SCSchumoThemenstarter18 Beiträge · seit 202013. Apr. 2021 ·
Hallo Zusammen Nun ist es soweit und wir reisen nach Botswana. Ich bin ein Kameraanfänger und bin auf der Suche nach einer tollen Kamera für unser Safarierlebnis. Kann mir jemand von euch eine empfehlen? Ich möchte kein zusätzliches Objektiv, da mir als Anfänger das zu schwierig ist. Die Kamera darf um die 500 Euro kosten. Vielen Dank für eure tollen Tipps. Liebe Grüsse Schumo
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200713. Apr. 2021 ·
Hallo Schumo,
schau dir mal die Kameras von Panasonic, Sony, Fudji an. Wir hatten früher eine Tasche voll Objektiven, Kameras..... Seit Jahren fotografieren wir nur noch mit einer (zwei) Panasonic . Das Tele ist mit umgerechnet ca. 620mm groß genug, um auch Vögel zu fotografieren. Warte allerdings nicht zu lange mit dem Kauf, du solltest vorher Zeit genug haben zum Üben!
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
SCSchumoThemenstarter18 Beiträge · seit 202013. Apr. 2021 ·
Liebe Jambotessy Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich habe mir schon einige Kameras angeschaut. Leider kenne ich mich echt zu wenig aus 🤪 Kannst du mir eine empfehlen? Mit welcher hast du gute Erfahrungen gemacht? Liebe Grüsse
Bonebreaker240 Beiträge · seit 201913. Apr. 2021 ·
Die Defintion "Tolle Kamera" ist ein weitgespanntes Feld und sehr interpretationsfähig 🙂.
Bei den Kriterien - Anfänger, also ein System mit viel Automatik. Manuelle Einstellmöglichkeiten nicht eforderlich - kein Wechselobjektiv -500€
bleiben in meinen Augen nur ein aktuelles Smartphone mit mittlerweile verschiedenen Objektiven oder eine Bridgekamera übrig. Zum letzteren hier ein paar Anregungen:
Da must du schon noch etwas Butter bei die Fische tun. Gleiche Frage anderes Forum: Ich fahre demnächst in Deutschland Auto. Welches könnt ihr mir empfehlen. Darf bis 10.000€ kosten
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
SCSchumoThemenstarter18 Beiträge · seit 202013. Apr. 2021 ·
Ja eben, als Neuling kann man oftmals nicht viel mehr sagen als tolle Kamera 😄 Aber genau solche Bridgekameras habe ich mir vorgestellt. Vielen Dank für den link. Die Kamera sollte einen guten Zoom haben für auf Safari zu gehen und einfach zu bedienen sein. Aaaaber natürlich trotzdem tolle Bilder machen 😉
Hi Schumo, wir haben eine Bridge und eine Spiegelreflex. Aber für meisten Bilder mache ich mit der Panasonic DMC-TZ81. Die hat 30 Fach Zoom und paßt in die Hosentasche. Die reagiert sehr schnell und ist deshalb super für Schnappschüsse. Schau mal in meine Reisebericht. Da kannst du sehen, ob dir die Bilder gefallen.
buche für dich bei einem Foto-FACH-Geschäft vor Ort einen Beratungstermin und nimm dann alle möglichen Kandidaten in die Hand und probiere aus - wir hier aus der Entfernung können nicht wirklich raten, denn die Kamera muss für dich passen und das Handling ist eben recht individuell und wenn du dann eine Kamera hast.... geh raus und übe übe übe .... denn in erster Linie macht der Mensch hinter der Kamera die Bilder 😉
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200713. Apr. 2021 ·
Hallo Schumo,
wir haben ein (2) altes Model, die Panasonic DMC FZ 300. Wir sind damit zufrieden. Sind keine Profis und wollen kein Geld damit verdienen. Vorher hatten wir mehrere Canon mit etl. "dicken" Objektiven, war uns einfach viel zu viel Schlepperei. LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Die Bilder macht immer noch der Fotograf und nicht die Kamera. 😄 Bei einem Budget von 500 € würde ich auch ganz klar zur Handykamera raten, vorausgesetzt man hat eine gute Kamera am Handy. Im Bereich von 500 € Neupreis gibt's meiner Meinung nach quasi nichts auf dem Markt, was bessere Ergebnisse liefern könnte, als eine gute Handykamera.
