mit Deinen letzten Bildern hast Du mir im wahrsten Sinne des Wortes Appetit auf Deine Reise gemacht. 😉 Einfach nur WOW die kleinen kulinarischen Kunstwerke! Da hätte es mir auch fast leidgetan alles aufzufuttern. Aber ihr seid ja dafür bekannt, dass ihr gerne besonders gut esst und auch übernachtet. Daher kann man sich von Euch immer viel abschauen für zukünftige Reisen. Auch der Kirstenbosch mit seiner tollen Vogelvielfalt ist schon mal notiert. Es hat bestimmt viel Spaß gemacht, das neue Objektiv auszuprobieren bei solchen Motiven. Nun freue ich mich auf weitere Kapitel und den KTP.
Hallo Carsten, wow 🤩 hier fließt gerade der Speichel. Ich bin ja den irdischen Genüssen auch sehr zugetan und das wäre ein Dinner ganz nach meinem Geschmack. Wie auch eure Reise! Gefällt mir bis jetzt sehr sehr gut.
liebe Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
utaeleonore606 Beiträge · seit 202223. Apr. 2026 ·
wow......die Teller und Anrichteweisen sind wirklich ein Augenschmaus!!!
ich melde mich schon einmal an, steige allerdings erst nach unserem Urlaub richtig bei euch ein. Ich freue mich jedenfalls auf den Bericht, und das neue Objektiv hat sich schon auf den ersten Blick sehr bewährt (Thomas hat es auch und ist davon auch sehr begeistert).
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200726. Apr. 2026 ·
@Sanne
Das Restaurant kommt bei mir auf die Liste - das ist ja Wahnsinn. Ich bin schon von den Bildern geflasht.. Apropos Bilder: Darf man fragen, um welches Objektiv es sich handelt?
Danke Sanne. Es war wirklich toll. Das Objektiv ist das Canon RF 200-800mm f6,3-9 IS USM. Nicht das lichtstärkste aber die Stabis der Kamera und dem Objektiv in Kombi machen das für unsere Bedürfnisse wieder wett.
@Tina76
mit Deinen letzten Bildern hast Du mir im wahrsten Sinne des Wortes Appetit auf Deine Reise gemacht. 😉 Einfach nur WOW die kleinen kulinarischen Kunstwerke! Da hätte es mir auch fast leidgetan alles aufzufuttern. Aber ihr seid ja dafür bekannt, dass ihr gerne besonders gut esst und auch übernachtet. Daher kann man sich von Euch immer viel abschauen für zukünftige Reisen. Auch der Kirstenbosch mit seiner tollen Vogelvielfalt ist schon mal notiert
Danke für Deinen netten Kommentar und wir waren froh, dass wir uns in Bonn endlich einmal kenengelernt haben! 🙂
@Fiedli
x wow 🤩 hier fließt gerade der Speichel. Ich bin ja den irdischen Genüssen auch sehr zugetan und das wäre ein Dinner ganz nach meinem Geschmack. Wie auch eure Reise! Gefällt mir bis jetzt sehr sehr gut.
Haha, nur sieht man Dir es nicht so an wie mir 😉 Das würde EUCH sicher auch gut gefallen 😉
@Utaleonore
wow......die Teller und Anrichteweisen sind wirklich ein Augenschmaus!!!
Ja, das ist echte Kunst 😎
@Beatnick
Ich melde mich schon einmal an, steige allerdings erst nach unserem Urlaub richtig bei euch ein.
Ihr macht ja gerade auch wieder ganz tolle Sachen 😎 😘
Ich freue mich jedenfalls auf den Bericht, und das neue Objektiv hat sich schon auf den ersten Blick sehr bewährt (Thomas hat es auch und ist davon auch sehr begeistert).
Danke Betti und wir hören hinterher mal voneinander! Würden uns freuen 😘
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200726. Apr. 2026 ·
07.02.2026 Silver Mist nach Camissa Farm Stellenbosch
Nach mehreren Stunden Tiefschlaf klingelt der Wecker. Nach einer erfrischenden Dusche wird das Auto gepackt und zum Frühstück gefahren. Das wird am wirklich urigen Poolbereich serviert.
