chris p382 Beiträge · seit 200607. Sept. 2015 · #61
Hallo Annick,
im Kigali Genocide Memorial hat uns am meisten beeindruckt einer der letzten Räume, wo die Geschichten mit lebensgrossen Bilder von vielen Kinder erzählt wurde, das hat gerade Wiebke und Nele sehr nachdenklich gemacht. Wie Du schon schreibst, hier kann man gut die Geschichte nachvollziehen, aber z.B. die Kirchen in Nyamata und Ntamara haben uns die Tränen in die Augen getrieben.
Danke. Christian
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200807. Sept. 2015 · #62
25.07.2015
@Bloke: ja Avocado Salat haben wir überall in Ruanda genossen. Die Avocados waren einfach immer lecker. Weiss ich dass 1500FRW viel zu teuer ist. Aber mein Toni war so stolz es von 2500FRW auf 1500FRW herunter gehandelt zu haben.... 😄
@Chris: da muss ich dir Recht geben! 😎
25.07.2015
Um 8 Uhr, nach dem leckeren Frühstück, verlassen wir das Garr Hotel. Wir wollen zuerst noch den Presidential Palast besuchen. Als wir dort ankommen heisst es "closed" wegen "Umuganda (Kehrtag)". Bis 13 Uhr sind Heute alle Geschäfte geschlossen. Ausserdem sorgen Polizei, Armee und die lokalen Autoritäten für die Umsetzung der Kollektivarbeiten. Wer sich nicht beteiligt, zahlt 500FRW Strafe.... 🙄 Es handelt sich um eine sehr alte Sitte, an einem Tag im Monat seine Arbeitskraft in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Nach dem Genozid erfuhr die Tradition eine neue Bedeutung als gesellschaftsbildentes Element. Umuganda geht so: Täter und Opfer bauen gemeinschaftlich Häuser, beackern Gemeindeland, bessern Strassen aus. Lachen dabei zusammen, stellen fest, sie mögen sich, beschliessen, nie wieder wollen sie einander umbringen. Und es scheint echt zu funktionnieren! 😁
Ja was soll's wir kehren um und beschliessen direkt in den Akagera NP zu fahren. Unterwegs können wir viele Bürger beim Fegen zusehen. Umuganda scheint aber nicht Jeden zu kümmern...
2 1/2 Stunden später erreichen wir auch schon den Park.
Zum Visitor Centre sind es noch 3 Kilometer.
10 Minuten später stehen wir auch schon an der Rezeption. Da herrscht ein Gnusch. Kreditkarten werden hier akzeptiert aber die Maschine funktionniert nicht....
Ein Tour Operator steht da ganz verärgert denn er hat 10 Leute und nicht genügend Bargeld. Wir bezahlen lieber cash da wir nicht ewig warten wollen: 35 US$ pro Tag und Person. Danach fahren wir 6 Kilometer bis zum Ruzizi Tented Lodge wo wir gestern telefonisch noch ein Zimmer für 2 Nächte bekommen haben.
Yann, der Chef Rezeptionnist, heisst uns sehr herzlich Willkommen. Es gibt auch gleich einen Welcome Drink und Erfrischungstücher. Danach werden wir zu unserem Zelt nr 4 gebracht. Man erreicht es durch einen Holzsteg.
Das Zelt gefällt uns auf Anhieb. Davor eine nette Terrasse
mit Blick auf dem Ihema See.
Das Zimmer verfügt über 2 grosse Betten
ein geräumiges Badezimmer
Safe und Schrank.
Gegen 13 Uhr essen wir auf der Deckterrasse einen wunderbaren Avocadosalat! Die Aussicht von hier aus, wouah!
