loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201308. Juni 2018 ·
DO, 3.5.2018: Good Bye Owamboland, Hello Etosha Teil 1
Die Überschrift verrät es schon, heute verlassen wir das Ongula Village Homestead und ziehen weiter. Hier hat es uns wirklich sehr gut gefallen: Eine einfache, aber tolle Lodge mit pfiffigen Ideen bei Einrichtung und Ausstattung und leckerem Essen. Vor allem aber mit herzlichen Mitarbeitern, die stolz auf ihre Lodge sind und ihrer Arbeit hier mit Feuereifer und Spaß nachgehen. Dabei sind sie immer aufmerksam und fröhlich und für jeden Spaß zu haben. Gleichzeitig wirkt alles auf eine leichte Art aber auch sehr professionell, da könnte sich so manche Lodge entlang der touristischen Hauptrouten die ein oder andere Scheibe davon abschneiden 😗 . Sollte es uns jemals wieder in diese spannende Ecke Namibias treiben – das Ongula Village Homestead als Unterkunft wäre unbedingt gesetzt 🙂 . Der Abschied fällt schwer - alle sind da und stehen Spalier, um sich von uns zu verabschieden, von der Managerin bis zur Köchin. Selbst Eric ist da, in T-Shirt und Jogginghose ist er extra gekommen, obwohl er heute seinen freien Tag hat. Die besten Wünsche in beide Richtungen, ein Tränchen verdrückt 😣 , dann brechen wir auf.
Weit kommen wir erst mal nicht – schon in der ersten Kurve der D3622, bei Oshigambo, hat es einen großen Sattelschlepper umgelegt, die Ladung liegt über die Straße verstreut und wir stehen in einem „afrikanischen“ Stau 🤨 . Rettungskräfte sind aber schon im Einsatz, dem Fahrer scheint zum Glück nichts passiert zu sein. Na toll, das kann dauern. Zum Glück kennt mein Navi eine Umfahrung, und wir hoppeln durch die Pampa und durch Oshigambo um die Unfallstelle herum. Schon eine Viertelstunde später sind wir wieder auf Kurs 🙂 .
Tanken müssen wir auch noch. An der Einmündung der D3622 in die B1 gibt es eine ziemlich neue Tankstelle, aber ein paar km davor gibt es noch eine andere. Die sieht viel wuseliger und afrikanischer aus, da tanken wir 🤩 . Kartenzahlung ? Kein Problem, im Kassenhäuschen. Drei Frauen warten dort an der Kasse. Ein weißer Mann, der mit Kreditkarte zahlt, scheint dort nicht allzu oft aufzukreuzen 😗 . Die drei schäkern, was das Zeug hält … woher … wohin … wie lange noch hier … schade, nur auf der Durchreise … aus Deutschland … oh, toll, Deutschland … nimm uns mit nach Deutschland … 😄 Mein Hinweis auf mein Loeffelinchen draußen im Auto lassen sie nicht gelten: IN AFRICA WE SHARE !!!!!!!! 🤩 🤩 🤩 Ja, aber in Deutschland nicht … das verstehen sie nicht … ist doch viel besser … So geht das hin und her, spannend, lustig, ausdauernd, mit viel Gelächter auf beiden Seiten 😄 … ob ich nicht doch sharen möchte … 😄 😄 OK ich kürze das mal hier ab 😗 . Wer insgeheim die Hoffnung hegt, Stefan könnte im Juli in Büsnau mit drei schwarzen Schönheiten im Arm aufkreuzen, den muss ich enttäuschen 😛 😉 .
Mit dem Eindruck dieser lustigen Begegnung verlassen wir nun langsam das Owamboland. Wunderbare und erlebnisreiche Erfahrungen mit aufgeschlossenen und humorvollen Menschen, hier hat es uns supergut gefallen. Zugegeben, hierher kommt man nicht wegen wilder Tiere oder spektakulärer Landschaften, auch wirkliche Sehenswürdigkeiten sind eher rar gesät. Es sind die Menschen und die Begegnungen mit ihnen, die den Reiz dieser Region ausmachen. Und unsicher haben wir uns nirgends gefühlt 🙂 . Die Owambos leben in einem interessanten Mix aus ihren Traditionen und westlicher Moderne, gleichzeitig Neuem gegenüber aufgeschlossen und heimatverbunden. Es scheint, als haben sie sich aus beiden Welten jeweils das beste herausgepickt 🙂 . Was für ein Unterschied zu den Himbas, kontrastreicher hätte unsere Multikultitour nicht sein können. Ein Besuch des Owambolandes ist wie eine Reise in ein anderes Land, mit dem Rest Namibias nicht zu vergleichen. Wir wagen auch die Behauptung, der Eindruck von Namibia ist ohne einen Besuch dieser Region nicht komplett.
