BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200902. Juni 2019 · #1
Hallo Fomis, es gibt ja schon viele Reiseberichte über die "Ersttätertouren", die überquellen vor Begeisterung für Namibia. Ja, ich gebe zu, nach fast 20 Namibiareisen, dass ich nach den ersten Reise auch völlig euphorisch war, wiesonst wäre ich so oft hierher gereist. Doch irgendwann heißt es dann doch einmal Abschied nehmen. ich schicke gleich voraus, dass ich noch nicht definitiv weiß, ob es wirklich die allerletzte Tour war, aber auf jeden Fall, war es eine Abschiedsreise, die uns noch einmal an die Orte führen sollte, die wir besonders geliebt haben. Und auf jeden Fall wird es auch der letzte Reisebericht über Namibia von mir sein. Auch wollten wir noch einmal etliche Freunde treffen, die wir in den vielen Jahren kennen und schätzen gelernt haben. Aber wieso Abschied, wenn man doch Freunde hier hat? Nun, zum einen nagt halt der Zahn der Zeit an einem und Flüge über 10 Stunden Dauer werden zur Qual und das Fahren von mehr als 3000 km auf Gravelroads ist auch kein Vergnügen mehr, wenn jede Bodenwelle die arthrosegeplagten Finger am Lenkrad schmerzen lässt. Aber Schmerzen habe ich leider auch oft, wenn ich das Namibia von heute mit dem Namibia von vor 20 Jahren vergleiche. Die Städte, egal ob Windhuk, Okahandja, Swakopmund sind geradezu explodiert, der Verkehr hat sich vervielfacht, mit ihm die Hektik und auch die Gefahren im Straßenverkehr. Vorbei sind die Zeiten, wo 5 Autos in Windhoek an einer Ampel schon ein Stau waren, wo man auf Gravelroad nach Okahandja gefahren ist, wo man am Tag nur einmal in einem Mitlitärkonvoi durch den Caprivi kam, wo man noch jedes entgegenkommende Auto angeblinkt und gewunken hat - kam aber oft nur dreimal am Tag vor - wo Langstrand noch aus fünf Hütten bestand und noch keine Quads die Dünen rauf und runter jagten, wo es noch keine lärmenden Massentouristen in den Lodges und an den Wasserlöchern gab und ... nein, ich will nicht weiter jammern und den "Ersttätern" die Freude verderben, sondern einfach nur kurz meine Erfahrungen von der diesjährigen Reise wiedergeben. Sie ist ja eigentlich auch nur deshalb zustande gekommen, weil ich eine Einladung zu einer Lesung aus meinem Buch in Swakopmund hatte, der ich gerne nachgekommen bin. Fleißige Reiseberichtleser werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich schon einmal "Abschied" genommen habe. 😉 😁 So, nun aber genug der Vorrede! Ich werde mich kurz fassen und werde keine Klofotos einstellen, auch keine persönlichen Bilder mit Sundownern, und auch keine Bilderserien von Tieren, die sich kaum unterscheiden und die man beim Ausdruck als Daumenkino verwenden könnte. Die Infos sollen vor allem die Unterkünfte betreffen, aufgelockert mit ein paar Tierchenbildern. 😄 Unsere Reise ging vom 12.4. bis 15.5. 2019, eigentlich am Ende der Regenzeit, wo wir ein grünes Namibia erwartet hatten. Aber es war nur ein grüner Flaum und wenn ich mir vorstelle, dass die Trockenzeit noch bevorsteht, dann mag es sicher noch die eine oder andere Katastrophe geben. Verschiedene Threads haben das ja schon angedeutet. Wir sind mit Air Namibia geflogen und zum ersten Mal war der Flieger bei weitem nicht voll besetzt, sodass wir beide auf Hin- und Rückflug jeweils zwei Sitze zur Verfügung hatten. Der Service an Bord ist inzwischen wie bei allen Fluglinien eingeschränkt, aber ausreichend. Entertainment funktioniert nicht bei allen Sitzen, ist mir bei einem Nachtflug aber auch egal. Beim Abflug in Frankfurt kamen angesichts des Sonnenuntergangs schon fast afrikanische Gefühle auf. 😄
Unsere erste Unterkunft war das Vondelhof Guesthouse in Windhoek. Es liegt in der Puccini Street und damit relativ günstig zur Innenstadt. in 10 Minuten ist man zu Fuß in der Independence Avenue und in 5 Minuten im Wernhill Einkaufszentrum. Die Zimmer sind relativ groß und haben alles was man braucht. (Das ist bei mir vor allem neben einem Bett mit harter Matratze ein Schreibtisch mit Beleuchtung, ein Stromanschluss, wo ich bequem Geräte laden kann und nicht in irgendeine Ecke kriechen muss. Außerdem ein Kühlschrank!) All dies ist hier gegeben. Das Frühstück ist sehr ordentlich und reichlich und kann ab 7.00 Uhr eingenommen werden.
