Leofant schrieb: Zu unserer Verteidigung: Von der aufgebauten Getränkebatterie haben wir nur den Weisswein getrunken !!! 😗
Hüstel! Seit ich selber ein bisschen lüge, glaube ich auch nicht mehr alles! 😄 Lieber Leofant, herzlichen Dank für deine wunderschönen Kalenderblätter, über die ich mich jedes Jahr wieder freue. Ein neugeborenes Impalakalb - wie rührend!
Besinnliche Festtage wünscht dir und deiner Frau freshy
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201025. Dez. 2019 ·
freshy schrieb:Leofant schrieb: Zu unserer Verteidigung: Von der aufgebauten Getränkebatterie haben wir nur den Weisswein getrunken !!! 😗
Hüstel! Seit ich selber ein bisschen lüge, glaube ich auch nicht mehr alles! 😄
freshy
Hallo Freshy, ich bin gerade etwas um unseren guten Ruf besorgt (falls jemand aus unserer Familie / von unseren Freunden mitliest) 😕 Ja, wir werden normalerweise vor einer Pirsch gefragt, was wir denn zum Sundowner trinken wollen. ABER DIESE GETRÄNKEBATTERIE WAR NICHT UNSERE BESTELLUNG! ICH SCHWÖR! 😉 Unser Standardgetränk ist wirklich entweder Weisswein oder Rose´- das war es dann auch schon. Liebe Grüsse Walter
... kommen wir zum
Türchen 9
Heute - am 1. Weihnachtsfeiertag - zeige ich Bilder zum Fest der Liebe. Also lautet das Motto heute: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb 😄 Habt einen geruhsamen 1. Feiertag!
Impalamütter und Kinder reiben sehr oft die Köpfe aneinander, um ihre Verbundenheit zu erneuern
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201027. Dez. 2019 ·
Das heutige Türchen ist einer der erfolgreichsten Spezies gewidmet: den Impalas. Auch wenn man sie praktisch täglich an "jeder Strassenecke" sieht, beobachte ich sie immer wieder gerne und mache auch immer wieder gerne ein paar Fotos von ihnen. Besonders am Anfang der Regenzeit, wenn die jungen Impalas geboren werden, bin ich jeden Tag mit der Kamera auf "der Jagd", um eventuell ein paar schöne Bilder mit nach hause zu nehmen.
Türchen 11
Impala Roadblock im Chobe NP
Impalas auf der Blumenwiese (1): davon kann ich nicht genug bekommen 🙂
was bin ich froh, dass ich die Suchmeldung aufgegeben habe. Bei deinen Fotos geht mir das Herz auf und garnicht mehr zu. 😄 Dein Adventskalender zum Jahresausklang: Was will man mehr 🤪 . Daaanke!
bis jetzt habe ich knapp die Hälfte der Türchen still und leise genossen und mich an Deinen wunderschönen Fotos erfreut. Eins ist so gelungen wie das andere... 🙂
Doch jetzt muss ich aus meiner Deckung kommen, um ein gewaltiges DANKESCHÖN los zu werden.
Mit diesem Foto eines meiner Lieblingstiere, hast Du mich voll erwischt:
Ich bin ganz hin und weg 😘
Da konnten auch die herzallerliebsten Impalas in Blümchenwiese nicht mithalten...
Ich freu mich auf die nächsten Türchen!
Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201028. Dez. 2019 ·
Hallo Ute, Hallo Simone, lieben Dank für eure Kommentare. Ich werde mich bemühen, auch in den nächsten Tagen (hoffentlich) einige Türchen zu präsentieren, die eure Zustimmung finden 🤩 @ Simone obwohl ich finde, dass es keine hässlichen Tiere gibt und ich den Begriff "ugly five" nicht ok finde, muss ich gestehen: ich fotografiere lieber braune Hyänen, als Tüpfelhyänen. Die "Braunen" gucken immer so traurig ... 😉
Türchen 12
Heute ist Halbzeit! Unglaublich, wie die Zeit vergeht! Egal, ein paar Bilder habe ich ja noch. Heute kommen wir zu zwei Arten von Raubkatzen, auch dabei hat sich der Spruch bewahrheitet: Wenn man entspannt ist und keine grosse Erwartungen hat, dann passieren öfter unerwartete Sichtungen 🙂
März 2019 in Savute. Wir hatten gerade unseren Sundowner beendet und wollten zurück zur Lodge, da kam der Funkspruch: Die längere Zeit vermissten Geparden-Brüder sind wieder aufgetaucht. Auch wenn es schon ziemlich dunkel war und das Licht für akzeptable Fotos eigentlich nicht mehr ausreichend war - ich musste die "Rennkatzen" auf dem knorrigen Baum einfach fotografieren. Glücklicherweise sahen wir sie am nächsten Tag noch einmal.
