ABER, irgendwas ist ja immer! (Botswana Sept '18)

Reisebericht 353 Antworten · 80,8k Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2019 von Blende18.2
4’385 Beiträge · seit 201520. Nov. 2019 ·
...verwundert, dass überhaupt noch wer standhaft bleibt und das hier mitverfolgt. 😄 😉
....stell Dir vor, Robin, ich gehöre auch zu den Standhaften!
Schön, daß Du Zeit gefunden hast! Ich schwelge in den Bildern (wenn sie nur nicht - teilweise - so dicke Überschriften hätten....... 🙁 🙁 🙁 )
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201720. Nov. 2019 ·
CuF schrieb:
Ich schwelge in den Bildern (wenn sie nur nicht - teilweise - so dicke Überschriften hätten....... 🙁 🙁
Hab' aktuell ein paar Bilder für eine andere Plattform entwickelt, da sind die mit drin und ich habe die Dateien nicht anders gespeichert... 😗

Deswegen noch 2 als Nachtrag von meinem Lieblings-Kingfisher, aber auch mit Überschriften...
TinuHH schrieb:Und dass wir nicht in Senyati sein werden, bereue ich jetzt schon! 😉
Senyati ist schön, aber unbedingt überragend... weiß ich nicht. Für die Gegend Kasane sicherlich aber wieder was Besonderes. Ich würde mal sagen, das ist jetzt kein WOW, WOW... da musst du mal gewesen sein. Aber ich würde immer wieder dort buchen.








Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2019
14 Beiträge · seit 201826. Feb. 2020 ·
Hmmmm, hab ich das Ende verpasst???
Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201727. Feb. 2020 ·
Christel66 schrieb:Hmmmm, hab ich das Ende verpasst???
Hast du nicht, siehe PN.

Tatsächlich wollte ich eigentlich jetzt alles zu Ende schreiben und dann die letzten Teile im 2 Tage Rythmus unterbringen, aber ich bin erst 3 Tage weiter gekommen im Moment. Fehlt immer noch was... und morgen geht's auch erst noch mal nach SA. 🤪


Gruß,
Robin
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Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201715. März 2020 ·
Ich weiß, lang' ist's her, aber jetzt bringen wir auch diesen Bericht hier noch zu Ende.

Etwas Abwechslung zu den aktuell vorherrschenden Themen kann ja auch nicht schaden und so geht es jetzt auch zügig voran, es fehlen ja nur noch ein paar, wenn auch ereignisreiche Tage. 😉

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TAG 16: Bye, Bye Botswana – Hallo Namibia



4.45h

Ein schrilles Geräusch durchschneidet die nächtliche Ruhe. Körper und Geist reagieren desorientiert, hier stimmt was nicht!

Achja, wir sind ja in Senyati, seit langem auf “sicherem” Boden ohne potentielle Löwen die neben unserem Fahrzeug sitzen, also ist frühes Aufstehen angesagt, so richtig frühes Aufstehen für uns. 😣

Natürlich hat das seinen Grund, wir wollen schließlich ganz früh an die Chobe Riverfront aus 3 gesammelten Gründen:

#1 Der frühe Vogel fängt den Leopard (schließlich haben andere Besucher diverse Leo-Sichtungen gestern gehabt)

#2 Wir wollen vor dem großen Ansturm in den Park.

#3 Bis Nambwa haben wir eine ganz schöne Strecke vor uns, bedenkt man, dass wir einmal an der Riverfront vorbei wollen.

Wir rödeln also schnell auf und machen uns zeitig auf den Weg. Bis Kasane sind es allerdings schon gute 18km, dann noch durch die Stadt und zum Gate. Dennoch sind wir um ca, 6.05h dort und werden von einer, wie wir ihn nennen, “freundlichen Respektperson” begrüßt. 😄

Der Ranger an der Rezeption sieht mal richtig offiziell aus und hat auch das entsprechende Auftreten, dabei ist er aber sehr freundlich und das Prozedere wird schnell abgewickelt. 6.20h starten wir in den Park.

Es geht direkt runter an die Riverfront. Mit uns waren schon 3 Fahrzeuge am Gate, die haben wir jetzt teils vor, teils hinter uns. Wir fahren ein paar hundert Meter auf dem Sedudu Valley Drive und plötzlich stehen wir im Stau…

STAU???, ja genau, anders kann man es nicht beschreiben.


Die Gamefahrzeuge schieben sich teils 3-spurig über die Pad und es gibt kein vor und kein zurück, den plötzlich sind es nicht nur 30-40 Fahrzeuge vor, sondern auch ein gutes Dutzend hinter uns. Der Auslöser dieses Chaos ist bald ausgemacht. Am Rand trottet ein Löwe an der Pad entlang und alle folgen ihm.

Es ist der Horror. 🤢 😮 Endlich kommen wir an der nächsten Kreuzung an und stellen uns erstmal an den Rand und sehen den ganzen Gamefahrzeugen zu, wie sie an uns vorbeiziehen und den unteren Riverdrive ansteuern.

Wir sitzen etwas entrückt im Auto und ich entschließe mich, den Wagen so zu stellen, dass wir einfach nur noch auf den Chobe rausschauen. Da steht eine kleine Gruppe Waterbucks vor einer riesigen Büffelherde… interessiert aber anscheindend keinen, den alle ballern hier einfach nur vorbei. Ich denke mal auf der Suche nach Katzen.

Wir hingegen nehmen unsere Marmeladenbrote und frühstücken mit Chobe-Blick und da wir wissen, dass das nix für uns ist wird die Karte bemüht und neue Pläne gemacht.



Was tun?

Wir entschließen uns für die: “Dann lieber alle Sichtungen in den Wind schießen!” – Variante. Wir lassen die Karawane ziehen und selber fahren wir einfach weg vom Fluß und die Route oben durch den Wald. Am Stretch-Point Mukusi wollen wir dann wieder umkehren, den oberen Sedudu-Drive zu exakt dieser Stelle wieder zurück fahren. So verlieren wir gute 1,5 – 2 Std. Zeit, aber bis dahin sind wohl alle Fahrzeuge durch, haben alles an Sichtungen verscheucht auf dem Weg, aber wir haben unsere Ruhe. So der Plan und so wird es auch gemacht. Wir kriegen sofort komische Blicke, als wir den Wagen wenden und gegen den Strom in die “falsche” Richtung verschwinden.

Falsche Richtung… aber richtige Entscheidung. 🙂 Wir sind praktisch sofort völlig alleine unterwegs und werden mit einer verspielten Impalaherde und einem einzelnen Elefanten belohnt.






Besonders schön ist dann auch direkt noch eine Erstsichtung für uns im besten Licht.

Red-faced Mousebird | Rotzügel-Mausvogel


Warum versteckt der sich den?



Northern Grey-headed Sparrow | Graukopfsperling


Marabou Stork | Marabu



Im Tal entdecken wir noch 3 Elis, auf dem Weg zu ihnen gibt sich noch eine Giraffe die Ehre, bevor im Tal dann näher ran kommen an die kleine Familie. Ihr merkt schon… fast 900 Elefanten später freuen wir uns immer noch besonders über die sanften, grauen Riesen an jedem Tag.





Mama…


… und ihr Kleiner Fratz 😁



Natürlich darf die obligatorische Gabelracke auch diesen Tag nicht fehlen.

