Cheetahs, Cubs & Cars - Kenya August 2017

Reisebericht 141 Antworten · 25,4k Aufrufe · gestartet 09. Okt. 2017 von Bebbl
3’394 Beiträge · seit 200924. Nov. 2017 ·
Hi Andy,

bin nach wie vor mit an Bord, auch wenn ich mich nicht permanent melde.
Deine Bilder sind der Wahnsinn. So viele Löwen und Geparden, wie Ihr gesehen habt - unglaublich!

Bei der Gerti hätten wir auch um ein Haar gebucht, denn die reviews sind ausnahmslos sehr sehr gut. Und Ihr habt das Camp bei Gerti anscheinend auch sehr positiv empfunden.

Ich freue mich schon auf Deine nächsten Abenteuer, lass nicht so lange warten!!!

der bayern schorsch
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5’069 Beiträge · seit 201425. Nov. 2017 ·
@ marimari
Hallo Konny,
schön, dass Dir die Mara auch gefällt - ich denke, im Etosha hat es viel mehr Autos um ein Wasserloch rum, wenn mal 2 Löwen gesichtet werden (vorallem rund um das O-Rastlager).
Man sollte die paar Autos der Mara nicht überbewerten - wir waren gerade dieses Jahr im Etosha u. in der Mara.
@ Bebbl
Also, nicht dass es jetzt den Anschein hat, dass das die ganze Zeit so aussah. Das stimmt defintiv nicht. An gewissen Hotspots waren schon sehr viele Autos. Es gabe aber auch Situationen wo wir fast alleine bei Leoparden oder Löwen standen. Kam immer auch auf die Region an wo wir unterwegs waren. Ich kenne ja nun Namibia (noch) nicht, aber in Botswana, Savuti waren die Aufläufe bei einer Leoparden- und Löwensichtung ähnlich chaotisch und der Verkehr sogar noch schlimmer. Man muss halt immer dran denken, dass es August war und dass das die Hauptreisezeit der Chinesen und Taiwaner ist... wir haben wirklich zu 90% Asiaten gesehen!
Hi Mari & Andi
ich war auch schon 2mal in Kenia und bin von der Mara begeistert. Es stimmt schon, dass auch in Etosha teilweise mehrere Autos bei einer Sichtung stehen. Aber da man dort nicht querfeldein fahren darf, werden die Tiere zumindest nicht umzingelt, wie es auf dem Foto zu sehen ist.

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen, das ist ganz großes Kino was du uns hier zeigst!

LG und ein schönes Wochenende
Konni
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ThemenstarterGast25. Nov. 2017 ·
Huch, jetzt gibt´s hier wenigstens mal feedback. Das freut mich ungemein und animiert doch zum Weiterschreiben 😄
Tucker schrieb:das sind ja wahnsinnig tolle Erlebnisse mit den 5 Geparden und wunderschöne Fotos ! Ich hätte Euch aber noch gegönnt, dass Ihr die Jagd hättet verfolgen können, denn die 5 haben eine ganz spezielle Strategie !
Hallo Anneliese,
wir hatten die 5 ja bei einer Jagd erleben dürfen. Dort war es so, dass einer der Brüder die Herde attackiert hatte, ein Tier absonderte und verfolgte und dann wurde es von allen 5 gestellt. Leider war diese Jagd erfolglos. Aber wenn du die Strategie kennst würde es mich interessieren wie die denn ist...
KartsenB schrieb:Natürlich war ich bei einem RB über Kenia von Anfang an dabei, nur zu faul, etwas zu schreiben. 😗 🤩 Ich gehöre ja zur Minderheit, die sich mehr für Ostafrika interessiert.
Hallo Karsten, freut mich, dass du auch dabei bist und ich verstehe schon und erwarte auch nicht, dass man dauernd irgendwas schreibt. Wenn halt gar keine Reaktion kommt hinterfragt man sich eben selber ... Ostafrika ist doch auch schön 🙂
bayern schorsch schrieb:Deine Bilder sind der Wahnsinn. So viele Löwen und Geparden, wie Ihr gesehen habt - unglaublich!
Vielen Dank ... ich hoffe ich hab dir Lust auf die Mara gemacht und du kannst es kaum noch erwarten 🙂
bayern schorsch schrieb:Bei der Gerti hätten wir auch um ein Haar gebucht, denn die reviews sind ausnahmslos sehr sehr gut. Und Ihr habt das Camp bei Gerti anscheinend auch sehr positiv empfunden.
Für uns beide war das Aruba Camp mit deutlichem Abstand die beste Unterbringung auf dieser Reise. Wir hatten ein riesiges Zelt (dass wir allerdings so nicht gebucht hatten), die Anlage ist wunderschön, das Essen aller erste Sahne und das Personal sehr sehr freundlich. Einfach toll! Wüden wir auf jeden Fall wieder buchen!
Daxiang schrieb:ich war auch schon 2mal in Kenia und bin von der Mara begeistert. Es stimmt schon, dass auch in Etosha teilweise mehrere Autos bei einer Sichtung stehen. Aber da man dort nicht querfeldein fahren darf, werden die Tiere zumindest nicht umzingelt, wie es auf dem Foto zu sehen ist.
Hallo Konni,
Offroadfahren ist offiziell in der Mara auch nicht erlaubt. Gemacht wird es teilweise trotzdem... Ich glaube bei tollen Spots ist man fast nie alleine ... vorallem nicht in Regionen die hochfrequentiert sind (Seronera/serengeti, Mara, Etosha/Wasserlöcher, Savuti, Chobe Riverfront, Krüger Park). Das ist halt so und man muss das Beste draus machen. Schließlich will ja jeder was Tolles sehen 🙂

