Ihr Lieben 😘 Wir sind jetzt seit einer Woche zurück, der Großteil der Bilder bereits gesichtet und ein paar Gedanken zu der zurückliegenden Reise wollen wir gerne mit Euch teilen.
Einen Reisebericht im herkömmlichen Sinne wird es an dieser Stelle nicht geben, dafür bin ich mit den alten Klamotten viel zu sehr in Rückstand geraten 😣 Dennoch haben wir gedacht, dass der ein oder andere Tipp für eine bevorstehende Reise, oder deren Planung vielleicht ganz hilfreich sein kann 😉
Wir sind ja bekennende Wiederholungstäter, daher gibt es für uns immer mal wieder Stellen u. Orte, an denen wir in der Vergangenheit bereits waren – weil es auch einfach unglaublich schön dort ist 😘
An- und Einreise: Flug - am einfachsten halt immer wieder mit Discover… allerdings, waren wir bei der Buchung ‘gezwungen‘, einen Zubringer-Flug ab Düsseldorf zu buchen (war 200,-€pP günstiger als mit der Bahn – eigentlich ein no-go 😈 ) Entertainment gut, Sitze/Abstand u. Essen ein Erlebnis… aber kein Positives (naja, die meisten kennen es u. wissen, was ich meine 🤢 ) Das aus der Anreise mit dem Flieger nichts wurde und wir dann doch CO2 freundlich mit der Bahn anreisen durften, hatten wir dann den freundlichen Mitarbeitern der Lufthansa zu verdanken 😄 Die Einreise war aber nochmal ne andere Hausnummer – ich hatte es im Vorfeld befürchtet und es sollte sich bewahrheiten… wenn am Tag der Anreise, zwei Maschinen aus D kommen und die Maschine aus MUC nur 20 Minuten früher landet, dann ist es einfach schlichtweg VOLL – hinzukommt, dass bei 8 offenen Schaltern, 4 für die ‘e-Visa‘ Einreisenden, u. 4 für die ‘visa on arrival‘ Leute offen sind. Man muss kein Mathe Genie sein, um zu wissen, wer schneller durch ist. Also überlegt Euch, ob Ihr das Visum vorher online macht, oder Euch bei der Einreise an die kurze Schlange stellt 😎
Fahrzeug: Zum 3. Mal haben wir unseren Wage bei Safari Car Rental gebucht. Ein Hilux Expedition, der mit nur 71 Km auf dem Tacho durchaus als flatschneu zu bezeichnen war. Wir sind mit SCR richtig happy und schätzen sie als einen sehr zuverlässigen und überaus fairen Partner (das weiß man ja häufig erst, wenn was nicht rund läuft – andere Story, letzte Reise 😗 )
Einkaufen: Wie immer, völlig unproblematisch – in Windhoek hat’s einfach viele u. gute Möglichkeiten (Spar, Food-Lovers, OK) das Gleiche gilt für Swakopmund, Grootfontein und die meisten größeren Orte. Wir waren noch in Karibib u. Opuwo, wobei es im Norden dann schon etwas schwacher mit der Auswahl sein kann. Zusätzlich haben wir noch ein paar Quellen für selbstgemachte Leckereien (Vorteil, wenn man sich kennt 😊 )
Tanken: Hatte ich im Vorfeld ein paar Bedenken, aufgrund der momentanen Situation… was ist, wenn die Spritmenge reglementiert wird, oder es einfach keinen Sprit mehr gibt. War aber alles kein Problem. Wir hatten allerdings ne Jerrycan dabei und haben getankt, wann immer es ging… in unserem Fall in: Windhoek Karibib Swakopmund (+Jerrycan) Tweifelfontein (ja, da hat’s ne Repsol am Airstrip – schon ewig, hatten wir aber nicht auf dem Schirm) Palmwag Sesfontein – NEIN, hier gab’s diesmal nichts (hatten wir aber befürchtet) Purros – tatsächlich spontan und super easy im Omenje Camp, die verkaufen dort 25l Gebinde (merken!) (hierzu könnte ich jetzt sagen: “war was teurer“ aber wenn ich unsere Dieselpreise in DE sehe, immer noch ein Schnapper 🤪 Opuwo Etoscha – NEIN !!! im gesamten Park gibt es keine ‘operating filling station‘ – ob sich das nochmal ändert, who knows 😵 Hierfür hatten wir aber auch die Jerrycan vorgesehen. Ansonsten gibt’s knapp 10 Kilometer südlich vom Anderson Gate die Etosha Trading Post, hier kann man bei Bedarf dann auch tanken (ich weiß allerdings nicht, wie viel Gehampel durch Ein- u. Ausreise aus dem Park entsteht) Tsumeb – hier haben wir dann unseren Tank wieder aufgefüllt und es sollte bis WDH reichen.
Strecken: Auch hier hatte ich ein paar Bedenken, wg. der Regenzeit… war aber alles unkritisch (hier schreibe ich an den entsprechenden Tagen noch was) Wir sind von Windhoek gen Westen, dann hoch Richtung Flußtäler und hoch durchs Marienflusstal bis Camp Syncro… zurück über die D3707 nach Opuwo und mit einem Abstecher zu den Epupa Falls durch die Etoscha gen Osten und übers Erongo Gebiet wieder zurück. Gefahren sind wir 4.250 Kilometer in 3 Wochen
Reisezeit: vom 17.4. – 10.5.2026 – unserer bevorzugten Reisezeit – und diesmal mit ganz viel Glück, wir hatten tatsächlich so gut wie keinen Regen.
Claratal – seit 2021 unser liebgewonnener Einstieg (und nur ne knappe Stunde westlich von WDH) Donkerhuk-West – hier waren wir 2023 zum 1. Mal und wollten mehr davon haben 🤩 Wüstenquell – hier waren wir 2014 und wollten unbedingt nochmal hin Wild Camping Seitencanyon Ugab – haben wir 2021 schon mal gemacht Mowani Camping – wie Wüstenquell: hier waren wir 2014 und wollten unbedingt nochmal hin Palmwag Camping – hier haben wir bisher immer nur zum Tanken gestoppt Wild Camping am Fearless Pass – hatten wir schon mal in der Planung, aber mangels Zeit verworfen Marble Camping – hier waren wir 2021 schon mal – für uns eher Mittel zum Zweck (wir würden hier wild campen bevorzugen) Camp Sycro – haben wir in all den Jahren nicht geschafft – also zum 1. Mal (O-Ton Axel: ist kein Sehnsuchtsort 🤪 ) Wild Camping Bloudrum/Orupembe – spontane Entscheidung da Marble nicht mehr in Frage kam Omungunda Camping (Opuwo) – Alternative um Opuwo herum, war nett, mehr aber auch nicht Epupa Falls Lodge Camping – hier waren wir 2015 schon mal – laaaange her Hobatere Roadside – bekennende Wiederholer, gerade wenn es von Westen in die Etosha geht Etosha – Okaukuejo - selbstredend Etosha – Namutoni – unser Lieblingscamp in der Etoscha Grootfontein – Maori – ein liebgewonnenes Ritual, wenn immer wir in der Gegend sind Erongo Rocks – DikDik – bekennende Wiederholer !!! ein Traum
Und wem jetzt vor lauter Text noch nicht der Kopf auf die Tastatur gekippt ist…
Näheres zu den Unterkünften, bzw. Stellen, an denen wir übernachtet haben, sowie Bilder und Gedanken folgen…
JETZT
Steigt gerne ein, ich weiß nicht, wie schnell und ausführlich ich sein werde 😗
Es grüßt
Die Claxerin Claudia
Teil 217. Mai 2026
bevor ich weitermache... 😄 ich hatte vor der Reise Chat CPT mal gebeten, ein nettes Bild von uns zu machen...
das ist daraus geworden:
und weil ich den Comic Style so witzig finde... wir im Heidi Stil 😄
Farm Claratal:
Hier waren wir 2021 zum 1. Mal und fühlen uns so wohl, dass wir immer gerne wiederkommen 😘 Praktischerweise sind es von Windhoek nur um die 40 Kilometer, so dass nach Fahrzeugübernahme und Einkauf genug Zeit bleibt, dort in Ruhe den Wagen auf links zu krempeln und alles an seinen Platz für die nächsten 3 Wochen zu räumen. Claratal hat 2 Plätze, jeder hat sein eigenes Duschhäuschen mit Donkey und allem, was das Herz begehrt. Große Feuerstelle, riesiges Dach über einem riesigen Tisch (hier lässt sich auch bei Regen alles trocken verräumen) Der Empfang ist immer warm und herzlich und es ist genug Zeit, den ein oder anderen Plausch zu halten. Man hat auch die Möglichkeit, mit dem eigenen Wagen ein bisschen über die Farmpads zu cruisen, so kann man sich uU auch ein bisschen mit dem Allrad eingroven und dabei die schöne Landschaft genießen.
die Einfahrt die Campsite den Donkey heizt man selber an, Holz ist in Mengen verfügbar hier sieht man die große Überdachung (und meinen nächtlichen Endgegner 🤪 das dunkle Holzhippo) das eigene Bad - eignet sich bei Wind auch als Küche 😉 das Ganze aus der Vogelperspektive 😘 die Karte, mit den eingezeichneten Farmpads wir werden zum 1. Mal mit all dem Gras und Grün konfrontiert 🤩 Außenposten auf der Farm 😘 und Abends den 1. Sternenhimmel
Für uns ist Claratal eine echte Empfehlung, die wir schon oft weitergegeben haben und es immer wieder tun werden.
