Tinochika mit dem Rollenkoffer durch BOT und NAM

Reisebericht 299 Antworten · 53,8k Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2020 von Tinochika
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201421. Jan. 2022 ·
Anschließend packen wir unser Auto und fahren noch zur Tankstelle.
Mittlerweile ist es auch hier kein Problem mehr mit der Kreditkarte zu zahlen. Das ist schon eine große Erleichterung nicht mehr auf Bargeld angewiesen zu sein.
Nachdem wir ausgecheckt haben fahren wir westwärts nach Dolomite

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Webervogelnester im Zauberwald
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Im Sprokieswoud ( Zauberwald oder Geisterwald ) sehen wir einen Wiedehopf im Baum sitzen. Der sonst so scheue Vogel putzt sich ausgiebig und fliegt nicht davon.
Erstmals können wir in Ruhe einen Afrikanischen Wiedehopf fotografieren.

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Der Zauberwald erhielt seinen Namen von den Moringabäumen.
Laut einer Legende wurden diese von Gott auf die Erde geworfen und blieben verkehrt herum stecken. Es sieht jetzt so aus als würden sie mit den mit den Wurzeln in den Himmel ragen.
Die Moringabäume sind ein botanisches Highlight im Etosha, da sie sonst normalerweise nur auf felsigem Grund, hier jedoch auf einer Ebene nebeneinander wachsen. Zum Schutz vor Elefanten wurde das Gebiet eingezäunt.

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Als nächstes fahren wir Ozonjuitji mˋBari an.
Die Tageszeit ist nun nicht mehr so gut um richtig schöne Fotos zu machen.
Das Licht ist gleißend und es ist sehr heiß.
Trotzdem können wir es nicht lassen, ein paar brauchbare Fotos sind doch dabei.

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In Bitterwater sehen wir Zebras und Elefanten beim Schlammbad.…

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zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2022
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201421. Jan. 2022 ·
In Olifantsrus machen wir einen etwas längeren Stop.
Aus dem ehemaligen „Elefanten-Schlachthof“ ist nun ein schöner Campground geworden.
Allerdings gibt es keine Braai-Einrichtungen. Nur auf dem Boden gibt es Feuerstellen. Den Grillrost sollten die Camper daher selbst mitbringen.
Ansonsten gibt es dort eine Vielzahl an Annehmlichkeiten. Dazu gehört ein Informationszentrum und ein langer Steg, welcher an einem Hide endet.
Von dort hat man auf zwei Etagen eine geniale Sicht auf das künstlich angelegte Wasserloch.
Weiterhin sind noch eine Gemeinschaftsküche, ein kleiner Kiosk und sehr gute Waschräume angelegt worden.
Ganz besonders fallen allerdings die vielen Stahlkonstruktionen auf. Diese sind als Mahnmal für die Abschlachtung von 525 Elefanten in den Jahren 1983 und 1985 rekonstruiert worden.
In dem Infozentrum sind grausige Fotos darüber zu sehen.
Uns überkommt immer ein schaudern wenn wir diese Teile des Gemetzels sehen.
Selbst wenn sie fotogen im blauen Himmel erstrahlen.

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Wir gehen zum Hide und haben Glück.

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Am Wasserloch sehen wir Elefanten, die nun in einer für sie geschützteren Welt leben können.

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Als die Elefanten gehen kommen zwei Oryx zur Wasserstelle.
Sie stillen ihren Durst, aber damit ist es nicht genug.
Nun ist ihnen trotz der fast unerträglichen Hitze nach Liebe zumute.

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Für uns ist es Zeit weiter zu fahren.

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Unterwegs sehen wir immer wieder Geier und tote Tiere.

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Wie schon am Boteti verfolgt uns die Dürre in diesem Jahr. Auch über dem Etosha weht ein Hauch von Verwesung.
Im Jahr 2019 herrscht die größte Dürre seit Jahrzehnten.

https://namibiafocus.com/duerre-im-etosha-nationalpark/

Bevor wir spät nachmittags in Dolomite ankommen sehen wir aber auch noch eine lebende Giraffe. Andere Tiere begegnen uns nicht mehr.