Anfangs sind wir alleine und sitzen an einem schönen Tisch direkt am Pool.
Um uns herum stehen knorrige Bäume, die Vögel zwitschern und das Wasser des Pools gurgelt durch die Filteranlage.
Über uns liegen die Zimmer des Hotels. Sie liegen zwar alle direkt nebeneinander, wären für einen eventuellen nächsten Besuch aber auch nicht schlecht. Nach dem gemütlichen Frühstück ist unser nächstes Ziel der Wochenendmarkt in Franschhoek. Die Fahrt führt uns durch die mondänen Häuser in Constantia hindurch in den Kapstädter Verkehr hinein. Nach ca 1 Stunde 20 Minuten fahren wir in einer dichten Autoschlange nach Franschhoek hinein. Wie sehr hat sich dieser ehemals kleine und beschauliche Ort doch verwandelt. Der heutige Markt macht das natürlich nicht besser.
Wie sollen wir hier einen Parkplatz bekommen? Aber manchmal hat man einfach Glück. Wir biegen in eine der ersten kleinen Straßen nach rechts ab und finden sofort einen vermutlich gerade frei gewordenen Parkplatz, der sogar im Schatten liegt. Zudem liegt er nur wenige Schritte vom Eingang des Marktes entfernt.
Der Markt selbst erfüllt unsere Erwartungen voll.
Es ist zwar einiges los, aber die Besucher sind allesamt recht relaxed. Es gibt allerlei Stände mit Kunsthandwerk und kulinarischem. Dann fällt mein Blick sofort auf ein größeres Bild. Genau das ist das Bild, welches über dem Bett unseres Gästezimmers hängen wird! Im Verhandeln sind wir nicht so gut, aber der farbige Maler ist sehr sympathisch und letztendlich erstehen wir das Bild. Er ist glücklich und wir auch, so soll das sein!
Am Terbodore Kaffee Stand erstehen wir dann noch einige Beutel unseres Lieblingskaffees.
Nur Kerstin findet irgendwie kein schönes Souvenir.
Nach ca. einer Stunde verlassen wir den schönen Ort, denn für 13:00 Uhr haben wir einen Tisch im Arkeste, dem Restaurant des Weingutes Chamonix gebucht.
Dieses liegt etwas Abseits des Rummels unter knorrigen Eichen.
Wir beziehen nach einem herzlichem Empfang eines schönen Tisch auf der Terrasse.
Die Weine von Chamonix haben wir früher gerne zu Hause getrunken. Leider sind sie inzwischen aber schwer zu bekommen und deren Preise liegen nun über unserem Alltagslimit.
Die die uns servierten Speisen sind allesamt wirklich lecker, der Service ist hervorragend und wir genießen jede Minute!
Wir mögen das Arkeste!
Dann besuchen wir noch schnell den Weinshop. Auch dort geraten wir an Extrem nettes Personal und erstehen einige Flaschen für die folgenden Self Catering Nächte.
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200727. Apr. 2026 ·
07.02.2026 Rainbows End nach Camissa Farm Stellenbosch
Unser nächster Tagesordnungspunkt ist das Weingut Rainbows End, welches im gleichen Seitental wie unsere Unterkunft liegt.
Leider hat es morgen zu, deswegen mussten wir es unbedingt noch heute ins Tagesprogramm aufnehmen.
Die Einfahrt ins Tal ist schon einmal vielversprechend. Um uns herum türmen sich imposante Berge auf. Ein beschauliches Strässchen führt uns sich langsam nach oben windend zum zuerst unspektakulär wirkenden Parkplatz von Rainbows End.
Am Eingang des Gebäudes merken wir jedoch, dass wir hier richtig sind. Von der Terrasse des modernen Gebäudes aus hat man eine unfassbar schönen Ausblick auf die imposanten Berge.
Zudem ist gerade noch ein schöner Tisch in erster Reihe freigeworden. Erneut steigt das Gefühl der Begeisterung in uns auf!
