Mal wieder ein Ersttäter Bericht

Reisebericht 46 Antworten · 5'431 Aufrufe · gestartet 04. Dez. 2025 von Eckifonsi
Themenstarter61 Beiträge · seit 202204. Dez. 2025 · #1
Mit unseren kleinen Reisbericht möchten wir uns beim Forum für die Unterstützung bei der Planung bedanken und unsere Eindrücke als Ersttäter gerne teilen.

Prolog:

Der Wunsch einer Reise nach Namibia ist schon ein paar Jahrzehnte alt, doch immer wieder in Vergessenheit geraden oder unsere Wunsch-Rahmenbedingungen haben dieses Ziel aus dem engeren Kreis ausgeschlossen hat.
Im Herbst 2024 haben wir uns endlich einmal tiefer mit dem Reiseland beschäftigt und versucht, die für uns ideale Reisezeit zu ermitteln, da unsere Vorgabe doch relativ einfach ist: Es muss tagsüber warm sein (meine Standardaussage ist: Wenn es im Urlaub tagsüber unter 30°C hat ist es kein Urlaub 🙂 ) und auch abends möchte ich nicht in langen Hosen oder Jacke im freien Sitzen. Natürlich soll es auch nicht allzu oft regnen. Dies führte zum Ergebnis, das wohl nur der Zeitrahmen Ende Oktober bis Ende November für uns in Frage kommt. Weihnachten konnten die Discover-Flüge über Meilen gebucht werden und somit Stand fest: vom 4.11-21.11. (Abflug und Ankunft) geht‘s für 15 Nächte nach Afrika (Juhu).

Eigentlich dachte ich an einen Lodge-Urlaub, mein Schatz meinte aber nur: Wenn Namibia, dann richtig im (Dach)-Zelt. OK, meine Einstellung zum Camping ist eigentlich klar (hier ein Zitat eines geschätzten Kabarettisten): Camping ist der Zustand die eigene Verwahrlosung als Erholung zu empfinden.
Aber was soll’s, „Happy Wife – Happy Life“ dann Campen wir eben. 😎 (Spoiler: die beste Idee ever)
Nach dem ausgiebigen Studium des Forums, vieler Reiseberichte und sonstiger Recherchen Stand die Planung fest:
Auto: Es muss die Art eines „Bush-Campers“ werden (Final: Savanna Family Camper)
und die Route sollte wie folgt aussehen:
5.-6.11. Lake Oanob (Camping)
6.-8.11. Kalahari Anib Campsite
8.-9.11. Sesriem Oshana Campsite
9.-10.11. Mirabib Swakopmund Hansa Hotel (während der Reise geändert)
10.-11.11. Swakopmund Hansa Hotel
11.-13.11. Madisa Camp
13.-14.11. Hoada Campsite
14.-15.11. Olifrantrus Camp
15.-17.11. Okaukuejo Chalet
17.-19.18.11. TimBila Campsite (während der Reise geändert)
18.-20.11. Hilton Windhoek

Alle Unterkünfte selbst ausgesucht und gebucht (dank der Hilfe und Informationen dieses Forums):
Nochmals vielen Dank an alle Schreiber(innen)

Wichtig: Es wird keine Hochglanzfoto‘s geben, alle Aufnahmen wurden ausschließlich mit dem iPhone getätigt.
Kurze Erklärung: In jungen Jahren hatten wir einmal Kenia incl. Safari besucht (damals mit dem „African Safari Club) (1989), und natürlich „jung und dynamisch“ (jetzt nur noch „und“) ausgerüstet bis zum Stehkragen mit Spiegelreflexkamera, mehreren Objektiven, Filtern und, damals im Kommen, selbstverständlich auch noch eine Video 8 Kamera. Es wurde abwechselnd, ständig fotografiert und (oder) gefilmt. Im Ergebnis konnte ich den Urlaub nicht genießen und hatte danach irgendwie keine Erinnerungen an die Safaris und Tiere selbst gehabt.
Direkt nach diesem Urlaub war für mich klar: Nie mehr einen Fotoapparat, Kamera oder sonstiges mit in den Urlaub nehmen. Dies habe ich auch durchgezogen und beschränke Bilder schießen nur noch auf den Einsatz eines Mobiltelefons (seit es diese ermöglichen)

Auch hält sich die Anzahl unserer Bilder in Grenzen, wir versuchen lieber durch weniger Bilder unser Hirn (im Nachhinein) zu triggern und die Erinnerungen neu aufleben zu lassen (Ich liebe hier das iPhone und iPad welche auf der Startseite immer neue (alte) Bilder und Sammlungen zeigen und mich automatisch an vergangene Erlebnisse erinnert)
Sorry für die vielen Worte und Ausschweifungen.

