SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201515. Juli 2017 · #1Hallo Selbstfahrer,
Gegenwärtig ist meine Freundin auf Selbstfahrer Tour und hat den Krater und Tarangire hinter sich. Nach Rückmeldung sind sie nun auf dem Weg in die Serengeti. Dies ist ihre 5. Reise dorthin und sie haben auch viele selbst-Fahrer Reisen im südlichen Afrika hinter sich. Also keine Anfänger!
Ich zitiere was sie schreibt und möchte fragen ob andere dieses Jahr auch solche Erfahrungen gemacht haben. Unsere Reise ist für den kommenden Juni geplant und ich komme ein wenig ins Zweifeln ob Tansania noch mal eine Reise wert ist oder nicht, eben wegen den folgenden Punkten.
1. Tsetse im Tarangire
"The other problem with Tarangire was the tsetse flies - they are all over Tarangire now - it is even worse than Manyara. We had never experienced tsetses in Tarangire before, so this was new. They were dreadful. The park seems to be making no effort to control them - there were no tsetse traps."
2. NCA Wagen tariff
"regarding the NCAA - they charged us US$130 per night (for our three days at Ngorongoro) for the 4x4 - not the US$40 we were expecting, so be warned. This is new - nice of SD to warn us - NOT! The new NCAA 4x4 fee almost doubled our NCAA fees - another rude surprise after the new concession fee added on by Tanapa. This trip is even more expensive than we had planned."
3. Buchungen sind nicht verlâsslich
"We have visited Tanapa in Arusha twice and the fellow who looks after the campsite bookings has been wonderful - he has visited ........, so he was very friendly when he realized that is where we are from. He has helped us move to better campsites. I am furious that we were bumped off sites that we booked a year ago but he explained that Tanapa gives priority to their big clients (Leopard Tours and other mobile operators) - his hands are tied. He is required to give them priority. However, he worked in the Serengeti for many years and knows all the campsites, so he helped us change from the one we were assigned in the Serengeti (down by Naabi Hill - really?? - you've got to be kidding - for 4 nights??) to Sero 4, which will be closer to the action. "
4. Crazy Crater Drivers
"Honestly, the crater was a bit of a nightmare. I am not certain we would go back. We went in when the gates opened at 6am and the first two hours were wonderful - for 1.5hrs we did not see another vehicle. However, from then on it was a nightmare. The guides were awful - aggressive, unfriendly, driving around like lunatics from sighting to sighting, showering us with dust. We even on three occasions have guides drive between us and what we were looking at - at full speed. They didn't even slow down. It was dreadful. At the hippo pool, we were sitting looking at the birds and a guide pulled his vehicle in next to us and completely blocked our view. Really? He swore at us when I took a photo of him and his license plate. If we could pay an hourly rate and just go for the first two hours it would be worth it. US$295 for that aggravation - not worth it. "
Kann jemand diese Schwierigkeiten nachvollziehen? Ich hoffe Steinbeißer oder andere selbst-Fahrer können uns etwas über all diese Situationen erzählen. Ich muss schon bald eine Entscheidung fällen. Aber wenn eine Tansania Reise zum Alptraum wird, gehe ich doch lieber wieder in südliche Afrika.
Liebe Grüße aus Florida
Bushtruckers1'580 Beiträge · seit 201415. Juli 2017 · #2Hallo Sadie
schade, dass Deine Bekannten schlechte Erfahrungen in Tansania gemacht haben.
Tarangire und Tsetsefliegen, ja, vor allem wenn es feucht ist. Intamine Salbe hilft bei den Bissen, Vermeidung der Bisse ist fast nicht moeglich.
Private Campsites - dies kann gut moeglich sein, denn die Verantalter vor Ort muessen gelegentlich auch drum "kaempfen".
Ngorongoro Krater - so habe ich ihn noch nie erlebt. Draengeln bei Sichtungen ja, aber dennoch etwas Benehmen war immer mit dabei.
Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Juli 2017 · #3Hallo Sadie,
einige Punkte kann ich - leider - gut nachvollziehen!
