Tipps zu Tier und Naturfotografie

62 Antworten · 12,0k Aufrufe · gestartet 17. Apr. 2021 von Bonebreaker
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8'731 Beiträge · seit 201019. Apr. 2021 ·
🤩 Da hat man schon fast den Glauben ans Forum verloren (mal abgesehen von den vielen aktuellen Reisberichten, die ich aber noch nicht wirklich lesen konnte bisher) - und plötzlich kommt ein Knochenbrecher um die Ecke mit einem so schönen Thread! 🙂 .

Egal, was man zu dem Thema schon weiß - das, was du so herrlich unaufgeregt und sympathisch schreibst, liest sich (soweit ich schon durch bin, habs erst heute früh entdeckt) ganz toll!

Vielen Dank dafür! Ich werde den Thread gleich mal an einen Nichtforumsbekannten verlinken, der erst seit kurzem vom Handy auf eine "normale" Kamera umgestiegen ist und mich immer mal wieder was zum Fotografieren fragt. Nur leider bin ich ja auch nicht sonderlich firm darin, sondern mache viel aus dem Bauch raus (übrigens dachte ich bis heute, ich sei die einzige Bekloppte, die von einem Foto x verschiedene Ausschnitte macht und ewig rumüberlegt, welcher davon wohl der gefälligste ist 🙄 - wenn auch weniger in meinen Reiseberichten hier im Forum, da gehts mir ums Erzählen, sondern an anderer Stelle.... ). Ich denke, deine Ausführungen könnten ihm gut gefallen....!
CuF schrieb: ......Bestimmt werde ich nicht wie Champagner einen Fotokurs machen (geht ja im Moment auch nicht), mir aber Deinen Bericht "merken" und mehrmals lesen.
Friederike
Friederike, meine Liebe, meinst du mich ? Und wenn ja, wie kommst du da gerade auf mich? Ich hab zwar tatsächlich mal zwei kleine VHS-artige Kurse belegt, einen mit Rennade und einen mit Namibiafieber und Soni, aber das ist lange her, und dann war ich noch mit ein paar anderen lieben Fomimädels auf einem Fotowochenende unter Anleitung, aber da haben wir mehr gelacht als sonst was.... 😄 😄 😄

Tatsächlich tut so ein Kurs schon gut, wenn man wie ich eine unkonzentrierte Leserin ist. Aber dieser Beitrag hier ist so anschaulich geschrieben, dass sogar ich ein paar Kapitel lang mit dem Kopf bei der Sache bleiben kann 😗 .

Also nochmal vielen Dank an bonebreaker 😘 und ich freu mich schon darauf, alles mal in Ruhe durchzulesen!

Schönen Abend und liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2021
4'536 Beiträge · seit 200719. Apr. 2021 ·
Hallo,

ich habe die Tipps bisher nur einmal überflogen. Meine sowieso schon großen Erwartungen wurden jetzt schon über erfüllt ! Ganz herzlichen Dank an die Tippgeber. Ich sitze hoffentlich im Mai in der isländischen Quarantäne in einem Ferienhaus am See. Und dann werde ich das ganz in Ruhe lesen ! Bittebittebitte 😐 😣

Viele Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
1'624 Beiträge · seit 201519. Apr. 2021 ·
da ich alles nur quer gelesen habe, habe ich vielleicht diesen Link übersehen
Astrofotografie Kapitel Milchstraße
Chirgu hatte vor längerer Zeit darauf hingewiesen. Das gesamte Buch ist u a bei Tracks4africa zu erwerben. DAs Kapitel Milchstraße kann man kostenlos herunterladen.

auch von Rohnfelder gibt es etwas zu diesem Thema https://rohnfelder.de/akademie/tippsundtricks/serie-astro/

Viele Grüße und happy knipsen
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2021
1'169 Beiträge · seit 201720. Apr. 2021 ·
Hallo Bonebreaker.

Auch von meiner Seite aus ein ganz großes Lob für deine Mühe und sehr ausführliche, angenehme Beschreibung des doch sehr komplexen Themas. Ich habe das Topic auch erst heute entdeckt und ich finde du hast die wirklich wesentlichen Punkte, die bei jedem die Ergebnisse steigern können und das ohne extremen Aufwand, wirklich auf den Punkt gebracht.

