Welche Fotokamera könnt ihr empfehlen?

129 Antworten · 21,7k Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2021 von Schumo
Bilder klein
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7'299 Beiträge · seit 200617. Apr. 2021 · #101
JP K schrieb:
Vor 20 Jahren waren die Digis den Analogen wohl noch unterlegen, aber das ist schon lange nicht mehr der Fall, ausserdem ein ganz anderes Religionsthema.

Dazu kommt, dass bei den analogen Kameras jedes Foto Geld kostet(e). Heute drückt man den Auslöser runter, bis die Speicherkarte voll ist und löscht den Schrott. Früher hat man vor jedem Foto noch überlegt, ob man auf den Auslöser drückt.
Ich selbst schaue mich auch wieder nach einer kleineren Kamera um, die praktisch in die Hosentasche passt. Meine Zweitkamera für den Fall, dass die andere auf Reisen kaputtgeht, hat nun einen defekten Verschluss des Batteriedeckels. Da sie bereits von 2003 (?) ist, ist eine Reparatur wohl wenig sinnvoll, zumal sie Speicherkarten benötigt, die man kaum noch kaufen kann.
Die Kamera selbst würde noch funktionieren, passt allerdings auch nicht in die Hosentasche.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'299 Beiträge · seit 200617. Apr. 2021 · #102
Botswanadreams schrieb:Wolfgang, kannst Du bitte mal die Daten zu den Aufnahmen nachliefern: Blende, ISO, Zeit. Sie scheinen leider gelöscht zu sein.

Foto 1:
1.500 mm Brennweite
Blende 6,3
Zeit 1/250 sec (!)
ISO 400

Foto 2:
950 mm
Blende 5,6
Zeit 1/400 sec
ISO 400

Gruß
Wolfgang
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7'299 Beiträge · seit 200617. Apr. 2021 · #103
Hier kommt noch ein Foto mit Brennweite 850 mm, Blende 5,6, ISO 640 und Belichtungszeit 1/125 sec.
Ohne Bildstabilisator hätte man an solche Fotos früher nie denken können.

DSCN0790.JPG


Wie gesagt ist das keine Kamera für den Profibereich, sondern für Reisende, die auf ihren Erinnerungsfotos die Tiere auch noch erkennen möchten. Dafür reicht es meines Erachtens …

Gruß
Wolfgang
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Gast17. Apr. 2021 · #104
die letzten Punkte sind mE ganz Wichtige, nämlich,
wie und womit schaue ich mir das Endergebnis an? Und das ist eigentlich mindestens so wichtig wie die Wahl der Kamera.
Die ganze Kette muss zusammen passen und Sinn machen,
den persönlichen Anforderungen entsprechen sowieso.
zuletzt bearbeitet 17. Apr. 2021
4'984 Beiträge · seit 201617. Apr. 2021 · #105
Erst jetzt über diesen thread gestolpert...
Mein Anspruch an eine Kamera war:
ich möchte keine Objektive wechseln, ich muss sie noch halten können, ich möchte keine extra Reisetasche für meine Fotoausrüstung mitschleppen, und ich möchte auf meinen Fotos trtzdem noch die Wimpern der Löwen sehen.
Danke Wolfgang, dass du hier die Lanze für die P900 gebrochen hast 🙂

DSCN9591.JPG


Gruß Gina ... bekennende P900-Nutzerin
7'299 Beiträge · seit 200617. Apr. 2021 · #106
.. ich denke, es gehört senkrecht. 😉

DSCN9591.jpg


Und man kann aus jedem Thema eine Wissenschaft machen. Das ist sogar beim Modellbau so, bei HiFi, bei Autos und eben auch bei Kameras. Für die meisten reicht die P900 halt wirklich aus. Wir fotografieren ja nicht für Hochglanzmagazine.

