Liebe Beate, lieber Stefan in den unendlichen Weiten Namibias im Löffelmobil, keine Frage da bin ich dabei und werde kein Abenteuer dieser Reise mehr verpassen! Namibia so grün zu erleben, das ist ein großer Traum von mir, schön es zumindest auf Fotos zu sehen. Herzliche Grüße Elisabeth
Liebe Löffels‘s Herzlichen Dank dass ihr uns an eurer eindrücklichen Reise teilhaben lässt. Nun das mit Hakusembe ist so eine Sache. Wir kamen aus Botswana über VicFalls den Caprivi entlang nach drei Wochen in der Hakusembe Lodge an und waren zuerst mit all dem „Luxus“ fast überfordert. Hatten aber eine der schönsten Bootstour mit Abstecher nach Angola. Wir wurden konfrontiert mit Touristen die erst zwei Tage und zum ersten mal im Lande waren, da kamen wir uns wie jemand aus einer anderen Zeit vor. Aber eben Hakusembe ist halt das „ Tor“ zum Caprivi. Gerne bin ich auf eurer Reise mit dabei und freue mich auf die Fortsetzung. Herzliche Grüsse Tessi
loeffel schrieb: Hätten wir im Voraus gewusst was uns erwartet, nie und nimmer wären wir da durchgefahren und es war ganz sicher jede Menge Glück dabei 😊 . Trotzdem – ein wenig Stolz und etwas Euphorie so im Nachhinein empfinden wir schon.
Wow, da habt ihr ja im wahrsten Sinne des Wortes eine Spritztour hingelegt 😮
lieben Gruß Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
endlich konnte ich auch hier mal wieder Updaten ! Ein guter, alter, traditionell guter Löffelbericht ! Ich freuen mich sehr über Eure Reiseerlebnisse.... 😎 Noch viel mehr freuen ich mich aus rein egoistischen Motiven heraus über unser Wiedersehen in Büsnau !
Und eine ausgiebige Caprivi Reise steht auf jeden Fall noch auf unserer Bucket List ! ALso, haue weiter in die Tasten, ich bin dabei 😘
Hallo, liebe Löffels, auch von mir endlich einmal wieder ein Lebenszeichen, verbunden mit einem fetten "Dankeschön" für diesen gelungenen Bericht. Besonders gut gefällt mir, wie behutsam und voller Freude ihr eure Erlebnisse mit "Neuafrikanern" teilt. Da passt die Chemie, und die beiden schauen auch wirklich sehr sympathisch aus. Eine schöne Runde habt ihr, und ich finde eure Sichtungen bis jetzt recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass die Tiere nicht ans Wasserloch müssen. Eure Freunde dürften auch zufrieden gewesen sein. Wir sind immer noch in Andalusien, und da geht es nicht so beschaulich wie auf eurer Reise zu. Wir treten bei noch gemäßigten Temperaturen das Pflaster von Cordoba, Sevilla etc., aber Kultur tanken tut auch mal sehr gut, ab und an brauche ist das. Ganz liebe Grüße auch von meinem Mann an euch. Beate
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201324. Mai 2022 ·
Elisabeth, wie schön dass du auch dabei bist. So langsam nähert sich die Besatzung in ihrer Stärke ja dem großen Vorbild an, da ist ja von 400 Besatzungsmitgliedern die Rede ... Das Ende der Regenzeit als Reisezeit kann ich wrklich nur empfehlen, wir waren bis jetzt noch nie zu einer anderen Zeit in Namibia.
Tessi, auch dir: Willkommen an Bord. Hakusembe ist als "Durchgangsstation" ja gar nicht so verkehrt. Wir hatten es nur gemütlicher in Erinnerung. Aber unser letzter Besuch dort ist ja auch schon wieder erschreckende 8 Jahre her ...
Elke, ja, wirklich. Aber so viel Spritz hätte es bei unserer Tour eigentlich nicht sein müssen ... 😉
Carsten, danke danke fürs Lob zum Bericht. Caprivi ist definitiv mehr als eine Reise wert. Und toll, dass Büsnau endlich wieder möglich ist. Da freuen wir uns drauf 🤩 .
