Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,5k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
Themenstarter460 Beiträge · seit 201819. Jan. 2022 ·
Hanne schrieb:hallo Nadine,
fahre voller Begeisterung von Anfang an mit und amüsiere mich köstlich, da wir reine Lodgehopper sind und uns in den über 20 Jahren Afrika-Reisen nie für Camping entschieden haben - aber vor vielen Jahren hat ein namibischer Freund mit uns 5 Tage eine Zelttour ins Kaokofeld gemacht - das für uns grausam, auf dem Boden im Zelt zu schlafen - jeder Ab- und Aufbau hat bei uns immer lange gedauert - unser Freund war aber auch froh, als die 5 Tage um waren .... da wussten wir, Camping kommt für uns nicht in Frage, schon garnicht aufs Auto klettern und nacht s runter - nein 😛
Hallo Hanne! Bodenzelt brauche ich auch noch weniger! 😛 Aber wo du "aufs Auto klettern" sagst, fällt mir noch ein, dass ich mich am Anfang kaum überwinden konnte, die Leiter raufzuklettern. 😄 Eigentlich total albern, aber ich hab echt Angst vor Leitern und ich hatte irgendwie total unterschätzt, wie hoch das ist. 🤪
Hanne schrieb:Habe mal eine Frage , wofür braucht man ein Macaroni-Bag ?
Also ob man den "braucht", weiß ich nicht 😄 , aber ein (eigentlich) Bean Bag ist im Grunde genommen ein Stativ für die Kamera. Ich hab das Ding dann ums Autofenster gelegt und dann die Kamera drauf.
ALM schrieb:
Über die Campsites des Boteti River Camps schreibst Du, daß diese schmucklos und relativ klein wären.
Das habe ich jetzt aber völlig konträr in Erinnerung.
Ich denke, das sehen die meisten wie du, und teilen meine Meinung nicht. 😄 Das ist auch völlig in Ordnung. Ich hatte auch nur Gutes davon gehört und war dann überrascht. Wir haben nur die Sites gesehen, die gegenüber der Chalets lagen, also quasi die zwischen Pool und Parkplatz. Da hielt sich unsere Begeisterung in Grenzen.
ZwilleSK schrieb:Hallo Nadine,
du hast es geschafft. Jetzt hab ich mich nach monatelangem stillen Mitlesen angemeldet.
Du schreibst wirklich sehr herzerfischend.
Ich habe mir am Wochenende schon deinen Tansania-Reisebericht durchgelesen und habe danach mit grenzdebilem Grinsen auf dem Sofa gesessen und meinen Mann angeschaut. 🤪 Ich glaube er hat jetzt leichte Panik. 😗
Wir bzw. ich spiele (n) auch mit dem Gedanken Camping oder Lodge, aber ersteres scheint nicht so mein Fall zu sein. Männe ist da "campingerfahrener" - Y-Tours hat ihn früher öfter auf Campingtour geschickt. 😎
Den Maccaroni-Bag werde ich mir merken. Sehr praktisch - ein Stativ zum Aufessen.
Werde deinen Bericht auf jeden Fall weiterverfolgen.
Grüße
Zwille
Hallo Zwille! Da fühle ich mich jetzt sehr geehrt! Dann mal herzlichen Willkommen im Forum und in meinem Reisebericht! 🙂 Freut mich, dass du dabei bist! Hoffe, ich zerstöre mit diesem Bericht nicht die Campingpläne deines Mannes. 😄
CuF schrieb:
Heihei, Nadine,
wir nehmen immer Reis - läßt sich besser knautschen als Nudeln....
Schöne Grüße
Friederike
Ist Reis nicht schwerer, als Maccaroni? Wir sollten da mal einen Versuch starten. 🤪
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2022
4'382 Beiträge · seit 201519. Jan. 2022 ·
Ja, wahrscheinlich, aber Reis kann man danach noch essen, während die Nudeln derbröseln….
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter460 Beiträge · seit 201819. Jan. 2022 ·
CuF schrieb:Ja, wahrscheinlich, aber Reis kann man danach noch essen, während die Nudeln derbröseln….
Friederike
Ich wär jetzt gar nicht auf die Idee gekommen, zum Schluss noch 3 oder 4kg Nudeln zu essen. 😄 Wir haben die Maccaroni am letzten Tag im Waterfront abgegeben, ein Angestellter hat die an seine Tiere verfüttert. So mussten wir es wenigstens nicht wegwerfen.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
4'382 Beiträge · seit 201519. Jan. 2022 ·
ein Angestellter hat die an seine Tiere verfüttert. So mussten wir es wenigstens nicht wegwerfen.
So meinte ich das auch!
Jetzt könnte es mit dem Warmduschen weitergehen 😉
Wir waren nämlich vor Euch bei Patrick an der Waterfront und am Boteti/Khumaga, aber als Kaltdusch- Camper
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-auszeit-von-covid-mit-haengematte-in-bots-nam.html
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zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2022
7'306 Beiträge · seit 200619. Jan. 2022 ·
Statt Reis, Nudeln oder Bohnen könnte man übrigens auch einfach einen Beutel Sand nehmen.
Muss man vorher nicht kaufen und sich anschließend keine Gedanken drum machen, sondern einfach wieder ausleeren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'415 Beiträge · seit 201419. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine, da wären wir uns ja fast über die Füsse gelaufen, bzw. Räder gefahren 🤪 , denn wir waren am 13.11. auf Passarge Valley CS 03 und mussten gegen 20 Uhr fluchtartig (im Pyjama!) den Platz wegen des immer näher rückenden Buschbrandes verlassen. Am Motopi Wasserloch hatten wir dann auch eine unruhige Nacht und sind am nächsten Tag durch das Tsau Gate hinaus und weiter nach Ghanzi.
Grüessli von der Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
7'306 Beiträge · seit 200619. Jan. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:Ich weiß ja nicht, wie groß dein Bean Bag ist, aber wenn ich meinen mit Sand füllen würde, wäre ich wohl bei 10 kg. 😄 Ist dann ein ordentliches Workout ...

