Namibia & Botsuana Sept. & Okt. 2023

Reisebericht 22 Antworten · 3'836 Aufrufe · gestartet 04. Nov. 2023 von jekabemu
Themenstarter324 Beiträge · seit 201804. Nov. 2023 · #1
Hallo liebe Fomis,

nachdem ich jetzt schon lange begeistert andere Reiseberichte hier im Forum gelesen habe, möchte ich ein paar Eindrücke meiner diesjährigen Reise teilen. Vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen.

Es war nicht die erste Reise ins südliche Afrika, 2010 führte es uns schon einmal nach Namibia und Botsuana, 2012 nach Südafrika, 2018 nach Südafrika und Namibia und dieses Jahre sollte es wieder Namibia und Botsuana werden. Mit ausreichend Vorwarnzeit hatte ich meinem Chef gesagt, dass ich dieses Jahr 5 Wochen Urlaub am Stück machen möchte, was glücklicherweise auch kein Problem war. Weder mein Chef murrte, noch meine Kollegen, die währenddessen meine Arbeit übernehmen mussten. Ganz im Gegenteil: Alle freuten sich das ich die Tour mache. Dafür kann ich ihnen eigentlich gar nicht genug danken.

Die Tour führte uns mit Discover von Frankfurt nach Windhoek und von dort aus
1 ÜN Bush Pillow Guest House (Otjiwarongo)
2 ÜN Okaukuejo (Etosha)
1 ÜN Halali (Etosha)
1 ÜN Namutoni (Etosha)
2 ÜN Shametu River Lodge, Divundu
2 ÜN Kazondwe Camp, Kongola
2 ÜN The Old House, Kasane
2 ÜN Elephant Sands
2 ÜN Planet Baobab
2 ÜN Thamalakane River Lodge, Maun
2 ÜN Kaziikini Camp, Moremi
1 ÜN Tshima Bush Camp, Maun
1 ÜN Kalahari Bush Breaks
2 ÜN Kuzikus Wildlife Reserve
1 ÜN Torgos Lodge, bei Mata Mata
1 ÜN Kalahari Tented Camp, Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)
1 ÜN Twee Rivieren, KTP
1 ÜN Mata Mata, KTP
1 ÜN Torgos Lodge, bei Mata Mata
2 ÜN Londiningi Guest House, Windhoek

Bildschirmfoto2023-11-04um19.07.20.png


Die Tour hatte ich zusammen mit Namibia Click & Travel (NCT) zusammengestellt bzw. zusammenstellen lassen. Hier muss ich ein großes Lob aussprechen. Die Arbeit von NCT war großartig. Es klappte ALLES. Ich bin eigentlich jemand, der die Zügel am liebsten in der Hand behält, daher war es sicher auch für NCT nicht immer einfach, da ich doch oft Änderungen, Nachfragen etc. pp hatte. Aber die Arbeit ließ es diesmal nicht zu, dass ich mich um ettliche Buchungen selbst kümmern konnte, daher war ich über den Service von NCT sehr dankbar und sehr zufrieden. Das einzige was man wissen muss: Die Bezahlung geht nicht direkt. Also zumindest meine Banken boten mir keine Möglichkeit, in Namibia-Dollar auf ein namibische Konto zu überweise. Dafür hat NCT zwar einen Service, wo man auf ein europäisches Konto überweist, aber hier bedurfte es bei mir etwas Überwindung, denn der Empfänger auf dem europäischen Konto war namentlich eben nicht NCT sondern irgendein "Zwischenhändler". Das ist am Ende alles völlig OK und entspannt gewesen, aber einige tausend Euro auf ein Konto zu überweisen, wo ein anderer Empfänger steht, hat mich schon etwas Überwindung gekostet. Wie gesagt, es war alles Bestens. Der Service zur Reise dann war auch toll. Über eine App hatten wir die gesamte Route, alle Kontaktdaten und Adressen der Unterkünfte, Routenbeschreibungen etc pp immer im Handy (auch offline). Das ganze gab es dann noch ausgedruckt als Mappe und wenn man wollte zum selbst ausdrucken. Zur Sicherheit hatte ich am Ende also alles in dreifacher Ausfertigung 😗