Jetzt aber steuern wir wieder eine bekannte und bei Touristen beliebte Ecke Namibias an: Etosha! 🤩 Vom Owamboland kommend bietet sich die Einfahrt über das King Nehale Gate im Norden an, und so kommen wir noch in einen uns bisher unbekannten Bereich des Parks.
Hier im Osten Etoshas werden wir noch einmal drei Nächte verbringen, und von unseren Erlebnissen der ersten (halben) Tages gibt es dann ein neues Kapitel, dann auch wieder mit mehr Bildern.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Champagner8'724 Beiträge · seit 201008. Juni 2018 ·
loeffel schrieb: Wer insgeheim die Hoffnung hegt, Stefan könnte im Juli in Büsnau mit drei schwarzen Schönheiten im Arm aufkreuzen, den muss ich enttäuschen 😛 😉 .
🙁 Du wärst unser Stargast gewesen 😄 !
Vielen herzlichen Dank für deine ausführlichen Eindrücke aus dem Ovamboland - auch wenn wir letztes Jahr nur durchgefahren sind hatte ich den Eindruck, noch mal ein ganz anderes Namibia zu erleben. Unser kleiner Konvoi wurde teilweise auch wirklich interessiert und erstaunt betrachtet - das Touriaufkommen ist dort doch eher gering.
Wie gesagt - ich bin begeistert, dass Ihr euch dort so viel Zeit genommen habt und ich dadurch in den Genuss komme, etwas mehr über diese Gegend zu erfahren.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201308. Juni 2018 ·
Hallo Bele,
die Hürden für den Titel "Stargast" sind aber ganz schön hoch ... 🤩 😗 😉 .
Ich meine mich zu erinnern, dass du irgendwo sinngemäß geschrieben hast, Namibia sei dir nicht "schwarz" genug. In diesem Fall kann ich dir das Owamboland sehr ans Herz legen 🙂 . Für uns eine der spannendsten Regionen Namibias. Da würden wir glatt nochmal hinfahren ...
Das erstaunte Betrachten eures kleinen Konvois ist auch ganz einfach erklärbar: Nach euren Abenteuern im Kaokoveld waren die Autos bestimmt ziemlich verdreckt. Und Owambos legen extrem viel Wert auf saubere Autos ... 😛 . Der Student, den wir auf der Uukwaluudhi Lodge kennengelernt haben, hatte erzählt, seine Gastfamilie hätte ihn des öfteren zum Autowaschen angehalten ... Auch unser Loeffelmobil war so ziemlich das dreckigste, das im Owamboland herumgefahren ist 😄 .
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Hallo ihr beiden, eure Schilderung über das Ovamboland lässt schöne Erinnerungen aufkommen. Wir hatten es 2015 besucht. Auch wir haben die Ovambos in sehr guter Erinnerung. Nette Gespräche und offen. Wir hatten dort auch einen Einheimischenmarkt besucht und waren die einzigen Weißen dort. Natürlich habe auch ich immer gefragt, ob ich fotografieren darf und habe ähnliche Antworten wie du erhalten. Ich verfolge eure Tour sehr gerne. Ihr seid das Paradebeispiel für mich , für das was alles geht, wenn man es will. Danke fürs teilen. Liebe Grüße
seit unserer Rückkehr aus aus Wales am Sonntag war ich kaum im Forum. Jetzt habe ich Euren Bericht in einem Rusch komplett durchgelesen und habe ihn sehr genossen. Die Zusammenstellung und Zielsetzung Eurer Tour finde ich mal wieder super mutig und richtig interessant.
Camp Aussicht mit dem Rolli 😎 Wir waren ja vor einigen Jahren schon bei Marius und denken sehr gerne daran zurück. Ovamboland hatten wir bisher gar nicht als Reiseetappe im Blick.
