20.2. Hell’s Gate Nationalpark
Gleich nach dem Eingang bemerken wir, es ist toll grün. Also hat der Regen auch Hell’s Gate erreicht, was nicht selbstverständlich ist. Toll im Morgenlicht sitzt eine Mama Anubispavian / Olive Baboon mit ihrem herzigen Kleinen
Der Blick auf den Fischers Tower und die Lavawände ist herrlich. Noch ist kein Mensch im Park. Der Fischers Tower dient vielen als Kletterübungsplatz. Seile, Helm und hoch geht es (dieser nach dem Deutschen Erkunder Gustav Fischer benannt, der versuchte einen Weg von Mombasa zum Viktoria See zu finden. Er erreichte die Schlucht 1882)
Nun hat nicht mal Avibase einen deutschen Namen…. Schalow’s Schmätzer / Schalow’s Wheatear / Oenanthe schalowi. Herman Schalow war ein deutscher Ornithole (1852 – 1925). Auf den Vogel hatten wir es abgesehen und er ist immer beim Fischer’s Tower
Man sieht von der Basaltlavawand bröckelt es immer mal wieder ab. Die helleren Stellen zeigen dies
Russ-Schmätzer / Northern Anteater Chat / Murmecocichla aethiops cryptoleuca ist endemisch in Kenia und Nordtansania Hochland Gebieten
Sperbergeier / Rüppel’s Griffon brüten nur auf Felsvorsprüngen. Hell’s Gate ist einer der wichtigsten Brutplätze für die bedrohten Kadaverentsorger
Der Central Tower ist ein Überrest von einem Vulkanschlot. Man kann hinspazieren und ins Höllentor runterschauen. Durch die enge Schlucht schiesst bei Regen in der Nähe eine Unmenge an Wasser mit hohem Druck. Drum haben sie nach Unfällen das Begehen verboten. Ob und wann sie die Schlucht wieder öffnen, weiss ich nicht. Man sieht auch einen Teil des Geothermalkraftwerkes, das den Dampf aus dem Boden nutzt. Die Gegend ist also nach wie vor vulkanisch aktiv! Die fitteste von uns, M. wandert mit einem Guide zum und um den Turm. R und ich suchen Vögel zum Fotografieren
Hier sieht man warum der Schneeballwürger / Northern black-backed Puffback / Dryoscopus cubla nairobiensis so heisst. Ein quirliger Insektenjäger, der oft von Blättern und Zweigen verdeckt ist. Sein Ruf ist sehr durchdringend und vielfältig
Gegen 12.00 sind wir wieder in der Sopa Lodge. Ich will noch kurz die Agapornis / Lovebirds, die eine Kreuzung zwischen Fischer’s und Yellow-collared Lovebirds sind / Pfirsichköpfchen x Schwarzköpchen. Alle in Kenia stammen aus Fängen in Tansania und sind entweder entwischt oder wenn den Besitzern die Lust verging, freigelassen worden. Dank den Kreuzungen sieht jeder Vogel etwas anders aus, je nachdem wieviel Anteil von der einen Art mitgegeben wurde. In der Gelbrindenakazie hausen sie schon seit Jahren.
Am Nachmittag fahren wir wieder in den Hell’s Gate Nationalpark. Wir nehmen die Route zu den Obsidian Höhlen. Obsidian heisst auch vulkanisches Glas. Die neugierige M. geht natürlich näher ran. Joseph warnt vor Bienen und man hört das Summen schon. M kommt auch gleich wieder zurück
Das papierige Blümchen Cycnium tubulosum schiesst wie hier in rosa oder auch in weiss nach Regen aus dem Boden. Es ist ein Halbparasiet, der Graswurzeln anzapft.
Es ist schon kurz vor 18.00 und das Licht geht nun rasch weg. Doch die friedlich nebeneinander grasenden Anubispaviane und Klippschliefer müssen noch aufs Bild. Danach geht es für die letzte Nacht in die Sopa Lodge.
Morgen geht es in die Masai Mara.....
Gleich nach dem Eingang bemerken wir, es ist toll grün. Also hat der Regen auch Hell’s Gate erreicht, was nicht selbstverständlich ist. Toll im Morgenlicht sitzt eine Mama Anubispavian / Olive Baboon mit ihrem herzigen Kleinen

















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Elvira Wolfer
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