ChampagnerThemenstarter8’786 Beiträge · seit 201011. Jan. 2026 ·
So, hier ist nun der Gastbeitrag von Kathrin - ich freue mich sehr, dass ich nun auch eine Vorstellung davon habe, wie diese ersten Stunden des Tages für die vier tapferen Frühaufsteherinnen verlaufen sind!
Kathrin (auch wenn du hier nicht antworten kannst, aber ich weiß ja, dass du mitliest): ganz herzlichen Dank für dein damaliges Angebot, darüber ein Kapitel zu schreiben und nochmals vielen Dank für die wunderschöne und zeitlich perfekt passende Umsetzung! Du weißt ja von anderer Stelle, dass ich vor allem in das letzte Foto total verliebt bin (diese Füßchen!) 😘 . Und ja, ein bisschen neidisch bin ich auch, aber ich habe mich nicht fit gefühlt und mit meiner Bellerei hätte ich euch auch sicher ein bisschen den Genuss verdorben (Ihr habt ja die ganze Zeit genug drunter leiden müssen 😣 ). Von daher: alles gut! Einen Dank geht auch an dich, Annette, Kathrin hat mir geschrieben, dass auch Fotos von dir dabei sind!
31. Oktober 2025: Early Morning-Flughundebesuch (Kasanka NP)
Auf leisen Sohlen schleichen wir morgens um 3:30 Uhr durchs Camp, um die „Langschläfer“ unserer Gruppe nicht zu wecken. Nachdem wir an den letzten 2 Abenden den spektakulären Abflug der Palmenflughunde zu ihren Futterplätzen beobachtet haben, wollen wir heute die Gelegenheit nutzen, die Rückkehr zu ihren Schlafplätzen in den Baumkronen zu erleben.
Pünktlich werden wir von den örtlichen Guides abgeholt und auch Andrew will sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Noch ein schneller Check der Kameraakkus und der freien Kapazitäten auf den Speicherkarten und dann kann es losgehen. Wir fahren durch stockdunkle Nacht zu einem Platz mit einer 7 m hohen Beobachtungsplattform, die wir mit Stirnlampe und Fotorucksack erklimmen. Ich vertraue auf die Stabilität der Konstruktion und hoffe, dass ich auch heil wieder herunterkommen werde. Eins ist klar: Eine TÜV-Plakette werde ich hier nicht finden 😗 😎 .
Noch ist es stockdunkel, das eigenartige „Zwitschern“ heimkommender Flughunde ist aber schon vereinzelt zu hören. Es bleibt etwas Zeit, um sich vorzubereiten. Ein erster Streifen Tageslicht ist am Horizont bereits zu erkennen. Nebel und Rauchschwaden von weiter entfernten Buschfeuern wabern über den Untergrund.
Die Spannung steigt. Vielleicht wäre es doch schlauer gewesen auf dem Campingbett liegen zu bleiben 😐 ?
Auf keinen Fall! Wir sind gut gelaunt und warten gespannt darauf, dass es losgeht 🙂 . Die bereits erkennbaren Konturen der Landschaft erzeugen eine mystische Stimmung und bieten schon die ersten Fotomotive. Wir haben heute viel Platz auf der Plattform und es gibt zahlreiche Sitzplätze, auf denen wir allerdings nicht mehr zu halten sind, als es dann ganz plötzlich so richtig losgeht.
Mit zunehmendem Tageslicht erscheinen aus allen Richtungen riesige Schwärme von Flughunden. Noch ist es zu dunkel für ordentliche Fotos, aber das Ereignis zu beobachten sorgt für Gänsehautmomente und das eine oder andere verdrückte Tränchen. Sogar unsere Guides sind sichtbar ergriffen.
Wir bestätigen uns gegenseitig immer wieder, dass es sich absolut gelohnt hat, so früh aufzustehen und den Extrapreis von 30 USD zu investieren. Ein bisschen Bedauern für die „Langschläfer“, die sich dieses Ereignis entgehen lassen, schwingt da natürlich auch mit. Die Flughunde kommen in riesigen Schwärmen zurück und färben den Morgenhimmel dunkel.
Besonders ist heute, dass sie von der aufgehenden Sonne angeleuchtet werden und dadurch tolle Fotos möglich sind. Diese Plattform ist auch der Standort, der im Vergleich zu gestern und vorgestern am nächsten an den Schlafbäumen dran ist, so dass auch das Tele zum Einsatz kommen kann.