Gruß
Wolfgang
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Gast18. Apr. 2021 · #107
OT
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2021
652 Beiträge · seit 200720. Juni 2022 · #108
Liebe Hobbyfotografen,
meine Sony Alpha a 77 weigert sich die SD Karte zu nehmen. Laut Fotogeschäft ein Supergau, denn es scheint sich um ein manuelles Problem zu handeln. Reparatur ca. 300 Euro. Ich bin zwar auf der Suche nach einem Body, denn ich habe viel Zubehör. Gleichzeitig frage ich mich, welche Alternativen bieten sich an, da das Thema Spiegelreflexkamera vom Markt ist, außer Gebrauchte. Im Fotoladen bieten sie mir einen Body gebraucht für 500 Euro mit 1 Jahr Garantie. Jetzt meine Frage an die Forumgemeinde, wenn ihr umsteigen müsstet, auf was würdet ihr umsteigen ,oder den 500 Euro Body nehmen? Ich fotografiere sehr viel hobbymäßig, im RAW Format, vor allem Landschaft, Enkel und Tiere. Die Sony Alpha habe ich schon viele Jahre, deshalb bin ich nicht auf dem Laufenden. Die jetzige hat 45000 Auslösungen auf dem Buckel. Was tun???
Vielen Dank für eure Gedankengänge und Tipps
Mutsel
Gast20. Juni 2022 · #109
Wie Du selbst festgestellt hast, ist das Sony-A/Minolta-Bajonett mausetot. Sony hat das aufgegeben. 500 EUR für eine gebrauchte Kamera mit 10 Jahre altem Technologiestand sind auch kein Schnäppchen. Falls Du viele hochwertige Sony-Objektive für das Sony-A-/Minolta-Bajonett hast, dann würde sich eine spiegellose Kamera von Sony empfehlen. Da kannst Du Deine bisherigen Objektive mittels Adapter weiter nutzen. Das funktioniert aber vor allem für Sony-Objektive gut, mit Objektiven von Drittherstellern wie Sigma und Tamron muss man im Einzelfall gucken, ob adaptieren hinreichend gut funktioniert.

Grüße, Torsten
260 Beiträge · seit 200721. Juni 2022 · #110
Hier mein Senf

Wenn du viel fotografierst, was und wozu auch immer, dann kann sich ein kleines Invest in die Zukunft ja durchaus auszahlen - oder?

Wenn du bei Sony bleiben möchtest, dann wäre für mich aktuell das Mass der Dinge die A7IV. Eine absolute TOP Einsteigerkamera im Vollformat Bereich und auch noch zahlbar. Hatte sie kürzlich als Backup Kamera zu meiner Sony A1 in Zambia mit dabei, kann mich nicht beklagen, sie tut was sie soll 😉

Wenn es eine Canon seind darf, dann bei Vollformat die R6 oder halt die neue R7 als APSC Version wenn es nicht zwingend Vollformat sein soll.

Um Nikon würde ich aktuell noch immer einen Bogen machen, vorallem wenn auch Wildlife gut abgedeckt sein soll. Ausser natürlich du fotografierst eher langsames Getier (Elefanten, Hippos und rumgammelnde Krokodile) 😉 Wenn du dir die Z9 gönnen kannst, dann sieht die Sache wieder anders aus, die ist wirklich gut. Nicht das Z6 oder Z7 bzw. die kleineren APSC Version so gar nichts können würden, aber sie sind einfach abgeschlagen im Vergleich und ich finde wenn man schon nach Jahren mal wieder Geld in die Hand nimmt, dann nicht wieder in etwas "rückständiges" investieren, was nicht State of the Art ist. Fände ich schade ...

Was auch prima ist, ist die neue Olympus OM-1 im MFT Bereich, klein, leicht und ebenfalls bezahlbar. Allerdings halt MFT, dies hat schon so seine Einschränkungen, auch wenn sich die MFT Jünger aktuell wehren wie die Teufel, dass dem heute nicht mehr so sein soll 😉 Ändert aber nichts daran, dass sie ein erstklassiges Produkt ist und tolle Technik verbaut hat.

Da ich mit SONY "verheiratet" bin und von Nikon (D850 / Z6) her komme, würde ich dir natürlich zur A7IV raten. Aber keinesfalls zu einer der auslaufenden SONY APSC Varianten wie A6400 oder 6500, die sind zwar gut aber Sony ist gerade daran dieses line-up abzuschiessen.

Fakt ist, so wirklich eine schlechte Kamera gibt es heute eigentlich gar nicht mehr. Am besten einfach mal 2-3 Kameras testen, soll sich ja auch gut anfühlen in der Hand, und dann kaufen was dir gefällt und Spass bereitet.