Sowas aber rein gar nicht: "The park seems to be making no effort to control them - there were no tsetse traps." Es ist ein Nationalpark, da sollte die Natur so unberührt wie möglich bleiben. Wir sind ja nicht in den Everglades wo, ob der so sensiblen Amerikaner, Tag ein, Tag aus mit Flugzeugen jegliches Insektenleben vernichtet wird. Für den Punkt fehlt mir das Verständnis... ich sage ja auch nicht, warum füttern sie die Löwen denn bloß nicht, damit ich keine tote Antilope sehen muss 😉
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BMW1'523 Beiträge · seit 201115. Juli 2017 · #4etwas salopp gesagt.........muss man akzeptieren.....Tse Tse sowieso......die Preisentwicklung leider auch....
nicht erst heute.....Kenya geht ähnlichen Weg.....bin auch nicht begeistert......aber hat sich abgezeichnet....
würde mich trotzdem nicht abhalten lassen...... irgendeinmal hat man aber dann doch genug.........klar......Schmerzgrenze...
"Alptraum " geht für mich allerdings anders.......... 😄 😄 😄
lg......BMW
picco6'372 Beiträge · seit 201115. Juli 2017 · #5Hoi zämä
Sorry, aber der Tarangire ist seit Jahren für seine vielen TseTse's bekannt!
Es war bei unserem Besuch so dass etliche schwarz-blaue TseTse-Fallen rumhingen und gemäss meinen Infos hat es jetzt deutlich weniger TseTse's als noch vor Jahren, wobei ich das (noch) nicht selbst bestätigen kann. Genaueres kann ich Dir wahrscheinlich erst im Februar 2018 sagen.
Zum Rest kann ich nichts beitragen, vor allem da mich der Ngorongoro nicht sonderlich interessiert. Zu teuer im Vergleich was er bietet.
Lediglich zu den Preisen fürs Auto weiss ich dass schon immer eine Grenze bei 2000kg Gesammtgewicht war, darunter hats 40$ gekostet, darüber wars deutlich teurer, ich meinte 100$. Beinahe jeder LandCruiser hat über 2000kg, also wird jetzt nur durchgesetzt was schon immer Vorschrift war.
Beatnick1'715 Beiträge · seit 201615. Juli 2017 · #6Hi Sadie,
die Tsetses waren bei uns vor 6 Jahren im Tarangire auch eine Plage, allerdings nicht so, dass ich deswegen auf einen weiteren Besuch dort verzichten würde. Fallen haben wir viele gesehen. Die richtigen Farben tragen und natürlich lange Klamotten, dann geht das schon...
Ngorongoro waren wir zweimal, teuer und gut besucht, trotzdem gut. Ob ich ein drittes Mal bräuchte, ist schwer zu sagen. Diese aggressive Fahrweise ist uns zumindest dort nicht untergekommen. Das Preisniveau in Tansania ist ja insgesamt so gestiegen, dass ich persönlich erstmal abwarte, ob es nicht wieder sinkt. Geht ja meist holterdipolter dort.
Zum Rest kann ich leider nichts sagen...
Liebe Grüße,
Bettina
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201416. Juli 2017 · #7Hallo Sadie,
wir waren letztes Jahr im Oktober im Tarangire, Manyara und im Krater. Sowohl im Tarangire als auch im Manyara waren überall Tsetse-Fallen aufgehängt. Im Tarangire wurden auch alle einfahrenden Fahrzeuge besprüht. Wir hatten die Tsetses im Tarangire nur partiell und nicht überall - wenn, dann fallen sie allerdings über einen her. Fliegenklatschen haben wir von zu Hause mitgebracht und die haben gute Dienste geleistet 😗 Im Manyara NP haben wir keine einzige Tstetse gesehen.
Im Krater sind auch uns keine aggressiven Fahrer aufgefallen - wir waren nach einigen negativen Berichten eher erstaunt, unterwegs so gut wie keine anderen Fahrzeuge anzutreffen. An den Picknicksites oder bei einer "besonderen" Sichtung haben sich natürlich ein paar Fahrzeuge angesammelt, aber ohne negativ aufzufallen. Auch Drängeleien gab es nicht, selbst bei einem Büffelkill haben sich alle anwesenden Fahrer sehr korrekt verhalten.
Zum Rest kann ich auch nix beitragen - aber für uns steht Tansania eines Tages sicher wieder auf der "Bucket-List".
Liebe Grüße
Sabine
SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201516. Juli 2017 · #8Danke allen für eure Beiträge! Leider kann mir niemand diese Entscheidung abnehmen: Besuchen oder abwarten, wie Bettina sagt?
