die Maus hatten wir im November in der 2. Die hat immer irgendwie ein Loch gefunden und sogar mal ihren Kumpel mitgebracht 😉. Im Februar waren wir dann zum ersten Mal in der 4 und hatten dort nicht eine einzige Maus drinnen oder in der Nähe der Hütte.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201405. Aug. 2023 ·
franzicke schrieb:
Sorry Tinochikas, dass ich euren Reisebericht damit gestört habe - ich wäre bereit für Fortsetzung!
Hallo Ingrid,
Du störst doch nie. Mäusefragen sind schließlich wichtig.
Allein der Gedanke daran eine Maus zu Hause in der Wohnung zu haben lässt uns schaudern. „Tinochika“, unser Kater würde sie niemals dulden. Allerdings gehen wir „ Die Tinochikas“ in der Wildnis relativ entspannt mit den kleinen Nagern um.
Schon die Fahrt über Gharagab zurück zur Hauptstraße ins Nossobtal lohnt sich landschaftlich sehr. Wenn man Bitterpan nicht gebucht hat ist es die Gelegenheit durch das Dünengebiet zu kommen, um die einzigartige Natur dort zu genießen.
Susi65 schrieb:
die Maus hatten wir im November in der 2. Die hat immer irgendwie ein Loch gefunden und sogar mal ihren Kumpel mitgebracht
Hallo Susi,
bei unserem aktuellen Reisebericht sind wir auch in Nr. 2 gewesen. Allerdings hatten wir diesen netten Besuch dort nicht. Das Foto von der sich spiegelnden Maus am Topf ist einfach nur genial. Wir bewundern Deine Ruhe in dieser Situation. Meist erschrickt man doch und vertreibt mit hastigen Bewegungen das schöne Motiv.
Ich hatte bestimmt schon einmal gefragt, mit welchem Objektiv ihr die meisten Bilder aufgenommen habt ? Wenn ich mich richtig erinnere, hattet ihr eine Festbrennweite (500 mm?) dabei.
Genau, das Canon ist mittlerweile fast neun Jahre alt und wir möchten es nicht missen. Einzig die Diskussionen wer es gerade benutzen darf sind anstrengend. Aber auch mit dem 100-400 sind wir hoch zufrieden.
Ich meine mich erinnern zu können, dass wir sowohl im November/Dezember 2022 wie auch im Januar/Februar 2023 auch für Grootkolk in Nossob einen Voucher kaufen konnten
Dann ist jetzt auch in Grootkolk die Zivilisation angekommen.
Die Dame im Shop in Mata Mata hat uns gesagt, dass die Vouchers nur eine Woche gültig sind…. Aber wer weiß, was ihr für Erfahrungen macht, man weiß ja nie
Danke für den Hinweis, wir haben ja noch unbenutzte Voucher, die werden sicherlich funktionieren. Die angefangenen nehmen wir auch mit und werden es einfach ausprobieren.
Leider konnten wir ja in Büsnau nicht schnacken, das finde ich immer noch sehr schade. Ich hätte gerne gehört, wie es euch im Mai im Park "ergangen" ist. Um die Zeit waren wir tatsächlich noch nie im KTP.
Schade, dass ihr in Büsnau nicht dabei wart. Es war wirklich ein sehr schöner Tag und wir hätten auch gerne mit Dir geplaudert. Im April/Mai hast Du eigentlich nichts verpaßt. Extrem haben uns die kurzen Parköffnungszeiten genervt. Den November 2021 zu toppen war trotz einiger guter Sichtungen unmöglich. Wir werden in Zukunft nicht mehr in diesen Monaten in den KTP fahren. Es ist die Zeit der Südafrikaner. Wir stehen mit einigen in Kontakt. Sie lieben die gemäßigten Temperaturen in dieser Jahreszeit und haben Spaß sich auf den Rastplätzen zu treffen um zu klönen und zu grillen. Also ein Campingurlaub in Begleitung von wilden Tieren und nichts für ambitionierte Fotografen.
Tinochika schrieb: Das Foto von der sich spiegelnden Maus am Topf ist einfach nur genial. Wir bewundern Deine Ruhe in dieser Situation. Meist erschrickt man doch und vertreibt mit hastigen Bewegungen das schöne Motiv.
Danke Ihr Lieben.
Nachdem wir die Kleine und Ihre Kumpels vorher schon ein paar Mal verscheucht haben, habe ich sie in der Situation einfach Mal in Ruhe gewähren lassen und so ist dann auch das Bild entstanden. Die Maus hatte Zeit und ich auch 😉
Genau, das Canon ist mittlerweile fast neun Jahre alt und wir möchten es nicht missen. Einzig die Diskussionen wer es gerade benutzen darf sind anstrengend. Aber auch mit dem 100-400 sind wir hoch zufrieden.
Dann habt ihr noch die erste Version? Ich überlege ja auch immer mal wieder, ob ich mir eine 500er Festbrennweite zulegen soll. Die zweite Version gibt es leider kaum Mal gebraucht und neu ist die mir definitiv zu teuer. Das 100-400 nutze ich auch und das ist nach wie vor wirklich super.
