NAMIBIA 2025 - Die Schönheit des Nordens

Reisebericht 98 Antworten · 10,4k Aufrufe · gestartet 26. Okt. 2025 von Kornado
1’655 Beiträge · seit 201430. Okt. 2025 ·
Hallo Peter,
wir steigen auch noch ein und reisen gerne mit Euch durch den Wilden Westen (schließlich so etwas wie unsere Heimat für ein Jahr an der roten Tonne 😄) und in den Norden Namibias.
Eine schöne Tour habt ihr euch ausgesucht. Einzigartige Landschaften, spektakuläre Wasserfälle, Begegnungen mit Menschen und Tieren sind Programm auf dieser Route.
Liebe Grüße
Die Tinochikas
Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
Themenstarter327 Beiträge · seit 202001. Nov. 2025 ·
Hallo Ingrid und Hartwig,

schön, dass Ihr noch eingestiegen seid. Bis zur roten Tonne sind wir in diesem Jahr nicht gekommen. Ich habe Euren tollen Bericht in der Vorbereitung dieser Reise gelesen, da war doch was mit einem verschwundenen "S" und Stacheldraht?

Liebe Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
Themenstarter327 Beiträge · seit 202001. Nov. 2025 ·
Fortsetzung, heute zwei Berichte, der Erste mangels Bildern sehr kurz.

Dienstag, 30.09.2025

Palmwag Lodge Campsite

Strecke 4 km

Ein Pausentag zum Chillen. Peter und Beate fahren nochmals zur Tankstelle und füllen die beiden Ersatzkanister. Mit Unterstützung des Tankwartes werden sie dann aufs Dach gehoben. Auch funktioniert heute der Geldautomat und wir können unseren Bargeldbestand für die kommenden Tage auffrischen.

Danach geht es zum Pool, Cocktails schlürfen und mehr oder weniger herumgammeln. Leider fiel für Peter’s Mitreisende die geplante Wanderung ins Konzessionsgebiet aus. Zur Zeit machen Löwen das Gebiet unsicher.

Heute bleiben die Elefanten zum Leidwesen neu angekommener Touristen dem Camp fern.

Zum Abendessen gibt es heute Shakshuka mit Spiegelei.

Fortsetzung folgt gleich....
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
4’386 Beiträge · seit 201501. Nov. 2025 ·
Shakshuka
???????????????
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter327 Beiträge · seit 202001. Nov. 2025 ·
Fortsetzung:

Mittwoch, 01.10.2025

Palmwag Lodge Campsite – Irgendwo Crowther’s Trail

Strecke 106 km, FZ 4:54 h, Pause 4:29 h, Ø 21,5 km/h
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Wir fahren ohne Frühstück morgens los, wollen dann an einem schönen Platz Kaffee kochen. Unser Kelly Kettle Chef Steffen hat die dazu notwendigen Holzstückchen schon gesammelt. Schon die ersten Kilometer lassen sich gut an. Noch nicht in den Trail eingebogen sichten wir die ersten Zebras.
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Der erste Teil der Crowther’s Trail ist zwar sehr steinig, eine kleine Abfahrt vor dem Kawakab Flussbett, aber nicht besonders anspruchsvoll und gut zu befahren.
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Danach zum ersten Mal das, was wir uns für diese Tour vorgestellt haben. Eine weite Landschaft mit gelbem Gras und großer Einsamkeit.
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Den geeigneten Frühstucksplatz finden wir nach 1,5 Std. Fahrt dann am Barab-Aub Confluence Viewpoint. Dieser Platz mit der herrlichen Aussicht ist wie geschaffen für ein gemeinsames Frühstück.
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Gugge ma mol (saarländisch für: Schauen wir uns einmal um)
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Links: Eijo gudd (i.O.)
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Rechts: Aah gudd (auch i. O.)
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Nemme ma (der Platz ist zu unserer Zufriedenheit, wir werden uns hier niederlassen. Man beachte mit wie vielen Worten der Saarländer etwas großes zusammenfassen kann 😮
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Do hugge ma jetzt, ausser demm, der wo jetzt es Bild mache muss.