Bloke1'920 Beiträge · seit 200807. Sept. 2015 · #63
ANNICK schrieb:25.07.2015
@Bloke: ja Avocado Salat haben wir überall in Ruanda genossen. Die Avocados waren einfach immer lecker. Weiss ich dass 1500FRW viel zu teuer ist. Aber mein Toni war so stolz es von 2500FRW auf 1500FRW herunter gehandelt zu haben.... 😄 Da wäre noch was gegangen
Es handelt sich um eine sehr alte Sitte, an einem Tag im Monat seine Arbeitskraft in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Nach dem Genozid erfuhr die Tradition eine neue Bedeutung als gesellschaftsbildentes Element. Umuganda geht so: Täter und Opfer bauen gemeinschaftlich Häuser, beackern Gemeindeland, bessern Strassen aus. Lachen dabei zusammen, stellen fest, sie mögen sich, beschliessen, nie wieder wollen sie einander umbringen. Und es scheint echt zu funktionnieren! 😁 und die Erde ist ne Scheibe und wir haben uns alle lieb
Wie krank die Menschen doch sind.!!!!! Erst bringt der Nachbar deine Frau um , und danach beackern sie zusammen das Gemeindeland. krank..krank..krank.....
Anfangs dachte ich, dass viele RUANDER schwul sind, weil viele Männer Hände haltend durch die Strassen gingen. Ein Local hat mich diesbezüglich aufgeklärt ,und gesagt, dass dies eine Art der Vergeltung ist.......
Ich habe mit einigen über den Genozid gesprochen.....Alles selbergemachte kranke SCHE§§E die da den Ruandern wiederfahren ist....Und viele Massaker in Gottes Haus, mit sehendem Augen der Priester, die IHR übriges dazu beigetragen haben.... Ich könnt kotzen und es macht micht wütende....wenn dich der GLAUBE ***VERRÄT**
Anfangs dachte ich, dass viele RUANDER schwul sind, weil viele Männer Hände haltend durch die Strassen gingen. Ein Local hat mich diesbezüglich aufgeklärt ,und gesagt, dass dies eine Art der Vergeltung ist.......
Hallo Bloke
Das ist völliger Quatsch, was Du da schreibst. Wenn Du im Osten Afrikas Männer Hände haltend siehst, dann ist das ein Zeichen Ihrer Freundschaft - weiter nichts - wie wenn Du mit Deinem besten Kumpel auf ein Bier gehst.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Bloke1'920 Beiträge · seit 200807. Sept. 2015 · #65
Botswanadreams schrieb:
Anfangs dachte ich, dass viele RUANDER schwul sind, weil viele Männer Hände haltend durch die Strassen gingen. Ein Local hat mich diesbezüglich aufgeklärt ,und gesagt, dass dies eine Art der Vergeltung ist.......
Hallo Bloke
Das ist völliger Quatsch, was Du da schreibst. Wenn Du im Osten Afrikas Männer Hände haltend siehst, dann ist das ein Zeichen Ihrer Freundschaft - weiter nichts - wie wenn Du mit Deinem besten Kumpel auf ein Bier gehst.
Hi Botswanadreams
deshalb hab ich ja auch geschrieben**DASS ICH DACHTE** und das mit der **VERGEBUNG/VERGELTUNG** hat mir ein Local erzählt, nachdem ich Ihn gefragt habe, was das zu bedeuten hat.
In Uganda oder Kenia ist mir solch ein Verhalten NICHT aufgefallen ..Selbst im Kongo gab es diese Art von Freundschaftsbekundung nicht...Zumindestens hab ich keine Hänchen hltende Männer gesehen...
Seis drum, für mich war das schon a bissle abgefahren diese Art der Freundschaftsbekundung ...
Vielen Dank für die Schönen Gorillas. Es ist ein unvergessliches Erlebnis. So haben auch wir es empfunden. Nun hast Du ja für mich sehr interessantes Neuland betreten - Ruanda. Ich bin sehr gespannt.
Danke für Deine Mühe uns das Teilen Deiner Erlebnisse mit uns.
LG Christa
@ Blocke Die Sitten sind halt in den verschiedenen Ländern unterschiedlich. Das Hände halten von Männern ist auch in Uganda und Tanzania zu sehen. Andererseits, beobachte mal Schweizer Kollegen (das ist ihr Wort, wo wir Bekannte oder weitläufige Freunde sagen würden) bei der Begrüssung. Das war auch für mich etwas gewöhnungsbedürftig - Wange kuscheln links mit Küsschen meist in die Luft, selbiges rechts und dann nochmals links.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
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ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200808. Sept. 2015 · #67
Coucou Heinz,
Mensch in Africa wird in viele Länder unter Männer Händchen gehalten. Es bedeutet grosse Freundschaft! 🙂
Bei uns in Frankreich küssen sich sogar die Männer auf die Wange wenn sie sich treffen und begrüssen. Ich kann dir versichern sie sind auch nicht schwul..... 😛
marimari2'240 Beiträge · seit 201108. Sept. 2015 · #68
Botswanadreams schrieb: Andererseits, beobachte mal Schweizer Kollegen (das ist ihr Wort, wo wir Bekannte oder weitläufige Freunde sagen würden) bei der Begrüssung. Das war auch für mich etwas gewöhnungsbedürftig - Wange kuscheln links mit Küsschen meist in die Luft, selbiges rechts und dann nochmals links.
Als Kollegen bezeichne ich keinen Bekannten 😄 Wange kuscheln...mhh interessant...sorry, bin Schweizerin, kann mich mit diesem Beitrag nicht identifizieren 😗 😵 ... Gruss M.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200808. Sept. 2015 · #70
Fortsetzung
Für 15 Uhr haben wir uns entschlossen die Bootstour auf dem Ihema See mitzumachen. Sie kostet 30 US$ pro Nase. Ruzizi Tented Lodge gehört zum Akagera NP. Da wir langsam mit unserem Bargeld knapp werden, hat Yann vorgeschlagen alle folgende Kosten auf unsere Rechnung zu setzen. Bei Abfahrt können wir also alles mit Visa bezahlen.
20 Minuten vorher fahren wir bis zum Bootssteg. Da warten schon 8 Musungus. Es geht auch gleich los. Am Anfang können wir am Ufer ein Eli beobachten. Mit seinen Streifen sieht er schon komisch aus.
Er trägt auch ein Halsband und soll nicht gerade sehr sympatisch sein..... 😎
Die Fahrt finde ich angenehm. Bald sehen wir einen Haufen Kormorane.
Später einen Schlangenhalsvogel
Fish Eagles
einen Klaffschnabel
Bei diesem Vogel passe ich.......
Das Ganze dauert leider nur eine Stunde. Finde ich schon teuer! 😗
Danach kehren wir zur Lodge zurück. Ein Pavian begrüsst uns vor dem Restaurant.
An der Rezeption beantworte ich meine E-Mails. Wifi hat aber hier eine sehr lange Leitung........aber es funktionniert! 🤪
Gegen 19 Uhr geniessen wir auf dem DeckRestaurant eine Flasche Chardonnay. Das Feuer hält uns dabei angenehm warm.
Die Lodge ist fully booked. Das Abendessen erweist sich als lecker. Es gibt Brusciettas, Fisch und Rind Spiessli mit Couscous und frischem Gemüse, lauwarmer Obstkuchen mit Vanilla Sauce. Miam miam. Wir loben den Chefkoch Jean Edé, er wird ganz verlegen.
Das Ambiente hier: Out of Africa pur, la Crème de la Crème. Hier möchte man ewig bleiben!
Preis pro Nacht in Halbpension: 320 US$ Ist es bestimmt Wert.
Morgen erkunden wir mit einem Ranger den Akagera NP.
Bloke1'920 Beiträge · seit 200808. Sept. 2015 · #72
Bei nur 90 elis im Park hattet ihr ja richtig Glück. Wir wohl noch eine ganze Weile dauern, bis sich der Tierbestand im Park erholt . Scheint wohl der älteste Park in Afrika zu sein. Landschaftlich echt toll , mit viel Wasser , aber an Tieren wird man nicht verwöhnt
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200908. Sept. 2015 · #73
Hi Bloke,
Scheint wohl der älteste Park in Afrika zu sein.