Hallo Schumo Deine Vorstellung von 1. „toll“ und 2. bis 500 Euro wird sich wohl nicht zusammen verwirklichen lassen, jedenfalls nicht bei meiner Definition von „toll“. Die tollen Bilder hier im Forum sind ja häufig von ambitionierten Hobbyfotografen geschossen worden, die sich im Laufe ihrer Jahre eine größere Ausrüstung zugelegt haben. Diese Ausrüstungen kosten im günstigsten Fall (1 Kameragehäuse, 2 Zoomobjektive) 1.000 Euro und im sehr hochwertigen Segment deutlich über 10.000 Euro, dann kein Zoom sondern Festbrennweiten.
Worauf es bei Naturfotografie bei den physikalischen Basics ankommt – auch für Anfänger - Lange Objektivbrennweite für Vogelaufnahmen, da weit weg und kleine Motive - Kurze Objektiv-Verschluss- und kurze Fokussierungszeiten, da Tiere schnelle Bewegungen machen - Viel Glas erhöht die Schärfe bzw. Abbildungsqualität des Objektives, d.h. je größer und je höherwertiger desto besser - Lichtempfindlichkeit, da das Motiv in einem dunklen Busch/Baum hocken kann, und einige Tiere nur bei Dämmerung raus kommen -> größere Sensoren sind im Vorteil, sie können bei hohen ISO mehr Details abbilden als kleine Sensoren, sie rauschen nicht so stark
Zusätzlich zu diesen Basics kommen manuelle Einstellmöglichkeiten, kipp/schwenkbarer Bildschirm, Blitzschuh, Spritzwasserschutz, direkte Bildbearbeitung in der Kamera, Schnelligkeit der Fokussierung etc.
Da Du keine Objektive wechseln möchtest, kommt entweder eine Spiegelreflex- / Systemkamera mit einem Super-Zoomobjektiv in Betracht, oder eine kleine Kompaktkamera oder eine größere Bridge-Kamera. Die Hersteller entwickeln in den letzten Jahren kaum noch Kompakte und Bridges, die Auswahl ist sehr eingeschränkt. Bei Spiegelreflex und Systemkameras gibt es eine große Auswahl.
Einige Beispiele: Bridge Nikon Coolpix 950: 1 / 2,3“ Sensor, bis 2.000mm Brennweite, 1kg schwer, Euro 789 (seit 2020) Kompakte Panasonic Lumix DC-TZ 96: 1 / 2,3 Sensor, bis 720mm Brennweite, 327g schwer, Euro 377 (seit 2019) Bridge Panasonic Lumix DC-FZ 1000II: 1“ Sensor, bis 400mm Brennweite, 800g schwer, Euro 759 (seit 2019) Spiegelreflex Canon EOS 2000D + Tamron AF 18-270mm, APS-C-Sensor (Crop 1,6, also bis 432mm), zusammen 900g schwer, zusammen Euro 600 (seit 2019)
Bei guten Lichtverhältnissen sollten alle Systeme ansprechende Bilder machen, knifflig wird es bei schwierigen Lichtverhältnissen, da kann die Fokussierung auch mal verweigern. Bridge und Kompakte fokussieren idR langsamer als Spiegelreflex.
Ältere Modelle sind sehr viel günstiger in allen Segmenten.
Bonebreaker240 Beiträge · seit 201913. Apr. 2021 ·
"OFFTOPIC" Fragen ala "suche eine Kamera die wenig kostet, für die ich keine Vorkenntnisse brauche, aber Fotos wie vom Profis macht" werden nicht zum erstenmal gestellt und werden auch in Zukunft auftauchen. Früher habe ich darüber die Augen verdreht, mittlerweile älter und (nur in manchen Dingen 🙂 ) gelassener geworden, sehe ich das anderes.
