regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201303. Jan. 2020 ·
08.11. Hoanib - Ganamub 4x4 Trail
Ich bin schon ein wenig aufgeregt und hoffe, dass heute alles gut geht bei unserer ersten Fahrt im Flussbett... 😉 Das Buffet fürs Morgenessen ist etwas mager, aber es reicht aus, dass wir nicht hungrig auf unsere Tour müssen. Vorerst fahren wir ein kurzes Stück Richtung Purros auf der D3707, dann hinter Sesfontein Richtung Hoanib. Hans ist der Meinung, dass wir noch keine Luft rauslassen müssen... Der Einstieg hinter Sesfontein ist schon ziemlich anspruchsvoll. Es hat im Sand recht tiefe Rinnen, die manchmal erst im letzten Moment ersichtlich sind, diese kommen auch teilweise vom Regen, welcher 2 Wochen vorher gefallen ist.
Dann kommen wir wieder an einen Checkpoint vom Palmwag-Konzessionsgebiet und bezahlen 300 Dollar, damit wir ein Stück durch den Hoanib fahren dürfen. Nach dem Gerüttel gestern über die steinigen Pads ist es traumhaft durch das sandige Flussbett zu fahren. Es ist sehr eindrücklich mit den Felsformationen, welche auf beiden Seiten hoch aufragen.
Wir fahren bis zum Felsentor mit dem schmalen Durchgang zwischen den mächtigen Felsen. Nicht zu denken wenn dort ein Elefant entgegen kommen würde.
Dort biegen wir ab in den Ganamub, ein weiterer Trockenfluss. Unsere Begeisterung für diese Landschaft wächst fast im Minutentakt! 🙂
Ausser Oryx, Bergzebras, ein paar Rinder und Springböcke sind keine Tiere zu sehen.
Leider sind auch keine Elefanten unterwegs, es ist wohl zu heiss. Dass es hier jedoch Elefanten gibt, zeigen uns diese Bilder
Wieder auf der D3707 fahren wir zurück nach Sesfontein. Ziemlich holprig ist diese Strasse, im Flussbett war die Fahrt angenehmer!
Total glücklich von unserer Tour sind wir wieder zurück im Fort. Unsere Glückshormone haben heute einen gewaltigen Schub erhalten - wir haben auch den ersten Lone Man entdeckt. 😄
Vorerst gibts bei der Ankunft im Fort eine kleine Aufregung, unser Zimmerschlüssel ist unauffindbar... 😐 wir haben ihn jedoch am Morgen bei der Rezeption abgegeben. Eine grosse Suchaktion wird gestartet - es wird gesucht unter den Papierstappeln der Rezeption, hinter der Bar, im Büro, nirgends. Nun wird nach der Person gesucht, welche das Zimmer gereinigt hat - und siehe da, sie hat den Schlüssel in ihrer Schürze vergessen. 😉 Die Welt ist wieder in Ordung, wir können endlich in unser Zimmer.
Ein kühles Bad im Swimmingpool bei 39 Grad am Schatten ist jetzt willkommen... Wir geniessen die Zeit bis zum Abendessen im schattigen Garten, der Himmel verfärbt sich in den schönsten Rottönen aufgrund des aufgewirbelten Sandstaubes durch den starken Wind.
Es ziehen grosse Quellwolken auf und es scheint, als würde es Gewitter geben. Aber der Wind hat alles wieder verblasen. Morgen geht unsere Fahrt weiter nach Purros, wir sind gespannt, was uns dort erwartet.
regsal schrieb: Wir fahren bis zum Felsentor mit dem schmalen Durchgang zwischen den mächtigen Felsen. Nicht zu denken wenn dort ein Elefant entgegen kommen würde. Dort biegen wir ab in den Ganamub, ein weiterer Trockenfluss. Unsere Begeisterung für diese Landschaft wächst fast im Minutentakt!
Ausser Oryx, Bergzebras, ein paar Rinder und Springböcke sind keine Tiere zu sehen. Leider sind auch keine Elefanten unterwegs, es ist wohl zu heiss.
