Hallo zusammen,
zu einem kompletten Reisebericht, bin ich zu faul, aber ich möchte Euch trotzdem ein paar Informationen weitergeben, zum Khaudum, von dem man nicht so oft etwas hört.
Zusammen mit 2 Paaren aus dem Forum (Grüße nach München und Franken) und 3 gut ausgerüsteten Autos sind wir vom 4-6.September gemeinsam durch den Khaudum gefahren.
Wir hatten uns vorab über das Forum schon Wochen vorher verabredet und trafen uns tatsächlich am Abend vorher in der Mobola Lodge.
Beim Sundowner in der tollen Bar der Lodge gab es einiges zu erzählen, denn für uns alle war es schon Mitte bis Ende des Urlaubs.
Nachdem man immer wieder hört wie anspruchsvoll und tiefsandig vor allem die 55km im Norden sind, fühlten wir uns im Konvoi sicherer.
Wir fuhren von Nord nach Süd und wollten je eine Nacht in den Camps Khaudum und Sekereti bleiben
Vor dem Park reduzierten wir den Reifendruck auf 1,5 bar und freuten uns auf das Abenteuer. Kontrolliert hatte uns am Parkanfang niemand.
Was soll ich sagen? Die Strecke war zwar sandig, aber ohne Probleme zu befahren. Keines der Autos hatte auch nur annähernd Probleme, wir hätten auch gut jeder alleine fahren können.
Es war jedoch so wenig los, es kam uns bis zum Camp Khaudum nur 1 Auto entgegen, dass es wahrscheinlich schon sinnvoll ist nicht alleine zu fahren.
Wir wunderten uns trotzdem sehr, denn man hört ja immer wieder wie schwierig der Khaudum ist und wir waren selbst vor 17 Jahren dort und hatten es ganz anders in Erinnerung.
Wir brauchen mit gemütlicher Mittagspause 5 Stunden ins Camp Khaudum, jedoch sahen wir außer Vögel kein einziges Tier. Wir waren etwas enttäuscht.
Die nächste Überraschung folgte im Camp. Es gab tatsächlich eine Lodge mit 7 oder 8 Häuschen und einen neuer super schöner Campingplatz.
Der Preis war, wie schon um Forum diskutiert wurde, sehr hoch: 300N$ pro Person und 100N$ fürs Auto.
Wir kamen mit dem Manager ins Gespräch, der aus Windhoek kommt und auch nicht glücklich über die Preisgestaltung war. Die Lodge soll wohl 1000 Euro pro Nacht kosten und damit die teuerste
Lodge von Namibia werden. In 2 Monaten soll sie fertig sein.
Wir erfuhren auch, dass die LKWs, die das Material anliefern immer dicke Balken ans Auto binden, die den Sand glätten sollten, damit die Zufahrt einfacher wird.
Das war die Erklärung, weshalb die Strecke relativ gut zu befahren war. Außerdem soll ein Airstrip gebaut werden, direkt unterhalb der Lodge
Der Camping Platz war ohne Zweifel sehr schön. Es gab glaube ich 8 Sites, alle mit eigenem Dusch/Waschhäuschen und Platz zum Sitzen. Platz 1-4 hatten Blick auf die weite Ebene.
Die Sites liegen weit auseinander und es war außer uns nur noch ein Platz belegt. Hier Bilder von Camp Site Nr 3
Waschhäuschen mit Aussicht
Wir durften auch die Lodge anschauen, die mit Holzstegen miteinander verbunden war.
Es gab noch keine Inneneinrichtung, aber man konnte sich schon vorstellen, wie es später mal aussieht.
Ganz nett, aber wir fragten uns schon, ob die Rechnung aufgeht. Wer gibt so viel Geld aus, um in einen Park zu kommen, der relativ Tier arm ist und schwer erreichbar?
Auch der Campingplatz ist zwar schön, aber wenn es die spannende Anfahrt nicht mehr gibt, wer möchte noch so viel Geld fürs Campen zahlen, da gibt es in Botswana bessere Möglichkeiten?
Mal sehen, ob die Rechnung der Anleger aufgeht.
Ich habe Euch ein paar Bilder, damit Ihr Euch selber ein Bild machen könnt.


Ca 1 km vom Camp ist ein Wasserloch, das wir abends zum Sundowner besuchten und wir sahen auch ein paar Tiere. Eine Herde Oryxe, Warzenschweine, 2 Elefanten, ein paar Springböcke.