Das Fahrzeug hatten wir selbst wieder bei Safari Car Rental (SCR) gemietet. Auch hier wieder alles Tip Top, wobei eine Sache doch ärgerlich war: Das bereitgestellte Navi funktionierte nicht richtig. Es fand seine eigene Position immer abseits der Straße, was ständig Neuberechnung der Route notwendig machte und das Navi dadurch völlig unbrauchbar war. Da man den Defekt eigentlich nur bemerkt, wenn man eine aktive Routenführung hat und fährt, kann ich SCR hier auch keinen Vorwurf machen. Ärgerlich war es aber trotzdem und zum Glück hatte ich im Handy die maps.me inkl. Namibia und Botsuana als lokale Karte geladen. Zusätzlich muss ich SCR auch nochmal gesondert danken, da unser online Check-In für den Rückflug aus irgendeinem Grund nicht funktionierte, bat ich darum und möglichst früh zum Flughafen zu fahren, um für mögliche Probleme möglichst viel Zeit zur Verfügung zu haben. Da noch nicht alle Kunden für diesen Tag das Fahrzeug zu dem Zeitpunkt zurückgegeben hatten, war es zuerst nicht klar, ob das ginge. Am Ende fuhren sie uns und noch ein anderes Pärchen aber ohne die dritte Gruppe zum Flughafen. Danke!

Ich möchte ein paar generelle Themen gleich am Anfang loswerden, weil das evtl. hilfreicher sein kann, als schnöde Fotos der Reise
Navigation
Wie gesagt, hatte ich die App maps.me inkl. der offline Karten geladen, aber tatsächlich schon am ersten Ziel (Bush Pillow Guest House in Otjiwarongo) zeigte die App, das sie Schrott ist. Sie fand die Unterkunft zwar, aber hatte offenbar die falsche Adresse. Kurzum, ich kurvte einige Zeit durch Otjiwarongo, bis ich die Unterkunft mittels althergebrachtem Fragen von Passanten endlich fand. Ab da, war die App für mich gestorben.
In der Unterkunft dann gleich noch mehrere andere Apps geladen, wobei "HERE WeGo" seit dem zweiten Tag dann die App der Wahl war. Die hatte zwar auch einige gravierende Schwächen, z.B. wenn man nach "Elephant Sands" sucht findet sie nichts, man muss "Elephant Sands Botswana" suchen. Das fand ich raus, weil ich ja ungefähr wusste wo die Unterkunft ist und dann auf der Karte manuell gesucht habe. Wer auch immer das programmiert hat, hat hoffentlich spätestens nach dem zweiten Semester Informatik das Handtuch geworfen. Unglaublich schlecht. Aber immerhin, die Karten waren gut, selbst im Moremi zeigte mir die App alle Wege an (anders als maps.me was mir hier nur den Hauptweg anzeigte).

Telekommunikation
Hier wollte ich mal besonders schlau sein. Der Plan war, die lange Schlange am Flughafen gepflegt zu überspringen und in unserer ersten Unterkunft in Otjiwarongo den MTC Shop aufzusuchen. Idee war, dass es hier bestimmt weniger Andrang gibt. Nun ja, gab es nicht. Ich versuchte es noch am Ankunftstag und als sich nach 20 Minuten warten die Schlange noch immer keinen Schritt bewegt hatte, lies ich es für diesen Tag sein. Die Schlange ging bis raus auf die Straße.... Am kommenden Tag, bevor wir in den Etosha weiterfuhren, versuchte ich es erneut, gab jedoch schon beim Anblick der Schlange auf. Die war länger als am Vortag. Nun ja, dachte ich mir, wir fahren durch Outjo, da gibt es auch einen MTC Shop. Nachdem wir etwas suchen mussten bis wir den Shop gefunden haben, biss ich in den sauren Apfel und stellte mich auch dort in die Schlange, gab aber wieder nach 20 Minuten ohne Bewegung in der Schlange mein Vorhaben erstmal auf. Ich hasse es schon im Alltag in Schlangen zu stehen und meine Zeit zu verschwenden, im Urlaub ist mir das noch gleich mehr zu wider. Kurzum, auf dieser Reise gab es kein MTC für uns.
Als Alternative fiel mir noch Airalo ein. Also, in der nächsten Unterkunft für Namibia (und dann später auch für Botsuana) eine entsprechende eSim eingerichtet und gekauft. Was soll ich sagen... völliger Mist. Es gelang mir nicht, mit WhatsApp zu kommunizieren. Email ging, auch andere Apps kamen ins Netz (wenn es denn mal Netz hatte, was selten der Fall war), aber die wichtigste App zur Kommunikation (auch mit SCR im Notfall) ging nicht. Ich vermute, dass irgendeine Einstellung in meinem Handy das verhinderte und nicht zwingend die Schuld von Airalo ist, aber egal. Ich hielt mich an die Anleitung und es funktionierte nicht. Das sorgte bei mir immer mal wieder für ein ungutes Gefühl, falls mit dem Fahrzeug mal was ist, aber zum Glück ist am Ende alles gut gegangen.