Wassersparmaßnahmen nimmt man hier ernst. Der Pool ist abgedeckt (siehe Bild im Vordergrund!) und er würde aufgedeckt werden, wenn man darauf besteht. (Muss ich in WEindhoek nicht.) In den Toiletten steht in Kanistern Spülwasser (aus derZisterne) für das kleine Geschäft bereit und das kalte Vorlaufwasser aus der Dusche soll in einer Wanne aufgefangen werden. Angesichts dessen, was Windhoek wohl in diesem Jahr noch bevorsteht, sehr sinnvolle Maßnahmen. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Getränke kann man bekommen, leider aber keinen Snack am Abend. Den muss man im Zimmer einnehmen oder in die Stadt fahren. Letzteres vermeide ich nach Möglichkeit und Joes Beerhouse ist überhaupt keine Option mehr. Dafür ist Cafe´Schneider wieder geöffnet, allerdings an anderer Stelle, nämlich im Sanlam Center in der unteren Etage, Eingang gleich neben Wecke und Voigts, dann um die Ecke rechts. Hier kann man recht gut und zu vernünftigen Preisen essen. Hätte ich nicht immer einen Besuch in einer Schule in Katutura, wo wir in den letzten Jahren eine Schulküche gebaut haben, auf dem Programm, dann allerdings würde ich Windhoek gleich am ersten Tag wieder verlassen. Das haben wir aber in aller Frühe am nächsten Tag gemacht. Ziel war eine Lodge im Erongo, aber zur Mittagszeit stand auf jeden Fall ein Besuch im "Kristallkeller Winery" in Omaruru auf dem Programm.
Hier wollten wir uns mit Wein für die Reise eindecken und eine schöne Brotzeit machen. Beides war möglich. Vom eigenen Wein gab es allerdings nur Weißweine. Rotweine wurden von einem Weingut bei Otavi angeboten. Außerdem jede Menge Schnäpse.
"Rüppels Parrot" ist ein guter Weißwein zum Trinken am Abend, "Sunbird" ist mir zu süß und eher ein Desertwein. Wir haben im schattigen Garten Brotzweit genossen, Weine verkostet und sind dann mit einem Karton Wein weiter auf Reise gegangen. Davon demnächst mehr, wenn ihr wollt, wenn nicht, dann einfach nicht anklicken. 😄 😄 Viele Grüße: Burschi
Guten Morgen, Burschi, ich seufze mit Freshy mit! Wir haben die Anzeige für Deine Lesung in Swakopmund gelesen und uns geärgert, daß wir einpaar Tage zu früh dort gewesen sind. Trotz der leisen Melancholie, die aus Deinen Worten herauszuhören ist, freue ich mich auf Deinen Bericht! Liebe Grüße nach Franken Friederike
Auch ich kann sehr gut nachempfinden was die schreibst.......wir waren 2002 zum ersten mal in Namibia und haben Feuer gefangen.....und jetzt geht es nochmals hin und wahrscheinlich auch zum letzten mal. Liebs Grüessli Malbec
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200902. Juni 2019 · #5
Hallo Friederike, die Melancholie ist nicht leise. Ich habe immer noch Sehnsucht, aber die Sehnsucht hat sich gewandelt. Es ist nicht unbedingt Löwe, Elefant und Co von denen ich schon so viele gesehen habe und viele schöne Erlebnisse hatte. Es sind ganz bestimmte magische Orte, die ich gerne immer wieder genießen möchte. Früher nannte man mal Namibia das "Land der roten Stille". Danach habe ich Sehnsucht! Nach den magischen Momenten der Stille z.B. beim Sonnenuntergang, nach den Stunden allein am Wasserloch, nach den Nächten mit gigantischem Sternenhimmel, dem Schrei des Perlkauzes und dem Ruf des Schakals. Vor kurzem hat mal jemand geschrieben, dann solle man doch als Individualtourist dort hin fahren, wo der Pauschaltourist mit dem Bus nicht hinkommt. Ab einem gewissen Alter wird dies aber beschwerlich. Das Dachzelt zusammenzufalten, wenn du Angst hast dir einen Nerv in der beschädigten Wirbelsäule einzuklemmen und du nicht sicher bist, ob du beim Steckenbleiben im Tiefsand oder bei einer Panne allein wieder rauskommst. Ich hatte all die oben beschriebenen Momente und ich habe noch