Bei unserm letzten Besuch hatten wir nur lokalisierte tsetse, war schlimm, aber nach Durchfahrt war es hinter uns. Aber die Idee dass es nun keine Tsetse Fallen mehr geben soll, macht mit schon zu denken. Wenn wir gehen, nehme ich auf jeden Fall Fliegengitter mit und Velcro, so dass die Viecher nicht ins Auto kommen. Wenn ich gestochen werde, habe ich nach dem Stich große "bumps" auf der Haut und es juckt mich mehrere Tage. Sehr unangenehm.
Es ist gut zu hören dass ihr alle keine schlechten Erfahrungen mit Game drivers im Krater hattet. Vielleicht war das nur ein Einzelfall. Ich fand die Game drivers in allen Pärken sehr hilfreich und nur nett!
Picco, du hast sicher recht wegen der Wagen Gebühr. Wir haben damals in der NCA auch nach Gewicht bezahlt, und meine Freundin wusste das wahrscheinlich nicht.
Was mich eigentlich am meisten stört ist dass ich mich nicht auf meine Buchungen verlassen kann. Wir werden auch ein Jahr vorher buchen aber das ist dann eben nicht 100% sicher ob man diese campsites auch erhâlt wenn es soweit ist. Ist uns letztes Mal auch einmal passiert und wir mussten auf eine andere special campsite ausweichen als die welche ursprünglich gebucht war.
(In Botswana gibt es auch immer wieder Doppelbuchungsprobleme. )
Da glaube ich entweder muss ich diese Tatsache auf mich nehmen oder dann halt nur auf Public campsites parkieren wo es immer Platz hat, aber man muss eben mit vielen andern teilen.
All das sind natürlich wie man sagt" first world problems" und ich glaube dass am Ende all diese Unannehmlichkeiten nicht genug gegen diese Reise wiegen, da die Erlebnisse letztes Mal so toll und unvergesslich waren.
( Wäre schön auch noch von topobär und Steinbeißer zu diesem Thema zu hören)
Danke allen,
LG von Florida.
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200616. Juli 2017 · #9Hallo Sadie,
das Problem mit den TseTse hatte wir auch bei unseren beiden Touren. Und nicht nur im Tarangire. Aber dort im Tarangire hatte ich, trotz aller Vorsicht, ein EINEM Bein gezählte 100 Bisse!! Und jeder einzelne hat sich entzündet. (Das zweite Bein habe ich gar nicht mehr angeschaut!!). Auch meine Arme waren total zerbissen. Mein rechter Arm ist damals so stark angeschwollen, dass wir 2 Tage später in Wasso in die Klinik gingen, damit ein Arzt sich das anschaut.
Auch das Problem mit den Special Campsites kennen wir . Auf unserer ersten Tour war unsere gebuchte Site von einem Tourveranstalter besetzt. Wir suchten dann die Parkrancher, die uns bestätigten, dass unsere Buchung die richtige ist. Aber bis dieser Tourveranstalter seine vielen Zelte hätte abgebaut, das war uns zu lange. Wir liesen uns deshalb vom Parkrancher eine andere Stelle zeigen und waren letztendlich mit dieser mehr zufrieden als mit der gebuchten.
Auf derselben Tour hatten wir dasselbe Problem auch on Ndutu. Auch hier liesen wir uns eine andere Stelle zeigen und campten also mehr oder weniger "wild". Aber letztendlich ist es ja egal, diese special campsite sind ja auch nichts anderes als "wild campen".
Auch die wilde und gefährliche Fahrweise der Tourguides haben wir sehr oft angetroffen. Nicht im Ngorongoro Crater, aber in der Serengeti. Die haben überholt wie die Blöden, ohne Rücksicht ob wir evtl. irgendetwas beobachten. Und dann erzählen diese Tourveranstalter immer, nur mit ihrer Hilfe würde man die Tiere sehen. Wir haben ohne Tourguides, aber mit langsamerer Fahrweise, wahrscheinlich mehr gesehen als diese rücksichtslosen Driver.