Somit als Zusammenfassung:
Ein kurzer Reisebericht mit wenigen einfachen Bildern (WOW, sieben Worte fassen die ganzen oberen Zeilen zusammen 🙂 )

Regelmäßig unregelmäßig, wann immer es die Zeit zulässt, werde ich von unserer Reise berichten.
Und dann vor allem mit viel weniger Text 😁

Matthias
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2025
84 Beiträge · seit 201505. Dez. 2025 · #2
Hi Matthias,
Da hattet ihr euch ja eine stramme Tour vorgenommen. Als überzeugter Nicht-Camper bin ich doppelt gespannt, welche Erfahrungen dich konvertiert haben 😊
Themenstarter61 Beiträge · seit 202205. Dez. 2025 · #3
Hallo DG,

war tatsächlich sehr spannend. Ich gehe später nochmal auf das Thema ein wenn es OK für dich ist?

Matthias
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2025
Themenstarter61 Beiträge · seit 202205. Dez. 2025 · #4
Sorry, doch nochmal extrem Textlastig (hoffentlich legt sich das bald 🙁 )

Nachdem die Planungen und Buchungen bereits Ende Januar abgeschlossen waren, die Reiseberichte im Forum gelesen waren hatte uns das Tagesgeschäft wieder und irgendwie ist der Urlaub in weite Ferne gerückt. Im Laufe des Jahres haben wir alle möglichen und unmöglichen Camping (Reise) Accessoires bestellt um gut gerüstet Namibia zu erkunden.

Tag 0
Die Reisetaschen sind so weit am Morgen bereits gepackt da wir beide noch einen halben Arbeitstag vor uns haben und am Nachmittag nur noch die letzten Reste einpacken wollen, mein Vater soll uns um 16:15 abholen und zum Zug nach FRA bringen.
Und wie immer, ist natürlich der letzte Arbeitstag voller Stress, am Vormittag letzte Besprechungen und Klärungen in der einen Firma und am Nachmittag in der anderen. Mein Schatz kann das Büro schon gegen Mittag verlassen und ich laufe gehetzt gegen 15:30 Uhr zu Hause ein. Dann der große „Knall“: Nachdem mein Schatz mir versicherte nicht in unserem Bad nochmals nass gewischt zu haben, war klar „Wassertropfen von der Bad-Decke sind nicht normal und verheißen auch nichts Gutes“.
Wer diese Situation kennt, weiß was nun passiert 😵 :
Der Blutdruck steigt von leicht gestresst auf Panikmodus und für kurze Zeit sieht man den Urlaub wortwörtlich davonschwimmen.
Aber, was für ein Zufall, bin ich (auch) Chef eines Handwerkbetriebs mit Elektro- und Heizungs- Sanitär Technik. Also Sanitär-Meister anrufen und mit absoluter Notfall-Stimme um Hilfe betteln 😉 , im Keller das Multifunktionswerkzeug holen und Decke aufschneiden, um den Fehler zu lokalisieren. Langer Rede, kurzer Sinn: nach einer guten Stunde haben wir den Fehler im Duschablauf unseres Mieters im OG lokalisiert, Termin zur Fehlerbehebung vereinbart (Ersatzteilbestellung) und unser Bad im absoluten Chaos verlassen. 🤩

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Gut, dass auf die Deutsche Bahn Verlass ist, per App wurde eine Zugverspätung angekündigt und dadurch die Zugbindung aufgehoben. 🙂
So konnten wir, mit etwas gesenkten Blutdruck, chaotisch zusammengeschmissenen letzte Gepäckstücke, endlich mit Verspätung zum HBF Würzburg aufbrechen: Endlich Urlaub!!!!!!

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Mit nur 40 Min. Verspätung erreichten wir den Fernbahnhof, checkten ein und gingen auf direkten Weg in die Lounge zum Erholen.

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Das Boarding wie auch der Abflug verliefen pünktlich, nach einem sehr guten Abendessen

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ging es direkt in die Horizontale (Business sei Dank) und bis kurz vor der Landung geschlafen.

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Überpünktlich erfolgte die Landung in WDH.

