4x4 Fahrkurs zu empfehlen für Nambia/ Botswana?

27 Antworten · 7'401 Aufrufe · gestartet 21. Mai 2019 von AfricaLovers
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Themenstarter63 Beiträge · seit 201921. Mai 2019 · #1
Hallo liebe Foren Mitglieder,
meine Frau und meine Wenigkeit, starten nun nach 6 mal ZA, im November zu einer 3 wöchigen Rundreise durch Namibia.
Die grobe Richtung: Windhoek, Etosha, Caprivi, Vic.Falls, Maun, und zurück nach Windhoek.
Nun meine Frage: Da ich das erste mal mit einem 4x4 unterwegs bin, glaubt ihr, daß es von Vorteil wäre ein Fahrtraining vorab zu
absolvieren das speziell auf 4x4 fahren ausgerichtet ist? Oder denkt ihr das die Einweisung durch den Vermieter ausreicht?
Auf eure Antworten bin ich schon gespannt und bedanke mich schon mal dafür.
158 Beiträge · seit 201621. Mai 2019 · #2
Hallo,
wie immer im Leben denke ich, dass man mit einem Grundkurs Ahnung nichts verkehrt machen kann. Ein Off Road Fahrtraining macht Spaß, schont Auto und Nerven, erfreut den Vermieter und den Nachmieter des Autos.
Alles Punkte, die durchaus dafür sprechen. Wir haben einen gemacht, hatten unseren Spaß und geschadet hat es keinem.
Von mir also ein klares Daumen hoch!

LG
Kitty
1'096 Beiträge · seit 200921. Mai 2019 · #3
zu wissen was man tut ist niemals verkehrt 🙂
4'382 Beiträge · seit 201522. Mai 2019 · #4
Guten Abend, vielleicht für den Anfang das:
https://pistenkuh.de/shop/offroad-fahrtraining/

Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
7'278 Beiträge · seit 200622. Mai 2019 · #5
Hallo,

Von den Fahrzeugverleihern erhaltet Ihr in den wenigsten Fällen eine brauchbare 4x4 Einweisung. Ich habe auch schon erlebt, dass während solcher Einweisungen kompletter Quatsch erzählt wurde.

Die Pistenkuh DVD ist Super. Wenn ich diese früher gekannt hätte, hätte ich auf meinen Touren nicht so viel buddeln müssen.


Noch besser ist aber ein Offroad Fahrtaining. Das könnt Ihr auch in Namibia gleich mit Eurem Mietwagen absolvieren. Wenn Ihr in der Region Sossusvlei seid, könnt Ihr auf der Ababis Gästefarm ein Fahrtraining besuchen. Da habt Ihr neben dem Fahrtraining gleich noch einen Besuch auf der Gästefarm. Am nächsten Tag fahrt Ihr dann ins Sossusvlei und seid für die Sandstrecke bestens gerüstet.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 22. Mai 2019
350 Beiträge · seit 201422. Mai 2019 · #6
Hallo.

Wir überlegen auch, einen 4x4-Kurs zu machen - vom Vermieter wird das angeboten.

Kennt jemand vielleicht diesen hier: https://traveladventuresbotswana.com/drivers-training-programme/

