ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Mai 2026 · #1
Ihr Lieben 😘 Wir sind jetzt seit einer Woche zurück, der Großteil der Bilder bereits gesichtet und ein paar Gedanken zu der zurückliegenden Reise wollen wir gerne mit Euch teilen.
Einen Reisebericht im herkömmlichen Sinne wird es an dieser Stelle nicht geben, dafür bin ich mit den alten Klamotten viel zu sehr in Rückstand geraten 😣 Dennoch haben wir gedacht, dass der ein oder andere Tipp für eine bevorstehende Reise, oder deren Planung vielleicht ganz hilfreich sein kann 😉
Wir sind ja bekennende Wiederholungstäter, daher gibt es für uns immer mal wieder Stellen u. Orte, an denen wir in der Vergangenheit bereits waren – weil es auch einfach unglaublich schön dort ist 😘
An- und Einreise: Flug - am einfachsten halt immer wieder mit Discover… allerdings, waren wir bei der Buchung ‘gezwungen‘, einen Zubringer-Flug ab Düsseldorf zu buchen (war 200,-€pP günstiger als mit der Bahn – eigentlich ein no-go 😈 ) Entertainment gut, Sitze/Abstand u. Essen ein Erlebnis… aber kein Positives (naja, die meisten kennen es u. wissen, was ich meine 🤢 ) Das aus der Anreise mit dem Flieger nichts wurde und wir dann doch CO2 freundlich mit der Bahn anreisen durften, hatten wir dann den freundlichen Mitarbeitern der Lufthansa zu verdanken 😄 Die Einreise war aber nochmal ne andere Hausnummer – ich hatte es im Vorfeld befürchtet und es sollte sich bewahrheiten… wenn am Tag der Anreise, zwei Maschinen aus D kommen und die Maschine aus MUC nur 20 Minuten früher landet, dann ist es einfach schlichtweg VOLL – hinzukommt, dass bei 8 offenen Schaltern, 4 für die ‘e-Visa‘ Einreisenden, u. 4 für die ‘visa on arrival‘ Leute offen sind. Man muss kein Mathe Genie sein, um zu wissen, wer schneller durch ist. Also überlegt Euch, ob Ihr das Visum vorher online macht, oder Euch bei der Einreise an die kurze Schlange stellt 😎
Fahrzeug: Zum 3. Mal haben wir unseren Wage bei Safari Car Rental gebucht. Ein Hilux Expedition, der mit nur 71 Km auf dem Tacho durchaus als flatschneu zu bezeichnen war. Wir sind mit SCR richtig happy und schätzen sie als einen sehr zuverlässigen und überaus fairen Partner (das weiß man ja häufig erst, wenn was nicht rund läuft – andere Story, letzte Reise 😗 )
Einkaufen: Wie immer, völlig unproblematisch – in Windhoek hat’s einfach viele u. gute Möglichkeiten (Spar, Food-Lovers, OK) das Gleiche gilt für Swakopmund, Grootfontein und die meisten größeren Orte. Wir waren noch in Karibib u. Opuwo, wobei es im Norden dann schon etwas schwacher mit der Auswahl sein kann. Zusätzlich haben wir noch ein paar Quellen für selbstgemachte Leckereien (Vorteil, wenn man sich kennt 😊 )
Tanken: Hatte ich im Vorfeld ein paar Bedenken, aufgrund der momentanen Situation… was ist, wenn die Spritmenge reglementiert wird, oder es einfach keinen Sprit mehr gibt. War aber alles kein Problem. Wir hatten allerdings ne Jerrycan dabei und haben getankt, wann immer es ging… in unserem Fall in: Windhoek Karibib Swakopmund (+Jerrycan) Tweifelfontein (ja, da hat’s ne Repsol am Airstrip – schon ewig, hatten wir aber nicht auf dem Schirm) Palmwag Sesfontein – NEIN, hier gab’s diesmal nichts (hatten wir aber befürchtet) Purros – tatsächlich spontan und super easy im Omenje Camp, die verkaufen dort 25l Gebinde (merken!) (hierzu könnte ich jetzt sagen: “war was teurer“ aber wenn ich unsere Dieselpreise in DE sehe, immer noch ein Schnapper 🤪 Opuwo Etoscha – NEIN !!! im gesamten Park gibt es keine ‘operating filling station‘ – ob sich das nochmal ändert, who knows 😵 Hierfür hatten wir aber auch die Jerrycan vorgesehen. Ansonsten gibt’s knapp 10 Kilometer südlich vom Anderson Gate die Etosha Trading Post, hier kann man bei Bedarf dann auch tanken (ich weiß allerdings nicht, wie viel Gehampel durch Ein- u. Ausreise aus dem Park entsteht) Tsumeb – hier haben wir dann unseren Tank wieder aufgefüllt und es sollte bis WDH reichen.