Nächster Tag am frühen Morgen. Alle Mitglieder einer Impalaherde starren gebannt in eine Richtung! Das kann eigentlich nur eins heissen... Richtig! Ein Leopard war unterwegs. Also, nichts wie hin und das Tier bei seinem morgendlichen Rundgang beobachtet.
Diesen Leopardenmann mit Beute konnten wir in Moremi aufspüren. Auch wenn meine Frau den Anblick mit leichter Kritik kommentierte "wie sieht der denn aus? abgefressene Ohren und eine kaputte Nase", war ich begeistert von der Situation und den Lichtverhältnissen.
Dieses Leopardenmädchen erspähten wir im November im Khwai Gebiet. Unser Guide hatte ein "gutes Näschen" für den Aufenthalt des Kätzchens.
Bei unserer ersten Ausfahrt in Savute am Nachmittag lag dieser Leo einfach so am Wegesrand. Totzdem hätten wir ihn fast übersehen. Es ist unglaublich, wie er sich im Schatten fast unsichtbar machte und gespannt ein paar grasende Impalas beobachtete. Leider wechselte er dann den Standort, ohne zu jagen 😕
was bin ich froh, dass ich die Suchmeldung aufgegeben habe. Bei deinen Fotos geht mir das Herz auf und garnicht mehr zu. 😄 Dein Adventskalender zum Jahresausklang: Was will man mehr 🤪 . Daaanke!
Herzlichst aus Aachen Ute
Liebe Ute, Dir gebührt also auch noch ein Extradank! Dankeschön für Deine Initiative! Liebe Grüße Friederike
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201029. Dez. 2019 ·
Guten Morgen liebe Fomis, frisch motiviert durch die netten Kommentaren öffne ich das nächste Türchen 🤩 Heute geht es nicht hauptsächlich um Tiere, sondern um ein kleines Abenteuer, das wir im Frühjahr erlebten.
Türchen 13
Okavango Delta im März 2019. Wir verlassen das Camp Moremi und fliegen zu unserem nächsten Ziel, dem Camp Okavango
Was uns beim Einsteigen in den Buschflieger auffällt: Die Maschine ist fast voll besetzt. Allerdings sind wir die einzigen Gäste. Alle anderen Passagiere sind augenscheinlich Angestellte von benachbarten Unterkünften. Der Flug dauert nicht besonders lange, deshalb fliegen wir ziemlich niedrig über die Landschaft
Kurz bevor wir das Camp erreichen, sehen wir grosse Rauchschwaden, die vom Boden aufsteigen. Wir landen auf dem Airstrip von Camp Okavango. Beim Aussteigen ist klar. Hier riecht es stark verbrannt. Im Camp werden wir informiert, dass in der Nähe ein Buschfeuer ausgebrochen ist. Aus diesem Grund wurden alle verfügbaren Angestellten eingeflogen, denn sie sollen mithelfen, das Camp vor dem Feuer zu schützen. Zunächst müssen wir uns aber keine Gedanken machen, der Boatcruise am Nachmittag findet statt. Im goldenen Licht tuckern wir durch die Kanäle und geniessen eine entspannte Fahrt
Beim Dinner am Abend treffe ich einen guten Bekannten. Er ist mitverantwortlich für die D&D Camps, kam aus Maun heraufgeflogen und hilft bei der Organisation der „Feuerwehr“. Die Bilder, die er uns auf seinem Smartphone zeigt, lassen nichts Gutes erahnen. Als Grund des Brandes nennt er einen Gewittersturm, der zwar wenig Regen, aber viel Blitze mit sich brachte. Das wurde der Gegend zum Verhängnis. Am nächsten Morgen steht ein Bushwalk auf dem Programm. Wir fahren per Boot nach Buffalo Island, dort starten wir unseren Fussmarsch. Ich kann zwei interessante Situationen auf der Speicherkarte festhalten. Zunächst nähert sich ein Elefantenbulle, der uns erst im letzten Moment bemerkt und erschrocken das Weite sucht
Ich finde, Aufnahmen aus der Perspektive eines Wanderers vermitteln die Grösse eines (noch nicht wirklich ausgewachsenen) Elis noch etwas besser. Auch der Blickwinkel auf dem folgenden Bild ist eher ungewöhnlich. Ein Kudubulle, der uns sehr nahe herankommen lässt
Als er dann doch aufsteht, erkennen wir den Grund für seine „Gelassenheit“. Er hinkt sehr stark und hat deshalb kein Bedürfnis, wegzurennen. Armes Kudu. Buffalo Island wird auch hin und wieder von Löwen besucht, es ist also völlig unklar, wie lange sein weiteres Leben mit dieser starken Beeinträchtigung wohl noch dauern wird.