Als Radreisender habe ich so etwas nicht dabei.
Da es aber darum geht, Erschütterungen und Verwacklungen zu dämpfen, müsste Sand deutlich besser geeignet sein als Nudeln. Der Beutel könnte damit auch deutlich kleiner und leichter sein. Einen zehn Kilo schweren Sack würde ich da auch nicht ständig umherheben wollen. Dann würde ich lieber ein Scheibenstativ montieren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast19. Jan. 2022 ·
BikeAfrica schrieb:Da es aber darum geht, Erschütterungen und Verwacklungen zu dämpfen, müsste Sand deutlich besser geeignet sein als Nudeln.
Da hast du mE Recht, Wolfgang. Bez. Dämpfung zählt ja u.a. „innere“ Reibung und da hat Sand auf Grund der immens großen Kornoberfläche im Vergleich zu Trockenbohnen, -linsen und Pasta unbedingt Vorteile. Deswegen schießen die Ballistiker im Tatort ja in einen Sandsack und nicht in Maccaroni oder Trockenbohnen 😉 .
Das vielleicht doppelt so hohe Schüttgewicht von Sand ist bez. Dämpfung auch ein Vorteil und sollte für gesunde Menschen kein großes Problem darstellen, weil man ja nicht so viel davon braucht. Die inkriminierten 10 Kg wären ja für Natursand so ca. 6 bis 7 Liter ... also doch etwas übertrieben 😎 .
Grüße
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2022
57 Beiträge · seit 201719. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,
ich habe gerade zufällig deinen Reisebericht entdeckt und bin ob des lustigen Titels neugierig geworden 😄
Direkt mal von vorne bis hinten alles mitgelesen - du schreibst wirklich herlich und sehr amüsant.
Wir waren vor 3 Jahren in Namibia mit 2 Dachzelten mit unseren Kindern unterwegs und haben es genossen. Bis auf dass wir fast erfroren wären, weil unsere Schlafsäcke überhaupt nichts getaugt haben und es nachts wirklich kalt war. Und der Auf- und vor allem der Abbau hat wirklich viel Zeit in Anspruch genommen und wir sahen danach auch aus wie kleine Ferkel. Mein Mann war da schon ziemlich genervt von. Aber was macht man nicht alles für ein bißchen Abenteuer 😁
Ich hatte mir als Urlaublektüre auch den Bradt gekauft und überlege nun, wann wir Botswana angehen - oder vielleicht erst noch einmal SA (?). Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weiter geht und freue mich auf deine nächsten Seiten 🙂
Viele liebe Grüße,
Simone
Themenstarter460 Beiträge · seit 201820. Jan. 2022 ·
Gromi schrieb:Hallo Nadine, da wären wir uns ja fast über die Füsse gelaufen, bzw. Räder gefahren 🤪 , denn wir waren am 13.11. auf Passarge Valley CS 03 und mussten gegen 20 Uhr fluchtartig (im Pyjama!) den Platz wegen des immer näher rückenden Buschbrandes verlassen. Am Motopi Wasserloch hatten wir dann auch eine unruhige Nacht und sind am nächsten Tag durch das Tsau Gate hinaus und weiter nach Ghanzi.
Grüessli von der Gromi
Hui, das klingt nach Abenteuer! Wir haben es in der Ferne auch immer wieder brennen sehen und im Deception Valley sah es stellenweise auch sehr verbrannt aus.
Simimo77 schrieb:
Wir waren vor 3 Jahren in Namibia mit 2 Dachzelten mit unseren Kindern unterwegs und haben es genossen. Bis auf dass wir fast erfroren wären, weil unsere Schlafsäcke überhaupt nichts getaugt haben und es nachts wirklich kalt war. Und der Auf- und vor allem der Abbau hat wirklich viel Zeit in Anspruch genommen und wir sahen danach auch aus wie kleine Ferkel. Mein Mann war da schon ziemlich genervt von. Aber was macht man nicht alles für ein bißchen Abenteuer 😁
Hallo Simone! Schön, dass du auch dabei bist! Es freut mich sehr, dass sich immer mehr Dreckspatzen melden. 😄 Anscheinend haben wir uns doch nicht so doof angestellt, wie wir geglaubt haben. 😛
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
886 Beiträge · seit 200720. Jan. 2022 ·
Liebe Nadine, auch von mir ein Zwischendanke für deinen erfrischenden Bericht.
Vieles erinnert mich an unsere erste Campingreise. Zwei Dachzelte, Kälte im August weil Schulferien abhängig. Morgens das Schliessen der Reissverschlüsse der Schutzhülle - ein Akt der Unendlichkeit. Vorher nie gecampt und ebenfalls damit in Botswana angefangen.

