Nam/Bot 2024 – nicht immer wie geplant

Reisebericht 110 Antworten · 13,1k Aufrufe · gestartet 18. Juni 2024 von panther
790 Beiträge · seit 200619. Juni 2024 ·
Liebe Martina, lieber Ralf,

da hüpfe ich doch auch noch schnell mit rein und fahre bei euch mit 🙂

Bis ganz bald in Büsnau, freue mich auf ein Wiedersehen!
Viele Grüße von Tanja
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200720. Juni 2024 ·
@Doro
Alter des Hilux kann ich dir gar nicht sagen. Sicherlich schon ein paar Jahre... Tachostand war 145.000 km.

@Betti
Wir freuen uns auch über Mitleser die "nur" sporadisch reinschauen 🙂

@Tanja
Immer "reinspaziert", wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Büsnau. Und die Karte kommt auch wieder "nach Hause" 😎

@Carsten
Schön dass du auch dabei bist 🙂 Mit dem Lesen geht es uns gerade genauso, wir müssen auch das ein oder andere noch nachholen. Wir sind aber dran 😉

LG von den Panthers
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Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200720. Juni 2024 ·
Freitag, 26.04.2024 El Fari Campsite (bei Ghanzi) 553km
Ein reiner Fahrtag

Frühstück gab es ab 07:00 Uhr, gut für uns sind wir doch zeitig wach gewesen. Am Wochenende gibt es das erst ab 08:00 Uhr, hatten wir auch schon einige Male erlebt, aber finden wir reichlich spät. Wir genossen Eier und Speck und räumten noch die Klamotten in den Wagen und dann konnte es losgehen zum heutigen Tagesziel El Fari. Kurz vor dem Grenzübergang nach Botswana legten wir eine Pause ein, hier hätte es auch einen Campingplatz gegeben (East Gate Rest Camp) , den Ralf ins Auge gefasst hätte, wenn wir gestern noch los gefahren wären und nicht in Windhoek übernachtet hätten.
Der Grenzübertritt verlief reibungslos, viel los war nicht. Bevor wir in BOTS einreisten fragte uns eine nette Dame nach Fleisch und Holz. Das konnten wir ja ruhigen Gewissens verneinen, aber ihrem Grinsen war zu entnehmen, das sie uns nicht glaubte 🤨 Sie wollte es aber auch nicht kontrollieren und winkte uns durch.
Die südafrikanischen Kollegen, die vor uns eingereist waren und jetzt am Seitenstreifen standen und in ihrem Wagen rumräumten, überholten wir kurz darauf, vermutlich holten sie die versteckten Lebensmittel wieder hervor – so sah es zumindest für uns aus 😐 Die Fahrt verlief ansonsten ereignislos, ab und zu überholten wir LKW’s oder langsame einheimische Fahrzeuge und gelegentlich standen auch mal Esel oder Ziegen auf der Straße.
Gegen 15:30 Uhr erreichten wir El Fari. Dort waren wir die einzigen Gäste. Mutter und Tochter belieferten uns mit Holz und kassierten den Obolus, wiesen noch auf eine Schlange hin, deren Spuren sie entdeckt hatten und auch, dass schon mal ein Gast überfallen wurde. Das fanden wir etwas spooky 😐 😕 , beunruhige uns aber nicht weiter.
Ralf dokterte am Auto rum, eine quietschende Tür wurde geölt (das Öl gehörte zur Standardausstattung). Damit der Ersatzreifen nicht immer wieder vor die Tür schwenkt wurde auch noch eine „Befestigung“ aus der Wäscheleine gebastelt.

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Ich schrieb unser Reisetagebuch. Dann war es Zeit für eine Dusche in den immer noch sehr sauberen Sanitärräumen, wir waren ja vor einigen Jahren schon einmal hier. Wir machten ein schönes Feuer, aßen lecker Käsegriller mit Gemüse und freuten uns wieder in Afrika zu sitzen.

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Mit einem Glas Wein hielten wir es an dem lauen Abend noch ein Weilchen aus bevor wir zum ersten Mal in unserem Camper übernachteten.