Teil 317. Mai 2026
Donkerhuk-West
Von Claratal nach Donkerhuk sind es knapp 170 Kilometer. Wir fahren über den US Pass, der trotz des vielen Regens in einem recht guten Zustand ist. Wir wählen die Strecke über die D1980 gen Norden und ich verfluche sie zunächst, da es viele Farmtore zu öffnen gilt. Aber die Schönheit der Natur überwiegt und am Ende des Tages habe ich es (fast) verdrägt 🤪 Donkerhuk West habe ich einem Artikel der Zeitschrift ‘GO‘ aus dem Jahr 2022 zu verdanken, darin waren die Witwatersberge als Geheimtipp beschrieben. Angefixt davon, sind wir im darauffolgenden Jahr für eine Nacht hier gewesen – viiiel zu kurz und darum bleiben wir diesmal 2 Nächte, wieder auf der Campsite Duikers Den 😘 Der Empfang ist herzlich, über die sozialen Kanäle haben wir die dazwischenliegenden Jahre immer sporadisch Kontakt gehalten. Selbstverständlich gibt es für uns jetzt auch ein paar selbstgemachte Leckereien, die Chris selber herstellt. Marmelade, Chutneys, eingelegte Oliven… außerdem gibt’s nen großen Getränke-Kühlschrank, so dass man bei Bedarf seinen Sundowner aufstocken kann. Bezahlen geht bei Chris nur bar, da es in der Ecke keine Netzabdeckung gibt – only 4 your information 😎
der grüne US Pass Törchen auf - Törchen zu 🤪 Duikers Den - herrlich einsam Sundowner Platz auf Donkerhuk West aus der Vogelperspektive am nächsten Morgen
Da wir 2023 nur eine Nacht hier waren, holen wir nun das Verpasste nach. Das Farmgelände erstreckt sich nämlich auch südlich der C28 und wir dürfen mit unserem Wagen das Farmgelände auf eigene Faust nach Herzenslust erkunden. Jetzt hört sich Farmgelände ja eher spröde an, aber was nun kommt, ist einfach der Hammer und hatten wir so nicht mit gerechnet 🤩 Ausgestattet mit nem Funkgerät für den Notfall, fahren wir gegen 10.00 Uhr los und benötigen, weil es so unfassbar schön ist, statt der erwarteten 3 Stunden, fast 5 😗 Chris hat sich dann irgendwann mal per Funk gemeldet und nur gelacht, als wir sagten, wir würden die Runde nochmal drehen (haben wir aber nicht gemacht) 😄
der Pad von der Campsite zur Farm Begrüßungskomitee eine der vielen Wasserstellen (nicht alle sind mehr in Betrieb) über Stock und Stein wieder dieses Grün 🤩 jaaaa, hier geht's rauf macht einfach nur Spaß 'von oben' darf nicht fehlen
Ein bisschen Wildlife gab’s natürlich auch und abends ging’s dann wieder auf nen Sundowner Hügel – diesmal auf der anderen Seite der Farm.
360° Ausblick - priceless 🤩
wir drehen eine letzte Runde am Morgen, verabschieden uns von Chris und verlassen Donkerhuk. es ist einfach nur herrlich grün 😘
Über die C28 und dann nach Norden auf der C32 Richtung Karibib (zum Tanken u. Einkaufen) geht's dann nach Wüstenquell. Die C32 ist nach den vielen Regenfällen in einem ziemlich schlechten Zustand, aber das stört uns an dieser Stelle nicht 😉
to be continued...
Teil 418. Mai 2026
Wüstenquell
über die C28 und dann nach Norden auf der C32 Richtung Karibib (zum Tanken u. Einkaufen) geht's dann nach Wüstenquell. Die C32 ist nach den vielen Regenfällen in keinem guten Zustand 😵 aber das stört uns an dieser Stelle nicht 😉 Die 12 Kilometer ab dem Abzweiger D1980 Richtung Wüstenquell nach Karibib nehmen wir locker in Kauf, so können wir nochmal tanken und ein paar Lebensmittel/Getränke nachkaufen.
Karibib selber ist etwas chaotisch, da gerade die B2 ausgebaut wird und die Hauptstraße nicht zu befahren ist. Nicht wirklich schlimm für uns, sollte aber jemand in der nächsten Zeit diese Strecke im Visier haben – Obacht 😣
Wieder zurück, biegen wir auf die D1952 ab und nehmen die letzten Kilometer in Angriff und treffen wenig später dann auch unsere Freunde. Witzigerweise haben wir erst Ende Februar festgestellt, dass ihre letzten Nächte mit unseren beiden 100% übereinstimmen 🤩
Auf Wüstenquell waren wir 2014 schon mal und wollten auch unbedingt nochmal hier hin, nur Schade, dass es viele Jahre danach nicht mehr im Angebot war. Umso mehr haben wir uns gefreut, als es hieß: geht wieder 🤩 Die Buchung war unkompliziert und auch ein Permit für die Naukluft wurde für uns besorgt (+ kleine Bearbeitungsgebühr). Das Permit brauchen wir für den Abreisetag, da es dann gen Westen Richtung Swakop durch den Namib Naukluft gehen wird.
Campsite #3 ist einsam und schön abgelegen, rustikal und hat alles, was unser Herz begehrt. Das Duschwasser wird per Donkey beheizt (da kommt nachmittags jemand vorbei) und man bekommt bei Bedarf auch Feuerholz und Getränke an der Bar oder am Pool (was für ein Luxus) Auf Wüstenquell gibt's verschiedene, markierte Wege, die man laufen kann. Wir sind zwischendurch ein wenig 'lost' aber so entdecke ich auch meine Liebe zur T4A-App auf meinem Handy, die mich den Rest der Reise wacker begleiten wird.
auf der D1980 - die Karibib Mine - hier sind wir 2014 tatsächlich völlig alleine ohne Zaun rumgekrakselt - damals dachten wir, die Mine sei nicht in Betrieb 🤪 es wird arider auf dem Weg nach Wüstenquell aber die Hoodia's blühen so schön Campsite #3 aus der Luft und aus der Ferne mit unseren zwei Fahrzeugen dem Bad 😊 und gemütlich am Abend der Dam ist voll die Landschaft ein Traum 🤩
man kann aber auch gut erkennen, dass es ordentlich geregnet hat 🙄
nach dem Wandern: relaxen am/im Pool 😘 der 2014 im übrigen so aussah: der letzte gemeinsame Sundowner auf unserem Felsen - schön war's 😘
Ich könnte noch unendlich viele Bilder hochladen, lass es an der Stelle aber mal gut sein 🤪 Die zwei gemeinsamen Tage vergehen wie im Flug, während die anderen beiden die letzten Sachen zusammenpacken, um nach Windhoek zurück zu fahren, geht's für uns in Richtung Ugab (mit Zwischenstopp in Swakopmund)
geht weiter:
Teil 518. Mai 2026
Wild campen in einem Canyon, der im Ugab mündet
Da wir ein Permit haben, verlassen wir Wüstenquell gen Westen durch den Namib Naukluft Park. Von grün ist hier keine Spur, trotzdem sind wir, wie immer, sehr von dieser Landschaft angetan.
Ich gebe zu, ich war auf dem Rückflug geneigt, mir nochmal MadMax anzusehen, wurde der doch hier 2014 gerdreht 🤪
Hälse verrenken ist natürlich angesagt, als wir im Dunst die Roessing Mine sehen (Insider, ich sag nur Job 😉 )
Welwitschas hat’s natürlich auch und als wir das trockene Flußbett des Swakop queren können wir gut erkennen, dass es hier vor nicht allzu langer Zeit ein bisschen modder war.
natürlich darf die Moonlandscape nicht fehlen - aber für gutes Licht ist es um die Zeit schon zu spät 😄 Wir erreichen Swakopmund mit der typischen Nebelwalze.