Ich kann nur jedem empfehlen, zumindest in diesem Jahr noch, direkt am Flughafen die MTC Karte zu holen. Mein Eindruck war, die Schlange war die schnellste.

Bargeld
Ist ja immer mal wieder Thema hier. Sowohl in Namibia als auch in Botsuana konnte man nahezu überall mit Kreditkarte zahlen. Tanken, Shoppen, Unterkünfte. Ausnahme auf meiner Route war lediglich Kaziikini und Kuzikus, wobei man in Kuzikus auch per WLAN auf ein deutsches Konto überweisen kann. Auch hier brauchte man also kein Bargeld. Am Ende musste ich tatsächlich schauen, dass ich das ganze Bargeld irgendwie ausgebe, aber dafür eignete sich ganz vorzüglich das Souvenir-shoppen.

"Kostenplanung"
Da ich gerne alles mögliche plane, habe ich natürlich auch im Voraus geplant, wann ich wo wieviel Geld ausgeben werde. Also wann ca. tanken (wieviel Liter zu welchem Preis). Das mag eine Macke von mir sein... Was ich völlig außer acht gelassen habe: Trinkgelder und die Getränke in den Unterkünften.

Straßenverhältnisse
Hier war ich völlig baff. Die Straßenverhältnisse waren sowohl in Namibia als auch in Botsuana auf unserer Route zu 98% hervorragend. Die gravel roads waren glatt wie ein Kinder-Popo und es fühlte und hörte sich nicht anders an als auf Teer. Teile vom Etosha waren schlecht, aber selbst im Etosha waren viele Strecken sehr ordentlich. Zwischen Nata und Maun gab es einige Abschnitte wo der Teer weg war und die Straße wirklich schlecht, aber das auch nur 3 oder 4 mal und auch nur für wenige hundert Meter bzw. wenige km. Ansonsten bis nach Maun nochmal ab und an Schlaglöcher, die man aber auch bei höherer Geschwindigkeit gut umfahren konnte.
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zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2023
Themenstarter324 Beiträge · seit 201806. Nov. 2023 · #2
Ankunft & Etosha
Der Flug mit Eurowings nach Windhoek verlief ohne Probleme und wir kamen pünktlich an. Die Abfertigung an der Immigration ging diesmal schneller als wir es bei den letzten Reisen erlebt haben und auf die Taschen mussten wir auch nicht lange warten. Nachdem unsere Taschen durch den Scanner sind, meinte die Damen wir sollten uns beim Zoll nebenan melden. Die Dame dort wühlte recht lustlos in einer der Taschen rum ohne wirklich in die Tasche reinzuschauen... sie plauderte lieber mit irgendwem hinter mir. Witzigerweise wühlte sie auch noch in einer anderen Tasche, als die Damen am Scanner moniert hatte. Nun ja, es muss wohl nicht immer alles Sinn ergeben. Als wir dann durch die Tür traten, wartete der Fahrer von SCR auch schon. Da er aber noch auf mehrere andere Kunden warten musste, konnte ich schonmal Geld ziehen und mir den MTC Shop anschauen. Die Schlange dort war schon recht lang, ich stellte mich in die Reihe aber es ging recht langsam vorwärts, weshalb ich mich dann dazu entschlossen habe, wie in meinem Eingangs-Post schon geschrieben auf den MTC Shop bei unserer ersten Unterkunft in Otjiwarongo zu setzen. Großer Fehler.

Die Übergabe bei SCR verlief gewohnt freundlich. Da wir schonmal einen Hilux dort gemietet hatten, war das meiste auch schnell klar. Dann ging es endlich ab. Der Weg nach Otjiwarongo verlief schnell, in Otjiwarongo musste ich dann allerdings ziemlich rumkurven, um die Unterkunft zu finden. Hier hatte die App maps.me leider völlig versagt.

Im Bush Pillow Guest House angekommen, konnten wir dann erstmal die Taschen umpacken, etwas ausruhen und dann noch einkaufen. Kaum kamen wir am Parkplatz an, kamen die ersten Makalani-Nuss Verkäufer auf uns zu. Sowas stresst mich ungemein. Ich wollte doch nur einkaufen. Der Einkauf war schnell erledigt und dann ging es zur Casa Forno zum Abendessen. Wirklich tolles Essen, scheint auch bei den Locals beliebt zu sein.

Garten mit Pool im Bush Pillow Guest House
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Am nächsten Tag ging es dann endlich in den Etosha. Da wir noch immer keine MTC Karte hatten, wollte ich in Outjo meinen nächsten Versuch starten. Auch hier wieder: Kaum parkt man das Auto, m an ist noch nichtmal ausgestiegen, kamen die ersten Leute (auch Kinder) und bettelten. Hatte ich schon erwähnt, das mich sowas richtig stresst? Da es nach 20 Minuten in der Schlange keinerlei Fortschritt gab und ich endlich in den Etosha wollte, brach ich die Aktion ab und wir fuhren nach Okaukuejo.

