tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200724. Aug. 2025 ·
26.02.2025 Licht und Schatten in der Villa Lé Maas Tota
Wieder ist eine Station der Reise Vergangenheit. Es heißt Abschied nehmen vom Gal Oya Lake Club und unserem schönen Glamping-Tent. Uns hat es hier sehr gut gefallen. Vor allem die wunderbare Lage im Grünen am See. Aber unter die bisherigen Lieblingsunterkünfte im Land - wie Web of Life oder das Rainforest Nest - schafft es der Gal Oya Lake Club nicht. Dazu fehlt uns einfach die persönliche Atmosphäre, die man in einer größeren Unterkunft wie dieser aber natürlich auch kaum erwarten kann.
Für die Fahrt zu unserem heutigen Ziel, der Villa Lé Maas Tota, benötigen wir etwa 3,5 Stunden. Wir hatten eigentlich als Highlight für unterwegs geplant, an den Diyaluma Falls nahe Koslanda zu halten und dort eine Wanderung zu unternehmen. Diese Fälle sollten lt. vorheriger Internetrecherche besonders hoch und beeindruckend sein. Dazu lt. einem Bericht im Netz ein echter Geheimtipp (gegenüber den Wasserfällen in der Nähe von Ella). Das mit der Höhe passt. Jedoch lädt das kleine Rinnsal, das momentan nur noch zu sehen ist, nicht wirklich zum längeren Erkunden ein.
Dazu kommt uns alles recht touristisch vor, mit der Lage mitten an der Straße und ein paar Souvenirläden. Mmmh, gefällt uns alles nicht so richtig gut. Wir sind eindeutig zu verwöhnt vom einsam gelegenen Rathna Ella, den man sich erst erlaufen musste. Zum Glück haben wir diesen wesentlich schöneren Wasserfall vorher besucht. Wir beschließen - nach kurzem Fotostopp - direkt weiter zu Unterkunft zu fahren. Herrlich, wenn man einfach alles ganz flexibel planen kann. Es sind nur noch etwa 20 Minuten Fahrt, aber die letzte Teil-Strecke, nach Abzweig von der Hauptstraße, hat es in sich. Ab der Einfahrt zur Villa Lé Maas Tota geht es ziemlich steil und in engen Kurven in die Höhe. Normalerweise hätte man sich unten abholen lassen können von einem Geländewagen der Villa. Doch wir erreichen leider telefonisch niemanden dort. Brian sieht recht fassungslos aus und tut uns schon leid, wie er ängstlich die üblen Kurven in Angriff nimmt. Wir sind alle drei froh, als wir - nach teils mehreren Versuchen von Brian die Kurven zu nehmen-, endlich heil oben angekommen sind. Und der Ärmste muss gleich auch schon wieder zurück, da er unten im Dorf schläft 😣 (Er bereut sicher jetzt schon die Reise mit uns und fragt sich, wo wir noch überall mit ihm hinwollen... 😗 )
Die Villa Lé Maas Tota ist ein bisschen sowas wie ein Experiment für mich. Die Bilder im Netz mit der Aussicht in die Berge waren mehr als beeindruckend. Allerdings gab es noch keine Bewertung auf der von mir bevorzugten Buchungsplattform. Normalerweise buche ich ohne sehr gute Bewertungen nichts. Es ist dazu auch die teuerste Unterkunft dieser Reise. Daher bin ich nun besonders gespannt, was uns erwartet. Wir werden von einer Gruppe Angestellter - alles Männer- freundlich, aber etwas steif begrüßt. Es wirkt schon alles sehr vornehm und gediegen. Wir erhalten nach dem Begrüßungsgetränk noch Tee und dazu eine leckere, kleine Süßigkeit. Dann lassen wir uns die Anlage zeigen. Und die ist wirklich ein Traum! Die Wirklichkeit übertrifft fast noch die vorher gesehenen Bilder. Was für eine fantastische Aussicht in die Berge. Und direkt davor ein toller Infinitypool.
Fast etwas schade, dass wir nur eine Nacht bleiben. Auch das riesige Zimmer sowie Bad wird höchsten Ansprüchen gerecht. Alles sehr luxuriös.
Wir erfahren, dass wir derzeit die einzigen Gäste sind. Das ist ja mal wieder sehr schade. 😉 Die beiden jungen Männer, die vorher im Pool waren, scheinen demnach Angestellte zu sein. Sogar einen Butler (!) bekommen wir zugeteilt, der uns bei unseren Aktivitäten begleiten soll. Einen Tag lang wie der Graf bei Downton Abbey fühlen. 😄 Vorher hatten wir eine Liste mit Ausflügen gemailt bekommen und uns davon die kostenfreie, etwa einstündige Wanderung zum Wasserfall auf dem Gelände ausgesucht. Da es schon leicht dunkel in der Ferne aussieht, beschließen wir direkt zu starten, bevor das Wetter vielleicht umschlägt. Ein netter junger Mann, der zum Glück nicht so steif ist, wie die anderen, ist unsere Begleitung und zeigt den Weg. Dabei trägt er tatsächlich große Badehandtücher für uns mit dabei. Schon etwas schräg für uns "Normalos", die so viel Aufhebens nicht gewohnt sind. Aber es gibt natürlich Schlimmeres. 😉
Wir genießen auf dem Weg die schöne Berglandschaft.
