Omandumba

55 Antworten · 12,5k Aufrufe · gestartet 21. Aug. 2017 von Lotta
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16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2017 · #21
Lotusblume schrieb:
wie erkennt denn ein "normaler Tourist", der nicht Gast der "Jagd & Hund" ist, ob es sich bei der Gästefarm um eine Jagdfarm handelt, wenn es nicht explizit in der Homepage erwähnt wird?
Google hilft meist weiter, wenn man es wirklich wissen will. Irgendeiner berichtet immer von seinen Jagderlebnissen.

Oder oft ist es auch sehr nett umschrieben: ...bieten wir Fleisch aus eigener Jagd... ...Fleisch von umliegenden Farmen => ist ja nicht gelogen, wenn auf der Nachbarfarm (die einem auch gehört) gejagt wird.

Und wie schon gesagt/geschrieben wurde: grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, dass auf allen Farmen Jagd betrieben wird. Wer das nicht haben will, sollte (Gäste-)Farmen meiden und sich auf staatliche Unterkünfte, Gondwana, Taleni usw. usw. beschränken. Alternativen gibt es ja ausreichend.

LG
Logi
749 Beiträge · seit 200622. Aug. 2017 · #22
vielen Dank Lilytrotter !!!

lg wüstenfee
1'042 Beiträge · seit 201622. Aug. 2017 · #23
Hallo lilytrotter,

vornweg, ich habe für nächstes Jahr unter anderem auch die Omandumba gebucht. Von Trophäenjagd halte ich aber auch nichts. Fur mich ist das aber kein Widerspruch.
lilytrotter schrieb:
Harald Rust ist also Berufsjäger und wurde bisher immer als netter Mensch beschrieben.
Auf seiner Bilderbuchfarm gefällt es irgendwie allen. Und das nicht ohne Grund!
Will man auf eine typisch namibische Farm, wäre Omandumba in der Gegend die erste Wahl.
Dann habe ich ja nichts falsch gemacht... 😉
lilytrotter schrieb:
Rinder zu farmen ist mit Verlusten verbunden, z.B. „füttern“ Rinderfarmen IMMER einen Teil ihrer Kälber an die Leoparden. Sie nehmen das hin, es gehört dazu. Wenn das aus dem Gleichgewicht kommt und Anzahl die Risse aufs Doppelte ansteigen, sind sie interessiert, es wieder auf das „akzeptierte“ Maß zu reduzieren, mit Jagd. In der einen oder anderen Art.
So wie ich das irgendwann einmal gehört habe gibt es diverse Raubtiere, die sich irgendwann daran gewöhnt haben Rinder oder Ziegen zu jagen, ganz einfach, weil es einfacher ist oder weil das Raubtier mittlerweile alt ist und anders an keine Nahrung mehr kommen kann. Ohne Viehhaltung würde es in dem Fall in der Natur verhungern. Ob das eine Ausrede ist oder der Tatsache entspricht: Ich habe keine Ahnung! Wenn es langsam an die Existenzgrundlage geht, dann wird aber ein Farmer immer handeln müssen. Ich vermute dass es nicht so leicht ist eine Farm in Namibia erfolgreich zu betreiben.
lilytrotter schrieb:
Ich habe mich hier schon sehr viel über die Jagd geäußert. Die Fleischjagd ist für mich akzeptabel, Trophäenjagd nehme ich hin, denn sie ist eine wichtige Einnahmequelle (es hängen sehr viele Arbeitsplätze daran), aber ich mag sie nicht und will nicht mit Trophäenjägern am Esstisch sitzen und mir ihre Begeisterung für das Töten der, „unter den begehrten Trophäen lebenden", Tiere anhören. Das Prahlen und fast immer damit verbundene Saufen schütteln mich (hab einige Flüge zwischen Trophäenjägern verbracht, sie waren immer sehr offene Gesprächspartner, - insbesondere, wenn der Alkoholspiegel stieg – in Vorfreude... 😮
Ich habe bisher glücklicherweise nur wenige Trophäenjäger getroffen, aber diejenigen die ich getroffen haben reichten mir auch völlig. Vermutlich sind nicht alle so, aber in dem Fall waren diese nur unhöflich, arrogant oder einfach nur geistig zurück geblieben.
Mit so einem Volk gemeinsam am Frühstücksbüffet möchte ich nie wieder sein, aber das lässt sich ja auch verhindern. 😗
lilytrotter schrieb:
Mir ist es lieber, gute Jagdführer begleiten den gierigen Kunden, als schlechte, denn die aufgeregten Kunden treffen oft nicht richtig, was zu Problemen und Qualen führt. Da ist ein guter Jagdführer wichtig.
Der Jagdführer hat in jedem Fall mit vielen seiner Kunden vermutlich einen sehr schwierigen Job.
lilytrotter schrieb:
Meiner Meinung nach, ist Omandumba ebenso empfehlenswert wie bisher.
Das denke ich auch.