Also ganz lieben Dank, jetzt geht es mal wieder viel zu spät (Ihr seid Schuld) 😉 ans Tageswerk.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Juni 2018 ·
Hallo Dagmar,
schön, daß du unsere Tour auch verfolgst. Euren Bericht von 2015 hatten wir damals gelesen, auch von eurer damaligen Tour hatten wir uns inspirieren lassen. Ja, die Owambos sind ein freundliches und offenes Volk, es ist eigentlich unproblematisch, sich dort als Weißer unters Volk zu mischen. Solange man als Weißer nicht gerade einen Marktstand betreut, wird man auch nicht schief angeguckt 😗 ...
Hallo Carsten,
schön, daß du/ihr wieder mit dabei seid. Diese Tour war mit Abstand unsere bisher spannendste Wiederholungstäter-Tour in Namibia. Über eure Reiseaktivitäten "jenseits von Afrika" sollten wir uns mal austauschen ... 😉
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Juni 2018 ·
DO, 3.5.2018: Good Bye Owamboland, Hello Etosha Teil 2
Zum zweiten Mal nach 2014 besuchen wir nun den Ostteil Etoshas. Lag es damals auf dem Weg in Richtung Caprivi, ist es diesmal ein willkommenes Etappenziel auf dem Weg vom Owamboland zurück nach Windhoek. Die Strecke vom King Nehale Gate nach Namutoni ist zunächst recht sichtungsarm.
Ein paar Gabelracken,
einzelne Giraffen
und Zebras,
ein paar unbekannte Gefiederte (Danke Konni- Daxiang für die Bestimmungshilfe 😘 )
Ameisenschmätzer Rotschopftrappe
und etwas Landschaft,
das wars zunächst. Nach dem Bezahl-Stopp in Namutoni steuern wir erst mal das Wasserloch Klein Namutoni an. Na also, Elefanten beim Trinken und Baden 🙂 :
Komm, ich erzähl dir was ... ... Waaas? Einmal mit Rüsseln für die Kamera ...
Noch ein bischen Wasser ... ... und Staub aufwirbeln ... Dann der Auftritt der nächsten Gruppe
Gemeinschafts-Pudern
Wir freuen uns über die Elefanten, Vor vier Jahren haben wir hier im Osten Etoshas keinen einzigen gesehen. Anschließend drehen wir eine Runde um Fishers Pan.
Zumindest einmal halten wir auch für Gnus 😉 :
Kurz darauf steht ein einzelnes Auto, wir stellen uns dazu und starren nach links in die Ebene, können aber nichts entdecken. Kunststück, das Objekt unserer Begierde steht keine fünf Meter von uns entfernt auf der rechten Straßenseite, allerdings zunächst fast komplett im Gestrüpp verborgen: Ein alter Elefantenbulle scheuert sich mit Wonne an einem Termitenhügel:
Bei Twee Palms ein paar Strauße:
Und nur wenige Meter weiter unsere Sichtung des Tages 🤩 :
Blue Cranes, eine Erstsichtung für uns. Ein Brutpaar mit zwei nahezu ausgewachsenen Jungvögeln. Über diese Sichtung freuen wir uns besonders, wissen wir doch, wie selten diese Tiere in Namibia sind. Die Jungvögel sind mit den Marken NEM und NER beringt. Diese Sichtung haben wir nach unserer Rückkehr an Ann und Mike Scott von der Namibian Crane Working Group (ecoserve@iway.na) gemeldet (Danke an Matthias – fotomatte für die Kontaktdaten 🙂 ). Der Rest der Runde bringt keine großen Überraschungen mehr:
Da wir nun doch schon wieder recht lange unterwegs sind, beenden wir unseren ersten Tag im Etosha und steuern unsere Unterkunft für die kommenden drei Nächte an, die Mokuti Etosha Lodge unmittelbar vor dem Van-Lindequist-Gate. Eine große Lodge mit allem PiPaPo und entsprechendem Rummel, der sich aber vor allem auf die zentralen Einrichtungen wie Pool, Bar und Restaurant konzentriert. Vorteil für uns: Alles ist absolut barrierefrei und unproblematisch, obwohl man offenbar auch hier keine Vorabinfo wegen unseres Rollis hat. Das Lodgegelände ist weitläufig. Zum Glück ist unser Zimmer nicht allzu weit vom Hauptgebäude(komplex) entfernt. Etwas nervig sind die Elektrokarren, die hier den ganzen Tag über hin- und herfahren, um Gepäck zwischen zentralem Parkplatz und den Zimmern zu transportieren. Wir dürfen in unmittelbarer Nähe unseres Zimmers parken, nicht schlecht 😎 . Während mein Loeffelinchen mal wieder eine späte Siesta hält, erkunde ich das Lodgegelände. Witzig die zahmen Buntböcke, die hier (zumindest teilweise) die Rasenmäher ersetzen.