Strecken: Auch hier hatte ich ein paar Bedenken, wg. der Regenzeit… war aber alles unkritisch (hier schreibe ich an den entsprechenden Tagen noch was) Wir sind von Windhoek gen Westen, dann hoch Richtung Flußtäler und hoch durchs Marienflusstal bis Camp Syncro… zurück über die D3707 nach Opuwo und mit einem Abstecher zu den Epupa Falls durch die Etoscha gen Osten und übers Erongo Gebiet wieder zurück. Gefahren sind wir 4.250 Kilometer in 3 Wochen
Reisezeit: vom 17.4. – 10.5.2026 – unserer bevorzugten Reisezeit – und diesmal mit ganz viel Glück, wir hatten tatsächlich so gut wie keinen Regen.
Claratal – seit 2021 unser liebgewonnener Einstieg (und nur ne knappe Stunde westlich von WDH) Donkerhuk-West – hier waren wir 2023 zum 1. Mal und wollten mehr davon haben 🤩 Wüstenquell – hier waren wir 2014 und wollten unbedingt nochmal hin Wild Camping Seitencanyon Ugab – haben wir 2021 schon mal gemacht Mowani Camping – wie Wüstenquell: hier waren wir 2014 und wollten unbedingt nochmal hin Palmwag Camping – hier haben wir bisher immer nur zum Tanken gestoppt Wild Camping am Fearless Pass – hatten wir schon mal in der Planung, aber mangels Zeit verworfen Marble Camping – hier waren wir 2021 schon mal – für uns eher Mittel zum Zweck (wir würden hier wild campen bevorzugen) Camp Sycro – haben wir in all den Jahren nicht geschafft – also zum 1. Mal (O-Ton Axel: ist kein Sehnsuchtsort 🤪 ) Wild Camping Bloudrum/Orupembe – spontane Entscheidung da Marble nicht mehr in Frage kam Omungunda Camping (Opuwo) – Alternative um Opuwo herum, war nett, mehr aber auch nicht Epupa Falls Lodge Camping – hier waren wir 2015 schon mal – laaaange her Hobatere Roadside – bekennende Wiederholer, gerade wenn es von Westen in die Etosha geht Etosha – Okaukuejo - selbstredend Etosha – Namutoni – unser Lieblingscamp in der Etoscha Grootfontein – Maori – ein liebgewonnenes Ritual, wenn immer wir in der Gegend sind Erongo Rocks – DikDik – bekennende Wiederholer !!! ein Traum
Und wem jetzt vor lauter Text noch nicht der Kopf auf die Tastatur gekippt ist…
Näheres zu den Unterkünften, bzw. Stellen, an denen wir übernachtet haben, sowie Bilder und Gedanken folgen…
JETZT
Steigt gerne ein, ich weiß nicht, wie schnell und ausführlich ich sein werde 😗
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Mai 2026 · #3
bevor ich weitermache... 😄 ich hatte vor der Reise Chat CPT mal gebeten, ein nettes Bild von uns zu machen...
das ist daraus geworden:
und weil ich den Comic Style so witzig finde... wir im Heidi Stil 😄
Farm Claratal:
Hier waren wir 2021 zum 1. Mal und fühlen uns so wohl, dass wir immer gerne wiederkommen 😘 Praktischerweise sind es von Windhoek nur um die 40 Kilometer, so dass nach Fahrzeugübernahme und Einkauf genug Zeit bleibt, dort in Ruhe den Wagen auf links zu krempeln und alles an seinen Platz für die nächsten 3 Wochen zu räumen. Claratal hat 2 Plätze, jeder hat sein eigenes Duschhäuschen mit Donkey und allem, was das Herz begehrt. Große Feuerstelle, riesiges Dach über einem riesigen Tisch (hier lässt sich auch bei Regen alles trocken verräumen) Der Empfang ist immer warm und herzlich und es ist genug Zeit, den ein oder anderen Plausch zu halten. Man hat auch die Möglichkeit, mit dem eigenen Wagen ein bisschen über die Farmpads zu cruisen, so kann man sich uU auch ein bisschen mit dem Allrad eingroven und dabei die schöne Landschaft genießen.