Wir sind geflasht und tief bewegt darüber, dass wir die Gelegenheit haben, so ein besonderes Ereignis zu erleben.
Bis kurz nach 06:00 Uhr genießen wir das Spektakel. Die Flughunde hängen jetzt wieder in ihren Bäumen. Es ist noch etwas Gezwitscher zu hören, vermutlich wird um die besten Plätze gestritten. Nun kehren nur noch vereinzelte Tiere zurück.
Die Zeit für die Rückkehr ins Camp ist gekommen. Schritt für Schritt trete ich den Abstieg von der Plattform an. Ich bin froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, aber auch traurig, dass ich die Flughunde jetzt wieder verlassen muss. Ein letzter Blick in Richtung Schlafbäume: Hang on and sleep well! (Kathrin)
Liebe Bele, vielen Dank fürs Mitnehmen zu den Flughunden. Das ist ja abends (und auch im schönen Morgenlicht!) wirklich eine tolle Sache! Besonders gefreut hat mich, dass ihr Vertreter der Pel's Fishing Owl sehen konntet. Ich finde, dass diese Eulen völlig zu recht ganz weit oben auf vielen Birding-Wunschlisten stehen. So schön! Und dass man in der Gegend so gut Sitatungas sehen kann, war mir gar nicht bekannt. Das ist an anderen Orten bekanntlich eher schwierig. Herzlich Sascha
Wow 🤩 – zwei Pel’s Fishing Owls , Kasanka gefällt mir immer mehr 🙂 (abgesehen von den Tsetsefliegen 😈 ).
Hi Bele, dass kann ich voll verstehen! Mit dem Flughunde-Spektakel, dem Kehlstreifbussard, den Sitatungas und zu guter Letzt den 2 Pel’s Fishing Owls bleibt ja kaum ein Wunsch offen!
Liebe Kathrin und Bele! Das letzte Foto ist wirklich goldig! Die kleinen Füßchen sind speziell und dann die 4 langen Finger im Flügel und der Daumen als Kralle! Wirklich toll eure Aufnahmen dieser fliegenden Säugetiere. Wie Sascha, habe ich auch gemeint dass man Sitatungas suchen muss aber ihr setzt euch hin und da sind sie? Danke für den Bericht! Liebe Grüsse von Katrin
ChampagnerThemenstarter8’786 Beiträge · seit 201012. Jan. 2026 ·
H.Badger schrieb:Liebe Bele, Besonders gefreut hat mich, dass ihr Vertreter der Pel's Fishing Owl sehen konntet. Ich finde, dass diese Eulen völlig zu recht ganz weit oben auf vielen Birding-Wunschlisten stehen. So schön!
Jaaaa! Und habe ich eigentlich erwähnt, dass die Beiden Neusichtungen für mich waren 😐 ? 🙂
Und dass man in der Gegend so gut Sitatungas sehen kann, war mir gar nicht bekannt. Das ist an anderen Orten bekanntlich eher schwierig.
Siehe unten bei Katrin!
Herzlich Sascha
Herzliche Grüße zurück!
Daxiang schrieb: Hi Bele, dass kann ich voll verstehen! Mit dem Flughunde-Spektakel, dem Kehlstreifbussard, den Sitatungas und zu guter Letzt den 2 Pel’s Fishing Owls bleibt ja kaum ein Wunsch offen! Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Konni
Ja, das war ein richtig guter letzter Tag 🙂 ! Liebe Grüße zurück!
Sadie schrieb:Liebe Kathrin und Bele! Das letzte Foto ist wirklich goldig! Die kleinen Füßchen sind speziell und dann die 4 langen Finger im Flügel und der Daumen als Kralle! Wirklich toll eure Aufnahmen dieser fliegenden Säugetiere.
😘
Wie Sascha, habe ich auch gemeint dass man Sitatungas suchen muss aber ihr setzt euch hin und da sind sie?
Genau 😄 – es war eigentlich nicht schwierig sie zu sehen – das hat mich auch erstaunt, denn in den Beschreibungen zum Kasanka NP steht ein bisschen was anderes, da heißt es, man würde vielleicht von einem Hide aus die „scheuen“ Antilopen sehen. Aber sie standen bei der Wasa-Lodge dort am Wasser rum, bei uns auf der Lichtung und auch bei dem Walk entlang des Kasanka Rivers haben wir sie gesehen.