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Da Dolomite ja auf einem Hügel liegt und man nicht mit dem Auto bis zur Unterkunft fahren kann, warten wir ( wie immer ) am Parkplatz eine halbe Ewigkeit auf den Shuttle.
Endlich kommt ein Bediensteter mit einem Golfcar.
Es sieht so aus, als habe er auf weitere Gäste gewartet, bis er den Berg herunter kommt.
Denn nach uns ist noch ein Pärchen angekommen. So muss er nur einmal fahren und braucht nicht so lange auf dem schattenlosen Parkplatz in der Gluthitze zu stehen.
Also warten wir bis auch die anderen ihr Gepäck ausgeladen haben und er angetuckert kommt.
Ein Welcome stellt man sich sicher anders vor.
Aber jetzt dauert es für uns auch nicht mehr lange bis wir unseren heute verdienten Sundowner genießen können.
Wir checken ein und wählen Bungalow Nr. 1. Er liegt auf der Westseite und hat den Vorteil, dass man nicht so weit zum Frühstück oder auch zum Parkplatz laufen muss.
Wir sind nun zum dritten Mal in Dolomite. Die Jahre zuvor waren wir in Bungalow 14, dieser hatte eine super Sicht auf das Wasserloch. Danach kommt nur noch der Honeymooner mit der Nummer 13, welcher eine noch bessere Sicht bietet. Allerdings liegen diese eine Ewigkeit vom Restaurant und der Bar entfernt.
Wenn man dann eventuell noch einmal ans Auto musste, ging es bergauf, bergab Richtung Parkplatz. Diese Wege wollten wir uns jetzt sparen, daher sind wir über die Nummer 1 sehr zufrieden.
Aber gerade wenn’s einem so gut geht, kommt doch noch ein Wermutstropfen.
Die Sonne knallt unbarmherzig auf den Balkon und so trinken wir unseren Ankunfts-Sherry im Zimmer. Bei Nummer 14 hätten wir Schatten gehabt, denn er liegt auf der anderen Seite.

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Der einzige Nachteil von den Bungalows auf der Westseite ist, dass am Nachmittag die Sonne mit voller Wucht auf die Terrasse scheint und es unmöglich ist sich dort aufzuhalten.

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Wir beschließen heute keinen Game Drive mehr zu fahren, sondern den Tag langsam in der Bar bei einem Kaltgetränk ausklingen zu lassen.
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zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2022
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201423. Jan. 2022 ·
25.11.2019

Wir werden durch ein leichtes Grollen geweckt.

Nein, keine Löwen. Der Himmel ist bewölkt, es donnert und in der Ferne sehen wir vereinzelte Blitze.

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Hoffentlich kommt jetzt der so ersehnte Regen. Es ist unser letzter Tag im Etosha und wir würden uns freuen, wenn nun die anhaltende Dürre ein Ende finden würde.
Der Himmel bleibt bewölkt, aber der Regen bleibt aus.
Es nieselt nur ganz leicht.
Der ausgetrocknete Boden saugt alles auf, wie der berühmte Tropfen auf dem heissen Stein verschwindet jegliche Feuchtigkeit.
Bei Sonnenaufgang laufen wir bergab zum Parkplatz. Gut, dass wir Bungalow 1 haben, denn auch von dort ist der Weg immer noch weit bis zum Auto.

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Wir fahren los und schauen erst einmal am Dolomietpunt Wasserloch vorbei.
Hier regt sich nichts. Kein einziges Tier ist zu sehen.
Wir beschließen weiter zu fahren und biegen in die entgegengesetzte Richtung ab.
Unser Ziel ist Klippan.
Diese Wasserstelle kann man bei einem entspannten Game Drive vor dem Frühstück zu erreichen. Es ist nur 17 Kilometer vom Camp entfernt und man kommt noch rechtzeitig zur Frühstückszeit wieder zurück.
Die Sonne kommt langsam wieder unter der Wolkendecke hervor.
Auch hier ist alles vertrocknet, nur die Landschaft ändert sich etwas. Der Kalkboden ist immer mehr mit rotem Sand bedeckt.
Große Erwartungen auf Sichtungen haben wir nicht. Es fehlt auch hier das Gras für die Herden. Wo keine Beute ist, da ist auch kein Jäger.
So tuckern wir einfach die Straße entlang.
Plötzlich sehen wir doch etwas über den Weg schleichen.
Es ist auf jeden Fall größer als ein Schakal.
Wir kommen näher und das Tier verschwindet im Gebüsch. Jetzt erkennen wir, dass es eine Braune Hyäne ist.
Die Sonne kommt nun genau auf dieser Seite über einer kleinen Hügelkette hervor.
Glücklicherweise läuft die Hyäne parallel zur Straße und so haben wir einige Momente wo wir sie beobachten können.

