THEMA: Betreutes Wohnen 3.0 - Lion Edition (BOT 08/2018)
21 Okt 2018 16:57 #536327
  • Martina56
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  • Martina56 am 21 Okt 2018 16:57
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Liebe Bele, liebe Renate,
schade, dass der Bericht aus dem "Schwobeländle" nun schon zu Ende ist!
DANKE Euch beiden für die erlebnisreichen Schilderungen, tollen Fotos, für's Teilen dieser wirklich tollen Reise. Wenn wir nächstes Jahr nur halb soviel sehen, können wir uns glaube ich schon glücklich schätzen. Aber Neid ist mir ein Fremdwort, man merkt einfach, dass Ihr es beide sehr genossen habt und das gönne ich jedem!
GLG und einen schönen Restsonntag wünscht die
Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr martinasreisen.blog/
2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum www.namibia-forum.ch...-okavango-delta.html
2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: martinasreisen.blog/
2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p
2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: www.umdiewelt.de/Eur...-9019/Kapitel-0.html
2016 Vietnam Reisebericht: www.vivien-und-erhar...isebericht/&pageNo=1
2015 Namibia Reisebericht: www.namibia-forum.ch...-2015-ein-traum.html
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21 Okt 2018 17:44 #536334
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  • tiggi am 21 Okt 2018 17:44
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Liebe Bele und liebe Renate,
eine Traumreise endet in Afrika, aber ihr habt euren Traum weitergeführt nach Deutschland und gleich die nächste Reise gebucht- toll!
So war es bei uns auch immer. Man zerrt von den Erlebnissen, wenn man einen Bericht schreibt, man reist noch einmal und dann die vielen tollen Bilder...- herrlich! :laugh: :)
Leider bin ich im Moment etwas enttäuscht von dem Touristenansturm (weltweit :woohoo: - auf Island bin ich vor gefühlt Millionen Asiaten geflüchtet) und den damit verbundenen Unwegsamkeiten. Es schmälert die Freude.
In Botswana bin ich jetzt auf NDM Travel Agency gestoßen, die mich in meinen Buchungen unterstützt haben. Dennoch wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, wenn man als Individualtourist an den Highlights unterwegs ist.
Bele, wir waren an beiden Seiten der Fälle unterwegs und ich finde, beide haben ihren Reiz. Im nächsten Jahr wird es uns erneut nach Livingston führen, aber ein Besuch der Fälle ist nicht geplant. In Sambia sind die Eintrittsgelder günstiger als in Simbabwe, aber das ist kein Grund.
Vielen lieben dank für euren Bericht. Ich freue mich schon auf den nächsten... :woohoo: ;) ;)

Liebe Grüße
Biggi
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21 Okt 2018 18:20 #536340
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  • fotomatte am 21 Okt 2018 18:20
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Hallöle unter die Teck,

ich danke sehr für den wie gewohnt kurzweiligen und sehr reich bebilderten Bericht, da kommt keine Langeweile auf. ;)

Zu den Extremitäten beim Blatthühnchen im Speziellen und Vögeln generell ist zu sagen, dass nach den Krallen( Zehennägeln ) die Zehen kommen ( und die sind bei den Blatthühnchen extrem verlängert, deshalb können sie übers Wasser laufen ), dann die Unterschenkel ( Schienbein mit verwachsenem Wadenbein ) und darüber nicht sichtbar im Körper setzt der Oberschenkel an. Beachte mal, wie die Gelenke einklappen--eigentlich genau wie bei uns auch. :whistle: Die ganzen Fachbegriffe erspare ich hier mal, wenn es interessiert, studiert einfach mal ein Vogelskelett. Zur Not einfach einen Goldbroiler abnagen. :P

Viele Grüße,
Matthias
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21 Okt 2018 19:35 #536348
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  • Champagner am 21 Okt 2018 19:35
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So so, Ihr meint also, Ihr kommt ohne mein Fazit davon :P :laugh: ! Nein, ein paar salbungsvolle Worte müssen schon sein B) !
Auf eure diversen Anmerkungen gehe ich später ein.....

Fazit


Eigentlich gibt es nicht viel mehr zu sagen, als das, was Reni schon schrieb :silly:

Es war meine bisher rundeste Bushways-Tour. Da hat irgendwie alles gestimmt.
Und was mich natürlich am meisten freut: dass es Reni so gut gefallen hat :) ! Wenn man so eine Reise anzettelt, hat man ja immer ein paar Bedenken, ob man den anderen nicht falsch eingeschätzt hat und dieser (in diesem Fall diese) einen nach der Reise hasst :S ! Aber sie war immer gut drauf und wir hatten mindestens so viel Spaß wie das ganze restliche Jahr über zusammen.