Ich selber gehe eigentlich auch immer nach nur wenigen Eckpunkten vor.
Wobei wichtig ist, dass man alle Regeln auch immer brechen darf.

1. Histogramm im Auge haben
2. Belichtungszeit ans Motiv anpassen
3. in Blickrichtung Raum lassen
4. Augenlevel wenn es möglich ist


Ich fotografiere ja auch erst seit 2017, also beachte ich vieles davon noch nicht so lange, habe mich aber durch etliche Stunden Videos und Bücher gewühlt. So eine Beschreibung wie deine ist Gold wert. Und gelernt habe ich auch noch was, der "gähnende Moment" steht jetzt in meiner Merkliste. Muss ich unbedingt ausprobieren, wenn es sich mal ergibt. Tolles Beispiel hast du da gegeben. 😁 😎


Dein Thema motiviert mich, in Richtung Bildgestaltung gerne etwas beizutragen und wenn du willst, kannst du es gerne in deinen Anfangspost einbinden bei Interesse. Vielleicht mal generell als Anregung, da irgendwann keiner mehr alle Tipps aus 8 Seiten rauskramt.

Bildgestaltung: Von links nach rechts
Wir betrachten Bilder für gewöhnlich in einem Z. Starten also Links nach Rechts, bevor der Blick weiterwandert. Das entspricht unserer gewöhnlichen Lesegewohnheit.

Auch das kann man nutzen. Schaut ein Tier nach rechts im Bild, dann folgt der eigene Blick dem des Tieres. Es entsteht also die Spannung des Bildes in dem was ich nicht sehe, eben das außerhalb des Bildes, wo auch das Tier hinschaut.

Hier folgt man dem Blick des Tieres - Spannung erzeugt was man nicht sieht



Anders sieht es es aus, wenn das Tier nach links schaut. Unser Blick beginnt im leeren Raum und trifft dann auf das Tier. So erzeugt man mehr Fokus auf das Gesicht des Tieres, denn hier bleibt der eigene Blick automatisch bei der Z-bewegung hängen. Je nachdem was es ist, kann das auch eine bedrohlichere Wirkung erzielen.

Hier wird die normale Betrachtung gestoppt durch das Motiv, das lenkt dementsprechend den Fokus auf das Hauptmotiv



Das führt auch dazu, dass ich beim unteren Bild eher das Gesicht der Löwin betrachte, beim oberen Bild viel mehr dazu neige, dass Bild als gesamtes wahrzunehmen und nicht so sehr auf ein Detail im Bild fokussiert bin.


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2021
Themenstarter240 Beiträge · seit 201920. Apr. 2021 ·
@Champagner
Vielen Dank für deine persönlichen Worte. Die haben mir heute morgen ein Lächeln ins Gesicht gebracht.

@casimodo
Quarantäne im Ferienhaus am See in Island. Ist das so cool, wie es sich anhört?

@Blende18.2
Auch dir vielen Dank für dein Lob. Deinen Vorschlag, die weiteren Tipps vorne zu verlinken, finde ich gut, und werde es gleich umsetzen

@An alle User
An die, die ich bisher nicht direkt angesprochen habe, möchte ich sagen, dass es mich wirkich freut , dass mein Bericht so positiven Anklang findet.
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zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2021
6 Beiträge · seit 201920. Apr. 2021 ·
Hallo,
anbei ein Artikel über Bildgestaltung mit guter Illustration.

Nochmal DANKE an Bonebreaker für die Initative und Mühen.
Grüßla
📎 Ebook-Journey-In-Composition-Phase-One.pdf
260 Beiträge · seit 200720. Apr. 2021 ·
Thema DSLR (Spiegelreflex) vs. DSLM (Spiegellos)

Ich werde mich nun kurz und stark vereinfacht diesem Topic annehmen, da ihm noch keine grosse Beachtung geschenkt wurde und Bonebreaker ja auch meinte ob nicht ich was dazu schreiben wolle.

Also im Grunde sind spiegellose Systeme weitreichend identisch mit den Spiegelreflexsystemen, einfach ohne Spiegel der auf und ab flippt - so könnte man eigentlich meinen. Was auch in gewisser Weise stimmt ..