Wir sind allerdings dabei geblieben, jedenfalls in Afrika. In Europa käme es für uns nicht in Frage.
Allerdings gönnen wir uns zwischendurch immer mal wieder eine feste Unterkunft und nutzen auch als Camper die Möglichkeit in einer Lodge oder auf einer Gästefarm zu essen, wenn es sich anbietet und in unseren Tagesablauf passt.

Lese gern weiter mit.

LG
Lisolu
Gast20. Jan. 2022 ·
Eine Interessensfrage @ Dachzelt, längs oder quer montiert. Kann man das bei den Vermietern wählen oder ist automatisch immer quer, auch wenn nur zu zweit? Begründung für meine Frage folgend:
Ich habe 30 Jahre lang in diversen Varianten kampiert, meistens im Bodenzelt aber einmal auch in einem Dachzelt und kann eigentlich die geschilderten „Probleme“ nicht nachvollziehen. Ich habe das nach 2x Ausprobieren bei der Übergabe immer alleine in max. 5 Minuten eingepackt und der Aufbau geht sowieso praktisch von selber. Zip öffnen, Abdeckung nach vorne werfen, obere Hälfte bis über den Kipppunkt anheben und den Rest erledigt die Schwerkraft. Einstieg öffnen und das war’s, das Bett ist fertig. Zumachen dauert vielleicht zwei Minuten länger. Oberteil bis über den Kipppunkt ziehen, loslassen und schnell beidseitig nach außen greifen und die Seitenteile nach innen drücken, damit sie nicht eingeklemmt werden. Abdeckung drüber- und Zip zuziehen. Fertig.
Allerdings war das Zelt längsseits montiert, also Einstieg von hinten (PS: war Privatauto).
62_12_24b.jpg

