Es ist mal wieder soweit! Der Dezember (und damit der Beginn meines virtuellen Adventskalenders) nähert sich mit Riesenschritten! Auch wenn ich seit Dezember 2024 hier im Forum so gut wie gar nicht aktiv war, möchte ich mit meinem Kalender eine Tradition weiter fortführen.
Eigentlich wollte ich den dritten und letzten Teil meiner „Fotobuch Trilogie (Seitengrösse A2, jeweils 100 Seiten)“ vorstellen, aber daraus wurde nichts. Der Grund: Im März / April 2025 war eigentlich unsere letzte Reise ins südliche Afrika geplant. Die erste Reise startete im März / April 2005, also genau 20 Jahre vorher. Wir wollten deshalb unsere Afrika-Abenteuer mit einem „runden“ Jubiläum beenden. Während ich nach der Tour im April an dem Reisevideo mit vielen schönen Erinnerungen arbeitete wurde uns klar, dass wir noch nicht bereit für einen endgültigen Abschluss waren. Wir werden deshalb 2026 ein allerletztes Mal (jetzt lachen unsere Freunde ungläubig) nach Botswana reisen und so lange muss das „grosse“ Fotobuch halt noch warten, denn wer weiss ob ich nächstes Jahr nicht noch ein paar spezielle Szenen in der Wildnis auf der Speicherkarte festhalten kann!
Also bin ich – zumindest teilweise – auch etwas weiter in die Vergangenheit „gewandert“, um meine entsprechenden Favoriten vorzuholen. Das Limit von 100 Seiten (bzw. Fotos) gab es nicht mehr und schon sind ca. 170 Bilder, verteilt auf die 24 Türchen, dabei herausgekommen. Zu jedem Foto habe ich kürzere oder auch längere Kommentare geschrieben um zu erklären, warum es diese Schnappschüsse in den Kalender geschafft haben bzw. um meine Sichtweise zu verdeutlichen.
Ich hoffe der Kalender wird bei der Masse an Fotos nicht zu langweilig und ihr habt trotzdem Spass beim Betrachten. Morgen – also am 01.12.2025 – geht es dann los mit dem Kalender, heute gibt es einen kleinen Vorgeschmack… Liebe Grüsse Walter
Was sich wohl hinter den Türchen verbirgt ?
Die ersten Neugierigen lugen schon mal hinter Bäumen …
… oder Büschen hervor.
Manche sind zwar schüchtern, aber trotzdem irgendwie gespannt!
Natürlich habe ich alles Mögliche versucht um eine gute Perspektive zu bekommen
Welches Tier hat wohl diese Spuren hinterlassen ? 😗
Teil 201. Dez. 2025
Guten Morgen Friederike, ja ! Ich weiss, das du auch viel Afrika Erfahrung hast. Wir beide haben in den letzten Jahren hin und wieder hier im Forum kommuniziert. Schön dass du auch dieses Jahr wieder dabei bist! Hi Bele, ich freue mich von dir zu hören bzw. zu lesen😊 Ich denke mal die Botswana Bilder auf Ruths Kanal (See you in 2026) sind eine Art Therapie für uns, um die Zeit bis 2026 besser zu überbrücken. Ich habe im Kalender übrigens wieder (deinem Wunsch vom letzten Jahr entsprechend) ganz brav Ort und Zeitpunkt der Aufnahme vermerkt... LG Walter
Türchen Nummer 01 Ich hatte es schon letztes Jahr geschrieben: Wie sagte Thoralf, ein deutscher Tierfilmer, als ich ihm von meinen unglaublich vielen Elefantenfotos erzählte? Elefanten machen glücklich! Was mich persönlich betrifft kann ich das zu 100% bestätigen! Mein Tipp zu diesem Thema: ARD Mediathek „Elefanten hautnah“ (von Thoralf und Jens zwei Jahre lang überwiegend in Botswana gedreht).
Ort: Botswana, Okavango Delta, Xakanaxa Lagoon - Zeitpunkt: April Wir fahren am Nachmittag mit dem Boot in die Lagune. Während wir uns langsam treiben lassen um vielleicht einen Malachite Kingfisher oder ein Reptil zu entdecken erscheint der sanfte Riese in einem Kanal. Was für eine Freude! Wir verhalten uns mucksmäuschenstill und lassen ihn am Boot vorüberziehen. Das Einzige was man hören kann ist das Gluckern des Wassers als er mit langsamer Geschwindigkeit unser Boot passiert. Es ist ein weiterer unglaublich schöner Moment, den wir erleben dürfen und der sofort Gänsehaut auf unsere Haut zaubert.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni Auf dem Chobe River sind wir gerne antizyklisch gefahren. Also am Vormittag, wenn viel weniger Boote unterwegs sind. Auch in diesem Fall können wir dem Trubel am Nachmittag ausweichen und die Begegnung mit dem Rüsseltier aus allernächster Nähe in Ruhe beobachten. Auf diesem Foto scheint er uns mit dem Rüssel zuzuwinken, diesen Schnappschuss kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni Auch dieser Eli geniesst offensichtlich die Abkühlung an einem heissen Tag und lässt sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Ich kann mich noch sehr genau an diesen Tag erinnern! Am frühen Nachmittag steigen wir ins Auto und Guide Obed fährt - nachdem wir die Stahlbrücke in der Nähe des Campingplatzes passiert haben - zielstrebig nach Norden. Irgendwann erreichen wir eine gut gefüllte Wasserstelle und siehe da! Nach kurzer Wartezeit erscheint eine Elefantenherde. Die Tiere vergnügen sich im Wasser und wir wissen gar nicht, wo wir hinschauen sollen, denn überall ist Action angesagt. Der kleine Eli auf dem Bild hat jede Menge Spass. Immer wieder schlägt er mit dem Rüssel auf die Wasseroberfläche und die Tropfen fliegen in rasender Geschwindigkeit durch die Luft. Natürlich gibt es auch klatschende Geräusche dazu … was braucht ein verspielter kleiner Elefant sonst noch? 🙂
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Auch diese zwei Kumpels haben Spass bei ihrem Aufenthalt im Wasser während die die Nachmittagssonne sich gemächlich in Richtung Horizont bewegt und die Luft etwas abkühlt.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Zurück zur „Badeanstalt“ in Savute. Wie ich schon geschrieben habe: Überall ist etwas los, ganz so wie in einem Schwimmbad an einem schönen Sommertag.
… Fortsetzung folgt …
Teil 302. Dez. 2025
Hi Caronline, Danke für die mentale Unterstützung 🙂 Hallo Konni, na dann hoffe ich, dass ich dich weiterhin bei guter Laune halten kann … Hi freshy, ich werde mich ganz doll bemühen dich nicht zu langweilen 😉 So! Und weiter geht es mit ...
Türchen Nummer 02
Heute sind noch einmal die Elefanten dran, denn sie sind nun mal meine grosse Liebe.
