Ausflugsbeginn

19 Antworten · 3'104 Aufrufe · gestartet 18. Apr. 2017 von Britta68
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Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #1
Hallo zusammen,

wir werden im Juli zum ersten Mal für 12 Tage Namibia unsicher machen, oder es uns?! 🤪
Naja, uns und unsere Route hatte ich ja schon mal vorgestellt. Jetzt am am Wochenende kam die Frage auf, wann man (also wir) morgens losfahren. Mein Bruder sah sich schon um 8 Uhr reisefertig im Auto sitzen, mein Mann war um diese Zeit beim Frühstück und unsere Tochter wähnte sich im Bad. 🤩

Was denkt ihr ist realistisch, wenn man einen Ausflug macht und das Zimmer behält und was ist denkbar, wenn man weiterreist?

Mir ist klar, dass es von der Tagesetappe abhängt. Wir möchten auch gern die Morgentour zum Sossousvlei von der Hoodia Desert Lodge aus machen und wissen, dass wir dazu ca. 5.30 h losfahren. Aber ansonsten, was kann man an Uhrzeit planen? Aufstehen, Auto packen, in Ruhe frühstücken, bezahlen, auschecken, Pipi machen, ... (Reihenfolge variabel).

Vielen Dank!
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
33,1k Beiträge · seit 200618. Apr. 2017 · #2
Hallo Britta68,

pauschal ganz schwer zu sagen. Aber grundsätzlich dreht sich hier das meiste rund um die Sonne. Man steht mit dieser auf und geht mit dieser ins Bett. Game Drives finden z.B. immer rund um den Sonnenaufgang statt etc.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'391 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #3
Hallo Britta,
wir haben es letztes Jahr ruhiger angehen lassen und waren meistens gegen 8 beim Frühstück. Natürlich nicht bei gebuchten Ausflügen.
Schau mal in meinen Reisebericht, vielleicht hilft Dir das.

Viele Grüße aus dem verschneiten Tirol
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
16,9k Beiträge · seit 201218. Apr. 2017 · #4
Britta68 schrieb:Aber ansonsten, was kann man an Uhrzeit planen? Aufstehen, Auto packen, in Ruhe frühstücken, bezahlen, auschecken, Pipi machen, ... (Reihenfolge variabel).
Aufstehen, wenn keine besonderen Ausflüge anstehen, liegt bei uns so zwischen 6-7 Uhr, spätester Frühstückstermin ist um 8 Uhr. Maximale Abfahrtzeit wäre dann um 9.30 Uhr, damit man vom nächsten Ziel noch etwas hat.

LG
Logi
Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #5
Danke euch für eure Einschätzungen.

Meine Idee ist es ca. 7 Uhr aufstehen, Koffer packen, frühstücken, Auto einladen... 9 Uhr los. 🙂
Würde sich ja mit euren Erfahrungen decken.

Wie viele Stunden seid ihr so unterwegs am Tag? Wie viele/lange Pausen plant ihr ein?
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
1'667 Beiträge · seit 201118. Apr. 2017 · #6
Hallo Britta,

die Fragen kann Dir doch keiner beantworten. Steh doch einfach so auf, wie es Dir gefällt.

Wir sind z.B. immer kurz vor Sonnenaufgang wach und fahren selten nach 7.00 Uhr ab. Wir sind aber auch um 8.30 Uhr auf der Skipiste und schlafen auch daheim nicht länger als bis max. 7.30 Uhr.

Freunde von uns gehen nie vor 11.00 Uhr auf die Skipiste. Meine Nachbarin schläft min. bis 10.00 Uhr jeden Tag.

Wer ist nun zufriedener ?

Einziger Rat: die Tage in Namibia sind kurz. Es lohnt, sich dem anzupassen und aufzustehen, wenn es hell wird. Dann habt
ihr mehr Zeit für Aktivitäten. Im Dunkeln kann man nicht viel machen und schon garnicht autofahren.
Die meisten Lodges bieten Frühstück sowieso sehr früh an und viele Aktivitäten starten schon bei Sonnenaufgang.
Man gewöhnt sich aber auch sehr schnell daran, früh aufzustehen und entsprechend früh ist dann der Tag auch zu Ende.