@chrigu: Meinst du mit "in den wenigsten Fällen eine brauchbare 4x4 Einweisung" die 5 Minütchen, in denen man gesagt bekommt, welche Knopf/Schalterstellung für Low 4, Differentialsperre etc. ist? Das würde ich nicht als Fahrkurs bezeichnen.
Viele Grüße, Michael
79 Beiträge · seit 201822. Mai 2019 · #7
Hallo,
wir haben für unsere Tour 2018 mit zweimal Hilux und vier Personen einen Offroad-Kurs gemacht und waren damit sehr zufrieden, weil wir mit unseren Autos dann jederzeit wussten, was in bestimmten Situationen zu tun ist. Wir haben den Kurs am Anfang der Reise hier gemacht:
https://www.ababis-gaestefarm.de/d/erleben/fahrtraining/
Es kommt natürlich darauf an, wo Ihr fahren werdet, mit wieviel Teeranteil. Jedenfalls hat uns der Kurs sicher durch Namibia und Botswana gebracht, auch durch den Chobe und Moremi-Park mit der einen oder anderen Wasserdurchfahrt.
Abgesehen davon, dass man etwas lernt bei derartigen Kursen, war es auch ein Erlebnis, das wir nicht missen möchten.
Man lernt beim Offroad-Kurs sich befreien, wenn man sich mal im Sand eingebuddelt hat, Schrägfahrten im Gelände, Durchfahren von Löchern und Rinnen usw. Auch ein theoretischer Teil gehört dazu. Alle Fahrer mussten alle Übungen durchführen, das gab Sicherheit und Selbstvertrauen auch bei den weniger Versierten.
Insgesamt hatten wir einen rundum gelungenen Kurs, der uns sehr viel gebracht hat und den wir gerne weiterempfehlen
Ganz nebenbei war es für uns auch ein Test der direkt zuvor übernommenen Autos, hätte etwas nicht gestimmt, so hätten wir nochmal nach Windhoek zurückgekonnt, um es in Ordnung bringen zu lassen.
Die CD der Pistenkuh hatten wir ebenfalls studiert und als hilfreich empfunden.
Viel Spaß von der
Kleinen Hexe
7'278 Beiträge · seit 200622. Mai 2019 · #8
MichaelAC schrieb:@chrigu: Meinst du mit "in den wenigsten Fällen eine brauchbare 4x4 Einweisung" die 5 Minütchen, in denen man gesagt bekommt, welche Knopf/Schalterstellung für Low 4, Differentialsperre etc. ist? Das würde ich nicht als Fahrkurs bezeichnen.
Nein, das ist auch kein Fahrkurs. Wenn es hoch kommt, dann machen die Vermieter noch eine kleine Fahrt 100-200 Meter wo auch noch ein bisschen Streigung drin ist. Da wird dann gerne mal der 4x4 und Low eingelegt. Eine Einweisung halt aber kein Kurs.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 22. Mai 2019
Themenstarter63 Beiträge · seit 201922. Mai 2019 · #9
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Da unser Urlaub nun schon durchgeplant ist und Ababis leider nicht in unserer Richtung liegt, werden wir versuchen etwas
vergleichbares, wenn möglich in Deutschland zu buchen.
"Pistenkuh" kennen wir schon und finden es auch super!
Vielen Dank nochmals für eure ausführlichen Antworten 🙂
7'296 Beiträge · seit 200622. Mai 2019 · #10
chrigu schrieb:
Von den Fahrzeugverleihern erhaltet Ihr in den wenigsten Fällen eine brauchbare 4x4 Einweisung. Ich habe auch schon erlebt, dass während solcher Einweisungen kompletter Quatsch erzählt wurde.

... z.B. auf Piste immer 4x4 einschalten und wenn 4x4 drin ist, immer(!) die Differenzialsperre hinten einschalten.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'079 Beiträge · seit 201622. Mai 2019 · #11
Hallo Wolfgang 😄
Du hast wichtige Wörter vergessen:
"Sarkasmus OFF!"
sonst nimmt das vielleicht noch jemand für bare Münze 🤩
LG 🙂 🙂
Ernst
7'296 Beiträge · seit 200622. Mai 2019 · #12
... mir hat das der Mitarbeiter eines Autovermieters (spezialisiert auf 4x4x) tatsächlich so erklärt und als ich nochmal nachgefragt hatte, hatte er es nochmal bestätigt.
Ich dachte, ich höre nicht richtig ...

Gruß
Wolfgang
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2'530 Beiträge · seit 201122. Mai 2019 · #13
Dann erklär Du, Wolfgang (und auch Ernst), doch mal in Deinen Worten was daran blöd ist auf Gravel 4x4 einzuschalten. Möchte gerne mal Deine Version hören. Und mit Differenzialsperre war bestimmt die Mittelsperre gemeint welche bei permanent 4x4 das gleiche bewirkt wie bei solchen mit H2-H4-L4 Schalthebel.

Bin gespannt. 😗
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2019
1'651 Beiträge · seit 201422. Mai 2019 · #14
Hallo AfrikaLovers

falls Ihr mit einem ganz normalen 4x4 wie Ford Ranger oder Toyota Hilux von zB. Europcar unterwegs seid und die einzige Offroad-Strecke ins Sossusvlei ist, braucht Ihr keinen extra Offroad-Kurs.
Einfach den Reifendruck dort auf ca 1,6 bar reduzieren, 2. Kriechgang rein und los.
Falls Ihr Euch festfahren solltet, helfen Euch gerne die offiziellen Sossusvlei-Fahrer gegen einen Obolus gerne weiter.

Solche SUV lassen sich wie ein PKW fahren, denn die Reifen sind nicht besonders grobstollig, wie bei manch namibischen Autoverleihern.
.

Ist aber völlig ausreichend. Man kommt damit sogar in anderen Gegenden einen „kleinen Hügel“ hoch.
DSC04141.jpeg


P.S. Ich würde aber auf keinen Straßen die angegebene Höchstgeschwindigkeit fahren.
Lieber etwas langsamer.
Den 4x4 und den Kriechgang legt man beim Ford Ranger einfach mit einem Drehschalter ein, der sich auf der Mittelkonsole befindet.
Ich glaube sogar, dass man beim Umschalten von 2x4 auf 4x4 beim Ford Ranger noch nicht einmal stehen bleiben muß. Das weiß bestimmt ein Fomi genauer, welcher vielleicht sogar einen Ford Ranger privat fährt.