Als wir am späten Vormittag ins Camp kommen, sind die dunklen Rauchschwaden schon ziemlich nah. Ab und zu können wir auch Flammen erkennen. Wir werden gebeten, unsere Sachen zu packen und uns – für den Fall der Fälle – reisefertig zu machen. Immer wieder kommen Mitglieder der Staff in die Main Area. Sie sind total ausgelaugt vom Kampf gegen das Buschfeuer und wollen nur eins: KÜHLES WASSER! Nach dem Brunch erkunde ich die Gegend. An einem Holzsteg, der dem Camp etwas vorgelagert ist, kann man das Inferno ganz gut erkennen. Es ist unglaublich, wie schnell das Buschwerk Feuer fängt
Eigentlich ist es ja kurz nach der Regenzeit, aber die war nicht wirklich ergiebig und speziell das Riedgras ist staubtrocken und enthält eine ölige Substanz, die dem Feuer zusätzlich Nahrung gibt. Was mir noch auffällt: Die Feuerwand, die da auf uns zukommt, ist sehr laut. Es knackt, knistert und rauscht ununterbrochen. So langsam wird mir etwas unheimlich. Nahe an der Feuerwand kann ich Personen erkennen, die mit grossen Feuerschippen versuchen, einzelne Brandherde auszulöschen. Ein Traktor versucht, eine Feuerschneise zwischen Camp und der Feuerwand zu ziehen. Und das bei dieser enormen Hitze!
Ich gehe zurück zur Main Area und komme gerade richtig. Mein Bekannter teilt mir mit, dass die Gäste des Camps ausgeflogen werden. Bei der Brandbekämpfung mithelfen dürfen wir aus versicherungstechnischen Gründen auch nicht, also bleibt uns nur noch die Abreise. Die einzelnen Gruppen werden – je nach Reiseziel – aufgeteilt, dann wird das Gepäck markiert, wir verabschieden uns von unserem Bekannten Walter (ja, er heisst genauso wie ich) und laufen den kurzen Weg zum Airstrip. Auch hier kann man das Desaster erahnen
Etwa eine halbe Stunde später landet ein Buschflieger, der uns nach Savute bringt. Als wir abheben, können wir das Ausmass der Zerstörung gut erkennen. Überall sehen wir pechschwarze Flächen, aus denen immer noch Rauch hervorquillt. Wie soll das nur weiter gehen? Die nächste Regenzeit wird noch Monate auf sich warten lassen. Am nächsten Tag in Savute erfahren wir, dass es der Staff tatsächlich gelungen ist, das Camp vor der Vernichtung zu bewahren. Das hatte ich – wenn ich ganz ehrlich bin – eigentlich nicht geglaubt.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal erwähnen, wie perfekt der Evakuierungsplan erstellt und auch umgesetzt wurde. Es war nicht einfach für die Staff, gegen das Feuer zu kämpfen und gleichzeitig auch noch einige hysterische Gäste zu beruhigen, die sich schon als Opfer der Flammen sahen. Vielen Dank Leute, ihr habt das wirklich SUPER gemacht!
Guten Tag Walter, das letzte Türchen, ausgerechnet mit Nr. 13 war sehr spannend!!! So nah am Feuer möchte man eigentlich nicht sein, oder? Nachfolgendes Foto lädt zum Träumen ein, könnte das Cover eines Liebesromans schmücken: Sehr schön getroffen, das Licht auf den Graswedeln, der angeleuchtete Dunst über dem stillen Wasser und die Spiegelung, ich bin begeistert!
Old Women1'545 Beiträge · seit 201329. Dez. 2019 ·
Hallo Walter, auch ich bin ja seit Jahren bekennender Fan deiner Adventskalender der besonderen Art. Jetzt habe ich endlich etwas mehr Zeit, denn der weihnachtliche Trubel hat sich gelegt. Vielen Dank für das Einstellen dieser tollen Fotos, durch die ich sofort wieder vom Reisefieber gepackt werde. Gott sei Dank seid ihr durch das Feuer nicht zu Schaden gekommen, und alles hat gut geklappt. Ich bin schon gespannt, mit welch schönen Bildern du uns den morgigen Tag versüßen wirst.