Viel Spaß in Namibia

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
5'538 Beiträge · seit 200818. Apr. 2017 · #7
Hallo Britta,

Morgenstund ist aller Laster Anfang. So oder zumindest so ähnlich fängt ein altes deutsches Sprichwort an. Und so ist das auch in Namibia. Eine alte Freundin von uns hat uns 2001 besucht und wir hatten jeden Morgen Probleme, sie aus dem Bett zu bekommen.
Als sie uns Jahre später wieder besuchte, war sie morgens immer die Erste. Als ich sie fragte, was passiert sei, sagte sie uns: "Wer nicht mit der Sonne aufstehen kann, hat Namibia nicht verdient." Hart, aber richtig. Als Erste frühstücken, als Erste abfahren und als Erste die spielenden Löwenbabies beobachten. Und in der Wüste als Erste das herrliche Licht- und Schattenspiel der noch unberührten Dünen fotografieren und als Erste am frühen Nachmittag den Pool in der Lodge genießen, den Tag Revue passieren und das Erlebte sacken lassen.

Eine Ausnahme bilden meine Ausflüge ins Sossusvlei. Da starte ich lieber mittags, wenn der Run vorbei ist und nur noch wenige Touristen dort sind. Außerdem fotografiere ich diese Dünen im warmen Nachmittagslicht.

Liebe Grüße
Gerd
938 Beiträge · seit 201318. Apr. 2017 · #8
Hallo Britta,

ich gebe meinen Senf auch noch dazu. Ich bin eher der typ später Aufstehen und langsam den Tag starten.
In Nambia, wie schon einige geschrieben haben, vor Sonnenaufgang wach (war im März so gegen 6:30 Uhr) und auf jeden Fall den Sonnenaufgang anschauen. Möglichst von einer Erhebung aus. Das Licht am Morgen ist am schönsten.

Wenn ihr in Mushara seit, geht der Moringgamedrive so los, dass ihr zu Sonnenaufgang am Tor seit, vorher darf das Auto nämlich nicht rein, später sollte es aber auch nicht sein. Es gibt dann einen kleinen Kaffee und an irgend einem Wasserloch dann ein super Frühstück (falls sich nichts geändert hat). Da loht es sich früh rauszukommen. Gerade im Etosha.

Wie andere auch schon bemerkt haben, Abends geht es selten sehr lange, da es früh dunkel wird. Nach dem Dinner noch einen Absacker und ab in die Heia. Dann geht das am Morgen mit dem Aufstehen ganz gut.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
1'567 Beiträge · seit 201518. Apr. 2017 · #9
Hallo Britta,

wir waren im Juli mit Familie in Namibia. Zu Hause schlafen wir in den Ferien auch gerne mal länger... 😉
Dort angekommen haben wir unseren Erwachsenen-Schlafrythmus aber ganz schnell dem unserer beiden Söhne angepasst, d.h. wir lagen alle spätestens gegen 21 Uhr im Bett und waren morgens dafür zeitiger wieder auf. 🤩
Unseren Ausflug ins Dead Vlei haben wir aber erst gegen 9 Uhr begonnen und standen um 12.15 Uhr fast alleine im Vlei. Uns kamen die Menschenmassen entgegen, als wir durch den Sand Richtung Vlei stapften. Wir fanden es so total angenehm. Uns fehlte zwar das Morgenlicht, aber die Atmosphäre in der fast menschenleeren Senke war dafür unbeschreiblich.

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Ich würde an eurer Stelle einfach erstmal ankommen und dann schauen, was für euch am besten ist. Für uns war es ganz wichtig, dass alles so stressfrei wie möglich bleibt... Schließlich sind wir im Urlaub! 😎

Gruß

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
204 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #10
Als sonst bekennender Langschläfer änderte sich mein Tagesrhythmus in Namibia dramatisch. Vor Sonnenaufgang aufstehen um das Morgenlicht und die Tiere zu genießen, spätestens um 21Uhr zu Bett, evtl noch ein Hörbuch auf die Ohren.
Das hätte ich vor der Reise, außer im Etosha so nicht gedacht, aber irgendwie passt man sich der auf und untergehenden Sonne an. Ich denke, ihr werdet diese Erfahrung auch machen
LG
Traute
727 Beiträge · seit 200818. Apr. 2017 · #11
Hallo Britta,

im Juli ist es ca von 6:30 bis 17:30 hell. Wenn man erst um 11 Uhr losfahren würde, würde man ja quasi den halben Tag verschenken. Man gewöhnt sich aber sehr schnell an den geänderten Tagesrythmus, da man abends fast automatisch früher zu Bett geht.

