011
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2025
4'382 Beiträge · seit 201530. Nov. 2025 · #2
Guten Morgen, da freue ich mich sehr!
Danke im Voraus!
Schöne Grüße
Friederike
PS Wir haben übrigens selbst große Erfahrung mit wiederholt allerletzten Reisen ins südliche Afrika.. 😗
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8'681 Beiträge · seit 201030. Nov. 2025 · #3
Guten Morgen Walter,

was für eine schöne Überraschung an einem (zum Glück nur das Wetter betreffenden) grauen Novembersonntag 🙂 !

Auf Ruths Kanal konnte ich schon ahnen, dass es ein Botswana 2026 geben wird 😎 , aber die Vorfreude-Fotos sind ja immer nach 24 Stunden Geschichte, von daher bin ich froh, hier in Ruhe deine Bilder aus dem südlichen Afrika genießen zu können - und keine Sorge, mich zumindest langweilst du damit kein bisschen!

Liebe Grüße - auch an Ruth - und einen schönen Adventssonntag wünscht Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter754 Beiträge · seit 201001. Dez. 2025 · #4
Guten Morgen Friederike,
ja ! Ich weiss, das du auch viel Afrika Erfahrung hast. Wir beide haben in den letzten Jahren hin und wieder hier im Forum kommuniziert.
Schön dass du auch dieses Jahr wieder dabei bist!
Hi Bele,
ich freue mich von dir zu hören bzw. zu lesen😊 Ich denke mal die Botswana Bilder auf Ruths Kanal (See you in 2026) sind eine Art Therapie für uns, um die Zeit bis 2026 besser zu überbrücken. Ich habe im Kalender übrigens wieder (deinem Wunsch vom letzten Jahr entsprechend) ganz brav Ort und Zeitpunkt der Aufnahme vermerkt...
LG
Walter

Türchen Nummer 01
Ich hatte es schon letztes Jahr geschrieben: Wie sagte Thoralf, ein deutscher Tierfilmer, als ich ihm von meinen unglaublich vielen Elefantenfotos erzählte? Elefanten machen glücklich!
Was mich persönlich betrifft kann ich das zu 100% bestätigen!
Mein Tipp zu diesem Thema: ARD Mediathek „Elefanten hautnah“ (von Thoralf und Jens zwei Jahre lang überwiegend in Botswana gedreht).

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Xakanaxa Lagoon - Zeitpunkt: April
Wir fahren am Nachmittag mit dem Boot in die Lagune. Während wir uns langsam treiben lassen um vielleicht einen Malachite Kingfisher oder ein Reptil zu entdecken erscheint der sanfte Riese in einem Kanal. Was für eine Freude! Wir verhalten uns mucksmäuschenstill und lassen ihn am Boot vorüberziehen. Das Einzige was man hören kann ist das Gluckern des Wassers als er mit langsamer Geschwindigkeit unser Boot passiert. Es ist ein weiterer unglaublich schöner Moment, den wir erleben dürfen und der sofort Gänsehaut auf unsere Haut zaubert.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni
Auf dem Chobe River sind wir gerne antizyklisch gefahren. Also am Vormittag, wenn viel weniger Boote unterwegs sind. Auch in diesem Fall können wir dem Trubel am Nachmittag ausweichen und die Begegnung mit dem Rüsseltier aus allernächster Nähe in Ruhe beobachten. Auf diesem Foto scheint er uns mit dem Rüssel zuzuwinken, diesen Schnappschuss kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni
Auch dieser Eli geniesst offensichtlich die Abkühlung an einem heissen Tag und lässt sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören.

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April
Ich kann mich noch sehr genau an diesen Tag erinnern! Am frühen Nachmittag steigen wir ins Auto und Guide Obed fährt - nachdem wir die Stahlbrücke in der Nähe des Campingplatzes passiert haben - zielstrebig nach Norden. Irgendwann erreichen wir eine gut gefüllte Wasserstelle und siehe da! Nach kurzer Wartezeit erscheint eine Elefantenherde. Die Tiere vergnügen sich im Wasser und wir wissen gar nicht, wo wir hinschauen sollen, denn überall ist Action angesagt. Der kleine Eli auf dem Bild hat jede Menge Spass. Immer wieder schlägt er mit dem Rüssel auf die Wasseroberfläche und die Tropfen fliegen in rasender Geschwindigkeit durch die Luft. Natürlich gibt es auch klatschende Geräusche dazu … was braucht ein verspielter kleiner Elefant sonst noch? 🙂

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Auch diese zwei Kumpels haben Spass bei ihrem Aufenthalt im Wasser während die die Nachmittagssonne sich gemächlich in Richtung Horizont bewegt und die Luft etwas abkühlt.