Ort: Zimbabwe, Mana Pools - Zeitpunkt: November Wir sind im Mana Pools NP unterwegs. Dann sichten wir diesen beeindruckenden Bullen, der sich – begleitet von zwei jungen Elis – im Schatten der Bäume aufhält. „Wollen wir Boswell besuchen?“ fragt Guide Bono. Na da muss er uns nicht zweimal fragen, natürlich sind wir sofort dabei! Wir verlassen das Fahrzeug und nähern uns langsam der Gruppe. Einer der jüngeren Elis schaut uns missbilligend an, schüttelt den Kopf dass die Ohren auf die Schulterpartie klatschen und läuft langsam davon. Unsere Anwesenheit gefällt ihm nicht, das hat er deutlich zum Ausdruck gebracht. „Wir beugen den Oberkörper etwas um uns kleiner zu machen und unsere guten Absichten zu signalisieren“ sagt Bono. Wir vertrauen unserem erfahrenen Guide voll und ganz. Schritt für Schritt nähern wir uns Boswell. Etwa 30 Meter vor dem Bullen stoppen wir uns setzen uns auf den Boden. Das ist natürlich genau die Perspektive, die ich mir erträumt habe! Ich habe das Gefühl, dass ich mit Boswell kommuniziere und ich sauge jede Sekunde unseres Zusammenseins in mir auf. Was für eine tolle Zeit! Nach etwa 30 Minuten wird es uns zu heiss, denn wir sitzen in der prallen Sonne, also bedanken wir uns bei Boswell für die Audienz und kehren zum Fahrzeug zurück. Eine Begegnung, die ich nie mehr vergessen werde.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: September Diesem Eli scheinen einige Schlucke Wasser nach dem vermutlich langen Marsch durch die Savanne einfach köstlich zu schmecken. Zumindest für mich drückt das Foto dieses Gefühl gut aus.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Xakanaxa Lagoon - Zeitpunkt: März Dem Bullen in der Lagune geht es genauso. Er muss nicht lange suchen, sondern die Water Lilys schwimmen direkt vor ihm auf der Wasseroberfläche. Der Tisch ist also reichlich gedeckt.
Ort: South Africa, Madikwe - Zeitpunkt: April Ein Elefant muss nicht immer grau sein. Es kommt halt eher darauf an wie die Erde beschaffen ist, mit der er sich einer „kosmetischen Behandlung“ unterzieht. Ich mag die Farbkombi blau / grün und rot auf diesem Schnappschuss sehr.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Ich habe versucht eine enge Freundschaft (oder auch Verwandtschaft) zu dokumentieren. Scheinbar geht das Trinken mit dem Rüssel dem kleineren Eli nicht schnell genug, also kniet er sich lieber hin, um ohne Umwege an das kühle Nass zu kommen.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Ich finde dieses Foto zeigt sehr gut die enge Verbindung zwischen zwei jungen Herdenmitgliedern. Vielleicht hat die Matriarchin einen klaren Auftrag erteilt: Bleibt immer schön dicht zusammen, damit ihr im hohen Gras nicht verloren geht 😉
… Fortsetzung folgt …
Teil 403. Dez. 2025
Türchen Nummer 3
Was kann ich über den afrikanischen Büffel schreiben? Es gibt gewisse Personen in meinem allernächsten Familienkreis (ich will keine Namen nennen), die finden Büffel doof. Ich bin dafür, das etwas differenzierter zu sehen. Ohne Büffel würde es vermutlich viel weniger Löwen geben, denn die wären einer wichtigen Nahrungsgrundlage beraubt. Ausserdem finde ich es gut, dass man die Anwesenheit von Büffeln oft bemerkt bevor man sie sieht. Denn da schwirren plötzlich jede Menge Fliegen um einen herum und mit viel Glück landen sie im Gesicht und/oder auf den Lippen 😵
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Ich weiss, ich weiss! Ein intelligenter Gesichtsausdruck sieht anders aus. Aber vielleicht guckt man automatisch so, wenn man einen Vogel hat… 😗
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Oktober Büffel mit Oxpecker. So einen Schnappschuss haben sehr viele Reiseberichte zu bieten, das ist mir schon klar. Aber ich kann bei so einem „Klassiker“ einfach nicht widerstehen.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Ich hoffe ich konnte mit diesem Foto einigermassen einfangen, welches Kraftpaket sich gerade unserem Fahrzeug nähert.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Wir sind an einem ruhigen Vormittag unterwegs auf dem Chobe. Guide John mit seinen scharfen Augen entdeckt ein tolles Ziel in einiger Entfernung, also gibt er Gas. Rund um Sedudu Island reihen sich noch einige kleinere Inseln aneinander, die sind unser Ziel. Man kann hier verschiedene Tierarten entdecken, die sich das Gras schmecken lassen unter anderem auch Büffel. Wir kommen gerade noch rechtzeitig an, um das Schauspiel zu beobachten. Eine Büffelherde bewegt sich von einer Insel zur anderen. Dicht gedrängt laufen bzw. schwimmen sie durch den Kanal, um an den nächsten Futterplatz zu gelangen, das ist wirklich eine imposante Szene, die sich uns da bietet. Allerdings gibt es bei diesen Wanderungen auch traurige Momente. Manchmal überqueren die Büffel zwei kleine sandige Inseln, die wir „Skimmer Island“ nennen, denn hier werden tatsächlich viele kleine Skimmer aufgezogen, die sich in ihrem sandfarbenen Federkleid perfekt tarnen können. Wenn so eine Herde allerdings über die Inseln trampelt bevor die Jungvögel flügge sind, dann nützt auch die beste Tarnung nichts und es spielt sich ein Drama ab, denn es gibt so gut wie keine Stelle, an der sie sich vor der gewaltigen Zahl an Hufen schützen könnten. Viele tote oder verletzte Jungvögel sind dann die Folge.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: September Manchmal muss man halt auch Glück haben. Wir stoppen auf der „Upper Road“ in Richtung der Chobe Game Lodge, und lassen einer Büffelherde selbstverständlich den Vortritt. Scheinbar als kleines Dankeschön posieren diese zwei Büffelkinder für mich. Ich bin sehr zufrieden mit den beiden 🙂
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: September Ich habe lange überlegt ob ich dieses Foto im Kalender platziere, ist es zu brutal für die Weihnachtszeit ? Um das blutige Geschehen etwas abzumildern habe ich mich für ein schwarz/weiss Bild entschieden. Ich nenne es: Der Kampf der Gladiatoren
Die Hintergrundgeschichte in Kurzform: Fünf Löwenmänner (noch nicht erwachsen) lagern an einer Wasserstelle in der Nähe eines toten Hippos. Also eigentlich ist genug zu fressen für alle da. Als der Büffel erscheint wird er trotzdem angegriffen. Es gelingt ihm allerdings, vier Löwen abzuschütteln und den Kampf mit dem verbliebenen „Gladiator“ ungefähr in der Mitte der Wasserstelle fortzusetzen. Wir sind Zeuge von unglaublich dramatischen Szenen. Das Brüllen und Grollen der Kontrahenten gehen uns durch Mark und Bein. Nicht nur wir beobachten das Geschehen fasziniert, auch die vier restlichen Löwenmänner liegen bzw. sitzen am Ufer und beobachten genau, was vor sich geht. Aber ihren „Bruder“ haben sie trotzdem nicht unterstützt. Irgendwann trennen sich die Kämpfer und der Löwe flüchtet schwer verletzt ans Ufer. Der Bulle bleibt im Wasser, um sich abzukühlen und vermutlich etwas zu regenerieren. Wir verlassen später die „Arena“ und fahren zurück ins Camp. Aber damit ist die Geschichte nicht fertig, denn als wir uns am Nachmittag zu „High Tea“ treffen, steht der Büffel auf der Rasenanlage unseres Camps. Er hat es also tatsächlich geschafft, trotz Mittagshitze und Blutverlust eine relativ weite Strecke zu laufen, um ausgerechnet in unserem Camp Schutz zu suchen.