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Das Gegenlicht wird immer stärker und es ist schwierig bei dieser Sonneneinstrahlung zu fotografieren.
Wären wir ein paar Minuten früher gewesen dann hätten wir die Hyäne auf der andern Straßenseite gesehen. Die Sonne im Rücken, also optimal für Fotos.
Wir wollen gar nicht darüber nachdenken in welchen satten Farben ihr Fell im weichen Morgenlicht geleuchtet hätte.
Für uns ist es aber trotzdem ein tolles Erlebnis.
Es ist das erste Mal wo wir eine frei lebende Braune Hyäne im Tageslicht sehen.
Ein langer Wunsch geht also an unserem letzten Tag im Etosha in Erfüllung.
Erst hatte uns der Leopard jahrelang warten lassen und dann die Braune Hyäne.
Der Bann ist gebrochen… obwohl die Liste ist immer noch lang.
Karakal, Serval, Erdferkel, Pangolin, Stachelschwein und ein paar Vögelchen wollen von uns noch entdeckt werden. Gar nicht zu sprechen von den vielen Tierkinderchen, die jedesmal ein Highlight auf einer Reise sind.
Das Klippan-Wasserloch erreichen wir schnell, wie in Dolomietpunt auch hier gähnende Leere.

Auf der Rückfahrt dokumentieren wir die vertrocknete Landschaft.

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Ein kleiner Hoffnungsschimmer zeigt sich in Form einer gelben Blüte.

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Wie man auf den Fotos erkennen kann, fehlt definitiv der Regen nur dann kehrt die Tiervielfalt wieder in diesen Teil des Parks zurück.

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Kurz vor dem Dolomite Parkplatz sehen wir noch Elefanten. Sie sind auf dem Weg zum Wasserloch.

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Besonders hat es uns der kleine Racker angetan.

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Nach einem sehr guten Frühstück gehen wir zurück in unser Chalet.

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Vom Balkon hat man eine wundervolle Sicht auf die Ebene.
Giraffen und Elefanten sind auf dem Weg zum nahen Wasserloch.
Es sieht von hier oben wie eine Miniaturwelt aus.

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zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2022
4'382 Beiträge · seit 201524. Jan. 2022 ·
Wären wir ein paar Minuten früher gewesen dann hätten wir die Hyäne auf der andern Straßenseite gesehen. Die Sonne im Rücken, also optimal für Fotos.
….hmm….das ist wohl das berühmte Jammern auf hohem Niveau….
Ihr seid ja ganz schön anspruchsvoll!
Liebe Grüße und danke für das Weiterrollen des Koffers!
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201424. Jan. 2022 ·
CuF schrieb:
….hmm….das ist wohl das berühmte Jammern auf hohem Niveau….
Daxiang schrieb:
ich schließe mich Friederikes Meinung an!
Hallo Friederike, hallo Konni,

jammern ist es nicht, auf der anderen Seite wären die Fotos sicherlich noch besser geworden.
Ihr habt aber Recht, wir sind ja auch mit diesen Fotos zufrieden.

Liebe Grüße

Ingrid und Hartwig
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49 Beiträge · seit 201824. Jan. 2022 ·
Hallo,
ein toller Bericht. Ich folge euch gerne. Wir waren 2019 etwas nach euch im Etosha. Die Dürre war wirklich traurig. Wir hatten im Dolomite die 13. Ein echtes Erlebnis. Ich hatte sehr früh gebucht um diesen Bungalow reservieren zu können.
Ich rolle weiter mit euch....
Liebe Grüße
Sonja
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201425. Jan. 2022 ·
Trakki schrieb:
Die Dürre war wirklich traurig.
Hallo Sonja,

das haben wir auch so empfunden. gut dass es zumindest letztes Jahr viel geregnet hat.
Wir hatten im Dolomite die 13. Ein echtes Erlebnis. Ich hatte sehr früh gebucht um diesen Bungalow reservieren zu können.
Dann hattet ihr wirklich Glück. Es ist definitiv der schönste Bungalow.
Wir wollten uns bei dieser Reise den langen Weg sparen und waren froh dass die Nummer 1 noch frei war.

Lieben Gruß
Ingrid und Hartwig
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Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201425. Jan. 2022 ·
Nachdem Fiffi gehört hat, dass wir eine Braune Hyäne gesehen und wir ihm die Fotos gezeigt haben, will er bei dem Nachmittags-Game Drive unbedingt dabei sein.

Bevor wir losfahren, wollen wir aber der Bar noch einmal einen kurzen Besuch abstatten.
Da wir wissen, dass Fiffi keinen Alkohol verträgt und danach unangenehm auffällt, lassen wir ihn im Zimmer zurück.

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Der Game Drive beginnt wieder damit, dass wir nichts sehen.
Vielleicht ist die „ Braune“ ja wieder unterwegs.
Also fahren wir weiter westwärts. Bei Rateldraai kreuzt eine Rotschopftrappe und eine Giraffe unseren Weg.

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Wir fahren wieder zurück nach Klippan und haben heute Abend an dieser Wasserstelle mehr Glück. Ein Nashorn ( oder heißt es Nashörnin ) mit Kind kommt gerade vom Trinken und läuft langsam Richtung Gebüsch.