sodass man vor dem Einstieg stabil knien oder stehen konnte. Das macht es vielleicht etwas einfacher als wenn quer montiert.
Längsmontage geht wahrscheinlich auch nicht bei jedem Auto, aber bei LR oder LC sicher, daher obige Frage.
Danke und sorry an Nadine für "technisches OT". Aber nachdem du selber das jetzt schon seitenweise flachgeklopft hast, habe ich das gewagt 😉
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201821. Jan. 2022 ·
lisolu schrieb:Liebe Nadine, auch von mir ein Zwischendanke für deinen erfrischenden Bericht.
Vieles erinnert mich an unsere erste Campingreise. Zwei Dachzelte, Kälte im August weil Schulferien abhängig. Morgens das Schliessen der Reissverschlüsse der Schutzhülle - ein Akt der Unendlichkeit. Vorher nie gecampt und ebenfalls damit in Botswana angefangen.

Wir sind allerdings dabei geblieben, jedenfalls in Afrika. In Europa käme es für uns nicht in Frage.
Hallo Lisolu! Freut mich, wenn's gefällt. 🙂
In Europa könnte ich mir Camping höchstens in Skandivanien vorstellen, weil man da nicht so dicht beieinander steht bzw. stehen muss. Aber da wir Skandinavien eher im Winter bereisen würden, wär's dann vermutlich nicht mehr so komfortabel.
loser schrieb:
Danke und sorry an Nadine für "technisches OT". Aber nachdem du selber das jetzt schon seitenweise flachgeklopft hast, habe ich das gewagt 😉
Kein Thema! 😄 Hoffe, die Frage kann noch jemand beantworten.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
4'984 Beiträge · seit 201621. Jan. 2022 ·
OT ...Nadine du erlaubst?

Hi Werner,
ich glaube bei den die meisten Vermieter montieren quer, weil sonst die Einstiegsleiter der Heckklappe/-türe im Weg wäre.
Betreff Auf- und Abbau: wir haben zum ersten Abbau etwa 25 Minuten gebraucht;
seither mieten wir nur mehr die Klappversion, ich glaube die erste hat Alu Cab gemacht,
die tatsächlich viel einfacher zu handhaben ist.

Gruß Gina
Themenstarter460 Beiträge · seit 201821. Jan. 2022 ·
15. November 2021 - Ein Zombie zurück auf dem Weg ins Leben Teil 1

Boteti River Camp, Makgadikgadi National Park

Wir haben geschlafen wie Buschbabies! So ein gemütliches Bett ist schon eine feine Sache. Das Ganze jetzt genau so bitte die nächsten 2 Wochen und wir wären glücklich!

Wir gehen um 7 Uhr zum Frühstück, das wirklich lecker ist. Um 7:40 Uhr nehmen wir die Fähre rüber zum Park. Soweit der Plan. Die Fährmänner hatten andere Pläne und kommen daher erst gegen 8 Uhr. 😮 Zugegebenermaßen hätten wir im Camp mal fragen können, ab wann die Fähre überhaupt fährt. Wir waren einfach davon ausgegangen, dass sie ab Sonnenaufgang fährt.

Heute sind wir ja schon Fährprofis und sind im nullkommanix oben. Auf unserer Seite waren wir das einzige Auto, auf der anderen Seite warten schon 6 Fahrzeuge auf die Überfahrt. Wenn man morgens gerne schon ab Sonnenaufgang einen Game Drive macht, bleibt einem wohl nur ein Campingplatz direkt im Park. Auch heute fahren wir wieder Richtung Hippo Pool am Boteti River entlang hoch und sehen vor allem zahllose Zebras!

Erst einmal die hübsche Botanik begutachten.

Makgadikgadi National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Ebenso sehen wir viele Elefanten, die wie immer im Wasser bzw. Schlamm viel Spaß haben. 🙂

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Auch hier waren, wie überall am Boteti, sehr viele Zebras.