Unser junger Waiter ist zwar etwas konfus, aber sehr fröhlich und unterhaltsam.
Wir probieren mehrere Weine, von denen wir etliche schon von zu Hause kennen.
Gegen 16:30 Uhr bestellen wir dann noch eine gemischte kalte Platte, die unser Dinner Ersatz sein soll.
Zwischendurch kommt dann noch der etwas überdreht wirkende Eigentümer des Weingutes zu uns an den Tisch. Aber auch er ist nett. Wir sind uns einig…. Das ist ein perfekter Tag und wir wollten gerade jetzt nirgendwo anders sein!
Mit einigen Weinen mehr im Kofferraum geht es nun endgültig zu unserem Chalet auf der nahen Camissa Farm. Durch einige mit Code zu öffnende Tore erreichen wir unser Cottage Agama. Das liegt wunderschön im Grünen.
Der Blick ist (wir wussten es vorher) nur durch Stromkabel gestört wunderbar.
Das Chalet ist super ausgestattet, hat ein Sitzfenster und hat zwei Terrassen.
Wir machen es uns mit einem Glas Wein gemütlich. Als die Nachbarn eine Drohne über uns fliegen lassen, brüllen wir zu ihnen herüber! Dann ist schnell Ruhe. Dann entdeckt Kerstin am recht weit entfernten Waldrand eine Eule. Wow. Mit dem neuen Objektiv können wir trotz recht fortgeschrittener Dämmerung ein Beweisbild machen. Wie schön! Auf dem vorherigen Bild kann man erkennen, wie weit weg sie gesessen hat (Waldrand).
Dann übermannt uns langsam die Müdigkeit………. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende!
das war wieder mal ein Tag so ganz nach unserem Gusto. Leckeres Essen, guter Wein, wunderschöne Landschaft und tolle Unterkunft - besser geht's nicht. Gerne weiter so.
Wenn es um Restaurants und Unterkünfte kann man nur vor Neid erblassen - das macht Kerstin echt beeindruckend. 😉 Ich schreibe daher bei Euch immer mit 😛 Lieben Dank dafür.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Eure Planungsdichte (und Qualität) für die ersten Tage ist Wahnsinn und zugleich sehr beeindruckend. Ich wäre nach dem Nachtflug und erst recht bei so viel Essen und Wein definitiv nicht in der Lage, das alles angemessen zu genießen und zu würdigen (mal von den Kindern ganz abgesehen). So bleibt mir nur der Neid 🙂
Auch ich würde mich freuen, wenn du bei Gelegenheit noch was zum neuen Objektiv schreibst (sofern nicht bereits an anderer Stelle geschehen) - ich nehme an, du hattest das am Vollformat? Welches Objektiv habt ihr denn dadurch ersetzt? Gerade für Vögel sind 800mm natürlich echt eine nicht zu verachtende Hausnummer..
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200729. Apr. 2026 ·
@Dandelion
das war wieder mal ein Tag so ganz nach unserem Gusto. Leckeres Essen, guter Wein, wunderschöne Landschaft und tolle Unterkunft - besser geht's nicht. Gerne weiter so.
Danke Kordula, ich tue mein bestes 😉
@Bayern Schorsch
Ja, die Kordula hat's mal wieder auf den Punkt gebracht! .... "besser geht's nicht " ..... Toller Bericht, Carsten. Herzlichen Grüße zu Euch
Claus, 😘 😘 😘 herzliche Grüße zurück!
@Sanne
Wenn es um Restaurants und Unterkünfte kann man nur vor Neid erblassen - das macht Kerstin echt beeindruckend. 😉 Ich schreibe daher bei Euch immer mit 😛 Lieben Dank dafür.