LG
Beate
UGuganda80200 Beiträge · seit 201117. Juli 2017 · #10Hallo Sadie,
lass Dich doch nicht so verunsichern ich finde schon die Überschrift furchtbar warum soll denn
Deine Tour / Nationalparks zu einem Albtraum werden ? Ich habe letztes Jahr auch einige Szenen erlebt wo einfach unheimlich viel los war (Serengeti) und da kam es
mal zu einer Drängelei aber alles in allem sind das nur ganz wenige Ausnahmen. Mit den Tse Tse - ich glaube da haben die meisten Bedenken davor aber
im Tarangire habe ich vielleicht drei oder vier Stiche in 3 Tagen abbekommen und ich war nicht von Kopf bis Fuß vermummt. Da hatten wir damals im Ruaha ein krasseres Erlebnis 😄 Hör doch nicht nur auf eine Sichtweise. Liebe Grüße
SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201517. Juli 2017 · #11@uganda 80
Genau deshalb habe ich im Forum meine Bedenken geschildert, damit ich nicht nur EINE Sichtweite hätte, sondern mehrere und von Leuten die sich dort auskennen,und denen ich Vertrauen schenke.
Verunsichert bin ich deshalb weil diese Freundin schon ihre 5. Tour dort macht, sich auskennen sollte, und sie von diesen, eigentlich nicht neuen Problemen erzählt hat.
Mal sehen, aber heute denke ich dass wir trotzdem einen zweiten Besuch wagen werden, da wir nun beide über 60 sind und campen in Zukunft nur schwieriger und arbeitsreicher für uns werden wird.
Danke jedenfalls für deinen Beitrag mir Mut zu machen!
Topobär5'480 Beiträge · seit 200917. Juli 2017 · #12Hallo Sadie,
ich war das erste Mal 1998 als Selbstfahrer in Tansania. Danach noch mehrere Male. Das letzte Mal im Januar dieses Jahres. Habe also die Entwicklung über einen langen Zeitraum verfolgen können. Ich kann die Punkte Deiner Freundin beim besten Willen nicht nachvollziehen und selbst wenn sie zutreffen würden, sind sie nach meinen Maßstäben noch weit von einem Alptraum entfernt.
Wenn Deine Freundin bei mehreren Besuchen im Tarangire NP bislang noch nie TseTses angetroffen hat, frage ich mich, wie sie das geschafft hat. Wir hatten dort immer welche. Der Tarangire ist nach meiner Erfahrung einer der am stärksten von TseTses heimgesuchten Nationalparks. Fallen gibt es. Allerdings natürlich nur bei der Public Campsite und den Picknicksites. Flächendeckende Fallen würden sich wohl kaum mit dem Konzept eines Nationalparks vertragen und wären über lange Zeit auch sehr schädlich für den Nationalpark.
Die von Deiner Freundin genannten Fahrzeuggebühren sind für ausländische Fahrzeuge. In Tansania zugelassenen Fahrzeuge sind deutlich günstiger. Seid Ihr auch mit einem ausländischen Fahrzeug unterwegs. In der Vergangenheit wurden immer alle Geländewagen pauschal in die billigste Klasse (unter 2000kg) eingruppiert. Inzwischen kommt es immer häufiger vor, dass man sich am Gate den Fahrzeugschein zeigen lässt und den Wagen dann entsprechen eingruppiert. Ist natürlich ärgerlich, weil teurer, aber ich kann es kaum als Alptraum bezeichnen, wenn bestehende Regelungen korrekt angewendet werden. Grundsätzlich ist natürlich Tansania extrem teuer, aber dass sollte einem klar sein, wenn man dorthin zu reisen plant.
Wir haben unsere Special Campsite ein Jahr im voraus über unseren Fahrzeugvermieter gebucht. Für den hat es dann ein halbes Jahr gedauert, bis er eine konkrete Zusage für unsere Special Campsite erhalten hat. Die Buchung hat dann aber auch funktioniert. Der Vorteil ist aber, dass die Special Campsite nicht im voraus bezahlt werden musste und man im Notfall noch immer auf eine Public Campsite ausweichen kann. Wer die Situaltion bei der Campsite-Buchung in Tansania schon als Alptraum empfindet, sollte niemals eine Reise nach Botswana planen.