Wir halten uns auch gar nicht lange auf, da wir hier nur nochmal Tanken und unsere Lebensmittel aufstocken wollen. Wie im Intro beschrieben, bekommt man auch hier bei Spar oder Food-Lovers, alles, was das Herz begehrt. Da sollte für jeden das passende dabei sein. Ein paar ‘Leftovers‘ wechseln auf dem Parkplatz seinen Besitzer. Finden wir immer ein bisschen besser, als Geld zu geben 😊
Es dauert nicht lange und aus Asphalt wird Saltpad und aus grau wird blau
Nach nem Picknick Stopp am Meer biegen wir in Höhe des Messum Craters auf die D2303 ab gen Nord-Osten und ca. 50 Kilometer weiter links ab… diese Strecke kennen wir von 2021 und da es uns so gut gefallen hat, wollen wir nochmal versuchen, die gleiche Stelle zu finden
brrr, gar nicht mal so warm am Meer 🤪 Wolken 😮 wir bleiben aber verschont und da ist sie, unsere Stelle im Canyon 🤩 von oben dann so 😘 oder auch so 🤪 und im letzten Licht dann so
Es wird eine ruhige und so stille Nacht, dass außer dem Tinitus nichts zu hören ist - so wie wir es in Erinnerung hatten 🙄 😄
Morgen kommt der Teil, der uns mit am meisten beschäftigt hat... können wir überhaupt runter bis an den Ugab und diesen dann gen Westen befahren...
... aber erst morgen 😉
stay tunded 😘 Claudia
Teil 619. Mai 2026
Auf nach Mowani
‘unser‘ wilder Platz im Canyon hat nichts von seinem Zauber verloren 😘 Wieder sind wir happy, hier so eine schöne einsame Stelle gehabt zu haben. Wir sind daher auch trödelig unterwegs und machen uns erst nach 8.30h auf den Weg runter zum Ugab. Die Strecke kommt uns kürzer vor, als wir sie in Erinnerung haben; liegt vielleicht daran, dass wir 2021 nen ziemlich heißen Ritt gen Osten durch dichtes Schilfgras hingelegt haben 😣 😗 Wir waren damals froh, als wir am Ugab Rhino Camp waren und der dichte Busch hinter uns lag 🤪 Das war im September... Hmmm und jetzt nach der Regenzeit – gaaanz dünnes Eis 🙄 Wir stehen zunächst an einer steilen Abbruchkante ins Ugab Flußbett, sehen, dass das Schilfgrass wieder omnipräsent ist und können auch die ein oder andere Modderstelle von hier aus sehen – Riskant, Riskant – woll’n wir so nicht 😵 und so schicken wir kurzerhand nochmal den Vogel hoch, um die Lage zu sondieren und sind uns schnell einig – nööö, wollen wir nicht 😮 Also geht’s zurück durch den Canyon bis zur D2303, dann Richtung Küste bis zum Ugab Gate vom Skeleton Coast Park. Schnell registrieren (kostet nix) und weiter. Unterm Strich haben wir so wahrscheinlich gar keine Zeit verloren und bereuen nicht, das Risiko links liegen gelassen zu haben - haben wir ja auch an der ein oder anderen Stelle in der Vergangenheit schon unser Mütchen gekühlt 😗 Wir fahren bis kurz vor Torra Bay und biegen dann nach Springbokwasser ab und verlassen dort den Park über die C39.
blauer Himmel und eine herrliche Stille auch am Morgen tolle Felsformationen die Strecke runter zum Ugab aus der Luft so:
dann begrüßt uns der grüne Gürtel des Ugab - hier geht's für uns nicht weiter bei dem dichten Busch gehen wir kein Risiko ein 😏 der Rückweg durch den Canyon aus einer anderen Perspektive 🤩 überall blüht es schön 😘 das Ugab Gate zum Skeleton Coast Park
einspurige Salzstraße C34/D2302 an der Huab Lagoon tatsächlich Flamingos 😘
und das verrottende Drill Rig der Toscannini Mine immer wieder spannend, der Schrott von der Anlage am Meer ist nicht mehr viel zu sehen die letzten Kilometer bis Springbokwasser und dann erleben wir wieder GRÜN - vom Feinsten 🤩
aber haben auch immer ein Auge auf die dicken Wolken in der Umgebung 🙄
Wir fahren bis Bergsig und biegen dann gen Süden weiter auf der C39 ab. Die Strecke bis zum Abzweig der D2612 hat zum Teil heftige Auswaschungen von den Regengüssen der letzten Tage 😮 Man muss höllisch aufpassen und immer wieder ordentlich abbremsen 😵 In Mowani checken wir zügig ein und bekommen Campsite #6 😎 Es ist immer noch sehr schön hier nach all den Jahren, da hatten wir fast ein bisschen Sorge 😕 wenngleich es von einsam gaaanz weit entfernt ist 😉
Campsite #6 Mowani die Aussicht das Bad zum Abend dann so 🤩
Im Vorfeld war der Plan, hier 2 Nächte zu bleiben, aber da morgen Samstag ist, war bereits für die 2. Nacht alles ausgebucht. Die Idee entstand, einfach auf eigene Faust durch das Huab Gelände zu knaddeln und selber nach Elis zu suchen und dann ganz gemütlich bis Palmwag zu fahren. In Palmwag waren wir schon zig mal, aber immer nur zum Tanken oder nem Picknick Stopp auf dem Weg in die Flußtäler... also schauen wir mal, was morgen so kommt 🤪
stay tuned - geht weiter:
Claudia
Teil 720. Mai 2026
Nachtrag von Gestern - im letzten Licht lässt sich der zunehmende Mond auch aus der Hand fotografieren 🤪
Wir suchen Elis im Huab und fahren nach Palmwag
Wir verlassen Mowani und fahren zunächst Richtung Tweifelfontein Lodge, hier gibt’s ja ne Repsol Zapfsäule (war uns in all den Jahren nicht bewusst) also tanken wir, was geht. Bei der Gelegenheit erzählt uns der junge Mann am Zapfhahn, dass gestern Nachmittag ne riesige Eli Herde in der Nähe des Flugfeldes war, also gar nicht weit weg… ob das unsere Chance steigert – eher nicht. Knapp daneben ist auch vorbei.
auch am Morgen ist die Aussicht von der Mowani Campsite toll 😘 vor lauter Gras fast nicht zu sehen 🤪 ich hatte schon gedacht, es gibt sie nicht - Sattelschrecken 🤩 ich liiiebe sie
Wir cruisen ziemlich lange durch die grüne und wunderschöne Landschaft, aber Elis bekommen wir dabei nicht zu sehen. Stört uns irgendwie aber gar nicht, da uns die Landschaft so in den Bann zieht.. Es gibt unzählbar viele Wege, die man nehmen könnte, schwer sich zu entscheiden. Als es im Flussbett aber immer matschiger wird, ziehen wir die Reißleine und fahren der letzten Spur aus dem Huab hinterher.
leider haben wir sie nicht gefunden - die Elis aus dem Huab 😏
Wir fahren zu einem Outlook mit 360° Blick hoch und können uns kaum satt sehen.
Palmwag erreichen wir gen Nachmittag, genug Zeit, den Pool zu nutzen und sich ein Getränk an der Bar zu gönnen 😎 Es fällt sofort auf – es ist unfassbar grün 🤩 Abends essen wir an der Pool-Bar – auch mal ganz nett, wenn man sonst als Selbstversorger unterwegs ist.
Capsite #3 die Aussicht von #3 einer von zwei Pools (der andere lag bereits im Schatten) herrlich grün im letzten Licht
Was soll ich zu Palmwag sagen – ist Gondwana – alles gut durchorganisiert, mit allen Annehmlichkeiten, hat uns zur Abwechslung auch mal gut gefallen.
Wild campen am Fearless Pass
Am Morgen in Palmwag gibt’s gleich Wildlife von der Campsite aus.
ach neee, is ja gar kein Wildlife 😘 aber hier - direkt vor unserer Haustür und am Hang gegenüber 😘
Wir brechen auf Richtung Sesfontein und haben nur wenig später eine tolle Zebra Sichtung. Die Tiere stehen rechts und link an der Straße und sind kaum von uns beeindruckt
Sesfontein Tanken – so ein Thema… kann funktionieren, tut es aber meistens nicht (für diesen Fall hatten wir ja in Tweifelfontein getankt und noch ne Jerrycan dabei.