Die tierreichen Gebiete des Hoanib kommen erst westlich des Felsentores, denn dort gibt es künstliche Wasserstellen für die Wildtiere. Dort bestehen deshalb auch die besten Chance im gesamten Damaraland/Kaokovelt Wüstenelefanten zu sehen. Ihr hättet einfach 10-15km weiter fahren müssen.
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201303. Jan. 2020 ·
Topobär schrieb:
regsal schrieb: Wir fahren bis zum Felsentor mit dem schmalen Durchgang zwischen den mächtigen Felsen. Nicht zu denken wenn dort ein Elefant entgegen kommen würde. Dort biegen wir ab in den Ganamub, ein weiterer Trockenfluss. Unsere Begeisterung für diese Landschaft wächst fast im Minutentakt!
Ausser Oryx, Bergzebras, ein paar Rinder und Springböcke sind keine Tiere zu sehen. Leider sind auch keine Elefanten unterwegs, es ist wohl zu heiss.
Die tierreichen Gebiete des Hoanib kommen erst westlich des Felsentores, denn dort gibt es künstliche Wasserstellen für die Wildtiere. Dort bestehen deshalb auch die besten Chance im gesamten Damaraland/Kaokovelt Wüstenelefanten zu sehen. Ihr hättet einfach 10-15km weiter fahren müssen.
Lieber Topobär Ja wir wären auch gerne noch weiter als 15km gefahren.... einmal mehr haben wir uns in diesem Moment gewünscht einfach weiter fahren zu können, wenn wir nur mit einem Dachzelt oder einem Buschcamper unterwegs gewesen wären...... aber so ist der Wunsch ein weiteres Mal ins Kaokoveld zu fahren natürlich sehr präsent geblieben 🙂
„irgendwie haben wir das Los gezogen, die Unterkünfte möglichst weit vom Hauptgebäude zu haben...”
das los hatten wir auch gezogen. Grootberg nr 1 und vorher vingerklip ebenfalls ganz am ende ... krass wie grün der canyon ist im verkleich zu september ...
tom
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201304. Jan. 2020 ·
Kurz nach 8 Uhr verlassen wir das Fort in Sesfontein. Wir machen noch einen kurzen Halt bei der Tankstelle neben dem Fort und anschliessend im Shop.
Dann geht es Richtung Purros auf der D3707. Beim Ausgang des Dorfes schweift unser Blick etwas abseits der Strasse auf die Müllberge von Glasflaschen, Aludosen und Plastikflaschen, erschreckend dieser Anblick.
Die Kinder sind schon beim Fussballspielen bevor die Schule beginnt
Der grösste Teil der D3707 ist Rüttelpiste.
Um dieses Gerüttel etwas zu unterbrechen machten wir etliche Fotostops und in der Gribis Plain können wir uns kaum sattsehen von dieser unendlichen, trockenen aber schönen Landschaft.
Es ist kaum vorstellbar, dass hier nach längerem Regen die ganze Ebene wieder mit grünem Steppengras überdeckt wäre. Wir fragen uns schon wie diese Rinder in dieser wüstenartigen Landschaft überleben können...
Wir kreuzen auf der ganzen Strecke ein einziges Fahrzeug mit 4 Fässern auf dem Pickup. Sehr wahrscheinlich holt er Diesel in Sesfontein. Um die Mittagszeit kommen wir in Purros an, nachdem wir etliche Male den Trockenfluss Gomatum überquert haben.
Wir fahren neben dem Dorf Purros vorbei und überqueren den Hoarusib, da die Okahirongo Elephantlodge auf der anderen Seite des Hoarusib liegt. Es ist heute gerade mal 40 Grad im Schatten...
Wir werden von Emma und Pollen herzlich empfangen mit einem kühlen Drink und dann können wir gleich zum Tisch sitzen und einen super feinen Lunch geniessen.
Es ist traumhaft schön hier, Luxusafrika im Kaokoveld. Nachdem wir unser Bungalow bezogen und uns auf der gedeckten Terrasse vor unserem Bungalow etwas ausgeruht haben, geniessen wir die Frische des Swimmingpools bevor schon wieder Teatime mit Kuchen auf dem Programm steht... 🙂
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201305. Jan. 2020 ·
Dann starten wir mit Pollen die Sundownertour durch den Purros Canyon. Der starke Wind wirbelt den Sand durch die Luft und ich muss mir ein Foulard vors Gesicht halten. Im Canyon hat es dann weniger Wind und Rinder und Zebra weiden zusammen auf den spärlichen Grasflecken.