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Aber bevor die Beiden verschwinden bleiben sie in angemessener Entfernung stehen und beobachten uns.

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Wir tun das gleiche, denn wir haben ja beide Teleobjetive und so kommen Sie uns trotz Distanz ein Stück näher.

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Wir fotografieren ausgiebig jede Bewegung der Tiere und sind glücklich nicht umsonst hierher gefahren zu sein.
Irgendwann haben wir uns genug beäugt. Die Nashörner verschwinden und wir auch.

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Auf der Rückfahrt wollen wir noch einen letzten Blick auf das Dolomietpunt Wasserloch werfen, doch soweit kommen wir nicht.
Direkt am Straßenrand entdecken wir zwei Löffelhunde. Sie sitzen unmittelbar neben ihrer Wohnhöhle, hoffentlich verschwinden sie nicht gleich im Erdloch.

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Das tun sie nicht. Dieses Mal haben wir auch mit der Sonne richtig Glück. Die warmen Strahlen des Abendlichtes leuchten direkt die Löffelhunde an.

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Wir freuen uns über diese schöne Sichtung.

Bei Sonnenuntergang gehen wir zu unserem Bungalow und erleben dort die nächste Überraschung.
Fiffi hat unseren Rollenkoffer durchwühlt und die Willis gefunden.
Jetzt liegt er besoffen im Bett und rührt sich nicht.

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Das war es dann mit unserem letzten Abend im Etosha. Wir bleiben im Zimmer und essen eine Scheibe Brot mit Wurst, die wir noch im Kühlschrank haben.
In diesem Zustand können wir den Hund unmöglich alleine lassen.
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zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2022
5'057 Beiträge · seit 201425. Jan. 2022 ·
Fiffi hat unseren Rollenkoffer durchwühlt und die Willis gefunden.
Jetzt liegt er besoffen im Bett und rührt sich nicht.



Das war es dann mit unserem letzten Abend im Etosha. Wir bleiben im Zimmer und essen eine Scheibe Brot mit Wurst, die wir noch im Kühlschrank haben.
In diesem Zustand können wir den Hund unmöglich alleine lassen.
Hallo ihr Zwei,

das geschieht euch aber ganz recht! Bei der Hyäne war er nicht dabei und dann habt ihr ihm auch noch die tolle Begegnung mit Löffelhund und Hörnchen vorenthalten. Seid froh, dass er in dem Zustand nicht noch ne Zigarre geraucht und das Bett abgefackelt hat! 😗

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2022
901 Beiträge · seit 201625. Jan. 2022 ·
Moin Ingrid und Hartwig!
Jetzt habe ich es endlich geschafft, Euren Bericht bis hierher zu lesen. Uff, was für ein Erlebnis! Großartig, die vielen tollen Sichtungen! Eure Löwenbilder sind ja einfach großartig! Natürlich nicht nur die, aber die begeistern mich immer besonders. Und dann noch kurz vor Schluss der Leo, einfach Klasse!

Spannend auch der Boteti. Wir konnten im September noch ausgiebig und lange Fähre fahren. Bei Euch lag sie auf den Trockenen. Viele der Ziele, die Ihr unter die Räder genommen habt, haben wir auch besucht, und so ist es spannend für mich zu sehen und zu lesen, wie anders die Gegend in der Regenzeit ist.
Danke für den tollen Bericht!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201430. Jan. 2022 ·
TinuHH schrieb:
Spannend auch der Boteti. Wir konnten im September noch ausgiebig und lange Fähre fahren. Bei Euch lag sie auf den Trockenen. Viele der Ziele, die Ihr unter die Räder genommen habt, haben wir auch besucht, und so ist es spannend für mich zu sehen und zu lesen, wie anders die Gegend in der Regenzeit ist.
Hallo Martin,

das war unser zweiter Aufenthalt am Boteti. Beim ersten Mal führte der Fluss genug Wasser und es war alles grün. Die Elefanten plantschten im tiefen Wasser.
Wenn man die gleiche Gegend zu unterschiedlichen Jahreszeiten bereist, glaubt man manchmal nicht am gleichen Ort gewesen zu sein.
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zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2022
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201430. Jan. 2022 ·
26.11.2019

Tschüss Etosha - Hallo Terrace Bay

Noch ein Morning - Drive

Nach dem Aufstehen machen wir uns fertig und packen schon die Koffer um uns nach dem Frühstück möglichst schnell auf den Weg nach Terrace Bay zu machen.

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Zunächst aber zum Sonnenaufgang noch ein Abschieds - Game Drive.

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Wie immer auf der Suche nach einem Tierchen, welches wir noch nie gesehen haben.

Vorab, die Wünsche sollen sich nicht erfüllen. Wir müssen wieder kommen.