...und bekommen dabei erklärt, was hier alles wächst. Neben verschiedenen Früchten z.B. auch Gewürze wie Pfeffer und Zimt.
Unterwegs sehen wir einen uralten Baum, der von den Einheimischen als heilig angesehen wird, wie wir erzählt bekommen.
Schließlich erreichen wir einen Bach und an diesem entlang den kleinen Wasserfall inmitten hoher Felsen. Diese sind teils urig bewachsen mit knorrigen Wurzeln. Wir sind begeistert.
Was für ein Privileg einen solch schönen Platz einmal ganz für sich zu haben. Wie genießen das Baden im Becken unter dem Wasserfall in vollen Zügen und können uns kaum trennen von der Atmosphäre hier. Und zum Glück haben wir auch jemanden dabei, der Fotos von uns im Wasser machen kann. Auch das ein Luxus an einem einsamen Ort. 🙂
Später zurück am Haus hüpfen wir direkt nochmal in den Infinitypool. Nass sind die Badeklamotten sowieso schon.
Danach ist Kamera-Zeit angesagt. Mal sehen, ob hier in den Bergen auch Tiere oder Vögel entdeckt werden können. Die Sichtung eines indischen Palmenhörnchens ist ein erstes Indiz dafür, dass es hier tierisches Leben gibt.
Und natürlich dürfen auch in den Bergen Hutmakaken nicht fehlen. Erst kommt einer als Vorhut....
...und bald turnt eine ganze Familiensippe in den hohen Bäumen herum.
Wie die Großen und besonders auch die Kleinen an den hohen Baumstämmen herunterrutschen ist schon sehr unterhaltsam und teils urkomisch.
Was für ein Spektakel. Da staunen nicht nur wir..
Aber auch vogeltechnisch gibt es Erfreuliches. Erstmalig kann ich eine farbenprächtige Graukappen-Glanztaube (Emerald Dove) von der Terrasse aus ablichten.
Die hatte mir gerade noch in meiner bunten Taubensammlung gefehlt. 🙂
Und Sven entdeckt ein Astloch in einem hohen Baum und meint ein Piepsen wahrgenommen zu haben. Und nach kurzer Wartezeit fliegt tatsächlich der dunkle Vogel ein, der hier brütet.
Ich tippe erst auf einen schon öfter gesehenen Hirtenmaina. Aber zu meiner Freude stimmt dies nicht, denn es ist eine andere Art. Ein Indien-Beo (Southern Hill Myna) und damit ein neuer Lifer für mich.:-) Sven hat einfach ein gutes Auge für so versteckte Dinge.
Dann springen wir ein letztes Mal in den tollen Pool. Selten haben wir so oft und ausgiebig gebadet wie heute. Aber bei dieser Aussicht ist Schwimmen einfach ein doppeltes Vergnügen, von dem wir nicht genug bekommen können.:-)
Soweit zu den schönen Seiten unseres Aufenthalts. Die Schattenseite wird sich uns erst am Abend zeigen. Dazu fängt es gegen 17 Uhr leider in Strömen an zu regnen. Aber kein Problem, dies stört uns wenig, denn das Wichtigste haben wir nun gesehen. Es dauert auch nicht mehr lange bis zum Dinner und wir müssen uns noch duschen und etwas zurecht machen dafür. Der vornehmen Atmosphäre im Speisesaal entsprechend, werfen wir uns heute ein bisschen in Schale.
Noch freuen wir uns sehr aufs Essen, das uns gerade aufgetragen wurde. Wir mussten schon zu Hause aus einer Karte mit diversen Möglichkeiten auswählen, welches Menü genau wir nehmen möchten. Für Sven soll es als Hauptspeise Huhn geben und für mich Rindersteak. Dem hohen Preis dafür entsprechend haben wir für hohe Erwartungen. Doch selbst niedrigste Erwartungen hätten dem, was wir da bekommen, nicht genüge getan. Es erwartet uns leider tatsächlich das ekelhafteste und ungenießbarste Essen der ganzen Reise. Ich schaffe es nicht mal meine Gabel ins Rindfleisch zu stecken, da es hart wie eine Schuhsohle ist und dazu noch komplett sehnig. Die Beilagen und Saucen sind auch nicht mehr warm und völlig geschmacklos. Igitt. Das kann doch echt nicht wahr sein. Wir sind ziemlich verblüfft, das das gerade in unserer teuersten Unterkunft passiert. Ich beschwere mich über das Fleisch und lasse es wahrheitsgemäß als nicht essbar zurückgehen. Mir wird als Ersatz sofort Huhn angeboten, was ich dankend annehme. Ein großer Fehler. Denn was da kommt, sieht anders aus, als das was Sven auf dem Teller hatte. Es kommt einem vor wie knochige Reste, die man noch irgendwo in der Küche gefunden hat. Schon der Geruch lässt nichts Gutes ahnen. Todesmutig probiere ich trotzdem ein Stück und muss würgen. Das bekomme ich nicht runter. Mir ist der Appetit komplett vergangen und auch Sven ekelt sich, nachdem er etwas von meinem Huhn probiert hat. Das Dinner wird danach von uns abgebrochen. Rien ne va plus. 🤢 Mir ist ganz flau im Magen. Wir haben den leisen Verdacht, dass der Koch für uns zwei Gäste gar nicht in die Villa bemüht wurde. Denn so einen "Fraß" kann doch eigentlich nur ein absoluter Laie verbrochen haben. Vielleicht der Gärtner? 🙄 Alles sehr merkwürdig jedenfalls in so einer Top-Unterkunft. Leider beschert mir das Ganze auch noch die ganze Nacht Magen- und Darmprobleme. 😈 Svens Magen ist wie meist unempfindlicher.