Ende des kurzen umgangssprachlichen Ausfluges

Noch ein paar Bilder zu diesem schönen Abschnitt des Trails
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Kurz darauf sehen wir unsere erste Welwitschia Mirabilis (obwohl dieses Exemplar weniger mirabel ist).
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Die Landschaft wird jetzt zusehends steiniger
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Um die Mittagszeit erreichen wir dann die Xai-Ais Quelle. Hier ist nichts los.
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Später erreichen wir dann eine schöne Aussicht auf den Hobob River
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Danach wechselt dann die Landschaft komplett. Aus gelber Grasprärie wird eine steinige Mondlandschaft. Wir legen noch einmal eine Pause ein.
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Auf dem weiteren Weg entdecken wir eine Giraffe,
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Und ein Namaqua Sandgrouse Pärchen
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Es läuft sehr gut, so dass wir das für die Übernachtung vorgesehene Theuns Camp liegen lassen und mal schauen wollen, wie weit wir heute noch kommen werden. Eventuell noch bis Blackridge. Wir schaffen es noch bis ca. 7 km vor den Hunkab, finden aber keinen windgeschützten Platz mehr und schlagen unser Nachtlager an einem einsamen Baum auf, versuchen einen Wagen als Windschutz aufzustellen.
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Es ist angeraten, immer eine den Witterungsbedingungen angemessene Kopfbedeckung zu tragen!
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Peter bemerkt, dass sein linker Hinterreifen Luft verliert, schnell wird noch das Rad gewechselt, danach die Schadstelle lokalisiert und repariert. Da wir nicht wissen ob die Reparaturstelle hält, bleibt erst einmal das Ersatzrad drauf.
Nach dem Essen, Boerewors, Hähnchen und Kerschdcher (saarländisch für Bratkartoffeln), sitzen wir dann dick vermummt wie Hühner auf der Stange vor Steffens Wagen im vermeintlichen Windschatten. Es geht ein starker kalter Wind. Um viertel nach Acht haben wir dann genug gefroren und verziehen uns in unsere Kajüten.


Fortsetzung folgt....
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2025
Themenstarter327 Beiträge · seit 202001. Nov. 2025 ·
Hallo Friederike,
Shakshuka
???????????????
Schakschuka

Schakschuka ist eine Spezialität der nordafrikanischen und levantinischen Küche, ähnlich der türkischen Eierspeise Menemen. Aus dem Arabischen übersetzt bedeutet „schakschuka" in etwa „Mischung". Das Gericht wird aus pochierten Eiern in einer Sauce aus Tomaten, Chilischoten und Zwiebeln zubereitet.
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1’852 Beiträge · seit 201601. Nov. 2025 ·
Hallo Peter,
ich freue mich, dass du über eure Tour berichtest!
Frisch aus SA zurück, bin ich ab jetzt gern live dabei.
Lieber Gruß
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter327 Beiträge · seit 202003. Nov. 2025 ·
Donnerstag, 02.10.2025

Irgendwo Crowther’s Trail – Hoanib, Ganamub Irgendwo im Nirgendwo

Strecke 122 km, FZ 5:08 h, Pause 2:38 h, Ø 23,8 km/h
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Am nächsten Morgen hat sich der Wind gelegt, wir stehen um 6:00 Uhr auf, trinken schnell einen Kaffee, das Wasser hat unser Kelly Kettle Man am Abend zuvor schon gekocht und in der Stanley über Nacht heiß gehalten.
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Wir brechen zu unserer ersten Trockenflussfahrt auf. Der Plan ist flussaufwärts in den Hoanib zu fahren und eventuell in Elephant Song zu übernachten. So weit der Plan. Alles klar.
ca. 30 km weiter treffen wir auf 2 Giraffen, neugierig wie immer.
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Kurz darauf frühstücken wir dann. Weiter geht es durch eine herrliche Landschaft.
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Nun geht es wieder nach Plan weiter.
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Nur sollte man dann am Mudorib Wasserloch nach Osten, und nicht nach Westen flussabwärts abbiegen. Das Navi spielt auch gleich mit, auch wenn wir diesen Weg eigentlich erst in zwei Tagen fahren wollen. Also fahren wir erst einmal nach Westen und finden auch schon nach kurzer Zeit acht Wüstenelefanten. Zuerst halten wir Abstand und beobachten, da wir sie noch passieren müssen.
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Das klappt gut, sie sind sehr ausgeglichen und unaufgeregt. Unser Navi führt uns dann weiter zum Amspoort Gorge, die Düne hoch und weiter: Nach ca. 15km kommt es uns doch langsam komisch vor, dass der Hoanib einen Höhenversatz haben soll und nach Norden führen soll. Großes Enting zum Beratschlagen des weiteren Weges.
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Hier wenden wir
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Wir sind hier im Tsuxub gelandet, also wieder zurück bis Mudorib und diesmal richtig abbiegen in den Haoanib. Das klappt auch und wieder Amspoort Gorge, diesmanl abwärts und weiter geht’s. Auch unsere Elefanten sehen wir nochmals. Das Hoanib Tal ist herrlich grün, es macht unglaublich viel Spaß hier zu fahren.
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Wie privilegiert wir doch sind! Wir fahren weiter bis Die Poort, es ist noch ziemlich früh, und wir fassen den Entschluss in den Ganamub zu fahren, um morgen doch noch in Sesfontein zu tanken, weil unser kleiner Umweg doch einiges an Treibstoff gekostet hat, und wir die Bulldust Passage nach Elephant Song vermeiden wollen. Aus dem Hoanib raus in den Ganamub und sofort befindet man sich in einer ganz anderen Landschaft. Es ist unglaublich. Wir finden dann auch einen tollen Übernachtungsplatz. Windgeschützt unter einem Felsüberhang.
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Nach dem obligatorischen Sundowner gab es dann frisch gebackenes Brot und einen griechischen Salat.