Es fliesst im Canyon immer ein wenig Wasser, welches vom Untergrund an die Oberfläche tritt. Es ist richtig friedlich hier und wir geniessen diese Fahrt sehr mit den letzten Sonnenstrahlen, welche zwischen den Felsen durchscheinen.
Dann biegt Pollen ab und fährt ganz steil über die Böschung wieder aus dem Flussbett hinaus und wir kommen in ein Seitental mit links und rechts Gebirgszüge welche bereits im Schatten liegen.
Auf einmal sehen wir ein grösseres Tier relativ weit entfernt vor uns. Pollen meint vorerst es sei ein Oryx aber wir glauben unseren Augen kaum, es ist tatsächlich ein
Pollen ist ganz aus dem Häuschen vor Freude, es hat nur 4
In dieser Gegend und es sei sehr selten, dass sie gesehen werden. Es steht da wie ein Fotomodell, als hätte es auf uns gewartet......
Der Sundowner ist eigentlich nur noch Nebensache geworden.. 😉 . Trotzdem schaffen wir es gerade noch auf einen Hügel, bevor die Sonne untergeht und wir stossen mit Gin Tonic auf unser Highlight des Tages an.
Es ist schon dunkel, als wir in der Lodge zurückkommen. Wir machen uns kurz etwas frisch und gehen dann zum Abendessen. Wir erleben gerade noch ein weiteres Highlight, denn wir werden in die offene Bibliothek begleitet - ein schön gedeckter Tisch für zwei Personen erwartet uns für ein romantisches Abendessen bei Kerzenlicht....einfach unglaublich....Ein ungeplantes Jubiläumsdinner für unsere 5. Reise ins südliche Afrika....
Als Hauptspeise gibts ein zartes Rindsfilet, es schmeckt ausgezeichnet und wir lassen uns verwöhnen und geniessen diesen speziellen Abend in vollen Zügen unter dem namibischen Sternenhimmel. Ein unvergesslicher Tag geht zu Ende und wir sind einmal mehr dankbar für alles was wir bisher auf unseren Reisen erleben durften.
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201306. Jan. 2020 ·
10.11. Okahirongo Elephant Lodge - Elephantensuche im Hoarusib und Himba Village
Es hat kaum abgekühlt in der Nacht und ich habe nicht so gut geschlafen. Um 7 Uhr gehen wir zum Frühstück, sehr hübsch präsentiert und schmeckt lecker. Dazu geniessen wir die traumhafte Aussicht im Morgenlicht.
Dann fahren wir mit einem Paar aus Österreich mit unserem heutigen Guide David, Richtung Hoarusib auf Elefantensuche.
Vorerst halten wir kurz auf der Campside am Flussrand um nach zu fragen, ob die Elephanten hier vielleicht vorbeigekommen seien.
David entdeckt eine relativ frische Spur eines Elephanten. Wir fahren dieser Spur nach und es geht gar nicht lange taucht der Elephant auf.
Welch eine Freude, dass wir so schnell einen Elephanten finden.
Wir folgen ihm auf etwas Distanz, er läuft gemütlich Flussaufwärts und wir halten bei seinen Spuren, damit uns David viele interessante Details über die Elephanten, ihre Fussabrücke und ihr Leben erzählen kann. Sein Wissen ist sehr gross und es ist spannend ihm zu zuhören.
Wir fahren dann auf einen Hügel und können den Elephanten auf seinem Rückzug in den Busch ganz lang beobachten.
Der Hoarusib macht hier eine Schlaufe, es ist traumhaft hier oben.
Gegen Mittag fahren wir wieder zurück zur Lodge, wir sehen noch ein paar Strausse und 2 Giraffen im Vorbeifahren
Champagner8’796 Beiträge · seit 201006. Jan. 2020 ·
Guten Morgen Regina,
ich war ja, wie du weißt, unheimlich gespannt auf diesen Teil eurer Reise - und jetzt sitze ich auf meiner Couch und kämpfe mit leichten Neid-Gefühlen 🤢 🙄 !