Nun sind wir jedenfalls froh, keine zwei Nächte hier gebucht zu haben. 😉 ...und wir sind uns ganz sicher, dass in dem kleinen Home-Stay, dass uns ab morgen erwartet, das Essen nur besser sein kann.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200724. Aug. 2025 ·
Moin Picco,
ups, was war denn das für ein komischer Link. 🙄 Da sollte gar keiner sein und ich bin wohl heute morgen im Halbschlaf irgendwo drauf gekommen. 😣 Habe dies nun direkt gelöscht.
Danke für den Hinweis! 🙂 Und dafür, dass Du hier trotz längerer Pausen weiter dabei bist.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200727. Aug. 2025 ·
27.02.2025 – Richtung Süden und Nachmittagssafari im Yala NP Nord Teil 1
Nach drei Nächten in luxuriösen Unterkünften, freuen wir uns nun die nächsten 6 Nächte wieder in kleinen Homestays zu verbringen. Der direkte Kontakt zu den Einheimischen ist für mich immer etwas ganz Besonderes und hat mir schon gefehlt. Man erfährt so einfach viel über das Land und seine Bewohner.
Das Frühstück bringen wir schnell hinter uns und halten uns sicherheitshalber nur an Tee, Toast und Bananen. Wir haben kein Vertrauen in die hiesige Küche mehr. Außerdem sieht das Rührei seltsam flüssig aus und bei dem Geruch der großen Platte mit gebratener Wurst und Speck dreht sich uns erneut der Magen um. Wir bitten diese direkt wegzuräumen. Immerhin wird netterweise mitgeteilt, dass sie mein Essen von gestern nicht berechnen und sie entschuldigen sich sogar dafür. Auch Brian muss die haarige Strecke nach oben zur Villa nicht mehr fahren, sondern wir bekommen einen Shuttle mit dem Geländewagen runter zur Straße.
Doch es gibt trotzdem noch einen unerwarteten Zwischenfall mit dem Auto. Wir sind gerade erst unten an der Straße angekommen und auf die Rückbank des anderen Autos umgestiegen, das am Rand parkt. Brain quatscht noch etwas mit den Angestellten der Villa. Da rollt das Auto plötzlich rückwärts zurück und kracht gegen den Geländewagen, der zum Glück noch hinter uns steht (!). Was für eine Schrecksekunde. Man mag sich lieber nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn da nichts auf der abschüssigen Straße im Wege gestanden hätte. 😵 Brian hatte die Handbremse nicht richtig angezogen. Auch ihm steht der Schrecken ins Gesicht geschrieben, zumal es nun eine unübersehbare Delle hinten am Fahrzeug gibt. Für die er sich vermutlich verantworten muss, wenn er zu Hause ist. Der alte, sowieso schon verkratzte Geländewagen hat nur einen kleinen, weiteren Kratzer an der Stoßstange und man winkt ab. Wir können zum Glück weiterfahren.
Unser nächstes Ziel ist das Forest Tree Top Holiday Resort nördlich des Yala Nationalparks. Laut Google Maps sind es 50 km und ca. 1,5 Stunden Fahrt. Das Homestay ist allerdings nicht direkt zu erreichen, da die Straße dorthin - südlich des Ortes Buttala - ab einem bestimmten Punkt, für den normalen Verkehr gesperrt ist. Der Grund ist, dass hier eine riesige Zuckerrohrplantage beginnt, die nur von den Befugten befahren werden darf. Nur die Anwohner, wie Bathiya vom Forest Tree Top Holiday Resort, haben die Genehmigung, das Gebiet zu durchfahren. Er holt uns daher im Ort Buttala, am telefonisch vereinbarten Treffpunkt, ab. Brian bleibt in Buttala und wird sich hier eine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte suchen. Wir sind nicht allzu Böse unseren noch immer sehr wortkargen Fahrer zu verabschieden. Den noch jungen und engagierten Bathiya mögen wir dagegen auf Anhieb. Schön, wenn uns mal wieder etwas erzählt wird, von Land und Leuten. Bei ihm fühlt man sich direkt wohl. Er holt uns mit seinem alten, offenen Geländewagen ab. Der ist auch nötig, denn auch hier gab es Regen und die nicht asphaltierten Straßen quer durch die Zuckerrohrfelder sind teils matschig und voller Pfützen. Wir fahren kilometerlang durch endlos erscheinende Felder. Ab und zu gibt es schöne Baumalleen, die die Straße säumen. Eine solche Landschaft haben wir in Sri Lanka auch noch nicht erlebt.
