CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201621. Aug. 2016 · #1
Hallo, ich habe mich hier gerade eben angemeldet, da ich mit meiner Reiseplanung nicht recht vorankomme...Bin also für Tipps sehr dankbar.
Ich bin im Feb/Mrz 2014 in Südafrika (+ Vic Fälle) gewesen, und da hat mich das Afrika-Fieber gepackt. Ich möchte gern im nächsten Jahr wieder ins südliche Afrika fahren, diesmal mit meiner Familie. Dabei sind wir auf die Schulferien angewiesen. Als Reisezeiten kommen infrage: - Ende Juni/Anfang Juli - die ersten beiden Oktober-Wochen.
Ich bin ambitionierter Hobby-Natur-Fotograf, das richtige Licht und die richtige Stimmung sind mir wichtig. Landschaften und Tiere fotografiere ich beides gern.
Mögliche Ziele: - Namibia mit Kalahari, Keetmannshoop, Sossusvlei, Swakopmund und Etosha. - Namibia mit Sossusvlei, Swakopmund, Etosha und (dann per Flug) Chobe (Kasane). - Namibia: mit dem Auto von Windhuk über Etosha Richtung Caprivi bis Chobe (Kasane). - Oder doch Südafrika? Krüger und Kwazulu Natal? - Chobe (oder Caprivi) würde mich schon sehr interessieren. Vor allem Elefanten und Krokodile. Vielleicht ließe sich das Feuchtgebiet um Chobe gut mit dem trockenen Namibia kombinieren...
Folgende Dinge (unsortiert) schwirren mir duch den Kopf: - im Juni/Juli ist es morgens und abends recht kalt. - im Juni/Juli sind die Flüge und auch die Unterkünfte um einiges günstiger als im Oktober. - im Juni/Juli kann ich im Vergleich zum Oktober auch ein paar Tage länger unterwegs sein, da diese Zeit in die Sommerferien fällt. - für Tierbeobachtung sind die Monate von Mai bis Oktober gut geeignet. Allerdings sind nach meinen Recherchen viele richtig gute Fotos in den anderen Monaten von November bis April entstanden. Vielleicht wirken die Fotos, die in dieser Zeit aufgenommen werden, etwas lebendiger. Vielleicht ist das Licht auch besser. - Juni/Juli sind zwar gute Monate für Tierbeobachtung im Krüger NP, aber auch für Fotografie? Die blätterlosen Bäume wirken etwas trist... - Weiß jemand, ob der Kgalagadi TP für den genannten Zeitraum eine gute Option wäre? Auf dem Weg dorthin liegt (in Namibia) die Kalahari Game Lodge - scheint auch interessant zu sein. - Zu welcher Jahreszeit kann man die Köcherbäume am besten fotografieren? - Neben echten Wildlife-Fotos würde ich auch gern Raubkatzen in einem Schutzprojekt fotografieren. Also sowas wie africat oder Cheetah Conservation. Irgendwo habe ich auch etwas über Düsternbrook gelesen. Hat hier jemand eine Empfehlung?
Besten Dank im Voraus!
Hoffentlich habe ich das hier in das richtige Unterforum gepostet...
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200721. Aug. 2016 · #2
Hallo Civilized,
willkommen im Forum!
Eine Menge Fragen - aber es fehlt noch die Info, ob ihr in Lodges oder Gästefarmen übernachten wollt oder campen.
Nimm die Reisezeit, wo ihr am längsten unterwegs sein könnt - für nur 14 Tage, da bleibt dir nicht viel Zeit um alles zus sehen, was ihr wollt. Wenn du uns sagen kannst, wie und wie lange du unterwegs sein wirst, bekommst du sicherlich auch gute Tipps.
Bis dahin liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Namibia: mit dem Auto von Windhuk über Etosha Richtung Caprivi bis Chobe (Kasane).
das würde ich machen, wenn es Dir zu 95% um die Tierwelt geht: 4 Tage Etosha, 5 Tage Caprivizipfel, 3 Tage Chobe, 2 Tage für An-/Abreise.