Lilac-breasted Roller | Gabelracke


Ab hier geht es mitten in den dichten Wald und als ob wir es magisch anziehen würden… natürlich sind die ganzen Elefanten um diese Uhrzeit hier unterwegs. Angefangen mit einer sehr großen Herde im Wald bei der wir lange stehen, unschlüssig ob wir vorbeikommen. Irgendwann traut sich ein Lodge-Fahrzeug (der einzige Verkehr den wir haben) dann doch vorbei, die standen uns gegenüber auf der anderen Seite der Herde. Wir nutzen die offensichtlich Lücke und ich schieße mit Serienbildfunktion wild nach links Fotos um später die Anzahl nachvollziehen zu können. 🤪

Anbei das Ergebnis, bzw. Der Ausschnitt, den ich trotz wildem Rumpeln al seine Art Panorama zusammensetzen konnte. Die Strichliste ergänze ich mal mit allen Zählungen auf dem Weg durch den Wald, bis zu unserem Umkehrpunkt. Wobei die Herde hier mit knapp 30 zählbaren Elefanten auf unseren Fotos den größten Teil ausgemacht hat.

Elefanten-Tagessoll von 50 schon erreicht, gute Entscheidung durch den Wald zu fahren 😉







Auf dem Weg zurück zum Parkeingang nehmen wir den oberen Sedudu Drive und warden noch belohnt mit 2 schönen Sichtungen, zum einen eine Elefanten-Kuh mit ihrem noch sehr kleinen Anhang. So süß! 🤩 (keine besonders tollen Fotos, aber wir wollten da nicht wie wild rum-rangieren)

Und dann entdecken wir noch ein Löwen-Paar, wenn auch weit weg und verdeckt im Busch liegen. Vielleicht der Löwe vom Anfang des Tages, jetzt stehen wir auf jeden Fall gerade mal mit 2 Fahrzeugen hier, das ist doch gleich viel besser.







Zurück auf Anfang, wir sind wieder am Ausgangspunkt und warden von herumtollenden Impalas empfangen


Es ist 9.20h, wir haben über 2 Stunden auf unserem Zusatz-Loop verbracht, es ist viel später als geplant, aber das nehmen wir gerne in Kauf, den jetzt stehen wir hier mehr oder minder allein und auch für den Rest des Tages begegnen uns nie mehr als 2-3 Fahrzeuge gleichzeitig. 😎

Wir machen uns also auf und fahren immer unten am Wasser entlang, sehen viele African Fish-Eagle und natürlich Elefanten. Es geht vom Sedudu Drive in die One-Way Route, hier kreuzen Elefanten die Spur und wir warten eine ganze Zeit lang. Es ist noch einmal eine Herde aus über 50 Tieren.

African fish eagle | Schreiseeadler












Pied Kingfisher | Graufischer



Angekommen an der Serondela Picnicsite suchen wir die Gegend noch mal ab. Hier haben die beiden französischen Mädels am Vortag Leoparden gesehen, aber abgesehen von einer kleinen Herde Elefanten im Schilf muss wohl, wie erwartet, unsere Leoparden-Suche weitergehen. Irgendwann, in irgendeinem Urlaub, in irgendeinem Land in Afrika wird es klappen. 🙂








African fish eagle | Schreiseeadler


Da die ganzen SCHREI-Adler ihrem Namen keine Ehre machen, zeigt der kleine Kerl hier mal wie es richtig geht! // Southern Carmine Bee-eater | Karminspint


Bei Kabulabula gefällt uns die ganze Landschaft noch mal richtig gut. Die Halbinsel ist trocken und nichts von einer saisonalen Flut zu erkennen. Es zeigen sich schöne, große Bäume und da wollen wir noch mal nach Eulen oder Leoparden etc. gucken. Es findet sich zwar nichts, auf dem Rückweg aber ziehen noch mal ein paar Elefanten vorbei, inkl. Kleinem und ein Stück weiter steht wohl der lässigste Elefant der Reise rum.

Lässig!


Der Kleine hier muss sich etwas beruhigen







Wir überlegen noch welchen Weg wir einschlagen wollen, am Wasser entlang oder in die Ebenen dahinter, was aber wieder einen Umweg zur Folge hätte. Auf dem Rückweg von der Insel runter hat uns aber ein Paar erzählt, dass dort Geparde gesichtet wurden. Wir versuchen das ganze mal einzuschätzen und geben Nambwa im Navi ein…

ACH DU ALARM!

Wir sind verdammt spät dran, müssen noch über die Grenze, tanken, etc. pp., also ist der weitere Plan einfach und wird uns dann auch einfach gemacht. Wir fahren den direkteren Weg am Wasser entlang. Planen keine größeren Stops mehr ein und spätestens ab Ihaha finden wir den Weg sowieso nicht mehr so attraktiv. Es mischt sich immer mehr Farmland in die Flächen am Fluss und auch der staubtrockene Böschungsblick nach links lässt zu wünschen übrig.

So versuchen wir Strecke zu machen und kommen auch halbwegs zügig voran, zumindest so gut es geht, den auch die Piste wird hier zunehmend ruppig und überrascht immer wieder mit dicken Brocken und ausgewaschenen Senken.

So passiert nicht mehr viel, aber für ein paar schöne Sichtungen bis zum Gate halten wir natürlich noch kurz an, egal wie spät es ist. 😗 😄

So eine Büffelherde aus der Nähe haben wir auch noch nie gesehen. 😎






Das war dann eine schöne Überraschung zum Abschluss. Eine kleine Gruppe Sables, die bei Savuti noch verscheucht wurden bevor wir sie dort sehen konnten. // Sable Antelope | Rappenantilope


Am Grenzübergang angekommen sind wir schon erleichtert, dass so wenig los ist. Entsprechend schnell geht das ganze Prozedere und wir sind schnell auf der Brücke in Richtung Namibia. Auch hier geht die Einreise schnell und problemlos, allerdings mit einer kleinen Besonderheit.

Man hält uns ein Messgerät vor die Nase um auf erhöhte Temperatur zu prüfen. Auf Nachfrage schauen sie nach potentiellen Gelbfieber-Kandidaten. Davon haben wir gelesen, jetzt bestätigt sich diese Maßnahme an der Grenze. Sollte man bedenken und bis nächstes Mal ergänzen wir diese “Einmal im Leben” Impfung. Dann braucht man da nicht mehr drüber nachzudenken. 😐

An der erstmöglichen Tankstelle halten wir an. Wir brauchen Diesel und Luft auf den Reifen. Die Tankstelle sieht ziemlich abgerissen aus und der Mitarbeiter bestätigt den ersten Verdacht.

“No fuel, no pressure!” 😗 😄

This is Africa, damit muss man halt rechnen. Zum einen hat der Tank noch Luft, wir Reserve dabei und man hat ja seinen eigenen Kompressor an Bord, dessen Einsatz wir nun wirklich oft genug geübt haben. Wir stehen also am Rand und pumpen die Reifen wieder auf ordentliche Asphalt-Tauglichkeit hoch. Es ist ja nun doch eine längere, sehr unattractive Strecke wie sich herausstellt.