Das Land von Bathiya´s Familie gleicht einer Oase am Rande der Zuckerrohrplantage. Es ist eine bewirtschaftete Obstfarm. Am Grundstück mit vielen hohen Bäumen und tropischer Vegetation läuft auch ein kleiner Fluss entlang. Das (bis aufs Bad) nach fast allen Seiten hin, offene Haus, in dem wir nächtigen werden, sieht neu gebaut aus und steht inmitten von Bananenstauden. Rustikal und einfach, aber schön und sehr sauber.
Und es gibt für alle Betten im halboffenen Bereich oben, Moskitonetze. Was will man mehr.
Vor allem, ist hier das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Wir zahlen 34 EUR mit Frühstück für zwei Nächte (!). Damit folgt nach der teuersten, unsere günstigste Unterkunft hier im Land.
Wir erhalten erstmal ein sehr köstliches Mittagessen mit Reis und verschiedenem Gemüse. Eine Wohltat endlich wieder etwas Leckeres essen zu können! Wir haben danach keine Zeit mehr uns umzusehen, denn es geht direkt los mit Bathiya zur Nachmittagssafari in den Yala Park. Eigentlich war dies erst für morgen geplant, aber die Wettervorhersage dafür ist so schlecht, dass er meint, dass wir die Chance lieber heute nutzen sollten. Ein weiser Vorschlag, wie sich noch herausstellen wird.
Wir fahren erneut durch die Zuckerrohrfelder und erreichen nach etwa 20 Minuten Fahrt die asphaltierte Straße, die im weiteren Verlauf quer durch den Nationalpark führt. Da erwartet uns die erste Überraschung. Direkt an der Straße steht gar nicht scheu ein Elefant, der etwas schmuddelig aussieht mit Schlamm und Grünzeug auf dem Rücken.
Wir freuen uns erst über die Sichtung, merken jedoch schnell, dass der Elefant offensichtlich den Kontakt zu den vorbeifahrenden Fahrzeugen sucht. Dann streckt er den Rüssel aus und kommt sogar näher. Er ist es offensichtlich gewohnt aus den Fahrzeugen Essbares zugeworfen zu bekommen. Bathiya bestätigt dies und schimpft über die Leute, die die Elefanten füttern und deren gefährliches Verhalten fördern. Wir umrunden den Elefanten, der uns näherkommt, vorsichtig und fahren schnell weiter. Schon kurze Zeit später steht der nächste Elefant mitten auf der rechten Fahrspur.
Wir sind froh, dass wir hier nicht selbst fahren müssen, sondern Bathiya, der sich auskennt mit dem Verhalten dieser Elefanten. Andere Touristen sind ängstlicher und warten unschlüssig ab.
Am Parkplatz des Parkeingangs angekommen steigt Bathiya kurz mit Sven aus, um Formulare für unseren Eintritt auszufüllen. Ich warte im Auto und werde dabei von einem Hanuman Languren sehr genau beäugt. Er wartet offensichtlich nur auf die Gelegenheit, in die Autos zu springen, um nach Fressbaren zu suchen. Er macht kurz Anstalten näher zu kommen, traut sich dann aber doch nicht.
Dann geht es los in den Yala Park. Diesen wollte ich ursprünglich – wegen der Berichte über Touristenmassen und hunderte Autos, die taggleich einfahren – komplett meiden. Dann hatte ich aber gelesen, dass dies nur die südliche, besonders tierreiche Zone des Parks (Yala Block 1) betrifft. Dort sind die Chancen am höchsten Leoparden und Lippenbären zu begegnen und dort konzentriert sich der Massentourismus mit einer Vielzahl von Unterkünften rundum. Der nördliche Bereich sei dagegen deutlich weniger besucht und damit ruhiger. Dies machte mich neugierig. Und nun sind wir hier. 😊Wir besuchen heute Yala Block 5.
Der Park ist durch die Regenfälle der letzten Zeit sehr grün.
Spotted Deer grast überall und liefert sich übermütig auch den einen oder anderen Kampf.
Und auch ein Pfau, der ein schönes Rad schlägt, darf zu unserer Begrüßung nicht fehlen. 😉
Danach freue ich mich sehr, endlich einen Sundamarabu (Lesser Adjudant) am Boden herumstaksen zu sehen. So kann man ihn sich in seiner Kahlköpfigkeit genauer anschauen.