- im Juni/Juli ist es morgens und abends recht kalt.
richtig, nicht aber je weiter Du nach Norden kommst.
- im Juni/Juli sind die Flüge und auch die Unterkünfte um einiges günstiger als im Oktober.
viele Unterkünfte in Namibia haben keine Saisonpreise; es ist eher bei Flügen und Mietwagen der Fall.
- im Juni/Juli kann ich im Vergleich zum Oktober auch ein paar Tage länger unterwegs sein, da diese Zeit in die Sommerferien fällt.
bedenke aber auch, dass im Winter die Tage kürzer sind - Du hast dann etwa 12 Stunden Tageslicht, gegenüber 14+ im Oktober.
- für Tierbeobachtung sind die Monate von Mai bis Oktober gut geeignet. Allerdings sind nach meinen Recherchen viele richtig gute Fotos in den anderen Monaten von November bis April entstanden. Vielleicht wirken die Fotos, die in dieser Zeit aufgenommen werden, etwas lebendiger. Vielleicht ist das Licht auch besser.
vielleicht weil es dann grün sein kann?
- Zu welcher Jahreszeit kann man die Köcherbäume am besten fotografieren?
Grundsätzlich hast Du die klarste Luft im Winter... deshalb kommen dann auch die ganzen Astronomen hierher.
- Neben echten Wildlife-Fotos würde ich auch gern Raubkatzen in einem Schutzprojekt fotografieren. Also sowas wie africat oder Cheetah Conservation. Irgendwo habe ich auch etwas über Düsternbrook gelesen. Hat hier jemand eine Empfehlung?
Da gibt es viele Angebote. Die von Dir genannten, aber auch Harnas, Naankuse, Naankuse Kanaan etc.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201621. Aug. 2016 · #4
Besten Dank, Christian! Guter Hinweis, dass die Tage im Oktober länger sind! Dein Reisevorschlag 4 Tage Etosha, 5 Tage Caprivizipfel, 3 Tage Chobe, 2 Tage für An-/Abreise gefällt mir schon gut. Allerdings bin ich mir noch unsicher, wie lohnenswert der Caprivi-Zipfel ist. Ich hatte irgendwo gelesen, dass Caprivi eine günstige Alternative zu Botswana darstellt. Andererseits hatte ich gelesen, dass Caprivi deutlich weniger spannend ist als Chobe. Ich weiß also nicht so genau, was mich im Caprivi-Zipfel tatsächlich erwartet. Ob ich hier auch schon Krokodile, Hippos und Elefanten sehen kann. Oder Affen, die meine Kinder gern sehen möchten.
Du hast geschrieben, dass die Temperaturen steigen, um so mehr man richtig Norden reist. Mit welchen Temperaturen kann ich denn im Juni/Juli z.B. im Caprivi-Zipfel rechnen? Tagsüber bis 25° und nachts so um 8°, hatte ich irgendwo gelesen.
Ist einer der Anbietern africat, Cheetah Conservation, Düsternbrook oder den von Dir genannten Harnas, Naankuse oder Naankuse Kanaan besonders zu empfehlen oder hervorzuheben? Mich würden in erster Linie Leoparden und Geparden interessieren, aus fotografischer Sicht sollten die Tiere keine Halsbänder fürs Radio-Tracking tragen...
Jambotessy: was die Unterkunft angeht, würden wir Lodges oder Gästefarmen bevorzugen. Übertriebenen Luxus brauchen wir nicht, das gesparte Geld geben wir lieber für gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten, z.B. eine Pirschfahrt aus. Für meine Kinder wäre es aber schon toll, wenn die Unterkünfte einen Pool hätten. Wobei ich mich ein bisschen frage, ob die Pools im Juni/Juli überhaupt warm genug sind, wenn die Temperaturen nachts so runtergehen... Bei der Reisezeit schwanken wir noch zwischen Juni/Juli oder Oktober. Im Oktober würden wir in den Herbstferien fahren, also 14 Tage. Im Juni/Juli sind wir zeitlich nicht so limitiert, d.h. hier kämen auch z.B. 16 Tage in Frage.