immer Sehnsucht danach, aber der Weg zu diesen Momenten, wo ich sie erleben könnte, ist mir zu beschwerlich geworden und an den anderen Orten kann man sie nicht mehr erleben. Aber es bleiben dann auch die Freunde zurück. Liebe Freunde, die man in den vielen Jahren gewonnen hat und die einem eine Herzlichkeit entgegengebracht haben, die in unserer von Technik und Medien bestimmten Zeit meist verloren gegangen ist. Trotz all dem möchte ich noch ein paar Tipps in diesem Bericht weiter geben und erlaube mir auch gelegentlich eine kritische Anmerkung. Liebe Grüße: Burschi
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200902. Juni 2019 · #6
Ich habe ganz vergessen, unsere Reiseroute vorher zu nennen. Hier ist sie:
Richtig, sie ähnelt sehr einer "Ersttäterroute" mit dem Anfängerfehler KTP und Etoscha zusammen unterzubringen. Ja, es geht! Aber gleich zur Kritik: Ich würde es nicht als Ersttäter nachmachen. Es ist zu viel Fahrerei an einigen Tagen. Ich hatte ja den Vorteil, dass ich alle Orte schon kannte und die Wege dahin nicht neu waren. Der Weg also nicht das Ziel war! Sondern der Abschied von Orten und Menschen, die mir was bedeutet haben, im Vordergrund stand. Also: So nicht nachmachen! 😄 😄
Dafür ist Cafe´Schneider wieder geöffnet, allerdings an anderer Stelle, nämlich im Sanlam Center in der unteren Etage, Eingang gleich neben Wecke und Voigts, dann um die Ecke rechts.
Carl List Mall. Sanlam Centre ist das über die Fidel Castro St, dort wo die deutsche Botschaft. Nur als Hinweis 🙂
Liebe Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200903. Juni 2019 · #8
Guten Morgen, von Omaruru geht es nun weiter in die nicht weit entfernt gelegene "Erongo Wildernes Lodge". Hier wollten wir erst einmal ausruhen und entspannen, was auch vortrefflich gelang. Die Lodge hat einige einzeln stehende Chalets, die sich in das felsige, mit Büschen besetzte Gelände vortrefflich einfügen und über alles verfügen, was man gerne hat.
Einen großen Wohn-Schlafraum, eine schöne, etwas urige Dusche, eine große Terrasse, von der aus man einen tollen Blick auf die Berge hat. Wir bezogen Chalet Nr. 10, das wohl den schönsten Blick auf den Sonnenuntergang bietet, als auch eine einmalige Kulisse beim Sonnenaufgang.
Sonnenuntergang
Sonnenaufgang Außerdem gibt es einen kleinen aber sehr sauberen Pool, in dem man sich gut erfrischen kann. Das Essen wird am Abend auf der Terrasse des Restaurants als Menü serviert und ist sehr gut. Wenn man dann noch einen Abend mit Regenkulisse erwischt und so ein romantisches Dinner einnehmen kann, dann ist alles perfekt. Was also will man mehr?
Den Schauer am Abend und am Morgen haben wir auch genossen. Es war eine ganz besondere Stimung, die man nicht so höufig in Namibia erleben kann. Es hatte auch im Gegensatz zu anderen Regionen in Namibia schon vorher ganz gut geregnet, sodass relativ viele Blumen blühten. Unser Guide, mit dem wir am Morgen einen Spaziergang unternahmen, meinte, die Natur spiele hier verrückt, weil nun Blumen blühen und Bäume austreiben, die das ja eigentlich im Frühjahr tun sollten und jetzt sei es ja schließlich (Anfang Mai!) Herbst. So ergaben sich Stimmungen, die man nicht oft bei den Wanderungen auf dem Lodgegelände findet.
Da für die Anfahrt bis zur Lodge eine 4x4 benötigt wird - PKWs müssen weiter draußen entladen werden und dann muss man mit einem Shuttle zur Lodge - und da die Anzahl der Chalets begrenzt ist, findet man hier keine Busgruppen. So kann man in der Regel die Stille genießen, die man sich gewünscht hat. Außerdem verfügt die Lodge über ein beleuchtetes Wasserloch, zu dem am Abend regelmäßig Tiere kommen. Man hört fast immer den Schrei des Perlkauzes und der Nachtschwalbe.