ChampagnerThemenstarter8’786 Beiträge · seit 201012. Jan. 2026 ·
31. Oktober - 2. November 2025: Die Rückreise
Ja, tatsächlich dient der Rest der Reise (nahezu 3 Tage) nur noch der Rückkehr nach Lusaka und dann nach Deutschland, bzw. nach Hause 🤩 .
Ein letztes Mal brechen wir das Camp ab,
verlassen den Kasanka NP
und machen uns auf den Weg zur Fika Lodge, wo wir unsere letzte Nacht in Zambia in Chalets verbringen werden.
Fazit zum Kasanka NP: Eigentlich ein ganz toller Park mit schöner Landschaft, tollen Sichtungen und beeindruckenden Erlebnissen für mich, nur leidet der Gesamteindruck sehr unter den vielen Tsetsefliegen!
Der Weg Richtung Lusaka ist mühsam, die Fahrt auf der T2 zwar manchmal sehr interessant, vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass wir uns auf der Hauptverbindungsstrecke im Land befinden.
Fahrradfahrer nutzen den - natürlich unbefestigten 😉 - Randstreifen, ich mag gar nicht drüber nachdenken, was alles passieren könnte.
An solchen Schlaglochbereichen, wo Fahrspuren kein Thema mehr sind, gilt ganz klar die Kraft des Stärkeren und Schnelleren und sie werden von den Bewohnern genutzt, um allerlei Verpflegung anzubieten.
Weiter geht es im dichten Verkehr auf der zweispurigen T2:
Hier nun die Ersatz-Warndreiecke, von denen ich ganz am Anfang des Berichts mal geschrieben hatte: bei einer Panne oder einem Unfall wird die Gefahrenstelle durch große Äste markiert. Sehr einfach, aber zweckmäßig!
Gegen Mittag bremst Andrew plötzlich unseren Landrover stark ab 🤩 – er hat am Rande der T2 ein kleines Chamäleon erspäht. Erstens will er es retten und zweitens hatte sich irgendjemand aus der Gruppe eine solche Sichtung gewünscht. Also wendet er mitten auf dieser Höllenstraße 😮 - jedoch erst, als er Monica hat aussteigen lassen. Warum dies, fragen wir uns? Die Erklärung: Monica hat eine Chamäleon-Phobie 😣 . Sie bekommt Panik, wenn sie diese Tiere sieht! Was es nicht alles gibt 😕 !
Wir anderen sind sehr glücklich darüber, dass Andrew das kleine Kerlchen findet und aufsammelt, um es weit weg von der Straße sicher in einem Gebüsch abzusetzen.
Vorher muss es allerdings zu einer kleinen Fotosession herhalten!
Unterwegs versucht Andrew verzweifelt, eine Tankstelle zu finden, an der er mit Karte bezahlen kann. Irgendwann beschließt er, uns in einem Café abzuliefern, damit wir das Hin- und Herfahren und Suchen in der Hitze nicht mitmachen müssen (wir fahren ja immer noch offen und die Sonne knallt aufs Auto und teilweise eben auch von der Seite aus rein 🤢 ). Außerdem kann man nicht wirklich entspannt im Fahrzeug sitzen, wenn man einen Platz auf der linken Seite hat, weil man ständig aufpassen muss, dass sich die Verschlüsse der Türen und Fenster durch das Geruckel nicht öffnen!
Das Café ist daher eine angenehme Abwechslung, es gibt dort Schatten, Toiletten und kalte Getränke - und keine klapprigen Türen und Fensterrahmen, zumindest keine, auf die wir aufpassen müssen 🤪 .
In der Fika Lodge angekommen gibt es etwas Durcheinander bei der Zimmervergabe. Matthias und ich bekommen jeweils ein geräumiges Chalet mit 3 Betten zugeteilt, Caro und Annette müssen sich ein schmales Doppelbett in einem kleinen Raum teilen. Zambian Style würde Otti jetzt wieder lachend sagen! Nachdem ich davon erfahre, als wir uns auf einen Kaffee treffen, biete ich ihnen an, die Unterkünfte zu tauschen, was dann auch schnell erledigt ist, weil wir alle noch kaum etwas ausgepackt und angefasst haben. Später essen wir dann alle zusammen zu Abend, es schmeckt recht lecker.