Die größte Unklarheit gibt es noch bei der Reisezeit. Eigentlich würde ich den wärmeren Oktober favorisieren, auch weil dann bei uns zuhause langsam das Schmuddelwetter losgeht. Aber im Juni/Juli sind die Flugpreise anscheinend erheblich günstiger: ich habe Hin- und Rückflug für insgesamt ~750EUR (pro Person) gefunden, im Oktober (kann man ja jetzt noch nicht buchen) habe ich von zu erwartenden Preisen um 1250EUR gelesen, also bei einer vierköpfigen Familie sind das dann schon 2000EUR Preisunterschied.
ich hatte irgendwo gelesen, dass Caprivi eine günstige Alternative zu Botswana darstellt. Andererseits hatte ich gelesen, dass Caprivi deutlich weniger spannend ist als Chobe.
ich finde den Caprivizipfel deutlich besser als Chobe/Moremi. Es ist preiswerter, viel weniger Touristen und im Prinzip das gleiche Erlebnis "in klein". Ich war häufig in Botswana und kann eigentlich keinen Grund nennen warum man da hin muss. Zuletzt habe ich die Chobe Riverfront von Namibia und Botswana aus erlebt (und vom Hausboot in der Mitte) und da war ich geschockt darüber, wie viele Touristen (neben Elefanten) sich auf Botswana-Seite tummelten. Aber es ist rein subjektiv - viele finden Botswana einen Traum. Da ich aber auch nicht campe und die Lodges im Okavango-Delta preislich doch eher gehoben sind, ist der Caprivi für mich persönlich deutlich interessanter.
Beste Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200721. Aug. 2016 · #6
Hallo Christian,
zu Unterkünften kann ich dir leider nichts sagen- wir sind zu 99% Camper. Ich habe für Ende Sept. 16 nur 600 EUR p.P. Air Namibia bezahlt-da hatte ich sicher viel Glück und habe auch keine Schulferien bei Hin-und Rückflug. Von den Temperaturen/Pool her würde ich Oktober bevorzugen. Bei so wenig Zeit (ob 14 od. 16 Tage) ist TravelNamibias Vorschlag optimal!
Der Caprivi ist schon interessant, wenngleich er mit der Tierdichte an der Chobe-Reverfront nicht mithalten kann. Er ist eben anders, gut gefällt mir immer wieder der kleine Mahangu Park. In Divundu findest du auch einige gute Übernachtungsmöglichkeiten, dann ist auch der Mudumu da. 1 Ü finde ich allerdings ausreichend, wenn man nicht noch in den Mamilli fährt. In Kasane/Kazungula kann man es auch noch 1 Nacht länger aushalten, evtl. noch die Vic Falls einplanen. Das Senyati Camp ist mit seinen Selbstversorger Chalets sehr schön, hat aber keinen Pool, dafür ein wunderschönes Wasserloch. Im Oktober hatten wir bisher immer richtig viele Elefanten, Büffel, Giraffen ... Wenn du da ein Waterwhole Chalet buchst laufen dir die Tiere schon fast über die Terrasse. Nachts hatten wir bisher auch fast immer Löwengebrüll und Hyänengekicher.
Grüße Jambotessy
Mehr wirst du aber nicht dazu nehmen können, sonst wird es zu stressig.