… Fortsetzung folgt …
Teil 504. Dez. 2025
Türchen Nummer 04
Was kann man über Giraffen schreiben? Ich fasse mich kurz: Wir würden sie als Langsam Denker bezeichnen, weil sie (das ist zumindest unsere Erfahrung) sehr oft mit Verzögerung reagieren, wenn sich in ihrem unmittelbaren Umfeld etwas ändert. Nach dem Motto: „Soll ich, oder soll ich nicht? Oder doch?“. Auf der anderen Seite sind es faszinierende Geschöpfe, die immer etwas gelangweilt oder vielleicht sogar hochmütig dreinschauen, aber in deren Nähe wir uns wirklich gerne aufhalten. Mein Fazit: Ohne Giraffen wäre die (Tier)welt ärmer!
Ort: Botswana, Okavango Delta, Sandibe - Zeitpunkt: April Ich mag diesen Schnappschuss. Es scheint so als wollten die beiden Giraffen uns Touristen mal aus einer anderen Perspektive betrachten.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Oktober Wenn ich richtig gezählt habe dann sind das immerhin 21 Oxpecker, die sich zu einem gemeinsamen Brunch auf ihrer Lieblingsgiraffe getroffen haben. Sie verdreht den Hals etwas – vielleicht weil es überall kitzelt ?
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Ich find es wirklich nett wenn Giraffen für mich posieren 🙂
Ort: Botswana, Savute - Zeitpunkt: September Irgendetwas wird wohl besonders köstlich geschmeckt zu haben, denn der Langhals scheint auf diesem Bild vor Begeisterung mit der Zunge zu schnalzen und auch ein wenig Spucke tropft noch aus dem Maul.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni Wer schon einmal einen Giraffenkampf aus nächster Nähe miterlebt hat, der weiss, wie laut die dumpfen Schläge sein können, wenn die Kontrahenten mit dem Kopf den Körper des Gegners treffen. Kein Wunder, dass sich ein Giraffenbulle schwer verletzen kann, wenn er unglücklich mit voller Wucht getroffen wird.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Sie ist relativ selten zu finden, aber ich habe sie bei einem Gamedrive dann doch aufgespürt: Die sagenhafte Doppelkopf-Giraffe 🤩
… Fortsetzung folgt …
Teil 605. Dez. 2025
Zitat: Wissenschaftlicher Name: HYDRA corpore Giraffa LG Logi
Hallo Logi, ich bin begeistert dass ich endlich den wissenschaftlichen Namen erfahren durfte 🤩 🤩 LG Walter
Kommen wir zu einer Tierart, die – meiner Meinung nach – zu den grazilen Wesen gehören. Sie schweben über die Erde oder bewegen sich anmutig im Wasser. Ihr betörender Gesang (besonders nachts) ist nicht zu überhören und hat mir manches Mal geholfen, völlig entspannt zu schlafen. Dazu gehört natürlich auch das nächtliche Rupfgeräusch, wenn sie dicht an der Unterkunft ihrem Job als Rasenpfleger gründlich und effizient nachgehen. Auch ihr vertrauensvoller Blick aus den grossen runden Augen rührt immer wieder mein Herz. Kenner werden schon lange wissen wen ich meine: Natürlich! Es handelt sich um die Hippos 😄
Türchen Nummer 05
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Sie sehen immer so unförmig und man könnte denken sie sind deshalb relativ langsam, aber wer die Hippos unterschätzt, der macht einen bösen Fehler! Immerhin beträgt ihre Spitzengeschwindigkeit an Land bis zu 30 km/h …
Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Mai Früher gab es einmal eine Werbung der Reifenfirma Michelin, das sogenannte Michelin Männchen. An diese Werbung musste ich denken, als mir dieses Foto gelungen ist.
Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Oktober Sie können soooo friedlich aussehen, wenn sie einfach nur herumliegen und schlafen!
Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: Oktober Nicht nur die Oxpecker, auch die Sandpiper finden scheinbar immer einen leckeren Happen auf so einer Hipposchnauze.
Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: November Wütende Hippobullen sind für mich immer wieder ein Foto wert, denn ich finde sie vermitteln etwas von der Urgewalt, die da auf einen zukommt. Wenn dann noch das Wasser schäumt habe ich eigentlich keine weiteren Wünsche mehr.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Obwohl wir uns im Fahrzeug befinden ist unsere „Betreuerin“ Lynn sehr misstrauisch. Immer wieder schaut der Bulle in unsere Richtung, reisst sein Maul weit auf oder lässt das Wasser um sich herum aufspritzen. Als er sich nach einem weiteren Tobsuchtsanfall nähert startet Lynn schnell den Motor und rollt ein Stück zurück. Das Hippo scheint sich mit dieser Geste des Respekts zufrieden zu geben und auch ich bin durchaus zufrieden mit den Bildern die ich machen kann.
Ort: Botswana, Chobe River - Zeitpunkt: November Unser Freund Phil tut mir den Gefallen und wartet etwas länger als gewöhnlich bevor er unserem kleinen Boot die Sporen gibt. So kann ich die Bugwelle, welche das Hippo bei der schnellen Annäherung produziert, einigermassen gut ablichten. Auch in dieser Situation gilt: Der Bootsführer / Guide sollte über eine Menge Erfahrung verfügen und die Geschwindigkeit des Angreifers gut abschätzen können, sonst kann es schnell mal zu einem längeren Werkstattaufenthalt des Bootes kommen 😗
… Fortsetzung folgt …
Teil 706. Dez. 2025
Guten Morgen Bele, na das freut mich doch, dass ich dich zum lachen bringen konnte. Ich habe selbst auch gegrinst als ich das Foto später ausgewertet habe. Einen schönen Nikolaustag wünscht Walter
Das heutigen Türchen ist einer Kollektion von Prädatoren gewidmet. Cheetahs habe ich leider bisher viel zu selten vor die Linse bekommen, vor allem nicht, wenn sie bei „full speed“ auf der Jagd sind. Naja, vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. Bei den Hyänen hatte ich etwas mehr Glück, aber auch da geht – gerade bei Jungtieren – noch mehr. Die Schakale haben es mir da viel einfacher gemacht. Wie auch immer: Hier kommt eine kleine Auswah:
Türchen Nummer 06
Ort: South Africa, Madikwe - Zeitpunkt: April Cheetahs sind die Lieblingstiere meiner Frau. Deshalb bin ich natürlich immer an ein paar Portraits dieser eleganten Sprinter interessiert. Die Katze ist im Madikwe Gamereserve Safarifahrzeuge gewohnt, deshalb gibt es bei diesen Fotos auch keine Eile für mich. Die rote Erde im Hintergrund passt gut zum etwas rötlichen Fell des jungen Mannes.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Chief´s Island - Zeitpunkt: März Auch ein grüner Hintergrund ist für mich durchaus reizvoll. Wieder einmal werden wir, obwohl wir in einem lauten Fahrzeug heranfahren, komplett ignoriert. Darüber freue ich mich natürlich, denn die Katze strahlt keinerlei Hektik oder Furcht aus.