Sanne, Dein KOmmentar wird sie freuen und mich natürlich auch 😘
@Fidel
Eure Planungsdichte (und Qualität) für die ersten Tage ist Wahnsinn und zugleich sehr beeindruckend. Ich wäre nach dem Nachtflug und erst recht bei so viel Essen und Wein definitiv nicht in der Lage, das alles angemessen zu genießen und zu würdigen (mal von den Kindern ganz abgesehen). So bleibt mir nur der Neid 🙂
Ja Fidel, deine Worte kann ich gut nachvollziehen! Wir hatte uns schon überlegt, ob wir das am ersten Abend von der Reise ermüdet geießen können. AM Ende hat es gut geklappt. Da spielt unsere inzwischen vorhandene Reiseroutine aber auch eine Rolle.
Auch ich würde mich freuen, wenn du bei Gelegenheit noch was zum neuen Objektiv schreibst (sofern nicht bereits an anderer Stelle geschehen) - ich nehme an, du hattest das am Vollformat? Welches Objektiv habt ihr denn dadurch ersetzt? Gerade für Vögel sind 800mm natürlich echt eine nicht zu verachtende Hausnummer..
Ja klar. Es ist das Canon RF 200-800mm F6.3-9 IS USM auf einer Canon R6 Mark II.
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200729. Apr. 2026 ·
08.02.2026 Camissa Farm
Aus irgendwelchen Gründen habe ich die letzte Nacht nicht gut geschlafen. Um 20 Vor 8 wollen wir zu unserem gebuchten Frühstück im Postcard Café auf Stark-Conde aufbrechen. Doch meine Geldbörse ist nicht auffindbar. Wir suchen alles erfolglos ab und die Stimmung ist folglich im Keller. Dann brechen wir um 10 vor 8 viel zu spät auf. Als wir in Stark-Conde ankommen, schaue ich einem Geistesblitz folgend noch einmal in ein Nebenfach meines Fotorucksackes und Trärää, da ist das gute Stück! Das war einmal wieder typisch ich.
Die 10 Minuten Verspätung machen hier nichts aus. Das Weingut liegt malerisch in einem Seitental und ist von imposanten Bergen umgeben.
Die Bedienung ist fix und sehr sympathisch. Wir sitzen leider nicht wie erwartet im Seepavillon, denn der ist nur für die Weintastings gedacht. Das war uns vorher nicht so klar. Trotzdem genießen wir die nette Umgebung und das leckere Farmbreakfast.
Der Himmel ist heute noch bedeckt. Trotzdem laufen wir eine Runde über den Damm und genießen die frische Luft und den herrlichen Ausblick.
Gegen 11:00 Uhr betreten wir dann den Pavillon und freuen uns auf das Tasting.
Wir entscheiden uns gegen die interessant klingenden Pairing- Tastings und machen das Dreier Weißweintasting und wollen es mit drei Mittelklasse- Rotweinen verkosten.
Ja, das ist doch kein Problem. Die Flagship Weine sind uns sowieso viel zu hochpreisig.
Wir sitzen in einer Ecke des Pavillons auf den bestmöglichen beiden Plätzen und freuen uns über diesen erneut so phantastischem Moment.
Die Bedienung merkt uns unsere Begeisterung an und dehnt das Tasting ungefragt noch etwas aus. Am Ende haben wir dann 10 Weine versucht und ohne Aufpreis drei Flagship Weine ohne Aufpreis erhalten. Wir bedanken uns herzlich und kaufen einige Flaschen für den Self Catering Teil unserer Reise ein.
Nach dem Besuch von Stark Conde geht es zum Wochenendmarkt nach Blaauwklippen. Den stellen wir uns so ähnlich wie den in Franschhoek vor. Nachdem wir unser Auto auf einem riesigen Parkplatz abgestellt haben, sind es nur noch wenige Schritte zu unserem Ziel.
Und dort sind wir dann doch etwas enttäuscht. Nur wenige Stände mit Kunsthandwerk und andren Sachen verlieren sich fast zwischen dem aus Essensständen bestehenden Schwerpunkt dieser Veranstaltung. Aber wenigstens bekomme ich ein schönes Sprinkbok Trikot zu einem fairen Preis.