Morgen gehts dann endlich in den Moremi...und das nächste Ungeplante, man könnte auch "Katastrophe sagen, wartete auf uns 😐

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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4’387 Beiträge · seit 201520. Juni 2024 ·
.. wie ich diese Cliffhänger hasse….
Grüßle
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8’793 Beiträge · seit 201020. Juni 2024 ·
panther schrieb:Damit der Ersatzreifen nicht immer wieder vor die Tür schwenkt wurde auch noch eine „Befestigung“ aus der Wäscheleine gebastelt.
🤩 😄 Woher kenn ich das nur? 😗 😣 Jetzt weiß ich auch, warum ich so gerne im Bodenzelt schlafe 😎 .

Freu mich schon auf den Moremi - zum Glück sitze ich hier auf der gemütlichen Couch und schau mir das Debakel aus der Ferne an 😗 .

Bis dann - liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
774 Beiträge · seit 200720. Juni 2024 ·
Liebe Panthers,

jetzt wird es spannend und da bin ich gerne dabei bei Eurer wohl nicht immer ganz so wie geplant gemachten Tour….
Zum Glück habe ich den Bericht gestern Nacht entdecket und quetsche mich noch rein, ins Single Cab 😉

Bin mal auf die Fortsetzung gespannt und bis demnächst in Büsnau.

Liebe Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2024
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200721. Juni 2024 ·
@Friederike
😗

@Bele
Naja, "Debakel" würde ich es jetzt nicht nennen...so schlimm wars jetzt auch nicht...ich glaub ich muss langsam auflösen 😗 😎 Aber der nächste Cliffhänger wartet schon 😉

@Simone
Immer rein, wir finden noch ein Plätzchen...wir freuen uns dass du dabei bist 🙂
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8’793 Beiträge · seit 201021. Juni 2024 ·
panther schrieb:
@Bele
Naja, "Debakel" würde ich es jetzt nicht nennen...so schlimm wars jetzt auch nicht...ich glaub ich muss langsam auflösen 😗 😎 Aber der nächste Cliffhänger wartet schon 😉
Naja, du sagst Katastrophe, ich Debakel - schaunmermal, was es dann tatsächlich ist 😄

Dann lös mal schnell auf!

Bis dahin liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2024
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200721. Juni 2024 ·
Samstag, 27.04.2024 Moremi, South Gate 350km

Wir hatten ganz gut geschlafen, waren aber schon zeitig wach. Die nahe Straße hatten wir nicht gehört, nachts war wenig Verkehr. Wir machten Kaffee und ließen uns die Nutellabrote schmecken 😛 Ralf hatte sich schon darauf gefreut, zu Hause gibt es nämlich keines. Kurz nach 08:00 Uhr waren wir dann startklar. Zunächst wollten wir in Maun noch einkaufen gehen und unser bestelltes Fleisch bei den Beefboys abholen.
Nach 40km passierten wir den Kuke Fence, in unsere Richtung wurde nicht kontrolliert, nur in die Andere. In Maun war sehr viel Verkehr 🤩 , ist ja Wochenende. Die Stadt ist vermutlich seit unserem letzten Besuch vor 10 Jahren auch um Einiges gewachsen. Das Fleisch war noch nicht da bzw. noch nicht geliefert, also fuhren wir erst einkaufen und tanken.

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Der Spar im Delta Palms Shopping Centre war jetzt Obst und Gemüsetechnisch nicht so gut bestückt, aber ein bisschen was fanden wir doch. Wir fuhren noch zum Shoprite um noch einige Kleinigkeiten mitzunehmen – überall war echt viel los. Unser Fleisch bekamen wir auch. Es war zwar vakuumiert, aber auch gefroren 🙁

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Jetzt fehlte nur noch etwas Geld, aber die Bankautomaten von FNB waren leer bzw. funktionierten nicht. Am Flughafen in einer kleinen Einkaufszeile war der ATM gerade wieder am Hochfahren. Es war wie verhext 😣 Ein freundlicher Herr meinte, wir sollten ihm folgen, er weiß noch einen Automaten. Nicht weit entfernt standen schon einige Leute in der Schlange, es dauerte aber nicht lange und wir konnten endlich Geld abheben 🙂

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Nachdem wir am Straßenrand auch noch zwei Holzbündel erstanden hatten, ging es endlich raus aus Maun und Richtung Moremi. Die geteerte Straße endete bei Shorobe und wir rumpelten auf Sand weiter. Es dauerte nicht lange und wir konnten die ersten Elefanten sehen.