Doch spiegellose Kameras (DSLM) besitzen nicht nur KEINEN Spiegel mehr, sie müssen auch ohne optischen Sucher auskommen. Stattdessen haben sie den sogenannten elektronischen Sucher (EVF), man schaut also direkt auf einen kleinen Screen der einem das selbe Anzeige was die Kamera sieht und zwar 1:1 genau.

Dieser EVF ist je nach Auflösung und Bildwiederholrate (ca. 60, 120 oder gar 240 Hz bei der Sony A1) unterschiedlich angenehm zu nutzen und zu lesen. Ich kenne die aktuellen der Sony, Nikon und Canon Systeme und finde alle 3 hervorragend und gut zu gebrauchen.

Der grosse Vorteil beim EVF ist, man sieht sämtliche Auswirkungen der Einstellungen welche man verändert direkt durch auf dem Screen. Also wie das Bild schärfer wird, der Fokus sitzt, Schärfentiefe (Schärfeverlauf), Helligkeit usw. Ganz nach dem Motto "what you see is what you get". Bei DSLR's konnte man ja an allen Rädchen drehen wie an wollte, durch den optischen Sucher sah man immer das Gleiche ...

Ein weiterer erheblicher Vorteil der Spiegellosen Systeme ist dass es technisch gesehen keinen Front- oder Backfokus mehr geben kann, da der AF Sensor nun direkt quasi auf dem Sensor liegt und nicht via eines zweiten Spiegels seine "abgezweigten" Informationen erhält. Weniger Mechanik und geringere Komplexität erhöhen die Treffsicherheit und den Speed des Autofokus massiv.

Auch kann man sich in den EVF der Spiegellosen sämtliche relevanten Daten einblenden lassen. Man muss also nicht immer mal wieder oben auf die Kamera schauen um zu wissen wie die Einstellungen sind. Man kann das Auge ruhig am Sucher lassen und sich ein Histogramm, Wasserwaage, "Zebra", Fokus Peaking etc. einblenden lassen.

All die Features wie Gesichts- , Tier - oder gar (Tier)-Augenautofokus gibt es nur bei Spiegellosen oder zumindest bei Hybridsystemen. Sind sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich gut und aktuelle eigentlich im Bereich der Tiere nur von Sony und Canon wirklich gut zu gebrauchen.

Durch die Bauweise sind die DSLM Kameras relativ kompakt und leicht, man spart schnell mal 20-25% Gewicht gegenüber einen vergleichbaren DSLR. Auch die auf Spiegellos gerechneten Objektive sind in aller Regel etwas kompakter gebaut und leichter. Sicher nicht >25%, aber ohne weiteres schnell mal zwischen 15-max. 20%.

Die meisten Hersteller haben mittlerweile sehr gute Sensor Stabilisierungen (IBIS) in ihrem Kameras verbaut. Dies ermöglicht Stabilisierungen von ca. 5-8 Stops wobei hier die Canon R5 aktuell die Spitze sein dürfte. Das bedeutet man kann ohne weiteres rund 1 Sekunde stabil aus der Hand ein Landschaftsfoto schiessen. Undenkbar bei einer normalen DSLR, man braucht hier IMMER ein Stativ. Benutzer einer R5 können sich also definitiv überlegen ob sie wirklich und überall ein Stativ mitnehmen wollen 😉 Sony und Nikon machen hier auch einen guten Job, sind aber definitiv hinter Canon zurückliegend. Aber es reicht dafür ein kleines leichtes Stativ und man muss keinen 3kg schweren "Totschläger" mit sich rumschleppen 😉

Im Moment klingt ja alles so nach Vorteilen nur für Spiegellos und dem ist auch so. Aus meiner Sicht, wenn man sich heute eine neue Kamera kauft gibt es eigentlich KEINEN Grund mehr sein Geld in eine DSLR zu investieren. Der Switch geht einfach von der Hand, die EVF sind mittlerweile super und scharf und die Preise sind gefallen.

Aber gibt es denn auch Nachteile bei spiegellosen Systemen die man kennen sollte?