Wir bleiben auf der D3707 und biegen nicht Richtung Hoanib über die Bulldust Strecke ab (nööö, diesmal nicht) Dafür sind wir auf der Suche nach dem ‘Hanging Lone Man‘ – er soll der erste von vielen sein, die wir nun im Kaokoveld sehen und suchen werden.
da hängt der Fritze... einfach so herum 🤪
Kurzentschlossen nehmen wir die Strecke des Ganamub hinunter zum Hoanib und staunen nicht schlecht, in welchem Zustand das Flussbett ist 😮 hier muss ja die Post abgegangen sein. Kommt auf Bildern leider nicht rüber.
so tiefsandig hatten wir den Ganamub gar nicht in Erinnerung von oben kann man gut die karge Sandwüste sehen in Gänze 😏 die Poort im Hoanib - haben wir schon mal schlimmer gesehen gut zu erkennen - die Abbruchkante 😮 und es hat immer noch Modder an manchen Stellen - auch wenn es oberflächlich abgetrocknet ist
Teil 820. Mai 2026
auf dem Weg zum Fearless Pass
Es gibt ne Wasserstelle im Übergang zum Obias - hier hatten wir beim letzten Mal ein paar Elefanten - heute leider gähnende Leere 😣 Die Fahrt durch den Obias geht schnell, ist völlig unkompliziert und ohne Tiefsand Stellen.
Natürlich legen wir einen Stopp am Signal Hill ein – der geht immer Leider gibt’s hier jetzt nen Shelter, der eingezäunt und abgeschlossen, wohl zu irgendeiner Lodge gehört (oder auch nicht 🤪 )
hat auch schon mal besser ausgesehen 😮 hab noch ein Bild aus 2015 gefunden 😄
Von oben kann man diesmal die ganzen Feenkreise gut erkennen. Als wir im September 2021 hier waren, war alles tot, nicht ein Fitzel Gras und die Kreise so gut wie nicht zu erkennen.
gut zu erkennen, das Schattendach irgendeiner Lodge 😵 so sah es im September 2021 aus 😮
Wir fahren weiter. Übernachten wollen wir irgendwo am Fearless Pass. Gar nicht so einfach, bei der tollen Landschaft, hier hätten wir an jeder 2. Ecke unser Lager aufschlagen können. Wir entscheiden uns dann aber für eine offene Stelle mit 360° Blick.
der wohl einsamste Baum in dieser Gegend 😄 (@Wolfgang - Daaanke, ohne Deinen RB hätten wir den vielleicht übersehen 😘 ) die Strecke ist unbeschreiblich schön 😘 und grün 😄 hier bleiben wir, hier gefällt's uns 🤩
Hier oben verbringen wir wieder einen (fast) stillen Abend 😘 Das Einzige, was diesmal zu hören ist, sind die Frösche 🙄 Frösche??? Auflösung folgt am nächsten Tag 😛
Bleibt gerne dran...
Claudia
Teil 922. Mai 2026
Steinmännchen im Kaokoveld – wir fahren bis zum Marble Camp
auch am Morgen ein Traum - unsere Übernachtungsstelle am Fearless Pass 😘
Zunächst diskutieren wir aber die Frosch-Geräusche… neee, auf keinen Fall sind das barking Geckos; vielleicht doch Frösche -quatsch, wo sollen den hier Frösche sein – okay, vertagen wir die Diskussion. Wenig später die Auflösung, als uns ein hochaufgeregtes 3er Gestirn Trappen vor die Linse läuft. Ich schmeiß mich weg, wie hören die sich denn an 😄 😄 (googelt mal: Trappen Balzruf)
Jetzt wo das geklärt ist, können wir ja weiterfahren. Die Strecke bis Purros ist unglaublich schön.
immer wieder: Springböcke 😘 es gibt auch immer mal wieder Bergzebras 🤩 aber mit ner hohen Fluchtdistanz 🤨
Purros selber ist genauso tot wie immer – kein Baum, kein Strauch.
Da wir bisher immer aus der Schlucht hierhergekommen sind, tun wir uns ein bisschen schwer, den richtigen Weg zu finden. Wir kommen an der Omenje Campsite vorbei und im Augenwinkel sehe ich einen Stein am Boden liegen, mit der Aufschrift ‘Diesel‘. Wir zögern nicht lange und fahren mal rein und fragen. Tatsächlich können wir einen 25l Kanister Diesel bekommen, die Männer füllen den auch gleich in den Tank um. Ein bisschen teurer, sicher – aber unterm Strich jeden Cent wert. Das weiß man aber auch erst zu schätzen, wenn es mal so richtig, richtig knapp war (andere Geschichte 😗 )
Von hier fahren wir zu nem Outlook mit Blick Richtung Skeleton Coast… - die Anfahrt ist steil, aber kein Thema. Der Blick von hier oben – der Wahnsinn (und es gibt nen Lone Man)
Von hier geht’s nördlich Richtung Khumib. Wir biegen aber nicht ins Flussbett ab, sondern halten uns weiter nördlich, um wenig später am Bear Rock zu stehen und noch einen weiteren Lone Man aufzuspüren 😄 Vorbei an der Ougams Fontein geht’s zurück auf die gut geschobene D3707 bis Orupembe und dann weiter bis zur Marble Campsite.
der Bear - ganz klar zu erkennen 😎 der Arme 😵 die Ougams Fontein und wieder so ein Wegelagerger 🤩 wir erreichen Orupembe - ab hier wird es voll 😄 sind das Farben 🤩
Hier war ich etwas angefixt aus Wolfgang’s Bericht 😄 und wollte mir mal die Houses of the Hill ansehen (sind ja jetzt 3, früher gab es nur das eine 😉 ). Begrüßt werden wir von einer Himba, die für meinen Geschmack etwas überheblich herüberkommt 🙄 Ja, übernachten ist möglich, Haus #2 – 800NAD… (okay, hatte ich so von Wolfgang in Erinnerung, passt 🤪 ) – nee nee, pro Person! What, now way! 🤨 Doch! Dafür gibt es jetzt auch nen Toaster, ne Microwelle und nen Blender im Haus… aaahhhjaaa – ich überlege kurz, was ich in den Blender für 1.600NAD schmeißen könnte 🤪 und da mir nichts einfällt, lehnen wir dankend ab und fahren runter zur Campsite (200NAD pP) Dazu sei aber gesagt, dass ich in der T4A App später gelesen habe, dass bereits 2023 die Preise bei 650NAD pP lagen, also könnte man Wolfgangs Übernachtung durchaus als Schnapper betrachten 😛 Die Marble Campsite hat uns 2021 schon nicht wirklich gefallen. Man hat ständig das Gefühl beobachtet zu werden und es ist immer mindestens 1 Hund zugegen, bei dessen Anblick es einem das Herz zerreißt.
der Blick von hier oben (House of the Hill) ist schon richtig schön 😘 die Campsite für uns so eher semi (ist auch alles eng an eng) abends wird der Potje angeschmissen 😘
Morgen geht es dann für uns in unbekanntes Terrain - hoch durchs Marienflusstal bis nach Camp Syncro - waren wie noch nie 😊
Also bleibt dann, denn grüner wird's nicht 🤩
Claudia
Teil 1025. Mai 2026
Camp Sycro – wir kommen
Wir verlassen das Marble Camp, fahren zunächst nochmal in die Mine und suchen und finden dann den Dertour Richtung Rooidrom. Dass der Joubert Pass nicht der dollste ist, wussten wir schon im Vorfeld, daher hatten wir uns vor der Reise schon mit der Umfahrung auseinandergesetzt.
die Marble Mine
Love Birds 😊 und was machen die... 😘
Wir haben es nicht bereut. Landschaftlich wieder ein Traum (es gibt unzählbar viele Stellen, an denen wir die letzte Nacht lieber verbracht hätten).
der alte Poser 😄 🤪
Kurz vor Mittag passieren wir die rote Tonne.
Ab hier wird es dann richtig trubelig 🤩 Wir sehen unzählbar viele Himba Siedlungen 😘 Mit ihren Rinder- und Ziegenherden ziehen sie durch das fett grüne Weideland. An der ein oder anderen Stelle wechselt ne Flasche Wasser den Besitzer und auch ein bisschen Gemüse geben wir gerne ab.
Wir nehmen die Strecke westlich des heiligen Berges bis runter zum Kunene. Es wird zum Fluss hin tatsächlich wieder arider, was wir so gar nicht vermutet hätten 🙄
ach guck, wer lässt denn da den Kopf hängen 🤪
Es ist durchaus als warm zu bezeichnen, als wir um kurz nach 14.00 Uhr unser Ziel erreichen. Camp Syncro. Wir sind die einzigen Gäste, und haben nicht nur Platz #1 für uns allein.