Gruß Markus
1'933 Beiträge · seit 200922. Aug. 2017 · #24
Logi schrieb:
Und wie schon gesagt/geschrieben wurde: grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, dass auf allen Farmen Jagd betrieben wird. Wer das nicht haben will, sollte (Gäste-)Farmen meiden und sich auf staatliche Unterkünfte, Gondwana, Taleni usw. usw. beschränken. Alternativen gibt es ja ausreichend.
LG
Logi
Das wusste ich tatsächlich nicht:
Gästefarm = immer Jagdfarm = immer Trophäenjagd

Nochmals es stört mich nicht, dass auf der Gäste-Farm gejagt wird um sich (oder Gäste, Angestellte etc.) zu versorgen, es stört mich nur die Trophäenjagd (so wie es Lotta beschrieben hat).
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
33,1k Beiträge · seit 200622. Aug. 2017 · #25
Hi zusammen,
Auch finde ich es schwierig, zu glauben, auf einer Jagdfarm fände keine Trophäenjagd statt..., - auf jeder Jagdfarm findet Trophäenjagd statt. Auch auf anderen Farmen findet Trophäenjagd statt, wenn es dort genehmigte Abschüsse gibt.
nur mal kurz zum Hintergrund "Jagdfarm". Auf einer Farm darf grundsätzlich nur der Besitzer+Familie jagen, es sei denn diese ist als Jagdfarm beim Umweltministerium registriert (was so ungefähr fast alle sind). Ob dann da Trophäenjagd stattfindet oder nicht ist eine ganz andere Sache (und dieses findet auf vielleicht 5% der Farmen statt). Also Jagdfarm ist nicht pauschal gleich Trophäenjagd, sondern in den allerwenigsten Fällen ist es so. Eine Gästefarm ist eine Art von Unterkunft (beim Namibia Tourism Board registriert) und hat per se nichts mit dem naturschutzrechtlichen Status einer Jagdfarm zu tun. Auf fast allen Farmen wird mindestens Jagd zur Selbstversorgung betrieben.

Ich kenne eigentlich keine Gäste- und Jagdfarm (die meisten kennzeichnen es so), die heutzutage - eben aus den angesprochenen "Abneigungen" gegen die Trophäenjagd - die "normalen" von den "jagenden" Gästen nicht räumlich und/oder zeitlich trennt. Wem aber natürlich schon Kuduhörner über der Bar zu viel "Trophäenjagd" sind, der ist in einem Großteil der Restaurants und Farmunterkünfte des Landes falsch aufgehoben

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
197 Beiträge · seit 200722. Aug. 2017 · #26
....oh Gott, man kann sich das Leben auch schwer machen! 😏


Gruß
Alex der selber Jäger ist, aber noch nie in Afrika gejagt hat (würde halt gerne das Fleisch anstatt der Trophäe mit nach Hause nehmen)! 😛

P.S.: Als Jäger möchte man auch nicht gerne mit den angeblich so "normalen" Touristen am Frühstückstisch sitzen um dann dauernd als Mörder betitelt zu werden. 😈
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
4'129 Beiträge · seit 200822. Aug. 2017 · #27
Lotusblume schrieb:
Gästefarm = immer Jagdfarm = immer Trophäenjagd
Eine solche Gleichung ist so nicht genannt worden.