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Ein richtiger Quatschkopf war dabei, der wild rumplanschte.

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Und alle Mann raus …

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Weiter im 2. Teil ...
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter460 Beiträge · seit 201821. Jan. 2022 ·
15. November 2021 - Ein Zombie zurück auf dem Weg ins Leben Teil 2

Boteti River Camp, Makgadikgadi National Park

Auf der anderen Seite des Flusses sind Gnus.

Makgadikgadi National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Der Mac Bag im Einsatz.

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Auf dem Rückweg auch wieder jede Menge Sichtungen.

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Aus den badenden Zebras haben wir geschlossen, dass es keine Krokodile gibt. Ist aber nicht so, es gibt Krokodile dort. Es war aber so heiß, dass die Zebras wohl lieber den Thrill suchen und trotzdem zur Abkühlung ins Wasser gehen.

Makgadikgadi National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Auf der Campsite ist niemand und da wir ein Plätzchen für unseren Lunch brauchen, machen wir es uns hier bequem.

Gegen Mittag wollen wir dann wieder rüber zum Camp, aber da hatten wir die Rechnung ohne die Mittagspause der Fährmänner gemacht. Na ja, macht ja nix, warten wir halt und gucken den schwimmenden Kühen zu.

DSC07630 by Nadine, auf Flickr

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Nach einer Weile hat ein Guide auf der anderen Seite keinen Bock mehr zu warten und setzt sich ins Boot und paddelt rüber zu uns und der Fähre. Der wird doch wohl nicht?! 😐 Doch, er wird! Er schwingt sich kurzerhand auf die Fähre und fragt, ob wir mit rüberwollen. Klar! Wir wissen ja schon, wie der Hase läuft und können hier mittlerweile auch ohne Einweisung rauffahren (die er aber trotzdem gab). Oben angekommen hieß es dann natürlich für Martin mit anpacken! Die zwei gaben alles und es war ein Bild für die Götter! 😄 Die Technik war natürlich eine ganz andere als bei den Profis und beide waren doch recht gut durchgeschwitzt, als wir auf der anderen Seite ankamen!

Hab den Hasen mal unkenntlich gemacht. Er meint, in dieser schwitzenden Notlage will er nicht erkannt werden.

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Das war lustig! So ganz ahnungslos war der Guide allerdings nicht, was die Fähre angeht - vermutlich kennt sich damit im Dorf jeder aus.

Weiter im 3. Teil
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zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2022
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15. November 2021 - Ein Zombie zurück auf dem Weg ins Leben Teil 3

Boteti River Camp, Makgadikgadi National Park

Im Camp legen wir uns erst mal an den Pool. Für den Nachmittag haben wir einen Game Drive im Camp gebucht. Wir düsen mit Mish (?) und einem deutsch/schweizer Paar los, das sehr nett ist. Wenigstens muss Martin bei der Fähre nicht mehr mit anpacken. Die Route ist die gleiche wie die, die wir nun schon 2x gefahren sind, also den Boteti River hoch. Schlicht und ergreifend, weil die Tiere sich hier aufhalten.

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Zu unserer Überraschung sehen wir einen Water Monitor völlig tiefenentspannt herumbuddeln und das total nah am Auto.

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Ebenso bekomme ich endlich mal ein Mangusten-Foto. Die sind sonst zu 99% viel zu schnell und wuselig für mich.

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Den Sundowner kredenzt Mish uns an dieser wunderschönen Ecke.

IMG_2683 by Nadine, auf Flickr

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Mish richte ich auftragsgemäß die Grüße von Bele aus. Er erinnert sich an die Truppe, hat ein Lachen im Gesicht und freut sich sehr. Bele: Job Nummer 1 war somit erledigt! 😄

Wir gehen noch vergeblich auf Löwenjagd, nachdem wir einige Spuren gefunden haben. Es war vergeblich, aber zu diesem Zeitpunkt sind wir noch naiv zu denken, dass wir sicher noch zahllose Löwen sehen werden. Ups. 😏

Makgadikgadi National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Angry Bird 😛

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Nun zieht natürlich auch wieder ein Gewitter auf und Mish gibt ordentlich Gas, damit er uns noch trockenen Fußes ins Camp bringen kann. Bei der Fährfahrt bläst es schon mehr als ordentlich, aber wir kommen irgendwie noch trocken an.