Zunächst räumt Ihr so nebenbei genau den Stoneman ab, den ich mir sooo sehr gewünscht hatte 🙁 , dann kommst du mit dieser wirklich sensationellen Sichtung ums Eck (habe ich bewusst noch nie in einem Reisebericht an dieser Stelle im Kaokoveld gesehen 🙄 )
und zum Schlus haust du noch dieses Foto raus 🤩
.
Da habt Ihr ja wirklich eine tolle Zeit dort gehabt - Glückwunsch! - und ich gönne dir diese Sichtungen von ganzem Herzen 😘 - weiß ich doch, wie intensiv du dich mit der Vorbereitung beschäftigt und wie sehr du dich auf die Reise gefreut hast!
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201306. Jan. 2020 ·
Champagner schrieb:Guten Morgen Regina,
ich war ja, wie du weißt, unheimlich gespannt auf diesen Teil eurer Reise - und jetzt sitze ich auf meiner Couch und kämpfe mit leichten Neid-Gefühlen 🤢 🙄 !
Zunächst räumt Ihr so nebenbei genau den Stoneman ab, den ich mir sooo sehr gewünscht hatte 🙁 , ....
Liebe Bele, Oh, vielen Dank für dein Kompliment! Ja der Stoneman war ein Glücksfall, ich habe zuerst gar nicht realisiert, dass es ein Stoneman ist, erst als wir vorbeigefahren sind, habe ich mich noch einmal umgedreht und dann haben wir natürlich sofort angehalten.... Und ja, ich habe ja jeweils die Berichte und Bilder im Forum von dieser Gegend richtig aufgesogen und dann dort zu sein, war für mich ein überwältigendes Erlebnis.
Liebe Grüsse Regina im Moment mit Rückenschmerzen auf dem Couch 🙁 ......es fehlt mir etwas von der Wärme Namibias... 😉
@ Champagner .............und natürlich auch @Regina Wir haben 2015 gaaaanz, gaaanz weit entfernt zwei dieser Hornträger gesehen. Entsprechend neidvoll (aber auch genußvoll!) lese ich jetzt von Deiner Sichtung, Regina! GLÜCKWUNSCH! Viele Grüße Friederike
nachdem ich schon die ganze Zeit als "stummer Mitleser" dabei bin, möchte ich mich zwischendurch mal für deinen tollen Bericht bedanken. Die Bilder machen Lust auf mehr!
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201306. Jan. 2020 ·
CuF schrieb:@ Champagner .............und natürlich auch @Regina Wir haben 2015 gaaaanz, gaaanz weit entfernt zwei dieser Hornträger gesehen. Entsprechend neidvoll (aber auch genußvoll!) lese ich jetzt von Deiner Sichtung, Regima! GLÜCKWUNSCH! Viele Grüße Friederike
....wir hatten wirklich einen Glückstag, in der Lodge wollten alle unsere Bilder anschauen und Pollen hat sicher etwa 20 Selfies gemacht mit dem dem schönen Tier im Hintergrund.. 🙂
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201306. Jan. 2020 ·
Daxiang schrieb:Hi Regina,
nachdem ich schon die ganze Zeit als "stummer Mitleser" dabei bin, möchte ich mich zwischendurch mal für deinen tollen Bericht bedanken. Die Bilder machen Lust auf mehr!
LG Konni
Liebe Konni
Das freut mich natürlich sehr, dass wir unsere Reiseerlebnisse mit anderen Namibia-Fans hier teilen dürfen!
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201306. Jan. 2020 ·
...Nachmittag....
Zurück in der Lodge können wir ein wenig relaxen - wir geniessen jede Ecke von dieser Lodge, bevor es schon wieder zum feinen Lunch geht.