JA mehrere, sogar einen ganz erheblichen den man zwingend berücksichtigen muss. Leider fressen die aktuellen Spiegellosen teilweise noch immer Batterien wie verrückt. Als Besitzer einer Canon R5 solltest du mindestens 3 besser 4 Batterien haben, denn du kannst je nach deinem Nutzungsprofil der Kamera zusehen wie der Batterie der "Saft" ausläuft. Gerade wenn die Screens viel laufen und man 4K oder gar 8K filmt, dann geht dies super schnell.

Hier hebt sich Sony besonders positiv ab, der Verbrauch bei den aktuellen Sony Modellen ist absolut i.O. Zwar noch immer mehr als bei einer Nikon D7200 oder Canon 5D MIV, aber akzeptabel. Für einen Tag müssen aber auch hier sicherlich 2 Akkus eingeplant werden.

Auch das Image von Spiegellos ist leider bei alten DSLR-Hasen noch immer relativ schlecht. Ich kann mich sehr gut an meine letzte Safari 2019/2020 in der Thornybush Region in Südafrika erinnern. Ich war der einzige mit einer Spiegellosen, die anderen 5 hatten Canon 5D MIV, Canon 1DX M2 und Nikon D5 dabei. Die haben mich mit meiner Sony A9ii eher nur belächelt und wunderten wieso meine Freundin mit der Nikon D850 schiesst und ich mich mit diesem Sony "Spielzeug" abgebe, dies hat sich dann aber schlagartig geändert als wir am Abend mal die Fotos an den Laptops verglichen haben.

Wenn du also Wert darauf legst bewundert zu werden, dann musst du auch weiterhin diese alten Knochen wie 1DX M3 oder D5/D6 kaufen, diese haben noch immer grösste Akzeptanz 😛

Ebenfalls ein Thema bei Spiegellos ist die Sache mit dem Sensorstaub, Sensorflecken. Es wird behauptet Spiegellos ziehst Staub wie ein Magnet an. Dies wurde mir auch bereits von einigen Kollegen so bestätigt, daher denke ich ist hier sicher ein Funken Wahrheit dabei. ABER ich muss sagen, mir persönlich machte dies niemals Probleme - weder in Afrika (Namibia, Botswana, Südafrika noch Arizona in den USA). Immer wenn ich das Objektiv wechsle wird auf die Umgebung, Wind etc. geachtet und Kamera wie auch altes und neues Objektiv werden ausgeblasen. Ich denke hier kann man vieles verhindern wenn man mit gesundem Menschenverstand vorgeht.

Ebenfalls für viele ein Thema ist die Ergonomie. Also wenn man wie ich von einer D850 kommt und auf eine Sony A9ii umsteigt, dann ist dies definitiv eine Umstellung. Definitiv liegt die D850 anfangs besser in der Hand und man vermisst dies etwas. ABER, sobald man den Batterygrip an der A9ii drann hat, ist dies eigentlich innert 2-3 Tagen vergessen. Mittlerweile erachte ich die D850 als super "klobig" wenn ich mal wieder eine in die Finger bekomme und gehe gerne zurück auf meine Sony. Aber dies ist ein Prozess, am Anfangs ist gerade die Ergonomie und der elektronische Sucher die grösste Hürde wieso viele mal eine spiegellose in die Hand nehmen für 10min, dann aber doch nicht zugreifen. Man muss sich daran gewöhnen wollen, sprich sich bewusst darauf einlassen, dann klappt dies auch.
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2021
796 Beiträge · seit 201520. Apr. 2021 ·
Hallo Bonebreaker,

vielen Dank für deine tollen und verständlichen Erklärungen. Ich staune immer wieder, welch atemberaubend schöne Fotos von euch gezeigt werden. Deine Bilder und auch die von Robin faszinieren mich extrem. Wenn man sich nun die eigenen Ergüsse anschaut, muss man sich ja fast schämen, wie "schwach" die Bilder sind.
Ich habe deine Empfehlungen und Ratschläge mit großem Interesse gelesen und werde versuchen einiges auszuprobieren und umzusetzen.
Meinen großen Dank nochmals, für deinen doch erheblichen Aufwand, uns Automatikknipsern verständliche und einfache Ratschläge zu geben.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
4'382 Beiträge · seit 201520. Apr. 2021 ·
@Bele
Friederike, meine Liebe, meinst du mich ? Und wenn ja, wie kommst du da gerade auf mich? Ich hab zwar tatsächlich mal zwei kleine VHS-artige Kurse belegt, einen mit Rennade und einen mit Namibiafieber und Soni, aber das ist lange her
Da kannst Du mal sehen, wie nachhaltig mir Deine Erzählungen in Erinnerung bleiben!
Liebe Grüße
Friederike