Es wurde nicht geschrieben, dass alles gleichzusetzen sei, allerdings dass das Eine das Andere durchaus auch impliziert, sich überschneidet, bzw. sich nie vollkommen ausschließt, - es sei denn der „Gästefarmer/Farmer“ schließt es für sich aus, weil er persönlich fremde Jäger bei sich nicht haben will oder es nix zu jagen gibt (er nix beantragt hat).

Gruß lilytrotter


Bitte, Rauhaarbracke, verschärfe nicht diese gelungene höfliche Diskussion. Niemand hatte hier bisher den vollkommen unpassenden Begriff "Mörder" für Jäger benutzt. Danke.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
796 Beiträge · seit 201522. Aug. 2017 · #28
Danke Rauhhaarbracke (ich habe eine Brandlbracke :))

Man kann hier wirklich gut und nett unterwegs sein. Meine die Leute hier im Forum. Aber jedes mal wenn das Thema auf Jagd zu sprechen kommt, werden hier einige sehr beleidigend. Wir Jäger können nicht alle in einen Topf geschmissen werden. Ich möchte hier auch nicht ständig abfällige Bemerkungen über die Jagd lesen.
Weiter möchte ich mich dazu jetzt hier nicht äußern, da es keinen Sinn hat. Möchte mal wissen, ob die, die sich hier ständig soweit aus dem Fenster lehnen und die Jagd schlecht machen wollen, dies auch im Urlaub bei Leuten machen, die in Namibia leben. Ich wette, dass die hier oft vertretene Meinung zur Jagd, in Namibia auf ein noch wesentlich größeres Unverständnis führt als bei uns in Deutschland. Die Jagd gehört zum Leben und ganz besonders in vielen Afrikanischen Ländern. Die brauchen sie zum Überleben. Wen die Jagd stört, sollte in ein Land ohne Jagdfarmen und ohne Wildfleisch reisen. Am besten auf eine kleine Insel im Meer und sich dort von Kokosnüssen und Seetang ernähern.

Waidmannsheil Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
197 Beiträge · seit 200722. Aug. 2017 · #29
lilytrotter schrieb:

Bitte, Rauhaarbracke, verschärfe nicht diese gelungene höfliche Diskussion. Niemand hatte hier bisher den vollkommen unpassenden Begriff "Mörder" für Jäger benutzt. Danke.
Der Begriff ist durchaus unpassend, wird aber von Nichtjägern gerne benutzt! 🤢

Danke Markus, "Brackenkollege"! 🙂

Gruß
Alex
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2017 · #30
travelNAMIBIA schrieb:Auf fast allen Farmen wird mindestens Jagd zur Selbstversorgung betrieben.
Es wäre ja auch ziemlich dämlich hunderte Kilometer zu fahren, um sein Fleisch im Supermarkt zu kaufen.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2017 · #31
Rauhhaarbracke schrieb:
lilytrotter schrieb:

Bitte, Rauhaarbracke, verschärfe nicht diese gelungene höfliche Diskussion. Niemand hatte hier bisher den vollkommen unpassenden Begriff "Mörder" für Jäger benutzt. Danke.
Der Begriff ist durchaus unpassend, wird aber von Nichtjägern gerne benutzt! 🤢
Kleine Anmerkung: Ich/Wir sind Nichtjäger!

Trotzdem haben wir die Truhe voller Wildfleisch, weil wir nichts mehr im Supermarkt aus Massenproduktion kaufen.

LG
Logi
1'933 Beiträge · seit 200922. Aug. 2017 · #32
Hi lilytrotter,
Logi schrieb:
Und wie schon gesagt/geschrieben wurde: grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, dass auf allen Farmen Jagd betrieben wird. Wer das nicht haben will, sollte (Gäste-)Farmen meiden
LG
Logi
Logi schrieb:@Lotusblume
Jagdfarm bedeutet immer Trophäenjagd.
LG
Logi
Darauf habe ich meine Gleichung erstellt.