Auf meinem Rundgang folge ich dem Schild zu einem Reptilienpark. Dieser ist vom Lodgegelände aus frei zugänglich und beherbergt namibische Reptilien, teils in Freigehegen, teils hinter dicken Glasscheiben.
Rock monitor
Puffotter
Während die meisten Schlangen bewegungslos zu einem Knäuel zusammengerollt herumliegen, ist eine Western Barred Spitting Cobra besonders aktiv. Bei meinem Versuch, ihr mit der Kamera zu folgen, stoße ich versehentlich an die Glasscheibe und errege damit ihre Aufmerksamkeit 😮 . Sie richtet sich auf und folgt jeder Bewegung meiner Kamera, hat mich voll im Blick. Und was für einer: Hypnotisch und faszinierend, ich bin heilfroh über die uns trennende Glasscheibe. Bei einem Abstand von nur zwei Metern hätte ich ansonsten mit Sicherheit nicht die ruhige Hand für diese Bilder gehabt 😗 :
Auf dem Rückweg machen zwei Graulärmvögel ihrem Namen alle Ehre.
Für das Abendessen habe ich bereits beim Einchecken einen Tisch im Restaurant reservieren müssen. Wir sitzen draußen, sehr angenehm. Das Essen wird in Buffetform serviert, Vor- und Nachspeise gibt es drinnen, das Hauptgericht draußen, frisch gegrillt bzw. aus dem Potje. Eine große Auswahl und sehr lecker, kein Vergleich zur Twyfelfontein Country Lodge. Deren Koch sollte hier mal hospitieren … Beim Hauptgericht gibt es auch Pap, und ich frage die Köchin an der Theke hier, ob das Mahangu ist. Meine Frage verwundert sie, ich erkläre ihr, dass wir gerade aus dem Owamboland gekommen sind. Jetzt lacht sie laut und herzlich, nein nein, es ist aus Mais.
Das gesamte Servicepersonal ist nett und aufmerksam. Trotz der vielen Gäste genießen wir entspannt unser Dinner 🙂 .
Essen: Salate Kudu, Beef, Chicken Braai Gemüse, Kartoffeln. Polenta, Soßen, Gemüse Pudding, Malvapudding, Vanillesoße, Kuchen Und dazu Savannahs wie immer
Gefahrene Kilometer: 239
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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mit den Paradieskranichen hattet ihr ja gleich ein Highlight in Etosha und auch die badenden Elis sind erste Sahne!
Bei den unbekannten Gefiederten tippe ich beim ersten auf einen Ameisenschmätzer. Der Zweite ist eine Rotschopftrappe (gut erkennbar an der V-Zeichnung).
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Juni 2018 ·
Hallo Konni, vielen Dank für die Bestimmungshilfe, ich habe das im Bericht schon ergänzt. Die Rotschopftrappe hatte ich auch vage im Verdacht ... Ja, badende Elis sind immer toll, schon vor Jahren habe ich in einem Reisebericht geschrieben: Elefanten und Wasser - eine magische Verbindung 🙂 . Und mit Paradieskranichen hätten wir so gar nicht gerechnet. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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franzicke2'085 Beiträge · seit 201210. Juni 2018 ·
Liebe Loeffels, höchste Zeit mal wieder für ein ausgeschriebenes DANKE! Das sind ja mal wieder sehr eindrückliche Momente aus dem Ovamboland und außergewöhnlich schöne Fotos von eurem Start im Etosha. Sollte es mir jetzt eigentlich zu denken geben, dass mein Ranger so ganz nebenbei bemerkte, dass er wirklich auch mal gerne ins Ovamboland reisen würde??? Auf jeden Fall viele Grüße aus Stuttgart und einen schönen, hoffentlich gewitterfreien Rest-Sonntag Ingrid
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201311. Juni 2018 ·
Hallo Ingrid, schön, daß du weiterhin Spaß an unserem Reisebericht hast 🙂 . Die Idee deines Rangers mit dem Owamboland ist gar nicht so verkehrt, eine durchaus spannende Ergänzung zu den ganzen übrigen Namibia-Erfahrungen und -Erlebnissen. Können wir nur unterstützen 😉 . Werden wir hier am Ende mit dem Ovamboland einen neuen Trend setzen 😄 ?