Herzliche Grüße Beate P.S.: die liebe Freshy spricht mir übrigens aus der Seele. Das ist eine ganz wunderbar eingefangene Stimmung.
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201030. Dez. 2019 ·
Hallo CuF, Freshy und Old Woman, vielen Dank für die (positiven) Rückmeldungen. Wie bereits geschrieben: Damit macht die Präsentation des Kalenders noch vieeel mehr Spass 🤩 Guten Morgen Freshy, du hast meinen Eindruck, den ich hatte, als wir durch den Kanal tuckerten und diese Stelle erreichten, exakt wiedergegeben! Wie gerne hätte ich hier den Anker geworfen und versucht, mit einem Stativ und längerer Belichtungszeit noch ein paar Eindrücke im goldenen Sonnenlicht zu dokumentieren, aber das war leider nicht möglich.
Türchen 14
Die meisten Situationen, in denen wir Raubtiere wie Löwen oder Wildhunde aufgespürt haben, waren eher entspannt. Die Tiere haben gedöst oder miteinander gespielt, diese Momente erinnern dann eher an ein friedliches Miteinander.
Das wir uns am Ende aber immer noch in der Wildnis befinden und es eigentlich um fressen und gefressen werden geht, kann man dann schon mal vergessen. Dieses Jahr hatten wir die „wilde Seite“ mit einem Löwenrudel erlebt und jetzt im November sollten wir die Wildhunde in Aktion sehen. Das solche Situationen eher nichts für zartbesaitete Menschen sind, liegt auf der Hand.
Tatort Okavango Delta, Khwai Gebiet. Wir besuchten das Camp Hyena Pan. Am frühen Morgen waren wir aufgestanden, draussen herrschte noch Dämmerlicht. Plötzlich hören wir Managerin Riley rufen: „Kommt schnell, die Wilddogs jagen gerade ein Kudu am Wasserloch!“ Zum Glück waren wir bereits abmarschbereit, ich schnappe meine Kamera und sprinte los. Von der Main Area haben wir einen guten Blick auf das Wasserloch, auch wenn es etwas entfernt ist. Was war passiert? Die Wildhunde hatten eine Kudumutter aufgescheucht und quer durch das Camp gejagt. Das Kudu flüchtete ins Wasserloch, aber das war nur eine trügerische Sicherheit, denn die Hunde folgten ihr ins Wasser, um sie zu töten. Bei meiner Ankunft konnte ich gerade noch sehen, wie das Kudu verzweifelt ums Überleben kämpfte, aber keine Chance hatte. Der Rand des Wasserlochs war schlammig, deshalb war es nicht einfach für die Hunde, die Kudumutter an den Rand zu ziehen und den Körper zu öffnen. Inzwischen war unser Guide vor Ort und schlug vor, näher heranzufahren. Gesagt, getan. So wurden wir unmittelbare Zeugen eines blutigen Spektakels. Woher ich weiss, dass es eine Kudumutter war? Naja, sie hatte ein ungeborenes Kalb, das von den Wilddogs natürlich auch gefressen wurde. In solchen Momenten bin ich froh, dass ich die Szene nur durch den Sucher meiner Kamera sehe und ganz mit den Aufnahmen beschäftigt bin. Managerin Riley, die mit uns gefahren war, verdrückte ein paar Tränen und meine Frau Ruth hatte drei Nächte danach noch Albträume. Ich verzichte bewusst darauf, die blutigen Bilder hier einzustellen, denn das ist nicht der Sinn des Adventskalenders.
Auch wenn diese Aktion aus menschlicher Sicht betrachtet ziemlich brutal war, sollte man nicht vergessen, dass auch die Wilddogs ein Recht darauf haben, zu überleben und das wir Touristen nur Zaungäste sind, die sich mit Urteilen zurück halten sollten.