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
kalachee1'059 Beiträge · seit 200622. Aug. 2016 · #7
Hallo Christian(s)
Also ein »richtiger« Tierfotograf lichtet sicher keine Raubkatzen in Käfigen/ Gehegen ab. 😛 😉
Spass beiseite: die Zambezi-Region (ehemals Caprivi) bitte nicht unterschätzen! Viel mehr Elefanten als in Ost-Caprivi werdet ihr kaum sehen - ausser eben noch auf der Botswana-Seite an der Chobe Riverfront. Es sei euch hier insbesondere der schon erwähnte Mahangu Game Reserve und der Bwabwata Nationalpark / Horseshoe bei Kongola empfohlen. In letzterem gibt es ja sehr schöne Unterkünfte, von welchen aus sich auch tolle Bootsfahrten unternehmen lassen, um auf »Tierfang« zu gehen. Es hat dort unglaublich viele Elefanten (natürlich auch abhängig von deren Wanderungen - wir haben dieses Jahr im Februar am Horseshoe um die 170 Elefanten auf einem »Haufen« gesehen!), Hippos, Büffel, sicherlich auch Affen (Meerkatzen beispielsweise), Unmengen an (Wassser-) Vögel und natürlich auch Raubkatzen und Hyänen. Landschaftlich mit den vielen Wasserarmen und offenen Flächen sowie viele Wäldern einfach ein Traum.
Botswana hat natürlich definitiv auch seinen Reiz, insbesondere das Okavango-Delta/ Moremi Wildlife Reserve und Savute/ Chobe. Sehr teuer und ein Harrassment mit den Buchungen, aber natürlich weltweit absolut einmalig. Kasane und Chobe Riverfront ist mir persönlich zu touristisch, da würde ich den Caprivi in der Tat auch bevorzugen.
Ich war mal im Juni in der Gegend und ich habe es nicht so in Erinnerung, dass es Abends und in der Nacht kalt gewesen wäre. So weit nördlich spielt das wirklich eine untergeordnete Rolle. Die Route Windhoek - Etosha - Caprivi - Kasane wäre also definitiv auch meine Wahl (für Juni / Juli).
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201622. Aug. 2016 · #9
Besten Dank an alle! Der von Christian vorgeschlagene Reiseverlauf (Windhuk->Etosha->Caprivi->Kasane) gefällt uns schon sehr gut! Es ist schön, dass sich hier eine Lösung abzeichnet. 🙂
Bleibt im Wesentlichen noch die Frage der Reisezeit zu klären. So wie es aussieht, haben wir die heißeste Jahreszeit (Oktober) und die kälteste Jahreszeit (Juni/Juli) zur Auswahl. 😕
Wie ist es mit den Nationalparks Mahangu und Bwabwata: macht man die auf eigene Faust oder sollte man hier lieber eine geführte Pirschfahrt buchen? Während des Aufenthalts in Kasane würde ich gern an geführten Pirschfahrten (Jeep oder Boot) teilnehmen. Diese werden ja anscheinend von den Lodges angeboten.
Die Victoria-Fälle machen ja wohl mehr im Juni/Juli Sinn, im Oktober ist die Wassermenge vermutlich nicht so beeindruckend...
Vielen Grüße, Christian
STStrubi86173 Beiträge · seit 201423. Aug. 2016 · #10
Hallo Christian,
Civilized schrieb: Bleibt im Wesentlichen noch die Frage der Reisezeit zu klären. So wie es aussieht, haben wir die heißeste Jahreszeit (Oktober) und die kälteste Jahreszeit (Juni/Juli) zur Auswahl. 😕
Letztendlich hast du die Vor- und Nachteile der jeweiligen Reisezeit ja schon aufgeführt. Was euch nun lieber ist, müsst ihr schon selber entscheiden 😛 .
Civilized schrieb:Wie ist es mit den Nationalparks Mahangu und Bwabwata: macht man die auf eigene Faust oder sollte man hier lieber eine geführte Pirschfahrt buchen? Während des Aufenthalts in Kasane würde ich gern an geführten Pirschfahrten (Jeep oder Boot) teilnehmen. Diese werden ja anscheinend von den Lodges angeboten.