Matthias
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2025
4'528 Beiträge · seit 200706. Dez. 2025 · #5
Guten Morgen Matthias,

bei Deiner Ersttäter- Reise bin ich gerne dabei! Und natürlich bin ich gespannt auf den Grund Eurer Umplanung von MIrabib ins Hansa Hotel. Genau das hatten wir auf unserer >Reise im März/April nämlich wegen starken Regens auch so entscheiden müssen 😐

Ich hoffe nur, dass Ihr keinen schlimmeren Grund dafür hattet! Also, es darf gerne weitergehen 😎

Viele Grüße und Danke für den Bericht
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
84 Beiträge · seit 201506. Dez. 2025 · #6
Das ist natürlich kein perfekter Start in die Reise 😄
Komme übrigens ursprünglich auch aus der Gegend um Würzburg; von daher nochmal extra Grüße in die alte Heimat 😉

Timbila hatte ich auch schon auf dem Zettel, war mir dann aber in der Lodge zu teuer. Vll. ja doch naechstes mal per Dachzelt?
8'672 Beiträge · seit 201006. Dez. 2025 · #7
Eckifonsi schrieb:Sorry, doch nochmal extrem Textlastig (hoffentlich legt sich das bald 🙁 )
Macht gar nichts, ich lach mich hier gerade kaputt (übrigens parallel auf Whatsapp mit einem gestern sehr bahngeschädigten Freund, dem ich deinen entsprechenden Text als Kopie geschickt habe) 😄 😄
Dann der große „Knall“: Nachdem mein Schatz mir versicherte nicht in unserem Bad nochmals nass gewischt zu haben, war klar „Wassertropfen von der Bad-Decke sind nicht normal und verheißen auch nichts Gutes“.
Wer diese Situation kennt, weiß was nun passiert 😵 :
*Handheb* 🤩 ! Willkommen im Club der Rund-um-den-Urlaub-Wasserschadenbetroffenen! 🙂
Ich hab das schon dreimal durchexerziert - bin jetzt quasi Profi 😵 (mit allen nur denkbaren Wassertypen, klar, mit Hagel und Blattfetzen vermischt und mit Fäkalien 🤢 ).
Gut, dass auf die Deutsche Bahn Verlass ist, per App wurde eine Zugverspätung angekündigt und dadurch die Zugbindung aufgehoben. 🙂
Ich hab dadurch sogar schon schnellere Verbindungen geschafft als gebucht, weil Anschlusszüge, die ich eigentlich nicht erreicht und deshalb schon gar nicht gebucht hatte, plötzlich noch dastanden und ich meinen gebuchten Puffer-Zug, der wegen Verspätung vielleicht nie gekommen wäre, dann nicht nehmen musste 🤪 !

So, und jetzt bin ich gespannt, wie es dann vor Ort mit der Konvertierung zum Camper weiterging 😉 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter61 Beiträge · seit 202207. Dez. 2025 · #8
casimodo schrieb:Guten Morgen Matthias,

bei Deiner Ersttäter- Reise bin ich gerne dabei! Und natürlich bin ich gespannt auf den Grund Eurer Umplanung von MIrabib ins Hansa Hotel. Genau das hatten wir auf unserer >Reise im März/April nämlich wegen starken Regens auch so entscheiden müssen 😐

Ich hoffe nur, dass Ihr keinen schlimmeren Grund dafür hattet! Also, es darf gerne weitergehen 😎

Viele Grüße und Danke für den Bericht
Casimodo
Nein, es war kein schlimmer Grund, sondern einfach eine Planänderung zu Gunsten von Swakopmund

Matthias
Themenstarter61 Beiträge · seit 202207. Dez. 2025 · #9
@DG,

Danke für die Grüße,
bezüglich TimBila würde ich zukünftig auf ein "Glambing" Zelt setzten (Erklärung folgt im Bericht)

Matthias
Themenstarter61 Beiträge · seit 202207. Dez. 2025 · #10
Tag 1 (5.11.25):

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Nach einer überpünktlichen Landung um schließlich 8:56 ging alles plötzlich Ruckzuck:
Als wir mit den ersten Passagieren an der Einreisekontrolle (e-Visa) waren, kamen wir bei der sehr freundlichen Mitarbeiterin schnell durch, gingen direkt zum MTC-Schalter um 2 SIM-Karten zu holen, nachdem niemand vor uns anstand, war auch dies in wenigen Minuten erledigt.
Währenddessen kamen uns unsere beiden Taschen auf dem Laufband schon entgegen, Security-Check schnell erledigt und schon stand der Savanna „Organisator“ am Ausgang bereit. Schnell noch Geld abheben, ab zum Auto und sofort ging die Fahrt los. Wir hatten das Glück noch in einen früheren Transfer zusteigen zu können (hier waren 2 Gäste vom Flug aus Johannesburg bereits im Auto)
In Zahlen: Aufsetzten am Flughafen gegen 8:56 Uhr, verlassen des Flughafengeländes um 9:36 Uhr.