Der Kunene selbst führt derzeit viel Wasser - in Ruacana wurden vor wenigen Tagen die Schleusen geöffnet und bis letzte Woche stand auf Campsite #1 das Wasser.
Irgendwie hatten wir gedacht “am Fluss, da wird’s abends eher kühl“ 😗 denkste Puppe, gefühlt hat der Kunene 30°C und es wabert immer ein warmer Schwall herüber… es müffelt auch nach Hochwasser (vielleicht wisst Ihr, was ich meine 🤢 )
bei dem Bild hab ich gleich den 'Müffel' wieder in der Nase 😄
Als wir gegen 23.00h ins Dachzelt krabbeln, ist es immer noch lauschige 32°C warm 😮
O-Ton Axel: Marienfluss Tal: ein Traum !!! Camp Syncro: kein Sehnsuchtsort 😗
Wir sind daher auch völlig fein damit, dass es morgen schon wieder zurück geht...
irgendwo ins Nirgendwo 😄 bis später 😘 Claudia
Teil 1125. Mai 2026
Zurück durch’s Mariental nach Orupembe – campen im Nirgendwo
Dass die Nacht warm war ist selbstredend 😮
Wir starten den Tag bei angenehmen 26°C und brechen zeitig auf, mal sehen, wo wir am Ende des Tages landen…
Wir besuchen den Lone Man nochmal hmmm, ganz schön diesig heute 😏 wir queren den Marienfluss - trocken 😎
Und dann geht’s über die östliche Seite am heiligen Berg wieder gen Süden (südosten 😉 )…
die einzige sichtbare Spur 😄 von wegen 😄 der Blick zurück
Hatten wir gestern viele Himba Begegnungen so sind es heute Springbock und Co. wirklich viele 🤩 🤩 nein, leider nur Holz unterm Baum - trotzdem schön 😘 Blick zurück - der heilige Berg
zwischendurch immer mal wieder Strauße - oder heißt's Sträuße 😄 und die Feenkreise des Marienflusstales 🤩
Wir dümpeln so durch die atemberaubend schöne Landschaft, bis wir auf die Idee kommen, den Abzweiger zum Van Zyls Pass zu nehmen – nur mal gucken (aka nur anfassen, nix kaufen 🤪 ) allerdings sind hier so viele Himbas mit ihren Tieren unterwegs 🤨 dass uns in null Komma nix die Lust vergeht und wir wieder auf Spur sind 😎
Kurz vor der Rooidrom laufen 3 junge Himba Männer zu uns. Hmmm, was die wohl wollen 🙄 wir sind bass erstaunt, als sie uns fragen, ob wir nicht nen Fußball für sie hätten 😮 Damit haben wir ja so gar nicht gerechnet – sollten wir nochmal in diese Gegend kommen, wir hätten dann einen dabei 😉
An der roten Tonne kommt uns ein Schweizer Fahrzeug aus Richtung Pass entgegen, den wir natürlich nach der Strecke fragen „geht, aber nicht dolle – runter besser, als wahrscheinlich rauf“ – wir bleiben daher bei unserem Vorhaben, die gleiche Dertour wie gestern zu fahren. Als wir am Abzweiger stehen, dann aber die Entscheidung: wir fahren weiter über die Bloudrom und ‘hintenrum‘ Richtung Orupembe 😎
die blaue Tonne 😏 ohhh neeeiiin wie niedlich - und so fotogen
und die Landschaft wieder grün mit vielen Blümchen 😘 Springböcke natürlich auch immer mal wieder, aber mit 500mm bei der Hitze - ein Brett 😵 natürlich hat's auf der Strecke noch nen Lone Man 🤩
Da wir nicht bis Orupembe fahren wollen, da wir dort 100% nicht alleine sein werden, schmeißen wir irgendwo im Nirgendwo gegen 16.00 Uhr den Anker 😄
wieder so eine schöne, einsame Stelle 😘 von oben dann so oder so 🤪 wir nutzen die Zeit und laufen noch ne Stunde durch die Gegend... ... und genießen die Aussicht der Mond ist schon da... als die Sonne untergeht 😘 Besucher im letzten Licht
Apropos Besucher... die beiden Schweizer an der roten Tonne haben uns heute Mittag erzählt, dass sie in der Nähe von Marble wild gecampt haben und Löwen gehört haben - die Einheimischen haben auf Nachfrage abgewunken... es gäbe hier keine Löwen 🙄 (merkt Euch das für morgen 🤪 )
Gute Nacht Ihr Lieben...
Ich bleibe dran, es geht zeitnah weiter 😊 so stay tuned Claudia
Teil 1227. Mai 2026
Es geht über die D3707 nach Opuwo (und noch ein bisschen nördlicher)
Als wir wach werden vernehme ich aus der Ferne ein Geräusch – nein, diesmal keine Frösche 🙄
Ja spinne ich denn… das hört sich doch nach nem Löwen an 😮 Ich gebe zu, es wäre doch sehr spannend, wenn der näher käme. Gleichzeitig überlege ich, ob wir startklar wären, wenn er denn kommt. Aber hey, wir und Katzen 😗 natürlich passiert nix, auch wenn das typischen Löwengebrüll den ganzen Morgen zu hören ist, es kommt nicht näher. 🤪
die Sonne geht auf 😘
Wir brechen irgendwann nach 8.30h auf, fahren Richtung Orupembe und dann an der Witdrom die D3707 zunächst Richtung Hoarusib. Die Strecke ist zum Teil recht rumpelig aber Landschaftlich (darf ich es überhaupt noch sage) ein Traum!
Wir müssen ständig anhalten und machen Bilder. Irgendwann manifestiert sich der Spruch: “wir kommen nie an“
wie winzig wir wieder aussehen, in dieser unfassbaren Weite 🤩 wir erreichen Orupembe und zack! gleich wieder viel los 😄 niedlich, oder 😘 kurzer Stopp an der Withdrum, bevor wir weiterrumpeln 😄 sooo grün 🤩
aber auch rumpelig 😵
der letzte 'Pass' und dann geht's runter zum Hoarusib bei dem Anblick schlagen unsere Herzen immer noch ein bisschen schneller (alte Story 😗 )
Ab der Stelle aber, wo der Hoarusib Canyon die D3707 kreuzt, geht es deutlich schneller und bis auf wenige (bekannte 😣 ) Stellen, lässt sich die Pad gut fahren.
ein paar Mal queren wir den Hoarusib, ist aber kein Problem 😎 Leben am Fluss
und noch ein paar Impressionen der D3707
Obwohl wir zwischendurch fast nicht dran geglaubt haben, sind wir gegen 15.45h in Opuwo 😄
Wir Tanken zuerst und gehen bei OK die fehlenden Lebensmittel einkaufen. Den Spar ‘Kunene‘ gegenüber gibt’s gar nicht mehr 🙄 Bis wir wieder startklar sind, ist eine Stunde vergangen und wir fahren weiter. Da wir nicht in Opuwo übernachten wollen, haben wir uns für die Omungunda Campsite, gute 40km nördlich, entschieden. Auf dem Weg dorthin hängen wir einer ziemlich großen Gewitterzelle hinterher.
bei den Himbas gibt's nen neuen Kühlschrank 😄 vor uns: dunkle Wolken - wir waren so fasziniert, dass ich keine weiteren Fotos habe 🤨
Wären wir früher dran gewesen, hätten wir die voll erwischt und hätten (wie die Schweizer Nachbarn später auf der Campsite) vielleicht auch das ein oder andere trockenlegen müssen 😣 Der Boden ist nass und die Luft ist klar, als wir Omungunda erreichen. Sehr rustikal, dennoch für uns um Längen besser, als in Opuwo zu bleiben.
Außerdem schließen wir gleich Freundschaft mit diesem kleinen Kerl 😘 Der kleine Quatschkopf sieht nicht nur aus, wie unser verstorbener Kater, er hält uns auch bis zur Abreise hier ganz schön auf Trab 😄
Davon noch nen kleinen Nachschlag, am nächsten Morgen... 😘
stay tuned Ihr Lieben Claudia
Teil 1329. Mai 2026
Es geht zu den Epupa Fällen – nach 11 Jahren mal wieder und diesmal bei gutem Wasserstand
Bei bestem Wetter empfängt uns der neue Tag… und der kleine Kater (der im übrigen Micky heißt und den Himbas gehört, die hier leben)
Wir sind uns zwischendurch nicht sicher, ob er das auch weiß, denn er weicht uns kaum von der Seite. Selbst, als wir die überhängende Höhle mit den Felsenmalereien besichtigen, läuft er wie selbstverständlich mit.
unser Guide 😘
Aber als er merkt, dass wir einpacken, macht er es sich an einem schattigen Plätzchen gemütlich und lässt sich nicht mehr blicken – oder soll ich sagen: wartet auf die nächsten Camper 🤪
Auf die hier angebotene Himba-Tour haben wir verzichtet, dafür aber ein bisschen was in der Tip-Box gelassen 😘
Die Strecke auf der C43 lässt sich gut fahren, man kann aber gut erkennen, dass es Regen gab 😗 natürlich muss der Stopp am dicken Baum sein 😄 Roadblock 🤪
So sind wir bereits gegen Mittag in der Epupa Falls Lodge, beziehen unsere Campsite #1 und lassen uns auf dem Bar-Deck ein Rockshandy schmecken.