Tinochika schrieb: Im April/Mai hast Du eigentlich nichts verpaßt. Extrem haben uns die kurzen Parköffnungszeiten genervt. Den November 2021 zu toppen war trotz einiger guter Sichtungen unmöglich. Wir werden in Zukunft nicht mehr in diesen Monaten in den KTP fahren. Es ist die Zeit der Südafrikaner. Wir stehen mit einigen in Kontakt. Sie lieben die gemäßigten Temperaturen in dieser Jahreszeit und haben Spaß sich auf den Rastplätzen zu treffen um zu klönen und zu grillen. Also ein Campingurlaub in Begleitung von wilden Tieren und nichts für ambitionierte Fotografen.
Das der November 2021 nicht mehr zu toppen ist, wundert mich jetzt aber nicht wirklich 😉 . Was ihr dort alles gesehen habt ist einfach nur genial. Wir hatten auch schon sehr schöne Sichtungen im Park, aber nie in dieser Vielfalt und vor allem nicht alles während nur eines Aufenthaltes. Wir waren bisher auch immer nur in der Zeit von November bis Anfang/Mitte März im Park. Mir ist aufgefallen, dass im November extrem viele Fotografen im Park unterwegs sind. Da war es dann oft an den Sichtungen deutlich voller, als z.B. im Januar oder Februar. Super war es das eine Jahr über Weihnachten und Silvester. Da waren zwar viele Südafrikaner im Park, aber die sind oft in den Camps gebleiben und haben sich dort "vergnügt". Dementsprechend leer war es oft auch bei den Sichtungen. Gerade um Nossob rum. Da hat der Löwe morgens noch direkt vorm Tor gebrüllt und mit uns sind nur zwei andere Autos raus gefahren 🤩 . Allerdings war es um die Zeit auch sehr heiß.
Liebe Grüße Susi, die schon sehr gespannt ist, wie es im Reisebericht weiter geht
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201405. Aug. 2023 ·
Susi65 schrieb:
Dann habt ihr noch die erste Version? Ich überlege ja auch immer mal wieder, ob ich mir eine 500er Festbrennweite zulegen soll. Die zweite Version gibt es leider kaum Mal gebraucht und neu ist die mir definitiv zu teuer.
Hallo Susi,
wir gehören zu den ersten Besitzern der 2. Generation. Eine Anschaffung fürs Leben und heute leider noch viel teurer als vor knapp 9 Jahren.
Wir waren bisher auch immer nur in der Zeit von November bis Anfang/Mitte März im Park. Mir ist aufgefallen, dass im November extrem viele Fotografen im Park unterwegs sind. Da war es dann oft an den Sichtungen deutlich voller, als z.B. im Januar oder Februar.
Das stimmt. Einerseits ist es ganz schön auf viele Gleichgesinnte zu treffen um sich mit Ihnen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Man sieht sich halt im November oft wieder. Auf der anderen Seite ist es schwieriger eine gute Stelle an den Wasserlöchern zu bekommen. Alle wollen schließlich dasselbe; gutes Licht und optimale Sicht. Die Fahrt von Nossob nach Cubitje Quap war im November eine Challenge. Alle wollten zur Schakal - Tauben- bzw. Flughuhnjagd. Diese fand auch täglich zwischen 7 und 8 Uhr statt. Dieses Jahr im April hatten wir keine Probleme damit es war alles frei am Wasserloch, allerdings waren dafür auch keine Schakale da. 🙂 Sonst verteilten sich die Besucher ganz gut im Park. Es kommt halt auch darauf an zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wir hatten 2021 einfach Glück und waren oft die Ersten bei einer Sichtung.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201409. Aug. 2023 ·
03.12.21
Heute Morgen wollen wir Richtung Twee Rivieren und die einzelnen Wasserstellen auf dem Weg dorthin ansteuern. Wir fahren kurz nach Sonnenaufgang ohne zu frühstücken los. Der Himmel ist leider bedeckt und die Sonne kommt nicht so richtig zum Vorschein. Schnell kommen wir voran, denn im Auob Tal gibt es kaum etwas zu sehen.
An der Abbiegung ins Nossob Tal bleiben wir zum ersten Mal für einen Fotostopp stehen. Am Straßenrand entdecken wir ein Fleckenflughuhn.
Kurz darauf begegnet uns ein Sekretär, der auf der Suche nach Futter durchs Gras stolziert.
Ein junger Schakal läßt sich durch uns nicht aus der Ruhe bringen und wir können ihn aus kurzer Entfernung fotografieren.
An Vögeln begegnen uns auf der Fahrt Richtung Rooiputs ein Lannerfalke, ein Gabarhabicht und ein Fleckenuhu.
Eine kleine Herde Springböcke lässt sich von uns nicht irritieren und setzt den Weg auf der Straße fort, bevor sie alle zum grasen abbiegen.
Drei junge Schakale erkunden neugierig ihre Umgebung. Es gibt noch viel zu sehen und zu lernen, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen. Sie werden sicher auch viele gefährliche Begegnungen überstehen müssen, um dann selbst zum geschickten Jäger zu werden.
Im Gestrüpp auf der gegenüberliegenden Straßenseite sucht ein juveniler Weißbürzel-Singhabicht nach Kleingetier.