Nachfolgend noch 1-2 Links die dir vielleicht zusätzliche Infos und Erläterungen geben könnten:

https://www.wilduntamed.com/blog/peaks-progress-5nlhy
https://www.marcobuegel-photography.com/post/was-ist-das-beste-equipment-für-die-safari-fotografie


Beste Grüsse und weiterhin viel Spass und Erfolg mit deiner Fotografie
Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2022
Gast21. Juni 2022 · #111
Monokelkobra schrieb:Wenn du bei Sony bleiben möchtest, dann wäre für mich aktuell das Mass der Dinge die A7IV. Eine absolute TOP Einsteigerkamera im Vollformat Bereich und auch noch zahlbar.
Wieder was dazu gelernt. Eine Kamera mit einem Preisschild von 2.800 Euro ist eine "Einsteigerkamera" 🙄 Als Einsteigerkamera für Vollformat hätte ich eher Kameras wie die Canon RP für 1000 Euro angesehen oder bei Sony die A7 II oder III.
Monokelkobra schrieb:Aber keinesfalls zu einer der auslaufenden SONY APSC Varianten wie A6400 oder 6500, die sind zwar gut aber Sony ist gerade daran dieses line-up abzuschiessen.
Weil Sony dabei ist, APS-C "abzuschießen", haben sie gerade erst vor 14 Tagen 3 neue APS-C-Objektive vorgestellt? 😎

Grüße, Torsten
387 Beiträge · seit 202121. Juni 2022 · #112
Bei der von Dir aufgeworfenen Frage stellen sich ein paar grundlegende Fragen, die nur Du beantworten kannst, nicht diese Community, womöglich unter Berücksichtigung Deines "Opa-Alters":
- wie wichtig ist Dir weiterhin die Pixelpeeperei - stellst Du Bild-Qualität über alle anderen Kriterien
- wie voluminös und schwer darf weiterhin die Gesamtausrüstung für die nächsten 10 Jahren sein
- welches finanzielle Budget möchtest Du für dieses Hobby bereitstellen

ich selber bin Olympus-Fan und habe den Umstieg von Nikon nie bereut, wegen geringerem Volumen und Gewicht. Ein Freund von mir wollte nicht mehr seine schwere Canon-Vollformat-Ausrüstung schleppen, ist jetzt aber total unglücklich mit Olympus, weil ihm die Oly-Bildqualität nicht reicht.

Das einzige von dem ich Dir abraten würde ist ein gebrauchter Body mit 8 - 10 Jahre alter Technik. Da kannst Du Dir mE auch eine aktuelle Bridge-Kamera kaufen (ca 2 Jahre alte Technik), die können auch RAW.

Der Umstieg auf eine andere Marke wird dich mehrere Tausend Euro kosten, wenn Du wieder in APSC oder MFT oder Vollformat investieren möchtest. Wenn Du mit Deinen vorhandenen Sony-Objektiven zufrieden bist, bleib bei Sony (das schont Deine Geldbörse) und kauf Dir einen Body mit aktueller Technik, entweder neu oder gebraucht.

Da Du von Enkeln sprachst, nehme ich an, dass Du nicht mehr der Jüngste bist. Es kann ja sein, dass Im Laufe der Zeit sich die Prioritäten und Ansichten in Bezug auf das Hobby Fotografie verschieben, das war das Leitmotiv meiner Überlegungen. Einige Kommentare hier kommen von Leuten, die sicher noch keine Enkel haben und für die Fotografie nicht nur Hobby sondern Beruf ist. Da mag es sein, dass "Einsteigerkamera Vollformat" ambitionierter definiert wird.