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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fotomatte2'519 Beiträge · seit 200912. Juni 2018 ·
Hallo Stefan,
ich lese grade mal bei euch nach, und was sehe ich da? Blue Cranes mit fast erwachsenen Chicks, beide beringt. Toll! Und noch besser : du hast sie ans Crane Project gemeldet. Danke dafür.
Dafür möchte ich einen kleinen Korrekturbedarf anmelden : deine Rotschnabeltokos ( ist schon geraume Zeit zurück, im Kaokoveld ) haben zwar auch rote Schnäbel, trotzdem sind es Monteiro´s Hornbills.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201312. Juni 2018 ·
Hallo Matthias,
danke zurück für die Korrektur der Monteiro´s Hornbills 🙂 . Ich habe es im entsprechenden Kapitel gerade korrigiert. Und weil ich gerne ja auch was dazulerne, habe ich mir die Unterschiede gerade mal ergoogled. Über die Blue Cranes haben wir uns sehr gefreut, Ehrensache für uns, diese seltenen Vögel auch entsprechend ans Crane Project zu melden.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201312. Juni 2018 ·
FR, 4.5.2018: Ein Tag im Etosha
Über den heutigen Tag gibt es gar nicht so viel zu erzählen.
Nach einem frühen, aber ausgiebigem und leckeren Frühstück mit großer Buffet-Auswahl stehen wir kurz nach der Öffnung des Parks um halb acht schon am Tor, sind ruckzuck drin und fahren nach dem kurzen Bezahlstop in Namutoni schnurstracks nach Chudop. Warum dieses Wasserloch so ein guter Spot für Löwen sein soll, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir haben hier noch nie welche gesehen, 2014 nicht und heute auch nicht 😏 .
Ein paar Zebras stillen ihren Morgendurst, das wars.
Ein Trauerdrongo beobachtet unsere Weiterfahrt:
Ziel ist Kalkheuvel. Das wiederum ist bevölkert von Helmeted guineafowls:
Auch ein paar Zebras treiben sich wieder hier herum:
Wenn jemand fragt, welche Vögel wir im Etosha am häufigsten gesehen haben, es waren Gabelracken. Auf gefühlt jedem zweiten Baum sitzt eine:
Auf dem Rückweg von Kalkheuvel zur Hauptstraße ein Roadblock:
Es gelingt uns, ohne Verkehrsopfer wieder die Hauptstraße zu erreichen 😗 , zum Leidwesen dieses Beobachters hier, einem Singhabicht:
Vorbei an der einzigen Kuhantilope dieser Reise …
… sind wir unterwegs nach Okerfontein. Die Straße ist ziemlich schlecht, vor lauter Geholper wäre uns beinahe unsere einzige Löwensichtung für dieses Jahr durch die Lappen gegangen. Andererseits aber auch kein Wunder bei dem faulen Pack:
OK, Löwensichtung ist vielleicht etwas übertrieben, denn mehr als ein paar Bäuche sind nicht zu sehen 😉 . Es bleibt bei diesem einzigen Beweisfoto. So langsam steuern wir wieder Klein Namutoni an. Gestern um diese Zeit waren hier ja jede Menge Elefanten, die kommen heute bestimmt wieder. Tatsächlich, bei unserer Ankunft genießt gerade ein einzelner Plantschifant sein Bad, er hat die ganze Pool-Landschaft für sich:
Nachdem er irgendwann abgetrollt ist, klappen wir unsere Sitze in Liegeposition um für eine kleine Siesta direkt am Wasserloch. So alle paar Minuten linst mal einer von uns hoch, um die Aktivitäten am Wasserloch zu checken. Nix … okeeee … nix … na dann … Elefanten … jetzt sind wir wieder wach 😗 . Auf breiter Front kommt eine Elefantenherde auf das Wasserloch zu:
Dann wird wieder getrunken und ein wenig geplantscht.