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unser erster Blick auf die Landschaft
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Wenn ich so manche Kommentare und Erlebnisse aus dem Forum ins Gedächtnis rufe, hatten wir schon einen „super“ Durchlauf erlebt und erreichten Savanna gegen 10:15 Uhr.
Die Besprechung der Vertragsunterlagen und Restzahlung der Miete wurde geschäftsmäßig erledigt und nach einer knappen 1 Stunde warten begann unsere Einweisung (das Fahrzeug war zu spät zurückgekommen). Somit wurde, während vorne erklärt wurde hinten gereinigt und umgekehrt, Die ausgiebige Einweisung war perfekt, und, nach Hinweisen aus dem Forum, mit vielen Bildern und Videoaufnahmen von meinem Schatz ausgiebig dokumentiert.

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Endlich geht’s los, und selbstverständlich, trotz Erfahrungen mit Linksverkehr, wird sofort, zur Reinigung der Frontscheibe, erst einmal der Wischer aktiviert ….. 😎
das Navi wird eingestellt und, mit einem kleinen Umweg (nein, ich habe mich natürlich nicht verfahren, wir Männer „erkunden die Umgebung“ 😵 ) geht es zum Superspar Maeura.
Keine Ahnung ob dies allen Neulingen so geht, aber wir sind positiv geflasht, und wandern gemütlich durch alle Gänge, lassen die immense Auswahl auf uns wirken während der Einkaufswagen immer voller wird.

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Es weihnachtet
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Eigentlich war der Plan anschließend noch die Maerua Mall zu besuchen, jedoch haben wir viel zu viel Zeit im Superspar verbummelt und vor allem, nachdem wir gezahlt haben und zum Auto wollen scheint die Welt mit einem Gewitter und Regenguss (es schüttet wie aus Eimern) untergehen zu wollen.

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Wir warten ein wenig, und beladen unser Fahrzeug, unter Mithilfe eines Sparmitarbeiters (beladen bedeutet in unserem Fall alles irgendwie auf den Rücksitz schmeißen, Fleisch, Käse und Wurst im Kühlschrank unterbringen) in Höchstgeschwindigkeit, um möglichst wenig Nass zu werden.
Jetzt aber wirklich losfahren, aus dem Parkplatz raus (mal schnell den Scheibenwischer kurz aktivieren) und ab auf die B1 Richtung Lake Oanob.

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Schnell an der Rezeption einchecken, den Weg zu unserem Platz „Berakah“ erklärt bekommen und die Vorbereitungen für meine erste Campingnacht seit ca. 35 Jahren können beginnen.

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Der Aufbau des Dach- und Seiten-Zeltes geht erstaunlich flott und es kann das ausräumen des Gepäcks, umräumen der Einkäufe und Erkundung der Feinheiten unseres Campers beginnen.


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Selbstverständlich wird auch die Hängematte in Position gebracht. Endlich haben wir auch ein Auge für unsere Umgebung, toll, richtig schön hier.

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Ein bisschen Sonnenuntergang bei einem Bier genießen, und bei der Zubereitung unseres Abendessens (griechischer Salat, Bolognese und Nudel) feststellen:
Wir sind in Namibia, unser neuestes Urlaubsabenteuer hat begonnen.


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Gute Nacht Namibia

Sorry, schon wieder so viel Text 🙂

Matthias
Themenstarter61 Beiträge · seit 202209. Dez. 2025 · #11
Tag 2:

0:25 Uhr, ich liege in meiner seitlichen Koje und denke nur „Was habe ich getan, wie kann man(n) sich das Camping antun, es kommen noch 2 Wochen“ 🤩 😵
Rückblende: Bei der Fahrzeugübergabe wurde auch „frisch“ noch der Kühlschrank installiert (siehe Bild bei Tag1). Dieser lief, wie soll ich sagen, nicht ganz ruhig, sondern klapperte ohne Ende (uns wurde erklärt das ist so). Natürlich hörte man das Klappern nicht während der Fahrt, oder nicht sehr laut bei geschlossener Klappe.