https://www.betterplace.me/kanyaruchinya-primary-school/neuigkeiten
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2021
157 Beiträge · seit 200821. Apr. 2021 ·
Hallo zusammen,
ich glaube, ich habe in den letzten 13 Jahren zweimal zum Ausdruck gebracht, dass das Namibia-Forum für mich das beste Forum überhaupt im Netz ist. Gedacht habe ich das als überwiegend stiller Leser unzählige Male. In den letzten 12 Monaten allerdings wäre es mir schwer gefallen, meine Meinung über dieses Forum ein drittes Mal zu wiederholen.
Doch dann kam der 16. April 2021. Ein Forumsmitglied namens Bonebraker eröffnet einen neuen Thread zum Thema Fotografie. Und das auf eine ganz tolle Art und Weise. Höchst informativ und sehr gut zu lesen. Ich bin schwer begeistert. Und zwar auch von dem Rest der Truppe. Es wird nicht gemeckert, belehrt, bevormundet, beleidigt. Nein, jeder der etwas Konstruktives zu diesem Thema zu sagen hat, stellt es ein und der Rest kann davon profitieren. Endlich mal wieder ein Thread, bei dem es Spaß macht, mitzulesen. Und nebenbei lernt man(n) auch wieder etwas dazu. Toll.
Dank an Bonebraker, dank auch an das Forum. Es ist und bleibt für mich das Beste im Netz!

Gruß Guido
1'394 Beiträge · seit 200921. Apr. 2021 ·
Hallo Bonebreaker, hallo Robin,

ich kann mich den Vorschreibern wirklich nur wieder anschließen, ich finde es toll, was Ihr hier für ein Wissen so unprätentiös teilt!!! Und, dass Ihr Euch auch immer wieder die Antworten zuwerft, ohne die Meinung des anderen schlecht zu machen. Großes Kino!

Vielen Dank noch einmal an Dich, Robin, für den sehr interessanten Post zu den spiegellosen Kameras.

Ich würde Euch gerne noch ein paar Fragen stellen. Mit Euren sachlichen, nicht überheblichen und super erklärten Antworten traue ich mich auch eher mal die Dummyfragen zu stellen. Dank Euch habe ich hier in diesem Thread eine ganze Menge gelernt.

Nun zu meinen Fragen:

- Habt Ihr auf Euren Objektiven noch einmal zusätzlich Filter, die ausschließlich zum Schutz des Objektives dienen? Wenn ja, haben solche Filter Auswirkungen auf die Qualität der Aufnahmen und worauf sollte man bei der Anschaffung achten? Gibt es Marken, die besonders empfehlenswert sind?

- Verringern Converter für Teleobjektive die Aufnahmequalität und worauf sollte man da achten?

Schon einmal vorab vielen Dank!

Viele Grüße
Sabine
7'313 Beiträge · seit 200621. Apr. 2021 ·
Sabine26 schrieb:
- Habt Ihr auf Euren Objektiven noch einmal zusätzlich Filter, die ausschließlich zum Schutz des Objektives dienen? Wenn ja, haben solche Filter Auswirkungen auf die Qualität der Aufnahmen und worauf sollte man bei der Anschaffung achten? Gibt es Marken, die besonders empfehlenswert sind?