Mara hält tapfer durch, ich kümmere mich um Datensicherung auf dem Laptop und gegen 16:45h kommen wir endlich am Kwando Gate an. Dort ist zwar noch jemand anzutreffen, aber das Office ist schon geschlossen. Eine Karte kann er uns auch nicht mehr geben. Wir sollen einfach in 2 Tagen, wenn wir wieder rauskommen die Ein- und Ausfahrt Registrierung etc. vornehmen. Na gut, Luft wieder raus, soll ja recht tiefsandig sein (GUTE ENTSCHEIDUNG!), schnell einen Blick auf’s Sichtungsbord geworfen. Aha, vor 2 Tagen hat jemand an der Lagune einen Leoparden gesehen. Haben wir etwa doch noch eine unverhoffte Chance?! 😎



Wir sind nicht so die Affen-Fans, aber der hier ist schon niedlich…


u.A. dieser Büffel macht unsere Tourplanung später noch zu nichte…


Und noch eine Erstsichtung: Bushbuck | Schirrantilope


Zwischen den vielen Impalas dort wäre uns der Bushbuck fast nicht aufgefallen. Gut das er sich dann von der Herde entfernt hat.

Wir kommen im Camp an und werden sehr Freundlich begrüßt, wenn auch etwas verwundert ob der späten Ankunftszeit. Es ist schon kurz nach 17:30h, man braucht für die Strecke halt doch länger als gedacht aufgrund der sehr tiefsandigen Piste durch den Wald.

Wir erhalten Campsite #4 am Wasser mit kleinem Steg. Das ist sofort unser auserkorener Frühstücksplatz, das ist mal klar. Wir müssen ein paar Formalitäten klären, also gehe ich schnell mit hoch zur Lodge. Unser geplanter Bushwalk kann nicht stattfinden, da aktuell Büffel im Gebiet sind und der Walk dann nicht stattfindet… aber eine Karte vom Gebiet bekomme ich, schön gedruckt und in Farbe. Eine der Letzten, die sie gerade da haben. Perfekt. 🙂

Es geht zurück zur Campsite, wir überlegen lange wie der Wagen am besten stehen sollte. So richtig gerade klappt irgendwie nicht, aber wir begnügen uns irgendwann mit dem besten Kompromiss. Wir gehen abwechselnd duschen, während der jeweils andere am Camp bastelt. Das Zelt wird ausgeklappt und wir geben mächtig Gas, damit es nicht zu spät wird heute. Feuer an, Essen raus, Fleisch vorbereiten, es gibt die beiden T-Bones, dismal für jeden eines und nicht geteilt.

Es ist ca. 19:00h mittlerweile, alles vorbereitet, also hinsetzen, gemutlich machen. Fleisch auf den Grill und…

ABER… Irgendwas ist ja immer!

Just als wir starten wollen fährt ein Fahrzeug auf den Parkplatz, der schon gut voll ist. Wir sehen also zwei Scheinwerfer die sich anstelle auf den Parkplatz schön in unsere Zufahrt stellen. Na Moment mal Leute, stehen bleiben könnt ihr nicht. Wir kommen hier nicht raus, wenn die Karre morgen früh dort noch im Weg steht. Ich schlender also mal rüber um mir das aus der Nähe anzuschauen.

Aus dem Auto krabbelt ein junges, deutsches Pärchen. Völlig entnervt und am Ende. Die beiden waren den ganzen Tag unterwegs um es überhaupt hier hin zu schaffen und waren über eine Stunde im Dunkeln im Park unterwegs um zum Camp zu kommen. Die Stimmung ist zwischen angespannt und nur noch fertig. 😏

Wir verfrachten Vanessa erstmal zu Mara ans Feuer und mache mich mit Kylian zur Lodge auf, eine Anmeldung an der Campsite ist nicht mehr möglich, hier ist keiner mehr. In der Lodge angekommen herrscht Stress vor. Laureen, die mir noch so nett die Karte gegeben hat berichtet von der 20 köpfigen Gruppe die heute angekommen ist, aber eigentlich nicht in der Kapazität der Lodge vorgesehen ist.

Alles kein Problem. Ich sage ihr, dass sie sich nicht bemühen muss. Wir zeigen den beiden Neuankömmlingen alles und den offiziellen Part kann man auch morgen früh noch erledigen.

Zurück am Feuer ist die Lage schon wieder entspannter. Vanessa hat schon den zweiten Gin-Tonic in der Hand. Der erste wurde wohl eher inhaliert. 🙄 *

Tja, was macht man mit den Beiden jetzt?

Klar, wir laden die beiden an unser Feuer und zum Essen ein. Mara und Vanessa kümmern sich um’s Essen, was eigentlich nur mehr Gin-Tonic bedeutet und ich gehe mit Kylian auf deren Campsite und wir positionieren Auto und bauen zusammen das Dachzelt auf.

Es gibt also wieder geteilte T-Bones und es wird ein richtig netter und lustiger Abend. Die beiden sind durchaus abenteuerlich auf Reisen unterwegs und eine gute Gesellschaft. Wir brauchen einen Großteil unserer Alkoholvorräte auf und der Abend wird lang und die Bettruhe rutscht in ferne Weite. Es ist schon ein gutes Stück nach 1 Uhr nachts als wir uns endgültig verabschieden. Natürlich laden wir die beiden noch zum passenden Katerfrühstück am nächsten Morgen ein und damit geht Botswana vorüber und wir freuen uns auf das, was der Caprivi die nächsten Tage noch bereithält… achja, für eine Nacht geht es ja noch mal nach Botswana zurück.




Was ein Wahnsinn, unsere Zählung wird 4-stellig!
Das hätten wir uns niemals träumen lassen, auch nur annähernd so viele Elefanten zu sehen. 🤩




Gruß,
Robin
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1’312 Beiträge · seit 200615. März 2020 ·
Hallo Robin,

freut mich, dass du weiterschreibst!!!
In dieser Ecke waren wir tatsächlich schon ewig nicht mehr.
Und der Mousebird ist für mich das Bild des Tages 🙂 .
Affen mögen wir tatsächlich auch nicht so gerne, aber die Kleinen können durchaus auch niedlich aussehen.
Die Ablenkung durch deinen Bericht hat mir im Corona Chaos gut getan, danke dafür!

LG Claudia
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Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201715. März 2020 ·
Wo ich hier gerade den nächsten Tag bearbeite fällt mir auf, dass Maras 4.Teil der Videodokumentation in Botswana aufhört. Es gibt also noch ein wenig was nachzuholen ab Savuti, ansonsten fangen wir mit dem Caprivi an, bevor wir die Zusammenfassung der letzten Tage im Bewegtbild hatten. 😮

Bei YouTube ansehen ↗

https://www.youtube.com/watch?v=e4C3qMfNouw&t=77s


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 15. März 2020
Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201729. März 2020 ·
TAG 17: Oh, wie wunderschön ist PaNambwa

Der gestrige Abend, bzw. Frühe Nacht war mehr als Feucht-fröhlich und trotzdem bleibe ich diesen morgen eisern und springe vor’m Sonnenaufgang aus dem Zelt. Die GoPro soll platziert warden für einen Zeitraffer des Sonnenaufgangs. Ich suche mir eine schöne Stelle au smit Blick über’s Wasser… die Sonne kommt langsam über die am Horizont wallende Gräserlandschaft und taucht die Welt in pink-orangenes Licht. 😎

Es ist wunderschön, anbei das Ergebnis für euch zum mit wach werden.



