Mit ROTEL 9000 km durch das südliche Afrika

Reisebericht 198 Antworten · 89,4k Aufrufe · gestartet 24. Sept. 2013 von Australienfan
Themenstarter265 Beiträge · seit 200824. Sept. 2013 ·
Ich geh nachher noch auf die Fragen ein.
Aber wer Lust hat zum Vergleich in meinen letzten Reisebericht (Ein Monat Namibia mit dem 4x4) mit vielen Fotos reinzuschauen, der kann mal hier einen Blick drauf werfen:
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html

Das zeigt, dass ich eigentlich mehr der Individualreisende als der Gruppentyp bin... aber Rotel war wie gesagt ein Kompromiss.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2013
439 Beiträge · seit 200924. Sept. 2013 ·
Graskop schrieb:Hallo Australienfan,
schön mal einen Bericht aus einer ganz anderen Perspektive zu lesen.
Ich bin dabei!
Ach ja, tolle Foto`s, du scheinst ein wenig Ahnung vom fotografieren zu haben. 😄
Schreib doch mal bitte einen Satz zu deiner Ausrüstung.

Gruß Graskop
Fotos sehen nach einer 5DMIII aus, mit 24-105 oder 24-70/II.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200824. Sept. 2013 ·
Das ist jetzt echt krass!!!!!

Hast Du ein Bild heruntergeladen und die EXIF-Daten analysiert?
Wie kannst Du das so genau erkennen? Es gibt Hunderte Digitalkameras auf dem Markt...

Deine Schätzung trifft es fast genau: Die Bilder sind tatsächlich mit einer 5DMIII gemacht, als Objektiv verwende ich das 24-70/I. Ich hatte extra vor der Reise meine 5DII durch die 5DIII ersetzt, obwohl beide praktisch identisch sind was die Megapixel angeht.

Ich hatte aufgrund der Rotelreise eine massiv abgespeckte Kameraausrüstung dabei: Eine 5DMIII mit 24-70 als Hauptkamera und eine 50D mit Canon 100-400mm als Zweitkamera. Leider ist das 100-400mm während der Reise kaputt gegangen. Für den Fall hatte ich eine Woche vor der Reise noch eine Canon SX50 Bridgekamera gekauft, von der ich hoffte, sie gar nicht verwenden zu müssen. Leider musste ich dann doch, daher werden alle Zoombilder im zweiten Teil der Reise deutlich schlechter sein (auch wenn diese Bridgekamera bei etlichen Tests als Testsieger in Sachen Bildqualität abgeschnitten hat... man sieht doch einen deutlichen Unterschied zu SLR).
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
439 Beiträge · seit 200924. Sept. 2013 ·
Die satte, fast schon übertrieben bonbonhafte, Farbgebung ist typisch für die neue Canon-Profi-Serie. Liegt wohl an der aufgespielten Software in der Jpeg-Korrektur. Ich habe selbst die 1DX und fotografiere fast ausschließlich nur noch in Raw, um diesem Effekt aus dem Weg zu gehen. Dein Bildstil lies eher auf die 5 schließen. Deine Aufnahmen legen die Verwendung eines Zomm nahe, das unten bei 24mm beginnt und an einem Vollformat verwendet wurde. Ich hätte allerdings eher auf das 24-105 oder das 24-70 II getippt, weil ich das 24-70 I mit schlechteren Ergebnissen bei der Randschärfe in Erinnerung habe.