Danach fahren wir zum Weingut Waterford. Das wollen wir uns einfach nur anschauen. Die Zufahrt sieht schon einmal richtig mondän aus. Vor dem Eingang posen Instagramer herum. Innen ist gute Stimmung und recht viel los.
Den Rest des Tages wollen wir in Ruhe in unserem Chalet verbringen. Kerstin kauft im Quick Spar in Stellenbosch einige Lebensmittel ein und etwas später sitzen wir schon mit der schönen Aussicht auf der Terrasse.
Dann kommt das angesagte schlechtere Wetter. Mit einem Male fängt es an zu Schütten wie aus Kübeln. Und als sich der Regen dann erst einmal verzieht, bildet sich am Hausberg zuerst ein Doppelregenbogen und wieder etwas später eine absolut phantastische abendliche Wolkenstimmung.
Wild fotografierend und voller Begeisterung suchen wir nach Fotospots und genießen diese herrliche Szenerie.
Inzwischen ist es windig geworden und die Eule von gestern ist wieder da.
Unser Abendbrot nehmen wir noch auf der Terrasse ein, dann wird es aber irgendwann zu kalt. Innen ist es ja auch ganz bequem und Kerstins Lieblingsplatz ist das Sitzfenster mit Aussicht.
Dann fängt es irgendwann an deutlich zu regnen und das sollte sich die Nacht über auch nicht ändern. Hinter den Bergen hören wir das Gewitter. Das Land braucht den Regen. Angeblich hat es hier seit drei Monaten nicht mehr geregnet. Und wir haben es hier drinnen gemütlich.
Wow - fantastische Fotos der Abendstimmung, sowohl mit als auch ohne Regenbogen!
Wirklich schade, dass ich es noch nicht geschafft habe euch mal persönlich kennenzulernen - "eure Reisen sind unsere Reisen" (haben im letzten Urlaub von Arkeste über Rainbows End bis Postcard Cafe ähnliche Stationen gehabt). Für den kommenden Winterurlaub hatte ich in der Tat Camissa als Alternative, haben uns letztendlich aber für "Klein Dauphin" in Franschhoek entschieden, da näher an den Restaurants... (wobei unser Allzeit Lieblingsrestaurant, das Le Bon Vivant ab morgen dauerhaft geschlossen hat ). Wie immer ein ganz toller, zum sofortigen Losfahren inspirierender Bericht - vielen Dank! Beste Grüße aus München, Nette
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200730. Apr. 2026 ·
@Speed66 Liebe Nette, ich zitiere Dich jetzt gar nicht. Ganz herzlichen Dank für Deine Worte, über die wir uns wahnsinnig gefreut haben 😘 Diese Gemeinsamkeiten haben wir in der Vergangenheit ja bereits festgestellt!
Ich sende Dir eine Pm 🙂 Ganz liebe Grüße Carsten und Kerstin
casimodoThemenstarter4'534 Beiträge · seit 200701. Mai 2026 ·
09.02.2026 Camissa Farm nach Oystercatchers Haven Paternoster
Während es die ganze Nacht durchregnete, haben wir beide gut geschlafen. Während des Frühstücks sehen wir aus Richtung Franschhoek das Ende der Regenwand auf uns zukommen. Wie wir aus den Nachrichten erfahren, hat es an der Gardenroute zum Teil Überschwemmungen gegeben. Hier hat es den draußen stehenden Wassereimer zu ca. einem fünftel voll geregnet.
Gerade zum Packen des Autos hört es dann auf. Gut gefallen hat es uns hier. Zuerst wollten wir heute noch ein oder zwei Weinfarmen besuchen, entscheiden uns dann aber doch dagegen.
Die heutige Strecke führt uns über weites Farmland im Zickzack in Richtung Küste.
Die Orte im Landesinneren zeigen die zum Teil herrschende Armmut der Bevölkerung. Luxus und Armmut liegen hier wie immer nahe beieinander (ohne Bilder).
Wir freuen uns über Blue Cranes.
In Yzerfontein erreichen wir dann endlich die Küste. Dort kehren wir im Rust in Thyme Café ein.