Abmarsch der Elefanten, Liegeposition, gelegentlicher Blick aufs Wasserloch. Nix … okay, nix … Zebras … okay, Zebras … nix … okay, nix … nix … okay, nix … ein Nashorn … okay, ein Nashorn … was, ein Nashorn ? Jetzt sind wir wieder wach. Ein Spitzmaulnashorn-Dame genießt das Wasserloch für sich ganz alleine:
Wir wiederum genießen die Exklusivität dieser Sichtung, denn außer uns ist niemand hier. Als die nächsten Fahrzeuge hier aufkreuzen, deutet nichts mehr auf den kürzlichen Nashornbesuch hin.
Am späteren Nachmittag fahren wir zurück zur Lodge, lümmeln noch ein wenig herum und statten auch dem Souvenirshop mal einen kleinen Besuch ab. Dann ist auch bald Zeit fürs Dinner und damit neigt sich der Tag schon wieder dem Ende entgegen.
Essen: Salate Oryx Nudelauflauf, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Soßen, Gemüse Obstsalat, Malvapudding, Vanillesoße, Kuchen Und dazu natürlich wieder Savannahs
Gefahrene Kilometer: 158
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Old Women1'544 Beiträge · seit 201312. Juni 2018 ·
Hallo Stefan,
Löffel schrieb:
Über den heutigen Tag gibt es gar nicht so viel zu erzählen.
Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Mal ebenso mir nichts dir nichts beim Mittagsschlaf diese exklusiven Sichtungen in einem meiner Lieblingsparks. Wunderbare Fotos zeigst du, danke fürs Teilen!
ich schließe mich Beate an ………. ihr hattet doch tolle Sichtungen und auf jedem 2ten Baum ne Gabelracke 🤩 was bin ich Ihnen hinterher gefahren 😉 Schade, dass die Löwen nicht aktiv waren. Tolle Bilder, Toller Bericht …. kann weiter gehen 😉
AndreasG2523938 Beiträge · seit 201313. Juni 2018 ·
Hallo Stefan,
loeffel schrieb:FR, 4.5.2018: Ein Tag im Etosha Über den heutigen Tag gibt es gar nicht so viel zu erzählen.
Das ist ja sowas von Fake News. Also ein Nashorn allein im Etosha zu haben, da wäre bei mir der ganzte Tag als erfolgreich und toll abgebucht 😣 Und einen Roller so schön zu haben, auch nicht schlecht, auch wenn die bei uns überall waren, richtig nah waren sie nie 😵 da ist Etosha besser 🤩
Löwen werden eh überbewertet, also sind die Bäuche doch nicht schlecht 😗
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201313. Juni 2018 ·
bayern schorsch schrieb:Guten Abend Ihr zwei Löffel´s,
und nochmal: DAUMEN GANZ WEIT NACH OBEN !!!
Stefan, Du hast eine wunderbare Schreibweise, von Eurer schönen Tour zu berichten. Hab dafür vielen Dank!
der bayern schorsch
Vielen Dank für dieses Lob 🙂 !
Beate, Netti, Andreas,
auch euch vielen Dank für euer Lob zu Bild & Ton ... äh... Bericht 🙂 .
Nicht viel zu erzählen, damit meinte ich eigentlich, daß wir den ganzen Tag über nicht besonderes gemacht haben, außer eben im Etosha von Wasserloch zu Wasserloch fahren und ansonsten stundenlang im Auto herumlümmeln 😛 😉 . Daß wir dabei tolle Sichtungen hatten, steht außer Frage. Über die Nashorndame haben wir uns sehr gefreut, ohne Zweifel das Highlight des Tages.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201314. Juni 2018 ·
SA, 5.5.2018: Ein weiterer Tag im Etosha
Wie doch die Zeit vergeht. Heute ist schon unser letzter Tag im Etosha 😏 .