Übrigens: Ich hatte zwischenzeitlich auch die 5DIII, mit der ich meine 5DII als Zweitgehäuse ersetzen wollte. Habe sie schnell wieder verkauft und mir schnell noch eine neue 5DII gekauft. Hat zwar gerade im Autofocus einige Schwächen, die Bildqualität gefällt mir allerdings deutlich besser.
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2013
1'680 Beiträge · seit 200724. Sept. 2013 ·
Australienfan schrieb:
Hast Du ein Bild heruntergeladen und die EXIF-Daten analysiert?
je nach Browser braucht man bloss auf "Bildeigenschaften" zu klicken 😉

Datum der Aufnahme: 2013:03:16 00:12:52
Hersteller der Kamera: Canon
Modell der Kamera: Canon EOS 5D Mark III
Benutzte Software: Adobe Photoshop CS6 (Windows)
Belichtungszeit: 0,008
F-Zahl: 7,1
Belichtungsprogramm: 2
ISO-Wert: 200
Verschlusszeit: 6,96578
Blende: 5,65564
Belichtungsabweichung: -0,333333
Max. Objektivblendenwert: 4
Messmodus: 5
Blitz: 16
Linsenbrennweite: 12
X-Auflösung der Brennebene: 160
Y-Auflösung der Brennebene: 160
Auflösungseinheit der Brennebene: 4
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Themenstarter265 Beiträge · seit 200824. Sept. 2013 ·
@Marie
Welchen Browser benutzt Du? So eine Funktion habe ich mir auch schon gewünscht.

@Ontrail
Wir waren offiziell 32 Tage unterwegs (inklusive Flüge).
Beim Fotografieren habe ich kaum mit Filtern gearbeitet, aber ich bearbeite die Bilder in Photoshop alle nach. Farben sind Geschmackssache, das trifft ganz sicher nicht jedermanns Geschmack. Muss es aber auch nicht.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
1'680 Beiträge · seit 200724. Sept. 2013 ·
Australienfan schrieb:@Marie
Welchen Browser benutzt Du? So eine Funktion habe ich mir auch schon gewünscht.
ich selber nutze Opera, da ist der Exif-Viewer bereits implementiert, für den Firefox gibt es entsprechende Add-ons
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Gast24. Sept. 2013 ·
Hallo,
Fritzmann schrieb:Deine Aufnahmen legen die Verwendung eines Zomm nahe, das unten bei 24mm beginnt und an einem Vollformat verwendet wurde. Ich hätte allerdings eher auf das 24-105 oder das 24-70 II getippt, weil ich das 24-70 I mit schlechteren Ergebnissen bei der Randschärfe in Erinnerung habe.
Du kannst aus der Randschärfe der hier gezeigten Fotos auf das Objektiv schließen? Erstaunlich.

Beste Grüße

Guido
2'530 Beiträge · seit 201124. Sept. 2013 ·
Wirklich gut mal über das Rotel zu lesen. Wir begegnen es regemäßig auf unserem Trip um die Weihnachtszeit im Süden von NAM, Roadhouse etc. hoch in den Norden bis sich unsere Wege trennen. Meistens bei Sesriem.

Haben uns immer Gedanken gemacht wie es eigentlich wirklich ist!

Super Bericht und Photos. Danke!
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2013
2'530 Beiträge · seit 201124. Sept. 2013 ·
double post
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zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2013
Themenstarter265 Beiträge · seit 200824. Sept. 2013 ·
6. Tag: Port Elizabeth bis Plettenberg Bay


Dieses Kerlchen schaute uns beim Frühstück zu


Port Elizabeth


Den einzigen Fotos-Stopp in Port Elizabeth machten wir am Donkin-Memorial: Der weite grasbewachsene Platz wurde vom Gouverneur Sir Rufane Donkin, Anfang des 19. Jahrhundert, angelegt. In Erinnerung an seine verstorbene Frau Elizabeth - nach der übrigens auch die Stadt ihren Namen hat - errichtet er auf den Platz eine Pyramide, das Donkin Memorial. Neben der Pyramide wurde 1861 ein mitten Leuchtturm mitten in der Stadt erbaut. Das Donkin Lighthouse beherbergt heute die Touristeninformation der Stadt.


Direkt neben der Pyramide befindet sich ein sehr schönes grosses Mosaik.



Detail aus dem Mosaik. Das Kunstwerk scheint brandneu zu sein, denn auf vergleichsweise aktuellen Bildern von Google Earth ist es noch nicht drauf.