Da es nicht mehr Möglichkeiten gibt als nach rechts oder links zu fahren , entschließen wir uns zuerst den Löffelhunden einen Besuch abzustatten.

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Am Dolomietpunt sind auch heute Morgen keine Tiere anzutreffen.
Also wenden und wieder Richtung Klippan fahren.
Wir kommen aber nicht weit. Kudus stehen am Straßenrand.

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Sie fressen an den Büschen. Dem einzigen Grün, welches weit und breit zu sehen ist.

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Es sind besonders schöne Tiere und sie sind nicht scheu. So können wir uns in nächster Nähe an ihnen erfreuen.

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Die Zeit vergeht sehr schnell. Wir fahren wieder zurück. Noch einmal Richtung Dolomietpunt
Ein letzter Blick auf die Löffelhunde muss noch sein.

Na, die schon wieder!
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Am Wasserloch sehen wir gerade noch eine flüchtende Herde Elenantilopen.

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Jetzt aber los, das Frühstück wartet ja auch noch auf uns.

Oberhalb vom Dolomite Parkplatz sehen wir noch eine Giraffe. Sie nähert sich dem Camp bis auf wenige Meter. Hier findet sie noch einige grüne Blätter.

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Das Frühstück ist wie immer reichhaltig und sehr gut.
Danach bestellen wir das Golf-Car und gehen zu unseren Bungalow zurück.
Wir stellen unser Gepäck an den Zugangsweg. Eine längere Zeit bis zur Abholung haben wir auch schon eingeplant.
Doch diesmal täuschen wir uns. Das Golfcar kommt gleich.
Mit dem gesamten Gepäck lassen wir uns zu unserem Auto an den Parkplatz fahren.

Um sich eine genaue Vorstellung über die Wege von Dolomite zu machen, zeigen wir hier eine Gesamtansicht vom Hügel .

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Ganz rechts am Fuß sieht man den Parkplatz, auf der Anhöhe dann Rezeption, Restaurants und Bar. Am höchsten Punkt Bungalow Nr. 1. Links am anderen Ende des Berges sieht man Bungalow Nr. 12. Auf der anderen Seite befinden sich die restlichen Bungalows in gleicher Anordnung

Zum Galton Gate sind es ca. 60 Kilometer.
Wir sehen noch einen Monteirotoko. Das letzte Tierfoto im Etosha ist nun auch geschossen.

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Nach kurzer Fahrt erreichen wir schnell das Galton Gatte und checken nach
insgesamt 937 im Park gefahrenen Kilometern aus.

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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2022
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201431. Jan. 2022 ·
Galton Gate -Terrace Bay

In Kamanjab tanken wir den Hilux voll.
Ingrid geht in den neu gebauten Supermarkt und kauft eine große Tüte Brötchen und einige Würstchen.
Die Brötchen und Würstchen verteilen wir an die bettelnden Kinder, die mit ihren Handflächen auf ihren leeren Magen klatschen.
Dabei werden wir etwas irritiert mit großen Augen angesehen, denn mit Essen hatten sie nicht gerechnet.

Kurz nachdem wir losgefahren sind, sehen wir auf der rechten Seite Giraffen am Straßenrand laufen.
Wir fahren langsamer und bleiben in einiger Entfernung stehen um die Giraffen bei der Straßenquerung nicht zu stören.
In diesem Moment werden wir von einem PickUp überholt. Mit hoher Geschwindigkeit rast das Auto weiter. Wir halten die Luft an.
In letzter Minute gelingt es dem Fahrer noch abzubremsen und leicht schlingernd bleibt das Auto kurz vor dem Tier stehen.
Glück gehabt schöne Giraffe.

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Flaschensammelplatz
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Am Grootberg- Pass angekommen überholen wir ein parkendes Fahrzeug.
Hier ist die Landschaft sehr schön.
Auf einer Anhöhe bleiben auch wir etwas später stehen.
Die Aussicht auf den Pass ist hier besonders schön
Wir steigen aus und entdecken eine Stachelagame. Sie sitzt direkt neben unserem Auto am Straßenrand im Busch.
Damit hatten wir nun nicht gerechnet.
„Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. 😉
Wir steigen aus und uns gelingen gerade noch ein paar Fotos.

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Wie immer haben wir wieder die Fensterscheiben vom Auto geöffnet und schier in diesem Moment, hat sich der Fahrer des zuvor parkenden Autos überlegt weiter zu fahren.
Er fährt in einem flotten Tempo an uns vorbei und wir werden samt Auto eingestaubt.

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Der Stachelagame war das alles zu viel und sie machte sich auch aus dem Staub.
Wir wussten gar nicht wie schnell diese Tierchen rennen können.