Fortsetzung folgt....
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2025
8’771 Beiträge · seit 201003. Nov. 2025 ·
Hallo Peter,

wie schön von einer meiner Lieblingsecken in Namibia zu lesen!
Kornado schrieb:Intro
Vorab wird natürlich im Forum nach entsprechenden Reiseberichten geforscht und auch schnell werden wir fündig. Die beiden Reiseberichte der Eulenmuckels (Ruth und Uwe) und Champagner (Bele) geben sofort das Grundgerüst der anstehenden Reise vor. Hierfür ganz herzlichen Dank.
Sehr gerne - ich freue mich, dass ich dich/euch ein bisschen inspirieren konnte 🙂 !
Kornado schrieb:
Wir sind hier im Tsuxub gelandet, also wieder zurück bis Modorib und diesmal richtig abbiegen in den Haoanib.
😄 Warum soll es euch besser gehen als uns? Wir sind 2019 aus Versehen im Sawurogab gelandet 😗 ...

Jetzt freue ich mich auf mehr (wobei ich die ersten Kapitel ziemlich schnell überflogen habe und nochmal in Ruhe nachlesen muss) .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2025
Themenstarter327 Beiträge · seit 202003. Nov. 2025 ·
Hallo Bele,

ich muss Dir beipflichten, diese Ecke empfanden wir auch als die schönste in unseren bisherigen Namibia Aufenthalten.
Warum soll es euch besser gehen als uns? Wir sind 2019 aus Versehen im Sawurogab gelandet
Naja, dann haben wir ja jetzt zusammen alle Möglichkeiten im Amspoort Gorge erkundet 😄 🤪

Liebe Grüße
Peter
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3’388 Beiträge · seit 200903. Nov. 2025 ·
Hallo Peter,
ich weiß, Ihr seid längst abgefahren, aber trotzdem würd ich, wenn ich darf, noch ganz gern zusteigen
Eine interessante Tour habt Ihr Ehch ausgedacht, da bin ich auf Euere Abenteuer sehr gespannt
Herzlichd Grüße,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter327 Beiträge · seit 202005. Nov. 2025 ·
Freitag, 03.10.2025

Irgendwo im Nirgendwo – Irgendwo im Nirgendwo beim Amspoort Gorge
(außerhalb des Hoanib)