Wir nutzten am Nachmittag den Pool, bevor wir uns irgendwann auf den Weg zu den Lookouts machen.
Bei dem Wasserstand und dem tollen Licht, toben wir uns aus, bis es dunkel wird und der Mond aufgeht 🤩
So sind wir erst gegen 19.30h zurück.
das verspricht wieder eine warme Nacht am Kunene 😣
Gerne wären wir auch noch ne 2 Nacht geblieben, aber durch die Buchung in der Etosha ab übermorgen nicht wirklich möglich 😏 müssen wir wohl nochmal herkommen 🤪
Danke an die Danke Button Drücker und an alle, die dabei sind 😘 Claudia
Teil 1401. Juni 2026
Es geht über Opuwo nach Hobatere – Etosha, wir nähern uns
Der Tag heute ist schnell erzählt, denn es geht die gleiche Strecke zurück nach Opuwo. Hätten wir nen Tag mehr gehabt, wären wir vielleicht die Strecke am Kunene entlang bis Ruacana gefahren, allerdings erfahren wir auch erst heute Nachmittag, dass dies offiziell nach dem vielen Regen wieder funktioniert – next time 😎
der Wasserstand am Morgen - spürbar gesunken
In Opuwo tanken wir nochmal den Wagen RANDVOLL, da wir in der Etosha nicht tanken können. Bei OK gibt’s nochmal frisches Brot und das so heiß geliebte Magnum-Minze, bevor wir uns auf die restliche Strecke begeben. Hinter der Polizei Kontrolle geht’s südlich auf die D3709, da wir Teer vermeiden wollen und auch Zeit genug haben, Gravelpad zu fahren, wobei die auch ordentlich gelitten hat bei dem Regen 😣
Kurz vor Hobatere passieren wir noch den Vet-Fence und sind pünktlich zum Kaffee da - zum 3. Mal, nach 2015 u. 2021 😉
Diesmal ganz allein, nehmen wir die hinterste Campsite, installieren uns ein bisschen und laufen dann zum Sundowner zum Aussichtsdeck oberhalb des Wasserloches. Wie erwartet ist nicht viel los, aber nicht mal eben gucken, auch keine Option 😄
ein einzelnes Impala lässt sich blicken 😘 im letzten Licht - Etosha ganz nah
Wir bleiben nicht allzu lange und läuten anschließend den gemütlichen Pizza Abend ein. Am Ende werden es 2 Pizzen und eine Calzone, die wir wohl morgen snacken werden 😉
Pizza in Vorbereitung und 'im Ofen' 😄
Wir sind gespannt, was uns morgen in der Etosha erwartet 🤩 so grün haben wir es noch nie erlebt und wir sind auch gespannt, wie viel man von den großen Bränden vom letzten September noch sehen kann 🤨
also... stay tuned 😘 Claudia
Teil 1504. Juni 2026
Etosha – von Garlton Gate bis Okaukuejo
Wir sind heute nicht so die ‘Early Birds‘ 😊 daher stehen wir auch erst um 8.30h als Einzige am Gate. Zunächst muss das behördliche geregelt werden. Die Dame im Dienst ist unglaublich nett und witzig, wir beiden hätten ewig quatschen und lachen können 😄 (ist ja bei Beamten oft nicht so der Fall) Bei der Dame vom NWR siehts etwas anders aus 😣 da sich der Bon in ihrer Kasse verheddert hat, und das nur mit Strom zu beheben ist, der gerade nicht vorhanden ist, spüre ich eine leichte Unruhe 😮 aber nach ein paar Minuten ist auch das geregelt und wir können los 🤩
Ich sag nur: grün ist die vorherrschende Farbe und dass es im Westteil des Etosha NP im Sept. ’25 so schlimm gebrannt hat, kann man nur an wenigen Stellen noch erkennen. Wir fahren die Wasserlöcher ab und haben nette Sichtungen 😘
viele Zebras mit Minis 😘
es gibt immer noch Springbock Lämmer 😘
immer wieder große Gnu Herden 😊
kein Gnu 😉
na logo 🤪 auch Giraffen ooohne Ende
und ein bisschen Federvieh 😘
Es ist aber nirgendwo so voll, wie im Verhältnis zur trockenen Jahreszeit 😉 Eine kurze Pause machen wir in Olifantsrus, laufen zum Hide und sehen gerade noch den Pöppes von nem Eli 🤨 ansonsten bis auf ein paar Vögelchen tote Hose 😏
find ich in Olifantsrus immer ein bisschen beklemmend 😐
Wir fahren weiter und schrauben uns Richtung Okaukuejo. Der Himmel baut sich so langsam für das Drama am Ende des Tages auf 😮 Für uns tatsächlich das 1. Mal in diesem Urlaub 🙄
mampf Gnu 😄
ein bisschen was los 🤩
der Himmel bäumt sich langsam auf 🤪
Kurz vor Okaukuejo ist dann der Impakt der Großbaustelle spürbar 😕 Es gibt nen Dertour, das Haupttor (von/nach Halali) zum Camp ist geschlossen und es geht nur über die südliche Zufahrt ins Camp.
Dank der Online-Reservierung beim NWR geht das Check-in schnell und wir können zur Campsite. Der uns zugewiesene Platz gefällt uns allerdings gar nicht, so dass wir kurzerhand tauschen (dank eines Mitarbeiters vor Ort war nur ein Anruf nötig 😉 ).
Wir installieren uns kurz und fahren dann gegen 17.00 Uhr nochmal für ne Stunde raus 🤩 Da Baustellenbedingt die meisten Wasserlöcher derzeit nicht anzufahren sind (um Nebrowni tut’s mir am meisten leid 😐 ), geht’s ‘nur‘ nach Gemsbokvlakte und zurück.
Wieder im Camp bewundern wir den Wahnsinns Himmel und besuchen selbstverständlich noch 2x am Abend das Wasserloch -mit den üblichen Verdächtigen (sowohl Tiere als auch Besucher) 🤩
Hallo liebe Mitleser und Danke-Button Drücker 😘 kaum in der Etosha angekommen, merke ich schnell, dass ich Bild technisch nicht ganz so schnell bin 😗 (wer hat da nur wieder so oft auf den Auslöser gedrückt 🤪 ) Ich werde trotzdem versuchen, zeitnah aufzuarbeiten und den nächsten Tag einzustellen. Dann geht es, mit einem Zwischenstopp in Halali für 2 Tage nach Namutoni 😘
Bis dahin Claudia
Teil 1607. Juni 2026
Etosha – auf dem Weg nach Namutoni
Das Wetter hat die Nacht über gehalten, aber in den frühen Morgenstunden fängt es ordentlich an zu rumpeln 😮
Unser Wecker steht auf 6.40h – das Gate öffnet um kurz nach 7.00h, und als wir um kurz vor halb von einen Donnergrollen geweckt werden, überlegen kurz und hechten dann hoch – blitzschnell ist alles zusammengepackt und wir stürzen in dem Moment in den Wagen, als die Hölle losbricht (naja, ich meine natürlich das Gewitter) 😛 Wären wir zum Wecker klingeln aufgestanden, wäre wohl nichts trocken geblieben 😗
Wir fahren/schleichen bei null Sicht im Schritttempo Richtung Waschhaus und müssen noch ne ganze Weile ausharren, bis es machbar scheint, den Wagen zu verlassen 😄
Mit etwas Verzögerung geht es daher los… es regnet immer noch und die Gewitterzelle ist gut zu erkennen, aber das schlimmste scheint vorbei. Über die Dertour Route geht es Richtung Halali...