Jeder ambitionierter Hobby-Fotograf (zu denen ich mich auch zähle) weiß, wieviel Geld er bisher für seine Hobby ausgegeben hat, inkl. diversere Fehlkäufe, weil man aus Kostengründen gespart hat, und der Einsicht, dass es vorallem unter schlechten Lichtverhältnissen nun mal leider einer teuren Ausrüstung bedarf um ansatzweise rauscharme und scharfe Bilder zu bekommen. Jahr um Jahr sind wir zum fotografieren losgezogen, haben probiert, viele Rück- und Tiefschläge erlebt, aber auch "das" Foto geschossen und langsam wurden die Fotos besser und besser. Nicht weil die Technik teurer geworden ist, sondern einfach weil man durch die vielen Versuchen gelernt hat. Und natürlich, seit es digitale Kameras gibt, der ganze Prozess der Bildbearbeitung. Aber diese Erfahrung können wir nur bedingt, an "Anfänger" vermitteln. Manches muss man einfach selber erfahren und lernen,
Ich habe eine klare Vorstellung wie meine Ausrüstung aussieht und was sie können muss, und wie die Bildqualität aussehen muss. Nur das hilft jemanden wie Schumo recht wenig. Er sucht, um es lapidar auszudrücken, erstmal eine "Knipskamera". Eine Systemkamera kann man, in meinen Augen, erst empfehlen, wenn derjenige sich ansatzweise mit Blende, Tiefenschärfe, Verschlusszeiten und deren Zusammenhängen beschäfftigt hat. Wer weiß, eines Tages leckt jemand wie Schumo Blut, und will sich intensiver mit der Fotografie beschäfftigen. Dann hat diese einfache Kamera mehr erreicht, als wenn er sich jetzt schon eine Systemkamera gekauft hätte, mit der er überfordert gewesen wäre.
Hallo schumo Ich hätte dir auch die Panasonic fz-1000 empfohlen. Sie ist nicht zu schwer und lichtstark. Wenn meine Canon Spiegelreflex schon ansteht, fotographiert mein Mann noch munter weiter. Sie ist aber über deinem Budget
BikeAfrica7’316 Beiträge · seit 200613. Apr. 2021 ·
JP K schrieb: Einige Beispiele: Bridge Nikon Coolpix 950: 1 / 2,3“ Sensor, bis 2.000mm Brennweite, 1kg schwer, Euro 789 (seit 2020)
Beim Vorgängermodell(?) Nikon Coolpix P900 sollte man mit 500 Euro hinkommen und hat wohl den gleichen Brennweitenbereich. Ich schätze, die würde zu den Anforderungen passen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
ich sehe es wie Sasa. Ich habe auch die Panasonic TZ-81 und finde Sie echt super. Sie hat einen starken Zoom, eine einfache Bedienung, ist klein und in der Tasche zu transportieren und man kann Videos damit aufnehmen. Da man in Namibia meistens tolles Licht hat, man macht seine Pirschfahrten eher am Tag und ist in der Dämmerung nicht mehr unterwegs, ist die Sache mit der Lichtstärke nicht ganz so wichtig. Meine erste TZ hat leider auf Big Daddy Sand ins Zoomgetriebe bekommen 😈 Mein versuch dies zu reparieren, bescherte mir eine neue Kamera und der Alten, ein Ende in meinem Mülleimer. Ich dachte, zerlegen ich das Teil, entferne den Sand und alles ist gut. Naja, hat nicht ganz geklappt. Zumindest ist der Verlust einer ca. 400,- Kamera, durch Staub, Sand oder Dreck (von Allem gibt es auf Namibias Straßen genug) besser zu verkraften, als eine sündhaft teure Ausrüstung zu verlieren. Auch die Begehrlichkeit durch Langfinger ist sicher nicht zu vernachlässigen. Auf so eine "Hosenkamera" kann man besser aufpassen.