Wir kehren um und fahren auf der gleichen Strecke nach Kieliekrankie zurück
STOP
Schildkröten haben Vorfahrt. Gemächlich überquert die Panther-Schildkröte die Straße.
Einen kurzen Schlenker bauen wir noch ein und fahren zum Tanken nach Twee Riveren. Im Shop gibt es auch immer etwas zu stöbern.
Lebensmittel brauchen wir für die letzten zwei Tage nicht mehr.
Auf der Weiterfahrt entdecken wir nicht viel. Ein Straußenpaar kümmert sich um den Nachwuchs.
Am Wasserloch von Kamfersboom ist wieder kein Tier zu sehen und wir fahren in Schrittgeschwindigkeit weiter. Manchmal lohnt es sich tatsächlich sehr langsam zu fahren und dabei die Bäume und Sträucher im Auge zu behalten. In einem Baum entdecken wir eine Südbüscheleule auch Südliche Weißgesichtseule genannt. Sie sitzt sehr verdeckt hinter Ästen. Auf der Hinfahrt haben wir die Eule nicht bemerkt. Wir sind über diese Sichtung besonders glücklich, ist es doch die fünfte Eulen Art die wir auf dieser Reise entdecken. Nach einigem hin und her rangieren finden wir eine Lücke zwischen den Ästen, die uns eine ganz gute Sicht ermöglicht.
Es dauert nicht lange und eine zweite Eule hüpft durchs Geäst. Diese hatten wir zuerst gar nicht bemerkt. Aber wie heißt es so schön; manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht.
Jetzt sind wir trotz der wenigen Sichtungen doch noch richtig zufrieden mit dem Vormittag und freuen uns auf ein ausgiebiges Frühstück. Es ist nach den vier Wochen noch einiges an Lebensmitteln übrig und wir genießen das Resteessen.
Bis zu zum Nachmittags-Gamedrive, faulenzen wir und beobachten die gefiederten Gäste auf der Terrasse.
Brustbandprinie
Siedelweber
Kapsperling (f)
Kapsperling (m)
Um halb fünf starten wir noch einmal zu einer kurzen Fahrt ins Auobtal. Es ist weiter sehr trüb. Leider keine guten Vorraussetzungen zum Fotografieren. Trotzdem gelingen uns bei der Ausfahrt zwei schöne Fotos von einer fliegenden Riesentrappe mit den Chalets von Kielie als Kulisse.
Der Himmel wird immer dunkler.
Noch regnet es nicht. Viel entdecken wir aber auch nicht.
Einige Gnus kümmern sich rührend um ein neu geborenes Kalb.
Ein Stück fahren wir noch weiter im Auobtal. Neben uns flattert plötzlich etwas Buntes. Wir bleiben stehen und entdecken einen Schwalbenschwanzspint
Einer davon zeigt uns, dass ihm trotz seines Namens auch noch andere Insekten schmecken. Wir beobachten ihn eine Weile und wundern uns was er alles so anstellt bis er den Käfer endlich verzehrt.
Wir passieren die lästige Kette an der Einfahrt.
Im Camp fällt uns noch ein Schild mit Verhaltensregeln auf. Eigentlich sollten diese auch ohne Hinweis selbstverständlich sein.
Wieder zurück im Chalet fangen wir mit den Vorbereitungen zum Grillen an. Kaum ist das Holz abgebrannt fängt es an zu regnen. Auf das letzte gute Rinderfilet haben wir uns schon seit gestern gefreut. Wir lassen uns daher vom Wetter das Grillen nicht verderben und werfen das Fleisch auf den Grill.
Glücklicherweise hatten wir genügend Holz aufgelegt. Jetzt haben wir eine schöne Glut und der Regen kann das Feuer so schnell nicht löschen.
Essen ist draußen leider heute nicht möglich und die Küche ist auch nicht so richtig für ein letztes romantisches Essen in der Kalahari geeignet. Daher funktionieren wir kurzer Hand das Schlafzimmer um. Wir stellen dafür die Betten etwas weiter auseinander und ein Nachtschränkchen in die Mitte. Von hier sehen wir auf die Terrasse, wo stimmungsvoll der Regen niederprasselt.
Wir räumen unser Geschirr in die Küche und spülen noch.
Danach genießen wir das eine und andere Getränk und schlafen auch in der vorletzten Nacht unseres Aufenthaltes wie immer glücklich und zufrieden ein.
Champagner8’797 Beiträge · seit 201009. Aug. 2023 ·
Meine Lieben,
ich hinke gerade bei vielen Berichten ziemlich hinterher und lese leider auch viel zu unkonzentriert, weil mir viel zu viele andere Dinge durch meinen kleinen Kopf gehen. Jetzt muss ich aber zu diesem Kapitel mal schnell was schreiben, bevor ich es wieder vergesse:
Das war ein (Sprach)Witz mit dem Schwalbenschwanzspint, oder? Ich bin nicht nur unkonzentriert zur Zeit, sondern dazu steht mir auch noch manchmal einer auf der Leitung 🤩 . Von daher bitte ich um Aufklärung!
Die Regenklamotten von Hartwig gefallen mir ausnehmend gut - hätte er die mal besser in Büsnau dabei gehabt 🤪 !