In einem großen Baum entdecken wir einige der quietschig lauten Halsbandsittiche, die es in Massen auch in den Parks in Düsseldorf gibt.
Das es Greifvögel auch nicht leicht im Leben haben, veranschaulicht das Beispiel dieser Schlangenweihe (Crested Serpent-Eagle).
Diese wird auf einem Ast angegriffen, von einem kleinen Weißstirn-Fächerschwanz (White-browed Fantail). Es wirkt wie David gegen Goliath. Der kleine Vogel stürzt sich mehrfach todesmutig auf den Rücken des Greifs, um ihn zu vertreiben. Leider schlecht zu fotografieren, da es so rasend schnell vor sich geht. Auf diesem Foto kann man den kleinen Vogel links hinten zumindest erkennen.
Die Schlangenweihe schaut dabei jedoch nur erstaunt und leicht konsterniert aus der Wäsche und lässt sich so nicht vertreiben. Ende des Kampfes offen…Wir sind dann weiter gefahren.
Fortsetzung mit Yala Teil 2 folgt schnellstmöglich.
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200927. Aug. 2025 ·
Hallo Tina,
ich habe nun deinen Bericht entdeckt und in einem Rutsch gelesen. Das Potpourri von zum Teil sehr exotischen Vögeln gefällt mir außerordentlich, von den meisten Arten habe ich noch nie was gehört. Aber zu dem "Silberreiher" auf Seite 3 muss ich doch nachfragen, ob der dort wirklich so geführt wird. Der Farbe von Schnabel und Füßen, besonders aber der Zehen nach würde ich den Vogel als Seidenreiher ansprechen.
Liebe Tina, jetzt bin ich auch wieder up to date. Und es macht weiterhin viel Spaß, mit euch in Sri Lanka unterwegs zu sein. Und den kulinarischen Ausfall muss man als Leser ja zum Glück nicht unmittelbar miterleiden. Ich schließe mich Matthias an: Die Vogelvielfalt ist einfach toll! Und der satt grüne Norden des Yala sieht auch sehr schön aus. Ich kenne ja nur den viel besuchten Süden und das zu einer ziemlich staubigen Jahreszeit. Ich bin nun sehr gespannt, ob neben Axishirschen und den tollen Vogelbegegnungen noch der ein oder andere Säuger vor eure Linsen kam. Und besonders freue ich mich natürlich dann auf deine Erzählungen über den Regenwald - von diesem bin ich ja bereits aus deinem letzten Bericht sehr angetan - ohne je dort gewesen zu sein. Ganz liebe Grüße Sascha
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200728. Aug. 2025 ·
Hallo Mattias, schön, dass Du als Vogel-Experte nun auch dabei bist. Ich freue mich über Dein Interesse an dem Bericht. 😊Einige exotische (und teils auch endemische) Vögel kommen auch noch im weiteren Verlauf. Besonders der Sinharaja Rainforest war diesmal ergiebig in dieser Hinsicht. Und danke für den Hinweis. Den vermeintlichen „Silberreiher“ habe ich direkt mal in Seidenreiher umgeändert im Bericht, bevor noch jemand darüber stolpert. 😉Das hatte ich tatsächlich durcheinandergebracht.
Lieber Sascha, danke für Deinen Kommentar. 😊Es freut mich, wieder von Dir zu lesen und natürlich, dass Du weiterhin gern mit uns durch Sri Lanka düst! Die Vogelvielfalt war dort tatsächlich beeindruckend. Und wie auch schon bei Matthias geschrieben, war der Regenwald diesbezüglich mein Highlight. Insofern kann ich Dir einen Besuch dort irgendwann ans Herz legen. Frogmouth & Co. würden Dir sicher gefallen. Im Yala konnten wir nicht so viel sehen, wie ihr damals, aber eine Überraschung gab es an diesem Tag dann doch noch (außerhalb des Parks). So viel sei verraten.
Ich hoffe, dass ich bald die Zeit finde, weiterzuschreiben.
Liebe Grüße, auch alle Danke-Button-Drücker und stillen Mitleser! Tina
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200729. Aug. 2025 ·
27.02.2025 – Teil 2 der Safari im Yala Park Nord
Wir kommen nun links an einem See entlang, dessen Uferbereich mit Wasserlilien bedeckt ist. Sehr bedeckt und zunehmend grau ist dazu auch der Himmel. Zumindest von Regen sind wir bisher aber verschont geblieben.
Sven wünscht sich noch immer sehnsüchtig seinen ersten Leoparden zu sehen. Da hätte ich auch so gar nichts gegen, denn diese Raubkatzen sind einfach immer etwas Besonderes. Es gibt sie tatsächlich auch im nördlichen Bereich von Yala. Doch heute macht sich die Raubkatze leider rar. Trotz aller Kurverei und Anstrengungen von Bathiya können wir sie bisher nicht entdecken. Stattdessen sichten wir an der Strecke diverse altbekannte Vögel, wie zum Beispiel:
Einen Dajalaschama
Die immer wieder sehr fotogenen und gerne genommenen Bienenfresser. Hier ein Bronzescheitel-Smaragdspint.