Aber dank deiner und Christians Erläuterungen zu diesem Thema bin ich nunmehr "wissender" . Vielen Dank dafür! 🙂
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
4'129 Beiträge · seit 200822. Aug. 2017 · #33
@ Dillinger u. Rauhaarbracke:
Derartig dumme Bewertungen kann man in die gleiche Schublade stecken, in der die Bezeichnung "Mörderinnen" der Katholischen Kirche steckt, für die Frauen, die einen Abort haben durchführen lassen.

Eure Sensibilität ehrt euch, dass ihr euch füreinander einsetzt.
Vielleicht liege ich falsch, aber mir fällt insbesondere bei Diskussionen in denen auch nur am Rande Jagd und Jäger eine Rolle spielen, Jäger sich schnell getroffen fühlen und aufgerufen zur Solidarität mit denen, mit denen sie eigentlich nix zu tun haben, außer dass sie zufällig auch Jäger sind.

Viele alteingesessene Namibier haben eine sehr kritische Meinung zu den schwarzen Schafen in der Trophäenjagd, der Streit geht z.T. durch die Familien.
Ihr könnt sicher sein, dass wir schon wissen, wovon wir sprechen und sehr wohl differenzieren können. Über die Guten braucht man nicht zu reden.

In Namibia macht jeder PH mit seinen Kunden Probeschießen und wenn man mit ihnen redet, rollen sie mit den Augen: Die wenigsten Jagdgäste sind im Veld der Lage sauber zu treffen. Nicht selten müssen sie Stunden hinter dem angeschossenen Tier her...
Ich will deine/eure Fähigkeiten nicht bestreiten, ich meine euch nicht persönlich, ich kenne euch nicht, - aber die erzählten Sachen sind Fakt und das alles kann auch dem Jäger im allgemeinen und im Besonderen nicht egal sein, - das was die Dummen in ihren Reihen so anstellen... Es gibt viele Jäger, die sich davon distanzieren. Auch von dem Geprahle, dem Gesaufe und vom Posen mit dem erlegten Tier - es zu „ehren“... 😊 – Nein, das Tier wird damit nicht geehrt! Es geht dabei ausschließlich um Selbstdarstellung und Jägerstolz. Das sollte man dann auch einfach so benennen können. Und ich finde es wohl ebenso abstoßend wie Lotta, die es anfangs beschrieb.

Es ist alles ausgeufert, den Jägern der Welt quillt das Geld aus den Taschen und jeder Jagdbetrieb in Namibia versucht etwas davon abzukriegen...
Auf Deibel komm raus.
Regelmäßig betteln die Jagdfarmen/Jagdführer alle umgebenden Farmer an, denn sie haben schon seit Jahren Probleme, die Kundenanfragen nach sehr großen Trophäen auf ihrem eigenen Gelände zu bedienen...

und bei all dem, was ich schreibe, geht es nicht gegen DIE Jagd an sich oder DEN Jäger an sich.



... eigentlich ging es ja nur um die Klarstellung, was Gästefarmen sind und was sie auch sein können und so.