Man(n) fühlt sich ein wenig wie ein König hier ... 😉
Als wir beim Essen sind, kommen 3 weitere Personen und mit einem Guide und erzählen uns, dass sie stecken geblieben sind im Hoarusib, sie wollten das Wasser umfahren und sind im Schlamm steckengeblieben, so dass es zwei Fahrzeuge von der Lodge brauchte um sie herauszuziehen. Sie sind von der Shiphwraklodge gekommen an der Skeletoncoast. Sie haben zum Glück ein Satellitentelefon dabei gehabt und in der Okahirongo-Lodge waren die Fahrzeuge verfügbar. Eigentlich wollten sie ins Himbadorf, aber sie waren nun so spät dran, dass sie nur noch in die Lodge kamen um einen verspäteten Lunch zu nehmen um dann wieder die lange Strecke durch den Hoarusib zurück zu fahren... Das zeigt uns, dass so Flussfahrten nicht risikolos sind...
Wir geniessen den Nachmittag am Pool und auf der Veranda mit kühlen Getränken.
Nach dem Teatime holt uns David wieder ab, wir fahren Richtung Himbadorf. Eigentlich haben wir nicht geplant ein Himbadorf zu besuchen, wir haben vor 6 Jahren schon einmal ein Dorf besucht, aber da dieser Besuch in den Aktivitäten der Lodge inbegriffen ist, sind wir mitgefahren. David ist in diesem Dorf aufgewachsen und geht oft wieder zurück, wenn er nicht als Guide arbeitet. Das Dorf liegt auf der anderen Seite vom Hoarusib am Bergrand.
Die Dorfbewohner scheinen vorerst ein wenig erstaunt, als sie David sehen, wenn wir richtig verstanden haben, ist heute kein Besuch im Dorf erwartet worden.
David erklärt uns ausführlich die ganze Geschichte der Himbas, wie sie nach Namibia gekommen sind und wie sie jetzt leben. Dann zeigt uns eine Frau wie sie den roten Stein malen, eine wie sie das Leder reinigen mit Rauch und eine weitere wie sie das Gemisch vom roten Stein und Fett auf den Körper streichen.
Die Kinder wollen natürlich fotografiert werden und dann die Fotos anschauen, sie kennen dies von anderen Touristen.
Auf einmal entdecken sie ihren Vater von weitem und rennen ihm entgegen. Er kommt für einen Abend zurückkommt zur Familie. Sonst ist er mit seiner Viehherde weiter im Fluss unten unterwegs.
Zum Abschluss müssen natürlich die selbstangefertigten Utensilien und Schmuckstücke angeschaut werden und meine Namibia-Kettensammlung wird um eine Kette grösser.... 🙂
Wir verabschieden uns und fahren auf erneut auf einen Hügel, von wo wir einen traumhaften Ausblick auf den Hoarusib haben und geniessen den Sundowner.
David hat noch viel zu erzählen, über die Himbas und wie er vom Dorf weggezogen ist.
Einfach nur glücklich... 🙂
Auf dem Rückweg zur Lodge, sehen wir noch eine ganze Giraffenfamilie im Hoarusib. Sie bleiben ganz ruhig stehen und flüchten nicht vor dem Auto.
Es ist schon wieder dunkel, als wir zur Lodge zurück kommen und das Abendessen wartet auf uns. Es ist wieder sehr lecker, Lammfilet, wunderbar gekocht. Sehr zufrieden vom heutigen Tag, gehen wir schlafen, Hans schläft aufgrund der stetigen Hitze auf der Veranda vor dem Bungalow diese Nacht.
was mich sehr freut ......"ES" scheint in einem gesunden Zustand zu sein....der "Fundort" aber überrascht, weil normalerweise wird eher im Südosten gesucht......tolle Sichtung allemal...... 🙂
LG.....................BMW
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201306. Jan. 2020 ·
...ich mache hier noch eine Ergänzung zu den Reaktionen unser Sichtung bei der Sundownertour mit Pollen: Wir haben sogar noch ein zweites Exemplar gesehen am selben Abend, es war jedoch sehr weit weg und verschwand gleich hinter den Felsen in Richtung Hoarusib... 🙂
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201307. Jan. 2020 ·
11.11. Okahirongo Elephant Lodge - Etambura
Wir stehen mit der Sonne auf, ein wunderschöner Morgen, bei Sonnenaufgang hat die Landschaft ihren eigenen Charme. Heute ist wieder eine weitere Etappe angesagt. Fast ein wenig wehmütig geniessen wir noch das feine Frühstück und verabschieden uns ganz herzlich von diesen lieben Menschen hier.