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Noch leicht angesäuert treffen wir oberhalb des Passes wieder auf das Auto.
Der Fahrer läuft nur mit einer Badehose bekleidet ein wenig in der Sonne herum.
Sein Begleiter sitzt etwa 100 Meter vor ihm noch im Auto.
Diesmal fahren wir nicht langsamer. Der Südafrikaner bekommt eine Ganzkörperpuderung.

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Da wir den gleichen Weg Richtung Westen fahren begegnen wir uns bei Fotostops immer wieder. Wir überholen uns aber jetzt gegenseitig. Jetzt schön langsam.
Man ist ja lernfähig.

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Skeleton-Nationalpark Richtung Terrace Bay
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Gegen 17:30 Uhr erreichen wir unser Ziel und checken in Terrace Bay ein.

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Die Bungalows sind seit unserem letzten Besuch renoviert worden und nun gut eingerichtet.

Vorher 2014
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Nachher 2019
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Mittlerweile ist es schon spät nachmittags. Wir setzen uns mit Fiffi auf unsere Terrasse. Bei einem angenehmen Lüftchen genießen wir die letzten Sonnenstrahlen.

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Hier lässt es sich aushalten, es ist nicht so heiß wie im Etosha.
Auch Fiffi erhält einen Sundowner und legt sich zu Sonnenuntergang zufrieden in sein Bettchen.

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Wir gehen Richtung Restaurant.
Die Unterkünfte des Minenpersonals der ehemaligen „Terrace Bay Diamond Mine“ leuchten im schönen Licht der Blauen Stunde.

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Wir mögen das Restaurant sehr. Es hat eine einzigartige Atmosphäre die man nur hier spüren kann.
Die Wände und die Decke sind mittlerweile fast vollständig mit den Namen der Besucher verziert.

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Es gelingt uns aber noch eine freies Plätzchen zu finden.

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Leider haben wir vergessen wo wir uns bei unserem ersten Besuch 2014 an der Wand verewigt hatten.

Das Abendessen ist hier wie immer Klasse.

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Ingrid bestellt sich Fisch und ich T Bone Steak.
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Beim Essen treffen wir auch wieder die zwei Südafrikaner.
Alle frisch geduscht, lächeln wir uns entschuldigend an.
Man trifft sich immer zweimal im Leben 🙂

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Gefahrene Kilometer: 437
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2022
4'382 Beiträge · seit 201531. Jan. 2022 ·
Liebe Ingrid, lieber Hartwig,
da hat sich in Terrace Bay ja einiges getan! Wir waren ein Jahr vor Euch dort. Die Unterkunft war mehr als abgerockt - da war ja der Eindruck von Eurem Foto von 2014 noch gepflegt!!
Die Speisekarte kann sich auch sehen lassen - damals gab es nicht mal Fisch und mitleidige südafrikanische Angler opferten was vom ihrem Fang für uns….
Ich freue mich sehr an Euren Eindrücken!
Liebe Grüße
Friederike
Eben habe ich noch mal nachgesehen: Wir waren im April 2019 dort!
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
1'545 Beiträge · seit 201331. Jan. 2022 ·
Hallo Hartwig,
die Landschaft auf dem Weg nach Terrasse Bay ist einsam und die Vegetation nicht gerade üppig. Die heftigen Winde, die dort herrschen, muss man mögen. Ich als Nordlicht mag solche Landschaften, und der Wind ist mir egal. Eure "Strandstudien" finde ich sehr gelungen, ihr habt wohl einen Tag erwischt, an dem es nicht so windig dort war und dann die schönen Aufnahmen zur "Blauen Stunde", geradezu friedlich liegt sie da, die Skeleton Coast, der größte Schiffsfriedhof der Welt, glaube ich zumindest 😕 !
Ein sehr gelungener Reisebericht ohne Schnörkel, ach was bekomme ich wieder Sehnsucht nach Afrika, auch wenn es bei mir erst gerade ein paar Monate her ist.
Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201406. Feb. 2022 ·
Daxiang schrieb:
das geschieht euch aber ganz recht! Bei der Hyäne war er nicht dabei und dann habt ihr ihm auch noch die tolle Begegnung mit Löffelhund und Hörnchen vorenthalten. Seid froh, dass er in dem Zustand nicht noch ne Zigarre geraucht und das Bett abgefackelt hat!
Hallo Konni,

wie der Herr so sein Gescherr. 🙂

CuF schrieb:
da hat sich in Terrace Bay ja einiges getan! Wir waren ein Jahr vor Euch dort. Die Unterkunft war mehr als abgerockt - da war ja der Eindruck von Eurem Foto von 2014 noch gepflegt!!
Hallo Friederike,

die Renovierung hat sich absolut gelohnt. Wir werden jetzt im Mai drei Nächte dort verbringen weil uns dort die Atmosphäre, Abgeschiedenheit und Rauheit der Landschaft so gut gefällt.