Unsere Mitreisenden waren wirklich klasse – eine bunte Mischung mit sehr interessanten und netten Leuten. Fabienne hat uns nicht die Stimmung versaut, sondern uns nur ab und zu erstaunt und verwundert aus der Wäsche kucken lassen. Und ja klar, so ein bisschen Lästern hat auch allen Spaß gemacht B) . Dafür war sie ein dankbares Opfer (wenn Karsten und Mona dieses Wort jetzt lesen, müssen sie sicher herzhaft lachen!). Ich war außerdem happy, mal wieder ausgiebig französisch quasseln zu können.

Zum Thema ÜbersetzerIn (weil mich ja jemand gebeten hatte, genauer hinzuschauen) : es ist beileibe nicht so, dass man gemütlich im Fahrzeug sitzt, schöne Fotos und übersetzten Smalltalk macht. Nein, der/die ÜbersetzerIn packt mit an, wo immer es sein muss, steht also auch noch früher als die Gruppe auf, denkt mit und ist auch immer ein bisschen mit verantwortlich - hat aber natürlich den Anweisungen des Guides Folge zu leisten.... Er/sie lernt immer dazu. Simi hat sich ein Wörterbuch angelegt für alle Fachausdrücke, die sie auf Französisch braucht, welches sie ständig erweitert. Außerdem hat sie ein handgefertigtes Heft mit den gängigen Vogelarten und auch Säugetieren dabei. Aber auch da muss man natürlich wissen, wo man suchen muss. Einiges an Vorwissen in Sachen afrikanische Tierwelt sollte man haben, wenn man sich für diesen Job interessiert. Simi war – wie ich schon weiter vorne geschrieben habe – ein echter Glücksgriff (über Diteko und Lawrence hat Reni schon genau das gesagt, was ich auch denke).

Zu den Campsites, bzw. Regionen:

Generell: ich habe es wieder unglaublich genossen, meistens auf diesen HATAB-Campsites zu sein! Es gibt nichts Schöneres!

Nxai Pan: da war ich das erste Mal und es hat mir sehr gut gefallen – kein Wunder nach dem Gepard im Morgenlicht ;) . Aber auch sonst….. es war sehr leer bei uns (also in Sachen Touristen). Auf Baines Baobabs war ich nicht gut vorbereitet – ich hatte nur diese Bäume erwartet. Viel mehr geflasht hat mich aber diese Salzpfanne :woohoo: !

Mokoro Tour: das war der Teil, der mir irgendwie am wenigstens gefallen hat, wenn man das Wort weniger gut auf diese Tour überhaupt anwenden kann. 2014 fand diese Mokorogeschichte am Panhandle statt und war viel einsamer und ursprünglicher. Den Teil würde ich bei einer nächsten Tour auslassen und lieber mal irgendwo einfach ein paar Stunden Mokoro fahren.

Maun und Kaziikini sind ein notwendiges „Übel“ – eben Public Campsites. Voll okay – aber auch das würde ich versuchen auszulassen, wenn möglich.

Moremi(Xini Area/Third Bridge/Xakanaxa): ohne Worte – ein Traum (vor allem natürlich MGR08) :kiss: .

Khwai North Gate : sehr einsam gelegene Campsite, tolle Sichtungen – Khwai eben :) ! Zum Glück haben wir von dem Rummel dort wenig mitbekommen – als wir aber über North Bridge raus aus dem Moremi gefahren sind, stand dort schon eine kleine Schlange. In der Khwai Concession waren wir nur kurz, da kann ich wenig über den Verkehr dort sagen. Auf Maghoto werden wie gesagt Ablutions errichtet – ein Bekannter, der neulich dort war, hat mir erzählt, dass sie wohl im November in Betrieb gehen sollen.

Savuti: nach meinen Erfahrungen von letztem Jahr (Frühjahr: Zweizwei statt Savuti :sick: , Sommer: unschöne Campsite und wenig Sichtungen) hatte ich null Erwartungen. Und fand es im Endeffekt super! Diteko hat es mal wieder geschafft, so zu fahren, dass wir wenig von den vielen Fahrzeugen mitbekommen haben. Dafür viel von den Tieren :whistle: .

Chobe: mal wieder eine positive Überraschung – obwohl ich jedes Jahr sicher bin, dass es jetzt endlich ganz schrecklich wird. Toll war sowohl der Teil am Anfang der Reise (vor allem unsere private Bootstour mit Mike) als auch der am Schluss. Da war Diteko mein Held, weil er es irgendwie hinbekommen hat, uns ein Einsamkeitsfeeling zu bieten. Wo bitte waren die ganzen Game-Drive-Fahrzeuge??? :dry:

Maramba River Lodge: es war ein Genuss, (nicht ganz unerwartet, weil es mir ja schon letztes Jahr gut gefallen hat) - und hat natürlich zu unserer Wahnsinnsreise genau gepasst :) .