Ich liebe die Eule mit dem schiefgelegten Kopf - was für ein Blick! 😘
Ja, und dann die Riesentrappe im Flug 🤢 - der "renne" ich noch immer hinterher! Ich weiß nicht, wie viele wir 2021 im CKGR gesehen haben, aber ein gscheites Foto hab ich auf jeden Fall nicht hinbekommen 🙄 . Glückwunsch!
Danke mal wieder zwischendurch für eure Bilderflut - ich erfreue mich sehr daran 🙂 😘 !
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201410. Aug. 2023 ·
Champagner schrieb:
Das war ein (Sprach)Witz mit dem Schwalbenschwanzspint, oder? Ich bin nicht nur unkonzentriert zur Zeit, sondern dazu steht mir auch noch manchmal einer auf der Leitung 🤩 .Von daher bitte ich um Aufklärung!
Hallo Bele,
das kommt davon wenn man den Bericht schon fertig hat und die Vogelnamen später einsetzt. Ursprünglich stand dort nicht Schwalbenschwanzspint sondern Bienenfresser.
Danke, dass Du den Bericht so aufmerksam liest. Erst standen wir lange auf dem Schlauch was Du meinst, dann haben wir aber beide über den von Dir entdeckten Witz laut gelacht…. Du verfügst schon über eine große Vorstellungskraft. 😄 😄 😄
Die Regenklamotten von Hartwig gefallen mir ausnehmend gut - hätte er die mal besser in Büsnau dabei gehabt !
Wir hatten unsere Regenjacken in Büsnau dabei, haben diese aber im Auto liegen lassen. Dort sind sie wenigstens schön trocken geblieben.
Ein Gewitter im Kgalagadi Park ist der reinste Nieselregen gegen ein Gewitter in Büsnau.
Hallo Ingrid und Hartwig, nachdem ich eine Weile reisebedingt (zum ersten Mal Skandinavien) nicht im Forum war, ist mir der Fortgang eures Berichts irgendwie entwischt. Ich habe die vergangenen Einträge nun mit großem Genuss nachgeholt und verstehe einmal mehr, wieso man eine so lange Zeit in einem Schutzgebiet verbringen möchte. Eure Erlebnisse sind großartig und eure Fotos von den unterschiedlichen Kalahari-Bewohnern Oberklasse. Mir gefällt die ausgeprägte Schärfe ganz wunderbar - von den Motiven ganz zu schweigen. Was die Eulen angeht, macht der KTP hier ja dem Caprivi, wie wir ihn im Herbst 22 erlebt haben, echte Konkurrenz. Jetzt bin ich gespannt auf den Endspurt! Herzlich Sascha
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201417. Aug. 2023 ·
H.Badger schrieb:
Ich habe die vergangenen Einträge nun mit großem Genuss nachgeholt und verstehe einmal mehr, wieso man eine so lange Zeit in einem Schutzgebiet verbringen möchte
Hallo Sascha,
Dein Lob für unsere Fotos freut uns natürlich sehr. Es zeigt, dass es richtig ist sich die Mühe zu machen einen Reisebericht mit Bildern zu erstellen. Was die Schärfe betrifft, so ist das für uns in der (Tier)fotografie eines der wichtigsten Kriterien.
Was die Eulen angeht, macht der KTP hier ja dem Caprivi, wie wir ihn im Herbst 22 erlebt haben, echte Konkurrenz.
Der Kgalagadi Transfrontier Park wird nicht umsonst auch Katzen- und Eulenpark genannt. Im Caprivi haben wir noch niemals so viele Eulen gesehen, da hattest Du wirklich Glück auf Eurer Reise.
Von den sechs ständig vorkommenden Eulenarten haben wir fünf gesehen und auch fotografieren können. Manche davon mehrmals. Es fehlte uns nur die Afrikanische Zwergohreule. Diese hatten wir dafür dieses Jahr April/Mai in Nossob direkt vor unserer Nase sitzen. Da wir nicht wieder einen Bericht von 4 Wochen KTP einstellen wollen, hier ein Foto von der Afrikanischen Zwergohreule.
Es fehlt ja auch noch von 2022 unsere große Namibia/Botswana Tour. Von dieser Reise wollen wir ja auch noch berichten. So langsam wird es eng und wir kommen mit dem Schreiben nicht nach.
Jetzt nehmen wir erst einmal Anlauf zum Endspurt für diesen Reisebericht, es geht gleich weiter.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201417. Aug. 2023 ·
04.12.21
Der Kgalagadi enttäuscht nie.
Unseren letzten Tag im KTP wollen wir noch voll auskosten und brechen daher wieder bei Sonnenaufgang zu unserem letzten morgendlichen Gamedrive auf. Als wir auf dem Weg zum Auto sind hören wir einen wundervollen Gesang von einem Vögelchen. Schnell ist der Verursacher gefunden.
Ein Kalahariheckensänger sitzt auf einem Busch nahe unserem Chalet. Er trällert munter weiter, selbst als wir uns ihm für ein Foto nähern. Das ist eine fröhliche Begrüßung. So muss ein Tag beginnen.
Wir wählen wieder die Strecke entlang des Auob-Flusstales in westlicher Richtung. Der Himmel ist immer noch bewölkt und die Sonne kommt kaum zum Vorschein.