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Am South Gate angekommen, bekamen wir unseren gebuchten Platz MQ-7. Schön gelegen mit einem großen Baum, aber auch maximal weit weg vom Waschhaus.

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Wir machten Pause, aßen eine Kleinigkeit und ließen uns noch etwas Holz anliefern bevor wir auf dann auf einen kurzen Gamedrive Richtung Blackpool gingen. Wir sahen natürlich Elefanten, Impalas, Tsessebe und einen einsamen, misstrauischen Büffel, der uns sehr genau beäugte.

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Gegen 18:00 Uhr waren wir zurück und stellten mit Erschrecken fest, dass der Kühlschrank nicht mehr kühlte. Die Anschlüsse und Stecker wurden überprüft und waren alle in Ordnung. Grande Katastrophe 🤩 Ralf bemerkte, dass eine Sicherung im Motorraum durchgeschmort war. Eigentlich sah sie eher so aus als wenn sie abgebrannt wäre 😵 Wir hatten zwar Ersatz, aber das war nicht das Problem wie sich morgen Früh herausstellen würde.

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Anmerkung Ralf: die LED Beleuchtung in der Kabine ging noch, die Wasserpumpe für das Spülbecken und die Außendusche aber nicht mehr. Als Elektrotechniker ließ mich das nichts Gutes ahnen…das Problem kann nicht „nur“ der Kühlschrank sein…das sieht eher nach (schwacher) Batterie aus 😐
Da ist uns doch gleich mal der Appetit vergangen. Das Fleisch war auch noch nicht aufgetaut, also gab es Gemüse mit Wiener Würstchen und ein schönes Feuer. Ringsrum hörten wir Elefanten und Hyänen und langsam beruhigten wir uns wieder und konnten den Abend doch noch genießen.

Ob's eine schnelle Lösung für unsere kleine "Katastrophe" gibt und was sich so Nachts auf dem Platz ereignet... das gibts dann ab Montag hier zu lesen...euch Allen ein schönes Wochenende...und sorry für den nächsten Cliffhänger 😗

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 21. Juni 2024
549 Beiträge · seit 201221. Juni 2024 ·
Hallo Martina und Ralf

Ich lese bei eurem Reisebericht auch gerne mit! Ihr macht‘s ja richtig spannend! Danke fürs teilen und hoffentlich kommt am Ende alles gut!
Ich wünsche euch auch ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße,
Sue
2025 Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200724. Juni 2024 ·
Sonntag, 28.04.2024 Moremi, 3rd Bridge 79 km

Die Nacht war etwas unruhig, die Elefanten malträtierten erfolgreich die Bäume, überall knackten und krachten Äste. Irgendwann tat es einen ordentlichen Schlag, als ein Baum umfiel. Gegen 02:00 Uhr konnten wir einen Elefanten nicht weit von unserem Auto beobachten und vor allem hören als er mal Wasserlassen musste, das war vielleicht laut. Irgendwann schliefen wir wieder ein.

Da wir eine Wildkamera dabei hatten, mal ein paar Eindrücke der Nacht. Nachts auf Toilette zu gehen ist demnach keine Option. Und was sich sonst noch so im Camp "rumtreibt" kann man natürlich auch nicht wissen 😐

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Als wir aufstanden, widmete sich Ralf zunächst unserem Sicherungsproblem und wechselte diese aus. Das half leider nichts, beim Starten gab es einen kurzen Funken und auch diese Sicherung war hinüber 🤩 😮 😵 Somit war er mit seinem Latein erst mal am Ende, der Fehler musste woanders liegen. Ich ging derweil zum Abwaschen, Wasser hatten wir ja auch Keines mehr, da die Pumpe ebenso nicht lief. Als ich mich auf den Weg machte, rief Ralf „Elefant“. Ups, da wartete ich doch lieber bis er durch war 😗
Ralf startete derweil unser Satellitentelefon und telefonierte mit Andre von der Autovermietung. Dessen Vorschlag wäre gewesen, dass wir nach Maun zurückfahren sollten, das wollten wir aber nicht – denn heute am Sonntag würde nichts passieren und wer weiß, wieviel Zeit wir dort morgen verlieren würden. Wir wären eher für Kasane – das wollte er mal prüfen. Wir fuhren dann los zur Xini Lagoon und hatten Glück mit einer besenderten Löwendame. Sie war im Jagdmodus – aufmerksam starrte sie Richtung eines kleinen Wäldchens in dem sich einige Impalas aufhielten. Die hatten die Jägerin bisher nicht bemerkt. Ich fand ihren Gesichtsausdruck so toll, und wie sie sich vorsichtig ranschlich und eine Pfote ganz langsam vor die andere setzte.