Wir checkten in ein Waterhole Chalet ein. Leider gibt es Waterholw Chalets mit Balkonterrasse und welche ohne. Leider erwischten wir eines ohne. Da hatte ich mich eigentlich richtig drauf gefreut, das Wasserloch von der Balkonterrasse aus zu beobachten. Das Wasserloch war wieder ein wirklicher Volltreffer. Elefanten, Giraffen und Nashörner. Und: Nashörner mit Babys und kämpfende Nashörner... Allerdings machen die beim Kämpfen erstaunlich wenig Action. Ein wenig hin und her, das auch über eine ganze Weile, aber ansonsten glich das eher Yoga-Stunde als Ringkampf. Aber trotzdem mal interessant gesehen zu haben.

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Am nächsten Tag ging es dann hin und her im Etosha. Auch hier waren wir sehr glücklich über unsere Sichtungen. Dieses Jahr sahen wir in Summe sehr viele Nashörner und Giraffen, was bei unseren letzten Reisen nicht so war.

schlafende Elefanten

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Eine sehr schöne Aktion brachte ein Elefantenbulle an einem Wasserloch. Er trank ganz entspannt und nachdem er sich offensichtlich ausreichend erfrischt hatte, lief er seines Weges. Da stand dann aber so ein komisches Metallding auf vier Rädern mit einem unaufmerksamen Fahrer im Weg (das war weder ich noch unser Fahrzeug). So circa 10m vor dem Auto blieb der Koloss stehen, schüttelte seinen Kopf und schniefte laut. Der Fahrer musste wohl erstmal vor Schreck das Zündschloss finden, es dauerte gefühlt eine Ewigkeit bis der Motor anging und das Auto wegfuhr. Entspannt ging der Eli seines Weges. Eine wunderbare Situation, wie entspannt aber klar er zeigte, das der andere aus dem Weg gehen soll und vor allem das er ihm die Zeit gab das auch zu tun. Einfach tolle Tiere.

Das Wasserloch in Halali gab diesmal leider nicht viel spannendes her, aber das konnten wir verkraften. Nach in Summe 4 Nächten im Etosha geht es dann zum Okavango zur Shametu River Lodge. Davon aber im nächsten Post. In Summe war der Etosha wieder eine Reise wert. Ich mag den Park wirklich sehr, insbesondere wenn wie dieses mal die Straßen zu einem Großteil auch in einem ganz ordentlichen Zustand sind.
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1'003 Beiträge · seit 200806. Nov. 2023 · #3
Hallo Jekabemu,
Danke für Deine Eindrücke und Tipps, sehr hilfreich.
Ich stand auch schon genervt in der MTC Schlange am Flughafen und hatte mir überlegt, ob das nicht in der Stadt wo schneller geht? Aber dann werde ich auch nächstes Mal lieber dort geduldig warten 😉
Im Etosha hat es ja schon gut angefangen, dann bin ich gespannt, wie es weitergeht.
Viele Grüße
Doro
Themenstarter324 Beiträge · seit 201819. Nov. 2023 · #4
Hallo Leute,
ich habe heute bereits dreimal versucht, meinen Reisebericht hier weiter zu schreiben. Nach klicken des "absenden" Button lädt die Seite (offenbar die Fotos), dann werde ich auf die Forumsübersicht weitergeleitet. Keine Fehlermeldung, nichts. Der Beitrag wird aber nicht angezeigt. Das ist etwas frustrierend, muss ich doch jedes Mal aufs Neue die Fotos suchen und laden.
Hat jemand eine Idee, woran es liegen kann?
VG Jens
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1'425 Beiträge · seit 201520. Nov. 2023 · #5
Hallo Jens,

die Waterhole Chalets in Okaukuejo sind standartmäßig ohne Balkon. Die mit Balkon nennen sich Premium Waterhole Chalets und sind unverschämt teuer (meiner Meinung nach).

Du hast vermutlich zu viele Bilder auf einmal hochladen wollen. Ich schreibe den Text immer vor und füge dann nach und nach die Bilder hinzu, das klappt wunderbar. Bei mir funktionieren immer so 10 Bilder auf einmal, kommt aber immer auf die Datei Größe an.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
8'672 Beiträge · seit 201020. Nov. 2023 · #6
Guten Morgen Jens,

ich stimme Laura in allen Punkten zu 😉 🙂 und hoffe, dass du nun bald weiterberichten kannst. Auf die eine oder andere Unterkunft bin ich gespannt und natürlich generell, was Ihr so erlebt habt in 5 Wochen (und auf den vielen Kilometern 🤩 ).