Die Situation mit anderen Fahrzeugen und Guides fand ich im Krater immer sehr entspannt. Als wir mal liegen geblieben sind, waren alle sehr hilfsbereit. Im Krater gilt mit 25km/h eine deutlich niedrigere Höchstgeschwindigkeit als in allen anderen Nationalparks, was man auch beim Fahrverhalten aller Fahrer gemerkt hat. Wir konnten uns nicht beklagen. Wenn sich Deine Freundin beschwert, dass die anderen Fahrzeuge ohne abzubremsen zwischen Ihnen und der Sichtung hindurchgefahren sind, stand sich auf der falschen Straßenseite. Man sollte immer an der Straßenseite anhalten, auf der auch die Sichtung sich befindet, denn ansonsten bleibt den anderen Fahrzeugen ja nichts anderes übrig, als durchs Sichtfeld zu fahren. Wenn man sowieso schon langsam fährt, will man auch nicht bei jedem anderen Fahrzeug fast stehen bleiben, dann es stehen im Krater jede Menge Fahrzeuge am Straßenrand.
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201117. Juli 2017 · #13Hallo Thomas,
"Fallen gibt es. Allerdings natürlich nur bei der Public Campsite und den Picknicksites."
Eine kleine Korrektur dazu: Auch an den Special CS hatten wir Fallen. Und die haben prima funktioniert, sonst hätten wir kaum vor dem Zelt sitzen können.
LG aus dem leicht bewölkten HH,
Karsten
STsteinbeisser572 Beiträge · seit 200617. Juli 2017 · #14Sadie,
wir sind gerade zurück, und ich kann weder die Fakten bestätigen noch die Interpretation nachvollziehen - aber das ist ja rein subjektiv 😕
Wir hatten in der Serengeti deutlich mehr Tsetese als im Tarangire. Sowohl in der Serengeti als auch im Tarangie waren sie aber nur zeitweilig aggressiv, so 80 bis 100 Stiche hatte jeder von uns beiden, dicker wurden zum Glück nur 3 oder 4 und auch das hielt sich, im Vergleich zu Bremsen beim Kajaken in Österreich, in Grenzen. Im Tarangire war es am schlimmsten bei der Fahrt durch eine Büffelherde unten am Fluss und dann nochmal kurz auf einem Hügel hinter Borderhill-Gate. Wir sind übrigends immer mit offenem Fenster und in shorts gefahren, wollen ja game drives machen und nicht zum Mond fliegen 😄
Die Guides/Fahrer sind zwar für unsere Begriffe meistens auch deutlich zu schnell gefahren, aber bei Begegnungen und an den spots waren sie allesamt korrekt, oft gab es auch nette Plauschs. Uns stört eher grundsätzlich die Masse an Safarifahrzeugen, vor allem in der Zentralserengeti. Deutlich mehr Fahrzeuge als Katzen, das ist schon bedauerlich 🙁
Campsites: wir hatten 2 SCS Buchungen - übrigends Topobär: im Voraus gezahlt - beide Plätze waren frei.
Fahrzeuggebühren: ANP und Serengeti haben sie bis 2000kg (Tansanisches Fahrzeug) akzeptiert, 9,- US$ + VAT = 11 US$. Das war bei 8 Tagen natürlich sehr schön. Dass es ein Landrover mit knapp 3000kg war, konnten sie sehen. In der NCCA mussten wir den Fahrzeugschein zeigen, das war dann Pech und kostete für einen Tag 41.300 TSH plus VAT, also rund 20 US$.
Alles in allem: wir haben gut geschlafen ganz ohne Alpträume. Näheres demnächst im Kurzbericht.
steinbeisser
Landbub97 Beiträge · seit 201617. Juli 2017 · #15Vor geschätzt 15 Jahren war ich im Tarangire. Die Tsetsefliegen waren so schlimm, dass wir ein mobiles Moskitonetz über das Hochstelldach des Landies gezogen hatten und der Fahrer alle Fenster zu machte. So gings. Ohne wäre es unmöglich gewesen. V.a. weil die Viecher sogar durch eine Jeans durchstechen und kaum zu erschlagen sind. Man muss sie "zerbrechen".
globenomaden23 Beiträge · seit 201617. Juli 2017 · #16Durch die Safarikultur in Nord Tansania und Kenya, dass hier zu 90% Tour Operator in den Parks fahren (da die Hotels keine eigenen Fahzeuge haben) ist die Qualtität des Natur Erlebnisses aus unserer Sicht deutlich eingeschränkt. Und das Übelste dabei ist, die Sache mit dem Funk. Das gehörte als erstes abgeschafft. Die fahren ja nur mehr wie die Verrückten zu den einzelnen (Katzen) Sichtungen. Dann stehen dort 20 Autos oder mehr rum. Wer dafür so viel Geld zahlt ist selber schuld, mit Naturerlebnis hat das wenig zu tun. Die Paar ganz wenigen exclusiven und abgelegenen Safari Lodges in der Serengeti sind davon natürlich ausgenommen.