Das hat aber auch geschüttet 😮
nass wie'n Pudel - ach nee, Springbock 🤪
die sehen auch eher aus, wie begossene Hunde 😄 das Gewitter ist noch nicht ganz durch 😣 stört die beiden hier aber nicht 😄 ach guck, blauer Himmel in Sicht 😉 die Madam ist auch nass geworden 😄 hier ist kein Hühnchen trocken geblieben 🤪 wen stört's 😉
Wir nehmen mit, was kommt, checken zwischendurch mal die Baustelle und verpassen am Wasserloch Rietfontein nur knapp 2 Löwen beim Trinken 😣
noch viel Arbeit... wann hier wohl der Belag draufkommt 😗 Baustellen Inspektions Team 🤪 knapp verpasst und doch gesehen 😉 der 2. liegt bereits im Busch dahinter 😵
Gegen 10.30h sind wir dann in Halali und es gibt erstmal Frühstück und wir holen nach, was heute Morgen dem Regen zum Opfer gefallen ist.
Danach klappern wir wieder ein paar Wasserlöcher ab und fahren zum Etosha Lookout raus. Entgegen unserer Erwartung ist die Etosha-Pan trocken.
ach guck an, ein Purple Roller 🤩
die Strecke zum Kalkheuwel Wasserloch ist wie gewohnt in keinem guten Zustand 😣 zum Greifen nahe 😘 verstecken gilt nicht 😄 Wegweiser 🤩
Gegen 16.30h checken wir fix in Namutoni ein und haben wenig später freie Platzwahl (wir entscheiden uns für #16) Es ist wie immer, schön grün und gepflegt und überhaupt nicht voll 🤩
ich sage ja immer: "gaaanz großes Tennis" 😄
Nach nem kurzen Pit Stopp fahren wir nochmal für ne gute Stunde raus, allerdings auch nur noch nach Chudop und Klein Namutoni. Hier ist genug los, dass die Stunde wie im Flug vergeht und wir nach 18.00h wieder auf der Campsite stehen.
du riechst so gut 🤪 süß, die Zwei 😘 hmmm, was liegt denn da auf der Pad 🙄 Gnu Minis im Doppelpack 😘 Toni Igel hat alles im Blick 😎 Klein Namutoni hat immer ein bisschen Arche Noah Feeling 😊
Wir bekommen fast nen Schlag 😮 es ist rappelvoll (wo kommen die den alle her 😣 ) die Sites sind z.T. mit 2-3 Autos belegt und wir befürchten Schlimmes 🤨 Völlig unbegründet, es ist völlig ruhig und trotz der Fülle ein angenehmes Klima 😊 Danke, an alle Beteiligten 😘
Namutoni ist und bleibt unser Lieblings-Camp, wenn wir im Etosha sind - daran hat sich in all den Jahren nichts verändert. Auch die Ablutions waren in einem wirklich vertretbaren Zustand 😉 Da wir 2 Nächte hier sind, gibt's noch nen Nachschlag...
ich hoffe zeitnah 😗
Liebe Grüße und wie immer: stay tuned
Claudia
Teil 1714. Juni 2026
Etosha – ein Tag rund um Namutoni
Der Morgen begrüßt uns mit einem Himmelsspecktakel 🤩 und ein paar klitzekleiner Regentropfen…
Pünktlich verlassen wir das Fort und nehmen die Strecke um Fishers Pan. Leichter Nieselregen setzt ein und viel zu sehen gibt es erstmal nicht. An ‘Twe Palms‘ überlegen wir kurz, warum es überhaupt noch so heißt 🤪 Palmen gibt’s hier ja schon länger nicht mehr 😣
der letzte Schauer zieht ab 😉
Das Wetter wird immer besser und wir haben ein paar nette Sichtungen.
ich glaube, das waren so ziemlich die letzten Peli's, die hier noch anwesend waren 😊
Wir beenden die Runde und fahren auf der Hauptstrecke Richtung King Nehale Gate...
aber nicht, ohne den Gnu-Roadblock mitzunehmen 🤩 hat alles im Blick 😎
Nachdem wir Klein u. Groot Okevi abgegrast haben, fahren wir nach Tsumcor.
Am Wasserloch selber ist nichts los, aber es liegen Löwen in der Nähe, leider total verbuscht, so dass wir uns wenig später auf den Rückweg machen.
viel mehr war hier nicht zu sehen 😗
Der kleine Hunger ruft und es ist Zeit für ein verspätetes Frühstück, als wir gegen 10.30h zurück im Camp sind. Es ist herrlich leer und wir genießen die Ruhe.
Anschließen stürmen wir mal den Shop, der wirklich prima in Sachen Grillgut ausgestattet ist. Natürlich gibt’s auch ein Magnum Minze 😘 Und natürlich drehen wir auch ne Runde durch das alte Gemäuer 😄
von oben hat man einen guten Blick 😎 und auch der Hide ist von hier oben zu sehen
Die Mittagszeit verbringen wir am Pool, bevor wir zu einer Nachmittagsrunde aufbrechen.
Wir fahren zunächst nach Klein Namutoni, schauen zum wiederholten Male ergebnislos in den uns bekannten Hyena Den, kneifen uns zum wiederholten Male den Dikdik Drive und zockeln dann hoch Richtung Tsumcor, mal sehen, was die Löwen machen…
Kurz vorm Abzweig zum Wasserloch, sehen wir ein Safari-Fahrzeug am Straßenrand stehen 😎 kein schlechtes Zeichen, also fahren wir dort erstmal hin. Tatsächlich liegen 2 Löwen im Busch, die sich aber kaum von uns stören lassen 😗 nachdem die beiden Ihre Positionen gewechselt haben, fahren wir mal ans Wasserloch.
das Gras 😣 ne echte Challenge guckt ein bisschen, wie die Unschuld vom Lande 🤪 komm, wird langweilig 🤪 fahren wir mal an's Wasserloch
zunächst nur ne Giraffe beim Süppeln 😘
aber hey 🤩 wenig später taucht ne große Eli Herde zum Trinken auf…
😗 den einen gibt's ja immer 😣
klar, musste der Halbstarke die Tauben verscheuchen 😄 seeehr Service orientiert 😉 da weiß ma doch gleich, an welchem Wasserloch man steht 😄
Als die irgendwann in Richtung der Löwen abziehen, gucken wir doch auch dort nochmal, ob die sich über die Füße laufen… tun sie nicht, aber die Köpfe der Löwen gehen dann schon hoch, als die Herde die Pad quert.
da wird dann schon geguckt, wer da kommt 🤪
Das Safari Fahrzeug steht immer noch an der Stelle, wie vor 1 ½ Stunden 🙄 aber schon lange nicht mehr strategisch günstig 🤨 was uns wundert – bis wir sehen, dass der Wagen mittlerweile leer ist und es schwer nach einem Getriebeschaden aussieht 😮 merke, nicht immer, wenn ein Safari Fahrzeug am Rand steht, gibt es was zu sehen 🤪
Da es bereits nach 17.00 Uhr ist fahren wir langsam zurück. An einer Senke stehen ein paar Fahrzeuge 🤨 und auf Nachfrage heißt es: Mama Löwe mit 3 Kleinen 🤩 Die bekommen wir kurz darauf für einen Wimpernschlag zu sehen, bevor sie im dichten Busch wieder verschwinden. Für ein Foto reicht es leider nicht 😣 aber süß waren die Kleinen allemal 😘
Wir steuern nochmal Klein Namutoni an, bevor wir gegen 18.30h wieder in Namutoni sind.
das Licht zum Abend ist der Hammer 🤩 Begrüßungskommite in Namutoni 😘
Auch heute können wir unseren Augen kaum trauen 🙄 was ist den hier los… nix, total überschaubar 😮 wo sind denn heute alle. Auch die Käfer, die gestern so zahlreich in den Ablutions waren 😣 sind heute nicht da 😛
Was für ein krasser Gegensatz zu gestern. Der Abend kann nur ruhig und gemütlich werden 😘
Da wir erst morgen Mittag die Etosha verlassen, freuen wir uns auf einen letzten Game-Drive…
Also… nicht verpassen 😎
Bis dahin: liebe Grüße
Claudia
Teil 1823. Juni 2026
Es geht nach Grootfontein
Aber nicht, ohne morgens noch ne Runde zu drehen…
Das Wetter der letzten Tage hat sich komplett verzogen, so dass nicht eine Wolke am Himmel zu sehen ist.
Wir bekommen bei Tsumcor ne kleine Sondervorstellung – ansonsten bleibt es eher ruhig.
irrgs 🙄 Scheibe hoch oder nicht zugegeben, wir sind nicht allein, aber hey 🤪 da bin ich aus dem Krüger ganz andere Sachen gewöhnt (wenn man sich da überhaupt dran gewöhnen kann 😣 )
der hat aber auch die Haare schön 😘 eins geht noch 😄
Zum Frühstück fahren wir nochmal ins Camp und gegen 10.30h machen wir uns so langsam auf.
