Champagner8'742 Beiträge · seit 201015. Sept. 2017 ·
KarstenB schrieb: tolle Erlebnisse hattet Ihr im Krater, von denen Dir auch wunderschöne Fotos gelungen sind. Besonders witzig fand ich den Büffel mit je einem Madenhacker pro Nasenloch. Karsten
Karsten, da bin ich ganz deiner Meinung - und ich musste auch beim erwähnten Foto breit grinsen!
Topobär schrieb:
Bei dem Wetter ist das Fotografieren natürlich nicht so einfach, aber ein Bild wollte ich schon mitnehmen, denn Löwen im Regen machen immer einen so niedlich bedröppelten Eindruck.
In der Tat - diese heruntergeklappten Ohren.... 🤪 😄 !
Und dann noch der Serval....hmmmm, so ein paar Katzen sind schon auch was Nettes 😕 - da bin ich fast ein bisschen neidisch!
Hallo Thomas, vielen Dank für den Bericht und die schönen Bilder. Seid ihr beiden wieder in Hermannburg beim Nordtreffen? Ich würde gerne noch mehr von Euch über Tansania als Selbstfahrer erfahren. Leider sind wir auf die Ferien angewiesen und da ist es evtl. Gar nicht sinnvoll damit zu liebäugeln Viele Grüße auch an Katrin Sasa
TopobärThemenstarter5'483 Beiträge · seit 200915. Sept. 2017 ·
@Karsten: Von Touristenmassen konnte wirklich keine Rede sein. Klar war am Picknickplatz einiges los. Da standen so 20-30 Fahrzeuge. Im Krater hat sich das aber gut verteilt. Zu den Regeln, die uns bei der Einfahrt in den Krater mitgeteilt wurden zählte auch, dass maximal 3 Fahrzeuge bei einer Sichtung stehen sollen. Daran wurde sich auch gehalten. Mit uns standen nie mehr als 2 Fahrzeuge. Oftmals waren wir auch ganz allein.
@Bele: Wenn Du ausgiebig Katzen sehen willst, führt auf Dauer kein Weg am Northern Circuit in Tansania vorbei. Vögel gibt es da auch reichlich. Vom Wetter her während der Sommerferien auch besser geeignet als das südliche Afrika im zum Teil doch recht kalten Südwinter.
@Sasa: Ja, wir werden auch nach Herrmansburg kommen. Wie ich schon bei Bele schrieb: Von der Jahreszeit her ist Tansania während der Sommerferien besser geeignet als das südliche Afrika.
KarstenB2'400 Beiträge · seit 201115. Sept. 2017 ·
Hallo Thomas, Du schreibst: "Klar war am Picknickplatz einiges los. Da standen so 20-30 Fahrzeuge." Auf Deinem Foto ist aber nicht ein einziges zu sehen. Und unter dem Baum sitzt auch kein Mensch mit seinem Hühnerbein (also nicht seinem eigenen, sondern dem aus der Lunchbox 🤩 ). Habt Ihr den Leuten Haue angedroht, wenn sie sich aufs Foto drängeln? 😗 LG, Karsten
Champagner8'742 Beiträge · seit 201015. Sept. 2017 ·
Topobär schrieb: @Bele: Wenn Du ausgiebig Katzen sehen willst, führt auf Dauer kein Weg am Northern Circuit in Tansania vorbei. Vögel gibt es da auch reichlich. Vom Wetter her während der Sommerferien auch besser geeignet als das südliche Afrika im zum Teil doch recht kalten Südwinter.
Das Problem ist, dass der Weg zuvor an meinem Konto vorbei führen müsste 🤩 😈 😗 😄 😄 😄 Das mit dem Wetter hab ich schon öfters gehört - wobei wir diesen August in NAM/BOT wirklich ein Riesenglück damit hatten! Aber ich werde den Northern Circuit in meine To-do-Liste mit aufnehmen 😉
TopobärThemenstarter5'483 Beiträge · seit 200918. Sept. 2017 ·
KarstenB schrieb:Hallo Thomas, Du schreibst: "Klar war am Picknickplatz einiges los. Da standen so 20-30 Fahrzeuge." Auf Deinem Foto ist aber nicht ein einziges zu sehen. Und unter dem Baum sitzt auch kein Mensch mit seinem Hühnerbein (also nicht seinem eigenen, sondern dem aus der Lunchbox 🤩 ). Habt Ihr den Leuten Haue angedroht, wenn sie sich aufs Foto drängeln? 😗 LG, Karsten
Hallo Karsten, die Fahrzeuge drängeln sich nicht mehr wie früher alle auf dem engen Raum zwischen Baum und Toilettengebäude. Es wird jetzt ein min. 500m breiter Uferstreifen als Picknickplatz genutzt, so dass sich Fahrzeuge und Menschen besser verteilen.