Die Nacht ist die Hölle 😈 , es ist mal wieder sehr heiß und recht bald wird der Generator abgestellt, so dass der Ventilator, der ein bisschen Linderung verschafft hatte, nicht mehr läuft. Wer jetzt aber denkt, es wäre ruhig, irrt, denn ich habe diverse Fluggeräte im Raum, die verzweifelt versuchen, durch das Moskitonetz, das ich mit Pflastern noch ein bisschen ausgebessert habe, zu mir ins Bett zu gelangen. Ein Käfer brummt immer wieder von außen direkt hinter meinem Kopf gegen das Netz, bis ich die Faxen dicke habe und ihn mit Wasserglas und einem Stück Pappe einfange und vor die Tür setze. Entspanntes Schlafen geht anders 😵 .
Am nächsten Morgen geht es nach einem üppigen Frühstück weiter zum Flughafen. Zwischendrin machen wir noch einen Halt an einem großen Supermarkt – nach den vielen kleinen Marktständen und Buden, an und in denen wir die Reise über eingekauft haben, fühlt sich das etwas befremdlich an 🤨 . Zum Glück ist aber in dem gesamten Komplex die Kühlung ausgefallen, so dass der Unterschied nicht zu groß ist 😗 . Leider können wir daher aber auch keine erfrischenden Getränke kaufen – aber gut, das werden wir auch noch aushalten.
Hier trifft die T3 auf die T2:
Im recht dürftigen Schatten von Flamboyantbäumen machen wir eine Mittagspause.
Die Fahrt gen Airport ist sehr zäh, um dem großen Verkehr auszuweichen wechselt Andrew auf eine Gravelroad mit viel Wellblech. Die ist zwar wirklich leer, aber dafür rumpelig. Naja, man kann nicht alles haben….
Irgendwann am Nachmittag erreichen wir den Flughafen, wo Annette, Caro, Matthias und ich aussteigen. Die anderen werden noch eine Nacht in Lusaka verbringen.
Die lange Wartezeit verbringen wir zunächst vor dem Security Check, wo es sehr wenig Ablenkung gibt. Im Bereich der Gates sieht das aber schon besser aus, hier findet man diverse Einkaufsmöglichkeiten. Trotzdem zieht sich die Zeit bis zum Abflug wie Kaugummi – wir wollen jetzt einfach nur nach Hause 😮 !
Der Flug mit Qatar über Doha verläuft planmäßig, leider haben wir wieder Pech mit Sitznachbarn mit großer Raumforderung, um es mal charmant auszudrücken 😊 🤢 .
Sie haben aber auch Pech, weil wir beide viel husten müssen 😣 . Ausgleichende Gerechtigkeit nennt man das. Dafür ist das Unterhaltungsprogramm sehr gut. Wir schauen unterschiedliche Filme an und kichern zeitversetzt vor uns hin 😄 , ich muss bei rührseligen Stellen sogar ein Tränchen verdrücken 🙁 und so vergeht die Zeit recht schnell!
Mittags sind wir dann in Frankfurt, gegen Abend mit der DB in Plochingen, wo Rennade uns abholt. Daheim ist alles im grünen Bereich und ich genieße sehr die funktionierende Dusche und Toilette sowie die moderaten Temperaturen in meinem Haus 🙂 🙂 🙂 .
ChampagnerThemenstarter8’786 Beiträge · seit 201012. Jan. 2026 ·
*** Fazit ***
Ganz zuvorderst einen herzlichen Dank an Matthias (auch wenn dieser gerade anderweitig beschäftigt ist 🤪 ) und auch an Kathrin für die „Gastkapitel“!
Dann ein ebenso dickes Dankeschön 😘 an alle, die hier mitgelesen, kommentiert und den Dankebutton gedrückt haben. Es war mir mal wieder eine Freude!
Einmal mehr bin ich erstaunt darüber, wie so ein Reisebericht Dinge doch verfremden kann 🙄 . Es ist für mich sehr schön, im Nachhinein die ganzen Erlebnisse und Sichtungen entspannt zu genießen – ohne Hitze, Husten, Staub, Stiche, bisschen nerviges Fahrzeug usw. Das sieht alles plötzlich viel besser aus 😉 . Ich gebe zu: vor Ort konnte ich vieles nicht so richtig genießen 😊 . Dazu kommt, dass natürlich die ganzen Reiseabschnitte, in denen außer Fahren (was meistens sehr anstrengend war) oder Rumsitzen nicht viel passiert ist, im Bericht größtenteils wegfallen.