Vielen Dank für´s Lob...

An alle vielen Dank für das Lob und die Danke Drücker...

VG
Andy
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2017
ThemenstarterGast25. Nov. 2017 ·
Seitenumbruch
131 Beiträge · seit 201525. Nov. 2017 ·
Hi Andy,
die "Safari LIVE"-Crew berichtet oft über die 5 und zeigen sie auch bei der Jagd. Die Presenter sagen, dass die Strategie der 5 Geparde an eine Jagd von Löwen erinnert: sie schleichen sich nämlich nicht an sondern zeigen sich offen der potentiellen Beute - meist Herden -, die sie dann in Bewegung versetzen und joggen immer neben der Herde hin und her, um evtl. schwache, kranke oder alte Tiere ausmachen zu können. Die nehmen sie dann ins Visier und sprinten los.
Allein jagende Geparden schleichen sich vorwiegend an. Haben sie dann eine Entfernung zur Beute von ca. 200-300 m erreicht, sprinten sie los. Alles was mehr als 300 m entfernt ist lohnt sich nicht für sie, da die Beute auch sehr schnell und vor allem länger laufen kann.

LG Anneliese
ThemenstarterGast25. Nov. 2017 ·
Tucker schrieb:Hi Andy,
die "Safari LIVE"-Crew berichtet oft über die 5 und zeigen sie auch bei der Jagd. Die Presenter sagen, dass die Strategie der 5 Geparde an eine Jagd von Löwen erinnert: sie schleichen sich nämlich nicht an sondern zeigen sich offen der potentiellen Beute - meist Herden -, die sie dann in Bewegung versetzen und joggen immer neben der Herde hin und her, um evtl. schwache, kranke oder alte Tiere ausmachen zu können. Die nehmen sie dann ins Visier und sprinten los.
Allein jagende Geparden schleichen sich vorwiegend an. Haben sie dann eine Entfernung zur Beute von ca. 200-300 m erreicht, sprinten sie los. Alles was mehr als 300 m entfernt ist lohnt sich nicht für sie, da die Beute auch sehr schnell und vor allem länger laufen kann.

LG Anneliese
Hallo Anneliese,

tatsächlich kann ich diese Vorgehensweise bestätigen. Das war bei uns ganz genauso... Alle 5 sind offensichtlich auf die Gnuherde zugelaufen, bis einer plötzlich losgesprintet ist. Daraufhin haben sie das Gnu zu fünft gestellt... also so wie du es beschrieben hast:


VG
Andy
1’796 Beiträge · seit 201427. Nov. 2017 ·
Hallo Andy,

auch ich melde mich nochmal zum Thema "Interesse" 😎

Dein Bericht ist spitzenmäßig und Eure Sichtungen grandios - ich teile uneingeschränkt das Empfinden, dass Kenya und auch Tansania im Vergleich zum südlichen Afrika für Wildbeobachtungen die deutlich bessere Wahl sind. Dies ist aber meine ganz persönliche Wahrnehmung - wenn ich mir manche Berichte aus der südlichen "Ecke" anschaue - haben wir vielleicht auch nur schlicht und ergreifend kein herausragendes Sichtungsglück 🤢

Leider waren wir Anfang der 90er zum letzten Mal in Kenya und ich hoffe sehr, dass wir es eines Tages nochmal in diese Ecke schaffen. Schließlich habe ich mich auch dort mit dem Afrika-Virus infiziert 🤪