Beate, ihr seid ja auch ständig unterwegs, richtig so 🙂 . Andalusien ist auch eine spannende Ecke, da haben wir auch schon Kultur und Geschichte live genossen, ist aber auch schon wieder viele Jahre her. Und natürlich die Küche ... 😉 Sabine und Thomas sind nicht wirklich "Neuafrikaner", sie waren schon mal geführt in Namibia und auch schon in Kenia/Tansania. Aber auf eigene Faust mit Mietwagen in Eigenregie - das war für sie zumindest in Afrika neu. Ja, die Chemie stimmt absolut, schon vor und erst recht auch nach dieser Reise. Nicht umsonst werden wir die nächsten beiden Reisen auch gemeinsam erleben ...
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201325. Mai 2022 ·
Sonntag 17. April: Einmal durch von West nach Ost
Der heutige Ostersonntag gibt für den Reisebericht nicht viel her. Er ist als reiner Fahrtag für die Fahrt zur Namushasha River Lodge geplant. Also einmal durch von Rundu bis Kongola, rund 450km langweiliger Asphalt schnurgeradeaus 🤢 . Typisch Caprivi: Tolle Destinationen, aber die jeweilige Fahrt von A nach B ist im allgemeinen ätzend langweilig 😮 . Immerhin: Der Tag beginnt mit einem wunderbaren Sonnenaufgang über dem Okavongo.
Bild: Thomas
Und auch der Blick über die Schulter lohnt sich heute:
Bild: Thomas
Nach einem leckeren Frühstück beladen wir wieder unser „Biest“, checken aus und machen uns auf den Weg. In Rundu wird erst mal getankt, da läuft einiges durch 😮 . Dann geht’s weiter, mit einer Mittagspause kurz hinter Divundu dann weiter bis Kongola. Kurz vor Kongola setzt ein heftiger Regenschauer ein, die Scheibenwischer schaffen es kaum noch. An der Polizeikontrolle bei Kongola werden wir durchgewunken, die Beamten wollen ihr trockenes Plätzchen nicht verlassen 😗 . Aber schon kurz nach Kongola auf der C49 ist der Spuk schon wieder vorbei, der Asphalt ist knochentrocken, hier hat es nicht mal geregnet. Nach der Ankunft bei der Lodge erst mal ein kleiner Schreck: Wir haben nach dem Abbiegen auf die Zufahrt vergessen die Staubklappe am Canopy zu öffnen (war ab Tankstelle Rundu geschlossen, weil ja nur Asphalt ...) Also erst mal fegen. Zum Glück sind Koffer und Rolli nicht betroffen, waren ja nur ein paar Kilometer. Trotzdem erstaunlich, was da auf der kurzen Strecke zusammengekommen ist 😮 . Beim Einchecken buchen wir noch schnell Bootstour und Gamedrive für morgen, dann richten wir uns erst mal ein. Viel hat sich nicht verändert, wir erkennen alles wieder.
Lediglich die alten Waschtische sind neueren und stylischeren Modellen gewichen. Doof für mein Loeffelinchen: Die neuen sind auch in unserer barrierefreien Unterkunft mit dem Rolli nicht unterfahrbar, sie kommt daher vom Rollstuhl aus nicht an die Wasserhähne 😠 . Kein typisch namibisches Problem, aber immer und überall doof ...
Anschließend genießen wir den Rest des Tages die Aussicht von der Lodge und später dann das Abendessen.
nach ersten aufregenden Maiwochen für mich (an zwei Tagen in der Woche unterrichte ich die ukrainischen Kinder unserer Grundschule) und praktisch komplettem Forumsverzicht bin ich nun auf deinen Bericht gestoßen... 😁 Beim Lesen lässt es sich ganz wunderbar wegträumen, kann ich feststellen. Ich finde es ganz erstaunlich, wie stark beim Betrachten der Bilder die Sehnsucht nach diesem wundervollen Land fast körperlich zu spüren ist. Deine Sonnenaufgangsbilder über dem Okavango und die wundervoll eingefangene Lichtstimmung sind ganz zauberhaft! Seufz...
Ongula Village Homestead wäre sicher auch was für uns... Ich musste erstmal googeln, wo ihr euch da rumgetrieben habt... 😗 Namushasha kennen wir und auf eure Erfahrungen in der Ndhovu Lodge bin ich auch ganz gespannt. 2017 waren wir dort, aber ich glaube, es gab dort einen Wechsel.
Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank für den spannenden Bericht! Bianca
Ihr Lieben, es ist immer wieder schön Bekanntes bei anderem Licht zu entdecken und die Eindrücke anderer Fomis zu hören, sehr schöne Bilder!
Das Ongula Village Homestead klingt sehr interessant. Ich habe schon mehrfach nach einer Unterkunft zwischen Rundu und Ruacana gesucht. Eine Region, die nicht gerade ungefährlich zum Übernachten ist. Gerade in der Grenznähe zu Angola soll es zu Übergriffen gekommen sein. Ein Schlenker zum Homestead würde sich da anbieten.
"Wasserhähne und Waschbecken" sind nicht behindertengerecht, schreibst du. Es wäre schön, wenn man die betroffenen Personen in die Planung einbindet. Leider passiert das nur sehr selten. Ich erlebe das in anderen Bereichen leider auch immer wieder. Bei uns wird viel Geld für barrierefreie "Räum" ausgegeben und dann stellt man fest, dass es nicht bis zum Ende durchdacht ist. Ich bin täglich mit so einem "Schildbürgerstreich" in meiner Berufswelt konfrontiert. Dennoch ist es ganz wunderbar, wie ihr die Situationen und solche Urlaube meistert. Super, weiter so!
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201326. Mai 2022 ·
Peter, Vielen Dank fürs Bilderlob. Ja, die Lichtstimmungen zu dieser Jahreszeit sind oft sehr einzigartig, das haben wir auch schon auf unserer Tour vor 8 Jahren so empfunden.
Bianca, wie schön dass du auch mitliest. Das Unterrichten ukrainisacher Kinder stelle ich mir sehr herausfordernd vor. Herausgerissen aus ihrer vertrauten Umgebung, fremdes Land, fremde Sprache, vielleicht sogar traumatisiert von Erlebnissen in ihrer jüngsten Vergangenheit ... mein Respekt und meine Hochachtung angesichts dieser Aufgabe ist dir gewiss ...
Biggi, Planung behindertengerechter Unterkünfte oder öffentlicher Räumlichkeiten - das wird für die meisten Betroffenen nie zu 100% passen. Die entsprechenden Normen und Vorschriften orientieren sich an den Bedürfnissen von Mehrheiten, zu denen Beate mit Sicherheit nicht gehört. Sie braucht fast immer und überall Unterstützung. Andererseits trauen wir uns sogar wiederholt nach Afrika, da wiederum trauen sich die angesprochenen Mehrheiten kaum hin ... Und klar, meistens sind diverse Details nicht zuende gedacht, kleine Stufen, zu enge Zugänge, enge Kurven, fehlende Rampen, zu kleine Aufzüge, diese Liste könnte ich endlos fortsetzen. Das ist dann zuhause manchmal herausfordernder als diverse Unzulänglichkeiten unterwegs ...
Hallo Ihr Lieben 🤩, wouh was für ein Reisebericht und was für tolle Fotos. Ich bin begeistert. Wir waren kurz vor Euch im Caprivi unterwegs. Unsere Erste und sicher nicht letzte Reise nach Namibia. Gerne reise ich bei Euch nochmals mit. Freue mich schon auf die Fortsetzung 🙂
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201328. Mai 2022 ·
Hallo Cara Engel, willkommen hier im Reisebericht und vielen Dank fürs Lob zu Bericht und Fotos 🙂 . Eine Ersttäterrunde gleich bis Caprivi und sogar VicFalls ist ja eher ungewöhnlich aber sicher nicht die schlechteste Entscheidung 😁 .
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201328. Mai 2022 ·
Montag 18. April: Kwando, Kwando, Kwando … Teil 1: Gamedrive zu Wasser
Gamedrives haben für Reiseberichtsschreiber einen unschlagbaren Vorteil: Man muss gar nicht viel texten, sondern kann Bilder für sich sprechen lassen 🤩 . Daher brechen wir heute morgen zu unserer gestern gebuchten Bootstour auf. Wie schon vor 8 Jahren, bekommen wir einen Shuttleservice, damit auch mein loeffelinchen ohne Probleme und stressfrei zum Boot kommt 🙂 . Wir sind heute morgen nur zu viert, haben also das Boot und den Guide exklusiv für uns 🤩 .