Und einen Haubenschlangenadler
Besser als nichts. Wie biegen ab in den Wald abseits der Hauptpiste. Dort endlich läuft uns ein anderes Säugetier als ein Axishirsch über den Weg. Eine kleine Manguste möchte aus einer Pfütze auf der Straße trinken. Doch wir verscheuchen sie mit unserer Anwesenheit und können sie gerade noch am Wegesrand ablichten, bevor sie wieder im Unterholz verschwindet.
Die schönen Malabarhornvögel gibt es hier im Yala Park ebenfalls. Sie zu beobachten bereitet uns immer wieder aufs Neue Vergnügen.
Doch ansonsten sieht es sichtungstechnisch wirklich mau aus. Und das Fahren im Wald ist auch nicht ohne. Durch die Regenfälle ist es extrem matschig auf den Pisten. Wir müssen zweimal umdrehen und einen anderen Weg wählen, weil kein Durchkommen mehr ist, wie andere Fahrer bestätigen. Wir begegnen dabei immer mal wieder den gleichen Autos. Insgesamt mögen es etwa 10 bis 12 Fahrzeuge derzeit im gesamten, nicht allzu riesigen Yala Block 5 ein. Dazu müssen sich die Autos im Wald über eine Stelle mit Felsen quälen, die ziemlich steil in die Höhe gehen. Ich hätte nicht vermutet, was so alles mit einem Allrad machbar ist. Wahnsinn. Bathiya bestätigt, dass die Safari-Fahrzeuge fast jede Woche in die Werkstatt müssen, weil durch die schlechten Straßen im Park andauernd Schäden daran entstehen. Das sind derzeit seine größten Kosten. Und als hätte er es heraufbeschworen, hat das Auto auch kurze Zeit später direkt einen platten Reifen. 😵 Wir nehmen es diesmal gelassen. So langsam gewöhnen wir uns an Autopannen in diesem Urlaub… Fahrzeugtechnisch ein schlechtes Karma irgendwie. Und Sven denkt nach seinen bisherigen Erfahrungen vermutlich, dass gehört zu fast jeder Safari dazu. 😉
Zum Glück helfen sich die Fahrer gegenseitig und es kommen Bathiya schnell mehrere Leute zur Hilfe. Perfekt, so verlieren wir nicht allzu viel wertvolle Safari-Zeit. Es geht nun die Straße direkt am großen Stausee entlang. Tote Bäume im Wasser zeugen davon, dass dies kein natürlich entstandener See ist. Zusammen mit den dunkeln Wolken im Hintergrund hat dies einen leicht düster, morbiden Charme.
Wir fahren über eine Brücke und machen direkt dahinter erstmal Pause, damit wir uns die Beine vertreten können. Bathiya läuft mit uns auf die Brücke.
Dort zeigt er uns eine Stelle, wo gut Krokodile im Gewässer beobachtet werden können. Es schwimmen so einige im trüben Wasser umher.
Danach kurven wir – wie die meisten anderen Autos – noch etwas an der Hauptpiste entlang. Alle suchen das Highlight der Gegend – einen Leoparden. Aber die schönen Tiere mögen sich heute einfach nicht zeigen. Nichts zu machen. Und dann heißt es auch schon Abschied nehmen vom Yala Park. Die Sonne steht schon tief. Die Zeit auf Safari vergeht immer viel zu schnell.
Auch die Axishirsche haben scheinbar keine Angst mehr, dass noch ein Leopard auftaucht und sich bereits zum Schlafen hingelegt. Wenn das nicht deutlich ist. 😉
Zum Abschied sehen wir im Dämmerlicht immerhin noch einen Elefanten kurz vorm Parkausgang.
Ein bisschen enttäuscht sind wir auf der Rückfahrt zum Homestay schon, dass sich heute so gar keine Raubkatze zeigen wollte. Aber die Fahrt im Dunklen entlang der Zuckerrohrfelder macht Spaß. Im Scheinwerferlicht flattern immer wieder Vögel auf der Straße auf, die wir gerne beim Davonfliegen beobachten. Und was bewegt sich denn da auf einmal im Scheinwerferlicht? Wir können es kaum glauben. Man sollte die Hoffnung nicht so schnell aufgeben. Da trotten tatsächlich zwei Goldschakale an der Straße entlang. Als Bathiya anhält, bleiben sie ebenfalls kurz stehen und ein entferntes Foto gelingt.
Und es kommt noch besser. Einige Meter nach der Stelle, wo die Schakale verschwunden sind, ist ein offenes Feld. Einen Schakal sehen wir dort noch weit entfernt davonlaufen und da sitzt noch etwas anderes…Bathiya biegt ins Feld in die Richtung ein. So können wir es besser sehen. Es ist eine Jungle Cat, zu Deutsch Dschungelkatze oder auch Rohrkatze! Und sie hat Beute gemacht. Eine kleine Maus.