Ort: Botswana, Linyanti - Zeitpunkt: Mai Ein bisschen Dramatik auf den Bildern muss auch mal sein, obwohl das Foto täuscht. Mr. Cheetah zeigt keinerlei Aggression, sondern ich habe einfach nur gewartet, bis er gähnt und dann den richtigen Sekundenbruchteil abgepasst.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Chief´s Island - Zeitpunkt: März Wir sind am frühen Morgen unterwegs. Es ist noch kühl und der Morgentau glitzert an den Grasspitzen. Plötzlich erscheint diese junge Hyäne neben dem Fahrzeug. Aufmerksam und neugierig werden wir gemustert. Ich freue mich, denn der Abstand zum „Fotomodel“ und die Lichtverhältnisse sind perfekt. Das ist ein wirklich toller Start in einen weiteren Tag auf Safari.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Oktober An was denkt diese Typfelhyäne wohl? Hatte sie gestern ein schmackhaftes Dinner oder weiss sie schon, wo es demnächst etwas tolles zu essen gibt? Leider werde ich es nie erfahren…
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Das war für mich – zumindest im Savutegebiet – eine Erstsichtung. Ich kannte die Brown Hyena z.B. aus dem Makgadikgadi Gebiet, aber hier hätte ich sie nicht erwartet. Kurz vorher besuchten wir ein Löwenrudel, welches am Abend zuvor eine Giraffe erlegt hatte. Als wir weiterfahren taucht die Hyäne auf mit einem Stück Giraffenhaut. Guide Obed ist sich sicher. Sie will zurück zu ihrem Bau. Also verfolgen wir sie mit einem gewissen Abstand. Aber sie ist nicht dumm. Immer wieder läuft sie zickzack, verschwindet im dichten Buschwerk und taucht an einer anderen Stelle wieder auf dem Pfad auf. Als sie merkt, dass wir nicht aufgeben hat sie endgültig genug von uns „taucht“ im dichten Busch einer Senke ab und bleibt für uns unsichtbar. Schade, ein paar junge Hyänen hätte ich natürlich gerne fotografiert.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Das Bild musste ich einfach schiessen! Wie lang sich doch so ein Black Backed Jackal machen kann 😄
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Am frühen Morgen treffen wir auf diese Gruppe. Ein junges Gnu hat den Abend oder die Nacht nicht überlebt und nun freuen sich die Schakale über ein opulentes Frühstück. Hastig wird gefressen bevor ein stärkerer Räuber sie vom „Buffet“ vertreiben kann. Auch wir werden kritisch beäugt, aber die Mahlzeit hat – bei aller Vorsicht – absoluten Vorrang.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Manchmal ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nicht weit von Third Bridge entfernt beginnt eine flache Ebene mit wenig Bewuchs. In und nach der Regenzeit sammelt sich an manchen Stellen das Wasser. Wir entdecken drei Schakale, die sich dort aufhalten, also nichts wie hin! Nummer 1 springt über das Wasser, beim Sprung von Nummer 2 halten wir gerade an und für Nummer drei bin ich vorbereitet. Das Sprichwort stimmt also: Aller guten Dinge sind drei 😉
… Fortsetzung folgt …
Teil 807. Dez. 2025
Die Affen im südlichen Afrika sind schon eine spezielle Geschichte, egal ob Pavian oder Meerkatze. Meine Frau findet Paviane doof! Allerdings hängt dieses Urteil mit einem Erlebnis gleich zu Beginn unserer Reisen ins südliche Afrika zusammen.
Am Parkplatz zum Kap der guten Hoffnung stehen grosse Schilder: Vorsicht vor den Pavianen! Auch wir sind vorsichtig. Meine Frau steigt aus, trägt ihren Rucksack auf dem Rücken, aber innerhalb einer Sekunde erscheint ein Pavianmann quasi aus dem Nichts und reisst so stark am Rucksack, dass die Tragegurte reissen. Dann rennt er mit seiner „Beute“ einen Hang hinauf. Das aber lässt Ruth sich nicht gefallen, schliesslich sind ihre persönlichen Sachen da drin. Also sprintet sie ohne zu zögern dem Pavian hinterher. Als der Dieb das bemerkt stoppt er, dreht sich zu Ruth und zeigt seine beeindruckenden Eckzähne. Meine Frau versteht diesen „Wink mit dem Zaunpfahl“ sehr gut und verzichtet auf weitere Massnahmen. Inzwischen hat sich ein Parkranger in grüner Uniform genähert. Als der Pavian ihn sieht wird er nervös, setzt sich hin und öffnet den Rucksack. Ruths Brille fliegt durch die Luft, das Smartphone hinterher usw. Der Ranger hat eine kleine Steinschleuder dabei und fängt an, den Affen zu beschiessen. Der wiederum hat den Rucksack inzwischen geleert und findet ein paar Candies. „Na also“ denkt er sich vermutlich „Aufgabe erfolgreich gelöst!“. Deshalb verabschiedet er sich und verschwindet hinter Büschen. Der Ranger sammelt zusammen mit meiner Frau alle Utensilien wieder auf, wendet sich an Ruth und sagt: „Don‘t do it again! Baboons are very dangerous!“ Ja, das hat meine spontane Frau inzwischen verinnerlicht. Auf jeden Fall sind wir glücklich, dieses „Abenteuer“ ohne nennenswerte Verluste überstanden zu haben. Die Vervet Monkeys wiederum haben wir als schlaue Räuber erlebt, die verschiedene Taktiken draufhaben. Unter anderem wurde uns von der Mama ein kleines Baby präsentiert, während der Mann ruckzuck im Auto war und eine Tüte Cracker klaute. Und das war nur ein Beispiel von vielen.
Türchen Nummer 07
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Ich vermute dieser Pavian hat eine echt harte Nacht hinter sich. Wir wollen ihn auf keinen Fall stören und unser Guide fährt deshalb quasi „auf Zehenspitzen“ an ihm vorbei 😉
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Ich weiss nicht mehr was er da gesehen hat. Auf jeden Fall kommt er scheinbar aus dem Staunen nicht mehr heraus …
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Und wieder einmal begegnen wir einem Baboon der wirklich angestrengt nachdenkt. Über was auch immer: Was gibt es heute noch zu essen? Hat die hübsche Freundin des Chefs vorhin wirklich mit den Wimpern geklimpert als sie mich angeschaut hat? Sollte ich mich vielleicht langsam als Chef der Truppe bewerben? Fragen über Fragen …
Ort: Zambia, Luangwa Valley - Zeitpunkt: Juni Man trifft sich bei den ersten Sonnenstrahlen zur Fellpflege. Schliesslich ist das angenehm und stärkt die soziale Bindung untereinander. Diese Situation mit Gegenlicht hat mir persönlich gut gefallen.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Ob der Finger wirklich gut schmeckt? Der kleine Baboon scheint sich selbst noch nicht sicher zu sein.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Ja, man kann sich darüber streiten, ob der Kleine tatsächlich hässlich ist oder nicht. Für mich ist die Sichtweise klar: Ich finde ihn eher witzig, es kommt halt immer auf das Auge des Betrachters an...
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Tja, Daumenlutschen gehört scheinbar auch zur Lieblingsbeschäftigung der kleinen Paviane.
… Fortsetzung folgt …
Teil 908. Dez. 2025
Zu dieser Bildfolge ist eigentlich nichts anzumerken. Sie ist einfach eine Fortsetzung von Türchen Nummer 07.
Türchen Nummer 08
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Darf man dem Freund einfach so ans Hinterteil greifen? Die Baboons haben damit eher kein Problem 😄
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Wenn man direkt am Rand des Baumstamms sitzt dann muss man halt alle Gliedmassen irgendwie zusammenhalten. Oder ist dem Vervet Monkey vielleicht einfach nur kalt?