Es war aber auffallend wie scheu die Tiere waren. Sie flohen spätestens, wenn das Auto anhielt, selbst die Elefanten. Als ob sie Angst davor hätten, dass wir ein Gewehr auf sie richten.
Es wird wohl doch leider noch sehr viel in dem Park gewildert.
Fortsetzung folgt mit dem nächsten Tag, der uns hinsichtlich Tiere mit dem Khaudum versöhnt hat….
zu einem kompletten Reisebericht, bin ich zu faul, aber ich möchte Euch trotzdem ein paar Informationen weitergeben, zum Khaudum, von dem man nicht so oft etwas hört.
Zusammen mit 2 Paaren aus dem Forum (Grüße nach München und Franken) und 3 gut ausgerüsteten Autos sind wir vom 4-6.September gemeinsam durch den Khaudum gefahren.
Wir hatten uns vorab über das Forum schon Wochen vorher verabredet und trafen uns tatsächlich am Abend vorher in der Mobola Lodge.
Beim Sundowner in der tollen Bar der Lodge gab es einiges zu erzählen, denn für uns alle war es schon Mitte bis Ende des Urlaubs.
Nachdem man immer wieder hört wie anspruchsvoll und tiefsandig vor allem die 55km im Norden sind, fühlten wir uns im Konvoi sicherer.
Wir fuhren von Nord nach Süd und wollten je eine Nacht in den Camps Khaudum und Sekereti bleiben
Vor dem Park reduzierten wir den Reifendruck auf 1,5 bar und freuten uns auf das Abenteuer. Kontrolliert hatte uns am Parkanfang niemand.
Es war jedoch so wenig los, es kam uns bis zum Camp Khaudum nur 1 Auto entgegen, dass es wahrscheinlich schon sinnvoll ist nicht alleine zu fahren.
Wir wunderten uns trotzdem sehr, denn man hört ja immer wieder wie schwierig der Khaudum ist und wir waren selbst vor 17 Jahren dort und hatten es ganz anders in Erinnerung.
Die nächste Überraschung folgte im Camp. Es gab tatsächlich eine Lodge mit 7 oder 8 Häuschen und einen neuer super schöner Campingplatz.
Wir kamen mit dem Manager ins Gespräch, der aus Windhoek kommt und auch nicht glücklich über die Preisgestaltung war. Die Lodge soll wohl 1000 Euro pro Nacht kosten und damit die teuerste
Lodge von Namibia werden. In 2 Monaten soll sie fertig sein.
Wir erfuhren auch, dass die LKWs, die das Material anliefern immer dicke Balken ans Auto binden, die den Sand glätten sollten, damit die Zufahrt einfacher wird.
Das war die Erklärung, weshalb die Strecke relativ gut zu befahren war. Außerdem soll ein Airstrip gebaut werden, direkt unterhalb der Lodge
Der Camping Platz war ohne Zweifel sehr schön. Es gab glaube ich 8 Sites, alle mit eigenem Dusch/Waschhäuschen und Platz zum Sitzen. Platz 1-4 hatten Blick auf die weite Ebene.
Die Sites liegen weit auseinander und es war außer uns nur noch ein Platz belegt. Hier Bilder von Camp Site Nr 3
Es gab noch keine Inneneinrichtung, aber man konnte sich schon vorstellen, wie es später mal aussieht.
Ganz nett, aber wir fragten uns schon, ob die Rechnung aufgeht. Wer gibt so viel Geld aus, um in einen Park zu kommen, der relativ Tier arm ist und schwer erreichbar?
Auch der Campingplatz ist zwar schön, aber wenn es die spannende Anfahrt nicht mehr gibt, wer möchte noch so viel Geld fürs Campen zahlen, da gibt es in Botswana bessere Möglichkeiten?
Mal sehen, ob die Rechnung der Anleger aufgeht.
Ich habe Euch ein paar Bilder, damit Ihr Euch selber ein Bild machen könnt.
Es war aber auffallend wie scheu die Tiere waren. Sie flohen spätestens, wenn das Auto anhielt, selbst die Elefanten. Als ob sie Angst davor hätten, dass wir ein Gewehr auf sie richten.
Es wird wohl doch leider noch sehr viel in dem Park gewildert.
Fortsetzung folgt mit dem nächsten Tag, der uns hinsichtlich Tiere mit dem Khaudum versöhnt hat….