Das deutsch-schweizer Paar und wir sind die einzigen Gäste beim Abendessen und wir unterhalten uns beim Essen noch sehr nett, soweit das eben bei der Lautstärke des trommelnden Regen möglich ist. Wieder einmal sind wir sehr froh, dass wir nicht im Zelt schlafen müssen. 😛

Fazit des Tages: Vom Zombie zum Fährmann! Das muss Martin erst mal einer nachmachen! Das Gewitter kann uns heute mal kreuzweise.

Fazit Boteti River Camp: Da wir die Campsite nicht so toll fanden (zu eng beieinander, zu klein), waren wir froh, ein Chalet genommen zu haben. Das Chalet war absolut in Ordnung und bot ein super Preis-Leistungsverhältnis. Auch das Essen (Abendessen und Frühstück) waren sehr gut.
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7'306 Beiträge · seit 200621. Jan. 2022 ·
loser schrieb:
Ich habe das nach 2x Ausprobieren bei der Übergabe immer alleine in max. 5 Minuten eingepackt und der Aufbau geht sowieso praktisch von selber. Zip öffnen, Abdeckung nach vorne werfen, obere Hälfte bis über den Kipppunkt anheben und den Rest erledigt die Schwerkraft. Einstieg öffnen und das war’s, das Bett ist fertig. Zumachen dauert vielleicht zwei Minuten länger. Oberteil bis über den Kipppunkt ziehen, loslassen und schnell beidseitig nach außen greifen und die Seitenteile nach innen drücken, damit sie nicht eingeklemmt werden. Abdeckung drüber- und Zip zuziehen. Fertig.

Ich habe zum Auf- und Zuklappen immer die Leiter als Hebelarm verwendet. Das fand ich irgendwie etwas kontrollierter und eleganter. Beim Zuklappen muss man halt anschließend nochmal die Gegenseite kurz anheben und die Seitenwände reinstopfen.
Bei manchen Dachzelten muss man nach dem Aufstellen noch so Metallstäbe zum Abspannen vor dem Eingang und an der Rückseite einstecken, zumindest wenn es regnet oder windig werden könnte.
Die Abdeckung musste man in meinem Fall mit einem Gurt und einer Ratsche verschließen und damit haben viele Leute auch ein Problem.
Schmutzige Finger gab es dabei aber nie und wenn, dann hätte ich mir für die Prozedur einfach ein paar Arbeitshandschuhe für 2 Euro besorgt oder so ein Gel, mit dem man sich die Hände ohne Wasser einfach wieder reinigen kann.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'006 Beiträge · seit 200821. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,

Dein Bericht ist sehr erfrischend und ehrlich. Ich amüsiere mich köstlich! Da hattet Ihr natürlich auch etwas Pech mit all dem Regen. Da macht zelten nicht wirklich Freude.
Wir sind zwar gerne mit dem Dachzelt unterwegs, kämpfen aber auch immer mit den Abdeckungen, da habt Ihr Euch also wirklich nicht doof angestellt. Das erfordert glaube ich etwas Übung. Vorallem morgens, wenn man früh los will, nervt mich das. Da ist der Bushcamper natürlich schon viel einfacher.
Und wir gehen zwischendurch aber auch mal gerne in eine schöne Lodge und lassen uns verwöhnen.
Die Camp Sites im Boteti River Camp fanden wir aber nicht so schlecht, vor allem nur halb so teuer wie gegenüber im Park, aber die Zimmer sehen schon gemütlicher aus 🤩
Im CKGR und Makgadikgadi hatten wir übrigens auch kein Glück mit Katzen und das sogar in der Trockenzeit.
Dann hoffe ich, dass das Wetter wenigstens auf Deiner weiteren Reise besser geworden ist?
Viele Grüße
Doro