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP – Zeitpunkt: April Es ist noch früh am Morgen und die junge Truppe überlegt wahrscheinlich welchen Unsinn sie am besten gleich anstellen kann.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Ist das Stückchen in der Hand jetzt lecker oder nicht? Die Grünmeerkatze scheint sich da selbst noch nicht so sicher zu sein.
Ort: Botswana, Selinda GR - Zeitpunkt: Mai Für mich ist der Gedankengang der kleinen Grünmeerkatze klar: Wenn ich jetzt gaaanz lieb gucke, dann lassen diese lästigen Touristen mich bestimmt in Ruhe … oder haben sie vielleicht sogar ein Leckerli für mich übrig? Anmerkung: Natürlich füttern wir NIEMALS irgendein wildes Tier!
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP – Zeitpunkt: April Die kleine Familie ist sich wohl nicht sicher, was sie von uns halten soll. Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Wir halten an, machen Fotos, beobachten die Tiere noch eine Weile und zack! Haben sie wieder ihre Ruhe.
Ort: Zimbabwe, Great Zimbabwe Monument – Zeitpunkt: Mai Was soll ich sagen? Hier handelt es sich eindeutig um einen imposanten Mann der bei der Damenwelt bestimmt gut ankommt 😗
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Ich beobachte die Kleinen gern wenn sie sich mit allen verfügbaren Gliedmassen an ihren Müttern festklammern um ja nicht verloren zu gehen.
.… Fortsetzung folgt …
Teil 1009. Dez. 2025
nächster Versuch:
Es gibt Leute, die gähnen, wenn sie Impalas sehen. Wie war die (sarkastische) Abkürzung? NAIP = Not Another Impala Please. Ich sehe das anders. Egal wie viele von diesen eleganten Tieren ich schon gesehen habe oder vielleicht noch sehen werde, ich schau ihnen gerne zu. Ein Highlight ist natürlich der Zeitraum, wenn jede Menge Antilopenkinder geboren werden und das Buschland bevölkern. Aber auch ohne Nachwuchs gibt es immer schöne Perspektiven, man muss sich halt nur die Zeit nehmen, dann findet man immer ein Motiv.
Türchen Nummer 09
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Von Spiegelungen kann ich tatsächlich eigentlich nie genug bekommen. Auch mit dieser Aufnahme war ich im Prinzip sehr zufrieden.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Das Impala legt einen wilden Galopp vor, aber der Oxpecker-Jockey hält sich tapfer im Sattel 😄
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Der Speed ist ganz ordentlich, eigentlich habe ich darauf gewartet, dass sich die Beine verhaken. Aber alles ist gut abgelaufen. Gekonnt ist halt gekonnt!
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Mai Der Begriff welcher mir bei diesem Bild einfällt: Hörnersalat 😉
Teil 1109. Dez. 2025
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Mai Ich hoffe die Action des Kampfes kommt einigermassen rüber. Leider hört man den Knall nicht, wenn die Hörner aneinanderschlagen.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Die Gefahr lauert überall, aber glücklicherweise ist sich das mögliche Opfer des Risikos durchaus bewusst. Allerdings bin ich mir sicher, dieser Happen wäre für das Croc viel zu gross!
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Juni Was will der denn hier! So scheinen die Impalas zu denken. Aber – wie man es von den Antilopen gewohnt ist – beobachten sie den „Eindringling“ mit dem gebotenen Sicherheitsabstand. Man weiss ja nie …
… Fortsetzung folgt …
Teil 1210. Dez. 2025
Ich hatte es bei Türchen 09 geschrieben: Ich mag Impalas sehr. Deshalb widme ich ihnen ein weiteres Türchen.
Türchen Nummer 10
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Ich finde es immer wieder interessant WIE geduldig die Tiere sind wenn die „Putzkolonne“ anrückt Egal ob, Hippo, Büffel, Giraffe oder Impala, alle sind augenscheinlich froh die kleinen Plagegeister (z.B. Zecken) loszuwerden. Dieser Oxpecker scheint seinen Job sehr gewissenhaft auszuführen und der Impalabock freut sich und hält still.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Zu Beginn der Regenzeit kommen viele kleine Impalas auf die Welt, ich habe diese Zeit immer sehr gemocht. Es gibt dann so viele Foto-Motive. Da weiss man gar nicht wo man anfangen soll. Mutter und Kind scheinen sich sicher zu fühlen, denn ich finde sie beobachetn die Gegend sehr entspannt.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: April Die Zunge eines Impalas kann natürlich überhaupt nicht mit der Zunge einer Giraffe mithalten, aber immerhin kann sie damit die Blätter an den Büschen einwickeln und abrupfen. Und zur Not langt es auch für die Reinigung der Nasenlöcher.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: September Auch solche Fotos mag ich gerne. Was ist das? Zwei Impalas, aber nur ein Kopf mit drei Ohren? Für solche Momentaufnahmen lohnt es sich, immer die Kamera in der Hand zu haben und bereit zu sein – auch wenn es manchmal anstrengend ist.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Dezember Die Milchbar ist für den „doppelten Nachwuchs“ geöffnet! Ich kann mich nicht mehr erinnern ob das Fell des Jungtiers auf der linken Seite etwas feucht war, oder ob die Farbe tatsächlich recht dunkel ausgefallen ist.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Dezember Das ist der typische Kindergarten wie wir ihn oft erlebt haben. Während die meisten Mütter ihr Futter unten an den Chobe Floodplains suchen wird der Nachwuchs von einigen aufmerksamen Tanten bewacht.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Camp Okavango - Zeitpunkt: September Solange man mit dem Fahrzeug unterwegs ist geben sich die Antilopen relativ entspannt. Aber auf einem Bushwalk sieht die Sache schon ganz anders aus. Da drehen sich alle Köpfe sofort in unsere Richtung und die Hälse werden scheinbar lang und länger. Was wollen die Menschen hier? Kommen sie näher oder ist der Sicherheitsabstand gewährleistet? Ich mag die dunkelbraunen Impalas mitten im goldgelben Gras.
… Fortsetzung folgt …
Teil 1311. Dez. 2025
Für mich gilt: Es müssen nicht immer nur die „Big Five“ oder Giraffen und Hippos sein, die ich fotografiere. Auch die Tierarten, die vielleicht nicht so im Rampenlicht stehen sind für mich absolut interessant. Deshalb geht es heute mit den Antilopen weiter.
Türchen Nummer 11
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Natürlich ist der Bulle noch lange nicht ausgewachsen, aber ich finde er strahlt auf diesem Bild durchaus schon ein starkes Selbstbewusstsein aus – so sehe ich das zumindest.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: Dezember An Manchen Stellen führt die Pad in Richtung Serondela am ausgewaschenen Steilufer des Chobe vorbei. Hier trifft man oft auf Tiere, die nach Mineralien suchen. Die zwei Köpfe mit dem blauen Wasser des Chobe im Hintergrund sind ein weiteres „must have“ Motiv für mich.