Ja, die Lodge ist sehr teuer, aber wir haben für unser Geld zwei wunderbare Tage erleben dürfen, gut gegessen und uns verwöhnen lassen. Wir würden sofort wieder hierher kommen.
Die Fahrt geht weiter Richtung Norden.
Beim Khumibfluss entscheiden wir uns ganz spontan ein wenig durch das Flussbett zu fahren...,
wir scheuchen eine Herde Springböcke auf, sie haben wohl heute nicht mit einem Fahrzeug gerechnet....
Wir verlassen das Flussbett wieder und fahren durch eine sandige Ebenen, zwischen Hügeln und speziellen Felsformationen durch. Wir sind total fasziniert von diesem Ort und sind glücklich, dass wir nicht auf der D307 geblieben sind.
Wir steigen auf einen Felsen, die Aussicht ist einfach überwältigend. Wir können uns nicht sattsehen. Gerne wären wir einfach einen Tag hier geblieben.
Weiter geht die Fahrt neben dem Grizzlyfelsen vorbei und einer Wasserquelle - wo auch immer dieses Wasser herkommt.... - bevor wir wieder in die D307 einbiegen.
Nun sind wir ganz nah an der Skeletoncoast, wir sehen die weissen Dünen in der Ferne ganz gut.
Bis Orupembe ist die Piste wieder ruppig. Die Dürre ist hier sehr sichtbar, am Wegrand liegen tote Rinder, ein trauriger Anblick.
Bald kommt schon die Abzweigung Richtung Etambura.
Wir fahren links vom Flussbeet entlang, es ist viel weniger Rumpelpiste, mehr sandig und landschaftlich sehr schön.
Der Weg ins Etambura Camp ist recht steil.
Wir werden herzlich empfangen und erhalten alle nötigen Informationen. Anschliessend können wir gleich unser Häuschen Nr. 2 beziehen.
Wir sind heute die einzigen Gäste und geniessen diesen einsamen und ausserordentlichen Aussichtsort im Kaokoveld. Wir hören einige Stimmen aus dem Himbadorf unten am Berg, sonst ist es einfach still.
Den Sundowner geniessen wir auf der Plattform und stossen an, auf unser Glück hier zu sein und auf unsere sage und schreibe 3 Lone Men, welche wir heute entdeckt haben.
Dann machen wir das Feuer, kochen Wasser für unser Reisgericht fürs Abendessen.
Es ist einfach traumhaft hier oben, solche Momente sind kaum beschreibbar.
Bis spät in die Nacht sitzen wir noch auf dem Balkon vor unserem Häuschen bei einem Glas Rotwein, betrachten die Sterne und den Vollmond und sind einfach unermesslich dankbar hier sein zu dürfen. Wir schlafen wunderbar diese Nacht an diesem stillen Ort.
Applegreen1’796 Beiträge · seit 201409. Jan. 2020 ·
Hallo Regina,
nach ziemlich langer Forumspause habe ich mich direkt Deinem Bericht gewidmet - da kommen teils wunderbare Erinnerungen an unsere Reise vor ziemlich genau einem Jahr auf.
Ziemlich neidisch macht mich der im Fels hängende "Lone Men" - unglaublich wo diese Skulpturen überall versteckt sind.
Etambura ist ein wunderbarer Ort - das Kaokoveld sowieso.
regsalThemenstarter424 Beiträge · seit 201309. Jan. 2020 ·
Applegreen schrieb:
Etambura ist ein wunderbarer Ort - das Kaokoveld sowieso.
Liebe Grüße Sabine
Liebe Sabine
Ich mag mich sehr gut an deinen Reisebericht erinnern und war fasziniert von den wunderschönen Bilder im Kaokoveld. Ich wünsche mir, auch einmal so wie ihr noch tiefer ins Kaokoveld zu fahren und auch die Stecken durch die Flussbette zu fahren. Da wir jedoch nur mit einem Auto unterwegs waren, haben wir es nicht gewagt alleine - und das erste Mal - schon eine solche Tour zu machen.... Aber es macht definitiv Lust nach mehr, um natürlich auch weitere Lone Men zu entdecken... 🙂