Old Women schrieb:
Ein sehr gelungener Reisebericht ohne Schnörkel, ach was bekomme ich wieder Sehnsucht nach Afrika, auch wenn es bei mir erst gerade ein paar Monate her ist.
Hallo Beate,

das freut uns, dass wir mit unserem Bericht bei Dir die Sehnsucht nach Afrika noch vergrößern können.


Liebe Grüße
Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
608 Beiträge · seit 202006. Feb. 2022 ·
Warum auch immer, aber mein Favorit unter den Tieren ist in diesem Beitrag die Stachelagame!
Und ganz toll find ich auch das letzte Foto vor Terrace Bay: toll, wie die Welle spritzt!
Themenstarter1'652 Beiträge · seit 201406. Feb. 2022 ·
27.11.2019

Terrace Bay - Swakopmund

Ein erlebnisreicher Tag

Wir haben gut geschlafen und gehen ausgeruht zum Frühstück.
Die Auswahl ist nicht üppig, aber für uns total ausreichend. Eier und Speck konnten noch dazu bestellt werden.
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Nachdem wir alles verspeist haben machen wir noch letzte Erinnerungsfotos im Restaurant, damit wir beim nächsten Besuch unsere Wandbemalung wieder finden.

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Der alter Tresor der Diamantenfirma steht nun in neuer Farbe neben dem Ausgang.

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Noch hat sich der Küstennebel nicht verzogen.

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Eine gute Zeit um die Sachen zu packen und ins Auto zu laden.
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Jetzt kommt auch die Sonne hervor und wir gehen noch einmal zum Strand.

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Anschließend fahren wir zur Rezeption zum Check out.
Heute ist in Namibia Wahltag.

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Gefühlt sind sind wohl alle Menschen die rund um Terrace-Bay leben auf den Beinen.
Das Wahlbüro ist im gleichen Gebäude wie die Rezeption.
Tische mit einem Kasten sind aufgestellt und stehen im Halbkreis in der Empfangshalle.
Vor der Tür hat sich eine kleine Menschentraube gebildet. Sie warten auf die Abgabe ihrer Stimme.
Polizisten und Militär sind auch vor Ort.
Wir wussten bisher nicht, dass die Wahlen unter Polizei- bzw. Militäraufsicht erfolgen.
Vielleicht ist es aber auch nur ein Zufall an diesem verlassenen Ort.
Es ist bestimmt eine willkommene Abwechslung für die „Staatsdiener“ sich hier einzufinden. Es wird viel gelacht und diskutiert. Alle unterhalten sich gut und nebenbei wird darauf geachtet, dass alles mit rechten Dingen zugeht.
Fotos davon haben wir selbstverständlich keine.

Nachdem wir unseren Schlüssel abgegeben haben tanken wir unseren Hilux auf.
Wir schauen uns ein wenig auf dem Gelände um.
Vieles sieht verrottet und verlassen aus.
Eine „lost places“ Location.
Einige Impressionen halten wir mit der Kamera fest.

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Letzte Ruhestätte der alten Toiletten nach der Renovierung
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Eigentlich haben wir noch vor einfach einmal Richtung Mowe Bay zu fahren.
Vielleicht haben wir ja Glück und sehen eine der vielen braunen Hyänen die hier herumlaufen sollen.
Wir passieren das Gebäude des kleinen Flughafens und sehen gerade eine kleine Maschine starten.

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Viel weiter kommen wir leider nicht.
Schon ein paar Kilometer hinter Terrace Bay steht ein Schild. Ab hier ist die Weiterfahrt verboten.

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Es ist auch nicht erlaubt die Stichstrasse zum Meer zu befahren.

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Wir drehen um und fahren zurück.