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200903. Juni 2019 · #9
Ach ja, fast hätte ich es vergessen, ihr wollt ja meist auch Tiere sehen. nun, da sind einige, über die ich mich gefreut habe. Da war zuerst die kleine Felsenagame, die ich aus dem Pool gerettet habe.
Links meine Fingerspitze als Größenvergleich! 😄 😄 Beim Morgenspaziergang dann waren weitere Kleine zu sehen, wie diese Eidechse:
oder diese hier:
Was ihr seht nichts? Na, dann schaut genau hin. Die Heuschrecke hat eine perfekte Tarnung. Wir haben auch eine Rotflügelschnarrheuschrecke gesichtet, doch ein Foto beim Fliegen - nur hier sieht man die roten Unterflügel! - gelang nicht. Nicht so viele Besucher werden wohl die putzige Felsenratte beobachten.
Sie war dort, wo auch die Vögel zu beobachten sind. Lange Zeit saß ich an einem offenen Fenster des Lodgerestaurants, um die gefiederten Freunde zu beobachten. Nur zwei davon hier: 1. Der Monteiro-Toko
und 2. die Lieblinge, die es hier in sehr großer Zahl gibt. Man hört sie den ganzen Tag und kann sie am besten kurz nach Sonnenaufgang beobachten, wenn sie sich nach der kühlen Nacht zu Hunderten in den Bäumen aufwärmen und ihr Gefieder neu ordnen. Die "Love-Birds"! 😁 😁
Zwei Tage auf der Lodge waren eigentlich wenigstens ein Tag zu wenig. Wenn man hier nicht gerade in der Hochsaison ist, dann ist das ein echter Sehnsuchtsort. LG Burschi
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200903. Juni 2019 · #10
Hallo Burschi, gerne begleite ich euch virtuell. Und mancher Seufzer ist gewiss - wir bereisen Namibia regelmäßig seit 1997.
Auch seufze ich, wenn ich mir die Übernachtungspreise der Erongo Wilderness Lodge anschaue - zweimal waren wir dort, letztmalig 2010 und zahlten damals ca. 150 € zu Zweit. Mittlerweile sind daraus fast 400 € 🤩 geworden.
wüstenfee749 Beiträge · seit 200603. Juni 2019 · #11
hallo Burschi,
ich kann es auch nachempfinden ................. wir waren vor 30 Jahren das erste Mal in Namibia ................... da gab es noch keine Dachzelte, von Bushcamper ganz zu schweigen. da hat sich doch einiges verändert. aber die Sehnsucht bleibt ............... nach diesen magischen Orten und Stimmungen.
wir hoffen, dass wir die nächsten Jahre noch fit bleiben um unsere Freunde zu besuchen, und noch die eine oder andere Tour zu machen.
viele Grüße und alles Gute Wüstenfee
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201303. Juni 2019 · #12
Hallo,
eine besondere Art von Reisebericht, den du uns bietest. Zwar benötige ich keine Tipps mehr - denn wir haben unsere letzte Reise schon hinter uns, ohne es jedoch gewusst zu haben - aber deine besondere Sicht der Dinge verfolge ich gespannt.
Zwar waren wir nur viermal in Namibia, dennoch haben auch wir die Weite und Stille lieben gelernt und an so manchem schönen Ort genossen. Die Sehnsucht bleibt, aber auch die Erinnerung an die vielen schönen Erlebnisse.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200903. Juni 2019 · #13
Hallo Lotosblume, schön, dass du mitfährst. Was genau die Erongo-Lodge gekostet hat, kann ich nicht sagen, da ich über einen Anbieter in Namibia ein Paket gebucht habe. Die enormen Preissteigerungen in den letzten Jahren sind leider auch ein Manko in Namibia geworden. Ich hätte noch einigermaßen dafür Verständnis, wenn die Leistung mitgestiegen wäre. Leider ist es aber bei einigen Unterkünften so, dass der Preis gestiegen und die Leistung gleich geblieben ist oder sogar gefallen. Bei der Erongo Lodge muss ich aber sagen, dass im Preis zwei Mahlzeiten inbegriffen sind und auch zwei Walks am Abend und am Morgen. Die muss man oft woanders extra bezahlen. LG Burschi
Biologe1'162 Beiträge · seit 201203. Juni 2019 · #14
Hallo Burschi,
wir waren zwar deutlich weniger in Namibia als Du, aber unsere 5wöchige Abschiedstour haben wir dieses Jahr im April/Mai absolviert. Wir haben highlights der früheren Reisen mit noch unbekannten, aber viel gelobten Lodges kombiniert. Die Erongo Wilderness Lodge war eine der neuen Ziele. Hat uns gut gefallen, allerdings mit einer Einschränkung: die Fahrt zu den Buschmann Zeichnungen wurde uns im Vorfeld als sehr einfach mit nur einem sehr kurzen Fußweg geschildert. Vor Ort wurde aber sehr schnell deutlich, dass meine Frau mit ihrem künstlichen Knie die Strecke nicht bewältigen konnte. Wir gingen zum Wagen zurück und warteten auf die Gruppe, die erst nach über 1 Stunde wieder eintraf. Mit diesem Wissen im Vorfeld hätten wir die Fahrt nicht gebucht. Ich werde Deinen Abschiedsbericht (beiläufig) verfolgen und mal sehen, wo sich unsere Wege evtl. noch mal kreuzen.
