vielen Dank für die Fortsetzung. Der Nakuru-NP sieht super aus, die Bewölkung macht eine tolle Stimmung. Da habt Ihr ja schon einiges gesehen. Schade dass die Flamingos ausgeflogen waren oder doch nicht ? Lieben Gruß
Hallo Axel, schön, dass du noch dabei bist. Ja, wir haben bis dahin schon einiges gesehen aber es wird defintiv noch besser kommen 🙂 Die Flamingos waren leider nicht mehr da 🙁
bayern schorsch schrieb:Hallo Andy,
ein sehr interessanter Bericht bisher!
Das Elefantenwaisenhaus - da hab ich im Fernsehen schon mal was gesehen, muss schon sehr beieindruckend sein. Nur dieser Haufen Leute .... 🙁
Bin auf die weiteren Fortsetzungen schon sehr gespannt.
Ja, das war wirklich toll. Ich hatte irgendwie das Gefühl man sah den kleinen Elefanten den Spaß an, den sie hatten. Aber bei kleinen Elefanten hab ich sowieso immer das Gefühla als würden sie grinsen 🙂 Von der Anzahl der Menschen ging es eigentlich. Das hat sich dann doch etwas verteilt ... und wenn man dann noch bedenkt, dass wir im August, der Hauptreisezeit, dort waren ist es nur normal. Auffällig war, dass sehr viele Asiaten dort waren. Das fiel uns aber später dann auch in der Maasai Mara auf ... ist wohl deren Hauptreisezeit!
Heute steht nur die kurze Fahrt zum Lake Naivasha und nachmittags eine Bootsfahrt auf eben diesem auf dem Programm. Meiner Freundin geht es etwas besser und weil die Strecke vom Lake Nakuru zum Lake Naivasha nicht sehr weit ist lassen wir uns morgens Zeit und frühstücken erstmal richtig. Gegen 9 Uhr verabschieden wir uns von dem freundlichen Personal des Hotel Marvin und fahren am Lake Elementaita vorbei in Richtung Lake Naivasha. Bereits gegen 10:30 Uhr erreichen wir Naivasha. Schon lange vor unserer Reise fragte mich mein Guide aus Uganda Stephen immer wieder, ob ich die Möglichkeit hätte Trikots für seine Fußballmannschaft (die er trainierte) besorgen könnte. Ich fragte also bei meinem Fußballverein nach und tatsächlich gab es dort viele Trikots, Fußbälle, Trainingsleibchen und vergessene Kickstiefel, die keiner mehr brauchte. Da wir dieses Jahr nicht campten und zusammen immerhin 92 kg Freigepäck hatten konnten wir einiges von diesem Fußballzeugs mitnehmen. Ich packte also 2 zusätzliche Taschen randvoll mit Fußballutensilien, darunter 4 komplette Trikotsätze, unzählige Fußbälle, Trainingsleibchen und Kickstiefel. Die etwas kleinere Tasche mit einem Trikotsatz wollte ich irgendwo in Kenya einem Fußballverein schenken. Die andere Tasche wollte Nelson, der Sohn von Stephen am Lake Naivasha abholen. Leider gab es vor dem Urlaub irgendwie ein Kommunikationsproblem und so war nicht sicher ob Nelson überhaupt kommen würde. Als wir durch Naivasha zu unserem gebuchten Hotel Sweet Lake Resort fuhren sah ich einer Seitenstraße einen Sportplatz auf dem einige Einheimische herumkickten. Ich bat Peter dort anzuhalten, damit wir die Sporttasche weitergeben konnten. Gesagt, getan … sofort wurden wir von unzähligen Kindern umringt. Die Einheimischen Kicker erklärten uns, dass am nächsten Tag ein Fußballspiel stattfinden würde und wir dann nochmal kommen sollten. Die Beginn des Spiels war irgendwie nicht so klar und wanderte von 15 Uhr nach 16 Uhr bis 17 Uhr. Aber das war eh kein Problem, da wir am nächsten Tag sowieso im Hell´s Gate Nationalpark unterwegs sein würden. Wir verschoben also die Übergabe auf den nächsten Tag und würden nach dem Besuch des Hell´s Gate Nationalparks nochmals zum Sportplatz fahren. Nach unserer Ankunft am Resort wollte Peter gleich weiter zur Bootsfahrt. Da es aber ziemlich diesig war und ich in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht hatte, dass es gegen später immer aufriss und die Sonne heraus kam wollte ich die Bootsfahrt erst später machen. Wir richteten uns also erstmal in unserem Zimmer ein und erkundeten das Sweet Lake Resort. Hier war nicht viel los. Man sah kaum Gäste und das Mitte August. Ich war schon etwas verwundert. Die Zimmer war betagt aber sauber. Warum man uns aber bei dieser Besetzung und angesichts von über 100 Zimmern einen Raum im wirklich hintersten Eck gegeben hat, erschloss sich mir nicht wirklich. Aber abgesehen von der Strecke die wir daher laufen mussten schien es dort angenehm ruhig. Unsere Bootstour sollte gegen 15:30 starten und so hatten wir noch etwas Zeit uns im Pool zu vergnügen, das WiFi zu nutzen und etwas zu relaxen. Pünktlich war Peter da und wir fuhren zu einer Anlegestelle am Lake Naivasha. Dort herrschte bereits mächtig Trubel und eine Menge Menschen ent- und bestiegen die dort liegenden Boote. Als wir dort ankamen bemerkte meine Freundin, dass sie die falsche Fototasche eingesteckt hatte in der leider nur die Ladekabel drin waren. Peter und sie mussten also nochmal zurückfahren und die richtige Fototasche holen. Ich blieb derweilen an der Anlegestelle und fotografierte etwas. Auch der Lake Naivasha hatte deutlich Hochwasser was an den zahlreichen abgestorbenen Bäumen zu erkennen war.
📎 IMG_0043.JPG
📎 IMG_0046.JPG
📎 IMG_0044.JPG
📎 IMG_0048.JPG
📎 IMG_2447.JPG
Nachdem meine Freundin wenig später wieder zurückkam konnten wir unsere Bootstour starten. Als ich diese Tour 2013 gemacht hatte gab es rund um Crescent Island sehr viele Pelikane. Diese waren dieses Mal leider nicht da. Am Lake Naivasha gibt es sehr viele Vögel und ich denke jeder Birder fühlt sich hier in seinem Element.
📎 IMG_0052.JPG
📎 IMG_0058.JPG
📎 IMG_0060.JPG
📎 IMG_0063.JPG
Wir fuhren in Richtung Crescent Island und entdeckten eine Flusspferdfamilie und viele Vögel.
📎 IMG_0055.JPG
📎 IMG_0069.JPG
📎 IMG_0078.JPG
📎 IMG_0089.JPG
📎 IMG_0066.JPG
📎 IMG_0095.JPG
📎 IMG_0100.JPG
📎 IMG_0102.JPG
An der Spitze von Crescent Island hielten wir auf einer kleinen Insel wo die Bootsführer einen Schreiseeadler anlocken wollten. Sie warfen also einen Fisch ins Wasser aber die auf den Bäumen sitzenden Adler juckte das wenig. Umso mehr einen Sattelstorch, der sich den angebotenen Fisch unter den Nagel rieß.
📎 IMG_0121.JPG
Ich denke einige der Seeadler sind wahrscheinlich schon so übersättigt, dass sie nicht mehr auf jeden Fisch reagieren. Nachdem das nicht geklappt hatte fuhren wir weiter entlang Crescent Island bis zur nördlichen Spitze wo das Ganze wiederholt wurde und dieses Mal ließ sich der ansässige Adler auch locken.
📎 IMG_0161.JPG
📎 IMG_0162.JPG
📎 IMG_0163.JPG
📎 IMG_0104.JPG
📎 IMG_0106.JPG
📎 IMG_0107.JPG
📎 IMG_0138.JPG
📎 IMG_0142.JPG
📎 IMG_0151.JPG
Nachdem des geklappt hatte fuhren wir langsam wieder zurück in Richtung Anlegestelle, vorbei an einigen Fischern, die nicht weit von einigen Flusspferden durch den See wateten um zu fischen. Aufgrund von Nachfragen meinerseits ob das nicht gefährlich wäre sagte unser Bootsführer, dass es hier immer wieder Angriffe und Tote geben, da die Flusspferde sehr territorial sind. Die Bootstour dauerte ungefähr 1, 5 Stunden und war sehr schön.
📎 IMG_0177.JPG
📎 IMG_0153.JPG
📎 IMG_0181.JPG
📎 IMG_0185.JPG
📎 IMG_0192.JPG
📎 IMG_2458.JPG
Den restlichen Tag entspannten wir im Hotel. Beim Abendessen stellten wir verwundert fest, dass außer uns keine anderen Gäste anwesend waren. Wir saßen völlig alleine in dem riesigen Speisesaal. Nur zwei Hotelkatzen leisteten uns Gesellschaft. Das Essen war ok aber nicht der Burner. Nelson hatte sich immer noch nicht gemeldet und ich fragte mich ob ich die Tasche mit dem Fußballzeugs überhaupt loswerden würde. Wir wunderten uns wie sich ein Hotel dieser Größe halten kann, wenn im August nur 2 Gäste anwesend sind. Nach dem Essen gingen wir auf unser Zimmer und versuchten zu schlafen. Leider gelang das nicht, da es anfing zu stürmen und irgendwo auf dem Dach ein Blech anfing Geräusche von sich zu geben. Dieses Geklappere war echt nervtötend. Wir steckten uns Ohrenstöpsel ein und schliefen dann gottseidank irgendwann ein. Morgen geht´s in den Hell´s Gate Nationalpark.
Hallo Bebbl, schon wieder beschreibst du eine tolle Tour mit tollen Bildern! 😘 🤩 Ich folge dir gerne. Wir sind gerade von unserer Mashokatour aus Tanzania zurück. Es war super! Dein Keniabericht scheint aber noch mehr Tiersichtungen zu versprechen! Aber nun freue ich mich deine Fortsetzung. 😉 🙂
Viele lieben Grüße auch an alle anderen Heimlichleser und Dankedrücker
Na dann melde ich mich mal als "Heimlichleser". Allerdings habe ich das eben erst in einem Rutsch gemacht, da ich selbst ganz doll mit Bildern von Äthiopien beschäftigt bin.
Danke, dass Du Dir die Mühe machst, über Eure Kenya Tour zu berichten. Da gibt es ja einige Plätzchen dabei, die ich noch nicht kenne, aber gern selbst kennen lernen würde.
Freu mich auf die Fortsetzung LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
tiggi schrieb:Hallo Bebbl, schon wieder beschreibst du eine tolle Tour mit tollen Bildern! 😘 🤩 Ich folge dir gerne. Wir sind gerade von unserer Mashokatour aus Tanzania zurück. Es war super! Dein Keniabericht scheint aber noch mehr Tiersichtungen zu versprechen! Aber nun freue ich mich deine Fortsetzung. 😉 🙂
Liebe Grüße Biggi
Hallo Biggi,
ich freu mich, dass du dabei bist, gesund wieder zurück bist und viel Spaß hattest. Ich warte schon auf deinen Bericht. Ich kann dir einige tolle Sichtungen versprechen...
Botswanadreams schrieb:Na dann melde ich mich mal als "Heimlichleser". Allerdings habe ich das eben erst in einem Rutsch gemacht, da ich selbst ganz doll mit Bildern von Äthiopien beschäftigt bin.
Danke, dass Du Dir die Mühe machst, über Eure Kenya Tour zu berichten. Da gibt es ja einige Plätzchen dabei, die ich noch nicht kenne, aber gern selbst kennen lernen würde.
Freu mich auf die Fortsetzung LG Christa
Hallo Christa,
es freut mich sehr, dass auch du mit uns reist. Ich hoffe doch, dass ich bald von deinen Erlebnissen in Äthiopien lesen kann. Das interessiert mich auch ungemein.
auch ich möchte noch schnell mit auf den virtuellen Reisezug aufspringen. Bisher ist zwar Namibia mein liebstes afrikanisches Land (es geht erst im Sept. 2018 wieder hin), aber die Mara in Kenia finde ich schon mega spannend, vor allem nachdem ich seit ein paar Wochen regelmäßig auf youtube "Safari LIVE" schaue ! "Maleika" wurde dort auch bereits einige Male gezeigt 😉
Jetzt bin ich sehr gespannt auf Eure weitere Reise und die Eindrücke die Ihr mitgebracht habt.
auch ich möchte noch schnell mit auf den virtuellen Reisezug aufspringen. Bisher ist zwar Namibia mein liebstes afrikanisches Land (es geht erst im Sept. 2018 wieder hin), aber die Mara in Kenia finde ich schon mega spannend, vor allem nachdem ich seit ein paar Wochen regelmäßig auf youtube "Safari LIVE" schaue ! "Maleika" wurde dort auch bereits einige Male gezeigt 😉
Jetzt bin ich sehr gespannt auf Eure weitere Reise und die Eindrücke die Ihr mitgebracht habt.
VG Anneliese
Hallo Anneliese,
schön, dass du noch aufgesprungen bist. Die Mara ist wirklich ein Traum, trotzdem wird es für uns das nächste Jahr wohl auch zum ersten Mal nach Namibia gehen. Bin schon sehr gespannt! Safari Live kenn ich gar nicht ... aber wir waren dafür gestern im Kino im Film Maleika von Matto Barfuß. War schon witzig, da wir, soviel sei schon verraten, Maleika mit ihren beiden im Film vorkommenden Kindern Live gesehen haben. Der Film ist wirklich empfehlenswert...
Applegreen1’796 Beiträge · seit 201421. Okt. 2017 ·
Hallo Andy,
tolle Fotos zeigst Du uns da - ich bin ehrlich gesagt auch ziemlich baff, wie viele Arten Ihr in kürzester Zeit vor die Linse bekommen habt.
tolle Fotos zeigst Du uns da - ich bin ehrlich gesagt auch ziemlich baff, wie viele Arten Ihr in kürzester Zeit vor die Linse bekommen habt.
Danke zwischendurch für Deinen schönen Bericht!
Liebe Grüße Sabine
Hallo Sabine,
ich freu mich dass du noch mitfährst ... Viele Arten? Und dabei sind wir doch noch gar nicht in der Mara 😄 😄 Obwohl, das waren dann nicht viel mehr verschiedene Arten aber dafür um so mehr Action 🙁 😄 😗
Heut stand der kurzfristig eingeschobene Hell´s Gate Nationalpark auf dem Programm. Da wir uns auch mal im Urlaub sportlich betätigen wollten, haben wir natürlich die Variante mit dem Fahrrad ausgewählt. Zuerst saßen wir aber schon früh am Morgen wieder völlig alleine im Speisesaal um zu frühstücken, als plötzlich ein Hotelangestellter zu uns kam und mich fragte ob ich jemanden erwarten würde. Zuerst war ich etwas perplex aber dann fiel mir siedend heiß Nelson ein. Ich wackelte also mit dem Angestellten mit und tatsächlich war da Nelson an der Rezeption. Der Arme war mit dem Bus 11 (!) Stunden aus Uganda zum Lake Naivasha gefahren ohne zu wissen, ob ich überhaupt hier bin. Wie ich ja bereits geschrieben habe, hat die Kommunikation nicht wirklich funktioniert wobei allerdings ich daran schuld hatte, denn ich hatte beim Schrieben meiner SMS einen Zahlendreher und daher kam dieselbige nie an. Nelson wusste nur den Zeitraum und das Hotel. Er selber kannte mich ja gar nicht, da ich ja mit seinem Vater in Uganda unterwegs war und auch nur dessen Telefonnummer hatte. Also es grenzte schon an ein kleines Wunder, dass das alles so funktioniert hatte. Wir luden also Nelson zum Frühstück ein, da Peter mit dem Auto, wo die Tasche mit dem Fussballkrempel drin war noch nicht da war.
📎 IMG-20170927-WA0005.jpg
Nach dem Frühstück gingen wir zum Parklatz und Peter war dann auch schon da. Mal wieder am Handy hängend 🙂. Wir gaben Nelson die Tasche, de er mit großen Augen entgegen nahm und gaben ihm noch einen Lift zur Matatu Haltestelle. Er wollte wieder direkt zurück nach Uganda … wiederum für ca. 11 Stunden im Bus. Verrückt, und das nur für die Fussballsachen! Nachdem wir Nelson in Naivasha abgeliefert hatten fuhren wir weiter zum Elsa Gate des Hell´s Gate Nationalparks.
📎 IMG_2459.JPG
Etwa 2 Kilometer vor dem Gate hielt Peter und wir konnten uns unsere Fahrräder leihen inklusive einem Guide der mit uns raddelte. Die Fahrräder waren zwar etwas teurer wie direkt am Gate aber dafür wären sie, laut Peter, besser gewartet. Nun ja, so sei es … wir testeten also kurz und fuhren dann los. Die ersten Kilometer waren dann doch sehr anstrengend, da man sich erst an die Bodenbeschaffenheit gewöhnen musste. Und auf Gravelroad zu radeln ist dann doch anders wie auf Teer 🙁 😛 Nachdem unser Permitt am Elsa Gate beglichen wurde radelten wir los und kamen schon nach wenigen Minuten am Fischer Tower vorbei.
📎 IMG_2463.JPG
📎 IMG_2466.JPG
Der Fischer Tower ist eines der Wahrzeichen des Hell´s Gate Nationalparks und kann unter Anleitung beklettert werden. Wir sind nicht so die Bergsteiger vor dem Herrn daher erfreuten wir uns an den sehr zutraulichen Klippschliefern und raddelten dann weiter in Richtung Hell´s Gorge.
📎 IMG_2470.JPG
📎 IMG_2472.JPG
📎 IMG_2473.JPG
📎 IMG_2475.JPG
📎 IMG_2482.JPG Wie kann man nur so grimmig gucken?? 🙂
📎 IMG_2480.JPG
📎 IMG_2479.JPG
Unterwegs sahen wir ein paar Zebras und Büffel aber ansonsten ziemlich wenig Tiere. Am Eingang zur Schlucht angekommen machten wir erstmal eine Frühstückspause bei der wir uns gegen die wirklich aufdringlichen Meerkatzen wehren mussten. Die waren wirklich unverfroren und bleckten mehrfach die Zähne wenn man versucht sie zu verjagen. So konnten wir uns Frühstück nicht wirklich genießen. Dann machten wir uns auf die Schlucht zu erkunden. Zuerst ging es nach oben auf eine Art Aussicht von wo man in die Schlucht sehen konnte.
📎 IMG_2601.JPG
📎 IMG_2485-2.JPG
Danach kletterten wir nach unten und machten und auf den Weg. Die Schlucht teilt sich dann in zwei Richtung und wir gingen zuerst nach links.
📎 IMG_2491.JPG
📎 IMG_2497.JPG
📎 IMG_2499.JPG
Der Graben wand sich immer enger werdend um zahlreiche Kurven. Dabei waren auch einige Auf- und Abstiege an denen man sich mit Seilen entlang hangeln konnte. Nichts was man nicht schaffen konnte aber auch nichts was man so nebenbei macht. Die Wanderung in der Schlucht war wirklich bizarr und wunderschön.
📎 IMG_2502.JPG
📎 IMG_2503.JPG
📎 IMG_2505.JPG
Immer wieder ergaben sich neue Perspektiven und man konnte sich vorstellen wir bei starkem Regen das Wasser toben würde. Unvorstellbar wie sich das Wasser in Jahrmillionen in den Stein gefressen hatte.
📎 IMG_2508.JPG
📎 IMG_2509.JPG
📎 IMG_2510.JPG
📎 IMG_2511.JPG
📎 IMG_2512.JPG
📎 IMG_2516.JPG
📎 IMG_2519.JPG
📎 IMG_2522.JPG
📎 IMG_2525.JPG
📎 IMG_2534.JPG
📎 IMG_2531.JPG
📎 IMG_2536.JPG
📎 IMG_2539.JPG
📎 IMG_2537.JPG
📎 IMG_2541.JPG
📎 IMG_2543.JPG
📎 IMG_2544.JPG
📎 IMG_2546.JPG
Als wir am Ende ankamen gingen wir langsam wieder zurück und erkundeten den rechten Teil der Schlucht. Unser Guide gab uns dann noch eine „Extension“ und so wanderten wir bis zum Ende des rechten Teils der Schlucht. Vorbei an einigen heißen Quellen wanderten wir in Richtung Central Tower wo wir die Schlucht verließen und durch dichten Busch zurück auf eine Aussichtplattform kletterten.
📎 IMG_2550.JPG
📎 IMG_2553.JPG
📎 IMG_2560.JPG
📎 IMG_2566.JPG
📎 IMG_2569.JPG
📎 IMG_2573.JPG
📎 IMG_2577.JPG
📎 IMG_2580.JPG
📎 IMG_2583.JPG
📎 IMG_2585.JPG
📎 IMG_2587.JPG
📎 IMG_2591.JPG
📎 IMG_2598.JPG
📎 IMG_2600.JPG
Das war schon ziemlich anstrengend und schweißtreibend. Danach ging s durch den Busch zurück zum Startpunkt wo wir in aller Ruhe unser Mittagessen zu uns nehmen bzw. dort verschenkten weil wir überhaupt keinen Hunger hatten. Anschließend machten wir uns daran zurückzuraddeln. Leider ging es jetzt leicht bergauf und mittlerweile wurde es auch richtig warm. Aber, da wir nicht auf der Flucht waren ließen wir uns Zeit. Zwar wurden wir von etlichen anderen Raddlern überholt aber das störte uns wenig. Nach einer weiteren Pause am Fischer Tower waren wir gegen 15 Uhr wieder am Elsa Gate wo Peter auf uns wartete. Wir gaben unsere Fahrräder zurück und fuhren nach Naivasha zu dem Sportplatz in der Hoffnung, dass wir jemanden vorfinden würden. Als wir auf dem Sportplatz ankamen waren dort tatsächlich einige Fußballer, die sich gerade warm machten. Als wir aus dem Auto ausstiegen wurden wir von allen Anwesenden beglotzt weil wir die einzigen Mzungus waren. Wir übergaben die Fußballutensilien und schauten dem Spiel noch etwas zu.
📎 IMG_2612klein.jpg
📎 IMG_2610.JPG
Währenddessen hatte sich unsere Anwesenheit beim örtlichen Nachwuchs herumgesprochen und eine staatliche Kinderschar umringte uns. Wildes Gelächter und Geschrei war überall zu hören. Besonders die langen blonden Haare meiner Freundin und die eigenen Bilder in der Kamera hatte es den Kindern angetan.
📎 IMG_2623.JPG
📎 IMG_2628.JPG
📎 IMG_2635.JPG
📎 IMG_2646.JPG
📎 IMG_2666.JPG
📎 IMG_2674.JPG
📎 IMG_2678.JPG
📎 IMG_2684.JPG
📎 IMG_2611.JPG
Wir beobachteten noch etwas das Fußballspiel. Besonders beeindruckend war, dass es keine Linien gab. Aber immer wenn der Schiedsrichter pfiff wurde diese Entscheidung ohne Wiederworte hingenommen und weitergespielt. Das kenne ich aus meiner fußballerischen Vergangenheit ganz anders. Bei uns wurde jede Entscheidung des Unparteiischen kritisiert und ausdiskutiert. Also Hut ab vor diesen Fußballern. Zur Halbzeit verließen wir das Spiel und fuhren zurück zur Lodge. Nachdem wir diesemal beim Abendessen nicht alleine waren, es war noch ein weiteres Pärchen anwesend, zogen wir uns schon bald auf unser Zimmer zurück und schliefen schnell ein. Das Raddeln forderte seinen Tribut 😛 . Morgen geht´s in die Maasai Mara…
Heute würde es endlich in die Maasai Mara gehen. Da wir nur die Fahrt und eventuell noch einen späten Game Drive auf dem Programm hatten frühstückten wir etwas später und ließen es ruhig angehen. Im Frühstückssaal waren wir wieder völlig alleine. Keine weiteren Gäste anwesend. Auf geteerter B3 erreichten wir Narok wo wir nochmal im neuen Supermarkt einkauften. Kurz hinter Narok verließen wir die B3 und bogen auf die C12 in Richtung Sekenani Gate ab. Diese Straße wird gerade von den Chinesen geteert was viele Baustellen zur Folge hat. Arbeiten hab ich auf der gesamten Strecke niemanden gesehen, dafür war der Belag furchtbar und wir fuhren mehr neben, als auf der Straße. Wahrschienlich wird in den nächsten 1 bis 2 Jahre eine neue geteerte Straße das Erreichen der Mara bzw. des Sekenani Gates viel einfacher machen. Ob das nun gut oder schlecht ist, sollen andere entscheiden. Ich weiß nicht mehr wie lange wir durchgeschüttelt wurden aber es dürften so um die 3 Stunden gewesen sein als wir Sekenani erreichten. Kurz vor dem Ort bogen wir in die Pampa ab und fuhren quer durch den Busch über eine katastrophale Strecke zu unserem gebuchten Kimana Camp. Ich dachte schon bei mir, wenn wir diese Strecke jeden Tag 4x fahren müssen, dann gute Nacht. Wir brauchten von der C12 bis zum Camp für ca. 1 Kilometer sage und schreibe fast eine halbe Stunde, da immer wieder riesige Steinbrocken umkurvt, Bäume ausgewichen und Bäche durchquerten werden mussten. Wir kamen also irgendwann 😐 im Kimana Mara Camp an. Das Kimana Mara Camp ist ein von der Maasai Community geführtes Camp direkt an einem kleinen Flüsschen gelegen. Wir wurden vom jungen Manager Patrick begrüßt und durften nach einer kurzen Einweisung unser Zelt „Chui“ (Leopard) begutachten. Für den Nachmittag war noch ein kurzer Game Drive in der Mara vorgesehen. Zuvor hatten wir aber noch etwas Zeit uns einzuleben, das Camp zu erforschen und uns mit den Camphunden anzufreunden. Dies gelang uns außerordentlich gut.
📎 P1040121.JPG
Auch im Camp Kimana war nichts los. Beim Abendessen war außer uns nur eine einheimische Familie anwesend und auch in den folgenden 4 Tagen waren wir bis auf eine französische Familie so ziemlich alleine in dem Camp. Das verwunderte mich schon etwas, vor allem wenn man später sah was in der Mara so los war. Aber die meisten Gäste bevorzugten wohl luxuriösere Unterkünfte. Das Kimana Camp war nicht luxuriös aber sauber. Sogar ein Pool war vorhanden, der jedoch nicht wirklich zum Schwimmen einlud, da eine Unzahl von Insekten eine Abkühlung darin suchte und kein Angestellter die Idee hatte das mal sauber zu machen. Die Zelte des Camps lagen weit verstreut auf einer großen Fläche inmitten des Buschs. Gegen 15:30 Uhr starteten wir unseren ersten Game Drive in die Mara. Wir fuhren also zum Sekenani Gate. Es ging die komplette furchtbare Strecke wieder zurück und ich befürchtete schon das Schlimmste. Das würde eine Tortur werden diese Strecke 4x am Tag hinter sich zu bringen. Am Gate angekommen wurden wir von den verkaufstüchtigen Maasai Frauen belagert und Peter erledigte die Formalitäten. Dabei ließ er sich sehr viel Zeit. Telefonierte, hielt da ein und dort ein Schwätzchen und scherzte mit den Rangerinen. Wir standen bereits eine dreiviertel Stunde am Gate, unzählige später gekommene Fahrzeuge fuhren vor uns in den Park und Peter stand immer noch da und redete und redete. Das wurde mir irgendwann zu dumm und ich ging zum Gate und fragte ihn: „Peter, what the hell are you doing?“. Er meinte nur, dass wir uns an die Regeln halten müssten und auf meine Nachfrage, warum viele nach uns gekommene Fahrzeuge bereits in die Mara eingefahren wären antwortete er, dass diese die Tickets schon bezahlt hätten. Gut das war alles plausibel aber trotzdem muss man ja nicht so offensichtlich rumstehen und ein Schwätzchen halten, Telefonnummern austauschen oder Witze machen. Ich habe manchmal das Gefühl, das den Guides nicht klar ist, dass man bei 80$ Eintritt nicht viel Zeit verlieren möchte. Und da es ja auch schon spät am Nachmittag war, galt das noch umso mehr. Aber das ist eben die afrikanische Mentalität und man muss sich irgendwie damit arrangieren. Irgendwann hatten aber auch wir es geschafft und wir konnten endlich in das Nationalreserve einfahren. Wir fuhren in westlicher Richtung. Leider zog sich jetzt bereits der Himmel zu. Zuerst chauffierte uns Peter zu einer Löwin die etwas entfernt an einem Hang lag.
📎 IMG_0208.JPG
Bereits hier konnte man erahnen, was uns noch erwarten würde, denn es war eine Unzahl an Fahrzeugen unterwegs. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Die Autos wurden von rechts nach links und wieder zurück rangiert, um eine bessere Sicht zu erhaschen. Wir bleiben nicht sehr lang an diesem Spot weil es einfach zu viele Fahrzeuge waren. Zudem war die Löwin zu weit weg und bewegte sich keinen Millimeter. Wir fuhren also weiter. Die Mara war im östlichen Teil sehr trocken, um nicht zu sagen staubtrocken. Aber große Teile der Migration waren bereits angekommen. Wie wir später feststellten waren die Regenfälle stark örtlich gefallen, da bestimmte Gebiete sehr grün waren und andere nach Wasser lechzten. Nachdem wir 2 weitere Löwinnen gefunden hatten zog sich der Himmel immer mehr zu. Man merkte, dass der Tag schon fortgeschritten war, denn die Löwinnen waren dauernd am Gähnen.
📎 IMG_0212.JPG
📎 IMG_0220.JPG
📎 IMG_0229.JPG
📎 IMG_0227.JPG
📎 IMG_0233.JPG
📎 IMG_0235.JPG
Vereinzelt konnte man sehen wir örtlich Regen nieder ging. Die Regenwolken zauberten eine tolle Stimmung in den Himmel. Ich liebe das! Die vielen verschiedenen Farbabstufungen mit einzelnen Sonnenstrahlen geben dem Land ein mystisches Aussehen.
📎 IMG_2692.JPG
📎 IMG_2696.JPG
📎 IMG_2698.JPG
📎 IMG_2705.JPG
📎 IMG_2706.JPG
📎 IMG_2707.JPG
📎 IMG_2711.JPG
📎 IMG_2712.JPG
📎 IMG_2713.JPG
📎 IMG_2715.JPG
📎 IMG_2725.JPG
📎 IMG_2729.JPG
📎 IMG_0247.JPG
Zum Abschluss des ersten Tages fanden wir noch einige Geparden, die sich aber weit in einen Busch zurückgezogen hatten und sich dadurch unseren Kameras entzogen.
📎 IMG_0244.JPG
Also ging es mit doch spärlicher Ausbeute zurück ins Camp. Beim Zurückfahren bogen wir noch vor dem Gate rechts ab und fuhren das Kimana Camp quasi von der Rückseite an. Dies dauerte nur 10 Minuten und war lange nicht so anstrengend wie die Anfahrt zuvor. Peter parkte das Fahrzeug auf der anderen Seite des kleinen Flusses und wir konnten über eine Hängebrücke ins Camp wechseln. Nach Rückfrage erkläre Peter mir, dass das Camp eine Sondergenehmigung für diese Anfahrt habe und man das nur dürfte, wenn man im Camp übernachten würde. Das machte die zukünftigen Anfahrten ins Reserve um einiges leichter und stressfreier. Wir hatten im Vorfeld besprochen, dass wir Vorort entscheiden wollten wie wir unsere Tage in der Mara verbringen wollten. Für morgen hatten wir eine Ganztagestour geplant. Zufrieden nahmen wir unser Abendessen und freuten uns auf den kommenden ersten kompletten Tag in der Maasai Mara. Leider gibt es von dieser Tour keine Trackaufzeichnung.
Danke für die Fortsetzung. Wenn ich Deine Bilder von Hells Gat sehe, ist es ein Platz, wo ich gern selbst hin möchte. Deine Beschreibung von der Wanderung in der Schlucht bereitet mir da aber schon wieder heftige Bauchschmerzen - unfit wie ich bin. Wunderschöne Bilder - danke fürs zeigen.
Ich hoffe Du hast unseren Anfang Äthiopien auch schon gefunden.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Danke für die Fortsetzung. Wenn ich Deine Bilder von Hells Gat sehe, ist es ein Platz, wo ich gern selbst hin möchte. Deine Beschreibung von der Wanderung in der Schlucht bereitet mir da aber schon wieder heftige Bauchschmerzen - unfit wie ich bin. Wunderschöne Bilder - danke fürs zeigen.
Ich hoffe Du hast unseren Anfang Äthiopien auch schon gefunden.
LG Christa
Hallo Christa,
vielen lieben Dank für dein Feedback. Ich freu mich wenn ich mal irgendeine Rückmeldung les... Hell´s Gate ist nicht so schlimm wie´s vielleicht rüber kam. Man kann da auch unfit durchlaufen. Die Passagen wo man etwas klettern muss sind nicht so schlimm, als dass man sie nicht schaffen kann. Die Guides sind da auch sehr hilfsbereit. Normalerweise ist die Runde ja schon früher fertig als wir sie gelaufen sind ... daher mach dir keine Gedanken und wage es 🙂
Äthiopien hab ich noch nicht gesehen... muss ich gleich mal gucken 🤩
danke für den Bericht! Der Hells Gate erinnert mich in Miniatur an den Zion NP in den USA. Danke für die schönen Fotos. Die Mara beginnt ja schon toll, die Landschaftsaufnahmen sind super geworden! Lieben Gruss
danke für den Bericht! Der Hells Gate erinnert mich in Miniatur an den Zion NP in den USA. Danke für die schönen Fotos. Die Mara beginnt ja schon toll, die Landschaftsaufnahmen sind super geworden! Lieben Gruss
Danke dir Axel für´s Lob! Leider kenn ich den Zion nicht ... aber wenn du das sagst wird schon was dran sein 🙂
da habt Ihr ja schon einiges erlebt, auch wegen der Fussballsachen 🙂 Zum David Sheldrick Waisenhaus möchte ich auch noch mal hin, ich habe schon sehr viel im TV darüber gesehen und finde diese Einrichtung unglaublich wichtig und toll. Danke für die schönen Bilder von hier ! Hell's Gate sieht ja wirklich sehr interessant aus und wenn man dann noch mit dem Rad fährt ist das sicher ein besonderes Erlebnis. Schön dass Du uns daran teilhaben lässt !
Die Bilder aus der Mara machen natürlich Lust auf mehr und ich bin schon gespannt, wie es bei Euch weiter geht.
Tucker schrieb: da habt Ihr ja schon einiges erlebt, auch wegen der Fussballsachen 🙂 Zum David Sheldrick Waisenhaus möchte ich auch noch mal hin, ich habe schon sehr viel im TV darüber gesehen und finde diese Einrichtung unglaublich wichtig und toll. Danke für die schönen Bilder von hier ! Hell's Gate sieht ja wirklich sehr interessant aus und wenn man dann noch mit dem Rad fährt ist das sicher ein besonderes Erlebnis. Schön dass Du uns daran teilhaben lässt !
Die Bilder aus der Mara machen natürlich Lust auf mehr und ich bin schon gespannt, wie es bei Euch weiter geht.
Hallo Anneliese,
vielen lieben Dank für dein Feedback. Ich kann dir versprechen, dass noch einige schöne, interessante und tierreiche Tage in der Mara folgen werden. Das ist schon ein wirklich einzigartiger Flecken Erde... Ich fand den David Sheldrick Trust auch interessant und ich kann nur hoffen, dass die kleinen Elefanten nicht als Geldmaschine missbraucht werden. Es gab so Situationen, da kam´s mir schon etwas komisch vor aber ich denke, das würde sich schnell klären und dann würden nicht mehr soviele Menschen dort hingehen.
Das mit den Fussballsachen war wirklich interessant und dann eben wirklich echt und authentisch. Wir hatten jedenfalls alle unseren Spaß!
bayern schorsch schrieb: Das was Ihr in den ersten Stunden Mara erlebt hat, lässt sich sehen.
Vielen Dank ... aber im Vergleich auf das was in den nächsten Tagen auf uns zukommt wird, war dieser Nachmittag gar nichts ... freu dich auf jede Menge Tiere und Action... ich hoffe ich kann mehr Vorfreude auf deinen Keniaurlaub in dir entfachen 🙂
Wir wollten heute einmal bis zum Mara River fahren daher war eine Ganztagessafari geplant. Meiner Freundin ging es noch nicht sehr viel besser. Immer noch wurde Sie von den Anzeichen einer Erkältung geplagt. Aber sie wollte sich natürlich diesen Tag nicht entgehen lassen und hielt tapfer durch. Wir hofften auf eine Flußüberquerung der Migration am Mara River, die ja im August vermehrt stattfinden sollen. Aber zuerst entdeckten wir kurz nach dem Seekenani Gate einen Schakal der irgendetwas in einem Busch entdeckt hatte und verzweifelt versuchte dran zu kommen.
📎 IMG_0251.JPG
Im Gegensatz zu vielen anderen Fahrzeugen blieben wir hier stehen und nach kurzer Zeit als alle anderen Autos weg waren gesellte sich ein Adler zu dem Schakal.
📎 IMG_0262.JPG
Die beiden beäugten sich misstrauisch. Das hatte schon etwas von 12 Uhr Mittags!