Die beiden Stücke Kuchen sind der absolute Hammer, sowohl vom Aussehen her, als auch vom Geschmack.
Insgesamt gefällt uns Yzerfontein nicht ganz so gut.
Alles sieht wie geleckt aus, irgendwie fehlt uns aber der Charme.
Eine Weile cruisen wir durch die Seitenstraßen und kaufen dann im gut sortierten Bottlestore noch etwas Wein, Angostura und Karoo Gin.
Dann geht es weiter in Richtung unseres Zieles, dem Oyster Catchers Haven. Das vierte Mal sind wir nun in Paternoster und das zweite Mal im Oystercatchers Haven.
Nach dem herzlichen Empfang gehen wir die Treppe zu unserem Zimmer hoch. Die Nr. 3 ist unser Favorit und noch nie ein Geheimtipp gewesen.
Schon in 2008 und 2009 musst mean schon lange vorher buchen, um dieses außergewöhnliche Zimmer zu ergattern.
Der Blick von der kleinen Terrasse den Strand herunter und auf die links liegenden Felsen ist einfach unschlagbar schön!
Wir installieren uns und machen dann einen kleinen Strandspaziergang.
Der Ozean ist wie gewohnt eisig kalt, aber die Bewegung tut gut und die Wirkung der Sonne ist nicht zu unterschätzen.
Dann machen wir es uns mit einem Schluck Wein auf der Terrasse gemütlich und genießen das Rauschen des Meeres und den Ausblick.
Um 19:30 brechen wir dann mit dem Auto zum vielgelobten Leethos auf.
Erst bei der Ankunft wird uns klar, dass wir uns dort (vermutlich das Vorgängerrestaurant) in 2008 mit Ingrid und Helmut getroffen haben und einen besonderen Abend verbrachten.
Zuerst bekommen wir einen Tisch im Inneren, wechseln dann wegen der Lautstärke aber doch ins Freie. Das ist eine gute Entscheidung. Unsere Bedienung ist leider eine ziemliche Träne. Wir bestellen jeder eine Vor- und eine Hauptspeise. Es dauert auch eine gute Zeit bis wir unsere Weine bekommen und ewig, bis die Vorspeise da ist.
Wir stoßen mit Wehmut auf Ingrid und Helmut an.
Kerstin hat Burrata und ich Thunfisch Tartar. Die Burrata ist fast nicht gewürzt und fade, mein Tartar ist dagegen hervorragend.
Als Hauptspeise isst Kerstin Filet mit Pfeffersauce und ich Lamm. Kerstins Steak ist total tot gebraten, während mein Essen wiederum hervorragend schmeckt.
Eigentlich wollen wir dann ein Desert bestellen. Aber die Bedienung steht ewig am Nachbartisch und unterhält sich mit den anderen Gästen. Irgendwann schaffen wir es, sie bei zurufen und sind inzwischen echt sauer. Das teilen wir ihr auch sehr deutlich mit. Sie entschuldigt sich. Meint sie hätte es immer so schwer und verschwindet. Nachdem sie danach gute 15 Minuten nicht mehr zu sehen ist, wollen wir ohne Desert gehen. Als wir ihr das sagen und selbst ich richtig sauer bin, ergeht sie sich in einer Entschuldigungsarie, die nicht mehr aufhören will. Wir sollten ihr verzeihen, die Nachbargäste wären Schuld. Und ob wir nicht doch bitte noch einen Nachtisch essen möchten? Nein, wir wollen sofort zahlen.
Vermutlich haben wir nur Pech gehabt, aber das war jetzt nicht unser Abend. Zu Hause gibt es noch einen Absacker bei Meeresrauschen und Sternenhimmel.
Ach ja, das Oystercatcher Haven und die Suite im ersten Stock - einfach unschlagbar! 😘 Wobei das Zimmer (ich glaube Nummer 4) auch sehr schön ist. Immerhin hat in dem Bett Nelson Mandela schon geschlafen. Liebe Grüsse zu Euch ins Hessische, der bayern schorsch