Nicht ausschließlich zum Schutz des Objektivs, aber auch.
Ich hatte früher auf den SLR-Kameras auf den Objektiven in der Regel Polfilter. Die vergrößern den Farbkontrast, reduzieren Spiegelungen z.B. auf Glas oder im Wasser, machen Regenbögen ggf. farbkräftiger. Da sie aber auch Licht schlucken, nimmt man sie in der Dämmerung evtl. wieder ab.
Es gibt lineare und zirkulare Polfilter und Du musst schauen, welche für Deine Kamera erforderlich sind. Nur zum Schutz der Objektive werden oft Skylight-Filter verwendet.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter240 Beiträge · seit 201921. Apr. 2021 ·
Ich hatte früher immer einen UV-Filter verwendet. Der UV-Filter diente zu analogen Zeit zum Schutz vor der Unschärfe infolge UV Strahlung. Das hat sich aber mit den digitalen Kameras erledigt und ich hatte daher diesen Filter nur als Schutz. Hat sich in der ganzen Zeit einmal bewährt, als ich eine Kamera ausgeliehen hatte, und hinterher der UVFilter durch einen Schlag zerbrach, aber nicht das Objektiv. Mittlerweile spar ich mir das aber auch (ich leihe aber auch meine Kameras nicht mehr aus 🙂 ).
Was ich habe, ist ein Zirkular Polfilter auf meinem "Landschafts-Objektiv", der ist dort dauerhaft drauf. BikeAfrica hat das ja super erklärt.
Zusätzlich für Langzeitbelichtungen am Tag habe ich einen neutralen Graufiler. Den Nutze ich gerne bei Wasserfällen oder windigen Wetter für Wolken, damit die "verwaschen" und mystischer aussehen (Das ist wiederum reine Geschmacksache).

Viele andere Filter (z. B Gelbfilter) haben durch die Bildbearbeitung an Bedeutung verloren, aber es spricht nichts dagegen, die weiter zu verwenden, außer dem Nachteil die FIlter halt mitzuschleppen.
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zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2021
Themenstarter240 Beiträge · seit 201921. Apr. 2021 ·
Konverter: SIe können, müssen aber keine Qualitätseinbußen bedeutet. Der Konverter sollte mit dem Objektiv abgestimmt sein.

Aber: Bei einem z.b 2x Konverter und einem Objektiv mit einer Anfangsblende 2,8, hätte man dann 2x2,8 = 5,6. Das packt jede Kamera. Bei einem Objektiv mit 5,6 wären es schon 11,2. Damit vergrößert sich dein Schärfebereich des Objektivs (das kann gut sein, in manchen Fällen schlecht), aber es kommt so wenig Licht in die Kamera, dass manche Kameras nicht mehr fokusieren können, oder nur schlecht. Muss nicht sein, kann aber und dann geht nur noch manuelles scharfstellen. Daher werden die Konverter vorzugsweise für die guten Objektive verwendet.
Das betrifft vorallem Spiegelreflexkameras, die Spiegellosen dürften die Schwierigkeiten (Focus) nicht haben.
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zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2021
1'412 Beiträge · seit 201321. Apr. 2021 ·
Wenn es um den Schutz des Objektivs geht, halte ich die Verwendung der zum Objektiv gehörenden Streulicht- / Gegenlichtblende für den wirksamsten Schutz der Frontlinse.
Der Vorteil: kein zusätzliches (unnötiges) Glas im Strahlengang des Lichts.

Zum Thema Filter gibt es sehr gute Übersichten und Erläuterungen der Wirkungsweise/Effekte im Netz, z.B. hier: >klick<.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
1'014 Beiträge · seit 201621. Apr. 2021 ·
Ob man einen zusätzlichen Schutzfilter vor dem Objektiv braucht, da streiten sich die Geister. Die Objektive haben gehärtete Frontlinsen, ich benutze auch immer die Streulichtblende. Ansonsten würde ich einen aufschrauben, wenn ich mir eine Schutzbrille aufsetzen würde (Bei einem Motocrosswettbewerb ganz nahe an der Strecke mit Steinschlag z.B.)
Einen Polfilter als "Immerdrauf", davon würde ich abraten. Außer Du weißt genau über die Arbeitsweise eines Polfilters Bescheid und weißt genau, was Du tust. Der hat wie die anderen gängigen Filter wie Graufilter und Grauverlaufsfilter eine bestimmte Aufgabe und sollte, meiner Ansicht nach, gezielt und bewußt eingesetzt werden wie es die Situation erfordert. Wenn z.B. Wasserreflektionen weggefiltert werden sollen muß der Filter vor dem Objektiv in die entsprechende Position gedreht werden. Bei Landschaftsfotos verbessert er das Bild, wenn das Licht mit einem bestimmten Winkel kommt. Wenn er immer drauf ist und Du nicht genau darüber Bescheid weißt, kannst Du Dir ganz schnell das Bild versauen und Lichtstärke nimmet er Dir auch noch weg. Ich habe meine Filter (Polfilter, Graufilter, Grauverlaufsfilter) in der Fototasche und nutze sie bewußt in der passenden Situation. Und Finger weg von billigen Filtern, lieber etwas mehr Geld ausgeben für gute Qualität.