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
118 Beiträge · seit 202320. Nov. 2023 · #7
Reisemaus schrieb:Hallo Jekabemu,
Danke für Deine Eindrücke und Tipps, sehr hilfreich.
Ich stand auch schon genervt in der MTC Schlange am Flughafen und hatte mir überlegt, ob das nicht in der Stadt wo schneller geht? Aber dann werde ich auch nächstes Mal lieber dort geduldig warten 😉
Im Etosha hat es ja schon gut angefangen, dann bin ich gespannt, wie es weitergeht.
Viele Grüße
Doro
Bei uns war im Oktober eine Riesenschlange bei MTC am Flughafen.
Also haben wir die Karte beim Einkauf bei MTC in der Groove Mall geholt. Es war dort sehr gechillt und das Ganze hat ca. 20min gedauert.

LG Dirk
zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2023
925 Beiträge · seit 201620. Nov. 2023 · #8
Hallo,

danke für deinen Bericht! Insbesondere bei deiner Straßenbeschreibung (Baby-Popo) musste ich sehr lachen. Man sieht, es ist wohl immer eine Frage der eigenen Erwartungshaltung.

Warum seid ihr denn nicht über Botswana in den KTP? Das war so doch ein Riesen-Umweg?
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
1'415 Beiträge · seit 201420. Nov. 2023 · #9
fidel schrieb:
Warum seid ihr denn nicht über Botswana in den KTP?
Hallo Jekabemu,
würde mich auch interessieren.
Ein dickes Dankeschön für deinen interessanten und prägnanten Bericht
von der Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter324 Beiträge · seit 201820. Nov. 2023 · #10
Hallo Laura, Bele, Dirk, Fidel, Gromi,
danke für eure Rückmeldungen. Ich werde es mal mit weniger Fotos versuchen, wobei es glaub ich "nur" 14 waren. Ich probier es heute Abend nochmal. Den Text hab ich mir zum Glück gespeichert gehabt. Es gibt für mich nichts schlimmeres, als Dinge mehrmals machen zu müssen.

Bzgl. der Straßenverhältnisse und Baby-Popo:
Ich empfand es tatsächlich so. Meine Erwartungen waren sicher nicht die höchsten, aber ich habe immer mal wieder wirklich drauf geachtet während des Fahrens und fand es wirklich sehr komfortabel. Ich kenn einige Strecken ja auch von früheren Touren und da empfand ich es tlw. schon als sehr unangenehm.

der Weg aus Botswana wäre über - soweit ich weiß - dicke Tiefsandpassagen gegangen. Das habe ich mir schlicht nicht zugetraut. Meine Reisebegleitung ist keine gute Fahrerin und körperlich auch keine große Hilfe wenn es ums Ausbuddeln, Anschieben oder ähnliches geht. Für die nächste Reise werde ich sicher ein Tiefsandtraining mit einplanen, um auch mehr Selbstvertrauen beim Tiefsand zu bekommen. Das ist mir auch in diesem Urlaub wieder sehr stark bewusst geworden, da ich einige Gegenden nicht angefahren bin, die es sicher Wert gewesen wären. Aber dazu dann (hoffentlich) mehr in den nächsten Teilen des Berichts.

VG
Jens
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Themenstarter324 Beiträge · seit 201820. Nov. 2023 · #11
Shametu River Lodge - 01.-03.10.23 // Okavango, Popa Falls
Vor verlassen des Etosha-Parks in Namutoni wollten wir noch schnell den Wagen tanken, was aber auf Grund der verspäteten Ankunft des Tankwagens leider unmöglich war. Zum Glück hatten wir noch ausreichend Sprit im Tank, sodass wir ohne Probleme weiterfahren konnten. Es stand ein ziemlich langer Fahrtag auf dem Programm. Von Namutoni zur Shametu River Lodge, also knapp 600km. Mir macht Auto fahren grundsätzlich viel Spaß, bzw. ich habe keine Probleme lange zu fahren, daher gab es an vier Tagen auf der gesamten Tour ähnliche Strecken zu überwinden. Manche mag das abschrecken, ideal ist es sicher nicht (besonders im Pannenfall, den wir zum Glück nie hatten), aber ohne diese paar Reisetage hätten wir die Tour so wie sie war nicht machen können.
Nach einem kurzen Stopp in Tsumeb zum Tanken ging es dann schnurstracks weiter Richtung Divundu. Die Strecke war lang, die Straßenverhältnisse waren sehr ordentlich, sodass wir gut durch- und ankamen.
In Shametu angekommen, hatten wir beide noch genügend Energie um uns der abendlichen Bootstour auf dem Okavango und zu den Popa Falls anzuschließen.