Weil er nur noch über so wenig Tiere verfügt? 😄
Den Titel ältester Nationalpark Afrika reklamieren u.a. Virunga NP und Hluhluwe-iMfolozi für sich.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201409. Sept. 2015 · #74
Hi Annick,
Dein unbekannter Vogel könnte evtl. ein noch nicht ganz erwachsener Rotbauchreiher sein - bin mir aber nicht ganz sicher.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200809. Sept. 2015 · #75
@Konni, danke für den Vogel! 🙂
26.07.2015
Um 6.30 frühstücken wir gemütlich auf der Terrasse. Miam miam was für ein Festessen. Es gibt frisch gepresster Papayasaft, frischer Fruchtsalat, Pancakes, Eier, Aufschnitt, Honig......usw Wir bekommen auch gleich unsere 2 bestellte Lunchpakete. Der Chefkoch Jean Edé ist ganz happy dass es uns so schmeckt. 😎
Gegen 7 Uhr fahren wir auch schon zur Parkrezeption. Da wartet unser community Guide, Leo, 21 Jahre alt. Wir sind seine erste Gäste. Er spricht leider kein gutes Englisch.... Er kostet pro Tag 30 US$.
Im Jahr 1934 gründete die belgische Kolonialbehörde den damals ca. 2500 Km2 grossen Parc National de l'Akagéra, um die üppige Natur und vielfältige Landschaft am Akagera-Fluss zu schützen. Der Park umfasst Busch-und- Baumsavanne im Süden, Grassavanne im Norden sowie Feucht und Sumpfgebiete im Südosten. 1998 wurde die Parkfläche um mehr als 2/3 verkleinert, um Weideland für die riesigen Rinderherden als nutztiere der Bevölkerung zu gewinnen. In den Jahren 2004 und 2007 zerstörten grossflächige Brände mehr als ein Drittel der Parkfläche. Ende 2009 wurde begonnen, mit einem elektrischen Zaun illegale Eindringlinge fernzuhalten. Die Tierbestände haben unter dem Verlust grosser Teile ihres Lebensraumes stark gelitten. So wurden die ursprünglich zahlreichen Spitzmaulnashörner ausgerottet und die Löwenpopulation stark dezimiert. Der Park ist trotz seiner traurigen Vergangenheit unbestritten einen Besuch Wert.
Zuerst fahren wir am Lake Shakani vorbei. Da sehen wir wieder viele Kormorane.
Später halten wir am Lake Birengero an. Da steht auch schon einen Safariwagen vom Park. Unser Leo wird auf einmal ganz giegerig. Er fängt gleich an mit seinem Mobile einen Einheimischen von vorne und hinten zu fotografieren.... Dieser lacht. Leo erklärt uns dass dieser Mann ein berühmter R&B Sänger in Rwanda ist. Ich komme auch gleich mit ihm ins Gespräch. Er spricht ein nettes Französisch. Er hat einfach für den ganzen Tag mit seinen 4 Freunden den Parkwagen mit Ranger gemietet. Viele Tiere gibt es leider hier nicht. Wir beobachten nur einen Goliathreiher
sowie einen yellow billed Stork.
Da uns der Sänger auch sehr sympatisch findet schlägt er einfach vor wir sollen hinter ihnen fahren. Da können wir auch mehr vom Park profitieren. Lassen wir uns nicht zweimal sagen. Wir folgen hinterher.
Nächster Stop ist Lake Kivumba. Da baden Hippos
und spazieren Kronenkraniche.
Danach halten wir auch noch kurz vor dem Lake Gashanju an. Einige Impalas schauen uns zu
Dein Jungvogel von den Kronenkranichen sieht ja lustig aus. Wir haben bisher nur ganz kleine Kücken gesehen, doch nie in dieser Grösse. Einfach klasse. Danke fürs zeigen.
LG Christa
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Ich finde die Kronenkraniche sehr elegant, besonders dieses Prachtexemplar im Ziwa Rhino Sanctuary. Eine echte Diva...Im Vergleich dazu ist die Sofia Loren ja eine Betschwester 😉
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200810. Sept. 2015 · #78
@Christa und ALM: ich finde die Kronenkraniche auch immer wieder sehr elegant. 🙂
Fortsetzung
Gegen 13 Uhr erreichen wir den Picnic Spot am Lake Rwanyakazinga. Unsere Freunde haben auch etwas zum Essen dabei. Wir bringen unsere 2 Lunchboxes dazu und verteilen das Ganze unter uns. Es herrscht so ein tolles Ambiente dass auf einmal unser Sänger Guitare spielt und dazu noch auf französisch singt. Einfach Cool!