Beste Grüße Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Biologe1'162 Beiträge · seit 201203. Juni 2019 · #15
Nochmals Hallo Burschi,
Deine Eidechse ist ein Skink, Streifenskink (Trachylepis striata; früher Mabuya. Die Felsenratte habe ich oft gesehen: Gamsberg Gebiet, Rostock Ritz, Ai Ais, Umgeb. Rehoboth u.a. Sehr possierliche Tiere aber ziemlich scheu.
Beste Grüße Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200903. Juni 2019 · #16
Hallo, heftiger Wind hat mich von meinem gut besuchten Wasserloch im Garten vertrieben (Vogeltränken!) 😄 und so kann ich hier fortfahren: Unsere nächste Station war Swakopmund. Die Spitzkoppe präsentierte sich in schönem Morgenlicht und Usakos und Karibib sind nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf auch dabei, sich auszubreiten. Nach Swakop hinein wird an den letzten 10 Kilometern an einer vierspurigen Autobahn gebaut, die schon weitgehend fertig ist. In unserer Unterkunft, dem "Prinzessin Rupprecht Hotel" konnten wir schon relativ früh einchecken - wir waren die einzigen Gäste an diesem Tag 🙁 - und waren darüber recht froh, denn ich hatte einige Termine in Swakopmund. Das PRH ist das ehemalige Lazarett aus der Kolonialzeit und wurde erst vor kurzem restauriert.
Es liegt außerordentlich günstig, ca. 150 m vom Strand und dem TUG, 50m zum Europahof, wenige Gehminuten in die Innenstadt. Den Wagen kann man im bewachten Innenhof abstellen und braucht ihn eigentlich dann nicht mehr. Die Zimmer sind groß und haben alles, was man braucht. Ein wenig modernisieren wäre vielleicht nicht schlecht, aber sie sind sauber und werden jeden Tag schön hergerichtet. Die Betten werden stets mit allerlei Tierfiguren aus Handtüchern geschmückt.
Ungewohnt für heutige Zeit sind die hohen Zimmer. Aber, und das ist manchmal in Swakopmund sehr von Vorteil, sie sind beheizbar! 🤩 Das Frühstück ist reichlich und genügt allen Ansprüchen. Hinter dem Haus ist ein sehr schöner Garten mit einem Brunnen und Sitzgelegenheiten zum Entspannen. Wir übernachten hier schon seit Jahren gerne, denn uns gefällt u.a. die Idee mit den Einkünften aus dem Hotel ein Altersheim zu finanzieren, das sich hinter dem Garten befindet. So kann es durchaus mal vorkommen, dass man einer Person mit Rollator im Garten begegnet. Es soll tatsächlich Leute geben, die das stört. Aber werden wir nicht alle mal alt? ich jedenfalls habe schon ein paar nette Gespräche hier geführt. Getränke gibt es zu kaufen, zum Abendessen geht man in ein nahe gelegenes Restaurant. Und das ist dann auch neben meinen persönlichen Dingen - hatte, wie schon erwähnt, eine gut besuchte Lesung am Abend im Museumssaal - mein "Tippschwerpunkt" für Swakopmund. Am ersten Abend waren wir im immer ausgebuchten "TUG" von einer Freundin eingeladen. Das Essen ist hier stets von guter Qualität. ABER: Das Lokal ist inzwischen so überbucht, dass man sich in dem allabendlichen Schichtbetrieb nicht mehr auf das Essen freuen kann. Es wird im Voraus von Busgruppen gebucht und wenn 15 und mehr Mann/Frau an einem Tisch sitzen, dann wird es laut, egal welche Nationalität vorherrscht. Natürlich hatten wir einen schönen Tisch am Fenster, aber neben und hausten 6 Asiatinnen, die eine Lautstärke wie auf dem Oktoberfest in München an den Tag legten. Und nach dem Essen sah ihr Tisch aus wie .... erspart mir das, der Appetit war mir vergangen. Da der Massenansturm aufs TUG inzwischen Alltag ist, würde ich es aus genannten Gründen