Das es auch völlig anders ausgehen kann, erlebten wir einen Tag später. Auf dem Gamedrive kamen wir an eine Stelle, an der bereits ein weiteres Fahrzeug stand. Da musste also etwas Interessantes zu sehen sein. Im Schatten einiger Büsche lag ein kleines Rudel Wildhunde, darunter sechs Jungtiere. Die Hunde hatten einen kleinen Wasserbock erlegt und stillten jetzt ihren Hunger. Nicht weit entfernt stand die Wasserbockmama und beobachtete die Szene. Sie konnte zwar sehen, dass ihr Kind gerade gefressen wurde, aber sie wollte einfach nicht weggehen. Die Fleischmenge war für das Rudel nicht wirklich genug, also beschlossen die Erwachsenen, die Mutter zu attackieren. Das war eine falsche Entscheidung! Die Mutter zögerte nicht lange und griff ihrerseits die Jäger an. Man konnte ihre Wut über den Tod ihres Kindes förmlich spüren. Nach drei Attacken beschlossen die Hunde, die Jagd abzubrechen. Leider war ich auf diese Situation überhaupt nicht vorbereitet, deshalb sind mir nur zwei Fotos in schlechter Qualität gelungen. Uns hat diese Situation gezeigt: Auch wenn man schon viel erlebt hat, Mutter Natur ist jederzeit in der Lage, überraschende Bilder zu präsentieren!
Lieber Walter, die beiden Geparden-Jungs kenne ich! Und ich glaube, dass ich genau an der gleichen Stelle - nur mit einer anderen Perspektive - ein Bild gemacht habe. Hier der Vergleich:
2012 Südafrika - Einsteiger Gruppenreise
2017 Südafrika - Selbstfahrer
2018 Botswana - Zeltsafari
2020 Namibia - Frauen Power 4 x 4 wegen Corona verschoben auf 2021
.....da kommt sicher noch viel mehr!
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201031. Dez. 2019 ·
Hallo Löwenseele, Lieber Walter, die beiden Geparden-Jungs kenne ich! Und ich glaube, dass ich genau an der gleichen Stelle - nur mit einer anderen Perspektive - ein Bild gemacht habe. Ich glaube, damit liegst du richtig! Soweit mir bekannt ist, inspizieren Geparde ja auch ganz gerne ihr Revier und markieren bestimmte Revierpunkte (z.B. Bäume). Da kommt so ein abgestorbener Baum in einer Ebene gerade recht! Dann hattest du auch Glück, denn die beiden Brüder sind nicht immer vor Ort. Liebe Grüsse Walter
Nach den Raubtiergeschichten von gestern geht es heute wieder etwas entspannter zu. Ach ja - und einen GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR wünsche ich auch noch 🙂 🙂
Türchen 15
Achtung! Zebrastreifen!
Wer ist hier der Boss? (1)
Wer ist hier der Boss? (2)
.... und ich muss dir noch was lustiges erzählen ...
Hallo Walter, ich freue mich jeden Tag über die neuen Bilder. Wunderbare Momentaufnahmen. Vielen Dank und ebenfalls einen guten Start in 2020. Viele Grüße Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201001. Jan. 2020 ·
Guten Morgen liebe FoMis, ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr 2020 🤩 🤩
Hallo Anne, ich freue mich sehr, dass ich dir mit meinen Bildern eine tägliche kleine Freude bereiten kann 🙂
Am ersten Tag in 2020 lasse ich es etwas ruhiger angehen, heute sind ein paar Piepmätze an der Reihe.
Türchen 16
Blue-cheeked Bee-eater - ein Flugakrobat
Red-billed Hornbill - er lässt die Nahrung meistens erst einmal "fliegen"
Black Heron in Tanzlaune 😉
Guineafowl - ein klräftiger Schluck nach einem heissen Tag
Pied Kingfisher - ob das wohl schmeckt ?
African Fisheagle auf einem etwas ungewöhnlichen Aussichtspunkt
Marabou Stork - den Stier bei den Hörnern packen 😗
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201003. Jan. 2020 ·
Hinter dem heutigen Türchen verstecken sich ein paar weiter Elefanten Impressionen. Ich hatte es bereits gschrieben, dass die grauen, roten oder auch manchmal weissen Rüsseltiere eine besondere Faszination auf mich ausüben.
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201005. Jan. 2020 ·
Heute gibt es eine NICHT ERNST GEMEINTE Bildersammlung von aussergewöhnlichen Tieren. Das Motto heisst: Nicht alles was schwimmt, ist ein Fisch und nicht alles was fliegt, ist ein Vogel 😗
Türchen 20
Gibt es doch Wasserbüffel in Botswana ?
Ein Verwandter des Wasserbüffels, der Wasserbock 😄
Seeschlange im Chobe gesichtet !
See-Elefanten gibt es nicht nur im Meer 😄
Fliegender Riedbock
Flug-Impala
Und am Schluss: Eine neue Unterart wurde entdeckt! Der Flug-Löwe 😄 😄