Nach einem ebenso leckeren, aber deutlich rummeligeren Frühstück wie gestern sind wir auch heute wieder kurz nach halb acht am Gate. Wir fahren schnurstracks zum Dik Dik drive, vielleicht haben wir ja Glück. Aber schon kurz nach dem Abzweig zu Klein Namutoni ist ein Stau, 5 Fahrzeuge drängeln sich und konkurrieren um den besten Blick auf das Objekt der Begierde. Wir sehen zunächst mal gar nichts, auch unsere Nachbarn haben noch keine Ahnung, was es hier überhaupt zu sehen gibt 😣 . Endlich können wir einen ersten Blick erhaschen: Eine Hyäne ! Toll eine Erstsichtung für uns, trotz der nun vierten Reise haben wir vorher noch nie eine gesehen 🙂 . Wobei – offenbar ist die Hyäne von dem ganzen Trubel so genervt, dass sie schon auf dem Rückzug ins Unterholz ist. Es reicht gerade noch für ein Beweisfoto:
An der Einfahrt zum Dik Dik drive steht ein einzelnes Fahrzeug. Da wird doch nicht … tatsächlich ein Dik Dik, eine weitere Erstsichtung für uns 🙂 . Leider steht die kleine Antilope ebenfalls recht versteckt im Unterholz, so dass es mit Fotos schwierig wird. Aber auch hier gibt es ein paar Beweisfotos, bevor sie im Unterholz verschwindet.
Der weitere Verlauf des Drives bringt keine Überraschungen mehr, aber ein paar Sichtungen haben wir noch:
Dann wird es mal wieder Zeit für Chudop. Hier verbringen wir den halben Vormittag 🙂 :
Später entschließen wir uns, noch einmal rund um die Fishers Pan zu fahren. Sichtungen sind eher spärlich, auch die blue cranes von vorgestern sind heute nicht da. Aber immerhin ein paar Strauße, Oryx und Zebras. Gerade Oryx haben wir dieses Jahr fast keine gesehen, daher freuen wir uns auch über diese „Standard“-Sichtungen 🙂 .
Dann ist ja auch schon wieder „Klein-Namutoni-Elefanten-Zeit“ und tatsächlich 😎 :
Und wir freuen uns über unsere ersten Kudus in diesem Jahr 🙂 :
Heute wimmelt es am Wasserloch vor Elefanten. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen:
Ein einzelner Marabu schaut aus sicherer Position gelangweilt zu:
Und eine stattliche Zahl Giraffen nutzt eine kurze Elefantenpause:
Später stehen die Giraffen dann in sicherem Abstand, während im Wasserloch Zoff angesagt ist:
Aber irgendwann kehrt auch wieder Ruhe ein. Ein alter Elefantenbulle kommt vorbei. Er ist ganz entspannt und gemächlich unterwegs, Unruhig werden nur wir, weil er das ganze Wasserloch umrundet und uns doch ziemlich nahe kommt 🤨 . Aber wie gesagt, er ist total entspannt.
Irgendwann trollt auch er sich. Jetzt trauen sich auch wieder kleinere Tiere ans Wasserloch, so wie dieser Warzenschwein-Keiler, der sich mit Wonne suhlt und sich schlammverschmiert in voller Pracht präsentiert.
So langsam wird es aber Zeit für die Rückfahrt zur Lodge. Wir müssen ja auch mal wieder packen, denn morgen verlassen wir die Lodge 🙁 . Da unsere Reise ja nun langsam aber sicher zu Ende geht, fangen wir schon an, vieles wieder rückreisetauglich umzupacken. Für einen kleinen Rundgang über das großzügige Lodgegelände reicht es aber noch. Dabei entdecken wir einen Graulärmvogel, der seine Gefiederpflege zu einer sehr unterhaltsamen Putzakrobatik gestaltet 🤩 :
Auch eine Zebramangusten-Rasselbande mit Jungtieren ist noch einmal ein willkommenes Fotomotiv vor dem Dinner.
Essen: Salate Kudu, Beef, Chicken Braai Gemüse, Kartoffeln. Polenta, Soßen, Gemüse Pudding, Malvapudding, Vanillesoße, Kuchen Und dazu natürlich wieder Savannahs
Gefahrene Kilometer: 140
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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