Daher bin gerne bei Deinem Bericht dabei 🙂

Und wie an anderer Stelle schon erwähnt - der Floh wächst kontinuierlich 😛

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
ThemenstarterGast28. Nov. 2017 ·
Applegreen schrieb:Hallo Andy,

auch ich melde mich nochmal zum Thema "Interesse" 😎

Dein Bericht ist spitzenmäßig und Eure Sichtungen grandios - ich teile uneingeschränkt das Empfinden, dass Kenya und auch Tansania im Vergleich zum südlichen Afrika für Wildbeobachtungen die deutlich bessere Wahl sind. Dies ist aber meine ganz persönliche Wahrnehmung - wenn ich mir manche Berichte aus der südlichen "Ecke" anschaue - haben wir vielleicht auch nur schlicht und ergreifend kein herausragendes Sichtungsglück 🤢

Leider waren wir Anfang der 90er zum letzten Mal in Kenya und ich hoffe sehr, dass wir es eines Tages nochmal in diese Ecke schaffen. Schließlich habe ich mich auch dort mit dem Afrika-Virus infiziert 🤪

Daher bin gerne bei Deinem Bericht dabei 🙂

Und wie an anderer Stelle schon erwähnt - der Floh wächst kontinuierlich 😛

Liebe Grüße
Sabine
Hallo Sabine,

vielen lieben Dank für dein Feedback.
Ich habe nur Vergleiche zu Botswana und Südafrika ... und auch dort hatte ich tolle Sichtungen. Ich habe nur das Gefühl, dass es in tansania und Kenya etwas geballter ist. Aber kommt immer auf die Sichtungsfee an und meine Süße ist da wirklich ein Glücksbringer (hab ich so das Gefühl).
Ich hab mich auch 1989/90 in Kenya infiziert 😄 😄

VG
Andy
ThemenstarterGast28. Nov. 2017 ·
20.08.2017 – Vormittag - Maasai Mara Nationalreserve

Heute Morgen führte uns unsere Pirschfahrt zuerst entlang des Talek Rivers.

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Nachdem wir einige Hyänen bei ihrem morgendlichen Sonnenbad beobachtet hatten entdeckten wir auf einem Baum am Fluss einen faulen Leoparden. Wir blieben etwas stehen doch es war eindeutig zu erkennen, dass die schöne Katze nicht willens war von ihrem Schlafplatz aufzustehen.

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So fuhren wir weiter in Richtung Burrungat Plains. Dort fanden wir zwei Löwinnen die am Morgen ein Gnu gerissen hatten.

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Allerdings waren beide schon satt und entfernten sich langsam von dem Riss. Wir waren zu Anfang noch völlig alleine mit den Katzen. So konnten wir sie ausgiebig beobachten und die beiden hatten sich auch schnell an uns gewöhnt.

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Als die beiden ihren Riss verließen und dann auch mehr Autos eintrafen verließen wir diesen Spot und fuhren weiter in Richtung Ol Koju Ronkani.

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Es kamen uns viele Gnus entgegen.

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Es musste wohl erst vor kurzem ein Crossing am Mara River stattgefunden haben. Wir fuhren heute nicht bis an den Mara River sondern drehten vorzeitig wieder um, da Peter nichts von möglichen Crossings im Funk gehört hatte.

Strecke:

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Interaktiv: Klick
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2017
ThemenstarterGast28. Nov. 2017 ·
Seitenumbruch zum Weiterschreiben können 🙂
555 Beiträge · seit 201728. Nov. 2017 ·
Wirklich traumhafte Fotos, eins schöner als das andere!
Gerne weiter so - vielen lieben Dank 🙂
In Kenia wurden wir 2013 mit dem Afrika Virus infiziert, aber sowas von. Wir leiden noch heute nachhaltig darunter 😛

LG
Kordula
ThemenstarterGast28. Nov. 2017 ·
Dandelion schrieb:Wirklich traumhafte Fotos, eins schöner als das andere!
Hallo Kordula,
Vielen lieben Dank. Ich freu mich, dass du mitreist!
Dandelion schrieb:In Kenia wurden wir 2013 mit dem Afrika Virus infiziert, aber sowas von. Wir leiden noch heute nachhaltig darunter 😛
Da hilft nur: schnell mal wieder hin 🙂

VG
Andy
541 Beiträge · seit 201228. Nov. 2017 ·
Hallo Bebbl,

eigentlich bin ich ja mehr der stille Buttondrücker. Aber jetzt muss ich doch noch mal ein Kompliment zu Deinem Bericht aussprechen! Und die hammerharten Fotos aus der Mara törnen mich sowieso an! Klasse Aufnahmen!
Vielen Dank!