Ein Stunde später erkunden wir Mohana Plain und die Swamps. Da erblicken wir einen Büffel
einen Waterbuck
ein Hippo
und einen Grey Heron.
Ein Goliathreiher konnte sich auch sein Mittagessen fangen! 😎
Einige Giraffen begegnen uns auch noch.
Wir beschliessen langsam wieder Richtung Süden zu fahren. In Buhira stossen wir noch auf Zebras
und Büffel.
Die Strecke Kitabili - Rwisirabo erweist sich als gebirgig und langweilig. Wir beenden die Tour mit der Giraffe Area. Da bekommen wir noch Zebras
und Giraffen vor die Linse.
Gegen 18 Uhr erreichen wir das Park Headquarter. Da verabschieden wir uns von der ganzen Klicke und kehren zur Lodge zurück. Nach dem Duschen geniessen wir unser Apéro auf dem Deck. Das Abendessen schmeckt wieder sehr gut. Es gibt Avocado Salat, Chicken Pie Mushroom mit frischem Gemüse, Mango Sorbet mit frischer Mango. Miam miam.
Morgen müssen wir leider abreisen. Die Bude ist nämlich fully booked. Wir wären gerne noch eine Nacht hier geblieben. Wir lassen auch unsere nächste Unterkunft anrufen um sicher zu sein ein Zimmer zu bekommen.
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201110. Sept. 2015 · #79
Hallo Annick,
auch wenn ich weit von meinen Bestimmungsbüchern entfernt bin, so bin ich mir doch sicher, dass Deine Schlangenhalsvögel keine sind, sondern Reiher! Ich denke, Goliathreiher. Alternativ käme der Purpurreiher in Frage, doch bin ich ziemlich sicher beim Goliathreiher.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200811. Sept. 2015 · #80
@Karsten: hoffentlich gibt es bei euch genügend zum Trinken bei dieser Hitze!!! 😛 Danke für den Vogel, habe es geändert.
27.07.2015
Punkt um 7.30 frühstücken wir gemütlich auf der Restaurantterrasse. Es schmeckt, miam miam.
Eine Stunde später checken wir aus und fahren Richtung Parkausgang. Unterwegs können wir noch einige Vögel betrachten.
Hier ein Silberreiher
da ein Sattelstorch
dort ein Yellow Billed Stork
Bei Diesem muss ich passen......
Kurz vor dem Ausgang begegnen wir dem gestrigen Ranger. Wir geben ihm einen Lift bis Rwamagama. Im Wagen erzählt er uns dass morgen 5 Löwinnen (von der Phinda Private Game Reserve South Africa) und 2 Löwen (vom Tembe Elephant Park South Africa) im Park frei gelassen werden. Sie sind vor einem Monat im Akagera NP angekommen und blieben in Quarantäne. Nächstes Jahr sollen auch noch Rhinos dazukommen. Bin gespannt ob Bloke, der viel später nach uns Akagera besucht hat, die ganze Klicke gesichtet hat! 🙂 Akagera NP möchte unbedingt sehr bald die Big Five anbieten.
Nach dem Parkausgang wird auf der Piste überall hart gearbeitet.
Viele Kinder strecken leider auch die Hand aus und schreien nach "Money". Die grösste Arbeit auf dem Land ist Wasser zu besorgen.
Wir verabschieden uns in Rwamagama vom Ranger und gegen 11.30 erreichen wir den Presidential Palace in Kigali. Er liegt ca 4 Kilometer vom International Airport.. Wir wollen uns unbedingt dieses Museum noch angucken.
Eintritt pro Person: 6000 FRW
Es handelt sich um das letzte Zuhause des Präsidenten Habyarimana. Er wurde am 6. April 1994 in seinem Falcon jet abgeschossen. Die Resten der Maschine kann man neben dem Haus sehen. Leider darf man hier nicht fotografieren......Im Haus noch weniger......
Den damaligen Tennisplatz kann man noch bewundern
sowie das Schwimmbad.
Heute kann man den Garten auch für verschiedene Anlässe mieten.