Die Popa Falls waren nett, aber einen extra Zwischenstopp wären sie uns nicht wert. Ganz anders hingegen die beiden anliegenden Parks.

Die Fahrt auf dem Okavango war aber wie erwartet sehr schön. Immer wieder fasziniert sind wir, wenn wir sehen das die Lokals an Stellen baden gehen oder sich bzw. ihre Kleidung waschen, wo wir nicht einmal den kleinen Zeh ins Wasser strecken würden. Uns ist natürlich schon klar, dass die Lokals sich Stellen aussuchen, die flach sind um nicht doch einem Hipp oder Krokodil zu nahe zu kommen, aber bei den badenden Kindern wurde es mir trotzdem mulmig. Fotos von den badenden Kindern stelle ich hier mal nicht ein, da die meisten unbekleidet waren.
Leben am Okavango - Wäsche waschen...

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und Körperpflege...

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unweit von diesen Zeitgenossen:

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Am Ende noch ein paar Worte zur Shametu River Lodge.
Die Anlage gefiel uns sehr, wenn auch (für uns) an manchen Stellen ein bisschen too much. Aber es ist eine wunderbare Anlage zum entspannen. Wassersicht hat man eigentlich nur in den Häusern in der ersten Reihe. Wir waren leider in Reihe zwei. Bei Niedrigwasser dürfte es hier keine Hippos vor der Terrasse geben.
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zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2023
Themenstarter324 Beiträge · seit 201820. Nov. 2023 · #12
Shametu River Lodge - 01.-03.10.23 // Mahango Game Park, Buffalo Game Park

Am nächsten Tag ging es in den Mahango Game Park. Nach Einfahrt in den Park, nach ein paar hundert Metern sollte es rechts lang zu einem Wasserloch gehen. Laut der Karte die wir am Eingang ausgehändigt bekommen haben, soll das Wasserloch nach ca. 10km kommen. Nach ca. 8km kamen wir bereits an der Weggabelung vorbei. An der ersten Weggabelung war der Weg noch recht klar erkennbar, an der zweiten war dann aber raten angesagt. Da unser Garmin-Navi leider nicht funktionierte und keine meiner Apps gute Karten von diesem Park hatte, entschieden wir uns lieber fürs umdrehen. Bis dahin hielten sich die Tiersichtungen auch sehr in Grenzen. Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße begegneten wir dann einem Straußenpaar mitsamt dem scheinbar letzten überlebenden Jungtier. Leider war der kleinen Familie kein guter Tag beschwert, als ein Adler? seine Chance witterte und sich den Kleinen schnappte und sich samt seiner Beute in einen Baum niederließ. Das ganze ging so wahnsinnig schnell. Papa-Strauß hat den Adler noch ankommen sehen und rannte noch zum Kleinen, aber zu spät.

die kleine Straußenfamilie

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der Adler mit dem unglücklichen Kleinen...

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Auf der anderen Straßenseite im Mahango, also die Seite zum Okavango sahen wir eine Elefantenherde, Kudus, und

Rossantilopen?

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Wir wollten heute unbedingt noch in den Buffalo Game Park auf der anderen Seite des Flusses... Wie sich herausstellte eine sehr gute Idee... dieser sehr kleine Park hat uns ausgesprochen gut gefallen. Trotz der kleinen Größe (quasi nur eine Straße hin und zurück, mit wenigen Abzweigungen) hatte der Park wirklich viel zu bieten.

Ein Löwenrudel, kurz nach einem Kudu-Riss. Das tote Kudu lag weiter hinten im Busch, sodass ich kein gutes Foto hinbekam. Aber die Löwen lagen nur wenige Meter neben der Straße.

IMG_2252.jpeg


IMG_2255.jpeg


kann mir jemand sagen, was das ist? Diese Hörnerform hatte ich bisher noch nicht gesehen.

