Conny + Micha1’055 Beiträge · seit 201611. Sept. 2018 ·
Hallo Elisabeth , da hast du aber die Landschaft und Tiere toll abgelichtet . Das weckt natürlich Begehrlichkeiten - da muß ich auch mal hin . Sieht so ganz anders aus als Namibia und Botswana ( gut - viel haben wir ja da auch noch nicht gesehen ) . Am Besten gefällt mir das Bild von dem sich nicht wirklich zeigen wollendem Geierperlhuhn . Danke , Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201511. Sept. 2018 ·
Blende18.2 schrieb:Grants, wie ich jetzt gelernt habe, kannte ich nicht, aber sind ja mal richtig schöne Gazellen. 🙂
Hallo Robin, jetzt gibt es gleich wieder neue Arten zu entdecken!
Conny + Micha schrieb:Hallo Elisabeth , da hast du aber die Landschaft und Tiere toll abgelichtet . Das weckt natürlich Begehrlichkeiten - da muß ich auch mal hin .
Herzlich Willkommen Conny und vielen Dank für Dein Kompliment. Kenia kann leider süchtig machen. Viele Grüße Elisabeth
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201511. Sept. 2018 ·
Die Rosy-patched bush Shrikes sind ebenfalls neu für uns.
Bei Familie Somali-Strauß herrscht Streit.
3 Spotted Thick-Knees
Der arme Brown Snake Eagle ? muss sich anhassen lassen, was ihn aber scheinbar gar nicht beeindruckt.
Ein Landschaftsbild mit einer Beisa- Oryx
und eine Nahaufnahme von dieser Antilopenart.
Natürlich sehen wir auch Netzgiraffen
und diese Schildkröte will umbedingt auf ein Foto. Ich entdecke sie, während Joseph seinen Frühstückskaffee loswird.
Es war ein wunderschöner Morgen. Pünktlich zum Mittagessen sind wir in der Lodge und freuen uns bereits auf die Nachmittagsausfahrt im Shaba NR. Erst einmal wird aber lecker gefuttert und die Beine bewegt.
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201513. Sept. 2018 ·
Den ganzen Mittag über scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. „Pünktlich“ zur Nachmittagsausfahrt bewölkt es sich zunehmen. Das darf doch echt nicht wahr sein. Diese Landschaft mit diesem hohen goldenen Gras im sanften Abendlicht muss ein Traum sein, den wir leider nicht träumen dürfen. In wirklich der letzten Sekunde entsteht dieses Foto, bevor die Sonne endgültig hinter den Wolken verschwindet. Rüppell´s Griffon Vulture
Hunderte Geier sind von einem Elefantenkadaver angelockt worden. Da sich dort gerade drei Ranger aufhalten, sitzen die Vögel auf diversen Bäumen und warten.
Eine neue Sandgrouse-Art (Black-faced Sandgrouse) läuft vor die Linse (Danke Elivira!)
und wieder wollen Schildkröten auf ein Foto.
Starrbrust Pelomeduse (Pelomedusa subrufa) (auch meinen Dank an Elvira)
Am Abend können wir noch eine etwa ca 25 köpfige Elefantenherde beobachten. Viele Fahrzeuge sehen wir an diesem Tag nicht und wenn mal eins, dann nur in der Ferne. So kann es weitergehen. Ein paar mehr Tiere, ob groß oder klein, mit Hufen, Federn oder Krallen, wäre schön gewesen, aber noch haben wir Hoffnung - wir sind ja erst am Anfang der Reise.
Im nächsten Kapitel berichte ich über meinen Geburtstag mit Dickhäutern und krallentragenden Fellknäuels. Und es gibt den ersten Hinweis, warum diese Reise mit zerrissenen Herzen endet - zum Glück wissen wir es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Old Women1’545 Beiträge · seit 201314. Sept. 2018 ·
Hallo Elisabeth,
Friederike ist ja wohl gerade offline, da übernehme ich mal ihren Job: Cliffhänger, nee, nee, gar nicht gut. Diese ungeklärte Sache wird mich jetzt bis in meine Träume verfolgen 😮 ! So, Spaß beiseite. Elisabeth, du unterhältst mich mal wieder auf allerhöchstem Niveau. Dafür möchte ich noch einmal ein fettes DANKESCHÖN da lassen. Schreib schnell weiter, in ein paar Tagen muss (darf) ich (leider) für ein paar Wochen aussteigen, und ich wüsste doch noch zu gerne, was euch passiert ist. Wirst du uns jetzt mit auf eine Safarihölle nehmen?