Strecke 147 km, FZ 4:49 h, Pause 3:06 h, Ø 30,5 km/h
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Wir freuen uns über einen tollen Sonnenaufgang, frühstücken und machen unsere Anwesenheit fast unsichtbar.
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Nur fast, weil Peter auf einer trügerischen Platte in den Sand eingebrochen ist und sich festgefahren hat und nur Steffens Zughilfe den Wagen ohne große Schaufelei befreit.
Dadurch kommen wir erst 45 Minuten später los, was sich noch als glückliche Fügung erweisen soll. Zuerst geht es noch kurz weiter durchs Flussbett des Ganamub bis wir auf die D3707 treffen. Hier biegen wir rechts in Richtung Sesfontein ab.
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Nach ca. 15 km kommt uns ein Wagen entgegen, der aufblendet und neben uns anhält. Fahrer und Beifahrerin waren von der Sesfontein Comunal, oder so ähnlich.
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Nach dem üblichen Begrüßen und Smalltalk stellen wir uns vor, Peter und Gottlob (wirklich). Wir fragen ihn nach Diesel, Brot und Wasser in Sesfontein, er antwortet, außer Diesel gibt es alles. Nachdem er weiter gefahren ist, beratschlagen wir unsere Optionen. Wir können direkt nach Puros fahren, von dort müsste unsere Tankfüllung noch bis Opuwo reichen. Wir fahren trotzdem zum Brot- und Wasserkauf noch nach Sesfontein und kaufen in der Nähe der Tankstelle ein. Peter fragt nach Diesel, da hebt ein Einheimischer den Finger, zeigt auf einen Tanklastwagen und sagt: „Kommt gerade“. Sofort geht es zur Tankstelle. Der Tankwart meint, dass das Entladen eine dauern wird und empfiehlt uns eine Rast im Sesfontein Fort, was wir gerne annehmen und auf ein Bier einkehren. Manchmal ist einfach ein Glück sich mal festzufahren. Nach der Betankung beider Fahrzeuge fahren wir wieder auf der D3707 zurück, treffen auch wieder Gottlob (vielleicht half uns auch dieser Name). Wir biegen dann in den Obias ab, zuerst durch die herrlichen Giribis Plains, die ganze Landschaft mit gelben Gras, man fühlt sich in der Kalahari (nur etwas anders), und machen am Leopard’s Rock eine Pause.
Umrunden den Steinhaufen.
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Normalerweise nimmt Beate Herzsteine immer mit
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Weiter geht es durch den Obias. Es ist hier traumhaft schön, ein Glück, dass wir Diesel bekamen.
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Am späten Nachmittag erreichen wir dann wieder den Hoanib. Eine Giraffe begrüßt uns natürlich wieder am Eingang.
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Richtig abgebogen am Amspoort Gorge fahren wir aus dem Hoanibtal und suchen uns außerhalb einen Platz zum übernachten. Alles geklappt heute, alle sind wir glücklich. Zur Belohnung gibt es heute Boerewors und ein Gemüsepotjie.
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Fortsetzung folgt....
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2025
Themenstarter327 Beiträge · seit 202007. Nov. 2025 ·
Samstag, 04.10.2025

Irgendwo im Nirgendwo beim Amspoort Gorge (außerhalb des Hoanib) - Puros

Strecke 126 km, FZ 4:46 h, Pause 2:27 h, Ø 26,3 km/h
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Wie schnell ist doch die erste Woche vorüber gegangen. Um 7:00 Uhr haben wir alles zusammengepackt und verlassen den Platz so, wie wir ihn vorgefunden haben. Heute morgen ist es etwas diesig.
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Wir wollen heute über die Gainas Plains und durch den Hoarusib nach Puros fahren. Nach der Ausfahrt aus dem Hoanib Tal geht es über die Amspoort Düne wie bereits vor zwei Tagen in den Tsuxub. Wir folgen dem Tal und kommen nach kurzer Zeit in die Gainas Plains.
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Um 10:00 Uhr ist es Zeit für eine ausgedehnte Frühstückspause in den Plains.
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Leider ist der Trail ziemlich ausgefahren, anscheinend hat hier niemand Zeit, diese herrliche Landschaft in sich aufzunehmen. Hier werden die Plains zu einer 10-20 spurigen Rennstrecke und wenn die nächste Spur zu Wellblech wird, legt man einfach eine neue an. Als sich die Straße nochmals gabelt, nehmen wir die linke Route zum Schoeman’s Camp, machen eine weitere Pause am weißen Felsen.
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Nach dem vorherigen Sandwellblech ist der Track hier wieder sehr steinig.
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Um ca. 12:30 Uhr erreichen wir das Shoeman’s Camp und den Hoarusib. Doch hier endet unser Weg. Wir erkunden die Situation zu Fuß. Die Einfahrt wäre sehr steil und tief, danach Tiefsand und weitere hundert Meter weiter Sumpf. Keine Chance. Wenn wir die Böschungskante herunter fahren und bleiben dann irgendwann stecken, wird uns der Rückweg versperrt bleiben, diese Uferböschung werden wir nicht wieder hoch kommen. Also umdrehen und T4A nach einer Alternativstrecke zur östlichen Route befragen. 3 km später finden wir den passenden Abzweig, treffen nach weiteren 6 km auf die östliche Strecke und kommen so wieder zum Hoarusib. Am Eingang des Hoarusib finden wir Raubtierspuren, folgen diesen bis sie sich am Uferrand verlieren. Der Hoarusib führt bis kurz vor Puros durchgehend Wasser, ständig muss man den Fluss queren. Es ist aber eine herrliche Strecke und ganz verschieden zum Hoanib.
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Puros Canyon

Tiere entziehen sich unserer Sichtung sehr geschickt. Peter ist dann aber froh einen Hammerkopf zu entdecken.
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Blacksmith Lapwing (Waffenkiebitz)
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Three-banded Plover (Dreibandregenpfeifer)
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Marsh Sandpiper (Teichwasserläufer), Ruff (Kampfläufer), Danke Matthias (Fotomatte)

Die Ausfahrt aus dem Hoarusib nach Puros ist dann noch einmal eine Tiefsandherausforderung. In Puros finden wir uns nicht zurecht, einen Hinweis auf das Comunity Camp können wir nicht entdecken, irgendwann kommen wir zum Ortseingang und erkennen die Hinweistafeln, die Peter aus dem Forum bekannt sind. Wir folgen dem Hinweis Omenje Camp, das grob in unserer Richtung liegt. T4A ist hier keine Hilfe, da hier auch D-Straßen plötzlich verschwinden. Nachdem wir die Abfahrt zum Omenje Camp rechts liegen lassen, erreichen wir auch bald die Einfahrt zum Comunity Camp. Wir sind die einzigen Gäste und haben die freie Platzwahl. Wir beziehen den Platz mit dem größten Baum und 2 Toiletten und zwei Duschen. Bevor wir diese aber benutzen können, muss die von Elefanten zerstörte Wasserleitung ordnungsgemäß mit Kabelbindern, Panzertape etc. wieder hergerichtet werden.
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Zum Abendessen kochen wir uns heute Spaghetti mit Tomatensoße.

Fortsetzung folgt.....
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2025
2’524 Beiträge · seit 200907. Nov. 2025 ·
Hallo Peter,

eine schöne Runde seid ihr da gefahren, kommt mir gut bekannt vor. 😎
Den Marsh Sandpiper kann ich so aber nicht stehen lassen, die Farbe der Füße und das dachziegelartige Deckgefieder verraten eindeutig einen Ruff.

Viele Grüße, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter327 Beiträge · seit 202008. Nov. 2025 ·
Hallo Matthias,

vielen Dank für deine Bestimmungshilfe. Den Marsh Sandpiper hat mir die Merlin-App vorgeschlagen. Der Name Ruff (Kampfläufer) war mir bis jetzt gänzlich unbekannt. Ich bin kein Birder, daran hindert mich schon meine ausgeprägte Rot-Grün Farbschwäche, deshalb immer froh, wenn mir geholfen wird.
Viele Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
11 Beiträge · seit 201109. Nov. 2025 ·
Danke für den schönen Reisebericht soweit! Ich bin schon ganz aufgeregt, Im Februar geht es mit 3 Fahrzeugen und 7 Personen in die gleiche Ecke, wenn das Wetter es zulässt.
Freue mich schon auf weiteren Input,

schöne Grüße, Marc
2’524 Beiträge · seit 200909. Nov. 2025 ·
Hallo Peter,

ich hatte schon sowas vermutet, dass da die KI im Spiel war, denn erstens ist der Marsh Sandpiper keiner der gewöhnlichen Watvögel, und dort in dem Biotop schon zweimal nicht. Leider habe ich regelmäßig mit solchen "Bestimmungen" zu tun, das beschert mir als Regionalkoordinator bei ornitho einige Arbeit. Zu viele Leute verlassen sich blind auf die "Vorschläge" von Merlin und Co., da kommen dann oft recht merkwürdige Vögel zum Vorschein, die in der angegebenen Jahreszeit gar nicht vor Ort sind, sondern z.B. in Namibia.

Viele Grüße, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019