Es gibt genug andere Parks oder Länder wo man wirklich noch eine "Art"Safari Erlebnis bekommt oder findet. Dort gibt es vielleicht auch eine größere Anzahl an Lodge Autos, die aber in einem ganz normalen Tempo und ohne Funk fahren. Man sieht halt, was man sieht und nicht das was der andere funkt.
Einer dieser Parks ist z.B. der South Luangwa National Park. Hier gibt es zum Glück keine Tour Operator. Die Tierwelt und Landschaft ist mehr als beeindruckend. Hier, wie auch in den südlichen und westlichen Parks in Tansania fährt man auch in offenen Fahzeugen und nicht in den Toyota Konservendosen mit Hochdach.
Nachdenkliche Grüße
Eva&Alfred
www.globenomaden.at
Topobär5'480 Beiträge · seit 200917. Juli 2017 · #17Hallo Eva&Alfred,
Ihr habt aber schon mitbekommen, dass es hier um Selbstfahrer-Touren geht und Eure Anmerkungen deshalb am Thema vorbei gehen?
globenomaden23 Beiträge · seit 201617. Juli 2017 · #18Es geht nicht am Thema vorbei. Es geht um die Mentalität und das Safari Business in Nord Tansania und das man als Selbstfahrer auch andere Erlebnisse haben kann - sowohl in Tansania in anderen Parks oder anderen Ländern. Ich habe eben dort als Selbtsfahrer einfach andere Erlebnisse als diesen "Sichtungswahnsinn" a la Ngorongoro oder Serengeti der Tour Operator voll mit Chinesen und Indern. Ich treffe dort Lodge Autos mit Gästen die eine Menge Geld für diese Safaris ausgeben und sich die Guides daher auch in vielen Dingen anders verhalten.
Ciao
Eva&Alfred
_Matthias_284 Beiträge · seit 201417. Juli 2017 · #19globenomaden schrieb:Durch die Safarikultur in Nord Tansania und Kenya, dass hier zu 90% Tour Operator in den Parks fahren (da die Hotels keine eigenen Fahzeuge haben) ist die Qualtität des Natur Erlebnisses aus unserer Sicht deutlich eingeschränkt. Und das Übelste dabei ist, die Sache mit dem Funk. Das gehörte als erstes abgeschafft. Die fahren ja nur mehr wie die Verrückten zu den einzelnen (Katzen) Sichtungen. Dann stehen dort 20 Autos oder mehr rum. Wer dafür so viel Geld zahlt ist selber schuld, mit Naturerlebnis hat das wenig zu tun. Die Paar ganz wenigen exclusiven und abgelegenen Safari Lodges in der Serengeti sind davon natürlich ausgenommen.
Also dem kann ich keinesfalls zustimmen. Hängt wohl wie immer vom Guide ab. Bei meiner Reise vor 3 Jahren waren wir meistens die einzigen, auch bei Katzen. Andere Fahrzeuge sind dann erst dazu gekommen nachdem unser Guide die Sichtung durchgegeben hat. Und das war eine recht günstige Zeltsafari, nichts exclusives. Und von der Herangehensweise auch nicht anders als in South Luangwa, dort sind die Fahrer auch in Verbindung.
Ich finde generell dieses Selbstfahrer gegen Guides und umgekehrt ziemlich bescheuert, es gibt auf beiden Seiten Rücksichtslose und Freundliche und es gibt keinen Grund sich als Selbstfahrer für was besseres zu halten, es ist einfach nur eine andere Art zu reisen, jeder wie er will.
franzastische Reisen, Fotos und mehr -
https://franzastisch.de
SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201517. Juli 2017 · #20Noch zum Wort "Alptraum" im Titel: auf English "nightmare" und dieses Wort brauchen wir viel wenn es Probleme gibt oder wenn Sachen nicht klappen.
Zum Beispiel, "this traffic is a nightmare" oder "understanding the TANAPA website is a nightmare"
Habe ich halt frei auf Deutsch übersetzt aber es scheint dass der Ausdruck " Alptraum" auf Deutsch eine viel stärkere connotation hat als auf English, da einige Schreiber mich darauf aufmerksam gemacht haben.