Kirche direkt neben dem Donkin Reserve Park


Die Fahrt geht weiter auf der sogenannten "Garden Route". Ausgehend vom Namen der Strecke hatte ich eine schönere Landschaft erwartet.


Fotostopp unterwegs an der Tsitsikamma-Brücke. Hier wird angeblich der höchste Bungee-Jump-Sprung der Welt von einer Brücke angeboten.


Nach "nur" 230 km Fahrt auf gut ausgebauten Strassen erreichten wir um 13.15 Uhr den Campingplatz in Plettenberg Bay. Dort wurde das Rotel von einem Traktor auf den Übernachtungsplatz gezogen.


Heute (also am 6. Reisetag!) stand die erste Unternehmung auf dem Programm, bei der man mehr als 300 Meter laufen konnte: Ein fakultativer Spaziergang im Robberg Reserve. Wir wählten die Route 2 mit 5,5 km Länge


Obschon das Durchschnittsalter in der Gruppe mindestens 25 Jahre über meinem Alter lag legten die Rentner ein ziemlich sportliches Lauftempo vor.


Unser Guide, Gunther Vermaak. Wir brauchten für die 5,5 km gut 2,5 Stunden. (Mein sonstiges Durchschnittstempo bei allen Wanderungen, die ich auf meinen vorherigen Urlauben gemacht hatte betrug 1,3 km/h).


Es war kaum Zeit für Fotostopps


Hin und wieder konnte man auf das Meer hinuntersehen. Dort gab es Seehundkolonien, die dem Berg ihren Namen gaben (Robberg = Robbenberg)


Seehunde im Robberg Reserve




Der Weg war mal besser ausgebaut und mal weniger gut


Im grossen und ganzen war es eine schöne Wanderung


Auch wenn es auf den Bildern nicht so aussieht - aber es war relativ heiss, wir hatten über 30 Grad.






Nach knapp eineinhalb Stunden Wanderung erreichten wir diesen Strand




Austernfischer am Strand


Mein letztes Foto auf der Wanderung machte ich am Strand. Anschliessend bestand unser Guide darauf, dass ich mit ihm den Rucksack tausche (meiner war viel schwerer und enthielt u.a. die Fotoausrüstung). Wahrscheinlich hatte ich ein zu langsames Lauftempo. Jedenfalls konnte ich dadurch auf dem Rückweg keine weiteren Bilder machen.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2013
439 Beiträge · seit 200924. Sept. 2013 ·
Guido. schrieb:Hallo,
Fritzmann schrieb:Deine Aufnahmen legen die Verwendung eines Zomm nahe, das unten bei 24mm beginnt und an einem Vollformat verwendet wurde. Ich hätte allerdings eher auf das 24-105 oder das 24-70 II getippt, weil ich das 24-70 I mit schlechteren Ergebnissen bei der Randschärfe in Erinnerung habe.
Du kannst aus der Randschärfe der hier gezeigten Fotos auf das Objektiv schließen? Erstaunlich.

Beste Grüße

Guido
Nein, so natürlich nicht. Aber wenn du dir die Nachtaufnahme auf der ersten Seite ansiehst, erkennst du Schärfe bis an die Ränder. Ich hatte das 24-70 I und habe jetzt das 24-70 II. Da sind die Unterschiede in der Randschärfe - vor allem bei hoher ASA - enorm, jedenfalls bei meinen beiden Modellen. Aber vielleicht hatte ich auch nur ein relativ schlechtes I-er erwischt und habe jetzt ein gutes II-er, und Australienfan hat ein hervorragendes I-er. Da steckt man bei Canon leider nicht immer drin.
8'731 Beiträge · seit 201025. Sept. 2013 ·
Auch von mir danke für den Einblick ins ROTEL-Leben.... und ich oute mich jetzt mal: die Fotos gefallen mir zwar von den Motiven und der Schärfe her sehr gut, aber die Farben sind nicht ganz mein Ding. Zu kräftig, eher künstlich. Soll jetzt keine Kritik sein, schließlich ist das ja eine Geschmacksfrage.(Wobei mir die letzten Fotos nicht mehr so bunt vorkommen - kann das sein?)