Liebe Grüße
Papa Kenia
ThemenstarterGast29. Nov. 2017 ·
Papa Kenia schrieb:Hallo Bebbl,

eigentlich bin ich ja mehr der stille Buttondrücker. Aber jetzt muss ich doch noch mal ein Kompliment zu Deinem Bericht aussprechen! Und die hammerharten Fotos aus der Mara törnen mich sowieso an! Klasse Aufnahmen!
Vielen Dank!

Liebe Grüße
Papa Kenia
Vielen Dank auch für´s Buttondrücken und ebenso vielen Dank für´s Kompliment.
Ich freu mich, dass du dabei bist und dir die Bilder gefallen...

Die Mara ist schon außergewöhnlich schön!

VG
Andy
ThemenstarterGast29. Nov. 2017 ·
20.08.2017 – Nachmittag - Maasai Mara Nationalreserve

Beim Nachmittags Game Drive wollte Peter einmal von der anderen Seite des Talek Rivers in das National Reserve einfahren. Wir fuhren also auf der C14 durch das Dorf Talek und bogen irgendwo nach links ab. Daraufhin ging es über eine sehr, sehr schlechte Piste auf der anderen Seite entlang des Talek Rivers. Peter hatte von zwei angeblichen Löwenmännern gehört und wollte sie suchen. Aber auch nach eindringlicher Suche konnten wir die Beiden nicht entdecken. Wir fuhren entlang des Talek Rivers.

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Zwei Elandbullen maßen ihre Kräfte und unzählige Gnus marschierten in Richtung Fluss.

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An einer kleinen Engstelle gab es ein noch ein Minicrossing als viele Gnus und Zebras einen Bachlauf überquerten. Nach der erfolgreichen Überquerung wurden unser Auto fragend bestaunt und dann langsam weitergetrottet.

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Auch wir fuhren weiter in Richtung Olkiombo Airstrip. Von dort wechselten wir wieder die Richtung und trafen nach einigen Kilometern auf den Ntiakitiak Fluss.

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Dort ließen wir uns von einer kleinen Elefantenfamilie bespaßen, deren Nachwuchs nur Blödsinn im Kopf hatte.

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Wir folgten diesem Flüsschen und dann entdeckten wir das Highlight dieser Reise, das meine Freundin beinahe ausrasten ließ…

Fortsetzung folgt... 🙂
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2017
ThemenstarterGast29. Nov. 2017 ·
Seitenumbruch

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ThemenstarterGast29. Nov. 2017 ·
Fortsetzung

…In einer kleinen Senke direkt an einem ehemaligen Erdferkelbau saß eine Löwin mit ihren beiden frischgeborenen Junglöwen.

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Ich schätze die beiden waren ca. 2-3 Wochen alt (so auch die Angabe unseres Guides). Zu Anfang waren wir nur mit einem 2 oder 3 weiteren Autos an dem Spot. Entsprechend relaxed verhielt sich auch die Löwin und ihr Nachwuchs. Mein Freundin war völlig am Ausflippen. Die Beiden waren aber auch zum Niederknien und Dauerknuddeln.

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Mit der Zeit kamen immer mehr Fahrzeuge an und rückten der armen Mutter auf die Pelle. Man konnte die Nervosität der Löwendame spüren, während die beiden Kleinen tollpatschig um sie rumstreunten. Manche Fahrzeuge fuhren immer dichter heran und die Mutter beäugte die Autos argwöhnisch.

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Dies besserte sich erst als die Ranger ankamen. Von da an ging es wieder geordneter zu und die Löwin wurde wieder entspannter.

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Dann fing sie auch noch an zu säugen und die beiden Junglöwen vergnügten sich an der „Milchbar“. Es war einfach herzallerliebst und meine Freundin japste immer wieder „wie süß, wie süß“.

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Wir erfuhren dann, dass ganz in der Nähe das restliche Rudel der Löwin lag und wollten dort mal kurz vorbeifahren. Als Peter das Fahrzeug starten wollte … nichts! Das Cockpit war tot! Nicht einmal die Batterie und Öllampe leuchtet rot. Vermutlich erlitt die Batterie einen Defekt bei einer kleinen Wasserquerung, die wir kurz zuvor machen mussten. Was tun? Wir standen ca. 15 Meter von der Löwin mit ihren Jungen entfernt und konnten nicht wegfahren. Es gab nur eine Möglichkeit: das Fahrzeug musste irgendwie abgeschleppt und angezogen werden. Aber dazu musste erstmal das Abschleppseil außen befestigt werden. Ohje, ohje … und das in der Nähe einer Löwin mit Nachwuchs. Also stellte sich ein anderes Fahrzeug zwischen die Löwin und uns um deren Sichtfeld zu behindern. Ein weiteres Fahrzeug fuhr vor uns in Position. Peter stieg mit nervösem Blick aus und befestigte das Abschleppseil. Alles wurde von den Rangern mit einem subtilen Grinsen beobachtet. Ein kurzer Ruckler und unser Fahrzeug lief wieder.