Im Gras toben zwei Löffelhunde herum.
Nach dieser Sichtung überlegen wir uns noch einmal in die andere Richtung zu fahren. Mittlerweile hat die Sonne die dichten Wolken durchbrochen und das Licht zum Fotografieren wird dadurch etwas besser.
Beim Monro Wasserloch haben wir eine erfreuliche Begegnung. Liegt doch da tatsächlich der Chef vom Löwenclan ganz alleine nahe der Straße im Gras .
Von seinen Frauen und Kindern ist weit und breit nichts zu sehen. Kaum zu glauben es wirklich schon fast drei Wochen her, wo wir ihn auf der Suche nach einer seiner Löwinnen beobachtet haben und Euch die Geschichte dazu erzählen konnten. Ob die Abtrünnige wieder zu ihm zurück gekehrt ist, diese Frage können wir leider nicht mehr auf dieser Reise beantworten.
Auch, dass sein Rivale in einiger Entfernung völlig allein hoch auf einer Düne liegt, trägt nicht zu einer Klärung bei.
Wir fahren langsam weiter und beobachten genau die Abbruchkanten. In den Felsen und dortigen Höhlen, kann man mit viel Glück Leoparden entdecken.
Dieses Glück haben wir allerdings nicht. Wir sehen in einem Baum neben der Straße nur einen Gabarhabicht. Er tut uns den Gefallen und fliegt in unsere Richtung los.
Wieder einmal hat eine Schildkröte Vorfahrt, wir warten bis sie sicher auf der anderen Straßenseite ist.
Bei Houmoed plustert sich ein Raubadler auf.
Ein Weißbbürzel-Singhabicht hüpft im Gras hin und her. Es ist nicht zu erkennen, welcher imaginären Beute er nachjagt.
An der Samevloeiing Wasserstelle fängt ein Kuhreiher Insekten.
Einige „Riesenameisen“ kämpfen neben unserem Auto. So ganz nah betrachtet könnten sie aus einem Horrorfilm entflohen sein.
Strauße stehen im Schlamm und sind von einem Schwarm Fliegen umzingelt.
Wir bleiben eine Weile hier am Wasserloch stehen, bis die Strauße sich entfernen. Sie hinterlassen ihre Fußabdrücke im durchnässten, lehmigen Boden der Ebene.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201417. Aug. 2023 ·
04.12.21 Teil 2
Die große Runde zurück über die untere Dünenstrasse wollen wir heute Morgen nicht mehr fahren. Wir drehen daher hier an der Abzweigung wieder um und fahren die gleiche Strecke zurück nach Kieliekrankie.
Zwischen Houmoed und Monro flattert ein Südlicher Fiskalwürger wild über einem Busch herum und führt Scheinangriffe in durch.
Wir suchen den Boden ab und können eine Kopra im Busch entdecken. Leider verschwindet sie viel zu schnell in einem Loch im Gestrüpp. Gute Fotos konnten wir von der Schlange nicht machen. Dafür zeigt sich der Fiskalwürger umso fotogener.
Bei Kamfersboom durchwühlen Erdmännchen den Boden.
Eine Herde Springböcke grast friedlich in der Ebene.
Langsam haben wir Hunger und Durst auf frischen Kaffee und fahren nun zügig zurück.
Der Umgebung völlig angepasst und daher gut getarnt, sonnt sich eine Stachelagame vor unserem Chalet.
Heute genießen wir noch einmal ein letztes Frühstück unter freiem Himmel. Morgen am Abreisetag wollen wir früh los, in Twee Rivieren auschecken und bis zum Flughafen nach Upington durchfahren.
Nach dem Frühstück packen wir schon einmal unsere Sachen zusammen. Es sammelt sich so allerhand in 4 Wochen an. Wir denken, haben wir das alles wirklich schon mit hierher geschleppt oder hat sich das Gepäck auf wundersame Weise vermehrt. Jetzt sind wir so gut wie fertig und brauchen morgen früh nur noch die Sachen aus dem Bad einzuräumen. Die unbenutzten Konserven, einige Kartoffeln, Nudeln, Öl und einen Kürbis legen wir in den Kühlschrank. Wir haben Jacques gefragt, er nimmt es gerne an. So jetzt sind wir irgendwie erleichtert und können in Ruhe heute Nachmittag noch einmal raus fahren. Um 17:30 Uhr starten wir noch einmal in Richtung Monro, vielleicht sehen wir ja unseren Löwenchef. Das wäre doch ein schönes Abschiedsgeschenk.
Tatsächlich, er liegt wieder beim Wasserloch von Monro faul an der Straße. So richtig fotogen sieht das noch nicht aus.
Er zeigt uns aber schließlich, dass es auch noch besser geht. Zuerst ist er noch etwas schüchtern.
Doch als er uns erkennt, 🙂
zeigt er sich von seiner besten Seite und gibt für uns eine Sondervorstellung.
Nach dieser tollen Begegnung fahren wir zurück. Auf einer Düne bei Kamfersboom sehen auch den zweiten Löwen wieder. Von ihm gibt es allerdings nur Beweisfotos, er wollte sich partout nicht richtig zeigen.
Auchterlonie präsentiert sich im perfekten Abendlicht.