Gemäß Berichten aus dem Forum haben wir den KS am Abend auf Stufe 1 zurückgedreht damit er nicht so oft läuft. Dies interessierte Ihn aber gar nicht, immer wenn ich gerade die Schlafphase erreicht hatte, startete der KS mit einem „Knallgeräusch“ (war nur der Anlauf des Kompressors) und klapperte dann fröhlich vor sich hin (ca. 10 min). Mein Puls und Blutdruck waren auf Höchstleistung und innerlich habe ich schon überlegt, wo wir überall auf Lodge ausweichen können.
Aber, nachts hat man(n) ja die besten Ideen: Warum nicht einfach den Kühlschrank ausschalten? Also raus aus dem Auto, abschalten und schlafen wie ein Baby 😉

Morgens 5:50, die erste Nacht doch noch überlebt, war dann eigentlich nicht so schlimm,
und während der Vollmond sein Nachtwerk vollbracht hat und gemütlich unterging, begann die Sonne mit dem Morgengrauen den Tag zu erhellen.

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In der eigenen Sanitären-Anlage frisch gemacht,

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Die ersten Tiere gesichtet (OK, die beiden haben sich aufgedrängt),

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und nach dem Frühstück langsam Abfahrbereit gemacht. Das Einpacken und Zusammenfalten des gesamten Equipments und Zeltes ging erstaunlich schnell und wir konnten zu unserem nächsten Ziel (Kalahari Anib Campsite) aufbrechen.
Noch einen kurzen Zwischenstopp beim Shoprite in Rehoboth zum Nachkauf diverser Artikel eingeschoben, das Fahrzeug betankt (Tank war bei der Übergabe nur halb gefüllt) um, beim Bestaunen der abwechslungsreichen Landschaft,

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über die C25 - C15 - C21-D1268 -C20 unser Ziel gegen 15:30 Uhr erreichen.
Schnell alles soweit aufbauen und gemütlich einen Kaffee mit Kuchen (Apfelkuchen vom Shoprite) genießen.

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Damit wir nicht komplett einrosten laufen wir mal zur Lodge um den Bartender ein kleines Bierchen zu entlocken.

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Hierbei lesen wir das Buffet des Abends und entscheiden uns kurzfristig das Abendessen hier später einzunehmen. zunächst wird aber der Sonnenuntergang (mit Regenschauern im Hintergrund) am Stellplatz erlebt.

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Wir durften ein super leckeres Essen einnehmen:

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Nach dem Essen darf selbstverständlich der Gin Tonic nicht fehlen, so dass wir nach zweien des guten Trunkes mit der nötigen Bett- (ähm) natürlich Zeltschwere zurück (schwanken) laufen.

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Ein schöner Tag geht zu Ende

Matthias
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2025
Themenstarter61 Beiträge · seit 202212. Dez. 2025 · #12
@DG
@Champagner

Mein Erklärungsversuch Camping:

Als überzeugter Nicht-Camper möchte ich einmal darlegen weshalb, und zwar schon bei der Vorplanung, die Variante mit dem Dachzelt trotzdem den Vorzug bekam:

Es handelt sich nachfolgend selbstverständlich ausschließlich um meine Meinung und ich möchte niemanden vor dem Kopf stoßen. 🙂

Pro Lodge:
• Das absolut wichtigste Kriterium, weshalb Camping für mich ein NoGo ist, sind gemeinsame Sanitäre Anlagen und die enge Nachbarschaft zu anderen Campern.
Der Gedanke, eine Toilette zu besuchen, die heute schon den Druck unzähliger Ärs….. aushalten musste ist unerträglich und, laut Statistik urinieren rund 50% der Deutsche unter der Dusche, über weitere Auswürfe aus Mund und Nase denke ich erst gar nicht nach, nein, da geht ich nicht rein. 🤩 🤢
Mein Kopfkino läuft. 😎

• Ich benötige mein Bett, und zwar mein breites Bett. Meist sind meine Nächte unruhig und gefühlt ständig wechsle ich die Liegeseite. Vermutlich würde ich mein Schatz auf die Dauer bei einem 1,30mtr breiten Bett (für 2 Personen) in den Wahnsinn treiben.