Ihr braucht nicht versuchen das Video zu starten, das ist das Ergebnis. Wenigstens habe ich noch ein Beweisbild mit der Kamera gemacht. Ich habe irgendwas bei den Einstellungen vercheckt, völlig umsonst nach 3,5 Stunden Schlaf rausgequält. 😣

Naja, dann nutze ich wenigstens die Zeit um ein paar Bilder des Camps zu machen und stelle dann unseren Tisch schon mal auf’s Sonnendeck für’s Frühstück, denn:

“Wenn ich nicht hier bin, dann bin ich auf’m Sonnendeck” – vor mich hinsummend bereiten wir das Katerfrühstück mit Rührei und Bacon für uns und unsere All-Inklusive Gäste von Campsite 3 vor.



Wir haben uns auf ca. 7.30h zum Katerfrühstück verabredet und pünktlich kommen eine muntere Vanessa mitsamt dem Kater Kylian rüber auf’s Sonnendeck. Kylian hat die letzte Nacht nicht gut weggesteckt, er ist doch etwas weiß um die Nase, aber mit der Zeit und Orangensaft, Rührei, Bacon, Brot und Marmelade kehrt Leben in ihn zurück. Die beiden sind durchaus Reiseerfahren und gewohnt rustikal unterwegs zu sein, gestern war es einfach die extreme lange Anreise etc.pp. die beiden den Rest gegeben hat.

Und wie schon gestern Abend, wird auch der Morgen wieder eine sehr nette Runde. Es wird gelacht, gequatscht und es wird immer später. Die beiden haben Sitzfleisch, aber irgendwann gegen 10 Uhr jagen wir sie dann letztendlich vom Platz. Die beiden fahren heute noch nach Senyati, also unsere Vortagsstrecke… da haben die beiden noch ganz gut was vor heute und da müssen wir unserer Sorgfaltspflicht nachkommen. 😛 😉



Spät erst machen wir uns heute auf Safari. Wir wollten eh’ gemutlich frühstücken, aber klar, so spät sollte es jetzt nicht werden. Um 10.30h sitzen wir dann aber doch hinterm Steuer und machen uns auf die sandigen, rumpeligen Strecken Nambwas. Viel ist nicht los, aber fündig werden wir natürlich dennoch. Man muss nur genau gucken und auch mal auf die kleinen Tiere achten.



Keine Ahnung was für eine, aber Libellen sind toll


Wir fahren am Khwai entlang, wollen einen kleinen Zwischenstop am Ausguck Horseshoe machen und dann weg vom Fluß durch die Plains bis Survival fahren und von da aus an den beiden Pfannen einen Bogen vorbei drehen und zurück.



Panorama vom Lookout am Horseshoe


Am so genannten Horseshoe angekommen gefällt es uns sehr gut. Der Lookout ist schön gemacht und gut angelegt. Man hat tatsächlich einen schönen Blick über den gesamten Flussbogen, viel los ist allerdings nicht, um genau zu sein gar nichts, ausser ein paar Antilopen die weit entfernt sich das noch grüne Ufergras schmecken lassen.

So ganz 100% sicher bin ich mir gar nicht was das hier ist… ich denke ein junger Lechwe?! 😐



Wir genießen noch ein paar Minuten die Aussicht und Ruhe. Komisch nicht mehr in Botswana zu sein… unsere ganz typische Elefantenzeit so zwischen 10:30h und 13:00h. Da konnten wir am Boteti, im Moremi, Khwai und Savuti wirklich die Uhr nach stellen. 😁

Und auch, wenn man so viele Elefanten gesehen hatte diesen Urlaub, wir vermissen die grauen Riesen jetzt schon. Immerhin ist es schon fast viertel nach elf. Fühlt sich ungewohnt an…

… muss es aber gar nicht, hinter uns hat sich eine kleine Herde Dickhäuter angeschlichen und plötzlich platscht es hinter uns am Wasser. ACH WIE SCHÖN, da sind sie ja!! 🙂



Wir machen direkt ein paar Bilder und von rechts aus dem Wald kommen noch 3 Nachzügler durch den Sand marschiert in Richtung Wasser. Wir sind mal wieder ganz alleine mit unseren geliebten Dickhäutern hier, sitzen oben auf unserem Ausguck und Mara startet ein Video um die 3 Nachzügler zu filmen, wie sie ins Wasser reinplatschen.

“Film noch etwas weiter, da kommen noch welche.”

Eine weitere Gruppe kommt aus dem Wald… Mara schwenkt noch mal zurück.

”Filmst du noch?, da kommen noch welche!”

Ja, Mara filmt noch, ich springe zwischen Filmen und fotografieren hin und her.

”Einfach weiterfilmen, da kommen immer mehr!!!



Und Mara filmt weiter… immer weiter. Ich bin nur noch damit beschäftigt ihr ein Update nach dem anderen zu geben, sie schaut nur noch durch den Sucher.

”Wieder welche, selbe Richtung aus dem Wald.”

”Jetzt kommen gerade ganz Kleine an.

Es beruhigt sich etwas, Mara meint sie könnte schon absetzen… nix da.

”Da kommen immer noch mehr aus dem Wald, draufbleiben!”



Es ist völlig verrückt. Zählen können wir die Herde schon lange nicht mehr. 🤩

Wir sind völlig BAFF. Leute, wir haben da mit nix mehr gerechnet und mit sowas schon gar nicht. Es kommt eine riesige Herde aus dem Wald gestürmt und die Elefanten kommen noch gemählich aus dem Wald und dann rennen die moisten regelrecht den Strand hinunter zum Wasser. Wir gucken uns an und könnten ein paar Tränchen wegdrücken vor Glück.

Vielleicht haben wir das sogar?! – egal, diese Sichtung ist für uns in dem Moment so Besonders, wir können es bis heute nicht fassen.

Die Elefanten schwimmen mittlerweile am Rand des Wasserbogens von uns weg und ich liege auf dem Deck um die Kamera halbwegs ruhig halten zu können. Mara hat sich es nicht nehmen lassen ein Bild für die Serie “Fotografen in Aktion” zu machen. 😄





Die Elefanten steigen auf der anderen Seite des Horseshoe wieder aus dem Wasser und langsam aber sicher verschwindet die Herde nach und nach im Wald.

Langsam, aber sicher ???

Na von wegen. Wenn wir uns die Uhrzeiten der Fotos angucken, dann dauert es von den ersten Elefanten im Wasser bis der letzte im Wald verschwindet gerade mal 20 Minuten. 😮

Wären wir 5 Minuten früher gefahren, oder 20 Minuten später gekommen, hätten wir dort nicht einen Elefanten gesehen. VERRÜCKT!





Macht es gut!


Was ist jetzt mit unserer Zählung… kein Problem. Wir haben ja gefilmt. Aus 7 oder 8 Einzelvideos haben wir den Großteil der Szene zusammensetzen können und dann das Video zu Hause Frame für Frame durchgezählt. Es waren 141 Elefanten in der Herde. 😎





Nach diesem Erlebnis müssen wir uns erstmal sammeln. Unser geplanter Weg führt uns quasi direct der Herde hinterher. Wir sind schon gespannt was uns in den Büschen auf unserem Weg erwartet. So unwahrscheinlich es ist, wir sehen keinen einzigen Elefanten mehr. Wo sind die nur alle hin?

Vielleicht aber auch ganz gut zum runterkommen und so nehmen wir unsere Strecke in Richtung Survival wieder auf. Wir verfahren uns etwas im dichten Busch, ich glaube wir haben mal wieder einen alten Pfad gefunden und fälschlicherweise verfolgt. Irgendwann geht es auf jeden Fall nicht weiter, also wieder zurück.