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201514. Sept. 2018 ·
Hallo Beate Danke für die motivierenden Blumen 🙂 . Ja, ich wollte auch mal meinen cliffhanger haben und da „morgen“ (auf dieser Reise) mein Geburtstag ist, erlaube ich mir das einfach 😛 . Und ja mein Mann hatte den ersten Vorgeschmack der Hölle. Ich bin an diesem Tag noch ruhig geblieben, weil sich die Tiere ganz offensichtlich nicht gestört fühlten und der dichte Busch ihnen Rückzugmöglichkeit geboten hätte. Und schon einmal jetzt und hier wünsche ich Euch eine wunderschöne Reise, ohne Panne weder gesundheitlich noch fahrzeugtechnisch, viele Federn- und Krallenträger, tolle Landschaft und bringt geniale Fotos mit, dass wir später mitträumen können. Viele Grüße Elisabeth
franzicke2’085 Beiträge · seit 201214. Sept. 2018 ·
Hallo Elisabeth, bis jetzt geht's bei euch ja recht entspannt zu - mit wunderschönen Bildern. So langsam mach ich mich dann mal bereit für einen kleinen Höllentrip 😈 Gespannte Grüße Ingrid
wir waren in der letzten Zeit viel unterwegs und der Sommer ist einfach zu schön um viel im Forum herumzustöbern. Ein paar Berichte müssen aber doch sein und da gehört deiner dazu. 🙂 Bis jetzt ist bei euch alles recht entspannt und ich bin gespannt was noch kommet. Vielen Dank für das Berichten und die schönen Fotos. Die Löwen- und Gepardenbabys im Intro sind einfach göttlich.
Gut, dann müssen wir wohl noch stärker differenzieren. Kenias Safaritourismus boomt seit ca. drei Jahren wieder, primär mittlerweile in den USA, Indien und China. Die Mara ist neben dem Amboseli DER Nationalpark Kenias. Und gerade zu gewissen Zeiten ist es in der Mara fürchterlich. Nicht umsonst überlegt die Verwaltung in Narok schon länger, die Zahlen zu begrenzen. Aber die Gier siegt und so hat man sogar die Parkgebühren für externe Camps um 10$ gesenkt.
Trotzdem muss man eben auch feststellen, dass die anderen großen Parks Afrikas (Krüger, Etosha usw) durchaus ähnlich voll sein können. Und im Krüger fährt man sogar teilweise auf asphaltierten Straßen und Tiere werden angefüttert.
Am Ende entscheidet doch der Konsument. Nahezu jeder Guide in der Mara fragt den Besucher doch beim ersten Treffen, was die Erwartung ist. Hier ist das auch geschehen. Und diese Crossing-Beobachtung verschärft das oft. Genauso sind gewisse Gegenden mittlerweile ein Greuel. Das Problem sind weniger die Fahrzeuge aus den Camps, sondern die vielen Minibusse und Rundsafari-Fahrzeuge. Die Minibusse kommen oft aus Nairobi und dessen Fahrer sind schier rücksichtslos. Hinzu kommt, dass oft einfach nur Tiere "abgearbeitet" werden. Und das ist die wichtigste Sache überhaupt: Die Mara kann man nicht in zwei Nächten machen. Das ist aber Standard. Drei Nächte sind absolutes Minimum, eher sollten es mehr sein. Dann hat man auch die Möglichkeit, es entspannt angehen zu lassen. Und das sollte man auch dem Guide klar machen. Was meint ihr wie beruhigt der ist, wenn man ihm das vorher sagt. Dann steuert der da nämlich erst gar nicht hin.