Pro Camping:
• Nachdem ich (wir) beruflich doch sehr eingespannt sind und mein Tagesablauf ständig von Terminen festgelegt wird, gilt als erste Urlaubs-Grundregel „Es gibt keine fixen Termine“, Tagesabläufe sind flexibel und, soweit es geht, legen wir keinen Termin fest (Ausnahmen bestätigen die Regel).
• Als ich hierzu bei vielen Reiseberichten und Bewertungen lesen musste, das bei einigen Lodge-Unterkünften es ein „gemeinsames Abendessen“, zu einer „festen Uhrzeit“ an einem „gemeinsamen Tisch“ gibt, war meine innere Horrorvorstellung eines Urlaubs erfüllt.
• Wir essen, wenn wir Hunger haben (nicht um 19:00 Uhr, weil ich muss), außerdem will ich im Urlaub einfach meine Ruhe und meine Urlaubszeit nur mit mir sympathischen Personen verbringen und eine Unterhaltung führen.

Nachdem ich von den vielen Campsites mit eigener Dusche und Toiletten und von Camper für 4 Personen (Savanna Family Camper) gelesen habe viel die Entscheidung leichter doch mal das vielleicht kleinere Übel zu wählen.
Beim Auto durfte mein Schatz im Dach und ich im „Seitenteil“ schlafen und es wurden, bis auf eine Nacht („das Grauen“) nur Campsites mit eigener Ablution gebucht.

Jetzt geht es aber bald mit dem Bericht weiter

Matthias
Themenstarter61 Beiträge · seit 202213. Dez. 2025 · #13
Tag 3:

Als notorischer Frühaufsteher genieße ich ab 5:30 Uhr den Sonnenaufgang und versuche die Landschaft irgendwie dauerhaft auf meiner Festplatte (genannt Hirn) zu speichern.

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Mein Schatz erwacht kurze Zeit später ebenfalls und spontan beschließen wir den kleinen Spazierrundweg zu erlaufen. Dies erwies sich als perfekte Idee, bei wunderbarem Wetter konnten wir die ersten kleineren und größere Tiersichtungen erlaufen und insbesondere die traumhafte Landschaft einsaugen.

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Was für eine Aussicht

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Plötzlich stelle sich uns ein (aus meiner Sicht 🙂 ) extrem gefährliches Raubtier kampfbereit in den Weg:

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Todesmutig schritten wir an der Bestie vorbei und gelangten sicher zurück zum Auto 😎 😄


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Nachdem ich mit diesem Tag meine letzten 365 Tage mit einer 5 an erster Stelle meiner Jahreszahl einläute, fällt unser Frühstück entsprechend üppig, in Form von Bohnen, Ei, Speck und Wurst aus.

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Für den Rest des Tages ist Müssiggang angesagt, gemütlich faulenzen wir am Pool,

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zur späten Nachmittagsrunde laufen wir zurück zur Campsite um unser Dinner vorzubereiten.


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Das Grillfleisch mit Kartoffel- und grünem Salat schmeckt hervorragend,

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während im Hintergrund die Sonne langsam ihr Tagwerk vollendet:


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hierzu noch ein leckerer südafrikanischer 24er Cabernet Sauvignon,

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"man, ist das Leben schön und vor allem Gut zu uns“

Zum Tagesabschluss laufen wir wieder zur Bar, hier laufen uns doch glatt 3 kleine, hübsche Gesellen über den Weg. Leider ist wegen dem iPhone, oder vielleicht auch wegen dem Wein, kein perfektes Bild gelungen, aber man erkennt vielleicht den Skorpion.


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Nach dem einen (oder auch anderen) Drink beschließen wir den Tag und gingen zurück ins Schlafgemach.


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Ich stelle immer mehr fest: So geht Urlaub 🙂

Matthias
zuletzt bearbeitet 13. Dez. 2025
Themenstarter61 Beiträge · seit 202215. Dez. 2025 · #14
Heute geht es nach Sesriem.

Aus Deutschland haben wir uns 2 Bettdecken und 2 Bettlaken mitgebracht, vielleicht schliefen wir aus diesem Grund wieder tief und fest.
Mir fiel auch ein, dass ich ja 2 Taschenlampen für uns gekauft habe und suchte diese verzweifelt in allen Taschen und Ablagen, verschwunden? Naja, werden schon wieder auftauchen.

Direkt nach dem Frühstück fuhren wir erst einmal nach Mariental um Brötchen und das Abendessen einzukaufen. Dann aber ab auf die C19 bis Maltahöhe um im OA Hera Art Cafe eine Tasse Kaffee zu genießen (Ein schöner Zwischenstopp auf einer schattigen Terrasse)

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Interessante Spülung
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bevor es wieder auf die nun beginnende Gravel C14 weiterging.