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April
Zurück zur „Badeanstalt“ in Savute. Wie ich schon geschrieben habe: Überall ist etwas los, ganz so wie in einem Schwimmbad an einem schönen Sommertag.

… Fortsetzung folgt …
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768 Beiträge · seit 201701. Dez. 2025 · #5
Hallo Walter, ich freue mich sehr, dass es den Adventskalender auch dieses Jahr wieder gibt!
Vielen herzlichen Dank für deine Mühe, welche ich sehr zu schätzen weiss!
Liebe Grüsse und einen schönen Advent, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
3'883 Beiträge · seit 201101. Dez. 2025 · #7
Der Anfang ist schon mal sehenswert - bitte weiter so!

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter754 Beiträge · seit 201002. Dez. 2025 · #8
Hi Caronline, Danke für die mentale Unterstützung 🙂
Hallo Konni, na dann hoffe ich, dass ich dich weiterhin bei guter Laune halten kann …
Hi freshy, ich werde mich ganz doll bemühen dich nicht zu langweilen 😉
So! Und weiter geht es mit ...

Türchen Nummer 02

Heute sind noch einmal die Elefanten dran, denn sie sind nun mal meine grosse Liebe.

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Ort: Zimbabwe, Mana Pools - Zeitpunkt: November
Wir sind im Mana Pools NP unterwegs. Dann sichten wir diesen beeindruckenden Bullen, der sich – begleitet von zwei jungen Elis – im Schatten der Bäume aufhält. „Wollen wir Boswell besuchen?“ fragt Guide Bono. Na da muss er uns nicht zweimal fragen, natürlich sind wir sofort dabei!
Wir verlassen das Fahrzeug und nähern uns langsam der Gruppe. Einer der jüngeren Elis schaut uns missbilligend an, schüttelt den Kopf dass die Ohren auf die Schulterpartie klatschen und läuft langsam davon. Unsere Anwesenheit gefällt ihm nicht, das hat er deutlich zum Ausdruck gebracht. „Wir beugen den Oberkörper etwas um uns kleiner zu machen und unsere guten Absichten zu signalisieren“ sagt Bono. Wir vertrauen unserem erfahrenen Guide voll und ganz. Schritt für Schritt nähern wir uns Boswell. Etwa 30 Meter vor dem Bullen stoppen wir uns setzen uns auf den Boden. Das ist natürlich genau die Perspektive, die ich mir erträumt habe! Ich habe das Gefühl, dass ich mit Boswell kommuniziere und ich sauge jede Sekunde unseres Zusammenseins in mir auf. Was für eine tolle Zeit! Nach etwa 30 Minuten wird es uns zu heiss, denn wir sitzen in der prallen Sonne, also bedanken wir uns bei Boswell für die Audienz und kehren zum Fahrzeug zurück. Eine Begegnung, die ich nie mehr vergessen werde.

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: September
Diesem Eli scheinen einige Schlucke Wasser nach dem vermutlich langen Marsch durch die Savanne einfach köstlich zu schmecken. Zumindest für mich drückt das Foto dieses Gefühl gut aus.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Xakanaxa Lagoon - Zeitpunkt: März
Dem Bullen in der Lagune geht es genauso. Er muss nicht lange suchen, sondern die Water Lilys schwimmen direkt vor ihm auf der Wasseroberfläche. Der Tisch ist also reichlich gedeckt.

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Ort: South Africa, Madikwe - Zeitpunkt: April
Ein Elefant muss nicht immer grau sein. Es kommt halt eher darauf an wie die Erde beschaffen ist, mit der er sich einer „kosmetischen Behandlung“ unterzieht. Ich mag die Farbkombi blau / grün und rot auf diesem Schnappschuss sehr.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Ich habe versucht eine enge Freundschaft (oder auch Verwandtschaft) zu dokumentieren. Scheinbar geht das Trinken mit dem Rüssel dem kleineren Eli nicht schnell genug, also kniet er sich lieber hin, um ohne Umwege an das kühle Nass zu kommen.