die Einfahrt die Campsite den Donkey heizt man selber an, Holz ist in Mengen verfügbar hier sieht man die große Überdachung (und meinen nächtlichen Endgegner 🤪 das dunkle Holzhippo) das eigene Bad - eignet sich bei Wind auch als Küche 😉 das Ganze aus der Vogelperspektive 😘 die Karte, mit den eingezeichneten Farmpads wir werden zum 1. Mal mit all dem Gras und Grün konfrontiert 🤩 Außenposten auf der Farm 😘 und Abends den 1. Sternenhimmel
Für uns ist Claratal eine echte Empfehlung, die wir schon oft weitergegeben haben und es immer wieder tun werden.
solitaire1'942 Beiträge · seit 201117. Mai 2026 · #4
Hallo Claudia, ich hänge mich auch dran.
Liebe Grüße Margit
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Mai 2026 · #5
Donkerhuk-West
Von Claratal nach Donkerhuk sind es knapp 170 Kilometer. Wir fahren über den US Pass, der trotz des vielen Regens in einem recht guten Zustand ist. Wir wählen die Strecke über die D1980 gen Norden und ich verfluche sie zunächst, da es viele Farmtore zu öffnen gilt. Aber die Schönheit der Natur überwiegt und am Ende des Tages habe ich es (fast) verdrägt 🤪 Donkerhuk West habe ich einem Artikel der Zeitschrift ‘GO‘ aus dem Jahr 2022 zu verdanken, darin waren die Witwatersberge als Geheimtipp beschrieben. Angefixt davon, sind wir im darauffolgenden Jahr für eine Nacht hier gewesen – viiiel zu kurz und darum bleiben wir diesmal 2 Nächte, wieder auf der Campsite Duikers Den 😘 Der Empfang ist herzlich, über die sozialen Kanäle haben wir die dazwischenliegenden Jahre immer sporadisch Kontakt gehalten. Selbstverständlich gibt es für uns jetzt auch ein paar selbstgemachte Leckereien, die Chris selber herstellt. Marmelade, Chutneys, eingelegte Oliven… außerdem gibt’s nen großen Getränke-Kühlschrank, so dass man bei Bedarf seinen Sundowner aufstocken kann. Bezahlen geht bei Chris nur bar, da es in der Ecke keine Netzabdeckung gibt – only 4 your information 😎
der grüne US Pass Törchen auf - Törchen zu 🤪 Duikers Den - herrlich einsam Sundowner Platz auf Donkerhuk West aus der Vogelperspektive am nächsten Morgen
Da wir 2023 nur eine Nacht hier waren, holen wir nun das Verpasste nach. Das Farmgelände erstreckt sich nämlich auch südlich der C28 und wir dürfen mit unserem Wagen das Farmgelände auf eigene Faust nach Herzenslust erkunden. Jetzt hört sich Farmgelände ja eher spröde an, aber was nun kommt, ist einfach der Hammer und hatten wir so nicht mit gerechnet 🤩 Ausgestattet mit nem Funkgerät für den Notfall, fahren wir gegen 10.00 Uhr los und benötigen, weil es so unfassbar schön ist, statt der erwarteten 3 Stunden, fast 5 😗 Chris hat sich dann irgendwann mal per Funk gemeldet und nur gelacht, als wir sagten, wir würden die Runde nochmal drehen (haben wir aber nicht gemacht) 😄
der Pad von der Campsite zur Farm Begrüßungskomitee eine der vielen Wasserstellen (nicht alle sind mehr in Betrieb) über Stock und Stein wieder dieses Grün 🤩 jaaaa, hier geht's rauf macht einfach nur Spaß 'von oben' darf nicht fehlen
Ein bisschen Wildlife gab’s natürlich auch und abends ging’s dann wieder auf nen Sundowner Hügel – diesmal auf der anderen Seite der Farm.