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Wir bedankten uns und da es eh schon spät war, fuhren wir noch kurz zum restlichen Rudel und anschließend zurück ins Camp.

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Das war ein aufregender Nachmittag mit einer einzigartigen Sichtung. Es machte unglaublichen Spaß die beiden Rabauken zu beobachten. Mir tat nur die Löwin leid, der man den Stress wirklich ansah, da sie Angst um ihre Kinder hatte. Ich verstehe nicht warum manche Leute mit dem Iphone oder Tablet nach Afrika reisen und dann verlangen, dass die Guide so dicht an die Tiere ranfahren damit sie ein einigermaßen gutes Bild machen können. Da krieg ich echt die Krise! Am Abend am Campfire war der Löwennachwuchs natürlich das Hauptthema bei den wenigen Gästen im Aruba Camp. Fast alle hatten die kleinen Katzen auch gesehen und waren total begeistert. Für uns hatte sich auch ein Traum erfüllt und das war dann noch das i-Tüpfelchen auf eine eh schon ereignisreiche , ja fast magische Reise. Wir ahnten ja nicht, dass wir doch tatsächlich am nächsten Tag noch einen weiteren Höhepunkt erleben würden. Glückselig und mit einem wohlgefühlten Bauch (das Essen im Aruba Camp war wirklich außergewöhnlich gut) schlummerten wir schon bald in unserem Zelt und träumten von den beiden Löwenbabies.

Natürlich hätte ich noch viel mehr Bilder einstellen können ... ich wollte euch aber nicht erschlagen 🙂 🙂

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Strecke:

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Interaktiv: Klick
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2017
1’425 Beiträge · seit 201529. Nov. 2017 ·
Hi Andy,

*Mädchen-Modus an* oooooooohhhhhhhh nein, was sind das bitte für süße Zwerge?!!?!?! Goldisch!!!!!!! 🤩 🤩 🤩 *Mädchen-Modus aus*
Und dann auch noch so eine hübsche stolze Mama! Also diese knuffigen Bilder werde ich bestimmt noch das ein oder andere Mal bewundern. Wirklich ganz großes Kino - Gratulation!!! Wie muss diese Begegnung nur live gewesen sein, wenn die Bilder schon solche Bände sprechen?
Mir hätte die Mama auch leid getan, bei solchem -mal wieder- rücksichtslosen Verhalten...

Wie?! Und da kommt noch so ein Höhepunkt? Los, weiter bitte, ich HASSE Cliffhanger 🙂

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
2’411 Beiträge · seit 201129. Nov. 2017 ·
Hallo Andy,
da schießt ja sogar mir die Milch ein. 🤩 Eine wirklich traumhafte Sichtung!
Zu Eurer Panne bei den Löwen:
'92 waren wir mit 2 Autos im Ngorongoro unterwegs. Eins der beiden blieb im Schlamm eines Flüsschens stecken. Wir holten dann das Abschleppseil heraus usw. Der Ranger, den wir dabei hatten, forderte uns auf, doch ein wenig schneller zu machen. Warum? 50 m entfernt lag eine Löwengruppe unter einem Busch, die wir nicht gesehen hatten. 😎 😗
LG aus dem leicht bewölkten Puerto,
Karsten
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zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2017
1’561 Beiträge · seit 201129. Nov. 2017 ·
Hallo Bebbl,
deine Löwchen... knuddel, knuddel 🤩 Ich bin vom Zuschauen schon ganz aus dem Häuschen, deine Freundin hat mein vollstes Verständnis für die Ausrufe.
Das nächste Mal muss ich mich wohl an dich dranhängen, bei den Sichtungen! Die Löwchen sind wirklich herzallerliebst. 😘
Ich erlebe auch immer wieder solche Touris, die besser den Zoo besuchen sollten, satt der echten Wildnis. Es ist unglaublich, wie sich manche Menschen verhalten. 😠
Übrigens hatten wir eine ähnliche Situation mit einem liegengebliebenen Fahrzeug in der Serengeti. Dort steigt man nicht aus. Samwel parkte unseren Wagen hinter dem Liegenbleiber und gab Gas. Stoßstange an Stoßstange wurde der Wagen wieder zum Laufen gebracht.

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte