vielen Dank schon mal zwischendurch für die viiiielen Bilder: Super Aufnahmen von Küste und Game Reserve 🙂 Vor allem die Hinweise und Fotos zum Besuch im Birds of Eden und dem Monkeyland fand ich super interessant - obwohl ich mir nach Deinem Fazit nicht sicher bin, ob das weiterhin auf die Liste der To Do's kommt 😕
Also ich bin weiter dabei und freu mich auf die nächsten Bilder.
Viele Grüße Nani
Der Reisende152 Beiträge · seit 201318. Mai 2015 ·
Hallo Biggi,
Danke, für die Eindrücke und Bilder bisher, da kommen so einige Erinnerungen hoch... 😄 🤪 😄
Viele Grüße
Der Reisende
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Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist,
sieht nur eine Seite davon.
Aurelius Augustinus
Meine Reiseberichte
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201124. Mai 2015 ·
Liebe Mitreisende, die letzten Wochen waren oder sind noch sehr turbulent - viel Arbeit und wenig Zeit fürs Forum, aber gaaanz langsam geht es weiter. 🤪 mit dem....
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201124. Mai 2015 ·
Tsitsikamma Nationalpark
Nach den entspannten Tagen in Knysna folgen wir der Garden Route nach Osten. Unser erster Stopp ist an der Bloukranbridge über den Bloukran Revier. Von einem Restaurant aus, kann man die waghalsigen Bungeespringer beobachten.
Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um sich kopfüber in die Schlucht zu stürzen. Wir wunderten uns, wie viele Leute, nicht nur junge Menschen, sich dieses zutrauen! Wow! 🤩
Viele Souvenirstände haben sich dort etabliert, das Cultural Village der Buschmänner ist leider geschlossen und verfällt langsam.
Anschließend sind wir in den Tsitsikamma NP gefahren und zur Suspension Bridge gewandert. Vom Parkplatz aus führt der Weg durch eine wilde Landschaft, immer über angelegte Wege. Anfangs glaubten wir, es sei gut in Trekkingstiefeln zu laufen, aber wir stellten schnell fest, dass auch Sandalen reichen. Der gesamte Weg besteht aus einem künstlichen, weichen Gummi-Holz-Imitat. Der Weg ist nicht anspruchsvoll und gleicht einem Spaziergang. Viele Reisegruppen sind dennoch nicht bis zu den Brücken gelaufen, sondern haben diese von Weitem betrachtet. Ich glaube, es wäre sonst auch sehr voll geworden. Schließlich war der Osterreiseverkehr in vollem Gang.
Dann soll es heute weitergehen....
Hier nun die Fotos von unserer kurzen Wanderung...
Zum Parkplatz gehören Grillplätze, die aber an dem Tag größtenteils als Parkfläche herhalten mussten.
Interessante Baumwurzeln am Wegesrand...
Am Wegesrand entdecke ich eine schlafende Puffotter. Es ist bereits die zweite in diesem Urlaub. Unterwegs treffen wir auf die putzigen Dassies, sehen ein paar der schwarz-braunen Eidechsen und genießen die herrlichen Ausblicke. Und nun kommen unsere Wegbegleiter....
Manche schliefen und manche waren dafür etwas harmloser...
Dann näherten wir uns dem Ziel
Und kamen den Brücken immer näher...
Der Blick in die Schlucht... von der Hängebrücke.
Von den Brücken schaut man entweder in die Schlucht des Storms River oder aufs Meer. Farbliche Abwechslung bieten die Kanuten oder eines der Eko-Boote. Die Kanutour haben wir mit den Augen und den Gedanken begleitet. Wir waren über die Kürze dieser Tour sehr erstaunt. Lediglich einmal unter der Brücke aufs Meer hinaus und wieder zurück, ein kleines Stück in die Schlucht hinein und damit war es dann auch schon!
Ein paar Blüten erfreuen auch immer wieder das Auge!
Es gibt wirklich schöne Streckenabschnitte im Tsitsikamma Nationalpark. Vom Campingplatz führt ein wunderschöner Wanderweg zu Wasserfällen. Der Campingplatz war allerdings hoffnungslos überfüllt. Viele Gäste hatten nur einfache Iglozelte dabei und es folgte noch ein fürchterliches Gewitter. Am Parkplatz reihten sich die Reisebusse aneinander, ein Restaurant, Toiletten und ein gut sortierter Shop lockten mehr Touristen, als die Natur! 🤩 😮 Vor den Chalets parken die Autos und der angrenzende Campingplatz schien dann wegen Überfüllung geschlossen zu sein. Nur gut, dass wir hier nicht bleiben wollen. Das Wetter wurde schlechter und wir verließen deshalb schnell den Park.
Recht früh erreichten wir an dem Nachmittag die Tsitsikamma Lodge und bezogen ein sehr uriges, wunderschönes Stelzenhäuschen. Ich gönnte mir eine Massage und Manfred probierte unser Bubblespa aus. Ein anschließender Spaziergang in den angrenzenden Wald bot noch ein wenig Bewegungsmöglichkeit, bevor wir wieder mit einem guten Dinner "vollgestopft" wurden.
Blütenpracht vor unserem Häuschen
Aufgrund des schlechten Wetters haben wir an der Storms Riverbridge nicht mehr gehalten und sind erst am nächsten Morgen (nur zum Schauen) dorthin gefahren. Es lohnt aber nur, wenn man die Tank-Raststätte besuchen will. Der Blick ist nicht so spektakulär
ich hoffe doch sehr, Ihr seid auch nach Nature's Valley runtergefahren und habt den riesigen Strand genossen.
Schöne Grüße
Alm
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201125. Mai 2015 ·
Guten Morgen Alm, ich muss dich enttäuschen, wir waren nicht am Traumstrand. Es gab ein paar Regentropfen und ein sehr unangenehmer fast schon eisiger Wind zog auf, somit haben wir den Park recht schnell wieder verlassen. Außerdem müssen wir uns noch etwas für ein nächstes Mal aufheben!! 🙂 Schön, dass du so lange ausharrst und noch dabei bist.
hallo Biggi, gebe mich als verspäteten Passagier zu erkennen 😉 habe mit zwei Rutschs deinen wunderbaren Bericht gelesen. ach, wie sich unsere Bilder doch gleichen 🤪 habe von vielen Orten tupfegleiche Bilder geschossen, allerdings drei Jahre früher. jetzt bin ich gespannt auf deinen Berich von den Winelands 😁
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Danke Tiggi für diesen Bericht und auch den letzten, bei dem ich blinder Passagier(leser) war. Daraus weiß ich, dass ihr keine Berührungsängste mit Afrika habt, daher ein Tipp für den nächsten Besuch in Kapstadt. Wenn es terminlich passt, die Sonntagsmesse in der Kirche St. Gabriel in Gugulethu: http://adct.org.za/gugulethu/ die für die phantastische Musikbegleitung der Messe berühmt ist. Man ist dort auch als touristischer Besucher willkommen, als Messeteilnehmer sowieso. Meine eigene Nichtreligiostät war für jedermann sofort erkennbar, das hat aber niemanden gestört und wir wurden herzlich aufgenommen. Wir waren schon drei Mal dort und jedes Mal von der Musik, Stimmung und Herzlichkeit der Menschen beeindruckt und begeistert. Man muss sich aber Zeit nehmen, das ist nicht nur Gottesdienst sondern auch Gemeindeversammlung, vom Rechnungsbericht bis zu Projektberichten….. Grüße vom Leser PS. Und unbedingt in Natures Valley bleiben, wie schon von ALM gesagt.
Hallo tiggi, also die Tour im Tsitsikamma steht auch unbedingt auf meiner To Do-Liste; sieht toll aus, besonders deine Bilder von den Brücken... 😁 Nur die Puffotter bräuchte ich jetzt nicht wirklich 😗 LG, Nane 🙂
bin wieder im Ländle und verfolge nach wie vor dein schöner und interessanter Bericht von der Gardenroute. Habe ich auch noch auf meine to do Liste und sammle bei dir fleißig Infos 😄
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201101. Juni 2015 ·
Ihr Lieben, oh, die Zeit vergeht! 😉 😛 Immer , wenn ich meinen Bericht weiterschreiben möchte, entdecke ich neue Reiseberichte im Forum, an denen ich hänge bleibe. 😘 😊
@Gromi , es ist schön, dass mein Bericht Erinnerungen wach ruft. Bevor es aber ins Wineland geht, musst du noch in den Addo Nationalpark.
@ AfricaDirect - liebe Nicole, es freut mich, dass auch du dich unter meine Gäste mischt. Viel Spaß auf unserer Reise!
@ leser , danke für deine Tipps. Ich werde sie bei einer der nächsten Reisen berücksichtigen. Einen Kirchbesuch stelle ich mir als besonderes Highlight einer Reise vor. Mal sehen, ob wir das einplanen können, wenn wir mal wieder in Kapstadt sind. Das Nature Valley muss auch sehr schön sein, leider kamen wir auf dieser Reise nicht dorthin. Die Strände in De Hoop und bei Knysna waren aber ebenfalls traumhaft schön!
@ Gugu - Mallorca war sicher eben so schön (bis auf die Tierwelt!), wie Südafrika. Ich freue mich, dass du wieder dabei bist.
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201101. Juni 2015 ·
3 Tage im Addo Nationalpark - zu lange?
Über Port Elisabeth, mit einem Einkaufsstop in Bluewater, erreichen wir gegen Mittag das Mathylweni Camp des Addo Parks. Unser Chalet können wir erst ab 14.00 Uhr beziehen. Wir befinden uns am Südrand des Nationalparks und beschließen dann diesen Bereich zu erkunden. Im Südbereich des Parks gibt es keine Picknickplätze oder Hides. Man kann nur mit dem Auto fahren. Der Park ist für seine vielen Elefanten bekannt und die trifft man auch überall.
Herrlich sind die Farbunterschiede, mal tragen die Elefanten Grau, mal ist Rostbraun in 🤪
Der Kleine muss sich noch nicht um das Wasserloch streiten. Er genießt die Milch! Eine so große Herde sahen wir in den nächsten Tagen nicht mehr. Zwischen dem frischen Grün, sahen die braunen Elefanten schon interessant aus. Denn sonst begegnen uns nur die Tiere in einer grau-braunen Umgebung.
Davon gab es auch einige, die den Weg kreuzten und gerettet werden mussten. Am ersten Nachmittag trafen wir schon große Herden mit Kudus, die sich teilweise im dichten Gebüsch am frischen Grün gütlich taten und häufig nur schwer zu erkennen waren.
Immer wieder konnten wir Jungtiere beobachten, die ein so flauschiges Fell haben, dass man sie gerne knuddeln würde. 😗 😛 Im Mathylweni Camp bezogen wir ein Selfcatering Chalet mit Braai auf der schönen Terrasse. Leider war das Gebüsch doch sehr hoch um die Häuser, so dass man kleinere Tiere nicht sehen konnte und noch weniger war es möglich, die Häuser zu fotografieren.
Den ersten Abend nutzten wir den Grill, denn schließlich haben wir gut eingekauft. Die Reste entsorgten am nächsten Morgen die Meerkatzen. Sie fanden eigentlich gar nichts, aber zwischen einigen Kohlereste gab es wohl schmackhafte, verbrannte Brotreste. Wir mussten höllisch aufpassen , denn die süßen Äffchen wollten unbedingt zur Tür hinein und an unserem Frühstück teilnehmen. 🤩
Uns fielen ein paar Schilder auf, die eher selten in Afrika zu finden sind....
.... und wenn man beim Autofahren die Pillendreher nicht überfahren möchte, muss man schon Lupenaugen besitzen!
Ein ungebetener Gast hat sich den ersten Abend in unser Chalet geschlichen....
... er war aber nicht mehr ganz lebendig.
Am zweiten Tag sind wir bis zum Maincamp (39 Km direkte Tour) gefahren und haben uns zum Nightgamedrive angemeldet. Doch leider wurde dieser abgesagt, da ein Schauer am Abend niederging und weder Tiere zu sehen waren, noch soll es im offenen Safarifahrzeug bei Regen gemütlich sein. 😈 😠 Den ganzen Tag über war es aber trocken und wir sind viele Loops im Nordteil des Parks abgefahren. Der Park ist schon sehr tierreich, jedoch auch ebenso menschenreich Es war bereits Ostersamstag und viele afrikanische Familien waren unterwegs. Der einizge Picknickplatz drohte wegen Überfüllung geschlossen zu werden. Am Vortag fanden wir noch eine gemütliche Stelle zum Ausruhen, am nächsten Tag waren alle Flächen belegt. Über unserem Tisch entdeckten wir....
... trotzdem nutzen wir den Tisch zur Kaffeepause und wurden nicht gefressen! 🤩
Zum Abendessen waren wir im Restaurant des Maincamps. Dieses verfügt darüberhinaus über einen Shop und ein Infocenter. Auf Schautafeln ist sehr schön die Flora, Fauna und Entstehungsgeschichte des Parks dokumentiert. Im Restaurant kann man das WLAN kostenlos nutzen. Insgesamt hat uns das Maincamp mit seiner Infrastruktur deutlich besser gefallen als das Mathylweni Camp. Dort gibt es nichts, außer den Chalets. Beim nächsten Mal würde ich das Maincamp bevorzugen. Eine weitere sehr gute Alternative, wenn man im Süden des Parks bleiben will, ist das Happy Jakal Guesthouse. Dieses Gästehaus befindet sich nur 2 Kilometer vom Südeingang entfernt in Colchester und liegt direkt am Fluss, der durch die herrlichen Dünen führt. Kanus kann man hier kostenfrei ausleihen. Der Dünenabschnitt gehört ebenfalls zum Nationalparkgebiet, ist jedoch durch die Autobahn getrennt. Als wir das Maincamp am zweiten Tag verließen, war es bereits nach 19.00 Uhr und somit war es uns nicht mehr erlaubt durch den Park zu fahren. Wir mussten die N-Straße außen herum benutzen. Es war schon ein bisschen sehr dunkel, gruselig und durch den starken Regen sehr nass, aber es ging zum Glück alles gut. Am nächsten Tag besuchten wir erneut den Park.... und was sahen wir dort?
Jungtiere und Herden, die für einen Verkehrsstau sorgten
Es zeigt deutlich, was es von uns hält! 😈
Herrliche Landschaften!....
Auch mit dunklen Wolken, sieht der Baum noch nett aus! Erodierte Flächen...
Faszinierend sind diese moosbewachsenen Zweige, die teilweise lange Fransen haben und dazwischen immer mal wieder eine Blüte
... und manchmal sahen wir nur etwas leuchten???? 😊 Die Vögel brachten Farbe in die Bäume.
Kap-Grossporn Halsbandnektarvogel Kapsperling
Das müsste ein Drongo sein? 😮 Dieser Vogel könnte zur Familie der Schnäpper gehören ? Und irgendwo versteckte sich noch ein Schwarzkehlchen 🙂
Kaptriel , diese Vögel zählen zu den Nachttieren. Sie saßen zu zweit am Wegesrand.
Kleine Hühnchen haben sich auch hierher verirrt! So, dass sollte nun für alle Ornithologen reichen! 🤪 🤩
Jetzt gibt es noch ein paar Pflänzchen mit dem Highlight des Parks.
Und wieder so einem Schild, dass man beachten sollte, denn es gibt sie wirklich...
schlafend in der Nähe des Weges....
doch einer der beiden wurde wach und was sah er? ... Eine Blechlawine aus Autos!
Genauso nett sah der Schakal aus, eigentlich sogar sehr süß!
Und was fehlt noch noch?
Kämpfende Tsessebes oder Kudus zu beobachten machte viel Spaß, leider kann ich hier nicht die Töne wiedergeben, die die Hörnerschläge verursachten.
Die letzte Nacht in unserem Chalet war sehr feucht. Ein Gewitter sorgte für ordentlich Nervenkitzel. Während des Abends haben wir eine Maus beobachtet, die über unsere Dachbalken balancierte und als mein Mann des nachts etwas Nasses auf seinem Kopf spürte, war klar, die Maus hat ihn angep..... Es stellte sich aber bald heraus, dass sich die Maus (Gerbil, mit schönen Streifen) trotz des Gewitters, irgendwo versteckt hat. Es folgten noch ein paar Tropfen und im Schein der Taschenlampen, erkannten wir, dass unser Dach direkt über dem Bett etwas durchlässig ist. Der Strom fiel bis in den Morgen aus, aber wir hatten ja noch unseren kleinen Gaskocher und konnten Teewasser erwärmen.
Ich habe viel zu viele Fotos im Addo NP gemacht, da gibt es noch die Gerbils und die Mangusten oder die Zebras usw. An Tieren mangelt es nicht. Man findet sie sogar sehr leicht. Wir halten den Addo NP als idealen Einstieg in eine Afrikasafari. Teilweise fanden wir den Park zu voll und zu langweilig. Sicherlich gibt es eine abwechslungsreiche Landschaft, man kann mit einem PKW durchfahren oder Gamedrives buchen, aber wir sind schon verwöhnt und bevorzugen die echte Wildnis. Für uns hätten auch zwei Tage gereicht. Wie es aussieht, wenn man mit einem kleinen PKW neben einem Elefanten entlang fährt, vermittelt vielleicht dieses letzte Foto...
Um kurz nach 9. 00 Uhr verließen wir die nasse Gegend in Richtung Joubertinia. Wir fuhren durch das große Obstanbaugebiet nach Oudtshoorn. Dort erwartete uns wieder Sonnenschein und....Wein und .... 😉 😉
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201108. Juni 2015 ·
Danke, allen Buttondrückern... 🙂 😘 So, jetzt muss es aber endlich weiter gehen..
Oudtshoorn und die Erdmännchen
Kurz hinter Plett ließ der Regen nach, es zeigte sich blauer Himmel und die Fahrt durchs "Apfel- und Birnental" gestaltete sich wunderbar.
Wir erreichten Oudtshoorn am frühen Nachmittag, wurden äußerst herzlich auf der Zeekoe Guestfarm empfangen und konnten unsere Cabin (eine Hütte am See, traumhaft gelegen!) beziehen.
Empfangstafel vor der Rezeption
Die Hütte verfügt über zwei Schlafzimmer und einen Aufenthaltsraum, sowie einer schönen Terrasse. Insgesamt gibt es vier Hütten, die alle am See liegen und ideal zur Vogelbeobachtung sind.
Zum Empfang stellte man uns hier eine Flasche mit dem, für diese Gegend typischen, Sherry auf den Esstisch. Auf unserer Terrasse nahmen wir einen Cappuccino ein und dann zog es uns in die Stadt. Dort fanden gerade die Festival-Tage statt. Leider hat es uns nicht so gut gefallen. Es war weder afrikanisch, noch besonders aufregend. Wir zahlten pro Person 50 Rand Eintritt, 30 Rand für den Parkplatz und in unseren Augen war es nur eine Verkaufsveranstaltung mit vielen sogenannten Stalls, Fressbuden, Karussells und etwas moderner Musik. Aufgrund des hohen Eintrittgeldes bestand das Publikum überwiegend aus Weißen. Die Stadt war voll mit Gästen, der Innenstadtbereich war gesperrt für den Verkehr und am Abend fanden erst die interessanten Musikkonzerte statt. Das Festival dauert eine Woche und aus ganz Südafrika kommen die Menschen angereist. Die Schulsportanlagen und das Kasernengelände dienen dann als Camping- oder Parkplätze. In der Zeekoe Guestfarm erwartete uns ein super leckeres Dinner (Straußenfilet, extrem zart (!) und davor ein Salat mit Zutaten aus dem Farmgarten, besonders lecker war auch das selbstgebackene Brot und überhaupt: Es gab auch noch Nachtisch und wieder guten Wein. 😊
Am ersten Abend unterhielten wir uns noch mit einem Schweizer Pärchen, die schon einen Tag hier verbracht haben. Wie immer tauscht man sich über das Erlebte aus und erfährt noch ein paar Tipps. Natürlich gab es auf der Couch in unserer Hütte noch einen Absacker, bevor wir unter dem Moskitonetz verschwanden. Der Wecker riss uns um 4.45 Uhr aus dem Schlaf. Um 5.50 Uhr waren wir zur Erdmännchentour angemeldet. Leider kann man die Tour nur cash bezahlen und uns fehlten noch 300 R, also mussten wir noch schnell nach Oudtshoorn zum ATM. Das war ein kleiner Umweg und wir haben 20 Minuten dafür eingeplant.
Pünktlich trafen wir am Meetingpoint ein, Devey und zwei Begleiter nahmen uns in Empfang und dann sind wir ca. 10 Kilometer in die Kleine Karoo gefahren. Auf einem großen Gelände, welches auch noch zur Zeekoe Guestfarm gehört, gab es Kaffee/Tee und Gebäck zu einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Luft war noch sehr frisch, aber klar.
Morgenstimmung
Über die Krümmel der Kekse freuten sich die Mäuse
Mit Campingstühlen und Fotoapparaten bewaffnet marschierten wir dann los und suchten den Bau der Erdmännchenfamilie.
Da saßen wir nun mit 12 anderen Personen aus Schweden, Großbritannien und Südafrika.
Devey konnte uns hervorragend unterhalten, gab auf viele Fragen Antworten und wir warteten. Wir warteten ziemlich lange, aber erfolgreich. Irgendwann zeigte sich ein neugieriges Erdmännchen, verschwand erneut im Bau, um dann wenige Minuten später erneut nach dem Rechten zu schauen.
Es folgten nach und nach die anderen Familienmitglieder. Eine wirklich sehr putzige Gesellschaft zeigte sich. Unser Warten wurde belohnt. Sie gingen dann auf Futtersuche und wir konnten ihnen wirklich noch einige Zeit folgen. Diese Tour hat sich gelohnt! Als Gast der Zeekoe Guestfarm zahlt man 450 R/Person, auswärtige Gäste zahlen 550R.
Und dann kam noch ein Kleiner hinzu.... Und dann waren es vier.. und dann waren es viele....
und nicht nur Erdmännchen, auch Fotos, Fotos, Fotos...
Irgendwann ging das Schwänzchen hoch und die Tiere entfernten sich. Es war Zeit für ihr Frühstück. Sie sind wirklich ausgesprochen putzig, man kann stundenlang ihr Treiben beobachten. Zum Schluss noch zwei Suchbilder... 😉 🙄
Es wurde aber auch für uns Zeit zum Frühstücken..., denn wir wollten an diesem Tag noch auf den Swartberg.
wir haben 2011 den Ausflug zu den Erdmännchen leider nicht gemacht. Sehr schaaaade 🙁 , wenn ich mit deine Bilder so ansehe 🤩 🤩 .Ich freue mich jetzt aber schon auf eure Bilder vom Swartbergpass, da waren wir 2011 nämlich auch 😎 .
tiggiThemenstarter1’560 Beiträge · seit 201111. Juni 2015 ·
Nach der Meerkat-Tour... zum Swartberg
Gegen 9.20 Uhr trafen wir zum Frühstück auf der Farm ein. Das selbst gebackene Brot schmeckte heute Morgen doppelt so gut und nach der Stärkung mit Pfannenkuchen, Eiern und viel Obst, fuhren wir in unsere Hütte zurück, um uns umzuziehen. Wir wollten über den Swartbergpass fahren und über den Meiringspoort zurück. In der Talauffahrt zum Swartbergpass... Aus Oudtshoorn kommend folgen wir der Beschilderung zur Cango Cave, biegen aber kurz vorher nach links ab und passieren einige Straußenfarmen..
Links und rechts der Gravelroad wachsen Proteabüsche. Wir halten immer wieder und laufen ein Stückchen zu Fuss. Allerdings müssen wir bei dem dichten Kraut sehr auf Schlangen achten, denn die liegen dazwischen.
Schon bald erreichen wir einen weiteren Viewoint. Wolken sorgen für Schatten im Tal, aber die Landschaft und das Wetter sind herrlich.
Wir treffen ein junges Pärchen, kommen mit ihnen kurz ins Plaudern. Er arbeitet in Kapstadt als Geologe, seine Freundin stammt aus Schleswig-Holstein und verbringt nur ihre Ferien hier. Sie arbeitet ebenfalls als Lehrerin. Wir können den beiden ein paar Dassies zeigen, ihr waren die Tiere noch fremd.
Langsam "kriechen" wir zum Pass hinauf, die Gravel ist teilweise sehr ausgefahren und verfügt über Spuren, die durch Regengüsse entstanden sind. Ich habe manchmal Angst um unsere Reifen, auch ist die Bodenfreiheit des Wagens nicht so groß. Ich kann aber alle Mitleser beruhigen, man kann mit einem normalen PKW den Pass befahren!
Die Blumen und Büsche am Wegesrand verschwinden, die Vegetation wird immer karger.
Und dann stehen wir vor diesem Schild...
.. stellen aber fest, dass es noch nicht der höchste Punkt ist. Hier finden wir ein paar sehr niedrige Picknicktische und können einen Lunch einlegen. Mit unserer Gaskartusche haben wir im Nu heißes Wasser und einen Cappuccino aus der Tüte. 😵
Wenig später erreichen wir den eigentlichen Pass...
Flora und Fauna in Passnähe.
...und blicken nach Norden.... Etwas unscharf geht es ins Tal hinunter, lag wohl am Wind, der mir Tränen in die Augen trieb!!! 🤪
Wer versteckt sich denn dort... oder hier? nur schnell weg und den A.. ähm, Popo zeigen! 😉 😠
Zwischen diesen Felsen schlängelt sich die Straße steil hinab ins Tal.
Während wir den steilen Serpentinen immer weiter hinunter folgen, kommt uns ein deutscher Radsportler entgegen. Puh, er strampelt bergauf! Als er uns erzählt, wo er herkommt, erschrecke ich. So weit mit dem Fahrrad! Wir bieten ihm Wasser an, aber er meint, er bräuchte nichts mehr. Seine Flasche ist noch zu einem Drittel gefüllt und das schlimmste Stück der Serpentinenstraße hat er bereits hin sich. Für uns soll es in die Schlucht hineingehen, unten angekommen, trifft man auf einen schattigen Parkplatz. Wir stellen den Wagen ab und gehen zu Fuß weiter. Die Berge haben inzwischen eine rote Farbe abgenommen, viele Aloen prägen das Landschaftsbild und ein paar Paviane treiben ihr Unwesen in dieser engen Schlucht. Links und rechts des Weges türmen sich die Felswände hoch. Dieser Teil des Swartberges ist wirklich wildromantisch, eng und traumhaft.
Am Parkplatz...
Ein Flüsschen durchquert diese Schlucht und führt entlang der Gravelroad.
Schaut der Berg nicht irgendwie aus, wie ein Bär mit einem zugekniffenen Auge? 🤩 🤪 🤪 🤪
Na, wer schaut denn nun aus dem Gestein? Ein Bär, ein Hund ...? Der Berg ist faszinierend!
Das waren die letzten Eindrücke dieser sehr schönen Gegend. Jetzt führt die Straße aus dem Gebiet und läuft entlang der Weinroute in Richtung Prince Albert (N407) weiter oder nach Osten zum Meiringspoort Pass (N2) In diesem Tal werden neben dem Wein auch Oliven angebaut. Dazwischen befinden sich Farmen auf denen die Strauße ihr Dasein fristen.
Wir haben uns die Strauße angeschaut. Es war kein sehr schönes Bild. Auf einer Farm hatten fast alle Tiere in einem Gehege große Wunden unterhalb der Flügel. Es sah schrecklich aus. Deshalb hier nur ein paar Köpfe oder Großaufnahmen.
Hört ihr den Hilferuf ? !!! 🤢 😠
Am Meiringspoort Pass retten wir noch zwei große Leopardschildkröten von der Straße und bestaunen einen Wasserfall.
Und dann erreichen wir den Ort / Township von Meiringspoort oder Rust (Ich glaube es war schon kurz vor dem Ort?)
Den Abend verbringen wir auf der De Zeekoe Guestfarm bei leckerem Straußenfilet und Weißwein! Davon aber demnächst mehr.....