Namibia Nordost (Caprivi/Sambesiregion)

11 Antworten · 3'214 Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2019 von trsi
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201510. Feb. 2019 ·
=> Angepasste Route: >Klick mich<


Liebe alle,

voraussichtlich im europäischen Spätsommer 2020 soll es wieder nach Namibia gehen. Da ich grad mal wieder so schön Zeit habe zum Planen ... hier meine Überlegungen zum Teil Nordost. Wir kämen aus dem Kaokoveld über das Ovamboland in Richtung Sambesiregion. Zurück soll es dann über die Panhandle gehen, die kenne ich noch gar nicht.

Kunene River – Ongula (300 km): Ongula Village Homestead (1N)
Ongula – Rundu (430 km): Hakusembe River Lodge Camp (2N, Ruhetag)
Rundu – Kongola (420 km): Mavunje Camp (3N, Bootsfahrt ev. mit Übernachtung)
Kongola – Divundu (235 km): Ngepi Campsite (2N; Alternativ: Shametu River Lodge Camp)
Divundu – Panhandle (50 km): Drotsky’s Cabins CS (1N)
Panhandle (mit Tsodilo Hills 190 km): Guma Lagoon Camp (2N)
Panhandle – Ghanzi (400 km): Tautona Lodge CS o.ä. (je nachdem, wie weit wir kommen)
Ghanzi – Windhoek (520 km): Hohewarte Guestfarm (2N)

Ich stelle mir das so perfekt vor - aber vielleicht habt ihr ja Einwände und entsprechende Alternativen? 🤩

Da ich Windhoek - Kaokoveld - Kunene mit 20 Nächten veranschlagt habe, liesse sich allenfalls auch noch die eine oder andere Nacht in diesen Teil der Reise schieben 😉

Freue mich auf eure Rückmeldungen! 🙂

Cheerio
trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2019
4'382 Beiträge · seit 201511. Feb. 2019 ·
Guten Abend trsi, nur ein kleiner Einwand: Drotzky's ist zwar sehr schön und die Bootstouren - vor allem mit Otto - super, aber die Campsite dort ist weniger nett. Es gibt nur einen schmalen Kanal zwischen Campsite und undurchdringlichem Papyrusdickicht, so daß man sich ein bisschen eingesperrt fühlt. Besser gefallen hat uns die Campsite der Shakawe-Lodge, vor allem Platz1 oder 2 direkt über dem Steilufer mit freierem Blick über den Fluß.
Eine gute Wahl ist auch ShametuRiver-Lodge.....finde ich! 😎
Viele Grüße Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'414 Beiträge · seit 201311. Feb. 2019 ·
Ich würde im Ongula Village Homestead eine zweite Nacht empfehlen, um etwas mehr vom Ovamboland zu erleben.
Das lohnt sich, denn es ist ein ganz anderes Namibia und ein extremer Kontrast zum Rest des Landes.
Vielleicht sind ja unsere Erlebnisse im Ovamboland vom Mai 2018 eine Entscheidungshilfe: >klick<.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Themenstarter708 Beiträge · seit 201511. Feb. 2019 ·
Danke, Friederike! Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass "alle" bei Drotzky's nächtigen 😄 Ich schaue mir aber die CS der Shakawe-Lodge gerne mal noch an.

Hach und Ngepi oder Shametu ... wer die Wahl hat, hat die Qual 🤩
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201511. Feb. 2019 ·
Danke auch dir, Stefan! Ich hatte deinen Reisebericht schon gelesen 😎 Ihr habt da wirklich ein paar ganz schöne Begegnungen gehabt! Gleichzeitig mag ich solche "Vorführungen" eben auch ganz und gar nicht. Aber ich notiere es mir doch mal als Option 🙂
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857 Beiträge · seit 201411. Feb. 2019 ·
Hallo,
tolle Tour! Wir waren vor 2 Jahren im Ongula Village, einerseits schön, und mal was Anderes, andererseits war die anwesende deutsche Person überhaupt nicht unser Fall - da an einem Tisch gegessen wurde, naja.. Die Campsite hatten wir für uns, alle waren hilfsbereit, aber 2 Tage wäre für uns zuviel.. die Fahrt durch Ovamboland war aber sehr interessant.
Viele Grüße
Alex
925 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 ·
Hallo,

ich finde deine Route ziemlich gelungen. Vielleicht kommt der Ost-Caprivi etwas kurz, da kann man doch schon einiges machen. Gerade wenn man eine Übernachtungstour in Mavunje mitmacht, "fehlen" einem ja gleich 24 Stunden. Und bis man von Mavunje z.B. am Horseshoe ist, dauert es auch etwas.

Generell kann ich nur dringend dazu raten, die Bootstour mit Übernachtung zu machen. Wir campierten auf einer Insel und erhielten ein vorzügliches Essen. Die eine Seite des Flusses war von Buschfeuern erleuchtet, die man aus einer Entfernung von über 100m noch gut gehört hat. Nach dem Essen haben wir einen "Nightwalk" quer über die Insel gemacht zur Seite des Flusses, welche zur Kwando Core Area hin liegt. Es war megaspannend, wie Dan und Clement versuchten, anhand der Geräusche zu erraten, ob wir in Richtung einer Herde Elefanten oder einer Herde Büffel marschieren.. Wir kletterten schließlich auf einen umgefallenen Baum am Ufer und konnten im Mondlicht eine riesige Elefantenherde beim Baden im Fluss beobachten. Im Morgengrauen wurden wir dann davon wach, dass Elefanten direkt an unserem Camp vorbei marschierten.. Mit eines der eindrücklichsten Erlebnisse auf unseren (bisher 4) Reisen nach Afrika südlich der Sahara.