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März
Ich finde dieses Foto zeigt sehr gut die enge Verbindung zwischen zwei jungen Herdenmitgliedern. Vielleicht hat die Matriarchin einen klaren Auftrag erteilt: Bleibt immer schön dicht zusammen, damit ihr im hohen Gras nicht verloren geht 😉

… Fortsetzung folgt …
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zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2025
Themenstarter754 Beiträge · seit 201003. Dez. 2025 · #9
Türchen Nummer 3

Was kann ich über den afrikanischen Büffel schreiben? Es gibt gewisse Personen in meinem allernächsten Familienkreis (ich will keine Namen nennen), die finden Büffel doof. Ich bin dafür, das etwas differenzierter zu sehen. Ohne Büffel würde es vermutlich viel weniger Löwen geben, denn die wären einer wichtigen Nahrungsgrundlage beraubt. Ausserdem finde ich es gut, dass man die Anwesenheit von Büffeln oft bemerkt bevor man sie sieht. Denn da schwirren plötzlich jede Menge Fliegen um einen herum und mit viel Glück landen sie im Gesicht und/oder auf den Lippen 😵

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März
Ich weiss, ich weiss! Ein intelligenter Gesichtsausdruck sieht anders aus. Aber vielleicht guckt man automatisch so, wenn man einen Vogel hat… 😗

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Oktober
Büffel mit Oxpecker. So einen Schnappschuss haben sehr viele Reiseberichte zu bieten, das ist mir schon klar. Aber ich kann bei so einem „Klassiker“ einfach nicht widerstehen.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Ich hoffe ich konnte mit diesem Foto einigermassen einfangen, welches Kraftpaket sich gerade unserem Fahrzeug nähert.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Wir sind an einem ruhigen Vormittag unterwegs auf dem Chobe. Guide John mit seinen scharfen Augen entdeckt ein tolles Ziel in einiger Entfernung, also gibt er Gas. Rund um Sedudu Island reihen sich noch einige kleinere Inseln aneinander, die sind unser Ziel. Man kann hier verschiedene Tierarten entdecken, die sich das Gras schmecken lassen unter anderem auch Büffel. Wir kommen gerade noch rechtzeitig an, um das Schauspiel zu beobachten. Eine Büffelherde bewegt sich von einer Insel zur anderen. Dicht gedrängt laufen bzw. schwimmen sie durch den Kanal, um an den nächsten Futterplatz zu gelangen, das ist wirklich eine imposante Szene, die sich uns da bietet. Allerdings gibt es bei diesen Wanderungen auch traurige Momente. Manchmal überqueren die Büffel zwei kleine sandige Inseln, die wir „Skimmer Island“ nennen, denn hier werden tatsächlich viele kleine Skimmer aufgezogen, die sich in ihrem sandfarbenen Federkleid perfekt tarnen können. Wenn so eine Herde allerdings über die Inseln trampelt bevor die Jungvögel flügge sind, dann nützt auch die beste Tarnung nichts und es spielt sich ein Drama ab, denn es gibt so gut wie keine Stelle, an der sie sich vor der gewaltigen Zahl an Hufen schützen könnten. Viele tote oder verletzte Jungvögel sind dann die Folge.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: September
Manchmal muss man halt auch Glück haben. Wir stoppen auf der „Upper Road“ in Richtung der Chobe Game Lodge, und lassen einer Büffelherde selbstverständlich den Vortritt. Scheinbar als kleines Dankeschön posieren diese zwei Büffelkinder für mich. Ich bin sehr zufrieden mit den beiden 🙂

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: September
Ich habe lange überlegt ob ich dieses Foto im Kalender platziere, ist es zu brutal für die Weihnachtszeit ? Um das blutige Geschehen etwas abzumildern habe ich mich für ein schwarz/weiss Bild entschieden. Ich nenne es: Der Kampf der Gladiatoren

Die Hintergrundgeschichte in Kurzform: Fünf Löwenmänner (noch nicht erwachsen) lagern an einer Wasserstelle in der Nähe eines toten Hippos. Also eigentlich ist genug zu fressen für alle da. Als der Büffel erscheint wird er trotzdem angegriffen. Es gelingt ihm allerdings, vier Löwen abzuschütteln und den Kampf mit dem verbliebenen „Gladiator“ ungefähr in der Mitte der Wasserstelle fortzusetzen. Wir sind Zeuge von unglaublich dramatischen Szenen. Das Brüllen und Grollen der Kontrahenten gehen uns durch Mark und Bein. Nicht nur wir beobachten das Geschehen fasziniert, auch die vier restlichen Löwenmänner liegen bzw. sitzen am Ufer und beobachten genau, was vor sich geht. Aber ihren „Bruder“ haben sie trotzdem nicht unterstützt. Irgendwann trennen sich die Kämpfer und der Löwe flüchtet schwer verletzt ans Ufer. Der Bulle bleibt im Wasser, um sich abzukühlen und vermutlich etwas zu regenerieren. Wir verlassen später die „Arena“ und fahren zurück ins Camp. Aber damit ist die Geschichte nicht fertig, denn als wir uns am Nachmittag zu „High Tea“ treffen, steht der Büffel auf der Rasenanlage unseres Camps. Er hat es also tatsächlich geschafft, trotz Mittagshitze und Blutverlust eine relativ weite Strecke zu laufen, um ausgerechnet in unserem Camp Schutz zu suchen.