So, und jetzt zu dem – aus meiner Sicht vermeintlichen – Problem mit Renate und den vielen Sichtungen. :blink:

1. Sie kann sich jetzt entspannt zurücklehnen, denn sie hat schon ganz viel von dem gesehen, was es auf so einer Reise zu erleben gibt.

2. Vielleicht geht es ihr bis zur nächsten Reise auch wie mir. Ich merke immer mehr an meinen Reaktionen, sei es vor Ort oder beim Lesen von anderen Reiseberichten, dass ich inzwischen nicht mehr nach Afrika fahre, um möglichst viele Tiere zu sehen bzw. "abzuhaken". Ich habe keine Lust, Leoparden zu zählen und Statistiken über Vögel aufzustellen. Es stehen ganz viele andere Dinge im Vordergrund – da ist erstmal der dauernde Aufenthalt in der Natur, in der frischen Luft und die verschiedenen Gerüche. Dann das Schlafen im Zelt, wenn möglich mit Tiergeräuschen. Das Gemeinschaftserlebnis, wenn man das Glück hat, mit netten Leuten unterwegs zu sein. Das Suchen nach Tieren, die Spannung, ob man welche findet. Ich will nicht über sie drüberstolpern… Manchmal auch ein bisschen der Nervenkitzel – es gibt immer wieder Situationen, wo ich mir nicht 100%ig sicher bin, dass sie gut ausgehen. Das Kennenlernen von neuen Gegenden und die Freude darüber, in bekannte zurück zu kehren. Das gilt nicht nur für Bush Ways Touren, sondern eigentlich für meine letzten 4 Reisen - und auch für die bereits gebuchte für nächstes Jahr und für die angedachte 2020.....

Du siehst, Reni, unserer Planung steht nichts im Wege :) – ich hoffe, wir schaffen es in den Herbstferien, mal konkreter zu werden. Danke, dass du dich dieses Jahr auf dieses dir unbekannte Wagnis eingelassen hast :kiss: :kiss: :kiss: – ich freue mich schon auf unsere nächste gemeinsame Reise!

Allen, die mitgelesen haben, allen die den Dankebutton gedrückt haben und vor allem allen, die sich mit Kommentaren beteiligt haben, möchte ich hiermit einmal mehr versichern, dass es mir wohl keinen Spaß machen würde, einen Reisebericht einfach so für mich vor mich hinzuschreiben (auch wenn er schlussendlich schon für mich, bzw. für uns gedacht ist).

Danke schön :kiss: und liebe Grüße von Bele !

P.S.: Achja, noch etwas zur Reisezeit. Ich habe ja lange gehadert, dass ich immer so auf August/Anfang September festgenagelt bin durch die Schule. Aber inzwischen bin ich der Meinung, dass es ein perfekter Monat für Botswana ist. Klar, man friert morgens im offenen Fahrzeug, aber das ist absehbar und mit richtiger Kleidung auch echt kein Problem. Dafür gibt es jede Menge Vorteile (keine Moskitos, nicht so heiß, klare Luft, viele Tiere, Ende August beginnen die Akazien zu blühen und die Carmine Bee-Eater sind auch so langsam da. Okay, Mitte September könnte ich mir auch noch vorstellen, aber ansonsten bin ich echt zufrieden mit meinem Zwangsurlaubsmonat!
Letzte Änderung: 21 Okt 2018 22:12 von Champagner.
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21 Okt 2018 20:03 #536356
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  • Graskop am 21 Okt 2018 20:03
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Liebe Bele, liebe Rennade,
vielen Dank für diesen wieder mal Klasse Bericht.
Der Einzige in diesem Jahr, außer meinem Eigenen :whistle: , den ich gelesen habe.
Sehr oft musste ich wie immer bei Bele`s Berichten schmunzeln.
Ich hoffe an eurer Schule geht es ähnlich humorvoll zu... ;)
LG
Silvio
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21 Okt 2018 20:23 #536359
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  • fiedlix am 21 Okt 2018 20:23
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Hallo Ihr zwei,

herzlichen Dank für den kurzweiligen und unterhaltsamen Reisebericht ! Da kann man nicht meckern, nun ja, etwas vielleicht, ihr hättet ruhig etwas länger bleiben können :laugh:

lieben Gruß
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
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