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Ein wunderbarer Tag ging zu Ende und da beide Parks so dicht beieinander liegen und die Lodge quasi dazwischen, wurde heute das Kilometerkonto auch nicht wirklich belastet.
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Themenstarter324 Beiträge · seit 201820. Nov. 2023 · #13
Flash2010 schrieb:
die Waterhole Chalets in Okaukuejo sind standartmäßig ohne Balkon. Die mit Balkon nennen sich Premium Waterhole Chalets und sind unverschämt teuer (meiner Meinung nach).
ah Danke für den Hinweis. Ich war schon etwas enttäuscht, denn ich kann mir schon vorstellen, das der Blick vom Balkon Abends/Nachts bestimmt ganz toll ist.
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5'049 Beiträge · seit 201421. Nov. 2023 · #14
Hi Jens,

ich bin auch schnell noch zugestiegen - eine Reise durch meine 2 Lieblingsparks kann ich mir schließlich nicht entgehen lassen!
Ich war schon etwas enttäuscht, denn ich kann mir schon vorstellen, das der Blick vom Balkon Abends/Nachts bestimmt ganz toll ist.
Da kann ich dir nur Recht geben! Bei uns gehört in Etosha die Übernachtung im Premium Waterhole Chalet einfach dazu. Man hat zu jeder Zeit einen Blick aufs Wasserloch. Ich hab immer ein Fernglas am Bett liegen und kann dann auch nachts schauen, ob sich das Aufstehen lohnt.

Liebe Grüße Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
1'125 Beiträge · seit 202221. Nov. 2023 · #15
@ Hornträger im letzen Beitrag
Falls du mit „Rossantilope“ eine Pferdeantilope (Roan Antelope) meinst, ist es das mE nicht, sondern eine Rappenantilope (Sable Antelope in Englisch). Sable ist Zobel in Deutsch. Die Männchen werden so „schwarz“ wie ein Rappe bzw. Zobel.
Der Wasserbock hat in der Tat eine ungewöhnliche Spannweite. Vielleicht ist da jemand fremdgegangen? Aber Körperbau und Fell geben keine Hinweise. 😉 Wohl nur eine Laune der Natur.
Danke und Grüße
PS Humor ist wenn man trotzdem lacht, aber wer kann sich schon drauf verlassen? Daher PS gelöscht 22:05
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2023
Themenstarter324 Beiträge · seit 201826. Nov. 2023 · #16
Hallo Konni, Tacitus,

@Konni: welche sind denn deine Lieblingsparks?
@tacitus: deinen PS Kommentar hab ich leider verpasst, bin erst heute wieder im Forum aktiv. was hab ich denn verpasst bzw. warum hast du ihn gelöscht? Danke für die Bestimmungstips.

VG
Jens
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Themenstarter324 Beiträge · seit 201826. Nov. 2023 · #17
Kazondwe Camp - 03.-05.10.23 // Kwando, Mudumu NP & fast Nkasa Lupala NP

Auf gehts zur nächsten Etappe vom Okavango River an den Kwando River. Hier ist es für uns Neuland, waren wir in 2010 hier doch einfach bis Kasane durchgefahren. Die Fahrt verging zügig, ab und an ein paar Elefanten zu sehen, ansonsten recht wenig los (auch Fahrzeugtechnisch), was ich sehr angenehm fand. Die Zufahrt zum Kazondwe Camp irritierte mich ein wenig, da an einer Kreuzung ein Holzschild mit der Aufschrift Kazondwe stand und ich irgendwie intuitiv erwartet habe, dass wir hier geradeaus weiterfahren müssen. Meine Begleitung meinte aber, das Schild sieht von der Form her aus wie ein Pfeil (habe leider kein Foto gemacht), was Abbiegen bedeuten würde. Hmm... kurz überlegen. Die Handy-Navi App half hier leider nicht weiter. Glücklicherweise lief da gerade eine Dame mit Kind entlang und konnte uns den Weg weisen. Nun ja, das Schild war auch ein Pfeil 😗

Im Camp angekommen, genossen wir erst einmal die herrliche Aussicht über das vor uns liegende Kwando "Tal" oder Flutgebiet oder wie auch immer man es nennen möchte. Es zog ein herrlicher Wind über die Terrasse und machte die Hitze damit deutlich erträglicher.
Aussicht von der Terrasse

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Auf meine Frage nach den Straßenverhältnissen in den umliegenden Parks erzählte uns die Hausherrin, das die Parks ziemlich Tiefsandig seien und das wohl erst wenige Tage vorher Gäste 4h im Sand steckengeblieben waren, bis sie jemand rausziehen konnte.
Das machte mich etwas nervös, habe ich doch bisher keine Tiefsanderfahrung. Sie gab uns aber den Tipp, das man am späten Nachmittag im Mudumu NP einfach auch auf der Teerstraßen bleiben kann, um die Tiere zu sehen. Das sei einer ihrer Lieblingsplätze. Gesagt, getan fuhren wir am Nachmittag in den Mudumu und blieben einfach auf der Teerstraße. Und es war unglaublich. Mehrere Herden Elefanten mit in Summe mehr als 300 Tieren, von jung bis alt, zogen vom Kwando wieder zurück in den Park und wir mussten nichts tun als uns am Straßenrand einfach hinzustellen. Es war herrlich und wieder einmal ein Erlebnis, diese wunderbaren Tiere beobachten zu können.