… Fortsetzung folgt …
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Themenstarter754 Beiträge · seit 201004. Dez. 2025 · #10
Türchen Nummer 04

Was kann man über Giraffen schreiben? Ich fasse mich kurz: Wir würden sie als Langsam Denker bezeichnen, weil sie (das ist zumindest unsere Erfahrung) sehr oft mit Verzögerung reagieren, wenn sich in ihrem unmittelbaren Umfeld etwas ändert. Nach dem Motto: „Soll ich, oder soll ich nicht? Oder doch?“. Auf der anderen Seite sind es faszinierende Geschöpfe, die immer etwas gelangweilt oder vielleicht sogar hochmütig dreinschauen, aber in deren Nähe wir uns wirklich gerne aufhalten.
Mein Fazit: Ohne Giraffen wäre die (Tier)welt ärmer!

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Sandibe - Zeitpunkt: April
Ich mag diesen Schnappschuss. Es scheint so als wollten die beiden Giraffen uns Touristen mal aus einer anderen Perspektive betrachten.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Oktober
Wenn ich richtig gezählt habe dann sind das immerhin 21 Oxpecker, die sich zu einem gemeinsamen Brunch auf ihrer Lieblingsgiraffe getroffen haben. Sie verdreht den Hals etwas – vielleicht weil es überall kitzelt ?

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Ich find es wirklich nett wenn Giraffen für mich posieren 🙂

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Ort: Botswana, Savute - Zeitpunkt: September
Irgendetwas wird wohl besonders köstlich geschmeckt zu haben, denn der Langhals scheint auf diesem Bild vor Begeisterung mit der Zunge zu schnalzen und auch ein wenig Spucke tropft noch aus dem Maul.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni
Wer schon einmal einen Giraffenkampf aus nächster Nähe miterlebt hat, der weiss, wie laut die dumpfen Schläge sein können, wenn die Kontrahenten mit dem Kopf den Körper des Gegners treffen. Kein Wunder, dass sich ein Giraffenbulle schwer verletzen kann, wenn er unglücklich mit voller Wucht getroffen wird.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April
Sie ist relativ selten zu finden, aber ich habe sie bei einem Gamedrive dann doch aufgespürt: Die sagenhafte Doppelkopf-Giraffe 🤩

… Fortsetzung folgt …
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16,9k Beiträge · seit 201204. Dez. 2025 · #11
leofant schrieb:Sie ist relativ selten zu finden, aber ich habe sie bei einem Gamedrive dann doch aufgespürt: Die sagenhafte Doppelkopf-Giraffe 🤩
Wissenschaftlicher Name: HYDRA corpore Giraffa 🤪

LG
Logi
Themenstarter754 Beiträge · seit 201005. Dez. 2025 · #12
Zitat:
Wissenschaftlicher Name: HYDRA corpore Giraffa
LG Logi

Hallo Logi, ich bin begeistert dass ich endlich den wissenschaftlichen Namen erfahren durfte 🤩 🤩
LG Walter

Kommen wir zu einer Tierart, die – meiner Meinung nach – zu den grazilen Wesen gehören. Sie schweben über die Erde oder bewegen sich anmutig im Wasser. Ihr betörender Gesang (besonders nachts) ist nicht zu überhören und hat mir manches Mal geholfen, völlig entspannt zu schlafen. Dazu gehört natürlich auch das nächtliche Rupfgeräusch, wenn sie dicht an der Unterkunft ihrem Job als Rasenpfleger gründlich und effizient nachgehen. Auch ihr vertrauensvoller Blick aus den grossen runden Augen rührt immer wieder mein Herz. Kenner werden schon lange wissen wen ich meine: Natürlich! Es handelt sich um die Hippos 😄

Türchen Nummer 05

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April
Sie sehen immer so unförmig und man könnte denken sie sind deshalb relativ langsam, aber wer die Hippos unterschätzt, der macht einen bösen Fehler! Immerhin beträgt ihre Spitzengeschwindigkeit an Land bis zu 30 km/h …

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Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Mai
Früher gab es einmal eine Werbung der Reifenfirma Michelin, das sogenannte Michelin Männchen. An diese Werbung musste ich denken, als mir dieses Foto gelungen ist.

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Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Oktober
Sie können soooo friedlich aussehen, wenn sie einfach nur herumliegen und schlafen!

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Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Oktober
Nicht nur die Oxpecker, auch die Sandpiper finden scheinbar immer einen leckeren Happen auf so einer Hipposchnauze.