Es gibt mE keine Kameras mehr, die nur schlechte Bilder machen können. Auch für den kleinen Geldbeutel sollte sich was ansprechendes finden, diverse Argumente hin oder her.
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2022
652 Beiträge · seit 200721. Juni 2022 · #113
Danke für eure Meinung. Bei Sony möchte ich schon bleiben, weil ich nach Möglichkeit mein nicht unerhebliches Zubehör weiter nutzen möchte. Ohne Adapter geht das ja nur mit den 2 und dreistelligen Nummern, wobei mir dreistellig gar nichts lohnendes einfällt. Die Überlegung nicht unbedingt wieder eine relativ alte A77.1 zu nehmen ist mir schon auch gekommen. Was sagt ihr zur Alpha A68 ? Ist 5 Jahre jünger ,aber auch gleichwertig oder besser? 6500 bis 6600 stehen auch zur Debatte , auch wenn sie auf dem absteigenden Ast sind .Wisst ihr ob der Adapter eine Qualitätsminderung zur Folge hat, denn der müsste hier dazwischen. 2600 und mehr ist mir zu teuer. Es ist nur mein Hobby,auch wenn ich viel und gerne "knipse".
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2022
652 Beiträge · seit 200721. Juni 2022 · #114
Hallo JP K,
ja ich bin Omi. Mit Sony bin ich sehr zufrieden und wegen des vielen Zubehörs soll es ein Body sein der passt. Das mich meine Alpha a77 jetzt im Stich lässt, kam plötzlich und ich bin deshalb nicht so auf dem Laufenden, weil ich sie schon ein paar Jährchen hatte. Aber bei Spiegelreflex möchte ich bleiben. Für die sogenannten Schnappschüsse habe ich noch eine DSC HX99.
260 Beiträge · seit 200721. Juni 2022 · #115
@Mitglied19210

JA, stell dir vor eine 2'800 Euro (günstige) A7IV gilt als aktuelle entry level Vollformat Kamera. Du scheinst nicht auf dem Laufenden zu sein. Ich rede von aktuell, nicht von Kameras die grad auslaufen bzw. bereits Geschichte sind. Wenn du eine A7II als aktuell gute Kamera bezeichnest, dann hat sich die Diskussion eigentlich bereits erledigt.

Mir ist bewusst, dass Sony neue APSC Linsen vorgestellt hat, war ja überall erwähnt und konnte man nicht übersehen. Dennoch bleibe ich dabei, APSC bei SONY ist gefährlich und die Chance besteht dass sie die Herstellung in den kommenden 1,2 oder auch 3 Jaren einstellen. Wieso auf Risiko setzen? Natürlich kann deine Devise hier anders sein, gut für dich, ich für meinen Teil würde kein Geld in in APSC investieren. Es ist und bleibt nur meine Meinung, die kannst du teilen oder nicht, es macht sie weder falsch noch richtig ...

Cheers
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2022
260 Beiträge · seit 200721. Juni 2022 · #116
mutsel schrieb:Danke für eure Meinung. Bei Sony möchte ich schon bleiben, weil ich nach Möglichkeit mein nicht unerhebliches Zubehör weiter nutzen möchte. Ohne Adapter geht das ja nur mit den 2 und dreistelligen Nummern, wobei mir dreistellig gar nichts lohnendes einfällt. Die Überlegung nicht unbedingt wieder eine relativ alte A77.1 zu nehmen ist mir schon auch gekommen. Was sagt ihr zur Alpha A68 ? Ist 5 Jahre jünger ,aber auch gleichwertig oder besser? 6500 bis 6600 stehen auch zur Debatte , auch wenn sie auf dem absteigenden Ast sind .Wisst ihr ob der Adapter eine Qualitätsminderung zur Folge hat, denn der müsste hier dazwischen. 2600 und mehr ist mir zu teuer. Es ist nur mein Hobby,auch wenn ich viel und gerne "knipse".
Alles klar, jetzt ist auch mir klar wo die Reise hingehen soll 😉 Sorry ich hatte hier etwas ambitiösere Ansprüche vor Augen gehabt anhand der ersten Einführung und Erklärung der Situation.

Also mit dem aktuellen Wissensstand würde ich dir dann doch zu einer A6500 oder A6600 mit E-Mount raten. Ich verwendete nie adaptierte Sony Linsen, immer nur E-Mount, aber was man so hört klappt dies recht gut mit dem Adapter. Aber genau Details kann ich dir keine geben, dies wäre unprofessionell, ich will nichts sagen oder empfehlen von dem ich nicht 100% sicher "first hand" weiss ob und wie gut etwas ist.