In Ngepi kann ich statt der Campsites auch die Hütten direkt über dem Fluss sehr empfehlen. Bei den Campsites hast du zum Teil eine Reihe Büsche zwischen dem Stellplatz und dem Fluss, bei den Hütten eine Terasse direkt über dem Fluss. Die Hütten sind zum Fluss hin komplett offen (man kann sie mit "Rollos" zumachen soweit man will). Da sie recht fair bepreist sind, würde ich das dort immer vorziehen 🙂 Am schönsten ist mit Sicherheit "The Swirl" (ich glaube so hieß es(?)), ein besonders großes Haus etwas abseits ganz am Ende der Anlage, das schneckenförmig angelegt ist. Statt Treppe/Tür gibt es nur eine geschungende Rampe ums Haus. Spätestens als die Hippos nacht rund ums Haus frasen, fragten wir uns, ob Hippos da nicht auch reinlaufen würden.. 😄

Wenn es wirklich nur Camping sein soll, würde ich das nächste Mal evtl. eher eine Campsite bei Divundu wählen, bei der die Campsites etwas mehr "private" sind als in Ngepi. Wenn man nicht in der letzten Campsites nächtigt, müssen alle anderen immer an der eigenen Campsite vorbei und insgesamt ist es doch schon eher "rummeliger" dort.

Anstelle der Hakusembe River Lodge könnte man auch (ja, nochmal 180km Teer) bis zur Riverdance Lodge fahren. Die Campsites dort gefielen uns viel besser, da mehr Bäume und weiter auseinander. Und der Blick auf den Okavango ist dort eindeutig spektakulärer. Für einen Ruhetag daher m.E. besser geeignet als die "nackte Wiese" in Hakusembe. Und es ist am nächsten Tag nicht mehr so weit in den Ost-Caprivi 🙂

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter708 Beiträge · seit 201512. Feb. 2019 ·
Danke auch für deinen Eindruck, Alex. Ich tendiere ja durchaus auch zu einer Durchfahrt mit nur einer Nacht. Aber wer weiss, vielleicht habe ich ja auch eine Nacht übrig, von der ich nicht weiss wohin damit 🤩

Cheerio
trsi
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201512. Feb. 2019 ·
Danke, Fidel. Ja, Ostcaprivi könnte sicher ausführlicher sein. Eine Nacht kann ich da durchaus noch zuschlagen, daran solls nicht scheitern. Gleichzeitig wird der Schwerpunkt Nordwest sein und der Nordosten ist eher ein Anhängsel 😉

Von der Bootsfahrt mit Übernachtung in Mavunje habe ich schon so viel Positives gelesen. Wahrscheinlich werden wir das auch machen und in dem Fall eine Nacht dranhängen, damit wir auch für Gamedrives noch etwas Zeit haben.

Danke auch für deine Eindrücke zur CS Ngepi. Das klingt tatsächlich nicht unbedingt nach dem, was ich suche. Das Vorbeilaufen anderer Camper empfände ich auch etwas als "rummelig" - ich campe primär, um meine Ruhe und das bestmögliche Gefühl von Einsamkeit zu haben. Da gehe ich sicher nochmals in mich - schaue mir aber auch mal noch die Hütten an!

Ebenso schaue ich mir noch die Riverdanke Lodge an. 180 km mehr oder weniger ... 😉

VG trsi
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201503. Nov. 2019 ·
Ein fröhliches Hallo in die Runde 🙂

Entgegen meiner ursprünglichen Planung, habe ich den Rückweg über die Panhandle nun doch wieder verworfen und tendiere zu folgender Route vom Ovamboland her kommend:

Hakusembe River Lodge CS (1 Nacht)
Nambwa Lodge CS (1 Nacht, Horse Shoe)
Mavunje CS (3 Nächte, Bootsfahrt mit Übernachtung)
Livingstone's CS (1 Nacht, Nkasa Rupara NP, Mokorotour)
Kalizo Lodge CS o.ä. (2 Nächte)
Shametu River Lodge CS (3 Nächte)
Gästefarm Region Grootfontein (3 Nächte, feste Unterkunft)
In/um Windhoek (1 Nacht)

An die Caprivi-Kenner_innen: Was denkt ihr dazu? Was würdet ihr wieso anpassen? Ich freue mich auf euren Input, danke!

Cheerio
trsi
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201506. Nov. 2019 ·
*schubs

Vielleicht mag sich noch jemand äussern?
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201527. Dez. 2019 ·
Letzter Versuch ... 🤪

Ein fröhliches Hallo in die Runde 🙂

Entgegen meiner ursprünglichen Planung, habe ich den Rückweg über die Panhandle nun doch wieder verworfen und tendiere zu folgender Route vom Ovamboland her kommend:

Hakusembe River Lodge CS (1 Nacht)
Nambwa Lodge CS (1 Nacht, Horse Shoe)
Mavunje CS (3 Nächte, Bootsfahrt mit Übernachtung)
Livingstone's CS (2 Nächte, Nkasa Rupara NP, Mokorotour)
Zambesi Mubala Lodge CS (vormals Kalizo Lodge; 2 Nächte)
Shametu River Lodge CS (3 Nächte)
Kamrav Gästefarm (3 Nächte, feste Unterkunft)
Voigtland (1 Nacht, feste Unterkunft)

An die Caprivi-Kenner_innen: Was denkt ihr dazu? Was würdet ihr wieso anpassen? Ich freue mich auf euren Input, danke!

Cheerio
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