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Wir hatten im Wäldchen dann die Poleposition als sie dann losstartete. Aber das Ganze war etwas halbherzig und sie machte keine Beute. Wir beobachteten sie noch ein Weilchen und verloren sie dann aus den Augen.

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Elefanten gab es natürlich auch, eine Herde zog an uns vorbei.

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Wir machten uns auf den Weg zum 3rd Bridge Camp, auf dem Weg hierhin kamen wir an einigen Wasserlöchern vorbei, Nilgänse, Nimmersatte und Löffler waren hier zu sehen, auch Krokodile und Schreiseeadler.

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Am Camp angekommen, wurden wir freundlich empfangen und durften Platz nehmen und ein bisschen small talk halten. Ralf durfte das WLAN nutzen um unserem Vermieter zu schreiben. Das WLAN-Passwort durfte er aber nicht selbst eingeben...it's a secret. 🙂 Die Verbindung war allerdings sehr "wacklig" und ergab auch nichts Neues. Der kleine „Tuckshop“ wurde uns auch noch gezeigt. Gekühlte Getränke waren schon mal da 🙂 Mikel, der Parkmitarbeiter zeigte Ralf später noch die beiden Eulen, die unter dem Dach wohnten und ihm die Mäuse weghielten.

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Wir hatten die CS 5, maximal weit weg von den Waschhäusern, lag aber ganz nett unter hohen Bäumen.

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Als wir Brotzeit machen wollten, bemerkten wir so gelbe Spuren auf der Milchflasche. Das bedeutet in der Regel nichts Gutes uns so war es auch, drei zerbrochene Eier schwammen glibberig auf dem Boden 😵 Bevor es was zu Essen gab, musste erst einmal die Sauerei beseitigt werden. Später fuhren wir dann zum Duschen und gingen anschließend gleich auf Gamedrive mit einem Abstecher zur 3rd Bridge. Aber was spektakuläres außer Lechwes und Gnus konnten wir nicht entdecken.

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Abends grillten wir unser Rinderfilet – so lange es noch gut ist ohne Kühlung 😠 Dazu gab es gemischten Salat mit Gurke und Feta. Die Klickerfrösche gaben die perfekte Hintergrundmusik und in der Ferne war Löwengebrüll zu hören. Ein einsames Glühwürmchen leuchtet und dann wurde es auch Zeit für uns ins Bett zu gehen.

Eine kleine filmische Zusammenfassung des Tages.Über die Brücke sind wir natürlich nicht so schnell gefahren, da läuft nur der FIlm schneller 😉

Und was sich so in 3rd Bridge Nachts auf der Campsite rumtreibt können wir dann morgen sehen. So viel kann ich verraten, Elefanten und Honeybadger sind es nicht 😛

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 24. Juni 2024
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Montag, 29.04.2024 Moremi, Xakanaxa 43 km

Die Nacht war ruhig. Löwengebrüll war weit entfernt zu hören, aber das wars auch schon. Auf der Wildkamera waren Tüpfelhyänen zu sehen, die auf unserem Platz herumschlichen.

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Als es hell wurde standen wir auf. Heute wollten wir gleich ohne Frühstück losfahren. Wie meistens, lohnte es sich nicht wirklich (für uns) 🙁 Zwei Gamedrivefahrzeuge entdeckten eine Löwin, Ralf konnte sie auch kurz sehen. Aber das war so weit im Gebüsch, das es sich nicht lohnte. Wir fuhren Richtung Xakanaxa und konnten auf dem Weg dorthin Elis, Bienenfresser und diverse Antilopen wie Wasserböcke entdecken.

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Wir checkten ein und machten zunächst einmal Kaffee und Frühstück. Unsere Campsite No. 6 war jetzt nicht die schönste, aber dafür sehr nah am Waschhaus.