Letztes Jahr aber haben wir meiner Nichte für einen gemeinsamen Südafrika Trip eine A6500 beschafft, sie war mega happy damit und erzielte gute Ergebnisse.

Beste Grüsse und frohes "auswählen" 😉

Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
Gast21. Juni 2022 · #117
Monokelkobra schrieb:
JA, stell dir vor eine 2'800 Euro (günstige) A7IV gilt als aktuelle entry level Vollformat Kamera. Du scheinst nicht auf dem Laufenden zu sein. Ich rede von aktuell, nicht von Kameras die grad auslaufen bzw. bereits Geschichte sind. Wenn du eine A7II als aktuell gute Kamera bezeichnest, dann hat sich die Diskussion eigentlich bereits erledigt.
Tut mir leid, dass ich einer Diskussion mit Dir unwürdig bin und so dumme Sachen schreibe.

Wenn ich eine Kamera, wie die Sony A7 II nenne, die man bei Mediamarkt und einer Reihe an Fachgeschäften noch problemlos kaufen kann, dann bin ich nicht auf dem Laufenden. Wenn Du mit der A6500 eine Kamera empfiehlst, die vor einem Jahr ausgelaufen ist und die kein großer Händler mehr liefern kann, dann repräsentierst Du aktuelles Expertenwissen. Das leuchtet mir ein.

Stell Du Dir vielleicht auch mal die Möglichkeit vor, das Sony das Vollformat-Einsteigersegment mit seinen neuesten Modellen einfach gar nicht bedienen will. Wenn es aktuelle Vollformat-Kameras wie eine Canon RP oder eine Nikon Z5 für 1000 bis 1100 Euro gibt (und beide Modelle sind aktuell), sind 2.800 Euro kein Einsteigermodell - schon gar nicht für Hobbyfotografen, um die es hier geht. Nur weil der günstigste Mercedes 30.000 Euro kostet, ist das auch nicht das Einstiegsmodell im PKW-Bereich. Was Günstigeres mit niedrigerem Standard will Mercedes nur nicht anbieten. Gibt es aber trotzdem. Aber in Deinen verlinkten und selbst verfassten Blogbeiträgen, komme ich generell kaum aus dem Stauen heraus. Spiegellose APS-C-Systemkameras fangen bei etwa 600 EUR an und es gibt nur wenige APS-C-Kameras, die teurer als eine Fujifilm X-T4 sind. Die läuft bei Dir auch als "entry level APSC camera". Bei DPReview fällt die komischerweise in die Kategorie "Semi-Professional".
Monokelkobra schrieb:Wieso auf Risiko setzen?
Also zum einen hast Du das Risiko ja nur in den Raum gestellt und nicht belegt. Zum anderen kostet eine Sony A6600 1.450 Euro und eine A7 VI 2.800 Euro. Die Preisdifferenz dürfte für viele ein überzeugendes Argument sein - selbst wenn es wirklich ein Risiko gäbe.

BTW: Ich finde die A7 IV auch super. Aber "Mercedes" ist auch nicht die passende Antwort auf jegliche Transportbedürfnisse.

Nichts für ungut.
Grüße, Torsten
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2022
172 Beiträge · seit 200727. Nov. 2022 · #118
Ich hab jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, hoffe aber, dass ich hier keine unnötige Wiederholung beitrage.
Thematisieren wollte ich nur das Thema Stresstest für Fotoaausrüstungen durch Staub/Sand in Namibia.
Mir war speziell nach Touren im Sperrgebiet aufgefallen, dass meine SONY Sachen (Kamera der Alpha 7er Baureihe sowie zugehöriges E-Mount Zoom) zu Hause doch ziemlich „geknirscht“ haben.
Dabei bilde ich mir ein mein technisches Equipment durchaus schonend und pfleglich zu behandeln.
Aber mit normalen Bordmitteln kam ich da nicht weiter.
Deshalb habe ich die Sachen eingeschickt und bei SONY durchsehen lassen.
Es wurde dann eine kostenpflichtige professionelle Reinigung im Servicestützpunkt durchgeführt und alles war wieder tip-top i.O.
Geistig hatte ich mich schon damit abgefunden, dass jetzt jedesmal so durchziehen zu müssen.