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Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: November
Wütende Hippobullen sind für mich immer wieder ein Foto wert, denn ich finde sie vermitteln etwas von der Urgewalt, die da auf einen zukommt. Wenn dann noch das Wasser schäumt habe ich eigentlich keine weiteren Wünsche mehr.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April
Obwohl wir uns im Fahrzeug befinden ist unsere „Betreuerin“ Lynn sehr misstrauisch. Immer wieder schaut der Bulle in unsere Richtung, reisst sein Maul weit auf oder lässt das Wasser um sich herum aufspritzen. Als er sich nach einem weiteren Tobsuchtsanfall nähert startet Lynn schnell den Motor und rollt ein Stück zurück. Das Hippo scheint sich mit dieser Geste des Respekts zufrieden zu geben und auch ich bin durchaus zufrieden mit den Bildern die ich machen kann.

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Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: November
Unser Freund Phil tut mir den Gefallen und wartet etwas länger als gewöhnlich bevor er unserem kleinen Boot die Sporen gibt. So kann ich die Bugwelle, welche das Hippo bei der schnellen Annäherung produziert, einigermassen gut ablichten. Auch in dieser Situation gilt: Der Bootsführer / Guide sollte über eine Menge Erfahrung verfügen und die Geschwindigkeit des Angreifers gut abschätzen können, sonst kann es schnell mal zu einem längeren Werkstattaufenthalt des Bootes kommen 😗

… Fortsetzung folgt …
Zambia Juni 2018 Botswana April 2017 Mixed Emotions Botswana im Frühjahr 2016 Maun - Kasane als Lodgehopper Unterwegs in Südafrikas Norden - April 2015 Botswana im Frühjahr 2014 Botswana im Frühjahr 2013 Die Katzensafari Zimbabwe im Frühjahr 2012 Botswana im Frühjahr 2011
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2025
8'681 Beiträge · seit 201005. Dez. 2025 · #13
leofant schrieb:
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Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Mai
Früher gab es einmal eine Werbung der Reifenfirma Michelin, das sogenannte Michelin Männchen. An diese Werbung musste ich denken, als mir dieses Foto gelungen ist.
Das ist wirklich ein sehr spezielles Foto 😄 😄 😄 !

Danke für die Lacher am frühen Morgen!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter754 Beiträge · seit 201006. Dez. 2025 · #14
Guten Morgen Bele,
na das freut mich doch, dass ich dich zum lachen bringen konnte. Ich habe selbst auch gegrinst als ich das Foto später ausgewertet habe.
Einen schönen Nikolaustag wünscht Walter

Das heutigen Türchen ist einer Kollektion von Prädatoren gewidmet. Cheetahs habe ich leider bisher viel zu selten vor die Linse bekommen, vor allem nicht, wenn sie bei „full speed“ auf der Jagd sind. Naja, vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. Bei den Hyänen hatte ich etwas mehr Glück, aber auch da geht – gerade bei Jungtieren – noch mehr. Die Schakale haben es mir da viel einfacher gemacht. Wie auch immer: Hier kommt eine kleine Auswah:

Türchen Nummer 06

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Ort: South Africa, Madikwe - Zeitpunkt: April
Cheetahs sind die Lieblingstiere meiner Frau. Deshalb bin ich natürlich immer an ein paar Portraits dieser eleganten Sprinter interessiert. Die Katze ist im Madikwe Gamereserve Safarifahrzeuge gewohnt, deshalb gibt es bei diesen Fotos auch keine Eile für mich. Die rote Erde im Hintergrund passt gut zum etwas rötlichen Fell des jungen Mannes.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Chief´s Island - Zeitpunkt: März
Auch ein grüner Hintergrund ist für mich durchaus reizvoll. Wieder einmal werden wir, obwohl wir in einem lauten Fahrzeug heranfahren, komplett ignoriert. Darüber freue ich mich natürlich, denn die Katze strahlt keinerlei Hektik oder Furcht aus.

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Ort: Botswana, Linyanti - Zeitpunkt: Mai
Ein bisschen Dramatik auf den Bildern muss auch mal sein, obwohl das Foto täuscht. Mr. Cheetah zeigt keinerlei Aggression, sondern ich habe einfach nur gewartet, bis er gähnt und dann den richtigen Sekundenbruchteil abgepasst.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Chief´s Island - Zeitpunkt: März
Wir sind am frühen Morgen unterwegs. Es ist noch kühl und der Morgentau glitzert an den Grasspitzen. Plötzlich erscheint diese junge Hyäne neben dem Fahrzeug. Aufmerksam und neugierig werden wir gemustert. Ich freue mich, denn der Abstand zum „Fotomodel“ und die Lichtverhältnisse sind perfekt. Das ist ein wirklich toller Start in einen weiteren Tag auf Safari.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Oktober
An was denkt diese Typfelhyäne wohl? Hatte sie gestern ein schmackhaftes Dinner oder weiss sie schon, wo es demnächst etwas tolles zu essen gibt? Leider werde ich es nie erfahren…