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Eine Horde Baboons kam durch, an uns waren sie aber nicht interessiert, dafür an den Mülltonnen. Es war schon fast komisch, wie sich das eine Tier an einem Mülldeckel abmühte. Aber am Ende hatte er Erfolg und konnte den Deckel öffnen und holte sich eine Papiertüte heraus 😐 Am Ende flog die nur durch die Gegend. Die Viecher sind aber auch clever.

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Wir tranken gemütlich unseren Kaffee, lasen und schrieben Tagebuch. Ringsrum ließen sich einige Vögel entdecken wie Crested Barbet, Meyers Parrots und black collared Barbet. So ein fauler halber Tag war auch schön.

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Bevor wir nochmal auf Gamedrive Richtung Paradise Pools gingen, sprangen wir unter die Dusche und machten uns frisch. Tiere sahen wir keine besonderen mehr.

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Wir hielten bei dem Bootsanleger am Ende des Campingplatzes und genossen das schöne Licht und die Stimmung bei untergehender Sonne am Wasser.

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Zurück am Platz gab es dann gleich einen Gin Tonic, bevor wir die Kochaktivitäten starteten. Wir dachten die Eier nun besonders gesichert zu haben, trotzdem ging wieder eines kaputt 😈 Das war hoffentlich das letzte Mal, das der Kühlschrank geputzt werden muss, Eier werden von der Einkaufsliste gestrichen 😠
Wir kochten Schinkennudeln mit Gurkensalat und Feta. Das übrige Fleisch wollten wir nicht mehr essen wegen mangelnder Kühlung, schade. Auch Käse, Milch und Joghurt kamen weg, das Klima im Kühlschrank glich nun eher einer Sauna 🙁 Gut, dass der (Rot-)Wein keine Kühlung benötigte. Abwasch fiel heute aus, das werden wir morgen früh erledigen. Ralf hörte ein Rascheln im Busch, ein Hippo war unterwegs aber nicht in unsere Richtung. Bevor wir ins Bett gingen suchten wir das Waschhaus nochmal auf, die Lage musste genutzt werden 🙂 Löwengebrüll begleitete uns in den Schlaf.

Morgen gibts dann erst einmal eine Camping-Unterbrechung. Wir gönnen uns für zwei Tage eine feste Unterkunft mit Vollpension. Da fällt der Ausfall des Kühlschranks erst mal nicht so ins Gewicht 😉

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 25. Juni 2024
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200726. Juni 2024 ·
Dienstag, 30.04.2024 Khwai Guest House 73 km

Nachts hörten wir ein Hippo ganz nahe Gras fressen, die Wildkamera bestätigte dies.

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Einige Bewohner des Campingplatzes starteten schon sehr früh morgens, daher waren wir auch zeitig wach. Nach dem Frühstück und Abwasch packten wir den Koffer für die nächsten beiden Nächte im Khwai Guesthouse. Ralf unterhielt sich noch mit den Campingnachbarn, die auch aus Deutschland kamen.

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Dann gings los Richtung North Gate. Auf dem Weg zum Dombo Hippo Pool mussten wir eine Wasserdurchfahrt queren. Schilder mit „strictly take dertour“ verunsicherten uns etwas 😐 und wir überlegten und prüften dann die Wassertiefe. Am Ende versuchten wir es und es war echt easy. Das sollte die einzige Wasserdurchfahrt bleiben – wenn wir zurückdenken an unseren Urlaub 2009 wo es ganze Seenlandschaften gab und wir uns auf dem falschen Weg nach Savuti auch noch festfuhren – kein Vergleich.

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Im Hippopool schwammen einige Hippos, aber es gab wenig Bewegung. Dafür konnten wir einige Vögel entdecken und es war eine willkommene Abwechslung von der Fahrt. Der Ausguck machte nur bedingt einen vertrauenserweckenden Eindruck, die Holztreppen waren nicht mehr in gutem Zustand oder fehlten 🙄