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Sehr glücklich kamen wir dann zum Abendessen wieder im Camp an.

Man sagte uns, das wir auf dem Weg zum Zelt vorsichtig sein sollen, denn es kommen Hippos bis hier hoch um zu grasen. Irgendwie konnte ich mir das nicht vorstellen und legte es unter "Erzählungen, die die Unterkunft interessanter machen sollen" ab. Mehr dazu weiter unten...

Am nächsten Tag ging es am Nachmittag auf Bootstour auf den Kwando. Wir hatten also etwas Zeit. Da ich mir die Tiefsandstrecken nicht zutraute, dachte ich, es wäre eine gute Idee in den Nkasa Lulapa NP zu fahren. Er soll ja das namibische Okavango Delta sein. Auf Grund mangelnder Ortskenntnis und fehlendem geeigneten Navi hatten wir einige Probleme, den Park zu finden. So grob war die Richtung einfach, aber nach der zweiten oder dritten Holzbrücke gabelte sich der Weg dann wieder und die Schilder zeigten genau in die Mitte der beiden Wege. Wir hätten jetzt sicher beiden ausprobieren können, aber mir verging die Laune, da ich mich über unsere fehlende bzw. nicht funktionierende Navi-Ausrüstung dermaßen geärgert habe. Außerdem mussten wir ja auch irgendwann zur Bootstour zurück im Camp sein. Es blieb also beim Versuch des Besuchs des Nkasa Lupala. Wir fanden es unglaublich schade. Um dem Tag dann doch noch einen Sinn zu geben, beschlossen wir nach Kongola zu fahren und uns dort im Souvernirshop den Frust von der Seele zu kaufen. Das ging wunderbar, denn der Shop an der Kreuzung C49/B8 hatte wirklich schöne Souvenirs.

Danach ging es dann am Nachmittag auf die bereits erwähnte Bootstour.

Leberwurstbaum

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ungewöhnlich pigmentiertes Hippo

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hat eine Weile gedauert bis ich ein offenes Maul fotografieren konnte. Meist war ich zu langsam...

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Am zweiten Abend, nach dem Abendessen sagt man uns, dass Hippos oben im Camp seien. Wir saßen auf der Terrasse und ich konnte selbst mit Taschenlampe nichts erkennen. Hier dachte ich mir wieder: OK, die wollen ein wenig Eindruck machen und das ganze etwas nach Abenteuer aussehen lassen... Wir gingen dann, vom Licht starker Taschenlampen der Hausherren, zu unserem Zelt und machten uns Bett fertig. Vorher sagten sie uns noch, das grasende Hippos sich anhören, als ob jemand in der Nähe rohe Karotten isst. Als wir im Bett lagen, hörte ich tatsächlich so ein Karotten-Ess-Geräusch, konnte aber wieder nichts sehen, trotz Taschenlampe. Nach einer ganzen Weile aber kam ein Hippo dem Zelt so nahe, dass der Bewegungsmelder das Licht anmachte und ich hatte Glück, dass ich gerade in dem Moment mein Handy zur Hand hatte...

Für mich das Highlight der beiden Tage im Camp:

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Abschließend möchte ich wieder kurz was zur Unterkunft sagen:
Die Unterkunft gefiel uns sehr gut. Die Zelte sind einfach, aber funktional. Es gibt auch Zimmer mit Klimaanlage, unser Zelt hatte keine. Da hier oben auf der Düne aber fast immer ein ordentlicher Wind geht, war das kein Problem. Die Chefin spricht deutsch und ist sehr nett und der Blick auf den Kwando ist wunderschön. Das Essen war sehr gut.
Beim nächsten Mal, würde ich hier in der Ecke mehr Zeit einplanen und definitiv vorher das Tiefsandtraining machen. Bwabwata, Mudumu und Nkasa Lupala sind es sicherlich wert. Die kommen auf unsere Liste für die nächste Reise.
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zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2023
Themenstarter324 Beiträge · seit 201826. Nov. 2023 · #18
warum das Bild mit dem Hippo vor dem Zelt auf dem Kopf steht, versteh ich jetzt nicht wirklich...
hab es jetzt mehrmals versucht, das Bild sogar auf den Kopf gedreht und trotzdem bleibt es so wie es ist.

nun ja, da müsst ihr etwas den Hals verdrehen 😄
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zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2023
4'382 Beiträge · seit 201526. Nov. 2023 · #19
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https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter324 Beiträge · seit 201826. Nov. 2023 · #20
Danke CuF 🙂
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