Viele Grüße
Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
1'079 Beiträge · seit 201623. Mai 2019 · #15
@ Cruiser!
Hi! War jetzt doch einige Male in Namibia unterwegs (habe natürlich nicht deine Erfahrungen), aber etwas habe ich mir bereits bei meiner ersten Reise durch dieses Land von einheimischen Fahrern anhören müssen. In Sesriem auf der Tankstelle, als ich mit 4x4 angerauscht bin, hat mich eine Fahrer gefragt, warum 4x4. Antwort: Warum nicht. Seine Antwort, naJa bis 50-60 Km/h auf Gravels. Darüber wird das Verteiler Getriebe kaputt. Ist doch logisch! Oder Nicht?
MIt der Differentialsperre hat Wolfgang schon das richtige gemeint. Du meintest, damit kann nur die MIttelsperre gemeint sein - meines Wissens nach hat aktuell nur der Mitsubishi L200 eine Mittelsperre und die alten Landcruiser (80 Bj). die haben sogar eine Vorderachssperre, Hinterachssperre UND eine Mittelsperre.
Ich hoffe, das sind für dich ausreichende Infos.
LG 🙂 🙂
Ernst
2'530 Beiträge · seit 201123. Mai 2019 · #16
@ Ernst

Vielleicht solltest Du nochmal ein bißchen recherchieren. 😉

Das Verteilergetriebe geht auf losem Untergrund überhaupt nicht kaputt.
Man kann locker 80Km/h auf Gravel im 4x4 fahren.
Bei Land Cruiser haben alle die permanent 4x4 haben eine Centralsperre, dazu gehören einige Modelle vom 80, fast all 100 und auch der letzte 200. Auch einge Hilux, vorallem Auto fallen darunter.

Man soll 4x4, oder auch Centralsperre ausschalten, das gilt auch bei Tankstellen wo oft stark gewendet wird, auf Salzstraßen oder halt eben Asphalt. Auf sehr gutem Gravel kann man auch darauf verzichten.

Ich bin der Meinung das viele Überschlage von Touristenfahrzeugen vermieden werden können wenn 4x4 eingeschaltet war auf sehr schlechten Strecken. Das Fahrzeug ist viel stabiler in der Lenkung und man hat eine bessere Kontrolle. Das plötzliche ausscheren der Hinterachse kann so vermieden werden und das Bremsverhalten ist weitaus besser und stabiler.
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7'278 Beiträge · seit 200623. Mai 2019 · #17
Ich gehöre auch zu den Fahrern die häufig aber nicht immer auf Schotter den 4x4 Hi zugeschaltet haben. Dagegen ist nichts einzuwenden. Es gibt eindrückliche Filme die zeigen, dass dadurch die Spur viel besser gehalten wird.

Ich war einmal bei einer Mietwagen Übergabe dabei, da wurde ganz klar gesagt, dass der 4x4 Hi gar nicht genutzt werden soll. Man soll immer direkt den 4x4 Low einschalten. Wobei das dann egal war auf welchem Untergrund. Gleichzeitig wurde auch klar zum Ausdruck gebracht, dass die Sandpiste bei Sossusvlei auf keinen Fall gefahren werden soll.
Unter diesen Bedingungen brauche ich auch kein Allradfahrzeug zu mieten.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 23. Mai 2019
796 Beiträge · seit 201523. Mai 2019 · #18
Hallo,

ich kann mich Chrigu nur anschließen.
Bin jahrelang einen LC gefahren und selbstverständlich schaltet man, auch für längere Strecken, den Allrad zu. Ob Schnee, Schotter, Sand oder Matsch für solche Untergründe ist er gemacht. Auch auf Asphalt macht man nichts kaputt. Beim engen rangieren sollte man darauf verzichten.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
390 Beiträge · seit 201723. Mai 2019 · #19
Wenn da was kaputt gehen würde, dürften ja Autos mit permanentem Allrad auch nie schneller als 60 fahren.
Allrad ist auf Gravel immer besser.
7'296 Beiträge · seit 200624. Mai 2019 · #20
Cruiser schrieb:Dann erklär Du, Wolfgang (und auch Ernst), doch mal in Deinen Worten was daran blöd ist auf Gravel 4x4 einzuschalten. Möchte gerne mal Deine Version hören. Und mit Differenzialsperre war bestimmt die Mittelsperre gemeint welche bei permanent 4x4 das gleiche bewirkt wie bei solchen mit H2-H4-L4 Schalthebel.

Bin gespannt. 😗

... der Mitarbeiter des Vermieters meinte ausdrücklich die Differezialsperre der Hinterachse. Und diese immer (!) einzuschalten, sobald 4x4 eingeschaltet wird, ist unsinnig.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...