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Im Guesthouse angekommen, wurden wir sehr freundlich von Max empfangen und wir erhielten einige Informationen über das Angebot hier. Wir nahmen ein kleines Mittagessen zu uns und Ralf beschäftigte sich dann mit unserem nicht funktionierenden Kühlschrank, immer unter Anleitung von Andre per Whats App oder Sprachnachricht. Er bastelte und kappte Kabel und dies und das, aber es half alles nichts, nichts davon brachte den gewünschten Erfolg 😈 Am Ende der ganzen Aktion schickte uns Andre die Adresse einer Werkstatt in Kasane, die bereits über unser Problem informiert wurde. Wir hofften natürlich dass dort der Fehler beseitigt werden konnte.
Anmerkung: Bei den meisten Vermietern wäre so eine Selbsthilfe aufgrund des fehlenden Werkzeugs gar nicht möglich. Bei Africamper gehört ein vollständiger Werkzeugkoffer, den man im Normalfall hoffentlich nicht braucht, aber zur Ausrüstung 🙂

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Ich las derweil in meinem Buch am Pool. Nachdem uns Max erzählt hatte, dass morgens Wildhunde in der Khwai Konzession gesehen wurden 🤩 , erklärte er uns den Weg dorthin. Wir brachen nochmal auf und wollten unser Glück versuchen, fanden aber nichts. Dafür war es ein schöner Ausflug und die Landebahn des „Khwai River Airport“ hatten wir so oft umrundet, dass wir jeden Weg kannten 😄

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Bevor es Abendessen gab, nutzten wir die erfrischende Außendusche (wir lieben Aussenduschen 😎 ) und ruhten uns noch etwas aus. Zu Abend gab es leckere Porkchops mit Butternut und Reis, Maissuppe und Schokokuchen rundeten das ganze schön ab. Wie oftmals in Afrika üblich, wurden uns die leeren Teller so schnell weggenommen, so schnell konnten wir gar nicht gucken 😐 Dementsprechend schnell waren wir mit Abendessen fertig. Außer uns waren noch drei Franzosen anwesend, von denen nur einer Englisch sprach. Ein Pärchen, Schickimickis aufgrund ihres makellosen, hellen Stadtoutfits, von uns genannt 😗 , waren auf Nightdrive. Wir saßen dann noch etwas am Feuer, aber das Bett rief schon bald.

Kleine filmische Zusammenfassung 😎 Morgen lassen wir uns mal von einem Guide durch die Gegend fahren. Vielleicht sehen wir ja noch Wildhunde 🙂

Liebe Grüße
Ralf+Martina
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zuletzt bearbeitet 26. Juni 2024
8’793 Beiträge · seit 201026. Juni 2024 ·
Hallo Martina, hallo Ralf,

zwischendurch mal wieder ein geschriebenes Dankeschön für euren Bericht. Auch wenn Ihr nicht sooo viel gesehen habt im Moremi - Ihr hattet wenigstens schöne klare Luft und blauen Himmel. Bei uns war es letztes Jahr - abgesehen vom allgegenwärtigen Staub in der Luft wie üblich im August/September - immer so komisch diesig. Vielleicht hättet Ihr ein paar Nächte mehr dort haben müssen, um noch mehr Tiere zu entdecken, aber das sagt sich so leicht....

Beim Ausguck am Hippo Pool dachte ich schon letztes Jahr, dass er sicher unter uns zusammenbrechen wird, aber offensichtlich ist er stabiler als man denkt, wenn man ihn sieht 🤪 😗 .

Die Wildkamera hat bei uns - wenn ich das richtig mitbekommen habe - gar nichts gezeigt, da ist offensichtlich noch Luft nach oben in unserer Langweilertruppe 😎 . Ob es ein Tiermangel- oder ein Anwenderproblem war, kann ich nicht beurteilen... Ihr scheint ja nachts beim Sichten fast erfolgreicher gewesen zu sein als tagsüber 😄 .

Nice to be in Khwai now - schreibt gerne auch mal zwei Kapitel am Tag, ich hätte heute Zeit 😉 .

Liebes Grüßle von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200726. Juni 2024 ·
Liebe Bele,
ja, vielleicht hätten ein paar Nächte mehr auch mehr Sichtungen ergeben. Aber wir sehen das mit den Sichtungen mittlerweile seeeehr entspannt. Wir haben auf unseren Reisen so viel gesehen, da lassen wir es auch gerne mal ruhig angehen 🙂 Aber vielleicht kommt ja noch was 😉
Naja, der Ausguck war schon ziemlich wacklig...ob der noch lang hält?
Die Wildkamera war wirklich wieder mal interessant...wir finden es immer spannend was sich so auf der Campsite rumtreibt sobald man sich zurückgezogen hat.
Zwei Tage gibts auch heute nicht 😛 Ich bin froh den heutigen Tag so einigermaßen problemlos eingestellt zu haben. Die letzten Tage waren mit Fehlermeldungen und zerschossenen Bildern doch etwas mühsam. Heute gings aber gut.