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April
Das war für mich – zumindest im Savutegebiet – eine Erstsichtung. Ich kannte die Brown Hyena z.B. aus dem Makgadikgadi Gebiet, aber hier hätte ich sie nicht erwartet. Kurz vorher besuchten wir ein Löwenrudel, welches am Abend zuvor eine Giraffe erlegt hatte. Als wir weiterfahren taucht die Hyäne auf mit einem Stück Giraffenhaut. Guide Obed ist sich sicher. Sie will zurück zu ihrem Bau. Also verfolgen wir sie mit einem gewissen Abstand. Aber sie ist nicht dumm. Immer wieder läuft sie zickzack, verschwindet im dichten Buschwerk und taucht an einer anderen Stelle wieder auf dem Pfad auf. Als sie merkt, dass wir nicht aufgeben hat sie endgültig genug von uns „taucht“ im dichten Busch einer Senke ab und bleibt für uns unsichtbar. Schade, ein paar junge Hyänen hätte ich natürlich gerne fotografiert.

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April
Das Bild musste ich einfach schiessen! Wie lang sich doch so ein Black Backed Jackal machen kann 😄

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April
Am frühen Morgen treffen wir auf diese Gruppe. Ein junges Gnu hat den Abend oder die Nacht nicht überlebt und nun freuen sich die Schakale über ein opulentes Frühstück. Hastig wird gefressen bevor ein stärkerer Räuber sie vom „Buffet“ vertreiben kann. Auch wir werden kritisch beäugt, aber die Mahlzeit hat – bei aller Vorsicht – absoluten Vorrang.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April
Manchmal ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nicht weit von Third Bridge entfernt beginnt eine flache Ebene mit wenig Bewuchs. In und nach der Regenzeit sammelt sich an manchen Stellen das Wasser. Wir entdecken drei Schakale, die sich dort aufhalten, also nichts wie hin! Nummer 1 springt über das Wasser, beim Sprung von Nummer 2 halten wir gerade an und für Nummer drei bin ich vorbereitet. Das Sprichwort stimmt also: Aller guten Dinge sind drei 😉

… Fortsetzung folgt …
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Themenstarter754 Beiträge · seit 201007. Dez. 2025 · #15
Die Affen im südlichen Afrika sind schon eine spezielle Geschichte, egal ob Pavian oder Meerkatze. Meine Frau findet Paviane doof! Allerdings hängt dieses Urteil mit einem Erlebnis gleich zu Beginn unserer Reisen ins südliche Afrika zusammen.

Am Parkplatz zum Kap der guten Hoffnung stehen grosse Schilder: Vorsicht vor den Pavianen! Auch wir sind vorsichtig. Meine Frau steigt aus, trägt ihren Rucksack auf dem Rücken, aber innerhalb einer Sekunde erscheint ein Pavianmann quasi aus dem Nichts und reisst so stark am Rucksack, dass die Tragegurte reissen. Dann rennt er mit seiner „Beute“ einen Hang hinauf. Das aber lässt Ruth sich nicht gefallen, schliesslich sind ihre persönlichen Sachen da drin. Also sprintet sie ohne zu zögern dem Pavian hinterher. Als der Dieb das bemerkt stoppt er, dreht sich zu Ruth und zeigt seine beeindruckenden Eckzähne. Meine Frau versteht diesen „Wink mit dem Zaunpfahl“ sehr gut und verzichtet auf weitere Massnahmen. Inzwischen hat sich ein Parkranger in grüner Uniform genähert. Als der Pavian ihn sieht wird er nervös, setzt sich hin und öffnet den Rucksack. Ruths Brille fliegt durch die Luft, das Smartphone hinterher usw. Der Ranger hat eine kleine Steinschleuder dabei und fängt an, den Affen zu beschiessen. Der wiederum hat den Rucksack inzwischen geleert und findet ein paar Candies. „Na also“ denkt er sich vermutlich „Aufgabe erfolgreich gelöst!“. Deshalb verabschiedet er sich und verschwindet hinter Büschen. Der Ranger sammelt zusammen mit meiner Frau alle Utensilien wieder auf, wendet sich an Ruth und sagt: „Don‘t do it again! Baboons are very dangerous!“ Ja, das hat meine spontane Frau inzwischen verinnerlicht. Auf jeden Fall sind wir glücklich, dieses „Abenteuer“ ohne nennenswerte Verluste überstanden zu haben.
Die Vervet Monkeys wiederum haben wir als schlaue Räuber erlebt, die verschiedene Taktiken draufhaben. Unter anderem wurde uns von der Mama ein kleines Baby präsentiert, während der Mann ruckzuck im Auto war und eine Tüte Cracker klaute. Und das war nur ein Beispiel von vielen.