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Sollte das alles gewesen sein? Wir sind ein wenig enttäuscht.
Aufgeben wollen wir aber noch nicht.
Zurück in Terrace Bay beschließen wir zum Lodge Manager zu gehen um ihn zu fragen, ob wir vielleicht eine Genehmigung für eine Fahrt in Richtung Mowe Bay bekommen.
Der Manager darf dies nicht entscheiden, da nur die Shipwreck Lodge für diese Straße ein Permit erteilen darf.
Er schickt uns zu Bernard, welcher wohl darüber entscheiden kann. Er befindet sich im Gespräch mit einem Mann von NWR.
Wir äußern bei ihm unseren Wunsch nach Mowe Bay zu fahren um die Landschaft anzusehen und vielleicht treffen wir dabei auch auf eine Braune Hyäne.
Bernard schaut etwas kritisch und sagt uns, dass es bis nach Mowe Bay ca.130 Kilometer sind.
Es ist jetzt eigentlich von der Zeit her sowieso zu spät die gesamte Hin- und Rückfahrt zu bewältigen.
Der Mann vom NWR hat das Gespräch verfolgt und schaltet sich ein.
Es stellt es sich als wahrer Glücksfall heraus, dass wir Francois Snyders vom NWR hier treffen.
Normalerweise ist er der Manager von der Popa Falls Lodge in Divundu.
Im Moment beaufsichtigt er den Aufbau des Camps bei Torra Bay, welches saisonbedingt erst jetzt wieder öffnet. Für drei Monate hat er dort zur Öffnungszeit die Leitung übernommen.
Wir unterhalten uns eine eine zeitlang mit Francois. Es ist ein schönes Gespräch über uns und unsere Liebe zu Afrika und speziell zu Namibia. Er erzählt uns von seiner Arbeit.
Wir sind uns sympathisch.
Einen Vorschlag von ihm können und wollen wir natürlich nicht ablehnen.
Nachdem er seine Fässer auf dem Anhänger mit Diesel gefüllt hat sollen wir ihm folgen.

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Er hat uns doch tatsächlich zu einer exklusiv geführten Tour zum Uniab Wasserfall und der Mündung des Flusses eingeladen.
Danach könnten wir noch mit Begleitung zur Henrietta, einem Schiffswrack an der Küste fahren.
In der Nähe zum Wrack siedelt auch eine große Robbenkolonie.

Wir folgen ihm und seinen Mitarbeitern und können unser Glück wir kaum fassen. Wir sind begeistert von der Wendung die dieser Tag genommen hat.

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Auf den ersten Metern habe ich allerdings Schwierigkeiten seinem flotten Tempo zu folgen.
Er fährt mit über 100 km/h über die Sandpiste.
Ich denke, na gut, was Du kannst, kann ich auch. Ich trete das Gaspedal durch.

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An der Pumpstation beim Uniab River koppelt er seinen Hänger ab und fährt auf den Sandweg durch die Einfahrt mit dem Verbotsschild.

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Das Licht flimmert und wir sehen in der Ferne einige Oryx und Springböcke.

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Auch Schakale schleichen umher.

Am Wasserfall steigen wir aus und gehen das letzte Stück zu Fuss.

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Hier gibt es Trinkwasser
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wir sollten einen Schluck davon probieren.
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Man sollte an dieser Stelle schon vorsichtig sein. Denn hier halten sich auch ab und zu die Wüstenlöwen auf.
Heute wurden jedoch keine gesichtet und es ist daher kein Problem diesen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

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Danach fahren wir weiter zur Mündung des Uniab.

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An der Abbruchkante erklärt Francois uns und seinen Mitarbeitern, wie sich der Uniab im Laufe von Jahrmillionen hier eingegraben hat.
Für Geologen ist dies sicherlich ein Highlight. Für uns Amateure aber auch.

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Nach diesem lehrreichen Erlebnis geht es wieder zurück.

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Beim losfahren fangen wir aber an uns mit dem Auto im feuchten Sand einzuwühlen. Mit etwas Gas und Gefühl komme ich aber aus der Gefahrenzone heraus.
Auf der anschließenden Fahrt die Düne hinauf fängt der Hilux ebenfalls an zu zicken. Mitten auf der Strecke geht plötzlich die Drehzahl zurück und wir schaffen es gerade noch hochzukommen.

Später habe ich die Erleuchtung. Die liebe Elektronik hat eingegriffen. Ich hätte das elektronische Stabilitätsprogramm ausschalten sollen. Was auf der Straße vor dem Ausbrechen des Fahrzeuges in einer Kurve schützen soll, ist bei Fahrten im Sand oder durch Schlammlöcher eher kontraproduktiv.
Bei der Ausfahrt an der Pumpstation angekommen, sehen wir eine Wildkamera, die jedes Fahrzeug fotografiert welches erlaubter und auch verbotener Weise die Einfahrt passiert.

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Vor einem Spaziergang dorthin würden wir abraten, denn wenn sich ausgerechnet an diesem Tag Löwen dort aufhalten, kann der Ausflug abrupt enden.
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2022
2'085 Beiträge · seit 201209. Feb. 2022 ·
WOW, das ist ja mal echt abgefahren ...
So ganz genau hab ich gar nicht mitbekommen, wann es hier weiter ging ... ein toller Bericht und wirklich ganz ungewöhnliche Eindrücke! (und ich meine jetzt nicht das arme abgefüllte Tier) Aber das weiß man ja längst, dass es sich immer lohnt, bei euch mal reinzuspicken.
Begeisterte Grüße
von der anderen Ingrid
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