LG
Ralf
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8’793 Beiträge · seit 201026. Juni 2024 ·
panther schrieb:Liebe Bele,
ja, vielleicht hätten ein paar Nächte mehr auch mehr Sichtungen ergeben. Aber wir sehen das mit den Sichtungen mittlerweile seeeehr entspannt. Wir haben auf unseren Reisen so viel gesehen, da lassen wir es auch gerne mal ruhig angehen 🙂

Das kann ich zu 100% nachvollziehen! Lieber eine Antilope in schönem Licht als ein Löwe in schlechtem...
Aber vielleicht kommt ja noch was 😉
🤩 Schaunmermal!
Naja, der Ausguck war schon ziemlich wacklig...ob der noch lang hält?
Ich hab mich letztes Jahr auch gefragt, ob der wohl so lange dort steht, bis ein paar Touristen ihn zu Fall bringen (und sich selber dann auch 🙄 ) oder ob er mal erneuert wird. Offensichtlich entspricht er aber noch den botswanischen Sicherheitskriterien, wie immer die aussehen mögen 😎 .
Zwei Tage gibts auch heute nicht 😛

🙁

Na dann bis morgen!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1’300 Beiträge · seit 200727. Juni 2024 ·
Mittwoch, 01.05.2024, Khwai Guesthouse

Die Nacht war etwas unruhig und vor allem kurz. Ein Hippo gab sehr lange, sehr laute Töne von sich und außerdem klingelte der Wecker heute schon um 05:30 Uhr 🙄 – wir hatten einen Gamedrive gebucht. Wir hofften ja auf Wildhunde, mal sehen. Es gab ein kleines Frühstück und dann ging es los mit Paco unserem Guide und den drei Franzosen im Gepäck. Super war, dass wir Ponchos gegen die morgendliche Kühle bekamen, mit dem 01. Mai startete schließlich die Wintersaison 😐

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Wir schlugen den Weg in den Moremi ein und fanden zunächst Spuren von einer Löwin, die Richtung Dorf marschiert ist – leider die falsche Richtung. Wenn man bedenkt dass da Abends und Morgens Menschen laufen... Kurz machten wir noch Halt beim Kindergarten welcher von Bushways initiiert wurde.
Wir waren schon eine kleine Weile unterwegs, als wir von der Sichtung von Wildhunden in der Konzession erfuhren. Wir entschieden uns zusammen dagegen, wieder zurück zu fahren. Denn ob die Tiere dann immer noch da wären, dafür gab es natürlich keine Garantie 😕 Wir fuhren ganz gemütlich und langsam durch die Gegend und erhielten einige Informationen über die gesichteten Tiere und Paco konnte mit seinem Wissen glänzen. Die Jungs stehen ja alle in Funkkontakt und so fanden wir nach gemütlichem Beginn dann zwei schlafende männliche Löwen, die sich auch durch zwei weitere Gamedrivefahrzeuge nicht weiter stören ließen. Ab und an wurde mal ein Auge geöffnet – ok, nur Touris, bevor sich einer dann auf den Rücken drehte. Es war ihnen wohl noch nicht warm genug, irgendwann werden sie in den Schatten wechseln und weiter schlafen. Den Gefallen aufzustehen, taten sie uns aber nicht.

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Sehr interessant für uns war eine Japanerin (vermutlich) auf dem anderen Fahrzeug. Sie hatte eine weiße, komplett das Gesicht bedeckende Maske auf, dazu noch eine Sonnenbrille und Handschuhe. Eine etwas merkwürdige Erscheinung. Was Frau nicht alles tut um auf keinen Fall Sonne abzubekommen 🤩

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Wir verließen die faule Bagage, sahen noch Kraniche und Sattelstörche neben zahlreichen Gnus und Zebras. Für Impalas wurde erst gar nicht gehalten. Ein Tawny Eagle saß auf einem Ast und labte sich an seiner Beute.