TopobärThemenstarter5'483 Beiträge · seit 200922. Sept. 2017 ·
31.Tag (Mo. 23.01.2017) Mto wa Mbu – Arusha 183km
Da wir bereits gestern unser Gepäck für den Rückflug gepackt hatten und dieser erst am Abend startet, konnten wir noch einen schönen Ausflug in den Lake Manyara National Park unternehmen.
Gleich nach der Einfahrt überquert man einen klaren Bach, an dem sich gerade eine Gruppe Paviane aufhielt. Während einige das frische Wasser tranken, nutzen andere die Gelegenheit und dockten gleich mal an die beim Trinken erhobenen Hinterteile an. Praktisch denkende Tiere, diese Paviane. 😎 Aber wahrscheinlich müssen die rangniederen Männchen jede Gelegenheit nutzen, wenn der Boss mal nicht aufpasst.
Nur wenige 100m später standen wir im Stau. Eine Herde Elefanten stand mitten auf der Straße und fraß. Dabei ließen sie sich durch die Autos in keinster Weise stören. Aus dem Grundwasserwald mit seinem dichten Unterholz tauchten rechts und links von uns immer mehr Elefanten auf. Zum Glück sind die Elefanten hier im Nationalpark extrem entspannt. So störten sich die Dickhäuter überhaupt nicht an den Fahrzeugen, sondern gingen kreuz und quer zwischen den Autos spazieren. Dabei waren auch zahlreiche Elefantenkühe, die Jungtiere mit sich führten. Highlight dabei war ein erst wenige Tage altes Elefantenbaby, das noch ganz tapsig auf den Beinen war. Bei dieser Begegnung gingen die Elefanten oftmals so dicht an unserem Auto entlang, dass man nur den Arm hätte ausstrecken brauchen, um sie zu streicheln. Ich bewundere Kathrins Selbstbeherrschung, dass sie das unterlassen hat.
Als die Elefanten in den Wald abziehen, machen wir uns auf den Weg zum Picknickplatz an den Hotsprings. Unterwegs können wir feststellen, dass jetzt auch hier die Zeit der Gnu-Geburten angebrochen ist. In der Ferne sehen wir mehrere neugeborene Kälber.
Als Abschluss des Tages besuchen wir noch einmal die Hippopools. Das ist die Brackwasser-Region, wo die Bäche aus dem Hochland in den Salzsee fließen. Hippos haben wir nicht gefunden, aber dafür jede Menge Vögel. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch für eingefleischte Birder ein besonderer Ort ist. Selten konnte ich solche Massen und auch so viele unterschiedliche Arten an Wasservögeln beobachten wie hier. Dazu kommt man noch sehr nah ran, da der Fahrweg sich meist direkt an der Wasserkante entlangschlängelt.
Dann hieß es leider Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg nach Arusha, wo wir mitten in der Rushhour ankamen. Das Fahren war hier anstrengender als in Daressalam. Wir brauchten 1h in der Stadt, um zu unserem Vermieter zu gelangen.
Die Fahrzeugrückgabe verlief dann sehr kooperativ und pragmatisch. Wir hatten nach der unfreiwilligen Badeaktion von Kathrin bei der Wasserfallwanderung leider keine lesbaren Quittungen mehr, um unsere Ausgaben für den Ersatzreifen und das Schweißen nachzuweisen. Gleichzeitig war da noch die Beule, vom Reifenwechsel. Mit dem Vorschlag, die Beule mit unseren Ausgaben zu verrechnen konnten wir gut leben.
Der Shuttle zum Flughafen stand dann auch schon bereit. Dort angekommen hieß es Abschied nehmen. Während Kathrin und ich nach Hause fliegen mussten, hatten Hans und Hedda noch eine Woche Sansibar vor sich.
So, das wars. Mit Abschluss dieses Reiseberichtes ist auch diese Reise endgültig Geschichte und es heißt nach vorne schauen. Wir werden ganz sicher wiederkommen. Die Idee für die nächste Reise nach Tansania ist es, sich für 4 Wochen nur auf den Bereich des Northern Circuits zu fokussieren. Vorher werden wir aber über den Jahreswechsel 2018/2019 für fast 8 Wochen durch Namibia und Botswana Reisen um dabei all unsere Highlights dieser beiden Länder auf einer Reise zu besuchen und auch den einen oder anderen weißen Fleck auf unserer Reiselandkarte mit Farbe zu versehen.
Ich hoffe Euch hat der Bericht gefallen. Meine größte Hoffnung ist, dass sich auch andere Reisende inspiriert fühlen, Tansania als Selbstfahrer auf eigene Faust zu erkunden. Es ist viel einfacher, als die meisten denken. 🙂
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201422. Sept. 2017 ·
Hallo Thomas,
Vielen Dank für den schönen Bericht der so einige schöne Erinnerungen geweckt har 🙂
Deine auch schon an anderer Stelle erwähnte Ermutigung, Tansania auch als Selbstfahrer zu bereisen ist abgespeichert 😉 Sollten wir die nächste Reise dorthin planen, werden wir tatsächlich darüber ernsthaft nachdenken!