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Irgendwie zieht sich die zwischenzeitlich extreme Wellblech-Strecke und wie benötigen eine Pause. Wieder auf der C19 in Nähe des Zarishoogtepass genossen wir unsere Pause in Form unserer gestrigen übriggebliebenen Bratwurst und einer sensationellen Aussicht am Straßenrand.

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In Sesriem angekommen wurde schnell im Oshana Camp eingecheckt (Dead Valley Lodge) und spontan haben wir entschieden schon mal ein wenig in Richtung Sossusvlei zu fahren.
Natürlich darf der Stopp, incl. Foto, am der Düne 45 nicht fehlen (wieso eigentlich? Ich konnte nichts Besonderes feststellen). Wir führen bis zum Parkplatz, sahen uns ein wenig um und fuhren langsam zurück zur Campsite. Natürlich nicht ohne ein bisschen die Natur zu genießen und ein paar Tiere zu beobachten.

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Zuerst die Sanitäre Anlage begutachtet, dann war der Aufbau für die Nacht auch wieder schnell erledigt und bei einem Bierchen schauten wir der Sonne beim Verschwinden hinter den Dünen zu.

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Nach dem Duschen bereiteten wir unserer Abendessen zu späterer Stunde zu und stießen zu unserem Beefburger, angedünstete Zwiebel und Salat mit einem fruchtigen Sauvignon Blanc 2024 an.

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Offensichtlich wollte auch ein hübsches Getier den Wein schlürfen.

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Als Inhaber den Becher lehnte ich den Wunsch ab und setzte das Tierchen lieber ans Waschbecken für einen Fotomodel-Job.

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Nun war die Frage wie wir den nächsten Tag gestalten?
Klar war, wir fahren früh zum Deadvlei aber was dann? Der Ursprungsplan war eine Nacht in Mirabib auf der Strecke nach Swakopmund zu verbringen. Jedoch würden wir dann von Swakopmund gar nichts sehen da wir am dem folgenden Tag schon früher losfahren wollten.
Nach kurzer Diskussion und abwägen der Faktoren entschieden wir uns 2 Nächte in Swakopmund zu verbringen um die Stadt mal ein wenig zu erlaufen. Noch schnell eine Nacht im Hansa-Hotel gebucht und ab ins Bettchen.


Matthias
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2025
355 Beiträge · seit 201317. Dez. 2025 · #15
Hallo Matthias,

ich bin gerade noch mit zugestiegen auf eurer Ersttäter-Tour. Dein Schreibstil gefällt mir sehr und ich freue mich schon auf den Rest eurer Reise. In Einstimmung auf unsere eigene (mittlerweile 5.) Reise nach Namibia im April/ Mai/ Juni 2026 verschlinge ich gerade alles, was es da im Forum zu lesen gibt 😁

Danke für deinen Bericht und liebe Grüße aus der bayerischen Landeshauptstadt,
Sonja
6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
Themenstarter61 Beiträge · seit 202217. Dez. 2025 · #16
Hi Sonja,

danke für deine lieben Worte, jetzt bin ich ganz beschämt 😕

weiß aber nun auch wer meinen Bericht liest 😄 😉

Grüße aus der Region Würzburg
Matthias
Themenstarter61 Beiträge · seit 202217. Dez. 2025 · #17
Tag 5
Deadvlei und Fahrt nach Swakopmund


Manche Urlauber sind für mich unbegreiflich. Zu nachtschlafender Stunde (ca. 03:30 Uhr) höre ich das Piepsen des Nachbarautos. Dieses Geräusch wiederholt sich nun im ca. 10min Takt begleitet von Aufräum-, Abbau- und sonstigen Geräuschen. Ab ca. 4:30 herrscht wieder etwas Ruhe, bis die nächsten mit dem Herum- und Aufräumen beginnen.
Unsere Nachbarn stehen nun (seit ca. 4:50) an Ihrem Fahrzeug wartend abfahrbereit zum Sossusvlei (wie kann man nur ein solch schlechtes Zeitmanagement haben?). Toröffnung ist um 5:30 Uhr, wieso steh man so bald auf und stört die Nachtruhe? OK, im gesamten Urlaub haben wir uns mehrfach über andere Touristen gewundert (vielleicht umgekehrt genauso).
Unsere Stimmung liegt auf einer Skala von 1 -10 bei -2 😈