360° Ausblick - priceless 🤩
wir drehen eine letzte Runde am Morgen, verabschieden uns von Chris und verlassen Donkerhuk. es ist einfach nur herrlich grün 😘
Über die C28 und dann nach Norden auf der C32 Richtung Karibib (zum Tanken u. Einkaufen) geht's dann nach Wüstenquell. Die C32 ist nach den vielen Regenfällen in einem ziemlich schlechten Zustand, aber das stört uns an dieser Stelle nicht 😉
Enilorac65768 Beiträge · seit 201717. Mai 2026 · #9
Hallo Claudia, ich bin auch noch zugestiegen, und ich freue mich auf die Fortsetzung im grünen Namibia. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Hallo Claudia, da würde ich auch gerne noch mitfahren 🙂
Die Fotos von Dir und dergnagflow könnten unterschiedlicher nicht sein - Wahnsinn, wie sich die Landschaft verändert, wenn etwas wächst und grünt. Ich freue mich auf weitere Fotos! 🙂
Einen Reisebericht im herkömmlichen Sinne wird es an dieser Stelle nicht geben,
…. waren doch Eure RBs vor gefühlt 10-15 Jahren der Anlaß/die Anregung, selbst einen Bericht einzustellen… Sei‘s drum: Ich gebe mich mit der angebotenen Fassung zufrieden und freue mich darüber, Euch wenigstens virtuell hier zu treffen! Schöne Grüße Friederike
Trollkind243 Beiträge · seit 202118. Mai 2026 · #13
Hallo Claudia, ich freue mich sehr über Deinen Bericht mit den informativen beschreibungen der Campsites und Eurer Routen. Tolle Tour mit vielen Anregungen für mich. Eine ähnliche Runde schwirrt mir auch schon lange im Kopf herum. Freue mich auf jede Fortsetzung. Liebe Grüße Kirsten
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201418. Mai 2026 · #14
Hi liebe Claudia, ich bin auch noch zugestiegen und begleite euch gerne durchs grüne Namibia.
freshy3'883 Beiträge · seit 201118. Mai 2026 · #15
So, ihr Claxes, ich habe mich in den Anfang eingelesen, ihr dürft weiterschreiben und vor allen Dingen Fotos zeigen. Wie kriegt man denn so Heidifotos hin? In meinem Alter müsste es ja nicht mehr unbedingt das eigene Gesicht sein. 🤪
Hallo zusammen, auch ich bin interessiert und steige noch ein.
Viele Grüße Andrea
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201218. Mai 2026 · #18
Wüstenquell
über die C28 und dann nach Norden auf der C32 Richtung Karibib (zum Tanken u. Einkaufen) geht's dann nach Wüstenquell. Die C32 ist nach den vielen Regenfällen in keinem guten Zustand 😵 aber das stört uns an dieser Stelle nicht 😉 Die 12 Kilometer ab dem Abzweiger D1980 Richtung Wüstenquell nach Karibib nehmen wir locker in Kauf, so können wir nochmal tanken und ein paar Lebensmittel/Getränke nachkaufen.
Karibib selber ist etwas chaotisch, da gerade die B2 ausgebaut wird und die Hauptstraße nicht zu befahren ist. Nicht wirklich schlimm für uns, sollte aber jemand in der nächsten Zeit diese Strecke im Visier haben – Obacht 😣
Wieder zurück, biegen wir auf die D1952 ab und nehmen die letzten Kilometer in Angriff und treffen wenig später dann auch unsere Freunde. Witzigerweise haben wir erst Ende Februar festgestellt, dass ihre letzten Nächte mit unseren beiden 100% übereinstimmen 🤩
Auf Wüstenquell waren wir 2014 schon mal und wollten auch unbedingt nochmal hier hin, nur Schade, dass es viele Jahre danach nicht mehr im Angebot war. Umso mehr haben wir uns gefreut, als es hieß: geht wieder 🤩 Die Buchung war unkompliziert und auch ein Permit für die Naukluft wurde für uns besorgt (+ kleine Bearbeitungsgebühr). Das Permit brauchen wir für den Abreisetag, da es dann gen Westen Richtung Swakop durch den Namib Naukluft gehen wird.