Das hängt so ein bissl davon ab, was ihr für ein Fahrzeug habt und was ihr euch zutraut. Im Mahangu kann man ohne Probleme selber fahren. Bin mir jetzt aber nicht mehr sicher, ob das auch mit nem "normalen" PKW möglich gewesen wäre. In den Parks weiter östlich waren wir noch nicht. Aber dort scheint es wohl doch auch einige Tiefsand-Abschnitte zu geben. Also braucht man vermutlich schon einen entsprechend geländegängigen Wagen.
Civilized schrieb:Die Victoria-Fälle machen ja wohl mehr im Juni/Juli Sinn, im Oktober ist die Wassermenge vermutlich nicht so beeindruckend...
Wenn ich das richtig gelesen habe, dann seid ihr ja schon mal an den Vic Falls gewesen!? Von daher könnt ihr das ja auch entspannt angehen und ggf. auch kurzfristig vor Ort entscheiden, ob da noch mal Interesse an nem weiteren Besuch besteht.
Gruß
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201623. Aug. 2016 · #11
Strubi86 schrieb: Letztendlich hast du die Vor- und Nachteile der jeweiligen Reisezeit ja schon aufgeführt. Was euch nun lieber ist, müsst ihr schon selber entscheiden 😛 .
Ja, da hast Du natürlich recht. Die Osterferien 2018 würden wahrscheinlich klimatisch am besten passen, aber ich habe wirklich keine Lust, noch so lange auf den Urlaub zu warten...
Strubi86 schrieb:Wenn ich das richtig gelesen habe, dann seid ihr ja schon mal an den Vic Falls gewesen!? Von daher könnt ihr das ja auch entspannt angehen und ggf. auch kurzfristig vor Ort entscheiden, ob da noch mal Interesse an nem weiteren Besuch besteht.
Ja, ich war schon mal an den Vic Falls. Aber meine Familie noch nicht, und ich würde es mir auch nochmal angucken 😉
Viele Grüße, Christian
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201123. Aug. 2016 · #12
Hallo Christian,
da Ihr jetzt in den Norden fahrt, würde ich Juni/Juli vorziehen. Im Norden hatten wir zu der Zeit immer sehr angenehme Temperaturen. Und mehr Zeit hättet Ihr dann auch. Viel Spaß,
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201623. Aug. 2016 · #13
kalachee schrieb: Es sei euch hier insbesondere der schon erwähnte Mahangu Game Reserve und der Bwabwata Nationalpark / Horseshoe bei Kongola empfohlen.
Sam, ich habe mir mal ein paar Bilder vom Horseshoe im Bwabwata Nationalpark angesehen - wirklich toll. Kommt man eigentlich mit dem eigenen (Gelände-) wagen dahin, oder braucht man einen Ranger?
kalachee schrieb:In letzterem gibt es ja sehr schöne Unterkünfte, von welchen aus sich auch tolle Bootsfahrten unternehmen lassen, um auf »Tierfang« zu gehen. Es hat dort unglaublich viele Elefanten (natürlich auch abhängig von deren Wanderungen - wir haben dieses Jahr im Februar am Horseshoe um die 170 Elefanten auf einem »Haufen« gesehen!), Hippos, Büffel, sicherlich auch Affen (Meerkatzen beispielsweise), Unmengen an (Wassser-) Vögel und natürlich auch Raubkatzen und Hyänen. Landschaftlich mit den vielen Wasserarmen und offenen Flächen sowie viele Wäldern einfach ein Traum.
Das klingt wirklich gut... 😁
kalachee schrieb:Ich war mal im Juni in der Gegend und ich habe es nicht so in Erinnerung, dass es Abends und in der Nacht kalt gewesen wäre. So weit nördlich spielt das wirklich eine untergeordnete Rolle.