Rund 1 ½ Stunden schippern wir über den Kwando und einige Nebenarme, zunächst mal an vielen wunderschönen Waterlilies vorbei:
Bild: Thomas
Auch einige bee-eaters sind zu sehen:
White fronted bee-eater
Little bee-eater (Bilder: Thomas)
Die mit Schilf und Papyrus gesäumte Flußlandschaft ist faszinierend und strahlt eine unglaubliche Ruhe auf uns aus.
Ein paar mehr Tiere gibt es natürlich auch noch:
Pied Kingfisher:
Jacanas:
Bild: Thomas
Blacksmith Lapwings
Bild: Thomas
Und ein African Wattled Lapwing (Danke Friederike - CuF 😘 )
Bild: Thomas
Red Lechwe
Und ein paar Kleinvögel, da bin ich für Bestimmungshilfen dankbar (Bilder: Thomas) African Stonechat - weibl. Schwarzkehlchen, danke an Matthias-fotomatte:
Banded Martin - Weißbrauen-Uferschwalbe, danke an Maddy 😘
Und jetzt der absolute Höhepunkt für Sabine: Hippos 🤩 Da ist Sabine in ihrem Element 🤩 :
Hippos waren für Sabine das unbedingte "Muss" in diesem Urlaub. Alles was jetzt noch auf dieser Reise kommt ist gerne angenommenes Beiwerk 😁 . Da fällt Beate und mir als Reiseplanern ein großer Stein vom Herzen 😗 .
alle weiteren Hippo-Bilder: Thomas
Auf dem Rückweg entdecken wir noch ein Krokodil beim Sonnenbad:
Bild: Thomas
Und vorbei an den Waterlilies erreichen wir dann wieder die Lodge (Bild: Thomas).
Den restlichen Vormittag und auch die Mittagszeit verlümmeln wir auf der Terrasse der Lodge. Dabei entdecken wir unterhalb der Plattform eine Puffotter:
Aber auch sonst ist rund um die Lodge Vorsicht geboten:
Am Nachmittag findet der Gamedrive zu Lande statt. Dafür gibt es dann ein neues Kapitel.
Ja, genau, ein African Wattled Lapwing (Senegalkiebitz) Das erste Foto von den beiden Ufos zeigt einen African Stonechat (Braunkehlchen), den anderen kann ich auf die Schnelle nicht bestimmen, muß erst Zeit zum Blättern haben. Auf den ersten Blick - vom Habitus her - "irgendeine" Schwalbe.... Liebe Grüße Friederike
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201328. Mai 2022 ·
Danke, Friederike 😘 . Und schon ist es ergänzt 🙂 . Mit der Schwalbe warte ich mal noch ab. Ich hätte ergänzend noch das Bild hier anzubieten. War mir nur für den Reisebericht nicht gut genug ... 😉
Lieber Stefan, leider kann ich die vermeintliche Schwalbe auch mit dem zweiten Foto nicht zweifelsfrei bestimmen. Vielleicht guckt ja noch der eine oder andere Experte darüber! Schöne Grüße - ich freue mich auf Euch in Büsnau! - Friederike
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201329. Mai 2022 ·
Hallo Friederike, danke für's Nachschauen. Ich gebe zu, die Fotos sind für eine sichere Bestimmung nicht optimal, weil kleines Kerlchen und weit weg ...
Hallo Stefan, Es ist ein Banded Martin! 🙂 Hab ganz herzlichen Dank fuer den Reisebericht mit den tollen Bildern! Ich begleite euch sehr gerne! Liebe Gruesse Maddy
loeffelThemenstarter1’417 Beiträge · seit 201331. Mai 2022 ·
maddy schrieb:Hallo Stefan, Es ist ein Banded Martin! 🙂 Hab ganz herzlichen Dank fuer den Reisebericht mit den tollen Bildern! Ich begleite euch sehr gerne! Liebe Gruesse Maddy
Danke Maddy fürs Bestimmen und RB-Lob 🙂 . Werde ich sofort im Reisebericht ergänzen.