Ich befahre wie woanders erwähnt jeden anderen Park selbst. Nur die Mara nicht. Dort fahre ich seit Jahren mit einem Fahrer aus dem Intrepids. Er weiß, dass er bei mir Ansammlungen möglichst meiden soll. Und er weiß, dass ich bei Tieren durchaus auch mal länger verweilen will. Einen Gamedrive bei einem Geparden oder Leoparden ist absolut normal. Dann sieht man auch mal mehr. Irgendwann haben die ja auch Hunger.
Insgesamt wird man die Uhr aber nicht zurückstellen können. Dazu müsste der Tourismus einbrechen.
PS: Malaika ist bei einer Flußüberquerung wohl von Krokodilen gefressen worden. Am Abend zuvor verließ sie ihre Jungtiere, es regnete sehr stark und der Talek war sehr hoch. Sie wird seitdem vermisst. An der Überquerungsstelle lagen zahlreiche Krokodile. Schade, dass eine Legende wohl so abgetreten ist.
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201115. Sept. 2018 ·
Guten Morgen Elisabeth,
immer wieder muss ich mir diese süßen Fellknäule, sprich Gepardenbabies, bei Dir ansehen - zum wegschmelzen. Die Vogelwelt hat sich ja farblich wirklich in Farbe geschmissen - auch hier: wunderschöne Fotos. Meine Gedanken zur Fahrzeugansammlung habe ich gerade bei Bettina gelesen - und ein Satz zur interessanten Anmerkung von Greno: im Krüger habe ich solche Fahrzeugmassen noch nicht gesehen! Das wäre da auch gar nicht möglich, weil man nicht querbeet fahren darf. Und als 30. Auto in der Reihe sieht man eben nix ....
So, und da Heute "morgen" ist - gratuliere ich mal sehr nachträglich zu Deinem Geburtstag 😘 und bin ansonsten sehr gespannt auf die Hölle!
Viele liebe Grüße Christina
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201515. Sept. 2018 ·
Hi Matthias Heute kommt noch metallisches Grün und bald quietschgelb dazu 🙂 . Ich hoffe Dir gefallen noch ein paar der folgenden Vogelpics.
Salü Ingrid Danke fürs Kompliment 🙂 und so schlimm wird es heute auch nicht. Schließlich ist es mein Geburtstag.
Liebe Gugu Es freut mich ganz besonders Dich auch dabei zu haben und die Spannung steigert sich-versprochen 🤩 .
Hallo Christina Danke für Deine Glückwünsche 🙂 und Deine weitere Begleitung. Vorab schon, es folgen weitere Minigepardenfotos und falls ich einen Freund bequatschen kann, auch ein Kurzfilmchen von diesen Wesen.
@Greno Dann sind wir ja einer Meinung, dass es rücksichtlose Fahrer in der Masai Mara gibt.
@Alle Ich hoffe sehr, Ihr versteht meinen Bericht nicht als Schlechtmachen von Kenia. Ich versuche von meiner letzten Keniareise im Guten wie im Schlechten zu berichten. Und dies ist, wie könnte es anders sein, aus meiner Sicht der Ereignisse geschrieben und eine Momentaufnahme. Ich erhebe keinen Anspruch, dass jemand anderes dies genauso empfindet oder erlebt (hat). Letzteres sollte eigentlich klar sein, aber ich will es einfach mal verbalisieren.
So jetzt geht es hier gleich weiter-erst gibt es allerdings Nachtisch bei uns.
Champagner8’798 Beiträge · seit 201015. Sept. 2018 ·
sphinx schrieb: So jetzt geht es hier gleich weiter-erst gibt es allerdings Nachtisch bei uns.
Was ist denn das für ein Monster-Nachtisch, Elisabeth??? 🤩 Dauert ja ewig, bis der gegessen ist 😛 !
Ich sehe immer, wenn ich hier weiterlesen, dein Gesicht in Büsnau vor mir, als du von dieser Reise (kurz) erzählt hast. Meine Erinnerung daran passt sehr gut zu dem bisher Geschriebenen.... Etwas runtergerechnet erlebt man das inzwischen ja fast überall in unseren Lieblingsdestinationen - und mich macht das auch sehr nachdenklich. Auf der anderen Seite denke ich, dass man, wenn man weniger die Highlights sucht, sondern einfach "nur" die tolle Natur mit den üblichen Verdächtigen genießen will, noch Chancen hat, ruhigere Plätzchen zu finden.
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201515. Sept. 2018 ·
Tag 4 Geburtstag mit Elefanten- und Löwenkindern im Samburu
Natürlich geht es auch heute früh los. Ein kurzes Frühstück, mehr wegen Joseph als wegen uns, Getränke bezahlen und den Tip in einem versiegelten Briefumschlag abgeben. Hier scheint leider niemand jemanden zu trauen. 🙁 Alle Angestellten in der Savora Lodge waren super nett und erwarteten kein Trinkgeld zwischendurch, ganz anders als wir es im Elephant Bedroom erleben sollten. Kurz nach dem Losfahren sahen wir die ersten Elefanten. In Buffalo Springs kam eine Herde Zebras direkt auf uns zu und querte die Straße. Das Licht war herrlich und wir genossen glücklich die Fahrt.
Unser erster Diederik, leider sehr weit weg.
Aufgehalten werden wir von einem Kampfadler, der uns erst intensiv mustert
und sich dann seinen Schopf vom Wind verwehen lässt.
Und eine Yellow-Necked Spurfowl, einmal nicht von oben aufgenommen.
Die Sparrow Weaver finde ich, wenn auch nicht besonders farbig, sehr hübsch.
Unsere ersten Gehversuche Tiere im und mit hohem Gestrüpp aufzunehmen.
Am frühen Vormittag erreichten wir das Samburu Reserve NR. Wir beobachteten eine entspannte Herde Elefanten, die gerade vom Baden kam, leider lassen sie uns nicht zum Ufer zu ihren „Kollegen“ durch – ein elefantöser Roadblock.
Auch Samburu gefällt uns landschaftlich sehr gut - der Fluss,
grüne Hügel (Hemingway lässt grüßen) und silberne Gräser. „Bambie“
und ein White Throated Bee-Eater.
Und Elephant Bedroom ist ein absolutes Traumcamp, allerdings waren die Angestellten auffällig lahm und unmotiviert, was für ein Unterschied zur Savora Shaba Lodge. Und dann erwarteten die Kofferträger auch noch sofort Trinkgeld. So etwas ist uns in einem so kleinen Camp auch noch nicht passiert. (Zum Glück wurde ich von Elvira/bushtrucker vorgewarnt.) Aber egal, wir sind nicht wegen dem Service hier und es gibt eine große Ausnahme: Jennifer ist fröhlich, lustig, hilfsbereit und auf Zack. Kommt man von den Pirschfahrten, wählt man im Elephant Bedroom Camp pro Gang zwischen zwei Gerichten. Das Mittag- und Abendessen, jeweils in drei Gängen serviert, war jedes Mal sehr lecker. Und der doppelte GinTonic war eher purer Gin 🤩 -mhhhh lecker.
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201515. Sept. 2018 ·
Champagner schrieb:
sphinx schrieb: So jetzt geht es hier gleich weiter-erst gibt es allerdings Nachtisch bei uns.
Was ist denn das für ein Monster-Nachtisch, Elisabeth??? 🤩 Dauert ja ewig, bis der gegessen ist 😛 !
Liebe Bele wieder gesund und schon wieder frech? 🙂 Fühle mich ertappt 🤩 einen riesengroßen griechischen Joghurt mit vielen Walnüssen gab es-yammi. Und ein paar PNs waren auch noch vorher dran 😊 Jetzt muss ich noch ein wenig weiterschreiben-geplant ist diesen Reisetag heute zu vollständigen. Herzliche Grüße Elisabeth
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201515. Sept. 2018 ·
Bei unserer Ankunft badet eine große Elefantenherde auf der gegenüberliegenden Flussseite.
Überzeugt sie am nächsten Tag wiederzusehen, holen wir leider nicht unser Tele, lieber fotografiere ich meinen Mann in der Hängematte mit der Herde im Hintergrund 😣 - wir brauchen dringend Fotos für den Kalender für meine Schwiegereltern 😗 ! Und ich filme ein wenig, ansonsten genießen wir einfach und irgendwann werden wir zum Mittagessen gerufen. (Daheim ärgere ich mich allerdings fürchterlich, dass wir keine Teleaufnahmen mitgebracht haben.) Dann mache ich mich zum „Affen“ als ich versuche ein Hörnchen aufzunehmen. Dieses hüpft nach links und nach rechts, nach vorn und nach hinten und alles wieder von vorne. Ich auf den Knien halb liegend robbe, begleitet von einigen Flüchen, ohne Erfolg hinterher - sehr zur Erheiterung anderen Gästen und von Jennifer.
Und Zeit für eine hübsche Namaquataube ist auch.
Die Mittagspause verbringen wir vor unserem Zelt. Wir beobachten wie eine Gruppe von Elefanten mit lautem Trompeten zurück an den Fluss rennen. Da sehen wir erst den Minijumbo, der die Böschung nicht überwinden kann. Mehrere Minuten dauert das Drama an, bevor der Kleine es einige Meter daneben versucht und erfolgreich ist. Die nun vollständige Truppe zieht schnell ab. Kurze Zeit später bekommen wir Besuch von einem der zwei Elefanten, die momentan dieses Camp als ihren Lieblingsaufenthaltsort gewählt haben. Ach es ist so schön hier 😘 .
sphinxThemenstarter1’625 Beiträge · seit 201516. Sept. 2018 ·
Bei der Nachmittagsausfahrt sehen wir die Blue Naped Mousebirds etwas näher. Es ist die fünfte Mausvogelart für uns und ich will sie alle sehen 🙄 !
Wir fotografieren, was uns so vor die Linse kommt White-headed Mousebird
Gerenuks
Über dieses Foto bin ich besonders glücklich-unser erster Gerenukkampf
Grants
auch liebestolle
und gegen Ende der Ausfahrt drei Löwenbabys. Ich denke bei diesem Alter darf man sie noch als Babys bezeichnen. Als wir zu den Löwen kommen stehen sechs Fahrzeuge dort-eine überschaubare Anzahl. Alle Fahrzeuge stehen bzw. fahren auf dem Weg. An dieser Stelle ein ganz dickes Lob an Joseph von bushtrucker, der nie off-road gefahren ist, egal wie um ihn herum „die anderen Guides verrücktspielten“ und wir möglicherweise Sichtungen verpassten und sich immer an die Geschwindigkeit in den Parks hielt, auch wenn dutzende Fahrzeuge an uns vorbeibrausten. Zu Beginn liegen die Kleinen hinter der Mutter, aber ihre dunklen Flecken verraten sie. Mit dem Fernglas entdecke ich 5! Ohren-hach drei Stück sind es.
Und da man in diesem Alter seine Muskeln aufbauen, seine Koordinationsfähigkeiten trainieren, Anschleich- und Angrifftechniken ausprobieren muss und Herumtoben vermutlich auch diesen entzückenden Wesen Spaß macht, geht die Balgerei los und wir können uns gar nicht sattsehen. Glückselig verbringen wir eine halbe Stunde dort.
leider komplett unscharf-aber der Blick 🤪
Einige Fahrzeuge fahren weiter, neue kommen dazu. Auf einmal beschließt ein Fahrer off-road auf die andere Seite zu fahren. Die Löwin schreckt hoch, entspannt sich allerdings innerhalb von Sekunden und leckt Ihren Nachwuchs ab, sehr zur Freude der off-road Parker-ich gebe es zu, ich gönne Ihnen diesen Anblick nicht. Zum Glück nehmen die Tiere ganz offensichtlich überhaupt keine Notiz davon. Natürlich will jetzt jeder Fahrer seinen Gästen den gleichen Anblick bieten und bis auf Joseph fährt wirklich jedes Fahrzeug einmal rundherum (auch die zwei Fahrer vom Elephant Bedroom). Zurück geht ja im Konvoi nicht mehr, also mitten durch den Busch. Als einer beschließt jetzt auch noch die Löwin von einer weiteren Seite zu bedrängen, tickt mein Mann aus und brüllt den Fahrer an, ob man ihn melden solle. Dieser Wutausbruch stört niemanden. Joseph meint zu der Situation nur, sollte wirklich ein Fahrer wegen so etwas entlassen werden, würde dieser halt bei der nächsten Agentur anheuern….. Ich gebe zu, da diese Löwin samt Kindern sich so null um alles um sie herum schert, belastet es mich an diesem Abend nicht weiter. Falls nun jemand von Euch meint, dass dies ja wohl eher Zoocharakter hat, könnte ich nicht wiedersprechen.
Als wir die letzten sieben Minuten dort ganz alleine stehen, legen die Kleinen richtig los.
(Ich weiß Fotos werden nicht besser, wenn man so viele zeigt, aber um nachzuvollziehen was wir beobachten durften, habe ich ein paar mehr ausgesucht- das Movie auf der ersten Seite stammt von diesem Abend-am nächsten Abend sehen wir die Vier ja wieder 🙂 ) Auf der Fahrt zum Camp ist mein Mann noch immer sehr unglücklich, aber weil es mein Geburtstag ist, versucht er sich schnell zu beruhigen. Die doppelten Gin Tonics helfen da sehr. Von Elvira/bushtrucker bekommen wir eine Flasche Wein-einen sehr leckeren Shiraz/Cabernet Sauvignon (vielen Dank noch einmal Elvira), mit dem wir zum leckeren Rindfleisch anstoßen, aber dann die fast volle Flasche für den nächsten Abend aufheben. Der Gin Tonic hat mich bereits beschwipst genug gemacht. Als ich mal wieder zu viel mit meinen Armen „rede“, kippe ich mitsamt dem Stuhl um. Jennifer saust besorgt herbei, lacht dann aber schnell mit als sie mich selber lachen sieht, säubert meinen Stuhl vom Sand und fragt grinsend, ob wir noch einen Gin Tonic wollen…… Lieber nicht, dafür sitzen wir später noch mit einem Amarula vor unserem Zelt und sind einfach glücklich in Afrika zu sein.
jep.......verstehe Euer Dilemma...........wenn jeder alles mitmacht.....sitzt Ihr am
Ende auf den Löwen.........(bis alle ein Selfie mit dem Smart haben).....
lg.....BMW
Beatnick1’724 Beiträge · seit 201616. Sept. 2018 ·
Hallo Elisabeth,
wunderschöne Gegend dort und ebenso wunderschöne Fotos bei tollem Licht. Damit waren wir ja leider diesmal auch nicht immer so gesegnet. Die kleinen Löwen sind natürlich spitze, die Begleitumstände, naja, du weißt schon. Meine Favoriten sind allerdings tatsächlich die Landschaft und das Hörnchen 🙂
Flash20101’425 Beiträge · seit 201517. Sept. 2018 ·
Guten Morgen Elisabeth,
ich kann den Gedanken an einen Zoocharakter so gut nachvollziehen. Wir hatten zwar in Etosha erst wenige solcher Situationen, aber wenn sich jeder um den besten Platz drückt, macht es einfach keinen Spaß mehr 😐 Die schönsten Sichtungen hatten wir meist fast alleine und Offroad fahren konnten wir zum Glück auch noch nie beobachten, außer in diesem Jahr, allerdings von einem offiziellen Fahrzeug. Beim Gnuriss fuhren sie relativ dicht ran, wir und ein Touri vor uns fotografierte sie und als sie an uns vorbei fuhren hielt er sie an und erklärte, dass er nicht direkt erkannt hat, wer sie sind und daher ein Foto gemacht hat. Sie haben sich für die Aufmerksamkeit bedankt und fuhren weiter. Ich finde es auch gut, wenn man so aufmerksam ist.
Aber wenn du schreibst, dass die Löwin sich nicht weiter störte, beruhigt das ein bisschen. Es ist auch schade, dass die Touristen für so etwas unter Umständen auch noch ein hohes Trinkgeld geben - mir wäre so ein verhalten einfach nur unangenehm.
Nichts desto trotz eine richtig goldige Sichtung! Die Fotos sind wirklich zum Dahinschmelzen!