nicht empfehlen. Im StrandHotel sind im Erdgeschoß mehrere Restaurants. Das "Brewers und Butchers" ist eher etwas für derbere Gemütlichkeit. Mittags ist es hier eher ruhig, am Abend aber laut wie im TUG. Bierfreunde können hier verschiedene Biere in kleinen Gläsern verkosten. Die "Carnivoren-Pizza" macht locker zwei satt. Zumindest reichte uns zu zweit eine. Das "Europahof Hotel" hatte kurz vor unserer Ankunft die Renovierung abgeschlossen. es sind ansehnlich freundliche Räume geworden. Das Essen - ich hatte mir einen Sole, meinen Lieblingsfisch, bestellt - und meine Frau - was war nur in sie gefahren??? - 😄 Schweinesteak (3 große Scheiben, viel zu viel für sie!) - war ausgesprochen gut, jederzeit mit dem TUG vergleichbar, nur wesentlich billiger! Bei unserem Abend war nur wenig Besuch, aber es steigen gerne Busgruppen dort ab. Zum Mittagessen kehrten wir einmal im "Ocean Cellar" im Strandhotel ein. Sehr gutes Essen, sehr schön appetitlich angerichtet, gute Qualität zu vernünftigen Preisen und auch Mahlzeiten, die mal nicht so üppig sind. Auch empfehlenswert! Schließlich brauchte meine Frau am Nachmittag ihren Cappuccino. Wir probierten das neue "Village Cafe´" gegenüber von der Buchhandlung aus. Etliche verschiedene Kaffeesorten - ziemlich stark! - und hervorragenden Schokoladenkuchen von einer freundlichen Bedienung. Auch empfehlenswert!
Ein uriges Cafe mit ordentlichem Angbot! Noch eine weniger erfreuliche Begegnung am Schluss. Nach meinem Vortrag war ich ziemlich der letzte, der das Museum schon bei Dunkelheit verließ. Der Carguard hatte ausgeharrt und seinen Obulus bekommen. Dann aber bedrängte mich ein "Ordnungshüter der Stadt" als ich schon im Auto saß und wollte 40 N$ Parkgebühr für einen Tagesbesucher. ich weiß natürlich, dass es sowas nicht gibt und hätte mich nun zur Wehr setzen können. Aber bei Dunkelheit und niemandem in der Nähe??? 😈 Ich bequatschte ihn ein wenig und speiste ihn mit 20N$ ab. Hätte ich ein höheres Risiko eingehen sollen? Das war mir die Sache nicht wert. Am nächsten Morgen verließen wir Swakopmund in aller Frühe - es war der 1. Mai - und es ging auf die berüchtigte C14. Morgen mehr! LG Burschi
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200703. Juni 2019 · #17
Hallo Burschi, ich kann dich verstehen und stimme dir zu! Wir machen seit Jahren schon immer unsere letzte Tour - meine Mutter (88) hört schon gar nicht mehr hin, wenn ich ihr erzähle, dass es dieses Mal wohl wirklich zum letzten mal nach Afrika geht. Mein Mann schreit bei allen Krankheiten "hier" , wenn sie verteilt werden, so haben wir die Zentralkalahari, den Moremi, Zimbabwe oder gar Sambia ganz aus unserer Planung gestrichen. Und auch sonst, werden unsere Reisen immer mehr zur "Rentnertour", aber damit sind wir zufrieden. Wir reisen seit 1995 ins südliche Afrika und haben schon so vieles gesehen, was anderen ein Leben lang verwehrt ist. Für 2020 habe ich gerade den KTP gebucht 26 N und sonst nichts. Es ist egal, dass es einige der "Großen" da nicht zu sehen gibt, die haben wir ja zu Hauf schon sehen dürfen; wir wollen jetzt einfach nur noch genießen. Wir müssen nicht mehr von morgens und abends Pirschfahrten unternehmen, den Tieren hinterher "jagen" . Einfach auf einer Terrasse sitzen, warten, ob sich etwas ans Wasserloch verirrt, dass ist jetzt unser Ding. Vielleicht wird/war es dann doch nicht deine letzte Tour und wenn doch, man kann auch gut in Erinnerungen schwelgen.