Unterwegs ist alles sehr zugebuscht und Tiere lassen sich kaum blicken, ein einzelnes Perlhuhn steht mal im Schatten, aber mehr ist nicht los.



Wir folgen dem Weg an Survival vorbei, aber die Piste wird immer schlechter und ist völlig verbuscht. Sichtweite nach links und rechts sind nur noch in cm zu messen. Hier scheinen nur sehr selten Fahrzeuge durchzukommen. Einzig an der Grenze zu Botswana reißt das Buschland noch einmal auf. Hier stehen wir zwischen Fluß und Grasebene. Links ist Botswana und der Fluß so tief, dass man hier direkt, zwei ausgefahrenen Spuren folgend, durch eine flache Furt nach Botswana kreuzen könnte.

Wir folgen etwas dem Ufer entlang und sehen weit voraus ein paar Antilopen. Ganz klar größer und etwas gemischt. Es sind nur eine Handvoll Tiere und entpuppen sich als zwei Rappenantilopen-Männchen mit prächtigem, gebogenen Geweih und 3 Tsessebes, wie TOLL, eine echte Erstsichtung für uns. 🤩

Die Bilder sind nur semi, wir sind einfach zu weit weg und das Hitzflimmern tut sein übriges um brauchbares Material zu verhindern, aber für die Dokumentation der Sichtungen reicht es.

Tsessebe | Leierantilope


Sable Antelope | Rappenantilope


Wir fahren noch ein Stück weiter, aber wir sind langsam etwas fertig, die Hitze tut ihr Übriges und bei Mara schalten sich gerade die Lichter aus, wenn die Müdigkeit zuschlägt, dann gibt es da kein Halten mehr. Der Weg wird auch wieder schlechter, also entscheiden wir hier umzukehren und entgegen unserer Gewohnheit den frühen Nachmittag im Camp zu verbringen.

Mara fragt ob ich fit bin und sie kurz die Augen zu machen kann. Es dauert keine 2 Minuten und sie schläft tief und fest. Ich mache das Fenster runter, damit der Fensterheber sie nicht weckt und habe jetzt zwei Aufgaben für den Rückweg:

1. So langsam und vorsichtig zurückfahren, dass ich Mara nicht wecke
2. So langsam und in und unter jeden Baum schauend, damit ich sie wecken kann, weil ich endlich unseren Leopard gefunden habe…

ich habe eine Mission! 😉

To be continued…

Gruß,
Robin
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1’312 Beiträge · seit 200629. März 2020 ·
Hallo Robin,

gigantisch, eure Elefantenausbeute!!!!
1. So langsam und vorsichtig zurückfahren, dass ich Mara nicht wecke
2. So langsam und in und unter jeden Baum schauend, damit ich sie wecken kann, weil ich endlich unseren Leopard gefunden habe…

… ich habe eine Mission! 😉

To be continued…
Aber damit machst du mich natürlich echt neugierig 🤩 🤪 .
Auflösung bitte bald!!!!!!!

LG Claudia
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Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201730. März 2020 ·
TAG 17 – Part 2: Adlerauge bleib WACHsam!!!

Auf leisen Sohlen, fast ohne jedes Geräusch schleicht das Tier durch das dichte Unterholz. Es ist auf der Pirsch, der Hunger treibt es an, aber die Hitze treibt es zurück an ein schattiges Plätzchen. Es ist unterwegs, tief an den Boden gedrückt mit seinen weichen Tatzen….. äähheeemmm, ich meine natürlich weiche Reifen, von denen wir deutlich Luft abgelassen haben auf dem Tiefsand. 😛

Ich schleiche also mit unserem Hilux durch den Busch und schaffe es, aufgrund meiner fast schon todesverachtenden Minimalgeschwindigkeit tatsächlich in jeden einzelnen Baum zu gucken und trotz der rumpelnden Piste das schlafende Mara neben mir nicht zu wecken.

Der Aufwand zahlt sich tatsächlich bald schon auf. Ich fotografiere irgendeinen Greif, der weit weg sitzt und ERST JETZT, gute 1,5 Jahre später merke ich, dass es, wenn ich mich nicht virtue, um eine Erstsichtung gehandelt hat. Ein juveniler Gaukler. 😎

Bateleur juvenile | Junger Gaukler


Und es entwickelt sich zu einer kleinen Vogeltour. Während ich daher fahre drängelt plötzlich von hinten ein Strauss und überholt mich Off-Road auf der linken Seite…

“Off-Road fahren darf man nicht du Rowdy!”

…und dann zieht er auch noch nach rechts und schneidet mich.

“Guck’ mal in den Rückspiegel!, du VOGEL!”

Und dann typisches Vollspacken-Verhalten an der nächsten Ampel. Rumstehen und schön unbeteiligt in eine andere Richtung gucken, wo es sowieso nix zu sehen gibt. 🤪




Weiter geht es mit einer Menage-à-Trois aus Libellen, die etwas vowitzig um einen Dark-capped Bülbül rumtanzten. Ich bin mir gar nicht sicher… was frisst der Kollege denn?

Sind die einfach lebensmüde oder ist das sowieso kein Fressfeind. Man weiß es nicht, oder zumindest ich nicht, aber der Bülbül hat sich davon auf jeden Fall nicht irritieren lassen.

Dark-capped Bulbul | Pycnonotus tricolor


Es ist ja aber nun mal so, dass ja ein kleines Stückchen Wahrheit in dem Satz steckt: >Kleine Sünden bestraft der Libelle Gott sofort!< und es gibt in der Gegend halt genug Federvieh, dass ganz anders drauf ist als unser, ruhiger, gelassener Freund der Bülbül… so isses dann manchmal. 😈

Southern Carmine Bee-eater | Karminspint


Wir hatten damals einen Kater, Ragnar. Das Biest ist über 18 Jahre alt geworden, mehrmals für Tage weg, hatte ein halbes Ohr, war andauernd beim Tierarzt nach Prügeleien, aber er konnte Vögel fangen wie kein Zweiter. (Libellen übrigens auch, das am Rande)

Ich bin mir da jetzt nicht sicher, aber irgendwie glaube ich, dass Leoparden sich nicht damit aufhalten irgendwelche Vögel, geschweige den Libellen zu jagen. Ich brauche also größere Beutetiere, damit so ein Leo auch nen Grund hat auf so einem Baum zu liegen.

Da freue ich mich, auch wenn es gemein ist, über die Sichtung von Madame Kudu, die etwas verhärmt aus einem Gebüsch schaut. Immer dieser Schönheitswahn…



Und dann sehe ich einen Baum… große Äste, schöne Astgabeln und ein perfekter Schattenspender, direkt am Wasser gelegen. Ich habe es tatsächlich geschafft, 50% meiner Aufgabe mit Bravour erledigt.

Es ist der Baum unserer Campsite und Mara schläft noch. 😄

Sorry für den langen Cliffhanger, aber ich verstehen das Prinzip Leopard einfach nicht. 15 Tage lang haben wir in und unter jeden Baum geguckt. Wir waren in Gebieten, in denen Leute nur Stunden zuvor Leoparden gesehen haben und das mehrmals. Aber dieser Vertreter der Big5 will uns einfach nicht gelingen. 🙁

Und ja, mir ist natürlich bewusst, dass viele jahrelang auf Safari sind und als Selbstfahrer nie einen Leoparden sehen… aber dennoch, die Hoffnung hat man ja trotzdem immer.