Ach, wie toll ist das denn! Wir sind begeistert! Dies ist auch noch eine tierische Neusichtung für mich. Bathiya stellt die Scheinwerfer so gut wie möglich auf die Rohrkatze ein, damit ich Fotos machen kann. Die Bilder werden nicht perfekt, aber man kann sie zumindest erkennen.
Ich bin selig, dass wir am Ende doch noch ein kleines Raubkätzchen entdecken konnten. Und das noch mit Mäuse-Kill. 😊Bathiya freut sich mit. Einfach ein sympathischer und engagierter junger Mann.
Der Abend ist gerettet und selig lächelnd machen wir uns fürs Abendessen bereit. Die Mutter von Bathiya ist eine begnadete Köchin. Die verschiedenen Currys schmecken so gut, wie es bisher nur im Web of Life Resort der Fall war. Und dazu bekommen wir eine Menge, die für eine Großfamilie gereicht hätte. Außerdem noch Früchte und eine Viertel-Bananenstaude (!). Wer soll das bloß alles schaffen? Es bestätigt sich mal wieder die Erfahrung, dass die gute Hausmannskost in den Homestays besser ist, als das Essen in den meisten Hotels.
Jetzt aber mal schnell unters Moskitonetz kriechen und von Jungle-Cat-Begegnungen in dunklen Feldern träumen. 😊
Champagner8’783 Beiträge · seit 201029. Aug. 2025 ·
Guten Morgen Tina,
ich genieße es immer sehr, morgens zum ersten Kaffee ein ganz frisches Kapitel von dir zu lesen 🤩 - umso mehr, wenn es euch beiden darin gesundheitlich gut geht und Ihr leckeres Essen serviert bekommt 😄 !
In diesem Sinne mal wieder ein dickes Dankeschön fürs Berichten 😘 !
Auch ich genieße deinen Bericht immer schon vor der Arbeit. Mit solchen Bildern im Kopf fällt einem die Arbeit direkt viel leichter. Warum hat die natur den Hornvögeln eigentlich so einen doppelten Schnabel gegeben? Ist ja eigentlich ziemlich unpraktisch?
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200729. Aug. 2025 ·
Liebe Bele, und mich freut es immer, nach dem späten Aufstehen solche netten Kommentare zu lesen. Vielen Dank von der Eule an die Lerche. 😘 Ein klein bisschen Unwohlsein muss ich Dir noch zumuten, dann ist aber auch wirklich Schluss damit in diesem Urlaub. 😄 😉
Liebe Yvy, wie schön, dass ich Dir morgens etwas den Arbeitstag versüßen kann mit den Sri Lanka-Erlebnissen. Das freut mich sehr! 🙂 Gute Frage ansonsten wegen dem Doppelhorn. Die kann ich so gar nicht beantworten und hab direkt mal gegoogelt mit diesem Ergebnis: "Der Schnabel des Nashornvogels ist auffällig lang, dick und gebogen und erinnert an das Horn eines Nashorns. Viele Arten tragen auf dem Schnabel einen wulstigen Aufsatz, das sogenannte Schnabelhorn oder Casque, das für die Kommunikation der Vögel als Resonanzkörper dient." Wieder was dazu gelernt. 😎
ich lese schon eine Zeit vom Handy aus mit, im eigenen Urlaub habe ich meine Tastatur, Laptop und den großen Bildschirm nicht dabei und das Tippen auf dem Handy mag ich so gar nicht. Daher war ich bisher stiller Mitfahrer.
Sri Lanke macht nach Deinem Bericht Lust auf mehr und ist auf meiner Reiseliste weiter nach oben gerückt. War das jetzt Dein 2. oder 3. Besuch nach Sri Lanka?
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200730. Aug. 2025 ·
picco schrieb:Hoi Tina 🙄 Bist Du professionelle Urlauberin oder so was? 🙄
@Lieber Picco, nee leider nicht. 😄 Ich muss ganz normal volltags arbeiten und mein Freund und ich haben beide "nur" die regulären 30 Tage Urlaub. Als total Reisebegeisterte sind wir davon aber jeden einzelnen Tag unterwegs. Dazu noch Gleitzeittage, mit denen wir den Urlaub beide verlängern können und geschickte Planung mit Feiertagen (im Mai / Juni). So kommt man gut mal auf 7,5 bis 8 Wochen Reisemöglichkeit im Jahr. Lehrer können darüber wohl nur müde schmunzeln. 😉 Die kommen auf deutlich mehr...
@Liebe Gabi: schön, dass Du hier auch dabei bist. 😊 Und es freut mich, dass Sri Lanka bei Dir nun weiter nach oben gerutscht ist. Ich war nun zum zweiten Mal dort, aber ein drittes Mal wird es in ein paar Jahren sicherlich auch nochmal geben. Mein Freund würde sich das auch nochmal wünschen, da er ebenfalls begeistert war. Aber erstmal steht bei uns Indien auf dem Plan 2026.