O.K. - Minirunde muss nochmal drin sein 😗
Tschüß Etosha - es war mal wieder sehr schön mit und bei Dir 😘
Trotz Baustelle gibt es von unserer Seite her nichts zu beanstanden. Die Camps waren wie gewohnt 😉 mal besser, mal schlechter. Das Benehmen der anderen Gäste aus unserer Sicht vorbildlich, wir hatten nicht eine Situation, die wir unschön fanden. Und Sichtungstechnisch... okay, da ist ja immer Luft nach oben 😗
und mein heiß geliebtes Magnum Minze gab's im Park ja auch 🤩 da will ich mal nicht meckern 🤪
Wir verlassen gegen Mittag den Park - heutiges Ziel – Grootfontein. In Tsumeb tanken wir und leeren die Jerry-Can in den Tank. Diesmal hätte die Tour auch ohne gepasst, aber wir wissen ja aus der Vergangenheit: besser haben als brauchen 😗
Auf Maori ist die Begrüßung wie gewohnt, kommen wir ja bereits seit 2014 regelmäßig her. Den Sundowner gibt’s auf dem Turm und der Rest des Abends ist schnell erzählt. Grillen und Glühwein am Feuer. Jaaa, es ist echt schattig, nur in Windhoek ist es derzeit kälter, da steht jetzt schon ein Minus vor der Temperatur 😮
Hello Maori 🤩 schön hier zu sein
Wir quatschen und süppeln Glühwein mit Conny, bis wir durchgefroren sind und im Bett verschwinden 😊
Morgen haben wir noch ein bisschen Programm bis Mittag und dann geht’s für uns zur letzten Station dieser Reise: ins Erongo.
Ich weiß, jetzt auf der Zielgeraden läuft's ein bisschen schleppend 😗 aber wie heißt es immer:
"sie war stets bemüht" 😄
Habt ne schöne sonnige Zeit, bis es hier weitergeht...
Claudia
Teil 1920. Juli 2026
Erongo Rocks – wir kommen
Aber erst, wenn wir das Programm in Grootfontein beendet haben 😘 dies ist meist zweigeteilt, zum einen trödeln wir ewig noch auf Maori rum; decken uns mit Mitbringsel und Leckereien für die letzten Tage ein, zum anderen, in Abhängigkeit der Jahreszeit, bzw. ob Ferien sind oder nicht, besuchen wir mit Conny den ein oder anderen Kindergarten. Da im Mai Ferien sind, sparen wir uns den Besuch der verwaisten Kindergärten und gehen stattdessen lieber einkaufen… neue Klamotten für die Kleinen zum Beginn des neuen Schuljahres soll es geben und so machen wir die Läden in Grootfontein unsicher bis die Karten glühen 🤩
ich liiiebe die trödeligen Morgen 😘
und natürlich auch das Entertainment 😄
ein kleiner Blick von oben muss auch nochmal sein
wie sagte Conny so schön: da haben wir fette Beute gemacht 🤩
Uns so ist es ca. 13.00 Uhr, als wir uns auf den Weg ins Erongo machen und erst gegen 17.30 Uhr dort ankommen.
irgendwann sind wir dann auf der B1
ab hier ist es nicht mehr weit 🤩
und das ist bereits der Weg zur Campsite 😘
Die Erongo Region gehört seit unserer 1. Reise nach Namibia einfach dazu. Sei es Ameib, die Spitzkoppe oder Omandumba um nur einige zu nennen – irgendwann haben wir uns da wohl den Erongo Virus eingefangen 🤪
Auf Erongo Rocks bin ich 2022 eher zufällig durch ein FB Post aufmerksam geworden 😎 Im darauffolgenden Jahr waren wir zum 1. Mal dort und haben unser Herz verloren 🤩
Es ist so unbeschreiblich schön, die Campsites sind so individuell und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet, genauso wie die Wanderwege, die toll und super gekennzeichnet sind und Terry und Diddi sind einfach unglaublich nette Menschen 😘
Aber, was soll ich noch sagen – ich nehme Euch einfach mit, zu unseren letzten beiden Tagen dieser Tour:
unsere Campsite 'DikDik'
gerade noch rechtzeitig zum Sundowner 😄
der nächste Morgen - gleich die Wanderschuhe an und los 🤩
der Name ist Programm
auf gut gekennzeichneten Wegen
mit herrlichen Aussichten
manchmal auch anstrengend 😗
immer aber lohnend 🤩
wie gut, dass es Betten auf unserer Campsite gibt 🤪
Ein paar Bilder von der Campsite dürfen an dieser Stelle nicht fehlen 😎
nach der Wanderung machen wir uns auf zum Farmhaus, wollen wir doch mal den neuen Pool nutzen und in den Genuss des Carrot Cakes kommen:
nach dem vielen Regen ist immer noch Wasser im Damm 🤩
hier lässt es sich aushalten 😘
finden die beiden auch 😄
darf auf keinen Fall fehlen
wieder zurück in unserem Versteck 😄
werfen wir zum letzten Mal das Feuer an:
ein Genet kommt noch zu Besuch (das Foto davon ist wahrlich nicht vorzeigbar) und meine allerliebste Walzenspinne lässt sich auch zum Abschied nochmal blicken (hätte ich jetzt nicht gebraucht) 😮
Wir krabbeln das letzte Mal ins Dachzelt...
Morgen heißt es dann: Abschied nehmen
Schön, dass Ihr trotz der langen Pause immer noch dabei seid
und da jetzt nicht mehr viel kommt, würde ich sagen:
Bis gleich Claudia
Teil 2020. Juli 2026
Heute heißt es Abschied nehmen
Den letzten Morgen verbringen wir, wie üblich, mit Räumen, denn irgendwie hat sich in den letzten 3 Wochen unser gesamtes Gepäck im Wagen verteilt 🤪 Gegen 10.00 Uhr verlassen wir die Campsite, fahren nochmal zum Viewpoint und fahren dann zum Farmhaus, bezahlen (am liebsten cashless 😉 ) und versprechen natürlich wiederzukommen 😘
spätestens jetzt wissen wir: die Marmelade von Donkerhuk ist leer - der Urlaub zu Ende 🤨
ein letztes Mal die Aussicht genießen
das war im übrigen der alte Pool 😄
und so hat der im Oktober '24 ausgesehen 🤪
Fazit - Erongo Rocks: immer wieder !!! 🤩 aber auch immer wieder lieber zu dieser Zeit, als später im Jahr, wenn es trocken ist. Und dass es trocken sein kann, haben wir '24 erlebt - nur mal zum Vergleich 😮
Wir nehmen die Strecke über die C36 Richtung Wilhelmstal, machen nen kleinen Abstecher in den Kwetu Stop & Shop – leider zur falschen Zeit, denn es ist rappelvoll und so viel Zeit haben wir nicht, daher fahren wir weiter.
Einmal auf der B2 geht’s ganz schnell, denn die A1 ist ab Okahandja in einem Rutsch zu fahren.
In Windhoek geht’s nochmal in den Food Lover’s Market und anschließend lassen wir den Wagen ein bisschen waschen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven und so sind wir wieder erst kurz vor Toresschluss bei Safari Car Rental auf dem Hof.
ich gebe zu, ich bin addicted to Ms. Balls Chutney 🤩 aber soooo viel 😗
Samstag Nachmittag - Car wash - da braucht's echt Nerven
Der Shuttle, der uns zum Airport bringt, steht schon mit laufendem Motor bereit, so dass wir in Rekordzeit den Wagen ausräumen und uns verabschieden – man könnte sagen: kurz und schmerzlos 😣
Am Flughafen geht’s wie gewohnt routiniert und gegen 18.30h sind wir bereits auf den Weg in den Flieger…
ein letzter Blick zurück 😐
Der Flug ist ruhig, das Gepäck kommt auch in Frankfurt an und die Bahn ist (darf man das sagen) pünktlich.
Fazit wie schon im Intro geschrieben, sind wir 4.250 Kilometer in 3 Wochen gefahren... haben Orte besucht, die wir in all den Jahren lieb gewonnen haben... haben aber auch Neues entdeckt... hatten riiiiesen Glück mit dem Wetter... hatten eine total entspannte Tour, ohne Pannen... hatten zum 3. Mal ein total zuverlässiges Auto... und werden noch ne Weile davon zehren. Ich weiß gerade gar nicht, sind es schon 10 Wochen her, oder erst 10 Wochen her 😮 Kennt Ihr das Gefühl, auf der einen Seite ist's wie gestern, aber andererseits ist seitdem soviel passiert, dass es einem ewig her vorkommt. Das einzige was in solchen Momenten zuverlässig hilft 🤩 neue Planung 😄