Und da bin ich schon bei einem Negativpunkt der Reise: man verbringt unglaublich viel Zeit auf der Piste, bestes Beispiel ist das letzte Kapitel. Wen man positiv denkt: wir haben dadurch aber auch sehr viel vom Land gesehen.
Ich habe auf keinen Fall bereut, diese Tour gebucht zu haben, trotzdem würde ich sie vor allem zu dieser Jahreszeit nicht mehr machen. Erstens weil ich jetzt viele Dinge, die ich sehen wollte, gesehen habe 😗 . Nichts davon schreit nach einer Wiederholung und schon gar nicht bei diesen Temperaturen. Wobei uns aber natürlich bewusst war, dass es heiß werden wird – das soll also kein Gejammer sein! Zweitens war die Reise sehr teuer, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat nicht ganz gestimmt, wenn ich das mit unseren Bushwaystouren vergleiche. Übrigens haben die vier „Mädels“ aus unserer Gruppe, die auch schon alle mit Bushways unterwegs waren (waren es alle vier oder nur drei? Egal…) das ähnlich gesehen, soweit ich mich erinnere.
Zambia hat mich jetzt auch nicht soooo gecatched, dass ich da sofort wieder hinmüsste! Dafür bin ich vermutlich viel zu sehr in Botswana verliebt 🙂 😘 . Wobei mir alles, das Land, die Menschen, die Walks, auch unsere Gruppe, irgendwie schon gefallen hat, da war jetzt nichts, was ein NO GO war und wir hatten ja auch wirklich tolle Sichtungen. Sehr vermisst habe ich allerdingsdie HATAB-Campsites…. und schönes Licht!
Eine ganz grundsätzliche Erkenntnis hat mir diese Reise gebracht: Ich ziehe keine große Befriedigung mehr daraus, irgendwelche Neusichtungen auf Teufel komm raus abhaken zu wollen. Viel wichtiger ist mir das Gesamtpaket, und da gaben (und hoffentlich geben) mir zum Beispiel meine Spontanreise im Juni sowie die Touren mit den Muckels oder mit den Langweilern viel mehr, auch wenn ich mich da oft auf bereits bekannten Pfaden (aber eben gerade auch in geliebten Gebieten) bewege bzw. bewegt habe.
Mal schaun, ob ich das in 5 Wochen auch noch so sehe….. 😗 😄 🤪
In diesem Sinne: nach der Reise ist vor der Reise, morgen in 2 Wochen geht’s mit den Langweilern ab nach Botswana 🤩 🙂 ! See you!
ganz lieben Dank für deinen tollen Bericht und dein ehrliches Erzählen! Man kann sich wirklich gut vorstellen, wie es war! Danke, dass du dir so viel Zeit genommen hast!
Nun wünsche ich dir eine wunderbare Reise nach Botswana. Genieße es und komm gesund zurück!
so schnell bist du wieder zurück in der Heimat und dein Bericht ist zu Ende!
Ich danke dir sehr für diesen ehrlichen Bericht aus Sambia, den ich doch kontinuierlich mitgelesen habe, auch nachdem wir uns in der Zwischenzeit gegen eine Reise dorthin entschieden haben.
Ich konnte öfter einige Mühen, die du/ihr unterwegs hattet, ob deiner sehr anschaulichen Schreibweise sehr nachfühlen. Vor allem gerade die Rückreise, die schon authentisch rüberkam. Ich mag zwar auch Fahrstrecken, eben wegen ,dann bekomme ich was vom Land mit', aber es muss nicht so viel sein und vor allem nicht im offenen, klappernden Auto.
Dennoch waren eure Sichtungen schon beeindruckend und nicht alltäglich. Und hinterher, mit etwas Abstand, hat man dann doch die eine oder andere Mühe vergessen..
Also, auf ein Neues in Botswana und nochmals herzlichen Dank für deine Mühe diesen lesenswerten Bericht hier mit uns zu teilen!
Hallo Bele, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! 😁 Vielen Dank für den mal wieder höchst amüsanten Bericht, die Flughunde waren echt klasse! Ich hoffe, dass deine nächste Reise ein wenig stressfreier, ruhiger, mit möglichst wenig Regen und vor allem ohne Tsetsefliegen stattfinden wird.
obwohl mich diese Art zu reisen und die Ziele nicht so mein Ding sind, war ich gerne dabei und meist stiller Mitleser.
