THEMA: Eine Woche am selben Ort
11 Jan 2022 09:07 #634237
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  • Gabi-Muc am 11 Jan 2022 09:07
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Hallo Rik,

danke für die tollen Bilder. Wie lässt es sich denn auf den Sandstraßen mit einem Fahrrad fahren? Ich kann mir das nur bedingt vorstellen.

LG

Gabi
08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
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11 Jan 2022 09:32 #634239
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  • TinuHH am 11 Jan 2022 09:32
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Moin,
das sind schon sehr sehr schöne Bilder, die Landschaft ist großartig!
Vielen Dank!

Herzliche grüße
Martin
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11 Jan 2022 17:52 #634278
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  • rik m. am 11 Jan 2022 17:52
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Gabi-Muc schrieb:
Wie lässt es sich denn auf den Sandstraßen mit einem Fahrrad fahren?

Das Rad hatte extra breite, dicke Reifen. Das ging gut. Letztes Jahr hatte ich in Klein Aus Vista ein "normales" Mountainbike ausgeliehen, damit konnte ich im Sand und auch auf den Pisten kaum fahren. Aber jetzt mit diesen speziellen Reifen fiel mir das Fahren ziemlich leicht, je schneller Du fährst, umso besser. Ich hatte nur dann Probleme, wenn ich im tieferen Gelände zu langsam war oder wieder anfahren musste. Das Rad ist ja extrem schwer und der Motor greift erst unterstützend ein, wenn das Rad schon in Bewegung ist. So musste ich mich an weichen Stellen oder wenn es bergauf ging, manchmal schon arg plagen, bis ich wieder in Schwung kam.
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11 Jan 2022 19:22 #634284
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  • Gabi-Muc am 11 Jan 2022 09:07
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Oh je, das wäre wahrscheinlich nichts für mich.

War das denn ein E-Bike?

LG

Gabi
08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
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13 Jan 2022 18:40 #634422
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  • rik m. am 11 Jan 2022 17:52
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Gabi-Muc schrieb:
Oh je, das wäre wahrscheinlich nichts für mich.
War das denn ein E-Bike?

ja!
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13 Jan 2022 18:48 #634423
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  • rik m. am 11 Jan 2022 17:52
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3.11.

Der Wecker klingelte früh. Heute stand etwas besonderes am „Programm“. Gerda und Niekie haben eine Wüstenwanderung mit einem Guide für mich organisiert. Die Tour war zwar sehr teuer (2500 ND), weil ich mit dem Führer alleine unterwegs war und ließ mich erst zögern, ob ich das schon machen soll, aber im Nachhinein betrachtet, war es die richtige Entscheidung. Es war einfach total informativ und landschaftlich umwerfend schön.

Der Guide nennt sich „bushman“ und hat vor vielen Jahren seinen Beruf in der Versicherungsbranche an den Nagel gehängt – und seine Schuhe dazu. Sie hängen heute noch an der Einfahrt zu seinem Grund. Mittlerweile hängen auch die Schuhe seiner Frau und der Kinder dort. Die gekaufte Farm hat er zu einem Camp für Selbstversorger umgebaut und bietet u.a. eben auch solche Wanderungen an.

Niekie hat mich hingebracht und vor 7 starteten wir die Wanderung im Niemandsland zwischen Straße, Rostock Ritz und bushmans Land. Immer wieder blieben wir bei Spuren oder sonstigen Auffälligkeiten stehen. Ich bekam Erklärungen zu den Tieren, zum Sand, zum Wind, zum Regen (der, wenn er in großen Mengen fällt, der Wüste schadet) und vielem mehr. All das hier niederzuschreiben, würde zu weit führen.













Wir stiegen auf Dünen und folgten in der Ebene den Tierspuren. Irgendwann erreichten wir den Zaun und somit den Besitz von bushman.















Gegen Ende der Wanderung stiegen wir auf „Zeugenberg“, der eine umwerfende Rundum-Aussicht bot. So nah und deutlich sah ich das Flubeet des Ubib, in dem ich bei meiner letzten Reise von Rostock Ritz aus gewandert war und die rostige Schrottkarre, die ich neulich in der Rätselecke eingestellt habe, entdeckt hatte. Außerdem hatte ich in diesem Flussbett eine Schote mit Samen vom Anabaum aufgelesen. Letztes Frühjahr habe ich einen Samen in die Erde gesteckt – und es ist kaum zu glauben, aber die Pflanze ist jetzt schon über 30 cm hoch. Das sah ich, dann die verschiedenen Bergketten. Auch die komischen Iglus von RR hatte ich zu Beginn der Wanderung ausmachen können. Zur anderen Richtung hin sah ich die große Bergkette der Randstufe, und die kleine Bergkette, hinter der Barkhan lag.







Nach dem Abstieg von diesem Berg folgten wir dann ein Stückchen einem anderen Fluss, der bei Camp Gecko entspringt und hier in den Ubib fließt, und gelangten dann zu bushmans Camp. Es war gegen 13 Uhr und richtig schön heiß; die Wanderung war für mich anstrengend gewesen, aber die wunderbaren Eindrücke, die Ruhe und Weite haben mich total mit Energie gefüllt. Gerda wartete schon auf mich und brachte mich wieder nach Barkhan.
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