Ort: South Africa, Madikwe GR - Zeitpunkt: April Die kräftig ausgebildeten Hörner des Kudubullen sind aus meiner Sicht schon beeindruckend. Dazu passt auch sein stolzer Blick – auch wenn das natürlich nur meine Interpretation ist.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Am Chobe gibt es eine Stelle, die wir als „Elephant Beach“ bezeichnet haben. Allerdings treffen sich hier nicht nur die Elefantenherden zum Trinken, gerad am kühleren Spätnachmittag kommen viele verschiedene Tierarten ans Wasser und nehmen auch gerne noch Mineralien zu sich. Und für mich fallen dort immer ein paar nette Motive ab.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: September Ja! Ich mag Kudus sehr! Aus diesem Grund kommt schon wieder die Aufnahme eines Bullen. Aber zumindest der Hintergrund ist diesmal anders 🙂
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: September Fast synchron galoppieren sie über die Ebene, sie kennen sich wohl schon länger 😉
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: September Irgendwie erinnert mich das an ein Märchen: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das schönste (stärkste) Kudu im Savute-Land?
… Fortsetzung folgt …
Teil 1412. Dez. 2025
Heute geht es um die Lechwe Antilopen. Sie halten sich immer in der Nähe von Wasser bzw. sumpfigen Flächen auf und sind perfekt an ein Leben am Wasser angepasst.
Türchen Nummer 12
Ort: Botswana, Okavango Delta, Palm Island (Xugana) - Zeitpunkt: April Bei den Lechwes gilt im Prinzip das Gleiche wie bei den Impalas. Solange man mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sind sie relativ entspannt. Aber Menschen die durch die Gegend laufen werden ziemlich argwöhnisch beobachtet. Diese Gruppe hat sich meinen Wünschen perfekt angepasst. Ich hatte nichts auszusetzen.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Zum Glück war die Erde trocken und der Staub wurde von den Kämpfern aufgewirbelt, sonst hätte dieses Bild vermutlich viel weniger „Dramatik“ zu bieten.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Wie bei den Kudus strahlt auch dieser Bock meiner Meinung nach eine Menge Selbstbewusstsein aus: „Was genau wollt IHR hier in meinem Revier?“
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Ich weiss nicht genau warum, aber bei diesem Foto fällt mir die Spanische Hofreitschule (Lipizzaner) in Wien ein. Die Pferde dort können ähnlich elegant durch die Luft „fliegen“ 😄
Ort: Botswana, Okavango Delta, Camp Okavango - Zeitpunkt: April Das war ein tolles Erlebnis, auch wenn das Bild leider nicht perfekt ist (die Hornspitze ist abgeschnitten). Wir cruisen mit Guide Obed durch einen Kanal, plötzlich tauchen am rechten Ufer zwei Lechwes auf. „Walter, halte die Kamera bereit! Die beiden werden gleich springen“ sagt er. Und tatsächlich! Mit zwei gewaltigen Sätzen überqueren sie den Kanal, vermutlich wissen sie ganz genau, dass sich eventuell Crocs im Wasser aufhalten. Durch Obeds Tipp bin ich vorbereitet und kann die Szene auf der Speicherkarte festhalten und …
Ort: Botswana, Okavango Delta, Camp Okavango - Zeitpunkt: April … auch auf der anderen Seite des Kanals geht die Geschichte weiter. Die Böcke schütteln sich und die Wassertropfen fliegen. Und das auch noch mit etwas Gegenlicht. Ich bin total happy das wir an diesem Morgen statt eines Bushwalks den Boatcruise ausgewählt haben. Solche Situationen bekomme ich wirklich nicht oft vor die Kamera!
… Fortsetzung folgt …
Teil 1513. Dez. 2025
Der erste Teil der Türchen ist geöffnet, der zweite folgt sogleich. Ich bedanke mich bei allen, die fleissig nachgeschaut haben, was sich wohl hinter den Türchen verbirgt und hoffe, es hat sich öfter mal gelohnt. Zumindest gilt für mich: Er bemühte sich stets 😗
Immer wenn wir (zusammen mit einem Guide) einen gefleckten Räuber aufspüren ist es für uns ein magischer Moment. Und einfach ist es in den seltensten Fällen. Meistens haben wir Geduld und Ausdauer benötigt, um das eine oder andere Foto tatsächlich zu bekommen. Um so glücklicher war ich danach, wenn es geklappt hat.
Türchen Nummer 13
Ort: Botswana, Linyanti, Kwando GR - Zeitpunkt: Mai Der Leo-Klassiker. Die Perspektive ist vielleicht ein bisschen ungünstig weil ich zu niedrig positioniert war, aber dafür sind die Lichtverhältnisse für mich zufriedenstellend.
Ort: South Africa, Timbavati GR - Zeitpunkt: April Ich mag an diesem Foto die „rosarote Stimmung“, Wir sind am frühen Morgen unterwegs und hatten die Mama am Abend vorher mit ihrem Kind aufgespürt. Jetzt treffen wir sie wieder und sie ist auf der Suche nach ihrem Nachwuchs. Den hat sie glücklicherweise etwas später auch wieder gefunden.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Khwai - Zeitpunkt: April Das war das einzige Mal, dass ich von einem Leoparden angefaucht wurde. Unser Guide hat die Katze entdeckt, hat die Laufrichtung abgeschätzt und wir haben uns ein Stück weiter platziert. Tatsächlich läuft der gefleckte Räuber genau auf unser Fahrzeug zu. Im Eifer des Gefechts lehne ich mich für einige Portraitaufnahmen etwas zu weit heraus. Das gefällt dem Leo aber überhaupt nicht und ich muss mir eine „akustische Belehrung“ von ihm gefallen lassen. Nein! Ich werde solche Aktionen in Zukunft vermeiden, denn ich bin keiner, der zB. einem Leoparden hinterher pfeift, damit er sich umdreht (hatten wir auch schon), aber happy über das Portrait war ich am Ende doch 😉
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Auch hier haben wir es wieder dem Gespür von Guide Baba zu verdanken, dass wir genau richtig platziert sind als der Leo aus dem dichten Gras heraustritt. Ich sitze leider einen Tick zu hoch, aber dafür ist der Hintergrund für mich perfekt.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Es ist manchmal unglaublich! Wir nähern uns dem Termitenhügel und obwohl Guide TS uns auf den Leo aufmerksam macht brauchen wir eine Weile, um ihn zu entdecken. Er liegt genau in dem Zwischenraum, hat den Kopf auf die Pfoten gelegt und ist so extrem gut getarnt. Als er endlich den Kopf höher hebt um einige Impalas zu beobachten kann ich endlich mein Wunschfoto machen. Vielen Dank lieber Leo!
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Das war für mich ein Glückstreffer! Eigentlich lag der Leo auf einem Ast und döste vor sich hin. Aber Geduld zahlt sich öfter mal aus. Irgendwann erhebt er sich und klettert mit katzenartiger Eleganz den Baum herunter. Genau da hatte ich meine Chance in softem Morgenlicht.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Schon wieder ein Volltreffer! Wir sind noch keine 10 Minuten unterwegs, da verlässt das vorausfahrende Fahrzeug die Pad und biegt in ein Wäldchen ab. Guide Lasty hat eine Schleifspur im Sand entdeckt und reagiert sofort, wir folgend ihm. Und tatsächlich! Eine Leopardendame hat kurz vorher ein Impala getötet und schleift die Beute in ein sicheres Versteck. Dort ist es zumindest vor neugierigen Raubtieraugen geschützt. Wir können unser Glück gar nicht fassen, bleiben in einer günstigen Position stehen und haben viel Zeit, das Geschehen zu beobachten. Was soll ich sagen? Viel besser geht es nicht.