Liebe Tina, ich freue mich über jedes neue Kapitel in Deinem bericht und bin immer wieder erstaunt, welch gutes HändchenDu für die Unterkünfte und Pirschfahrten hast. Dass Yala Nord so wenig touristisch ist, war mir nicht bewußt. Eine tolle Reise habt ihr gemacht, die wenigen kulinarischen Ausreißer sind ärgerlich, zum Glück hat es Euch gesundheitlich nicht nachhaltig beeinträchtigt. Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub und freue ,ich auf das Sri Lanka reisefinale! Liebe Grüße Kirsten
Superfanti808 Beiträge · seit 201703. Sept. 2025 ·
Liebe Tina,
sorry, ich habe es einfach nicht mehr geschafft, mitzulesen und bin gerade sehr happy, die Spur endlich wieder aufgenommen zu haben. Ich habe jetzt alles in einem Rutsch durchgelesen und mir wirklich viele Notuzen gemacht. Eure Reise ist schon ein Wahnsinn- die Erlebnisse sind soooo toll beschrieben, dass man diese Reise wirklich problemlos 1:1 nachreisen kann. Uns rennt langsam etwas die Zeit davon und ich muss echt in die Puschen kommen, wenn es nächstes Frühjahr noch was werden soll. 😉.
Ich kommentiere jetzt ein wenig und stelle ein paar Fragen, hoffe das ist ok: Im Elements Beach and Nature Resort konntet ihr da denn trotzdem gut baden, obwohl es so windig war?
Hach Bootsfahrten- da kommen Erinnerungen hoch an den Caprivi. Die Backwaters Lodge würde mir natürlich auch gefallen. So lustig, dass du mittlerweile sogar in live erkannt wirst und eine Fomi getroffen hast. Deine 3 frierenden Bee Eaters sind sooo entzückend und schlichtweg der Knaller. Und für den Wilpattu habe ich ja echt keine Worte mehr übrig- welch tolle Sichtungen. Auch musste ich über dein forsches und bestimmtes Auftreten beim Lippenbären echt lachen. Irgendwann ist Schluss mit lustig. Also der Wilpattu lohnt sich doch fast für einen zweiten Tag. Da muss ich nochmal in deinern ersten Bericht spicken, den ich wohl morgen in einem Rutsch lesen;-)
Auch das Web of Life Resort gefällt mir mit den Elefanten und der tollen Wasserfallwanderung megagut. Natur pur, genau unseres. Zugegebenermaßen sind die Vögelchen wirklich alle nett anzusehen, aber wir werden wohl keine Megabirder, wobei schon immer mal wieder mit gerade die Greifvögel und bunten Vögel mir ausgesprichen gut gefallen.
Ui… und das Hähnchen erinnerte mich sehr an unsere Bali Reise im Juni. Ich bekam auch keinen Bissen herunter, das Essen schien nur aus Knochen zu bestehen und uns wurde versichert, dass das eben das typische Landesgericht sei. Wir mussten es zwar letztendlich nicht bezahlen, aber bin dann auch frustriert hungrig ins Bett. Mir war einfach auch schlichtweg der Appetit vergangen.
Schön, dass ihr die Reise zu zweit so geniesst. Für ihn waren die ersten Safari Erlebnisse sicherlich besonders. Wow und nächstes Jahr geht’s dann zum Runden nach Indien oder nutzt Du einen deiner vielen GLZ Tage?
so, nun muss ich mich auch endlich mal zu Wort melden. Schön, dass es weiter geht...wir sind heute aus dem Urlaub zurückgekommen und ich habe ganz schnell aufgeholt, was ich noch nicht gelesen hatte. Ein toller Bericht...Du weisst ja, dass ich bereits nach Deinem ersten Bericht ins Auge gefasst hatte nach Sri Lanka zu reisen. Ich bin so gespannt auf Fortsetzung und hoffe, dass Du vor Deinem nächsten Urlaub nochmal was einstellen kannst. Speziell zum Fahrzeug und den gefahrenen Strecken hätte ich noch Fragen: Brian fuhr einen Geländewagen - wieso hatte er so Angst um das Fahrzeug? Was war das für ein Fahrzeug-Typ, mit dem Ihr unterwegs gewesen seid? Waren die Pisten so übel oder hat Brian keine Übung im Gelände zu fahren? Insbesondere würde mich noch interessieren, welche Ziele Deiner beiden Sri Lanka Reisen zwingend einen Geländewagen erfordern? (Wir wollen als Selbstfahrer unterwegs sein.) Ich bin mitten in der Planung und muss endlich mal zu Potte kommen, da wir ja selbst bald wieder unterwegs sind. Es wäre super, wenn Du hierzu noch ein paar Infos geben könntest. Viele Grüße Heidi