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
Themenstarter401 Beiträge · seit 201122. Aug. 2017 · #34
Oh Gott! Genau aus diesem Grund wollte ich in meinem ersten post nur einfach sagen, dass es die Familienfarm Omandumba so nicht mehr gibt - so, wie man sie sich als Touri anhand der HP vorstellt!
Noch einmal: Ich habe volles Verständnis für die Jagd aufgrund: Essensbeschaffung, Schutz meiner Herden, Schutz des Landes (weil keine Raubtiere vorhanden sind), Geldeinnahme für sowieso überfällige Tiere -
aber so gar nicht habe ich Verständnis dafür, dass man Tiere aus Spaß, aus Egoismus oder zum Posen tötet. Mit diesen "Jägern" möchte ich persönlich nicht an einem Tisch sitzen und ihre Geschichten widern mich an. Dies ist meine ganz persönliche Meinung.
Mir gefällt die HP von Omandumba in dieser Form einfach nicht, da man dort keinen Hinweis auf das benachbarte Jagd-Camp bekommt, sondern, dass einem nur eine alte namibianische Rinder-Farm gezeigt wird.
Im Mai 17 gab es keine Rinder mehr auf der Farm, die Eigentümer sind ins Jagd-Camp mit ihren jugendlichen Kindern gezogen - kein Lagerfeuer mehr am Abend mit Geschichten aus alter Zeit. Damit wirbt die HP allerdings noch!
Die Verwalter waren sehr nett, aber nach dem Abendessen wurde erwartet, dass man sich zurück in seinen Bungalow zieht. Ziegen für die Angestellten gibt es noch, allerdings haben sie damit wohl Probleme mit den Leos - in den zwei Nächten, in denen wir dort waren, hat ein Leo eine Ziege gerissen...
Und damit drehen wir uns im Kreis - ich als Farmer würde ebenfalls den Leo bejagen; aber wenn ich vorher Leos mittels Ziegenfleisch für meine Jagdgäste anlocke, muss ich mich auch nicht wundern....
Also alles sehr schwierig, mir war es nur ein Anliegen mitzuteilen, dass es auf dem Gelände der Farm ein professionelles Jagd-Camp gibt. Damit jeder selber entscheiden kann, ob er Omandumba buchen möchte. Wir sind Harald mit seinem Jagd-Gast aus Versehen zum Sundowner begegnet (wie erzählt) stellte sich sehr schnell im Gespräch heraus, dass er kein Freund, kein Jäger für Fleisch etc. sondern wirklich ein Jäger war, der auf Trophäen aus war. Jeder muss sich da selber seine Gedanken machen und ich wollte der Familie auch keinen Schaden bereiten!
PS: Wir haben während unseres Aufenthaltes keine Antilopen etc auf dem Gelände gesehen; laut Verwalter lag das am Wetter und nicht daran, dass dort professionell gejagt wird. Dies kann und will ich nicht beurteilen. Allerdings haben wir auf der angrenzenden Farm Ai Aiba, sobald wir die Grenze passiert hatten, eine Menge Springböcke, Kudus etc geshen. Zufall?
LG Lotta
Reisebericht Südafrika 2014: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/283407-suedafrika-ost-im-juni-juli-2014.html Reisebericht Namibia + KTP 2015: "Schlangen gibt´s erst ab Oktober": http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287457-namibia-ktp-od-schlangen-gibt-s-erst-ab-okt.html url=http://www.quick-ticker.de]
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2017 · #35
Allerdings haben wir auf der angrenzenden Farm Ai Aiba, sobald wir die Grenze passiert hatten, eine Menge Springböcke, Kudus etc geshen. Zufall?

Ai-Aiba ist auch Teil der Conservancy (Hegegemeinschaft) und gehört zu Anibib. Was verstehst Du daran nicht?

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
Themenstarter401 Beiträge · seit 201123. Aug. 2017 · #36
Liebe Logi,
was sollte ich daran nicht verstehen? Auf dem Gelände der Farm Omandumba gab es für uns ersichtlich keinelei Wildtiere - hinter der Grenze mit Zaun zur genannten Lodge tauchten plötzlich Springböcke, Kudus, Paviane etc auf -
wo ist Dein Problem?
Lg Lotta
Reisebericht Südafrika 2014: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/283407-suedafrika-ost-im-juni-juli-2014.html Reisebericht Namibia + KTP 2015: "Schlangen gibt´s erst ab Oktober": http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287457-namibia-ktp-od-schlangen-gibt-s-erst-ab-okt.html url=http://www.quick-ticker.de]
2'060 Beiträge · seit 201323. Aug. 2017 · #37
Auch in Nationalparks kann es passieren, dass man kilometerweit kein Tier zu Gesicht bekommt, ein Stück weiter dagegen ganze Herden - und das ganz ohne Zäune. Dein einmaliges Erlebnis ist kein Beweis dafür, dass auf Omandumba alles Wild abgeschossen worden ist. Die Besitzer würden sich ja den eigenen Ast absägen.

Über deine "Beweisführung" kann ich nur den Kopf schütteln! Du verrennst dich.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2017
16,9k Beiträge · seit 201223. Aug. 2017 · #38
Lotta schrieb:Liebe Logi,
was sollte ich daran nicht verstehen? Auf dem Gelände der Farm Omandumba gab es für uns ersichtlich keinelei Wildtiere - hinter der Grenze mit Zaun zur genannten Lodge tauchten plötzlich Springböcke, Kudus, Paviane etc auf -
wo ist Dein Problem?
Ich verstehe durchaus Deine versuchte Beweisführung.