… Fortsetzung folgt …
Teil 1614. Dez. 2025
Guten Morgen freshy, Oh je, das war nicht meine Absicht! Die Vorweihnachtszeit soll ja eher besinnlich sein und nicht schockierend 😮 Vielleicht bin ich in langen Jahren etwas zu abgebrüht geworden 😵 Es ist ja nicht so dass mir solche Szenen völlig egal sind, aber ich habe gelernt die "wilde" Natur zu akzeptieren. Was man auf dem Bild nicht sieht: Ein Stück weiter wartete ein Leopardenkind ungeduldig auf eine Mahlzeit. Ich glaube in ein paar Tagen habe ich noch ein "wildes" Bild im Türchen. Ich werde an diesem Tag eine Triggerwarnung einstellen.
Hallo Sonja, ich freue mich natürlich sehr, wenn ich dir den Tag "versüssen" konnte 🙂
Hinter dem heutigen Türchen verstecken sich wieder einige Antilopen. Schliesslich gibt es da zahlreiche Arten, die auch einmal gesehen werden wollen.
Türchen Nummer 14
Ort: Botswana, Chobe Waterfront - Zeitpunkt: April Ich finde den Schnappschuss interessant. Auf einer der Inseln mitten im Chobe lugt der Kopf eines jungen Wasserbocks hervor. Die Mutter befindet sich ein Stück weiter und ist mit dem Frühstück beschäftigt. Eigentlich ist das keine besondere Situation, aber mir gefällt’s.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Fleissig, fleissig geht der Oxpecker „seiner Arbeit“ nach. Und der Wasserbock lernt schon in jungen Jahren, dass diese Art von Fellpflege durchaus Vorteile für ihn hat. Mitten auf der Stirn ist es vermutlich schwierig, sich ausgiebig zu kratzen.
Ort: Botswana, Chobe Waterfront - Zeitpunkt: Dezember Herr Wasserbock verlässt das Haus scheinbar nur mit seinen Bodyguards 😗
Ort: Botswana, Chobe Waterfront - Zeitpunkt: November Madame Wasserbock scheint es eilig zu haben, die restliche Gruppe wartet scheinbar nicht mehr lange auf sie. Also gönnt sie sich nur einen kurzen Blick auf uns und trabt schnell weiter.
Ort: Botswana, Chobe Waterfront - Zeitpunkt: Oktober Ich habe die Sables hauptsächlich als scheu kennen gelernt. Selbst hier, wo die Sicht über die Chobe Floodplains eigentlich sehr gut ist und sich kein Löwen einfach so anschleichen kann sind sie nur kurz zum Trinken heruntergekommen, um nach wenigen Minuten wieder in Richtung Buschland zu galoppieren.
Ort: South Africa, Soutpansberg - Zeitpunkt: April Auch diese kleine Familie ist nicht wirklich entspannt, obwohl die Raubtiere hier oben am Berg eher selten anzutreffen sind. Leoparden dürften die einzige Gefahr darstellen. Frau Sable empfängt uns mit einem netten Kopfschmuck, das wissen wir natürlich zu schätzen und bedanken uns artig 🙂
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: September Scheinbar sind die Blüten ein geschmackliches Highlight für das Roan, denn es knabbert sie genussvoll ab und lässt sich auch durch uns nicht stören. Na denn … GUTEN APPETIT!
Ort: Zambia, Luangwa Valley - Zeitpunkt: Juni Zur Abwechslung zeigt sich mal ein geschmücktes Puku! Ich weiss, das ist jetzt sehr weit hergeholt, aber ist das die afrikanische Version des Almabtriebs ? 😄
… Fortsetzung folgt …
Teil 1715. Dez. 2025
Guten Morgen Caroline, falls du auch heute dabei bist: Vielen Dank für deinen positiven Kommentar!
Heute öffne ich das letzte Antilopen-Türchen. Die verschiedenen Arten sind nicht vollzählig dabei, aber da warten noch einige andere Tiere, die auch mal ins Rampenlicht wollen.
Türchen Nummer 15
Ort: Botswana, Makgadikgadi NP - Zeitpunkt: November Die Regenzeit lässt auf sich warten in diesem Jahr, aber die Gnus und Zebras sind trotzdem schon da und warten auf das frische Grün, dass sich bereits nach den ersten Regenschauern zeigen wird. Also traben sie durch die trockene Landschaft und wirbeln dabei eine Menge Staub auf.
Ort: Botswana, Selinda GR - Zeitpunkt: Mai Wie man sieht hat das Jungtier bereits einige Mühe sich klein zu machen um an die Milchbar zu kommen. Vermutlich wird die Mutter schon bald keine Geduld mehr haben und dem Nachwuchs empfehlen, sich nur noch mit der „normalen“ Gnu-Nahrung zufrieden zu geben.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Na da hat sich jemand aber besonders hübsch gemacht 😄
Ort: Botswana, Makgadikgadi NP - Zeitpunkt: September Es scheint gar nicht so einfach für das Gnu zu sein, durch den tiefen Sand zu galoppieren. Aber was hilft’s! Die Herde ist schon ein Stück weiter und die Löwen sind nicht weit, da sollte man vermeiden der einzige Nachzügler zu sein. Sonst heisst es am Ende noch: DEN LETZTEN BEISSEN DIE LÖWEN!
Ort: Botswana, Okavango Delta, Nxabega - Zeitpunkt: Mai Ich empfinde das Aussehen der Buschböckchen immer wieder als witzig. Die grossen Ohren und der relativ kleine Kopf scheinen so gar nicht zum Rest des Körpers zu passen.
Ort: Zimbabwe, Mana Pools NP - Zeitpunkt: November Die Elands sind als grösste Antilopenart schon ziemlich beeindruckend. Trotzdem habe ich sie -zumindest bei meinen Begegnungen – immer als recht scheu erlebt.
Ort: South Africa, Madikwe GR - Zeitpunkt: April Es hat ziemlich viel geregnet in der vergangenen Nacht. Die Erde ist deshalb sehr klebrig geworden. Das bekommt auch dieser Springbock zu spüren. Etwas unsicher bewegt er sich auf diesem Terrain vorwärts. Einige Meter weiter sieht es dann aus als hätte er Plateauschuhe an 😉
Ort: Botswana, Kasane, Garden Lodge - Zeitpunkt: Oktober Früher besuchten wir öfter unsere Freunde in der Garden Lodge (Kasane) direkt am Ufer des Chobe (Die gibt es in dieser Form nicht mehr). Das Gute war: Man musste eigentlich gar nicht immer in den Park fahren, denn die Tiere hielten sich gern im Garten auf. Auch diesen Buschbock konnten wir als regelmässigen Gast wunderbar beobachten. Also habe ich mich einfach hingesetzt und gewartet. Irgendein Tier ist dann immer aufgetaucht.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront - Zeitpunkt: November Ich freue mich immer wenn mir ein Foto gelingt, das Tiere in Bewegung zeigt. Ein „fliegendes“ Tsessebe kommt mir in diesem Fall ganz recht.