Aus diversen anderen Gründen habe ich dann einen Systemwechsel durchgeführt zu NIKON Z.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Nikon Kameras Z6 und 7 II und die Standard-Zoom Objektive (Trinity) irgendwie robuster erscheinen was diese spezielle Sensibilität angeht.
Ich denke mir, dass bei NIKON Kameras und Objektive im Verhältnis vielleicht doch besser abgedichtet sind. Zumindest wird das auch markenseitig immer wieder betont (allerdings auch von SONY).

Natürlich kann es auch sein, dass ich vielleicht - aus Schaden klug geworden - noch besser aufgepasst habe als zuvor.
Oder die „Sandstürme“ waren nicht mehr so stark.
Keine Ahnung. Ich habe das natürlich nicht wissenschaftlich untersucht.
Aber so war jedenfalls mein Eindruck. Und der hat sich bis heute bestätigt.
Ein knirrschendes NIKON Zoom habe ich bislang nicht erlebt.
Beste Gruesse Piet "Alles ist gut! Solange du wild bist!"
1'097 Beiträge · seit 200927. Nov. 2022 · #119
hmmm… ich fotografiere mit Sony (A1 + A7R4 und Linsen von 14-600mm), nutze mein Equipment ohne grosse Rücksichtnahme im „bösen“ Umfeld, mache Objektivwechsel und musste bis heute (aktuell 7 Monate in „widrigen“ Gegenden) nicht mal meinen Sensor reinigen obwohl ich alles dabei habe. Bei mir knirscht nix.

Liebe Grüsse
Guido
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2022
409 Beiträge · seit 202227. Nov. 2022 · #120
Seit Jahren lese ich die Kamera- und Ausrüstungsdiskussion immer wieder amüsiert mit, wie viele sich ereifern daß nur sie die beste Ausrüstung haben. Ich gehöre auch zu den Verrückten, denen es nie modern genug gehen konnte. So liegen hier in etwa 10 Kameraausrüstungen herum, von analog zu digital, von Mittelformat bis Kleinbild. So erlaube ich mir auch mal einen kleinen Senf dazu abzugeben:
Bei den meisten die sich so ereifern, frage ich mich, ob es bei denen so ähnlich abläuft wie bei mir früher. Auf Reisen mindestens 2 Kameras und ein halbes Dutzend Objektive im Schlepptau, und man ist mit den Kameras vollzeitig beschäftigt statt die Landschaft zu genießen. Oftmals sind die Tiere schon weg bevor man die "richtige" Kamera im Anschlag hat.

Das Ergebnis sind zweifellos tadellose Bilder. Tadellose Bilder für wen? Um Freunde und Besucher zu nerven mit den Bildern auf die sie eigentlich keinen Bock haben? Vielleicht hier und da ein Abzug oder eine Vergrößerung? (die Profi-Fotografen schließe ich hier mal aus).
Dann kommt die Frage:
Was mache ich mit den Bildern?
Viele Datenspeicher mit tausenden Bildern die in Zukunft keiner mehr anschaut?
Die Dias der Vergangenheit, vielleicht digitalisiert, was mache ich damit?
Werden die Nachkommen Muße und Interesse haben, diese "alten" Bilder noch einmal anzuschauen? Oder geht das alles in den Entsorgungscontainer? Als sogenannte letzte Vergangenheitsbewältigung?

Und jetzt oute ich mich mal;
Seit 3 Jahren fahre ich deshalb nur noch mit einer Sony Spiegelreflex Bridge-Kamera. Die fängt mir meine Erinnerungen genauso ein, und der Rest ist Vergangenheit. Und egal. Diese und ihre Bilderspeicher liegen nachher genauso im Entsorgungs- Schrott wie die teureren Vorgänger.

Nur mal eine kleine Anmerkung zu knirschenden Objektiven:
Ich kenne das Thema nur von Anderen. Seit Jahrzehnten bin ich in Afrika unterwegs ohne dieses Problem. Ganz einfach und primitiv: Zwei einfache Handtücher übereinander zwischen den Sitzen. Und dazwischen die Kamera. Sie schützen vor Staub und Sonne! Auch vor feinem Kalkstaub der Etoschapfanne.

Schöne Urlaube!
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2022