Die Dünenlandschaft bei Kieliekrankie leuchtet in den schönsten Farben Afrikas. ´
So geht der letzte Tag unserer „Safari“ langsam zu Ende und wir denken; der Kgalagadi Transfrontier Park enttäuscht nie und bringt jeden Tag aufs Neue Überraschungen und Glücksmomente. Morgen geht es dann endgültig raus und unser Bericht neigt sich auch so langsam dem Ende zu.
franzicke2’085 Beiträge · seit 201218. Aug. 2023 ·
Hey ihr beiden, was für ein schöner Abschluss (wenn es denn dabei bleibt 🤪 ) Euer schwarzmähniger Freund konnte seine Freude über das Wiedersehen ja wirklich nicht verbergen und hat alles gegeben. Besonders gut gefallen mit aber auch die Springböckchenherden! Auf jeden Fall habt ihr mir viel Lust auf den KTP gemacht und obwohl ich ja immer ein bisschen mit der frühen Bucherei hadere und mein Ranger den KTP wegen der fehlenden Elefanten nicht so ganz zählen lässt - ist uns jetzt doch ziemlich spontan eine schöne Runde für Februar/März geglückt. Aber bis dahin habt ja sicher ihr noch mal was zu berichten?! Viele Grüße und ein schönes sonniges Sommer-Wochenende Ingrid
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201417. Sept. 2023 ·
CuF schrieb:
Sagt mal, Ihr beiden vom (Sichtungs-)Glück so Begünstigten: Kanntet Ihr diesen Herrn persönlich und schon länger?
Hallo Friederike,
wir kennen ihn schon seit unseren ersten Tagen hier im KTP. Wir haben Freud und Leid mit ihm geteilt.
freshy schrieb:
Wenn ich das Grinsen dieses Machos betrachte, ziehen sich auch meine Mundwinkel wie von selbst Richtung Ohren. Herrlich!
Hallo Gertraude,
leider haben wir in diesem Moment vergessen von uns Selphies zu machen. Die Freude über seinen Gesichtsausdruck ist bei uns genauso groß gewesen wie bei Dir.
franzicke schrieb:
Auf jeden Fall habt ihr mir viel Lust auf den KTP gemacht und obwohl ich ja immer ein bisschen mit der frühen Bucherei hadere und mein Ranger den KTP wegen der fehlenden Elefanten nicht so ganz zählen lässt - ist uns jetzt doch ziemlich spontan eine schöne Runde für Februar/März geglückt.
Hallo Ingrid,
das freut uns sehr, dass wir Dich und sicherlich noch andere Fomis vom KTP begeistern konnten. Der Februar/März ist eine gute Reisezeit und die langen Öffnungszeiten garantieren tolle Sichtungen. Besonders die Katzen sind morgens sehr aktiv und auch ein paar Eulen werden Euch vor die Linse flattern.
Wie der „ Tausendfüßler“, machen wir uns auch auf den Weg. Der Abschiedstag vom KTP ist gekommen. Bis zum nächsten Besuch soll es noch anderthalb Jahre dauern. Wir sind wirklich wieder dieses Jahr 4 Wochen dort gewesen. Als wir dann vor ein paar Monaten im Mai den Park verließen, dachten wir jetzt dauert es bestimmt noch Jahre bis wir wieder kommen. Aber wie das Leben so spielt. Hartwig muss noch seinen Resturlaub im November nehmen und uns bleiben noch 3 Wochen Urlaub, die irgendwie verplant werden müssen. Kaum zu Hause angekommen schaut Ingrid zufällig auf die Seite von Sanparks und was sieht sie ? In Urikaruus ist das Honeymoon Chalet vier Tage am Stück buchbar. Wir haben zugeschlagen ! Jetzt freuen wir uns auf eine weitere Reise in unseren Lieblingspark und es dauert nur noch zwei Monate bis wir all unsere tierischen und menschlichen Freunde wieder sehen.
So, jetzt schreiben wir aber erst einmal diese Reise zu Ende. In der Nacht haben wir nur den Wind gehört der um das Chalet wehte und pfeifende Geräusche erzeugte. Kein Jaulen von Schakalen und kein Brüllen von umherziehenden Löwen störte unseren Schlaf. Wie gestern schon beschlossen, stehen wir wieder sehr früh auf. So können wir den Morgen für die Fahrt von Kieliekrankie bis zum Ausgang Twee Rivieren für allerletzte Eindrücke noch nutzen. Da wir glücklicherweise nur noch wenige Dinge in unsere Rollenkaffer räumen müssen, kommen wir auch zeitig los.
Letzter Blick von der Terrasse auf die Dünenlandschaft.
Eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang verabschieden wir uns von Kieliekrankie und von Jaques.
Ein scheues Steinböckchen Paar begegnet uns am Wegesrand.
Im Geäst sonnt sich ein Mahaliweber
Ein „Gemsbok“ schaut uns neugierig an.
Durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalparks ( Südafrika) und dem Gemsbok-Nationalpark ( Botswana ) im Jahr 2000 ist erst der jetzige Kalahari Transfrontier Park mit einer Fläche von 38000 Quadratkilometern entstanden. Nun zeigt sich der ursprüngliche Namensgeber noch einmal sinnbildlich zum Schluss unserer Reise. Ein Gefühl von Wehmut kommt bei uns auf.