Gruß

Dino
Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #12
Hallo Andreas,

Wir geben alles! 😎

Wir sind in Mushara Outpost. Bieten die so etwas auch an? Muss ich vorbuchen? Wie viele Leute sind dann dabei?
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #13
Bollito schrieb:Als sonst bekennender Langschläfer änderte sich mein Tagesrhythmus in Namibia dramatisch. Vor Sonnenaufgang aufstehen um das Morgenlicht und die Tiere zu genießen, spätestens um 21Uhr zu Bett, evtl noch ein Hörbuch auf die Ohren.
Das hätte ich vor der Reise, außer im Etosha so nicht gedacht, aber irgendwie passt man sich der auf und untergehenden Sonne an. Ich denke, ihr werdet diese Erfahrung auch machen
LG
Traute
Vielen Dank! Das macht Mut! 🙂
Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #14
Vielen Dank für die zahlreichen und meist mutmachenden Antworten aufgrund eurer Erfahrungen.

Dann lag mein Bruder gar nicht soo falsch, um 8 Uhr im Auto zu sitzen. Vielleicht gehen wir ja auch vor dem Frühstück schon etwas begucken wie z.B. Sonnenaufgang, Tiere...! 🙂
Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #15
Sasa schrieb:Hallo Britta,
wir haben es letztes Jahr ruhiger angehen lassen und waren meistens gegen 8 beim Frühstück. Natürlich nicht bei gebuchten Ausflügen.
Schau mal in meinen Reisebericht, vielleicht hilft Dir das.

Viele Grüße aus dem verschneiten Tirol
Sasa
Lese mich mal durch. Vielen Dank!
873 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #16
Britta68 schrieb:
Wir sind in Mushara Outpost. Bieten die so etwas auch an? Muss ich vorbuchen? Wie viele Leute sind dann dabei?
Ja, die bieten "so etwas" an: https://www.mushara-lodge.com/de/mushara-outpost/mushara-outpost-rates
Vorbuchen? Einfach ein paar Tagen vorher anrufen
Wie viele Leute? Kommt drauf an, wie viele sich angemeldet haben
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
Themenstarter38 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #17
Yoda911 schrieb:
Britta68 schrieb:
Wir sind in Mushara Outpost. Bieten die so etwas auch an? Muss ich vorbuchen? Wie viele Leute sind dann dabei?
Ja, die bieten "so etwas" an: https://www.mushara-lodge.com/de/mushara-outpost/mushara-outpost-rates
Vorbuchen? Einfach ein paar Tagen vorher anrufen
Wie viele Leute? Kommt drauf an, wie viele sich angemeldet haben
Vielen Dank!
Habe gerade mal nachgesehen. Wir sind zwei Nächte in der Mushara Outpost. Sollte man beides unternehmen? Nachmittags und morgens? Ich hatte überlegt einen Tag selber reinzufahren in den Etosha und am nächsten Tag durch und zur nächsten Unterkunft (Im EP war nichts mehr frei für uns). Bin aber für Ideen und Vorschläge dankbar.
938 Beiträge · seit 201318. Apr. 2017 · #18
Hallo Britta

ja Mushara bietet in allen Unterkunftskategorien alles an. Im Outpost sind tendenziell weniger Leute wie in der Lodge, aber voll kann es trotzdem werden (wir hatten aber immer Glück und ausser uns zwei waren nie mehr als nochmal 3 Leute an Bord).

Wir machen oft (wenn man rechtzeitig ankommt) gleich am ersten Abend eine Sundowner oder Abendsafari. Meist dann noch die Morgentour. Danach "wissen" wir auch wo es sich lohnt hinzufahren und den Rest machen wir allein.
Vorbuchen braucht man nicht, da m.E. genug Autos für alle Gäste da sind, einfach gleich beim einchecken klären was man will.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2017
5'538 Beiträge · seit 200818. Apr. 2017 · #19
Hallo Britta.

ich würde in der Etosha immer selbst fahren. Kauf Dir die Etosha-Broschüre mit allen Wasserlöchern und Wegen. Das ist ganz easy. Und andere Wege als Du darf der Guide auch nicht fahren.

Liebe Grüße
Gerd
938 Beiträge · seit 201319. Apr. 2017 · #20
Hallo Gerd,

da hast Du völlig recht. Nur mir als Fahrer und Fotograf gefällt es hin und da einfach nur mitzufahren. Und die Guides der Mushara sind sicher besser als der Durchschnitts-NWR Fahrer. Zudem haben sie Funk und sehen Sachen, an denen ich vorbeigefahren wäre.
Die Mischung machts in meinen Augen.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns