TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201428. Feb. 2018 ·
16.10.17
On the road again
Hosea Kutako Airport - Damara Mopane Lodge
Um kurz nach 06:00h landen wir und sind nach gut einem halben Jahr endlich wieder zurück in Afrika. Nach dem üblichen Fußmarsch kommen wir am Flughafengebäude an. Es bildete sich bereits eine lange Schlange von Menschen an den zwei offenen Schaltern, die für die ausländischen Touristen vorbehalten sind. Alle warteten schon ungeduldig, dass sie endlich beim Zollbeamten sind und ihren Einreisestempel bekommen. Da wir unsere Einreisekarten schon zu Hause ausgefüllt hatten wollten wir uns gleich ans Ende der Schlange stellen. Doch wir hatten Glück, denn genau im richtigen Moment öffneten die Einreiseschalter für die Afrikaner und die Diplomaten. Da wir wissen, dass auch die Touristen dort den Einreisestempel bekommen, nutzten wir natürlich die Gelegenheit und standen schon einen Augenblick später am noch leeren Gepäckband. Weder unsere Augen wurden gescannt noch mußten wir Fingerabdrücke hinterlegen. Vielleicht haben die namibischen Behörden gemerkt, dass die Einreise so doch noch nicht richtig funktioniert und haben daher das Verfahren zumindest vorerst ausgesetzt.
Am Gepäckband trennen sich wieder unsere Wege. Ingrid wartet auf unsere Koffer und ich gehe schon mal zum ATM, wo sich natürlich noch keine Schlange gebildet hat, um das nötige Bargeld zu holen. Sollte aber mal am ATM der Windhoek Bank eine lange Schlange stehen oder man kein Geld bekommen, keine Bange es gibt mittlerweile vier Bankautomaten am Flughafen.
Anschließend geht’s zum Europcar-Schalter, auch hier muß ich nicht warten und komme gleich dran. Bei Europcar wird kein internationaler Führerschein verlangt. Mein EU-Führerschein ist völlig ausreichend und auch Ingrid’s alter Lappen wird anstandslos akzeptiert. Knapp 4000 N$ werden auf meiner Kreditkarte blockiert. Darin enthalten die Gebühr für unseren Grenzübertritt nach Botswana, die Selbstbeteiligung, die wir im Schadensfall vom Mietwagenvermittler in Deutschland wieder erstattet bekommen und als letztes die Gebühr für den zweiten Ersatzreifen, die ab 2018 entfällt. Jetzt gibt es auch bei diesem Vermieter den zweiten Ersatzreifen beim Ford Ranger kostenlos dazu. ( ist schon für November 18 für uns gebucht).
Wir bekommen einen fast neuen Ford Ranger mit gerade mal gut 17000 gefahrenen Kilometern.
Die Reifen sind zwar nicht mehr die Besten, leider haben sie aber so viel Profil ( ca. 5 Millimeter ), dass sie noch als gut gelten und nicht ausgetauscht werden. Nur kurz kamen Bedenken, ob das mit den gebrauchten Reifen wohl gut geht. Wir dachten aber nicht lange darüber nach, denn wir hatten ja zwei Ersatzräder dabei und als Premiere ein Satellitentelefon. Soll uns doch Europcar retten, falls wir mit maroden Reifen irgendwo im Kaokofeld nicht weiter kommen.
Jetzt aber los, rein ins Auto, iPad mit dem Radio verbunden und Remember ME tönt aus den Lautsprechern.
Die Straßen Namibias haben uns wieder. Wir sind glücklich !
Nach einem Einkauf von Lebensmitteln im Superspar in der Maerua Mall für uns und für unseren Besuch bei den Himbas von Etaambura,
fahren wir weiter zu Cymot um zwei Ersatzkanister zu kaufen. Mit weiteren Einkaufsstops und Ruhepausen in Okahandja, Otjiwarongo und Outjo haben wir einen relativ entspannten ersten Fahrtag gehabt. Es ist zwar eine lange Strecke, aber wir verkürzen uns die Reisezeit und plaudern über vergangene Erlebnisse und freuen uns Bekanntes wieder zu sehen. Natürlich sind wir gespannt was uns in den nächsten vier Wochen so alles zweibeinig wie vierbeinig erwartet. Es ist schon merkwürdig, nur zehn Flugstunden von zu Hause weg und schon im Urlaubsmodus, das kann bei uns nur Namibia.
Zwischen Outjo und Khorixas raucht und qualmt es teilweise sehr stark.
Beim näheren hinsehen sind dort Köhler am arbeiten. Sie stellen Holzkohle her, vielleicht um demnächst damit den Grill in Deutschland anzuwerfen.
Kurz nach 17:30h sind wir gut in der Damara Mopane Lodge angekommen.
Zur Begrüßung gab es ein Windhoek Lager und ein Tafel-Bier.
Zum Essen gibts wie immer am ersten Abend in Namibia Brötchen mit Fleischwürstchen und dazu einen Schluck Old Brown Sherry.
ich hebe die Pfote und will auch noch gerne mit. Nicht nur weil ein toller Bericht und super Fotos garantiert sind sondern auch weil ich an Infos bei einigen Eurer Stationen sehr interessiert bin.
Hallo Ingrid + Hartwig, erster Teil des RBs eingestellt am 28.2. .............. heute ist schon der 3.3., sollen wir uns erst Zaunpföschdle von Bele erbetteln??? CuFs
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201103. März 2018 ·
Na, fast verpasst aber durch Maikes Thread doch noch erinnert worden. 😄 Nur schade, dass Fiffi sich so schlecht benommen hat, dass er nie mehr mit darf. Ich vermisse ihn ein wenig. 😎
Schöne Tour, von der ich einige Plätze auch kenne. Ich freue mich auf´s Mitreisen.
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Schön, dass ich nicht allzuviel bisher verpasst habe...
Liebe Tinochikas,
mein erstes dickes Dankeschön geht schon mal an euch - mit "Remember me" hat es mir mind. dreimal so viel Spaß und Laune gemacht euren ersten Tag zu verfolgen! Mir ist allerdings beim Ablauf eurer Route auch ein "waaaaahh"- ähnlicher Laut über die Lippen gekommen, in dem Fall aber wegen der doch beachtlichen km Zahl die ich da einige Mal gelesen habe 🤨
Bin mir sicher, dass mein "waaaahh" aber sehr bald beim Anblick eurer gewohnt genialen Fotos sich in ein "wow" umwandeln wird 😉 Freu mich auf die Fortsetzung, VG, Nette
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201404. März 2018 ·
17.10. 2017
Damara Mopane Lodge - Khowarib Lodge
In der Damara Mopane Lodge sind wir immer wieder gerne.
Hier gibt es zwar nur ein sehr langsames WiFi, aber immerhin es gibt noch eine Verbindung und so kommt das iPad mit zum Frühstück. Hätten wir aber mal lieber unsere Kameras mitgenommen. Uns wären viele schöne Vogelbilder gelungen. Also laufe ich dann doch noch einmal zurück zu unserem Bungalow und hole beide Kamerataschen. Mittlerweile befinden sich nur noch wenige Leute beim Frühstück und wie verhext, sind auch die meisten Vögel verschwunden.
So blieb die Ausbeute, gemessen an dem was wir vorher gesehen hatten eher bescheiden.
Maskenbülbül
Gelbschnabeltoko
Trauerdrongo
Akaziendrossel
Rotschulterglanzstar
Kurzzehenrötel (m)
Kurzzehenrötel (f)
Im Garten der schönen und weitläufigen Damara Mopane Lodge.
Die Damara Mopane Lodge finden wir als Zwischenübernachtung gut.
Wir packen unsere Sachen und starten um 10:30 Uhr wir wollen ja schließlich heute noch zur Khowarib Lodge. Es wäre auch ganz schön bei gutem Licht dort anzukommen.
Kurz vor Khoriaxs biegen wir rechts ab Richtung Kamanjab, denn die Strecke von dort bis zum Grootberg Pass fahren wir zum ersten Mal. Wir genießen die Fahrt weil wir die Landschaft auf diesem Abschnitt noch nicht kennen.
In Kamanjab wurde natürlich wieder getankt und im Supermarkt haben wir noch schnell ein kleines Buch gekauft um so manchen Gedanken festzuhalten. So richtig voll ist das Buch aber nicht geworden. So sitze ich gerade jetzt bei meiner Nachtarbeit, 28.0218 01:30h , sehe mir die Fotos an und versuche mich zu erinnern.
Während Ingrid also beim Einkaufen ist, widme ich mich mal den praktischen Dingen und lasse Luft aus den Reifen, denn die Fahrt auf der Gravelroad bis nach Kamanjab war doch ein wenig holprig. Auf allen vier Reifen war unterschiedlicher Druck. Von 1,8 bis 2,5 bar war alles vorhanden. Kein Wunder das der Wagen nicht besonders gut auf der Straße lag. 😮
Wie immer habe ich den Druck auf allen Vieren auf 1,8 bar reduziert und diesen auch während des gesamten Urlaubs nicht mehr geändert. Ich habe nämlich festgestellt, dass man damit gut durch Sandpisten, über Pässe wie den Rooidroom Pass, Wellblechpads, und Teerstraßen mit und ohne tiefe Löcher kommt. Ob ich auf den Gravelroads immer den Allrad angestellt habe oder nicht, lasse ich mal offen. Für mich habe ich die richtige Fahrweise gefunden. Nur noch eins dazu: Die Namibier fahren meistens ohne Allrad, weil dadurch der Spritverbrauch niedriger ist und die Vorderreifen länger halten.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201404. März 2018 ·
17.10.18
Die Pause in Kamanjab ist zu Ende, es geht weiter nach Khowarib
Die Strecke bis zum Grootberg-Pass ist sehr schön und die Landschaft abwechslungsreich.
Hier begegnen uns die ersten Giraffen in diesem Urlaub, worüber wir uns sehr freuen. Natürlich halten wir an um die schönen Tiere zu fotografieren.
Wir beobachten sie eine Weile. Alles ist wirklich sehr idyllisch und friedlich.
Aber wie so oft im Leben, gibt es nach solchen Momenten gleich wieder einen Dämpfer. In unserem Fall in Form eines unangenehmen Störenfrieds. Ein PickUp kommt von hinten angerauscht. Überholt uns im hohen Tempo nur um kurz darauf voll in die Eisen zu gehen um schlitternd zum Stehen zu kommen.
Es ist natürlich das passiert, womit niemand rechnen kann, wenn in Namibia ein Touristenauto am Straßenrand steht. 😈 😈 😈 Tiere sind in der Nähe. Plötzlich entschied sich spontan eine der Giraffen dafür die Fahrbahn zu überqueren. So was kann man natürlich nicht ahnen, wo sind wir auch, dass jeder einfach so über die Straße geht. Ingrid hielt sich beide Hände vor die Augen, sie wollte diesen Zusammenstoß nicht mit ansehen. Glücklicher Weise kam der Fahrer wenige Meter vor der Giraffe zum Stehen. Wir wollten uns gar nicht ausmahlen, wie es ausgesehen hätte wenn er das Tier angefahren hätte. Das Giraffe wäre sicher elend gestorben. Ingrid konnte sich lange danach nicht darüber beruhigen, wobei ihre Gedanken nicht dem Raser galten.
Wir kommen an einer Sammelstelle von Glasflaschen vorbei
Weiter geht es über den Grootbergpass
In Palmwag haben wir noch einmal getankt. Man weiß ja nie, ob es in Sesfontein Diesel gibt.
Den Preis für einmal Toilette gehen finde ich etwas überteuert, zumal auf der Strecke nach Khowarib günstigere Freiluft-Locations angeboten werden.
Aber es ist sowieso nur noch gut eine Stunde Fahrzeit bis zur Khowarib-Lodge. So verkneifen wir uns einen Besuch und sparen dabei noch Geld. 😛 😛 😛 😛
Auf die Khowarib-Lodge freuten wir uns ebenfalls. ( Blöder Satz, wir freuten uns auf jede Lodge, schließlich hatten wir uns alle Lodges ganz alleine ausgesucht ) Es ist unser dritter Aufenthalt dort. Wir hofften dort Waylon zu treffen. Mit ihm hatten wir uns auf Anhieb bei unseren ersten Aufenthalten gut verstanden. Wir haben die interessanten Gespräche und vor allem seine Tipps und Infos in guter Erinnerung. Leider arbeitet er hier nicht mehr als Verwalter. Er ist mit seiner Frau irgendwo nach Südafrika auf eine Farm gegangen um sich dort als Winzer zu verwirklichen.
Nach einem Begrüßungsgetränk in Form eines Eistees sind wir zu unserem Bungalow Nr. 9 gegangen
und machen es uns bis zum Abendessen bequem auf der Terrasse und beobachten alles was so um uns herum „fliegt“.
falls ich in nächster Zeit antworte, dann denkt Euch bitte den Textteil "tolle Fotos" einfach immer mit dazu 😘 Eure Reiseberichte sind für mich absolute Pflichtlektüre und es macht wieder Spaß, mitzureisen.
Es ist natürlich das passiert, womit niemand rechnen kann, wenn in Namibia ein Touristenauto am Straßenrand steht. 😈 😈 😈 Tiere sind in der Nähe. Plötzlich entschied sich spontan eine der Giraffen dafür die Fahrbahn zu überqueren.
In Namibia gibts Tiere, die sich nicht an Verkehrsregeln halten ? Und was ist mit den Zäunen ? Namibia ist doch überall eingezäunt ! Wissen das die Giraffen denn nicht ? 😐 🤩 😉 😉 😣 😗 Unglaublich ! Mit großen Anzahl von Touristen steigt in Namibia auch die Unvernunft !
Ich habe übrigens eine kleine Beschwerde anzubringen. Ihr habt die Vögel nun zum Teil nach Mann und Frau gekennzeichnet. Das erzeugt neuen Druck auf die anderen Vogelbestimmer und Reiseberichtschreiber (z.B. mich!) 😉 😐 🙄 😉
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201404. März 2018 ·
chamäleon2011 schrieb:
Schöne Tour, von der ich einige Plätze auch kenne. Ich freue mich auf´s Mitreisen.
Hallo Karin,
das Kaokoveld ist immer wieder eine Reise wert. Freut mich dass Du dabei bist.
speed66 schrieb:
Mir ist allerdings beim Ablauf eurer Route auch ein "waaaaahh"- ähnlicher Laut über die Lippen gekommen, in dem Fall aber wegen der doch beachtlichen km Zahl die ich da einige Mal gelesen habe
Hallo Nette,
das mußte sein, schließlich hatten wir nur 30 Tage Zeit für diese Runde 🙂 😗
casimodo schrieb:
IUnglaublich ! Mit großer Anzahl von Touristen steigt in Namibia auch die Unvernunft !
Hallo Carsten,
leider hast Du Recht. Es war bei uns auch nicht das erste Mal. Im Etoscha-Nationalpark ist uns ähnliches auch schon einmal passiert.
Ihr habt die Vögel nun zum Teil nach Mann und Frau gekennzeichnet. Das erzeugt neuen Druck auf die anderen Vogelbestimmer und Reiseberichtschreiber (z.B. mich!)
Ganz so hoch liegt die Messlatte nicht. Nur 😗 😛 wenn wir das Glück hatten ein Pärchen zu fotografieren, versuchen wir Männlein und Weiblein zu bestimmen.
Champagner schrieb:
Vielen Dank für die Nachtarbeit - das hier ist übrigens mein Lieblingsbild des Tages (ohne Rumgeschnippel )
Hallo Bele,
ohne Nachtschicht geht halt nichts. 😄 Im Kaokofeld passen die Erdfarben absolut gut zu der Farbe der Giraffen.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201205. März 2018 ·
Hallo Ingrid, und Hartwig, schön, dass Ihr uns mit auf Eure Reise mitnehmt, deren Dramaturgie dank lebendiger Erzählung, erstklassiger Fotos - und jetzt auch noch vertont! - einfach toll ist. Und auch Eure von mir gerade erst nachgelesene Reise (Kanaan, KTP...) mit ihren Bildergeschichten, bringt einfach jede/n zum schmelzen. Wirklich großes Kino! Es ist nur so, dass ich mir schon heimlich überlege, ob eine eigene Reise überhaupt noch nötig ist? 😵
Ach und lasst mich nochmal zurückkommen auf die beinah angefahrene Giraffe: Ich bin mir fast sicher, Hartwig, Du zumindest, voller Adrenalin, hättest es nicht bei Zurechtweisungen gelassen, sondern (hoffentlich) robuste Marterinstrumente an diesem scheußlichen Kerl angesetzt. Liebe Grüße, und ich freu' mich schon auf die nächsten Kilometer,
Rolf
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201406. März 2018 ·
rolfhorst schrieb:
Und auch Eure von mir gerade erst nachgelesene Reise (Kanaan, KTP...) mit ihren Bildergeschichten, bringt einfach jede/n zum schmelzen.
Hallo Rolf,
das freut uns, dass Dir die Bildergeschichten gut gefallen. Für uns war die Erdhörnchen-Olympiade ein einmaliges Erlebnis.
hier lese ich doch gerne mit. Deckt es doch einen Teil unserer bald anstehenden Reise ab und super Fotos gibt es obendrein. Purer Eigennutz 🙂 Freu mich auf die Fortsetzung.
LG Lisolu
Giraffen-Lisa766 Beiträge · seit 200708. März 2018 ·
Nachdem ich nun von den Toten wieder auferstanden bin, lese ich auch wieder mit. Bele's Lieblingsbild ist auch meines 😗 Eine wunderschöne Giraffe toll fotographiert!
Danke von Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201411. März 2018 ·
Hallo Anne und Dieter,
Ihr kommt gerade richtig in der Aufwärmphase. Freut mich, dass Ihr dabei seid.
Hallo Lisolu,
dass freut uns, wenn wir durch unseren Reisebericht und die Fotos Deine Vorfreude steigern können.
Hallo Lisa,
schön, dass Du wieder unter den Lebenden bist. Ohne Namibia-Forum war es im Reich der Toten bestimmt ganz schön langweilig. Herzlich Willkommen.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201411. März 2018 ·
18.10.17
Wir bleiben einen zweiten Tag in der Lodge
Heute haben wir uns nichts vorgenommen. Ingrid konnte mich zu einer geführten Wüstenelefantentour nicht überreden. Bei unserem ersten Besuch 2014 hatten wir schon einmal eine Tagestour mit Waylon gemacht und 2015 waren wir mit einem Guide vom Mowani Mountain Camp auf Elefantensuche. Ich fand das war erst einmal genug. 🙂 Wir beginnen den Tag mit einem guten Frühstück unter freien Himmel im Restaurant der Lodge. Danach verbringen wir ein paar Stunden mit Lesen und genießen die Morgensonne auf unserer Terrasse. Ein paar Vögelchen zwitscherten natürlich auch um uns herum.
Afrikanischer Monarch
Trauerdrongo
Maskenbülbül
Rotbauchwürger
Gegen Mittag beschließen wir dann doch noch eine kleine Tour zu fahren, allerdings nicht zu den Elefanten, sondern nach Sesfontein zum Tanken. 🙂
Wir tanken den Ranger noch einmal randvoll, wer weiß schon wann es wieder Diesel gibt. Bei dieser Gelegenheit schauen wir uns noch im Fort um.
Die Mitarbeiter sind dort sehr freundlich, sie zeigten uns sogar die Zimmer. Wir können uns durchaus vorstellen anstatt in Khowarib auch einmal im Fort Seisfontein zu übernachten.
Auf dem Rückweg kommt uns ein Eselskarren entgegen.
Wir bleiben stehen und auch der Lenker des Gefährts stoppt. Das Pärchen auf dem Karren ist ein schönes Fotomotiv, daher fragen wir ob wir Bilder von ihnen machen dürfen. Sie lächeln und erlauben uns zu fotografieren.
Wahrscheinlich war es für die Beiden eine willkommene Abwechslung. Ich denke genau wie es für uns spannend ist Fremden zu begegnen und mit ihnen in Kontakt zu kommen, genau so empfinden sie auch. Wir haben immer etwas Obst dabei, Äpfel oder Apfelsinen um uns zu bedanken und eine kleine Freude damit zu bereiten. Gerne werden die Äpfel angenommen und natürlich auch gleich hineingebissen.
Wie erhalten ein zufriedenes Lächeln.
Die Esel werden noch einmal in Position gebracht und wir verabschieden uns und freuen uns über die schöne Begegnung.