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #18
Hallo Jambotessy, ich sehe das schon auch so. Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass es die letzte Reise nach Afrika war. Ich bin ja kein Aldi-Tourist, der Namibia mit Afrika gleichsetzt. 😄 😄 Ich kann dir verraten, dass eine weitere Reise nach Ostafrika schon gebucht ist. Da gibt es noch ein paar Tiere, die ich gerne noch sehen möchte. Afrika hat so viele Facetten, von denen mir noch einige fehlen. Mal sehen, was noch geht! 😉 😕 😕 LG Burschi
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #19
Nun also auf zur C14! Bis Walvis Bay schlichen wir hinter zwei großen LKW im leichten Nebel hinterher. Eine berüchtigte Unfallstrecke. Warum? Wir erlebten es mehrfach. Uneinsichtige Raser überholen bei schlechter Sicht und entgegen kommen Fahrzeuge, die das Gebot von einzuschaltendem Fahrlicht nicht beachten. So gibt es für die AZ viel Stoff von Unfällen mit Toten zu berichten. Ich investiere lieber 10 Minuten mehr Zeit und behalte mein Leben. Das erste Teilstück durch die Namib ist inzwischen als Salzstraße gut ausgebaut und fast wie eine Teerstraße zu befahren. Und dann kommt sie! Die von vielen bejammerte in "extrem schlechtem Zustand befindliche C14" - die Wellblechpiste! Ehrlich, ich habe sie ja schon des öfteren seit vielen Jahren befahren, sie war noch nie anders. Und wollt ihr Jammerer nicht das ursprüngliche Afrika immer erleben? Da habt ihr es doch. Ihr müsst euch halt nur ein wenig mehr Zeit nehmen und auch mal auf die tollen Landschaften neben der Straße achten!
Das tolle Farbenspiel der unterschiedlichen Gesteinsformationen seht ihr aber nur, wenn ihr möglichst früh in Richtung Süden fahrt. Macht ihr die "Ersttätertour" von Sossusvlei nach Norden zur Etoscha am Schluss, dann sind die Berge alle nur blau. Warum? Die Sonne steht im Norden! Fahre ich dagegen, habe ich nur Silhouetten zum Fotografieren, fahre ich nach Süden, dann beleuchtet sie mir die Landschaft. Und dann kommt das unvermeidliche Solitaire. Vor 20 Jahren: Da stehen mitten in der Wüste zwei Häuschen und vor einem eine Zapfsäule mit Handbetrieb. "Haben sie überhaupt Benzin?", ist die bange Frage, denn Fahrzeuge mit Doppeltank gibt es noch nicht. Wir haben Glück. Wir bekommen mit Handpumpenbetrieb den Tank gefüllt. Dauert zwar, aber wir haben ja Zeit. Zeit für einen leckeren Apfelkuchen von Moose. Heute: Eine große Staubwolke kündigt schon von Weitem den beliebten Stopp Solitaire an. Zwei Busse stehen da und ca. 30 SUVs. An der Tankstelle laufen die 5 Zapfsäulen im Dauerbetrieb. Es gibt ein Restaurant und eine Bäckereischwemme in der es wie in einem Oktoberfestzelt zugeht. Apfelkuchen gibt es nicht mehr. Steht ja bei allen Pauschaltouristen auf dem Pflichtprogramm. Ein Schwätzchen mit Moos? Geht auch nicht. Er ist leider gestorben. Bevor er den großen Run noch erleben konnte (musste?). Um die alten Autos herum stehen Scharen von Touristen. Jeder muss die Wracks fotografieren. Daher gibt es hier keine Bilder! 😄 Dann kommt noch eine Schar von Motorradfahrern, die ihre Gefährte mal alle laut aufheulen lassen, damit auch jeder den Klang der Wüste hört. Etwas leider ist der Trupp von Fahrradfahrern, die ihre Bikes entladen um sich auf eine Tour nach Sossusvlei zu begeben, bei der sie so viel Staub schlucken werden, dass die nächsten drei Mahlzeiten ausfallen können. Und eine Gruppe will ich euch dann doch nicht vorenthalten, die lalles dabei haben, was man so in der Namib braucht:
Wir verlassen Solitaire wieder und biegen nach Maltahöhe ab. Nein Sossusvlei, diesen Rummelsandspielplatz für Erwachsene wollen wir auf keinen Fall sehen / erleben! Nachdem wir ja schon Gaub und Kuiseb-Pass gefahren sind, kommt der Zaris-Pass, der seinen Namen eigentlich gar nicht verdient, aber eine schöne Landschaft ist. Dann die letzte öde Strecke vorbei an Büllsport - hier wäre ich gerne noch mal die Köcherbaumschlucht gewandert - nach Maltahöhe. Was treibt einen auf seiner letzten Reise in diesen Ort, den fast alle nur vom Durchfahren kennen? Ich gestehe, ich übernachte hier zum ersten Mal! Warum? In der Sendung "Verrückt nach Zug" bin ich auf das Hotel Maltahöhe gestoßen. Und da hat mich zweierlei interessiert. 1. Es ist das einzige Hotel Namibias, das seit der Kolonialzeit immer durchgehend als Hotel (und Farm) geführt wurde. Lassen sich da noch Spuren finden? Das mein Interesse als Historiker. und 2. Hat diese dumm-dämliche Fernsehdoku auch Spuren hinterlassen? Zum Hotel: Es ist ein schön am Ortsrand gelegenes Hotel, das frisch renoviert wurde.