Wir platzieren uns im Lager und machen eine mehr als ungewöhnliche Siesta für uns. Der Hinweg war rumplig genug, damit die Waschmaschine ihren Dienst tun konnte und unsere Wäsche wieder mal den trügerischen Anschein von sauber machte. Also flugs auf die Leine damit… Camplife #1



Beim Wäschewaschen treffen wir die neuen Nachbarn von Campsite Nr. 3. Ein sehr nettes, älteres, französisches Ehepaar. Bernard und Jose. Die beiden erzählen uns, dass sie ganz schön Probleme hatten auf dem Weg durch den Park und sich öfter fast festgefahren haben.

Wir besprechen mit Ihnen, ob sie den auch genug Luft abgelassen haben und borgen unseren Druckmesser aus, damit sie den senken können.

Auch haben die beiden nur noch eine Kopie der Karte in schwarz-weiß bekommen, die aussieht, wie aus einem Faxgerät der frühen 70er. Völlig unbrauchbar. Sie bestaunen unsere tolle Karte und auf die Frage wo es den für einen abendlichen Sundowner-Drive schön sein könnte zeigen wir ihnen den groben Weg zum Horseshoe. Da zumindest wollen wir heute Abend noch einmal hin. 🙂

Die beiden begeben sich hoch in die Lodge, sie haben hier ein paar Nächte und wollen auch versuchen, eine ordentliche Karte zu bekommen.

Wir machen es uns derweil gemütlich. Mara chillt auf dem Deck und schreibt unser Tagebuch weiter, ich vertreibe mir etwas die Zeit mit ein paar kleineren Vogelsichtungen, die sich auf der anderen Flußseite und im Schilf an unserem Ufer ergeben. Das ergibt sogar wieder eine echte Erstsichtung. Einen Black Crake.

White-fronted Bee-eater | Wei


Black Crake | Negerralle


Und dann lege auch ich die Füße hoch… die Dreckspfoten sind der Nachteil meiner dünnen Schwimmschuhe 😄 😗 Camplife #2


Auf der anderen Seite brennt es wieder. So weit weg, dass wir uns nicht sicher sind ob wir einen Buschbrand sehen oder ob es dort Dörfer gibt in denen irgendwas verbrannt wird… während wir so da sitzen kommen Bernhard und Jose noch mal vorbei…



Die beiden hatten keinen Erfolg. Die letzte freie Karte haben wir wohl bekommen. Jetzt wollten sie noch mal fragen ob wir ihnen denn vielleicht noch mal den Weg genau erklären können, sie haben nicht so die Orientierung und kennen ja auch das Gebiet noch gar nicht.

Natürlich machen wir das, wir erklären ihnen die wichtigsten Wegmarken, aber irgendwie wird schnell klar, dass da keine Sicherheit aufkommt… was macht man in so einer Situation, als so geübte Freizeit-Guides die wir mittlerweile sind?! (immerhin sind Petra & Andreas schon mal nen Tag hinter uns hergefahren, den praktischen Teil können wir also)

Wir bieten uns spontan als Führungsfahrzeug für die beiden an. Das freut die beiden sehr und sie nehmen das sehr gerne an. Also einmal Horseshoe und zurück im Service-Paket. Nach dem gestrigen full-service Abend und dem heutigen Wohlfühl-Frühstücksangebot komplettieren wir unser Angebot halt mit neuen Gästen. 😉

Wir rumpeln also voraus durch die Sandpisten Nambwas, entlang am Kwando. Wir sehen erstmal nix und können den beiden nicht viel bieten. Erst an der Lagune sehen wir eine große Impala-Herde im schönen Licht stehen.



Auf dem weiteren Weg sehen wir hier und dort mal einen Vogel sitzen und hier und da ein Impala stehen, aber kann man dafür anhalten als Guide?? Wir wissen ja nicht was die beiden interessiert oder ob es die nicht nervt, wenn wir für jeden Vogel halten, den wir schon 30x abgelichtet haben. 😕

Also sparen wir uns das und schauen eher mal in den Rückspiegel, wenn die beiden für etwas anhalten und stehen bleiben, denn wir wollen sie ja nicht verlieren.

Und so schieben wir uns langsam in Richtung unseres Sundowner-Platzes im Lookout am Horseshoe…


“Halt an!!!”


Na hören sie mal junge Dame, nicht in diesem Ton!


Was bitte ist denn hier los?


So energisch kenne ich Mara gar nicht auf Safari???


Normalerweise kommt eher so ein: “Mhh, vielleicht war da was, aber eher nicht. Ach fahr ruhig weiter…
… bestimmt nur ein Ast oder Stein.”


Und Jetzt?


Da werde ich plötzlich einfach so von den billigen Plätzen links im Auto angeschnauzt…


Ich bin empört.


Dann verstehe ich aber was los ist... es ist die “goldene Regel”, das “ungeschriebene Gesetz” aller Safari-Guides dieses Planeten.



Es ist nur ein guter Drive, wenn man den Gästen auch etwas bieten konnte!




”HALT AN!!!”

”Da liegt ein Leopard im Baum…” 🤩



Maras Leopard 😘


Unfassbar. Das gibt es doch gar nicht. Liegt der da und schaut uns seelenruhig an. Etwas schläfrig manchmal, aber er ist wirklich da. 🙂

Wir positionieren uns so, dass auch unsere Gäste einen Blick haben und geben ihnen per Zeichensprache Anweisungen in welche Richtung sie gucken müssen. Irgendwann realisieren sie, was wir ihnen zeigen wollen und dann sehen wir nur zwei blitzende, grinsende Zahnreihen hinter uns und die Kamera aus dem Fenster ragen.

Da fahren wir jeden Tag von früh bis spät durch die Weltgeschichte und die Lösung ist so naheliegend…

… man braucht einfach ein gut ausgeschlafendes Mara mit wachen Augen im Auto! 😄

Wir verbringen hier natürlich etwas Zeit, ist ja klar. Er liegt da aber nur faul in seinem Baum. Mal guckt er nach links, mal zu uns. Mal die Augen zu, aber das alles schafft er nur mit minimalen Bewegungen seines Kopfes. Der Rest hängt wie ein schlafer Sack vom Baum.

Wir fahren ein paar Meter weiter um mal zu schauen ob wir ihn noch etwas besser zu sehen bekommen und den Franzosen den “Platz an der Sonne” zu lassen für ein paar Fotos.

Wirklich besser wird es nicht, aber hey… fast vergessen: Erstsichtung! 🙂





Ist aber alles egal. Wir freuen uns einfach wie Bollo und sind glückseelig. Einmal fahren wir noch ein ganzes Stück, aber auch von der anderen Seite sieht man ihn nicht besser, also drehen wir und fahren wieder zurück, diesmal mit Seitenwechsel, so das ich auf der richtigen Seite bin und Mara auf die Rückbank kann. Für solche Sichtungen ist ein Double-Cab einfach perfekt. 😎

Viel bewegt sich weiterhin nicht, aber wenn man dann gerade mal nur schaut, nicht damit rechnet und keiner die Kamera auf dem Objekt hat, dann steht er auf, dreht auf dem Stamm und springt vom Baum. Mara hatte noch einen verwackelten Leo-Hintern drauf. Dann sehen wir ihn noch kurz die PAD hinter uns kreuzen und in Richtung Lagune im dichten Buschwerk verschwinden.