Im Juli darf meine neue TZ auch mit nach Namibia. 😛
Hallo Schumo, ich bin auch viele Jahre im südlichen Afrika unterwegs gewesen und habe mich mit mindestens 10 kg Kamera-Gepäck abgeschleppt - bis ich die Handy-Filmerei entdeckt habe. Inzwischen sind die Top-Handys so gut, dass ich meine gesamte Kamera-Ausrüstung in die Ecke gestellt habe. Die mit dem Handy gemachten Aufnahmen sind den alten Kameraaufnahmen zumindest ebenbürtig, im Handling allerdings deutlich überlegen. Gruß Joli
Randfontein568 Beiträge · seit 201413. Apr. 2021 ·
Als alter Panasonic Tz-user pflichte ich Markus bei. Habe mich im Lauf der Zeit von der Tz41 zur Tz 71 hochgearbeitet. Die grundsätzliche Frage ist: Profi-Bildqualität mit Riesen-Equipment oder schnelle Schussbereitschaft. Für stundenlanges Wasserlochsitzen kann man alles mögliche aufbauen, für plötzlich auftauchende bewegliche Motive fehlt dafür oft die Zeit. Wir entdecken gerne Dinge unterwwegs, beim Fahren oder wandern. In beiden Fällen ist schweres Equipment hinderlich. Und selbst beim Raubüberfall behielten wir unsere Kameras. Die Hosentaschen wurden nicht gefilzt... Wer im Forum mit seinen Bildern glänzen will kommt allerdings um schweres Equipment kaum herum. Für den heimischen Monitor tun's die Tz-Bilder allemal, selbst mit einem Beamer.
Hinweis für Paare: wir haben immer zwei Kameras mit baugleichen Akkus. Deren Laufzeit wird bei Tierbeobachtungen schon mal heftig strapaziert. Auch die Ersatzakkus müssen in die Hosentasche passen und einer hängt immer am Ladegerät des Autos. So sind wir beide immer einsatzbereit.
Wie auch immer: das tötungsfreie Jagderlebnis ist ja die Hauptsache, viel Freude dabei mit welcher Kamera auch immer! Grüßle Randfontein
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201213. Apr. 2021 ·
Hallo schumo,
dann gebe ich meinen Senf auch noch dazu.
Einem Anfänger würde ich die Panasonic DMC-FZ300 anraten. Lichtstark, staubgeschützt und ordentlicher Zoombereich. Dass Du damit aber nicht an die Bildqualität der Profis kommst, dürfte klar sein. Für den Alltagsgebrauch und Urlaub bestimmt eine gute Wahl.
Tipp: auf jeden Fall ein Zweitakku.
Wie hier bereits erwähnt wurde, befasse Dich (egal welches Modell) rechtzeitig und ausgiebig VOR dem Urlaub mit der Kamera. Nicht erst 2 Tage vor Urlaub kaufen und an Ort und Stelle überfordert sein.
Du hast in einem anderen Thread geschrieben, im Mai geht es bei euch los. Falls es Anfang Mai ist, würde ich mich auch nicht auf eine Bridge Kamera einlassen, da du kaum Zeit hast, vorher damit zu üben. Ich habe die Panasonic DMC FZ 200 und mir damals extra noch die "Fotoschule" dazu gekauft, um überhaupt klar zu kommen. Die Fotos der 1. Reise damit waren eher fustrierend.
Wenn du nur das Automatic Programm nutzt, sind die Fotos meiner Meinung nach nicht unbedingt besser als mit einer guten und einfachen Pocket Kamera oder dem Handy.
Ich bin immer wieder positiv von der Panasonic DMC-TZ61 meiner Freundin überrascht. Klein, handlich und leicht, trotzdem ist die Fotoqualität erstaunlich gut!