… Fortsetzung folgt …
Teil 1816. Dez. 2025
So, bin wieder zurück aus der Kälte 😉 @ Friederike Ich antworte dir hier. Nein, du warst nicht die einzige mit Problemen... @ freshy Oh, Danke der Nachfrage. Ich wollte schon, durfte aber nicht weil ich die Option "Aktuell" nicht aufrufen konnte. Aber jetzt ist ja wieder alles gut 🙂
Es gibt das Sprichwort: „Die vertragen sich nicht - genauso wie Hund und Katz". Das ist in der Wildnis ja tatsächlich auch so. Aber ich habe mir gedacht ich setze in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen und sperre Hund und Katz in ein Türchen. Bisher haben sie sich schinbar noch nicht gestritten 😄 😄
Türchen Nummer 16
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Mutter und Sohn spielen sorglos im Gras. Bei solchen Gelegenheiten direkt daneben zu stehen (natürlich im Fahrzeug) und in aller Ruhe diese Zweisamkeit zu beobachten und zu fotografieren bringt mir schon einige Glücksmomente. Ganz zu schweigen von meiner Frau Ruth. Bei ihr hält das beglückte Grinsen den ganzen Tag an.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: März Diese junge Jägerin hatte sich an einen kräftigen Gnubullen herangepirscht. Uns ist aber klar: Sorry, das schaffst du nicht, diese Beute ist zu gross! Nach einer Viertelstunde hat sie es auch eingesehen und den Ort lautlos wieder verlassen, während das Gnu von dem „Hinterhalt“ scheinbar gar nichts mitbekommen hat. Dieses Bild zeigt sehr gut, wie wenig die Raubkatze von unserer Anwesenheit beeindruckt ist. Fast scheint der Blick zu sagen: „Komm und spiel mit mir“!
Ort: Botswana, Okavango Delta, Khwai - Zeitpunkt: April Es ist für mich immer wieder ein Highlight auf Wilddogs zu treffen. Ich mag es sehr, wenn die Tiere elegant durch die Gegend traben. Den Begriff "Hyänenhunde" finde ich völlig deplatziert. Auch die Begrüssungszermonien der "Painted Dogs" (der Begriff gefällt mir schon besser) sind immer extrem interessant. Dieses Exemplar scheint mir beweisen zu wollen, dass sein Gebiss in einem perfekten Zustand ist.
Ort: Zambia, Luangwa Valley - Zeitpunkt: Juni Was soll ich sagen: Diese drei Wilddogs streiten sich um ein Stückchen Fell. Kurz vorher hatten sie einen Wasserbock erlegt und eigentlich sollten sie – wenn man auch die rötliche Farbe der Köpfe betrachtet – satt sein. Aber das hindert sie scheinbar nicht daran, eine Diskussion um diese Trophäe anzufangen.
Ort: Botswana, Chobe Waterfront - Zeitpunkt: Oktober Eine Beute in offenem Terrain zu erlegen ist fast immer problematisch. Egal ob Geier oder Marabus, die unwillkommenen Gäste sind dann ziemlich schnell zur Stelle, um sich ihren Anteil zu holen. Also heisst es für die Wilddogs: Obwohl die Sonne schon vom Himmel brennt gibt es keine Rast, sondern die aufdringlichen „Mitesser“ müssen immer wieder vertrieben werden.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Khwai GR - Zeitpunkt: November Wilddogs im Wasser habe ich bisher selten erlebt. Die Reste einer erlegten Beute liegen noch im Wasser und werden quasi als Sprungbrett benutzt, um wieder ans Ufer der Wasserstelle zu kommen. Ich vermute die Angst vor Crocs ist allgegenwärtig.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: September Wie bei den Elis scheint es auch bei den jungen Wilddogs zu funktionieren. Die Matriarchin bzw. das Alphaweibchen gibt klare Befehle: Ihr bleibt zusammen, sonst werde ich böse!
… Fortsetzung folgt …
Teil 1917. Dez. 2025
Heute hätte ich viele Streifen im Angebot. Ich hoffe, es wird keinem beim Anschauen dabei schwindelig 😉
Türchen Nummer 17
Ort: Botswana, Makgadikgadi NP - Zeitpunkt: April Wir haben früher einmal gelernt: Steht die Mähne gerade dann ist das Zebra gesund. Ich würde sagen hier handelt es sich um ein absolut fittes Zebra!
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April In meinen Augen eine interessante Szene. Schmeckt das Wasser genau an dieser speziellen Stelle besser?
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Diese Zebras wiederum haben sich brav nebeneinander platziert. So haben alle ihren Freiraum beim Trinken.
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP - Zeitpunkt: April Auch die Jungen lernen schnell wie gut eine „Wellness Auszeit“ sein kann. Erst ein ausgiebiges Sandbad und danach ein bisschen picken da, ein wenig zupfen dort vom Reinigungspersonal und schon fühlt man sich wie neugeboren 😄
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: April Ist das ein nettes Spielchen oder wird hier Dominanzverhalten geübt?
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Bei diesen beiden Hengsten geht es richtig zur Sache. Die Bisse können richtig weh tun und zu Verletzungen führen. Etwas Kampferfahrung aus der Vergangenheit und eine geschickte Taktik dürfte dann weiterhelfen.
Ort: Botswana, Savute NP - Zeitpunkt: März Die Spiegelung ist zwar nicht ganz so perfekt wie ich sie gerne gesehen hätte, aber immerhin …
Ort: Botswana, Makgadikgadi NP - Zeitpunkt: November Im Gegensatz zu dem entspannten Trinkverhalten beim vorherigen Foto stürzen sich diese Zebras nach einem langen Marsch durch staubtrockene Ebenen gierig auf das frische Nass. Man kann es ihnen nicht verdenken, denn die Wasserstellen in diesem Gebiet sind selten.
… Fortsetzung folgt …
Teil 2018. Dez. 2025
sooooo ! Heute habe ich Lust auf Schwein 😗
Türchen Nummer 18
Ort: Botswana, Chobe Waterfront - Zeitpunkt: Dezember An einem heissen Tag halten Mutter und Kind erst einmal Siesta. Zur Nahrungssuche ist es am etwas kühleren Nachmittag immer noch Zeit genug.
Ort: Botswana, Linyanti, Kwando GR - Zeitpunkt: Mai Es gibt da ein Märchen: „Die drei kleinen Schweinchen“. Ich glaube ich habe die Hauptdarsteller gefunden 😄 😄
Ort: Botswana, Selinda GR - Zeitpunkt: Mai Was ist denn das? Aktion Vorher – Nachher? Oder: Du stinkst zwar aber ich hab dich trotzdem lieb? Oder: Nein! Ich möchte mich heute nicht schmutzig machen! Vermutlich gibt es noch viel mehr Interpretationen…
Ort: Botswana, Kasane, Garden Lodge - Zeitpunkt: November Und wieder einmal sitze ich am Rand des Gartens in der Garden Lodge und warte. Schon bald habe ich ein lohnendes Motiv. Allerdings ist es mir dort auch schon passiert, dass ich einer Mutter zu nahe kam. Ein paar schnelle Schritte vorwärts, dann kurz mit der Schnauze meine Linse nach oben geschnickt und schon waren die Fronten geklärt! Selbstverständlich habe ich mich sofort bei ihr für mein resepktloses Verhalten entschuldigt.
Ort: Botswana, Linyanti, Kwando GR - Zeitpunkt: Mai Schwänzchen in die Höhe … und ab geht die Schweinchenpost
Ort: Botswana, Okavango Delta, Buffalo Island - Zeitpunkt: September Die Oxpecker freuen sich über einen gedeckten Tisch und das Warthog hat zwei zusätzliche Aufpasser auf seinem Rücken, die auch Gefahr anzeigen können. Also eine klassische win-win Situation!