Freu mich auf die Fortsetzung - ich liebe Gruppendynamik 😎 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2013
842 Beiträge · seit 201025. Sept. 2013 ·
Ich bin auch dabei ! 🙂

Habe schon einige Berichte über Rotel-Touren im TV gesehen und den Bus u.a. im Sossusvlei gesehen ...
Interessant, mal von einer Reisenden berichtet zu bekommen !
Ich bleibe dabei ...

Die Bilder gefallen mir von den Motiven her auch sehr gut - bzgl. der Farben muss ich mich aber leider Bele anschlieißen. Macht aber nix - ich schaue sie mir trotzdem gerne an - und schließlich müssen sie Dir gefallen, wenn Du sie Dir auch in Jahren noch wieder ansiehst ! 🙂

Freu' mich auf die Fortsetzung !

LG Antje
Gast25. Sept. 2013 ·
Hallo,
Fritzmann schrieb:Aber wenn du dir die Nachtaufnahme auf der ersten Seite ansiehst, erkennst du Schärfe bis an die Ränder. Ich hatte das 24-70 I und habe jetzt das 24-70 II.
Die Originalfotos haben 22 Mio Pixel. Die hier eingestellten Fotos haben 0,64 Mio Pixel. D.h. beim Runterskalieren wurden jeweils 34 Originalpixel zu einem verschmolzen. Du bist vermutlich der einzige Mensch , der bei so massiv runterskalierten Fotos noch Rückschlüsse auf das Auflösungsvermögen des Objektives ziehen kann. Deshalb: Erstaunlich.

Zum Reisebericht: Ich traue es mich ja kaum zu sagen, aber meine erste Assoziation beim Gefährt war so ein dreistöckiger Viehtransporter. 🤩
Aber wenn Du erneut mit denen reist, kann es ja nicht so schlecht sein und der Bericht ist eben mal etwas ganz anderes und schon deshalb interessant. Ansonsten hast Du wie beim letzten Mal bestimmt wieder viele schöne Motive mitgebracht. Die Farben erscheinen bei mir auch etwas sehr gesättigt, aber das ist wie Du schon schreibst zum einen eine Frage von Geschmack/Gewohnheit und zum anderen eine Frage des verwendeten Monitors (abgedeckter Farbraum, ggf. Kalibrierung).

Beste Grüße

Guido
2'060 Beiträge · seit 201325. Sept. 2013 ·
Hallo,

auch ich lese deinen Bericht mit großem Interesse - ist es doch eine Art des Reisens, die ich selbst nie ausprobiert habe.

Da du schreibst, deine Mitreisenden seien alle wesentlich älter gewesen, ist das Rotel wohl doch nicht nur für Junge, wie ich ursprünglich dachte.

Mir fällt auf, dass in den ersten Tagen nur gefahren wurde. Die schönen Bilder, die du uns gezeigt hast - außer die von der Wanderung - sind deinen Aussagen nach alle nur entstanden, weil du nicht zum Essen oder Shoppen gegangen bist wie die anderen. Das bedeutet, dass man laut Programm von all den Stationen nichts zu sehen bekommt außer Restaurants und Einkaufszentren - - - eigenartige Reiseplanung!

Bin gespannt, ob sich das noch ändert und freue mich auf die Fortsetzung!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter265 Beiträge · seit 200825. Sept. 2013 ·
Zumindest in den ersten Tagen war es echt so, dass die einzigen Stopps waren, um eine Stunde Mittagspause zu machen oder 20 Minuten im Supermarkt einkaufen zu gehen. Und tatsächlich habe ich es dann vorgezogen, lieber kurze Spaziergänge zu machen und zu fotografieren. Allerdings sollte es was das angeht schon noch besser werden. Bereits der nächste Tag wird das zeigen 🙂

Was das Alter angeht hängt das evtl. mit der Länge der Reise zusammen. 5 Wochen Urlaub am Stück bekommt ja nicht gerade jeder, daher war der Rentneranteil sehr, sehr hoch. Ich bin gespannt wie die Altersstruktur bei der nächsten Rotelreise im Dezember ist. Die liegt in der Zeit der Weihnachtsferien und sollte für jeden normalen Arbeitnehmer problemlos unterzubringen sein.