Türchen Nummer 07

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März
Ich vermute dieser Pavian hat eine echt harte Nacht hinter sich. Wir wollen ihn auf keinen Fall stören und unser Guide fährt deshalb quasi „auf Zehenspitzen“ an ihm vorbei 😉

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Ich weiss nicht mehr was er da gesehen hat. Auf jeden Fall kommt er scheinbar aus dem Staunen nicht mehr heraus …

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Und wieder einmal begegnen wir einem Baboon der wirklich angestrengt nachdenkt. Über was auch immer:
Was gibt es heute noch zu essen? Hat die hübsche Freundin des Chefs vorhin wirklich mit den Wimpern geklimpert als sie mich angeschaut hat? Sollte ich mich vielleicht langsam als Chef der Truppe bewerben? Fragen über Fragen …

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Ort: Zambia, Luangwa Valley - Zeitpunkt: Juni
Man trifft sich bei den ersten Sonnenstrahlen zur Fellpflege. Schliesslich ist das angenehm und stärkt die soziale Bindung untereinander. Diese Situation mit Gegenlicht hat mir persönlich gut gefallen.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Ob der Finger wirklich gut schmeckt? Der kleine Baboon scheint sich selbst noch nicht sicher zu sein.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Ja, man kann sich darüber streiten, ob der Kleine tatsächlich hässlich ist oder nicht. Für mich ist die Sichtweise klar: Ich finde ihn eher witzig, es kommt halt immer auf das Auge des Betrachters an...

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Tja, Daumenlutschen gehört scheinbar auch zur Lieblingsbeschäftigung der kleinen Paviane.

… Fortsetzung folgt …
Zambia Juni 2018 Botswana April 2017 Mixed Emotions Botswana im Frühjahr 2016 Maun - Kasane als Lodgehopper Unterwegs in Südafrikas Norden - April 2015 Botswana im Frühjahr 2014 Botswana im Frühjahr 2013 Die Katzensafari Zimbabwe im Frühjahr 2012 Botswana im Frühjahr 2011
Themenstarter754 Beiträge · seit 201008. Dez. 2025 · #16
Zu dieser Bildfolge ist eigentlich nichts anzumerken. Sie ist einfach eine Fortsetzung von Türchen Nummer 07.

Türchen Nummer 08

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März
Darf man dem Freund einfach so ans Hinterteil greifen? Die Baboons haben damit eher kein Problem 😄

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April
Wenn man direkt am Rand des Baumstamms sitzt dann muss man halt alle Gliedmassen irgendwie zusammenhalten. Oder ist dem Vervet Monkey vielleicht einfach nur kalt?

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP – Zeitpunkt: April
Es ist noch früh am Morgen und die junge Truppe überlegt wahrscheinlich welchen Unsinn sie am besten gleich anstellen kann.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März
Ist das Stückchen in der Hand jetzt lecker oder nicht? Die Grünmeerkatze scheint sich da selbst noch nicht so sicher zu sein.

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Ort: Botswana, Selinda GR - Zeitpunkt: Mai
Für mich ist der Gedankengang der kleinen Grünmeerkatze klar: Wenn ich jetzt gaaanz lieb gucke, dann lassen diese lästigen Touristen mich bestimmt in Ruhe … oder haben sie vielleicht sogar ein Leckerli für mich übrig? Anmerkung: Natürlich füttern wir NIEMALS irgendein wildes Tier!

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP – Zeitpunkt: April
Die kleine Familie ist sich wohl nicht sicher, was sie von uns halten soll. Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Wir halten an, machen Fotos, beobachten die Tiere noch eine Weile und zack! Haben sie wieder ihre Ruhe.

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Ort: Zimbabwe, Great Zimbabwe Monument – Zeitpunkt: Mai
Was soll ich sagen? Hier handelt es sich eindeutig um einen imposanten Mann der bei der Damenwelt bestimmt gut ankommt 😗

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Ich beobachte die Kleinen gern wenn sie sich mit allen verfügbaren Gliedmassen an ihren Müttern festklammern um ja nicht verloren zu gehen.