Es hat einen schönen sauberen Pool, die Zimmer sind ebenfalls neu renoviert. das Essen ist recht gut, die Besitzerein ist sehr freundlich und zu Gesprächen aufgeschlossen, die sich beim Betrachten der "Flaggendecke" in der Bar ergaben.
Da hängt die Reichskriegsflagge neben der der DDR und der BRD, aber auch die FDJ-Fahne neben der des alten Südafrika ... genug Gesprächsstoff! Und schließlich sind alle Zimmer mit vielen historischen Fotos dekoriert, die wie das des ersten Geschäfts von Wecke und Voigts bei Maltahöhe - zumindest für mich - sehr interessant sind.
Ich habe hier gerne übernachtet und würde es wieder tun. Es war ja leider für uns nur eine Überbrückungsübernachtung auf dem weg ins Auobtal. Davon später mehr. LG Burschi p.s. Halt, die 2. Frage. Ja, die Doku hat Spuren hinterlassen! Nun glauben alle Kinder des Ortes, alle Touristen würden mit ihnen in den Supermarkt gehen und einen Einkaufswagen voll Süßigkeiten holen! Die Bettelei entlang der Straße hat enorm zugenommen und mir wurde berichtet, dass die Kinder dafür sogar die Schule schwänzen. Na, wenn das nicht mal echte Entwicklungshilfe ist! 😈 🤩 😄
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #20
Guten Morgen Burschi,
Solitaire. Vor 20 Jahren: Da stehen mitten in der Wüste zwei Häuschen und vor einem eine Zapfsäule mit Handbetrieb. "Haben sie überhaupt Benzin?", ist die bange Frage, denn Fahrzeuge mit Doppeltank gibt es noch nicht. Wir haben Glück. Wir bekommen mit Handpumpenbetrieb den Tank gefüllt. Dauert zwar, aber wir haben ja Zeit. Zeit für einen leckeren Apfelkuchen von Moose.
Genauso haben wir das auch erlebt! 🙂
Maltahöhe. Was treibt einen auf seiner letzten Reise in diesen Ort, den fast alle nur vom Durchfahren kennen? Ich gestehe, ich übernachte hier zum ersten Mal! Warum? In der Sendung "Verrückt nach Zug" bin ich auf das Hotel Maltahöhe gestoßen. ... 2. Hat diese dumm-dämliche Fernsehdoku auch Spuren hinterlassen? Zum Hotel: Es ist ein schön am Ortsrand gelegenes Hotel, das frisch renoviert wurde. ... p.s. Halt, die 2. Frage. Ja, die Doku hat Spuren hinterlassen! Nun glauben alle Kinder des Ortes, alle Touristen würden mit ihnen in den Supermarkt gehen und einen Einkaufswagen voll Süßigkeiten holen! Die Bettelei entlang der Straße hat enorm zugenommen und mir wurde berichtet, dass die Kinder dafür sogar die Schule schwänzen. Na, wenn das nicht mal echte Entwicklungshilfe ist! 😈 🤩 😄
Ich zitiere aus meinen RB von 2013: "Dann sind wir bald in Mariental. Ein echt verschlafenes Nest. Und wie wurde Mariental hier im Forum so schön beschrieben: Es ist zwar nicht der Arsch der Welt, aber man sieht ihn ein bisschen. Wir sehen keine Leute, keine Tiere nichts. Wir finden das Mariental Hotel, auch hier niemand…setzen uns an den Pool und warten, ob noch jemand kommt. Tatsächlich werden wir deutschsprachig empfangen und bestellen kühle Getränke. Es ist Mittagszeit und unerträglich heiß, kein Wunder, dass niemand im Freien ist…nur die blöden Touris müssen stören. Der Garten des Hotels ist ein Kuriosum." (es folgen 2 Fotos)
Hach, schöne Erinnerungen werden wach, dafür ein dickes Dankeschön!