Ich habe auch schon gelesen, dass die Temperatur bis nahe an den Gefrierpunkt runtergehen können, wenigstens in Namibia, was ja ein Teil der Reise wäre. Da meine Kinder gern im Pool baden möchten, ist es vielleicht schlauer, nicht im Juni zu fahren. Mein Frau hat auch schon die Osterferien 2018 vorgeschlagen, aber so lange möchte ich ehrlich gesagt nicht warten...
Viele Grüße, Christian
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201123. Aug. 2016 · #14
Hallo Christian,
Du hast eine PN. Du kannst in die NPs selbst fahren. Da Ihr aber in Lodges sein werdet: die bieten auch Gamedrives mit Guide an.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200623. Aug. 2016 · #15
Salut Christian
Civilized schrieb: Sam, ich habe mir mal ein paar Bilder vom Horseshoe im Bwabwata Nationalpark angesehen - wirklich toll. Kommt man eigentlich mit dem eigenen (Gelände-) wagen dahin, oder braucht man einen Ranger?
Aus meiner Warte kommt man da mit dem eigenen 4x4 sehr gut auch alleine hin. Beim Horseshoe allerdings ist es so, dass es entlang dem Kwando und seinen Seitenarmen eigentlich fast keine Pfade gibt, wo man dann Pirschfahrten unternehmen könnte. Das wäre dann wohl eher im Mudumu NP und Mamili NP der Fall, aber dort war ich noch nicht.
Also würden sich da viel eher Bootsfahrten (wirklich toll!) und allenfalls auch geführte Fuss-Safaris anbieten. Aber man kann mit dem eigenen Auto gut zu seiner Lodge/ Campsite hinfahren.
Civilized schrieb: Ich habe auch schon gelesen, dass die Temperatur bis nahe an den Gefrierpunkt runtergehen können, wenigstens in Namibia, was ja ein Teil der Reise wäre. Da meine Kinder gern im Pool baden möchten, ist es vielleicht schlauer, nicht im Juni zu fahren. Mein Frau hat auch schon die Osterferien 2018 vorgeschlagen, aber so lange möchte ich ehrlich gesagt nicht warten...
Damals, es war 2005, war es etwa Mitte Juni in Nordbotswana und im Caprivi nachts nun wirklich nicht kalt. Es war immer sehr angenehm. Gegen Ende Juni sind wir dann im zentraleren Namibia und im Süden unterwegs gewesen und gerade im Süden war es wirklich affig kalt in der Nacht. Ich würde mir da aber nicht so einen Kopf machen. Nach Windhoek würdet ihr bei dieser Route ja ziemlich rasch in nördlichere Gefilde gelangen und dann sollte das auch kein Problem sein. Zudem: einfach auch die entsprechende Kleidung und Schlafsäcke einpacken!
(neuere Erfahrungswerte bzgl dieser Reisezeit habe ich leider nicht, seither immer im Südsommer unterwegs gewesen)
Also, Feuer frei für diese Route und Juni/Juli 2017! 🙂
Chrigu7'286 Beiträge · seit 200623. Aug. 2016 · #16
kalachee schrieb:
Civilized schrieb: Aus meiner Warte kommt man da mit dem eigenen 4x4 sehr gut auch alleine hin. Beim Horseshoe allerdings ist es so, dass es entlang dem Kwando und seinen Seitenarmen eigentlich fast keine Pfade gibt, wo man dann Pirschfahrten unternehmen könnte. Das wäre dann wohl eher im Mudumu NP und Mamili NP der Fall, aber dort war ich noch nicht.
Die Region bei Nambwa und Horseshoe ist recht sandig aber ansonsten gut befahrbar. Es gibt in dieser Eckd durchaus einige Wege die Ihr auf Game Drive fahren könnt. Wir hatten am meisten Elefanten zwischen Nambwa und bei der Ausfahrt aus dem Park auf einer offenen Fläche.
Hier ein Ausschnitt aus der Tracks4Africa GPS Karte von der Region: Südlich vom Horseshoe hat es durchaus einige Wege die sich für einen Game Drive eignen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201624. Aug. 2016 · #17