Nachdem der Platz um 5:30 wie leergefegt war, und wir nun noch etwas die Ruhe genießen konnten, begannen wir um kurz vor 6:00 Uhr den Abbau und fuhren gemütlich, ohne anderen Verkehr, vor der anderen Toröffnung, Richtung Deadvlei. Die Stimmung steigt wieder 🙂

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Hier muss zugegeben werden das ich, nur auf Grund von den Bildern und Kommentaren keine besondere Vorstellung oder Erwartung an das Deadvlei hatte (tatsächlich hatte ich zwischendurch sogar die Überlegung dies auszulassen, eine krasse Fehleinschätzung). Es handelt sich wirklich um eine super Landschaft.
Es war wenig Los und so haben wir die Stimmung ein wenig eingefangen.

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Damit war unser Besuch auch schon beendet und wir machten uns gegen 9:00 Uhr auf den Weg Richtung Swakopmund.

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Nachdem wir wieder auf die C19 abgebogen sind, drehte sich unser Gespräch um die unwirtliche Umgebung und das hier ja wohl keine großen Tiere eine Überlebenschance hätte, und wenige Minuten später sehen wir eine Giraffe, damit haben wir nicht im Entferntesten gerechnet.

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Auf Grund der vielen Berichte musste selbstverständlich auch ein Stopp in Solitaire für einen Apfelkuchen eingelegt werden. Ehrlich, ja, es ist ein Stück Kuchen, ab das war es schon, nichts Besonderes, da hat uns der Apfel-Kuchen aus dem Shoprite in Rehoboth besser geschmeckt.
Bereitwillig teilte ich mein Stück daher mit einer gerade kennengelernten Freundin.

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Schnell noch ein Sandwich für die Fahrt kaufen, Sanitäre Anlage suchen, Tanken und weiter geht’s.

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Einerseits zieht sich die Strecke wie Kaugummi, andererseits fasziniert einfach die Landschaft mit der sich ständig ändernden Vegetation:

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Zwischendurch wird das Sandwich verspeist.

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Endlich erreichen wir gegen 17:45 Uhr unser Ziel, das Hansa Hotel

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Nachdem wir doch etwas müde sind, haben wir keine Lust mehr lange nach einem Restaurant zu suchen und entscheiden uns im Hotel zu Essen, eine hervorragende Wahl
Zwiebelsuppe

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Springbokrücken

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Surf and Turf

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und zu guter Letzt, Crepe Suzette frisch am Tisch zubereitet

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In der Bar muss, natürlich, der Hansa Kaffee getestet werden, alleine das Zeremoniell der Zubereitung begeistert schon und dann der Geschmack, wow, ist der Gut (hat auch ein paar Umdrehungen).

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Diesen lassen wir uns schmecken, spülen aber sicherheitshalber mit einem kühlen Gin Tonic nach und freuen uns auf eine ruhige Nacht


Matthias
zuletzt bearbeitet 17. Dez. 2025
4'382 Beiträge · seit 201517. Dez. 2025 · #18
Hallo Matthias,
auch ich lese Deinen RB mit großem Vergnügen!
Was für ein schönes Foto von einer Gottesanbeterin!
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Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
16,9k Beiträge · seit 201217. Dez. 2025 · #19
Eckifonsi schrieb:...und zu guter Letzt, Crepe Suzette frisch am Tisch zubereitet
🤩 Musst Du mich so quälen?
Da fährt man ein Jahr Mal nicht nach Namibia und dann kommst Du mit dem Hansa Hotel um die Ecke ... 😎
Eckifonsi schrieb:In der Bar muss, natürlich, der Hansa Kaffee getestet werden, alleine das Zeremoniell der Zubereitung begeistert schon
Der Kaffee hieß Jahrzehnte lang anders 😎 und wurde erst kürzlich in den politisch korrekteren Namen "Hansa Kaffee" umbenannt. Auch die Blechtassen wurden ausgetauscht. Sie sehen zwar uralt aus, sind aber tatsächlich brandneu.

Hier das Original:

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LG
Logi
Themenstarter61 Beiträge · seit 202217. Dez. 2025 · #20
@CuF

Hallo Friederike,

vielen Dank für die Blumen, freue mich sehr das dir unser Bericht gefällt und ja, das Insekt hat mich auch sehr beeindruckt.


Liebe Grüße
Matthias