Yanjep

Grade gesehen, das wird auch in dem verlinkten Artikel erklärt. Na egal, so hast Du eine Kurzfassung.
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2021
260 Beiträge · seit 200721. Apr. 2021 ·
Ich gehöre auch zu der KEINEN Filter Fraktion. Selbstverständlich führe ich welche wie den circ. Polfilter und setze sie auch ein, aber immer bewusst und gezielt. Sogar "Black Mist Filter" und ähnliches führe ich im Bestand, diese finden dann allerdings eher Anwendung wenn ich Porträts mache, weniger für Wildlife und Natur natürlich 😉

Von UV Filter halte ich so gar nichts, dass ist für mich reine Geldmacherei. Ich sehe nicht ein wieso ich mir eine Linse für 1'500 Euro kaufen soll nur um dann ein billiges 60 Euro Fensterglas davor zu schrauben und dies auch nur wegen der Chance von 1:2'000'000 das du deine Frontlinse beschädigst. Sorry, das ist mir in all den Jahren noch NIE passiert - in der Regel pass ich auf und habe IMMER die Streulichtblende montiert, dies hat schon seinen Sinn und ist bei mir absolutes Pflichtprogramm.

Dank Lightroom und Co schleppe ich auch keine Grauverlaufsfilter und solchen Kram mehr mit mir rum. Weshalb auch? Kann ich prima und schneller in Post machen.

Also gute Filter sind je nachdem was man macht sicher wichtig und toll, aber bei mir keine Dauer- oder Immerdrauf Geschichten.

Aber jeder wie er/sie will 😗
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2021
Themenstarter240 Beiträge · seit 201910. Nov. 2025 ·
Das Thema ist schon lange her, ich wollte aber dennoch die ganze Zeit zu dem Tipp mit dem fauchenden Tier mal eine Sequenz reinstellen, in der man erkennt, wie sich die Mimik des Tieres beim Gähnen verändert, bis dieser eine Bruchteil einer Sekunde kommt, in dem es so scheint als ob das Tier faucht. Aktuell hatte es mal wieder bei den Polarwölfen geklappt (Wildpark in Deutschland, falls jemand sich fragt wo ich die fotografiert habe 🙂 ). Die ganze Sequenz verlief in einer Sekunde .
Anfang Dezember geht es dann endlich wieder zum Fotografieren nach Südafrika in den Krüger. Ob ich da soviel Glück habe eine afrikanische Raubkatze beim Gähnen zu erwischen weiß ich in ein paar Wochen 😁


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Namibia 2013 | Mosamik,Südafrika 2016 | Botswana, Namibia 2019 | 5 Tage Etosha Dez. 2020 | USA 2024 Wale, Vulkane, Geysire | Kruger Dez 2025 | Honduras/Roatan März 2026 Tipps Fotografie
zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2025
7'313 Beiträge · seit 200610. Nov. 2025 ·
Bonebreaker schrieb:
Anfang Dezember geht es dann endlich wieder zum Fotografieren nach Südafrika in den Krüger. Ob ich da soviel Glück habe eine afrikanische Raubkatze beim Gähnen zu erwischen weiß ich in ein paar Wochen 😁

... könnte dann so ähnlich aussehen ...

DSCN0678.JPG


Gruß
Wolfgang
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zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2025
241 Beiträge · seit 201611. Nov. 2025 ·
Also wenn Löwen etwas mit großer Zuverlässigkeit machen, dann ist es gähnen. Das ist zumindest meine Erfahrung.
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