Wir fahren zu unserem Wendeplatz. Die beiden Franzosen bleiben neben uns stehen und bedanken sich überschwänglich für den Leo. Sie fahren weiter zum Horseshoe, also geben wir ihnen unsere Karte, wir selber wollen noch mal in Richtung Lagune und schauen ob wir Glück haben und ihn noch mal zu Gesicht bekommen.

Wir sollen das Glück dann auch wieder nicht haben, aber wir sehen ein paar Büffel am Fluss, wegen denen die Walks nicht stattfinden.



Und jetzt schaut noch mal genau hin bei dem Foto oben. Wem ist der Giant Kingfisher aufgefallen? 😐

Unsere Safari-Augen sind mittlerweile, das sage ich nicht ganz ohne Stolz doch schon etwas trainierter als zum Anfang der Reise. Wir haben sogar das Glück, dass er dann ins Wasser stößt, ohne Erfolg, aber sich dann in ein Gebüsch neben uns setzt. Wenn auch mitten im Schatten und ich das Bild stark hochziehen musste in der Belichtung. Es ist schon wieder eine Erstsichtung.

Nambwa verwöhnt uns wirklich mit tollen Sichtungen.

Giant Kingfisher | Riesenfischer


Am Horseshoe angekommen ist von den Franzosen nichts zu sehen. Vielleicht sind sie auch schon unterwegs zum Camp, es ist ja schon was später.

Die Stimmung hier ist aber einfach ganz wunderbar und wenn man dann mal später unterwegs ist, dann sieht man auch mal wie das Licht die Landschaft und Bilder verändern kann. Zum Vergleich mal den Horseshoe im Abendlicht.



Und auch eine kleinere Elefantenherde mit 20 Tieren lässt sich Abends noch blicken und steht dort am anderen Ende des Horseshoe. Schön, die Elis runden einen solchen Tag noch perfekt ab. Wir sitzen im Hide und uns geht es einfach nur gut. 🙂








Wir machen zurück auf den Weg zur Campsite, natürlich geht das nicht ohne eine weitere Erstsichtung

Hinged Terrapin | Klappschildkröte


Wir genießen noch die Abendstimmung auf dem Weg zurück und beobachten die Sonne, die langsam versinkt und damit einen unserer schönsten Safari-Tage beendet.



Zurück im Camp sind alle Plätze plötzlich besetzt. Die Franzosen sind auch schon wieder da. Wo kommen die denn alle her. Anscheinend ist es normal, dass man hier einfach immer erst sehr spät anreist. Gehört entweder einfach dazu oder es liegt daran, dass die meisten sich ob der schwierigen Strecke in der Zeitplanung verschätzen. 🤨

Das kann dieser Truppe allerdings nicht passiert sein. Mitten durch das Geäst, wir haben unseren Wagen noch nicht aufgestellt im Dämmerlicht kommen 5 Leute durch’s Gebüsch gebrochen. Einer voran, ich denke der Leithengst. Es wird mal direkt losgepoltert: “Wo geht’s denn hier zur Lodge, bei euch sind wir bestimmt nicht richtig!!” -hahaha

“Ne seid ihr nicht. Wollt ihr euch anmelden?”

“Quatsch, wir sind da zum essen.”

Aha… also mal schnell den Weg erklären, wir kochen selber heute. Wie sich rausstellt handelt es sich um eine 20 köpfige Reisegruppe mit 6 oder 7 Fahrzeuge. Die Reise-Orga konnte wohl Nambwa nicht mehr mit Zimmern für alle organisieren, daher übernachten 3 Fahrzeuge heute auf dem Campingplatz. So, so. Na dann viel Spaß beim Abenteuer Camping und guten Hunger.

Wer weiß, vielleicht kommen sie ja auch auf den Geschmack. 😉

Zeitsprung, denn ich habe keinerlei Ahnung wo genau wir eigentlich diesen Abend die ganze Zeit verbasselt haben. Ich glaube wir waren noch mal duschen etc. pp. und waren auf jeden Fall noch mal bei den Franzosen und dort etwas Zeit verbracht um die tollen Erlebnisse zu teilen. Auf jeden Fall haben wir es geschafft noch nicht einmal zu kochen, da ist unsere Zeltplatztruppe wieder zurück und richtet sich häuslich ein.

Das bedeutet in erster Linie, dass die beim Zeltaufbau wohl ziemlich aus der Puste kommen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass die sich immer gegenseitig zurufen, dass sie

“ATEMLOS, durch die Nacht” sind. Unterstützt von lauten Beats aus einer Boombox hören wir diverse Schlagerklassiker und Deutschpop-Hits. Schön, haben wir schon wieder eine nette Abwechslung heute Abend. 😣 🤪

Bei uns gibt es Nudelm mit…….. Tomatensoße und Hackfleisch. (heißt es Gehacktes-Soße oder Gehacktem-Soße?) 🙄

Plötzlich ist es still von Campsite 1. Kurzer Tumult, danach ist es komplett ruhig, nix mehr zu hören. Suspekt und Perfekt.

Mara rührt im Soßentopf rum, ich versuche Sterne zu fotografieren, aber irgendwie will mir das nicht gelingen in diesem Urlaub. 5 Minuten später gehen die Taschenlampen bei den Franzosen an und wir hören das Klicken von Bernhards Kamera. Ein lautes Platsch, und dann ist es auch dort wieder ruhig.

Irgendwas geht hier ab, wir checken nur nicht so genau was.

Wieder ein Platsch und dann steht ein Hippo auf unserer Campsite. 🤩

Na sowas sieht man auch nicht jeden Tag. Steht der da am Wasser und mampft seelenruhig das Schilfgras in sich rein. Ich erinnere mich an eine Regel die uns Uwe und Ruth mal erzählt haben.

Wasser – Hippo – Du ist gut, aber Wasser – Du – Hippo sollte man vermeiden. Hippos mögen es nicht wenn man ihnen den Weg zum Wasser versperrt. Also stehen wir erstmal richtig, Mara rührt den Topf dennoch lieber hinter dem Feuer weiter, wenn so ein Hippo 6-7m neben einem steht. 😁

Ich positioniere mich hinter dem Baum und versuche ein Bild zu machen. Die Ergebnisse sind aber so schlecht, die braucht man nicht zu teilen.

Egon bleibt so ca. 10 Minuten bei uns, bis ihm das Gras in Richtung Lodge noch grüner erscheint und mit einem großen Platsch “gleitet” er ins Wasser und dann hören wir ihn noch eine zeitlang schmatzen.

Was ein irrer Tag. Und jetzt ist er dann wirklich zu Ende.


Gute Nacht und danke für’s Zulesen. 🙂








Gruß,
Robin
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174 Beiträge · seit 201231. März 2020 ·
Hallo Robin und Mara,
sehr, sehr gerne habe ich weiter gelesen. So einen Genuss kann man sich nicht entgehen lasse. Einfach nur schön ...und so knack-scharfe Fotos ...ich bin begeistert.
Vielen, vielen Dank!
Ich wüsste gerne den Musiktitel/Song den Mara am Anfang von Video 3 verwendet hat? Und kann man sich die einfach kostenlos runter laden? Vielleicht versuche ich für mich mal ein Test-Video zu machen. Mara`s Videoprogramm habe ich mir bereits vor Monaten notiert 😄 😄 😄
Danke - LG Anita
2’109 Beiträge · seit 200631. März 2020 ·
Hallo ihr zwei,

na, wenn das mal kein guter Safaritag war! Und das, obwohl ihr statt eines Morningdrives lieber ewig im Camp gefrühstückt und euch ziemlich verquatscht habt. Und Mara pennt noch die halbe Zeit im Auto, tz, tz. Aber wenn das alles eure Taktik war, um anschließend zur richtigen Zeit am richtigen Ort und dann noch so ausgeschlafen zu sein, um den Leo zu entdecken, würde ich sagen: Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt alles richtig gemacht. 😉
Aber auch die anderen Sichtungen können sich mehr als sehen lassen. Ich vermute mal, dass es euch bei Nambwa ganz gut gefallen hat.

Viele Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
8’758 Beiträge · seit 201031. März 2020 ·
Hallo Robin,

bei so viel Rest-Alkohol kann man sich schon mal kurz verfahren und am Khwai, statt am Kwando landen 😛 😄
Blende18.2 schrieb:
Der gestrige Abend, bzw. Frühe Nacht war mehr als Feucht-fröhlich ............
Wir fahren am Khwai entlang, wollen einen kleinen Zwischenstop am Ausguck Horseshoe machen ....
Spaß beiseite - auch euren Bericht verfolge ich momentan ganz gierig - so viele schöne Erinnerungen und so viele tolle Sichtungen, die Ihr da hattet!
Auch wenn der Leopard natürlich etwas ganz Besonderes ist, so hat mich trotzdem dieses Foto am meisten berührt, wir hatten einen ähnlichen Anblick 2017 dort und ich finde, das hat schon fast etwas von einem impressionistischen Gemälde - diese Farben, diese Lichtstimmung... *schwelg*

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Vielen Dank mal wieder zwischendurch für euren aufwändigen und ausführlichen Reisebericht - ich weiß das vor allem in der momentanen Zeit (aber auch sonst) sehr zu schätzen, lässt er mich doch ganz weit wegträumen!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 31. März 2020
Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201701. Apr. 2020 ·
austria schrieb:
Ich wüsste gerne den Musiktitel/Song den Mara am Anfang von Video 3 verwendet hat? Und kann man sich die einfach kostenlos runter laden? Vielleicht versuche ich für mich mal ein Test-Video zu machen. Mara`s Videoprogramm habe ich mir bereits vor Monaten notiert 😄 😄 😄
Danke - LG Anita
Liebe Anita,

vielen Dank. Das hören wir natürlich sehr gerne. Bzgl. den Videos noch 2 Tipps.

#1 Das Lied ist von "Zahara_ Incwad'encane"
Einfach mal Google genau so reinkopieren. Du findest es z.B. bei Spotify, aber auch anderen Quellen.
Spotify Link

#2 Videoprogramm
Ich habe nach unserem letzten Urlaub nach einer neuen Software gesucht die professioneller ist und mehr kann. Fündig geworden bin ich mit "DaVinci Resolve". Das nutzt Mara jetzt auch und kommt nach etwas Youtube-Studium damit sehr gut zurecht und hat schon wieder 2 neue Videos erstellt. Das Programm wird von Profis ebenso genutzt und ist darüber hinaus eine kostenlose Freeware. Es gibt auch eine Bezahlversion, die bietet aber für den Normal-Nutzer keine wirklich benötigten Features. Die Freeware Version reicht locker für Film und Fernsehen schon aus. 😎
Eulenmuckel schrieb:
Ich vermute mal, dass es euch bei Nambwa ganz gut gefallen hat.

Viele Grüße
Uwe
Naja, du weißt ja, dass Nambwa einen Platz in unseren Top Sehnsuchtsplätzen bekommt. Da stimmt einfach das Gesamtpaket wunderbar zusammen. Einzig die Lage ist für uns noch etwas ungünstig. Wir brauchen da noch 2-3 Nächte drumherum, die wir wirklich toll finden. Also mal die anderen Parks der Gegend probieren, irgendwann mal. 🙂
Champagner schrieb:
... bei so viel Rest-Alkohol kann man sich schon mal kurz verfahren und am Khwai, statt am Kwando landen 😛 😄

... so hat mich trotzdem dieses Foto am meisten berührt, wir hatten einen ähnlichen Anblick 2017 dort und ich finde, das hat schon fast etwas von einem impressionistischen Gemälde - diese Farben, diese Lichtstimmung... *schwelg*
Liebe Grüße von Bele
😊 Opps. Wir sind an dem Tag einfach weit rungekommen. Irgendwann anders habe ich auch mal Kwando im Text geschrieben... aber es heißt doch schon so im berühmten Song: "Sag mir Kwando, sag mir Khwai... sag mir Kwando, Kwando, Kwando." 😄

@ Horseshoe Abends
Das ist echt abends einfach eine ganz tolle Stimmung dort. Man kann schon verstehen, dass es so viele für Werbefotos ins südliche Afrika zieht wegen dem Licht. 🙂


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2020
174 Beiträge · seit 201201. Apr. 2020 ·
Vielen Dank Robin,
puh...das Videoschnittprogramm ist für mich Anfänger sicher 3 Nummern zu groß 🙁
Brauche was einfaches.
LG Anita
1’415 Beiträge · seit 201402. Apr. 2020 ·
austria schrieb:Vielen Dank Robin,
puh...das Videoschnittprogramm ist für mich Anfänger sicher 3 Nummern zu groß 🙁
Brauche was einfaches.
LG Anita
versuch es mal mit diesem
habe schon diverse Diashows damit gemacht und bin kein Hirsch auf diesem Gebiet
verrät die Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter1’172 Beiträge · seit 201704. Apr. 2020 ·
austria schrieb:Vielen Dank Robin,
puh...das Videoschnittprogramm ist für mich Anfänger sicher 3 Nummern zu groß 🙁
Brauche was einfaches.
LG Anita
Hi Anita,

da es komplett kostenlos ist kannst du es einfach mal probieren. Es gibt bei Youtube sehr gute Einsteiger-Videos, die erstmal die einfachsten Schritte erklären. Dann hast du zumindest eine Basis und kannst schauen ob du mit den Basics zurecht kommst. Ist das der Fall kann man sich langsam, Schritt für Schritt ranarbeiten.


Wo wir gerade bei Videos sind, normalerweise würde ich ja wieder ein paar Teile abwarten, aber das Video mit der Elefantenherde passt halt einfach nur jetzt wirklich rein hier. 🙂

Und da es jetzt hochgeladen ist, kommt es auch zwischendurch als zumindest schonmal videografischer Abschluss der Reise, bevor es weitergeht. Anbei Maras letztes Werk aus Botswana, sie ist mittlerweile schon an neuen Videos. Macht ihr mittlerweile richtig Spaß und mir auch, so haben wir beide eine gute Kombi gefunden. Sie arbeitet an den Videos, ich an den Bildern und Text. 😎


Bei YouTube ansehen ↗




Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2020
4’385 Beiträge · seit 201504. Apr. 2020 ·
GAAAANZ GROSSES SEUFZ 🙁 🙁 🙁
und DANK 🙂
Gruß
Friederike
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335 Beiträge · seit 201405. Apr. 2020 ·
D a n k e. Da kann ich mich Fiederike nur anschliessen.
Ein lieber Gruss
Irene