Eure nächste Reise steht ja quasi schon vor der Tür-Euch eine tolle Reise! Ich freue mich schon auf den Bericht!
und vielen Dank für diesen schönen Reisebericht! Bin mal gespannt wer von uns zuerst in Tansania's Norden ist...bei uns ist noch immer ein Hin und Her zwischen Tansania und Uganda...aber beides mit Sansibar!
KarstenB2'400 Beiträge · seit 201122. Sept. 2017 ·
Hallo Thomas,
danke für Deinen Sehnsucht weckenden RB mit so vielen schönen Fotos, die ebensolche Erinnerungen geweckt haben. LG aus dem leicht bewölkten HH, Karsten
H.Badger1'834 Beiträge · seit 201622. Sept. 2017 ·
Hallo Thomas,
vielen Dank für den informativen, sehr ausführlichen und schön bebilderten Reisebericht. Tansania ist ja das Land Ostafrikas, das uns noch fehlt. Und dein Bericht macht noch einmal richtig Lust darauf, es zu bereisen - ggf. sogar als Selbstfahrer, was wir uns in Kenia und Uganda damals nicht getraut haben.
Hallo Thomas, ich habe noch einmal schnell die letzten Seiten durchgeschaut. In einer Woche sind wir bereits in Arusha, dann geht es los. Ich hoffe, auch so schöne Erlebnisse haben zu können. Vielen Dank für deinen Bericht, deine Worte und die Bilder. Sie steigern das Fernweh!
hab gestern Abend die letzten Teile Deines Reiseberichtes gelesen und möchte mich heute bei Dir bedanken. Schöne Bilder hast Du mitgebracht, viel habt Ihr erlebt, es war eine tolle Reise.
Dein Schlußwort hab ich natürlich auch genau gelesen:
Vorher werden wir aber über den Jahreswechsel 2018/2019 für fast 8 Wochen durch Namibia und Botswana Reisen
... also nur mal so am Rande, bei uns dauert der Jahreswechsel grad mal ein paar Tage. Und bei Euch dauert er 8 (i.W. ACHT !!!) Wochen?!? 🤢 🤩 🙂
Aber egal - bei 8 Wochen hast Du dann viel zu berichten und darauf freue ich mich schon heute.
TopobärThemenstarter5'483 Beiträge · seit 200916. Okt. 2017 ·
Moin,
das freut mich riesig, dass auch Euch Reiseprofis mein Bericht gefallen hat.
Auf unsere lange Reise durch Namibia und Botswana freuen wir uns auch ganz besonders, denn über einen so langen Zeitraum waren wir auch noch nie unterwegs. Leider ist es dafür aber auch noch recht lange hin, bis es endlich losgeht. Ein wenig Vorfreude kommt natürlich schon dadurch auf, dass wir bereits voll in der Planung sind. Die Strecke steht und der Bushcamper ist auch schon gebucht. In Kürze werden wir dann die Campsites in Botswana klar machen, denn dass ist immer ein Engpass.
Champagner8'742 Beiträge · seit 201016. Okt. 2017 ·
Hallo Thomas,
auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen Bericht - manche Destinationen kann ich mangels Zeit, Geld und/oder Reisepartner (vorerst) nur virtuell bereisen und bin daher besonders dankbar, wenn ich hier guten Lesestoff dazu finde 🙂 !
Wie viele andere bin ich jetzt schon vorfreudig gespannt auf deinen langen Namibia/Botswana-Bericht, zuerst dachte ich ja, dass es schon in ein paar Wochen losgeht, aber jetzt habe ich mal genauer hingeschaut: 18/19 😵 . Okay, dann ist die Vorfreude um so länger 😄 ! Ich drücke euch die Daumen für die Buchungen - vielleicht kannst du ja mal irgendwo die geplante Route posten oder mir als PM schicken, ich sterbe ja immer sehr leicht vor Neugier 🤩 🤪 !
GEgernotlienz3 Beiträge · seit 201706. Dez. 2017 ·
Hallo! Du scheinst einige Afrika-Erfahrung zu haben. Ich werde ab Ende Februar von Namibia nach Kenia fahren. Kennst du die Route, hast du Erfahrungen? gernot
TopobärThemenstarter5'483 Beiträge · seit 200907. Dez. 2017 ·
Hallo Gernot, der größte Teil der Strecke, d.h. Zambia und Malawi sind leider auch bei mir noch weiße Flecken auf der afrikanischen Landkarte.
In Tansania bietet sich die Strecke über Iringa, Dodoma und Arusha an. Das ist eine bis auf 20km durchgehend gut ausgebaute Asphaltstraße. Je nach dem, wie viel Zeit Ihr in Tansania verbringen wollt, gibt es jede Menge sehenswertes entlang dieser Strecke. Auf Details verzichte ich zunächst an dieser Stelle, da ich nichts über Eure Interessen und Zeitrahmen kenne. Das gleiche gilt auch für die weitere Strecke ab Arusha.