Omandumba => Gästefarm = Jagd
AiAiba => Lodge = keine Jagd

Es ist ja vorher in diesem Thread hier so besprochen worden, dass auf Farmen zur Jagd geblasen wird. Leider übersiehst Du hier, dass AiAiba auf dem Gelände eben einer solchen Farm liegt.

Und damit Du es noch besser verstehst, habe ich Dir den Zusammenschluss eben dort im Erongo herausgesucht:

http://www.foerderverein-emrst.de/erongo-verzeichnis.html

Schau, und hier findest Du die Auflistung:

http://www.foerderverein-emrst.de/emrst/emrst-entdecken.html

Und was entdecken wir dort? Richtig! AiAiba steht mit drauf....

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2017
Themenstarter401 Beiträge · seit 201123. Aug. 2017 · #39
"Wir haben während unseres Aufenthaltes keine Antilopen etc auf dem Gelände gesehen; laut Verwalter lag das am Wetter und nicht daran, dass dort professionell gejagt wird. Dies kann und will ich nicht beurteilen. Allerdings haben wir auf der angrenzenden Farm Ai Aiba, sobald wir die Grenze passiert hatten, eine Menge Springböcke, Kudus etc geshen. Zufall?"

Also, ich finde, jetzt reicht es! Ich verrenne mich nicht etc. !!! Ich habe nicht behauptet, dass alles Wild abgeschossen wurde - und eine Beweisführung habe ich erst recht nicht gemacht. (Zitat siehe oben)
Falls in diesem Forum aber ein Post zu einer Unterkunft, der von mir anfangs bewußt sehr zurückhaltend verfasst wurde, nicht erwünscht ist und nur zu diversen Diskussionen und Beschimpfungen führt, dann werde ich dies in Zukunft lassen - macht einfach selber Eure Erfahrungen.
Das war`s für mich-
Lotta
Reisebericht Südafrika 2014: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/283407-suedafrika-ost-im-juni-juli-2014.html Reisebericht Namibia + KTP 2015: "Schlangen gibt´s erst ab Oktober": http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287457-namibia-ktp-od-schlangen-gibt-s-erst-ab-okt.html url=http://www.quick-ticker.de]
1'567 Beiträge · seit 201523. Aug. 2017 · #40
Hallo Lotta,

ich muss mich hier nochmal einschalten... Deine Aussage, dass es "die Familienfarm Omandumba so nicht mehr gibt" und dass es ein "benachbartes JAGD-Camp" gibt, ist so einfach nicht richtig...
Wir waren jetzt 2 Mal auf Omandumba. Letztes Jahr auf der Farm (da gab es noch kein BUSH-Camp) und dieses Jahr im Camp. Deike und Harald haben dieses im Februar eröffnet und leben jetzt dort vor Ort (selber im Zelt). Im Bush Camp gibt es aber den Familienanschluss mit Lagerfeuer wie früher auf der Farm. Die Farm wird in ihrem Sinne verwaltet.
Beide Male haben wir KEINEN Jäger gesehen. Mit dem Bush Camp hat Harald sich einen Traum erfüllt, denn früher befand sich auf diesem Teil des Landes die Farm seines Großvaters. Die Familie möchte auch irgendwo dort ein neues Haus für sich bauen. Es ist ein wunderschöner Fleck Erde.
Letztes Jahr haben wir genau dort, wo jetzt das Bush Camp ist, zwei Giraffen gesehen. Zum farmeigenen Wasserloch kam regelmäßig ein Nashorn, das im übrigen absichtlich dort angesiedelt wurde, da es Wilderern zum Opfer zu fallen drohte.
Das neue Bush Camp hat übrigens auch ein eigenes Wasserloch, das sich aber erst etablieren muss...

So, wie du es schreibst, erweckst du den Eindruck, als sei das Camp tatsächlich ein Jagdcamp und würde auch so betrieben. Das finde ich selbst nach deinem Erlebnis so nicht in Ordnung.

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html