Eine ganz grundsätzliche Erkenntnis hat mir diese Reise gebracht: Ich ziehe keine große Befriedigung mehr daraus, irgendwelche Neusichtungen auf Teufel komm raus abhaken zu wollen. Viel wichtiger ist mir das Gesamtpaket, und da gaben (und hoffentlich geben) mir zum Beispiel meine Spontanreise im Juni sowie die Touren mit den Muckels oder mit den Langweilern viel mehr, auch wenn ich mich da oft auf bereits bekannten Pfaden (aber eben gerade auch in geliebten Gebieten) bewege bzw. bewegt habe.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen!
Mal schaun, ob ich das in 5 Wochen auch noch so sehe…
Ganz bestimmt, oder hast Du da wirklich Zweifel 😉
Viele Grüße und danke für den etwas anderen Bericht! Carsten
Liebe Bele, hab herzlichen Dank für den gewohnt lebendigen Bericht, der mich gefühlt ganz nah hat mitreisen lassen. Aber zum Glück nur so nah, dass ich die ganzen Begleiterscheinungen nicht ertragen musste. Die Reise war ja wirklich immer wieder recht entbehrungsreich. Die nächtliche Hitze, die Insektenstiche, die Walks in praller Sonne, die langen Transfers: Das scheint mir wirklich ein recht hoher Preis zu sein. Mein Respekt ist euch sicher! 😎 Und so bin ich unterm Strich gar nicht so unglücklich darüber, das Berichtete nur aus dem Wohnzimmer heraus verfolgen zu dürfen... Obwohl mich eure Sichtungen (vor allem Flughunde, Sitatungas, Schuhschnabel und diverse Vögel natürlich auch in live reizen würden...) Also: Ein dickes Dankeschön fürs Durchleben und Berichten. Das war sehr gute Unterhaltung! Herzlich Sascha
Liebe Bele, lieber Matte, Danke für die wie immer gute Unterhaltung wie ihr beide eure Erfahrungen und Bilder aus Zambia an uns weitergegeben habt. Vielen Dank dafür! Ich weiß wie viel Zeit das braucht. Das war ja nun total NICHT eine konventionelle Safari in ein eher unkonventionelles Safari Land. Ich bin auch froh von euren körperlichen Strapazen nur zu lesen, nicht aber die selber zu fühlen. Hitze, Bisse, Matsch Marsch, rumpeliges Auto… aber dafür hattet ihr nun wirklich einzigartige Sichtungen, vom Schuhschnabel bis zum Sitatunga und den Flughunden. Wenn ich deine Straßenbilder von einer Hauptstraße in Zambia sehe, muss ich sagen, das kommt für uns nicht in Frage und das will ich meinem Mann nicht antun, denn ich habe den South Luangwa NP schon Jahre auf dem Schirm, aber nun, dank deinem ehrlichen Straßenbild Bericht? Leider ist nun der SLNP ab der Liste gerutscht. Bei mir ist der Mana Pools NP an erster Safari Stelle, aber dort sind noch viele Fragezeichen offen. Ich wünsche dir eine wunderschöne Safari mit den “Langweiligen” in einem grünen Botswana und hoffentlich trockenen Tracks. HATAB campsites! Die Bele kommt! Liebe Grüsse von Katrin
vielen Dank für Deinen kurzweiligen Bericht. Er hat mich zumindest nicht so angefixt, dass Sambia jetzt auf meiner Liste weit nach oben gerückt ist bzw. es überhaupt auf meine Liste geschafft hat. Und auf die Tse-Tse-Fliegen habe ich mal so überhaupt keine Lust, ebenso hätte ich vermutlich tagelang Verstopfung so wie Du die Örtlichkeiten beschrieben hast.