Für nächtes Jahr habe ich nochmal eine längere Afrikatour gebucht, da habe ich mich gegen Rotel entschieden, um eine jüngere Truppe zu haben (da soll dann die Masse zwischen 25 und 35 sein laut Reiseanbieter... dann wäre ich einer der ältesten). Dann geht es 8 Wochen durch Kenia, Uganda, Tanzania, Sansibar, Malawi, Zambia, Zimbabwe, Botswana und Südafrika. Das wird dann mit Zeltübernachtungen sein - wobei ich ganz klar sagen muss, dass mir unser roter "Viehtransporter" (sieht wirklich so aus) zum übernachten wesentlich lieber wäre als Zelte. Das Konzept mit der eigenen Kabine, in der man sich auch einrichten kann, ist echt gut, wenn man nicht klaustrophobisch veranlagt ist.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
1'324 Beiträge · seit 201325. Sept. 2013 ·
Schon erstaunlich wie man es schaft die "Garden-Route" zu fahren und allem was schön ist, elegant auszulassen.
Das ist etwas was ja klar gegen diese Touren spricht. Die LKW sind einfach viel zu lang. Das ist schon sehr schade.

Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Themenstarter265 Beiträge · seit 200825. Sept. 2013 ·
7. Tag: Plettenberg Bay bis Oudtshoorn


Vermutlich teile ich diesen Tag auf 2 Posts auf, es gab jetzt endlich mal was zu sehen 😉

Am 7. Tag fuhren wir nach nach Oudtshoorn, was mit gerade mal 150 km eine der kleinsten Tagesstrecken der Tour gewesen ist.


Fotostopp am Indischen Ozean








Gegen 11.00 Uhr erreichten wir Oudtshoorn


Oudtshoorn ist sowas wie die Welthauptstadt der Straussenzucht... auf unserem Campingplatz gab es sogar metallene Straussenfiguren


Gegen Mittag besichtigten wir einen kleinen, privaten Tierpark








Webervogel










Ich war sehr angetan von dem kleinen Tierpark, den er war mit viel Liebe zum Detail gestaltet... diese Brücke, die über einen Krokodilteich führte, konnte von einem Parkmitarbeiter elektronisch zum Wackeln gebracht werden, so dass man kurz den Eindruck bekam, sie falle zusammen.














Marabu-Storch. Er gehört sicher nicht zu den schönsten Vögeln. Der Marabu ist ein Aasfresser.


Ihrer weichen Unterschwanzdecken des Brutgefieders wegen, die in der Modeindustrie und seit je her in der Kriminalistik Verwendung finden, sind diese Vögel in manchen Gegenden stark bejagt und gefährdet.
Noch heute werden zur Sichtbarmachung eines Fingerabdrucks bei Tatortaufnahmen der Kriminalpolizei diese Federn verwendet. Mittels der Federn wird Russpulver auf den möglichen Spurenträger aufgetragen. Die Federn ermöglichen einen schonenden Auftrag des Pulvers, so dass Russspuren in den abgedrückten Papillarleisten des Fingerabdrucks hängen bleiben.








Über diesen ca. 5 Meter hohen Holzsteg konnte man durch das Gehege der Grosskatzen spazieren.


Im Lorikeet Enclosure konnte man Nektar kaufen - ein sicherer Garant dafür, dass anschliessend einige der knallbunten Lorikeets auf einen zufliegen und sich auf den Arm oder die Hand setzen, um vom süssen Saft zu naschen.


Mittagspause im Tierpark... Zeit für einen Amarula-Eis-Drink. War sehr lecker und hat keine 2 Euro gekostet. Amarula ist der südafrikanische Nationallikör und erinnert vom Geschmack her an Baileys.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2013