Campsite #3 ist einsam und schön abgelegen, rustikal und hat alles, was unser Herz begehrt. Das Duschwasser wird per Donkey beheizt (da kommt nachmittags jemand vorbei) und man bekommt bei Bedarf auch Feuerholz und Getränke an der Bar oder am Pool (was für ein Luxus) Auf Wüstenquell gibt's verschiedene, markierte Wege, die man laufen kann. Wir sind zwischendurch ein wenig 'lost' aber so entdecke ich auch meine Liebe zur T4A-App auf meinem Handy, die mich den Rest der Reise wacker begleiten wird.
auf der D1980 - die Karibib Mine - hier sind wir 2014 tatsächlich völlig alleine ohne Zaun rumgekrakselt - damals dachten wir, die Mine sei nicht in Betrieb 🤪 es wird arider auf dem Weg nach Wüstenquell aber die Hoodia's blühen so schön Campsite #3 aus der Luft und aus der Ferne mit unseren zwei Fahrzeugen dem Bad 😊 und gemütlich am Abend der Dam ist voll die Landschaft ein Traum 🤩
man kann aber auch gut erkennen, dass es ordentlich geregnet hat 🙄
nach dem Wandern: relaxen am/im Pool 😘 der 2014 im übrigen so aussah: der letzte gemeinsame Sundowner auf unserem Felsen - schön war's 😘
Ich könnte noch unendlich viele Bilder hochladen, lass es an der Stelle aber mal gut sein 🤪 Die zwei gemeinsamen Tage vergehen wie im Flug, während die anderen beiden die letzten Sachen zusammenpacken, um nach Windhoek zurück zu fahren, geht's für uns in Richtung Ugab (mit Zwischenstopp in Swakopmund)
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201218. Mai 2026 · #19
Hallo Ihr Lieben 😘 Dagmar, Margit, Caroline, Dorie, Friedericke, Carsten, Kirsten, Konni, Freshy, Maren u. Andrea, und all die anderen, die zugestiegen sind 🤩 es freut mich sehr, dass Ihr so zahlreich dabei seid.
Geflucht hab ich natürlich auch schon (kommt davon, wenn man länger keinen RB schreibt 🤪 ) mein 1. Ansatz war natürlich vorhin weg, weil ich wieder alle Dateien auf einmal rausballern wollte 😗
Ja Mensch, es gibt Sachen, die ändern sich einfach nicht - RB's schreiben ist immer ein bisschen sperrig 😄
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201218. Mai 2026 · #20
Wild campen in einem Canyon, der im Ugab mündet
Da wir ein Permit haben, verlassen wir Wüstenquell gen Westen durch den Namib Naukluft Park. Von grün ist hier keine Spur, trotzdem sind wir, wie immer, sehr von dieser Landschaft angetan.
Ich gebe zu, ich war auf dem Rückflug geneigt, mir nochmal MadMax anzusehen, wurde der doch hier 2014 gerdreht 🤪
Hälse verrenken ist natürlich angesagt, als wir im Dunst die Roessing Mine sehen (Insider, ich sag nur Job 😉 )
Welwitschas hat’s natürlich auch und als wir das trockene Flußbett des Swakop queren können wir gut erkennen, dass es hier vor nicht allzu langer Zeit ein bisschen modder war.
natürlich darf die Moonlandscape nicht fehlen - aber für gutes Licht ist es um die Zeit schon zu spät 😄 Wir erreichen Swakopmund mit der typischen Nebelwalze.
Wir halten uns auch gar nicht lange auf, da wir hier nur nochmal Tanken und unsere Lebensmittel aufstocken wollen. Wie im Intro beschrieben, bekommt man auch hier bei Spar oder Food-Lovers, alles, was das Herz begehrt. Da sollte für jeden das passende dabei sein. Ein paar ‘Leftovers‘ wechseln auf dem Parkplatz seinen Besitzer. Finden wir immer ein bisschen besser, als Geld zu geben 😊
Es dauert nicht lange und aus Asphalt wird Saltpad und aus grau wird blau
Nach nem Picknick Stopp am Meer biegen wir in Höhe des Messum Craters auf die D2303 ab gen Nord-Osten und ca. 50 Kilometer weiter links ab… diese Strecke kennen wir von 2021 und da es uns so gut gefallen hat, wollen wir nochmal versuchen, die gleiche Stelle zu finden
brrr, gar nicht mal so warm am Meer 🤪 Wolken 😮 wir bleiben aber verschont und da ist sie, unsere Stelle im Canyon 🤩 von oben dann so 😘 oder auch so 🤪 und im letzten Licht dann so
Es wird eine ruhige und so stille Nacht, dass außer dem Tinitus nichts zu hören ist - so wie wir es in Erinnerung hatten 🙄 😄
Morgen kommt der Teil, der uns mit am meisten beschäftigt hat... können wir überhaupt runter bis an den Ugab und diesen dann gen Westen befahren...