Abgelenkt werden wir von einem Schakal. Er hat eine Agame erbeutet und trägt diese zu seinem Nachwuchs. Die Mahlzeit wird gierig entgegengenommen. Leider verdecken hohe Gräser die Szenerie.
Wirklich erfreut sind wir über die nächste Begegnung. Unser „alter Freund“ kommt uns auf der Sandstrasse entgegen.
Er ist auf dem Weg zum Monro Wasserloch. Wir hatten es kaum erwartet ihn am letzten Tag noch einmal zu sehen. Wie abgesprochen verabschieden sich die Tiere von uns.
Auf der Weiterfahrt sehen wir noch wie eine kleine Gruppe Erdmännchen wie sie aufmerksam ihr Umfeld bewachen.
Eine rote Kuhantilope steht ganz alleine im Feld. Irgendwie scheinen ihm seine Kameraden abhanden gekommen sein.
Auch der eine und andere Vogel lässt sich zum Abschied noch blicken.
Akazienschnäpper
Ein Gleitaar lauert auf Beute und einem anderen ist schon Erfolg beschieden.
Gelbauchgirlitze männlich
weiblich
Rotkopfmadine
und Rotkopf-Steinbeiser 😉
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Parkausgang.
An der Abzweigung nach Twee Rivieren sehen wir in den Büschen am Straßenrand eine Streifenmaus. Sie erinnert uns noch einmal an die Zeitschleife die wir in Ghargab durchlaufen haben.
An der Tankstelle von Twee Rivieren tanken wir unseren Hilux voll. Anschließend schütten wir die Linsen aus unseren Bohnensäcken in Plastiktüten. Auf der Fahrt nach Upington werden sie sicher noch einen neuen Besitzer finden. Durch die Bohnensäcke waren die Linsen keiner Verunreinigung ausgesetzt und können als Lebensmittel weiter verwendet werden. Auf einem Ast sitzt ein Maskenbülbül und beobachtet unser Treiben ganz genau.
Um 11:00 Uhr checken wir aus und verlassen den Park.
Auf dem Weg Richtung Upington machen wir noch wenige kurze Fotostopps.
Eine Bauernfamilie ist mit einem Eselskarren unterwegs. Wir überholen Sie und bleiben etwas weiter vor ihnen am Straßenrand stehen. Wir nehmen unsere Kameras noch einmal aus der Tasche. Sie stoppen ihr Gefährt, wir fragen, ob wir Fotos machen dürfen. Das wird lächelnd bejaht. Unsere Platiktüten mit den Linsen finden bei ihnen einen erfreuten Abnehmer.
Zufrieden fahren wir weiter.
Um14:00 Uhr erreichen wir den Flughafen, es sind noch keine weiteren Passagiere zu sehen. Wir sind eigentlich noch ein bisschen früh dran.
Der Europcar Schalter ist noch geschlossen und so werfen wir den Autoschlüssel einfach in die Box die dafür bereitsteht.
Vor dem Flughafen sind einige Bänke und Tische. Wir trinken ein letztes Bierchen und genießen die Sonnenstrahlen, wer weiß schon wann wir wieder dazu Gelegenheit haben. In Deutschland erwartet uns der Winter und eine 14-tägige Zwangsquarantäne, die wir der südafrikanischen Omikron Variante verdanken.
So vergeht die Zeit doch schnell und um 17:40 Uhr startet der Airlink Flug pünktlich nach Johannesburg.
In Johannesburg am Flughafen machen wir noch die vorgeschriebenen PCR Test für den Flug nach Frankfurt
Anschließend fahren wir mit dem Hotelshuttlebus ins Protea Airport Hotel, welches nur knapp 10 Minuten vom Flughafen entfernt liegt.
Zum Abschied gehen wir noch einmal ins Restaurant, trinken jeder ein Bier und essen nach gut vier Wochen wieder eine Pizza. Zwar nicht ganz so gut wie im Protea Hotel in Upington, aber wir haben einfach wieder Lust auf diese italienische Speise. Kurz bevor wir uns ins Bett verabschieden, sind auch schon unsere negativen PCR Tests per E-Mail angekommen. Wir gehen noch zur Rezeption und lassen uns diese ausdrucken.
Gefahrene Kilometer bis zum Flughafen Upington: 321
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201418. Sept. 2023 ·
06.12.21
Johannesburg - Frankfurt
Nach einem super guten Frühstück halten wir uns noch bis kurz vor 14:00 Uhr im Hotel auf.
Dann lassen wir uns mit dem Transferbus an den Flughafen bringen.
Blick vom Flughafen zum Protea Hotel
Wir sind gerne sehr früh dort. In einer langen Warteschlange zu stehen nervt schon ziemlich. Es zeigt sich, dass wir richtig mit unserer Planung liegen. Es dauert sehr lange bis man am Schalter ankommt.
Die Corona Kontrollen verlängern die Abfertigung enorm. Glücklicherweise sind wir also weit vorne gelandet und so haben wir noch Zeit um uns im Duty Free Bereich umzusehen. In Johannesburg macht es auch Spaß durch die Geschäfte zu schlendern. Da sich das Shoppen im Kgalagadi eher in Grenzen hält sind wir froh, dass wir hier noch ein paar Kleinigkeiten für die Lieben zu Hause finden.