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Hier in der Nähe machten wir auch Pause bei Kaffee und Muffins. Paco bemerkte die aufgeregten Glanzstare und Tokos, die ein riesen Gezetere machten, konnte aber nichts weiter entdecken. Kurze Zeit später, immer noch Gezetere, sahen wir den Grund dafür. Eine Wildkatze lief gut sichtbar durchs Gras an uns vorbei 🤩 Sehr cool, das hatten wir uns schon immer gewünscht. Selbst Paco gab zu, dass dies keine alltägliche Sichtung war. Die aufgeregte Vogelschar verfolgte die Katze, bis sie aus unserem Sichtfeld entschwunden war.

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Wir fuhren weiter und sahen noch Elis im hohen gelben Gras, alle total entspannt trotzdem das wir relativ nah hinfuhren.

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Wir fuhren noch einmal zu den Löwen, einer davon hatte erwartungsgemäß einen Platz im Schatten aufgesucht, den anderen konnten wir nicht mehr finden. Dann gings zurück zum Guesthouse. Es war eine schöne Tour mit Paco gewesen. "Erwartungsgemäss" hatten wir Morgens natürlich die falsche Entscheidung bzgl. der Wildhunde getroffen 🙁 Da müssen wir wohl weiter hoffen.

Wir tranken noch Kaffee und Ralf sortierte seine Fotos für die Neugierigen zu Hause. Nachmittags hatten wir eine Mokoro Tour gebucht, da freuten wir uns schon drauf. Bruce fuhr uns um 15:30 Uhr zum Startpunkt am Kanal. Katempo hieß unser Poler und ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon im Boot und los gings (Fotos vom Mokoro zu machen hatten wir völlig vergessen 😵 ).
Ruhig und entspannt glitten wir dahin, das war richtig schön. Die Hippos waren Gott sei Dank in der anderen Richtung zu Hause, wir fuhren kurz hin – drehten dann aber um. Das finde ich jetzt nicht weiter schlimm.

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Wir sahen diverse Vögel wie Bienenfresser, Malachite Kingfisher, Reiher, Ibisse und Klaffschnabel. Wasserböcke standen im Wassergemüse und fraßen und auch ein Eli ließ sich blicken. Zu allen Tieren und Pflanzen erhielten wir umfangreiche Erklärungen, Katempo wusste wirklich viel.

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Riedfrosch, der der immer so schön "klonkt"
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Ein wohl eher seltener Frosch (Name vergessen), sieht aber aus wie ein Glasfrosch
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Men at work 😎
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Wir machten Pause bei Nüsschen und Bier und fragten ihn ein bisschen aus nach Frau und Kindern und seinem Anstellungsverhältnis und natürlich woher er sein unglaubliches Wissen hatte. Dann ging es auch schon wieder zurück und die zwei Stunden waren schon wieder um. Schade, das hätte noch viel länger dauern können.

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Bruce holte uns wieder ab und fuhr uns langsam die Schlaglochstrecke wieder zurück ins Guesthouse. Dort sprangen wir noch schnell unter die Dusche bevor es zum Abendessen ging. Neben der französischen Männerreisegruppe waren heute auch zwei nette niederländische Damen hier. Zu Abend gab es Rind mit Gemüse, Reis und Karottensuppe und Dattelkuchen. Wir saßen dann noch vor unserem Häuschen mit einem Getränk und fielen dann aber bald ins Bett.

Kleine Zusammenfassung des TagesMorgen verlassen wir den Moremi, es geht Richtung Savuti...hoffentlich nach Plan 😐

Grüße
Ralf+Martina
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zuletzt bearbeitet 27. Juni 2024
8’793 Beiträge · seit 201027. Juni 2024 ·
Hallo Ihr Zwei,

um die Frosch-Fotos beneide ich euch, irgendwie hab ich die entweder nie gesehen oder keine gscheiten Fotos davon hinbekommen. Überhaupt sind die Mokoro-Bilder mal wieder was für meine(n) "Wegmut" ( 😎 ), ich mag die Perspektive aus dem Boot so gerne.

Und dann habt Ihr auch noch den Slaty Egret (übrigens eine gefährdete Vogelart)

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und den Rufous-bellied Heron gesehen,

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beide findet man mehr oder weniger nur da oben in Botswana (bzw. im Caprivi).

Nun wünsche ich euch eine gute Weiterfahrt nach Savuti!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2024