Dafür würde mich Botswana schon sehr interessieren und Eure gemeinsame Reise ist bestimmt mega lustig. Ich wünsche Dir und den anderen Langweilern viel Spaß dabei und ich freue mich in 3 oder 4 Wochen dann einen neuen Reisebericht von Dir zu lesen. Du bist ja immer mega fix.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ich möchte mich ebenfalls ganz herzlich bedanken für Deinen wie immer sehr unterhaltsamen und nichts beschönigenden Bericht aus Sambia. Ich war sehr gerne dabei und fand es vor allem auch spannend, die mir unbekannte Region oberhalb des South Luangwa Parks durch Deine Augen zu entdecken. Ihr hattet tolle Sichtungen (Pel's Fishing Owl - was hat die für schöne dunkle Augen!, Schuhschnabel, Leoparden usw.). Aber am meisten geflasht war ich von den beeindruckenden Flughundbildern abends und auch im Morgenlicht. WOW, welch fantastisches Erlebnis!!! Das war auch mal mein Traum, aber ehrlich gesagt, reichen mir inzwischen die Fotos und Videos von anderen davon. Du vielen Tse-Tse-Fliegen dort, die Du beschreibst, schrecken mich einfach zu sehr ab. Mir haben damals schon die vielen Bisse dieser Biester im South Luangwa gereicht und auch die Hitze dort, als ich vor vielen Jahren im Oktober da war. Von daher meinen vollen Respekt, dass Du da so viel gewandert bist und im Zelt geschlafen hast. Die langen Fahrtstecken um zum SLP und dann aus dem Norden wieder zurück zu kommen, wären ansonsten auch nicht so meins. Wem die Entfernung zu weit ist und wer nur den SLP sehen will, kann ich ansonsten empfehlen von Lusaka aus dorthin zu fliegen. Das war- zumindest damals (2009) - nicht allzu teuer und man konnte sich von jeder Lodge und Camp abholen lassen vom kleinen Mfuwe Airport.
Bele, Dir nun aber erstmal einen traumhaften Urlaub mit den Langweilern in Botswana! Es geht ja Schlag auf Schlag bei Dir! Auch ich freue mich schon auf den nächsten Bericht. 🙂 Liebe Grüße Tina
Liebe Bele Danke für Deinen informativen und unterhaltsamen Bericht. Wir haben uns ja mit dem Gedanken getragen im Oktober selber nach Sambia zu fahren mit dem Dachzelt.Nach Deinem Bericht bin ich doch ganz froh, haben wir uns entschieden, über ein Reisebüro eine Safari gebucht zu haben mit einigen Flugverbindungen zwischen den Camps. Vor vielen Jahren habe ich mich in den North Luangwa NP verliebt und wollte unbedingt nochmals dorthin. An Tsetse Fliegen kann ich mich überhaupt nicht erinnern, die Hitze schon, nun bin ich sehr gespannt. Ich kann mich den Vorschreibern nur anschliessen und freue mich bereits auf einen neuen Bericht Liebe Grüsse Susanne
Eulenmuckel2’113 Beiträge · seit 200613. Jan. 2026 ·
Liebe Bele,
auch von uns vielen Dank für den schönen Bericht, der viele Erinnerungen geweckt hat. Die Flughunde im Kasanka sind wirklich sehr beeindruckend, und trotz der Tsetse-Fliegen dort würde ich das Spektakel nicht verpassen wollen. Sambia ist schon etwas beschwerlicher zu bereisen als Namibia oder Botswana, besonders wegen der Straßenverhältnisse. Aber man wird mit besonderen Orten und Sichtungen belohnt. Und wie du schreibst: Im Nachhinein verklärt sich alles, und die Strapazen treten hinter den schönen Erinnerungen zurück. Es freut mich sehr, dass die Tour für euch ein Erfolg war und ihr so viel entdecken konntet. Und herzlichen Dank für deine lieben Worte im Fazit. Viel Spaß bei der bevorstehenden Tour!
vielen Dank für deinen einmal mehr lustigen und wie immer auch sehr informativen Bericht. Die Flughunde haben wir eigentlich (irgendwann mal) fest auf dem Zettel - aber die Stechfliegen und Thomas, oje, da werde ich mir was einfallen lassen müssen... Ah, ich weiß: Ich zeige ihm einfach dein nahes Flughund-Flugbild und verschweige den Rest, dann sollte es klappen. 😎
Schön war's mal wieder mit dir, und nun geht es ja auch bald wieder los mit lieben Menschen und Freunden in Richtung deines Sehnsuchtsziels. Ich kann schon verstehen, dass es dich immer wieder dorthinzieht. Es wird bestimmt wieder großartig und alles andere als langweilig. Und wir können uns jetzt schon auf den bestimmt wieder sehr zeitnahen Bericht freuen. (In dieser Disziplin bist du echt unschlagbar).