.… Fortsetzung folgt …
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Themenstarter754 Beiträge · seit 201009. Dez. 2025 · #18
nächster Versuch:

Es gibt Leute, die gähnen, wenn sie Impalas sehen. Wie war die (sarkastische) Abkürzung? NAIP = Not Another Impala Please. Ich sehe das anders. Egal wie viele von diesen eleganten Tieren ich schon gesehen habe oder vielleicht noch sehen werde, ich schau ihnen gerne zu. Ein Highlight ist natürlich der Zeitraum, wenn jede Menge Antilopenkinder geboren werden und das Buschland bevölkern. Aber auch ohne Nachwuchs gibt es immer schöne Perspektiven, man muss sich halt nur die Zeit nehmen, dann findet man immer ein Motiv.

Türchen Nummer 09

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Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März
Von Spiegelungen kann ich tatsächlich eigentlich nie genug bekommen. Auch mit dieser Aufnahme war ich im Prinzip sehr zufrieden.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Das Impala legt einen wilden Galopp vor, aber der Oxpecker-Jockey hält sich tapfer im Sattel 😄

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Der Speed ist ganz ordentlich, eigentlich habe ich darauf gewartet, dass sich die Beine verhaken. Aber alles ist gut abgelaufen. Gekonnt ist halt gekonnt!

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Mai
Der Begriff welcher mir bei diesem Bild einfällt: Hörnersalat 😉
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Themenstarter754 Beiträge · seit 201009. Dez. 2025 · #19
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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Mai
Ich hoffe die Action des Kampfes kommt einigermassen rüber. Leider hört man den Knall nicht, wenn die Hörner aneinanderschlagen.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Die Gefahr lauert überall, aber glücklicherweise ist sich das mögliche Opfer des Risikos durchaus bewusst. Allerdings bin ich mir sicher, dieser Happen wäre für das Croc viel zu gross!

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni
Was will der denn hier! So scheinen die Impalas zu denken. Aber – wie man es von den Antilopen gewohnt ist – beobachten sie den „Eindringling“ mit dem gebotenen Sicherheitsabstand. Man weiss ja nie …

… Fortsetzung folgt …
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Themenstarter754 Beiträge · seit 201010. Dez. 2025 · #20
Ich hatte es bei Türchen 09 geschrieben: Ich mag Impalas sehr. Deshalb widme ich ihnen ein weiteres Türchen.

Türchen Nummer 10


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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Ich finde es immer wieder interessant WIE geduldig die Tiere sind wenn die „Putzkolonne“ anrückt Egal ob, Hippo, Büffel, Giraffe oder Impala, alle sind augenscheinlich froh die kleinen Plagegeister (z.B. Zecken) loszuwerden. Dieser Oxpecker scheint seinen Job sehr gewissenhaft auszuführen und der Impalabock freut sich und hält still.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November
Zu Beginn der Regenzeit kommen viele kleine Impalas auf die Welt, ich habe diese Zeit immer sehr gemocht. Es gibt dann so viele Foto-Motive. Da weiss man gar nicht wo man anfangen soll. Mutter und Kind scheinen sich sicher zu fühlen, denn ich finde sie beobachetn die Gegend sehr entspannt.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April
Die Zunge eines Impalas kann natürlich überhaupt nicht mit der Zunge einer Giraffe mithalten, aber immerhin kann sie damit die Blätter an den Büschen einwickeln und abrupfen. Und zur Not langt es auch für die Reinigung der Nasenlöcher.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: September
Auch solche Fotos mag ich gerne. Was ist das? Zwei Impalas, aber nur ein Kopf mit drei Ohren? Für solche Momentaufnahmen lohnt es sich, immer die Kamera in der Hand zu haben und bereit zu sein – auch wenn es manchmal anstrengend ist.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Dezember
Die Milchbar ist für den „doppelten Nachwuchs“ geöffnet! Ich kann mich nicht mehr erinnern ob das Fell des Jungtiers auf der linken Seite etwas feucht war, oder ob die Farbe tatsächlich recht dunkel ausgefallen ist.

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Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Dezember
Das ist der typische Kindergarten wie wir ihn oft erlebt haben. Während die meisten Mütter ihr Futter unten an den Chobe Floodplains suchen wird der Nachwuchs von einigen aufmerksamen Tanten bewacht.

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Ort: Botswana, Okavango Delta, Camp Okavango - Zeitpunkt: September
Solange man mit dem Fahrzeug unterwegs ist geben sich die Antilopen relativ entspannt. Aber auf einem Bushwalk sieht die Sache schon ganz anders aus. Da drehen sich alle Köpfe sofort in unsere Richtung und die Hälse werden scheinbar lang und länger. Was wollen die Menschen hier? Kommen sie näher oder ist der Sicherheitsabstand gewährleistet? Ich mag die dunkelbraunen Impalas mitten im goldgelben Gras.

… Fortsetzung folgt …
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