rhh64Themenstarter983 Beiträge · seit 201113. Juni 2011 · #1
Hallo zusammen,
wir haben bisher noch kein einziges Bushbaby sichten können. Bei ca. 10 nächtlichen Versuchen nix gefunden (der jeweilige Tracker hat im Dunkeln in verschiedenen Lodges in SA bei Game Drives jeweils 1-2 Stunden vergeblich gesucht).
Jetzt habe ich gesehen, dass es in Namibia eine "Bush Baby Lodge" mit angeblichen Bushbabys vor Ort gibt.
Wir planen gerade unsere Route für die nächste Namibia Reise im Januar/Februar. Somit stellt sich die Frage, ob es lohnt, diese Lodge miteinzuplanen.
Wie sind eure Erfahrungen mit der Bush Baby Lodge bzw. wo ist der beste Ort für Bushbaby-Sichtungen in Namibia?
Verbring mal eine Nacht im Bernabe de la Bat Restcamp am Waterberg, da rennen die jede Nacht ueber alle Daecher
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Bush-Baby17 Beiträge · seit 201113. Juni 2011 · #3
Hallo,
das Thema interessiert mich auch (mein Name ist kein Zufall) - es gibt ja unter der Bezeichnung "Bushbaby" eine Reihe Arten (von ganz klein bis gut sichtbar).
@Joerg:Die, die über die Dächer laufen, sind sicher die größeren Exemplare, oder?
Gruß Astrid
Goldmull795 Beiträge · seit 200713. Juni 2011 · #4
Auf der Farm von Reinhard Friedrich, Muramba, da gibt es welche z.B. am Campingplatz. Da es wohl Nachttiere sind, sind die Chancen bei Dunkelheit sie zu sehen durchwachsen.
LG, Goldmull
Topobär5'479 Beiträge · seit 200920. Juni 2011 · #5
Ich habe bislang ein einziges mal ein Bushbaby gesehen. Das war auf der Kubu-Lodge in Kasane.
Die zahmsten Bush Babys, die ich kenne, leben auf dem Campingplatz in Tshipise, Südafrika. Wir sassen im Dunkeln am Tisch, als ich plötzlich merkte, dass mich etwas an der Hand berührte. Eigentlich dachte ich zuerst an eine Katze, aber als ich dann genauer hinschaute, sah ich, dass es ein Bush Baby war, das mich bettelnd anhimmelte. Wir fanden heraus, dass sie ganz wild auf Bananen sind und es kam dann an ganzer Clan anmarschiert. Da der Vorrat bald aufgebraucht war, sind unsere Freunde extra nach Musina gefahren um Nachschub zu kaufen. Sie kamen jeden Abend um sich ihr Futter zu holen. Allerdings verschwinden die Tierchen, wenn zu viel Betrieb auf dem Platz ist. Es muss schon sehr ruhig sein und man muss wissen, auf welcher Parzelle man campen muss.;) Sie sind nämlich nicht überall. 😁
..kurze Ergänzung, auf der wunderschönen Campsite der Gäste-und Jagdfarm HAMAKARI (nähe Waterberg) sind ebenfalls Bushbays zu sehen. Der Farmer Herr Diekmann machte darauf speziell aufmerksam. Gruß Gerhard
Burschi4'140 Beiträge · seit 200901. Juli 2011 · #12
Hallo, stimmt, auf der Nata Lodge werden die Buschbabys angefüttert. Im Camp Kwando in Namibia aber kommen etliche vor. Im vorigen Jahr parkte ich meinen Dachcamper dort unter einem Baum und hatte in der Nacht 8 Buschbabys auf meinem Zeltdach sitzen. Die sind dann gar nicht mehr so putzig, wenn sie mit einem Affenlärm den verdienten Schlaf verhindern! 🙂 Gruß: Burschi
Wir hatten sie im letzten Jahr in der Pezulu Tree House Lodge, in Südafrika Nähe des Krüger N.P. Sie waren unsere Zimmergenossen, echt süß die kleinen Kobolde.
hi da hätt ich mal ein paar Bilder für dich . sind wirklich putzige tierchen mit so kleinen händchen .
rhh64 schrieb:Hallo zusammen,
danke für eure Tips. Wir werden alle von euch genannten Unterkünfte mit unserer Route abgleichen und schauen, wo es am besten hineinpasst.
Hat einer vielleicht BILDER von Bushbabys aus dem südlichen Afrika?
Gruß Ralf
Marco_1311126 Beiträge · seit 200717. Nov. 2011 · #15
Hallo Ralf,
ich kann Dir leider nicht sagen, wo Du in Namibia Bushbabys beobachten kannst.
Wir machten im Oktober 2011 eine KwaZulu-Natal-Tour. Bei unseren früheren Afrika-Touren konnten wir Bushbabys immer nur nachts hören. Dieses Mal entdeckten wir in St. Lucia in der Abenddämmerung mehrere Bushbabys in den Bäumen. Wir waren total happy. Am nächsten Tag fuhren wir weiter zum Ithala Game Reserve. Dort übernachteten wir im Thalu Bush Camp. Als ich am Abend im Schein der Gaslampen das Erlebte des Tages notierte, erschrak ich, als mich plötzlich zwei große Augen ansahen. Es war ein Bushbaby. Dieser lustige Kerl leistete uns eine Weile Gesellschaft und versuchte immer wieder, in der Küche an etwas Essbares zu gelangen. Wir tauften ihn „Buschi“. Am nächsten Abend tauchte er wieder auf. Wir waren nur kurz unaufmerksam und er schaffte es, sich eine Kürbisschale zu schnappen. Als er wieder zurückkam, hatten wir bereits alles sauber verpackt. Beleidigt zog er dann davon. Die Abende mit diesem possierlichen Tier waren ein echtes Erlebnis.