In Frankfurt angekommen werden wir in einer separaten Ankunftshalle kontrolliert. Trotz negativem PCR Test werden wir verpflichtet uns sofort in Quarantäne zu begeben und das Gesundheitsamt zu informieren.
Mit dem Transferbus dürfen wir noch bis zu unserem Autoparkplatz fahren. Wir holen das Auto ab und nach knapp einer Stunde Fahrt kommen wir wohlbehalten zu Hause an. Leichten Herzens beginnt nun eine 14-tägige Verlängerung unseres Urlaubes. Letzte Weihnachtseinkäufe müssen allerdings ausfallen. Nach einer Woche mit täglichen Fiebermessungen und Protokoll an das Gesundheitsamt müssen wir nochmals zum Test. Wir informieren den Mitarbeiter vom Testzentrum, dass wir aus Südafrika kommen und schon werden wir wie Aussätzige behandelt. Er erscheint voll vermummt mit seinem Teststäbchen bei uns. Trotz erneutem negativen Befund dürfen wir noch eine Woche zu Hause verbringen. Freunde legen uns Einkäufe vor die Haustüre und einen Tag vor Heiligabend sind wir wieder frei.
Wir bedanken uns bei allen treuen Mitleserinnen und Mitlesern, allen Kommentierenden und nicht zuletzt für alle Dankies die ihr uns gegeben habt. Es ist eine nette Art die Mühe eines Berichtes zu versüßen und natürlich auch eine Anerkennung die motiviert. Wir hoffen es hat Euch Spaß gemacht uns diese lange Zeit zu begleiten.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201418. Sept. 2023 ·
Zu guter Letzt
In vier Wochen Kgalagadi kam keine Langeweile auf. Die Tierwelt schenkte uns einzigartige Momente die wir nie vergessen werden. Unserer großen Leidenschaft, der Fotografie konnten wir ausgiebig frönen. Die Jahreszeit und das Wetter waren perfekt. Wir haben viele liebenswerte Menschen kennengelernt und freuen uns bis heute über unsere neuen Kontakte die wir knüpfen konnten. Das Personal in den großen Camps war immer höflich und zuvorkommend. Die Camp-Manager der Wilderness-Camps waren super freundlich und stets hilfsbereit. Mit ihnen konnten wir schöne Gespräche führen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass sie ihren Job sehr gerne machen und es als ein Privileg ansehen bei Sanparks arbeiten zu können. Sie gaben uns stets gute Tipps für die aktuellen Sichtungen. Eric von Urikaruus, Jaques von Kieliekrankie, der auch als Springer in verschiedenen Camps arbeitet und Eric von Gharagab sind uns besonders ans Herz gewachsen. Die ganz seltenen Sichtungen fehlten auch dieses Mal. So müssen Caracal, Erdferkel, Stachelschwein und Pangolin noch weiter auf uns warten. Wenn der KTP auch nicht gerade das Paradies für Birder ist, können wir uns nicht über die einmaligen Sichtungen und Fotos von Eulen beklagen. Von den sechs ständig vorkommenden Eulenarten haben wir fünf gesehen und auch gut fotografieren können. Auch die vielen Falken bereiteten uns große Freude. Dennoch bürgt der KTP für Katzensichtungen. Wir haben sie, ob klein oder groß in vielen schönen Situationen erleben dürfen. Dafür sind wir dankbar. Teilweise entstanden Bildsequenzen, die sich so in unserem Leben sicher nicht wiederholen werden.
Die Camps waren alle gut oder zumindest in Ordnung und werden von den Bediensteten immer gut in Schuss gehalten. Grootkolk ist aus unserer Sicht das Camp, welches am dringendsten einer Auffrischung bedarf und seit wir dieses Jahr im Mai wieder in Gharagab waren denken wir, dass auch hier etwas passieren muss. An anderer Stelle haben wir gelesen, dass in Grootkolk mittlerweile ein paar Schönheitsreparaturen durchgeführt wurden. Letztes Jahr waren wir nicht im KTP und sind durchs langweilige Botswana gereist 😗 dafür waren wir dieses Jahr im April und Mai wieder vier Wochen dort. Wir haben noch lange nicht genug von unserem Lieblingspark und freuen uns nun auf weitere drei Wochen im November.
😗 😗 Ihr lieben Tinochikas, was für eine kurzweilige, anregende, super illustrierte Erzählung - und wie toll der Tausendfüßlerfilm / da könnte man doch glatt auf die Idee kommen, doch noch einmal in den KTP zu fahren und zu überprüfen, ob Ihr uns auch diese Mal alles weggeguckt habt. 😗 😗 😗 Ich bin total begeistert! Dankie! Liebe Grüße Friederike
Wir haben noch lange nicht genug von unserem Lieblingspark und freuen uns nun auf weitere drei Wochen im November. Der Kgalagadi enttäuscht niemals !!!
Ich melde mich dann jetzt schon mal für den Bericht an, denn die Tinochikas enttäuschen mit ihren Sichtungen und Fotos auch nie!