📎 IMG_0263.JPG
📎 IMG_0271.JPG
📎 IMG_0280.JPG
📎 IMG_0275.JPG
📎 IMG_0281.JPG
Dann versuchte der Adler auch an das „Etwas“ im Busch zu kommen. Das muss schon etwas besonders leckeres gewesen sein.
📎 IMG_0292.JPG
📎 IMG_0284.JPG
📎 IMG_0286.JPG
Nachdem sich Adler und Schakal verabschiedet hatten fuhren auch wir weiter in Richtung Meta Plains wo wir unsere ersten Elefanten in der Mara entdeckten. Die kleine Familie trottete gemütlich fressend auf uns zu und so nahmen wir uns die Zeit und bleiben einfach stehen bis sie bei uns waren.
📎 IMG_0306.JPG
📎 IMG_0310.JPG
📎 IMG_0311.JPG
📎 IMG_0325.JPG
📎 IMG_0326.JPG
📎 IMG_0329.JPG
Danach fanden wir die Geparden von gestern nochmals, die sich immer noch in der Nähe des Busches aufhielten. Jetzt waren sie wenigstens nicht mehr ganz so versteckt.
📎 IMG_0341.JPG
📎 IMG_0345.JPG
Aber es waren zuviele Autos hier und so fuhren wir alsbald weiter in Richtung Mara River. Es kamen uns unzählige Gnus entgegen.
📎 IMG_0363.JPG
📎 IMG_0365.JPG
📎 IMG_0331.JPG
Dann fanden wir einen weiteren Geparden der es sich auf einem Aussichthügel bequem gemacht hatte. Misstrauisch beobachtet von einer kleinen Gruppe Gnus, die ihn nicht aus den Augen ließen.
📎 IMG_0350.JPG
📎 IMG_0356.JPG
📎 IMG_0354.JPG
Wir hofften schon etwas Action zu sehen aber leider war die Raubkatze wohl nicht hungrig. So zog es uns weiter, vorbei an einem Rudel Hyänen, die gerade ihr Schlammbad ausgiebig genossen, einem misstrauisch dreinblickenden Büffel ging es entlang des Ol Keju Ronkai bis an den Mara River.
📎 IMG_0373.JPG
📎 IMG_0375.JPG
📎 IMG_0379.JPG
📎 IMG_2743.JPG
Leider konnten wir dort keine größeren Gnuansammlungen entdecken. Es war sowieso recht wenig los am Fluss. Wahrscheinlich waren die Meisten Tiere schon in den östlichen Teil des Reserves gewechselt. Nachdem wir noch ein kleines Rudel Löwen entdeckt und ausgiebig beobachtet hatten machten wir irgendwo in den Plains unsere Mittagspause.
📎 IMG_0388.JPG
📎 IMG_0390.JPG
📎 IMG_0407.JPG
📎 IMG_0410.JPG
📎 IMG_0412.JPG
📎 IMG_0422.JPG
📎 P1040179.JPG
Unter einem einsam stehenden Baum setzten wir uns nieder und aßen bei traumhafter Kulisse den vom Camp Kimana vorbereiteten Packed Lunch.
📎 IMG_2750.JPG
Meiner Freundin ging es immer noch nicht besser und so nutzte sie die Situation um sich etwas hinzulegen während im Hintergrund Gnus und Zebras erstaunt ihrem Tagesablauf folgten.
📎 IMG_2753.JPG
📎 IMG_2748.JPG
📎 IMG_2751.JPG
Nach dem hervorragenden Essen unterhielt uns noch eine Gruppe Mangusten und wir standen lang bei einer Gruppe Geiern die sich über einen Gnukadaver her machten.
📎 IMG_0367.JPG
📎 IMG_0382.JPG
📎 IMG_0452.JPG
Wenn Geier sich streiten gibt es immer etwas zu gucken. Unfassbar wie sich diese Vögel, obwohl genug für alle da ist, immer wieder um die besten Happen streiten. Und die Lautstärke der Streitereien war enorm.
📎 IMG_0478.JPG
📎 IMG_0499.JPG
📎 IMG_0522.JPG
📎 IMG_0335.JPG
📎 IMG_0429.JPG
📎 IMG_0427.JPG
📎 IMG_0433.JPG
Zum Schluss hatte die Mara noch eine Überraschung für uns parat. Die 5 Gepardenbrüder aus dem Busch 🤩 war jetzt unterwegs. Das war schon ein toller Anblick als die 5 Katzen langsam auf uns zumarschierten.
📎 IMG_0583.JPG
📎 IMG_0551.JPG
📎 IMG_0529.JPG
Natürlich hatte das auch einen entsprechenden Autoauflauf zur Folge. Die gepunkteten Schönheiten irritierte das jedoch nicht und so machten sie sich auf den Weg eine Ebene zu überqueren, jeden möglichen Schatten auszunutzen und an jedem Baum zu schnuppern bzw. ihr Revier zu markieren.
📎 IMG_0544.JPG
📎 IMG_0559.JPG
📎 IMG_0570.JPG
📎 IMG_0599.JPG
📎 IMG_0609.JPG
📎 IMG_0627.JPG
📎 IMG_0619.JPG
📎 IMG_0632.JPG
📎 IMG_0637.JPG
Einige Fahrzeuge hatten ein Offroadticket und diese rückten den armen Tieren ganz schön auf die Pelle. Wir genossen diese einzigartige Sichtung auch wenn wir einige Male rangieren mussten um eine gute Position zu bekommen.