am 20.11. sind wir von einer dreiwöchigen Caprivi-Tour zurückgekommen. Bisher habe ich immer ein wenig gehadert, ob ich mal einen Reisebericht verfassen soll. Nun, nach unserer fünften Reise nach Namibia, will ich es doch mal wagen. Da wir schon von vielen Reiseberichten anderer Fomis hier für unsere zweite, dritte und auch die vierte Tour enorm profitiert haben, wollte ich gerne mal etwas beisteuern. Warum also eigentlich nicht mal einen eigenen Reisebericht, auch wenn wir natürlich den vielen Photo-Fexen hier im Forum nicht das Wasser reichen können und vielen hier die meisten Unterkünfte bestens bekannt sein dürften.
Wir (m60 und w64) sind überzeugte Lodge-Hopper und waren 2016 auf einer klassischen Ersttäterroute unterwegs, dann in 2017 auf einer Namibia-Botswana-Runde, in der wir aber den Caprivi von BOT kommend nur „gestreift“ haben, dann in 2018 eine große Runde durch die Nordhälfte über Epupa und Etosha-West und schließlich in 2022 eine Runde mit Schwerpunkt Caprivi (die wir eigentlich für 2020 schon komplett gebucht hatten, die aber dann aus bekannten Gründen ausgefallen ist 😠) mit finalem Abstecher an die Spitzkoppe. Die 2022er Runde hatte ich wieder komplett selbst zusammengestellt, dann aber erstmals über eine hier gut bekannte Agentur mit Sitz in Swakopmund buchen lassen. Alles aus einer Hand, man hat sich wirklich um alles gekümmert. Würde ich nie mehr anders machen und so haben wir auch für die diesjährige Reise wieder alles über die genannte Agentur buchen lassen, einschließlich Fahrzeug. Das haben wir wieder – wie schon 2022 – bei SCR gebucht.
Da wir uns nach den tollen Erfahrungen aus 2022 in diesem Jahr für den Caprivi besonders viel Zeit lassen wollten (meine Holde wollte Tiere, Tiere, Tiere), haben wir im Vorfeld mit SCR geklärt, dass wir das Auto in Katima Mulilo übernehmen können und sind dann am Tag nach unserer Ankunft in Windhoek mit Zwischenlandung in Maun nach Katima geflogen, so dass wir quasi „one way“ aus der Zambezi-Region nach Windhoek zurückfahren konnten.
Der Flug hat uns rund 170,00 EUR pro Person gekostet. Dazu kommen umgerechnet rund 650 EUR „Einweggebühr“ für den Fahrzeugtransfer. Rechnet man von der Summe den eingesparten Sprit wieder runter (Windhoek - Katima Mulilo 1.245 km, Durchschnittsverbrauch real nach fast 3.000 km etwa 11 l / 100 km, also rund 150 EUR), so hat uns der Spaß insgesamt also rund 850 EUR „on top“ gekostet.
Das würden wir aber trotzdem wieder so machen, denn so konnten wir uns gleich zu Beginn auf die Flüsse-Region konzentrieren und hatten so die Möglichkeit, gleich mehrfach 3 Nächte an einem Ort zu verbringen und mussten natürlich auch nicht den öden Caprivi-Highway hin und zurück fahren.
Und warum „Fünf Flüsse“-Tour? Nun, vom Zambezi zum Chobe, dann an den Linyanti, dann an den Kwando (auch wenn 2-4 nur ein Fluss ist 😊) und schlussendlich noch an den Kavango. Doch genug der Vorrede, los geht´s. Und so sah die Runde dann aus:
A: Progress Guestfarm 1 Nacht
B: Zambezi Mubala Lodge 3 Nächte
C: Chobe River Camp 3 Nächte
D: Thobolo´s Bush Lodge 2 Nächte
E: Nkasa Lupala Lodge 3 Nächte
F: Camp Kwando 3 Nächte
G: Ndhovu Safari Lodge 2 Nächte
H: Hakusembe River Lodge 1 Nacht
I: Frans Indongo Lodge 2 Nächte
J: Auas Safari Lodge 1 Nacht
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