da ist man einmal Forums abstinent 😗 😊 und dann ...
Ich bin gerne bei eurem Reisebericht dabei und freue mich wie´s weitergeht!
LG Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012
Namibias Süden & KTP 2018
Cuba 2019
Eifel 2020
Ostfriesische Nordseeküste 2021
Schottland 2022
Australien 2023
Stockholm 2024
Dublin 2024
Edinburgh 2024
Al Andalus 2025
Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
Sieht schön oder besser gesagt beeindruckend aus an den Fällen. Klasse Reisebericht mit schicken Fotos.
Das Problem ist, daß sich kaum wer vorstellen kann, wie schwierig es sein kann, Hindernisse mit einem Rollstuhl zu bewältigen. Ich "durfte" das ja für ein paar Monate am eigenen Leib erleben.
Eine meiner Kolleginnen, die nach einer Viruserkrankung seit ihrem 16. Lebensjahr im Rollstuhl sitzt, kann ich nur bewundern, wie sie ihr Studium, Referendariat und Berufsleben meistert und mit welcher Ignoranz sie täglich konfrontiert wird. Im Studium durfte sie damit umgehen, daß die Bibliothek Regale hat, an deren obere Fächer man nur mit einer Leiter kommt. Für sie waren nur wenige Regale überhaupt erreichbar. Gerichte und die Sitzungsräume dort haben häufig Stufen, die sie nicht überwinden kann. Einmal war sie als Referendarin bis spät abends bei einem Einsatz im Polizeipräsidium dabei; als sie nach Hause wollte, waren die Fahrstühle längst abgestellt und sie mußte (wie demütigend ist das) mehrere Etagen runtergetragen werden. In unserer Behörde gibt es nur eine Behindertentoilette, die Tür geht so schwer auf, daß man fast eine Ramme braucht um die vom Rolli aus zu öffnen. Die Schleuse ist für Rollifahrer kaum zu meistern und in die Teeküche kommt sie nicht mal rein. Vom vollgestopften Raum, in dem das Fax steht, gar nicht mal zu reden. Der Klopper ist der Parkplatz. Es gibt zwar meherere Behindertenparkplätze, aber um vom Parkplatz zum Gebäude zu kommen, sind fünf Treppenstufen zu überwinden. Als sie eine Parkgenehmigung im angrenzenden Anwohnerbereich beantragt hat, wurde sie auf den Behindertenparkplatz auf dem Behördenparkplatz verwiesen...
Klasse, wie ihr die Schwierigkeiten meistert.
Yanjep
Conny + Micha1'055 Beiträge · seit 201627. Mai 2018 ·
liebe Löffels . jetzt ist mir Yanyep etwas zuvor gekommen, aber ich wollte euch schon eigendlich bei den anderen Reiseberichten schreiben,wie toll ich euch finde, Ich arbeite seit fast 20 Jahren in einem Behindertenheim und kann es deshalb nachvollziehen, wieviel Mühe es macht, mit einem Rolli zu reisen. Ich bin total begeistert, daß ihr euch von diesen widrigen Umständen nicht abschrecken laßt , euren Traum zu leben. Eure Bilder sind auch alle richtig toll. Lieges Löffelinchen, du bist großartig , denn ich denke mal, daß du Stefan oft losziehen lässt und geduldigt wartest. Bestimmt mußt du auf viele der Impressionen, die hier rüberkommen , verzichten und siehet es auch nur so wie wir. Ich ziehe den Hut vor euch beiden Das ihr eineseits dem einem was ermöglicht und andereseite dem anderen was gönnt LG Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201328. Mai 2018 ·
@ Markus: Willkommen, schön, dass du auch dabei bist. Leider geht es wohl erst am Mittwoch oder Donnerstag weiter.
@ Yanjep, Conni: danke für Lob zu Reisebericht und Bildern 😘 .
Vielen Dank auch Euch und den vielen anderen, die sich diesbezüglich schon geäußert haben, für die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Art des Reisens 🙂 🙂 🙂 . Klar ist da mit Rolli nicht ganz einfach, und auch im Alltag in Deutschland können wir ein Lied davon singen. Es gibt viele gute und gutgemeinte Ansätze zum Thema "Inklusion" (allein schon dieses Wort 😵 😏 ), oft hapert es dann an irgendwelchen blöden Details wie z.B. solch von Yanjep genannten Treppen(stufen), und noch öfter wiehert bei der Umsetzung der Amtsschimmel und winkt mit irgendwelchen unrealistischen Vorschriften, Ein Thema, das hier Seiten füllen könnte ...
Was nun unsere Reisen mit Rolli angeht, habe ich in in der Vergangenheit in unseren anderen Reiseberichten schon einiges dazu geschrieben. Deswegen nur ganz kurz: Sie sind das Ergebnis einer realistischen Selbsteinschätzung - was geht (noch), was geht nicht (mehr) - und einer peniblen Recherche im Vorfeld. Damit holen wir für uns das Maximum aus einer Reise heraus. Bei der Recherche ist auch das Forum hier eine große Hilfe - dafür vielen Dank allen, die uns diesbezüglich immer so tatkräftig unterstützen 😘 😘 😘 .
Conny: Und ja, gelegentlich ziehe ich auch mal alleine los. Dies vor allem dann, wenn mein Loeffelinchen ihre geliebte - und zunehmend erforderliche - Siesta hält. Oder mal kurz für ein paar Minuten, um ein paar Eindrücke von unterwegs festzuhalten. Generell ist das kein Problem, sie weiß ja, dass ich wiederkomme 😄 😉 . Im bisherigen Reiseverlauf war ich eigentlich nur kurz auf der Düne bei Sandwich Harbour, in der Mine bei Camp Aussicht und an den Ruacanafällen ohne Beate unterwegs. An den Fällen deshalb, weil nur ganz wenige Standorte überhaupt mit Rolli erreichbar waren. Ansonsten haben wir eigentlich alles gemeinsam erlebt, "schlimmstenfalls" springe ich nur wie von einer Tarantel gebissen hierhin, dahin und dorthin für ein paar Fotos. Beate liebt Etosha, da muß ich mit im Auto bleiben ... 😄 😄
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
was Markus und Conny geschrieben haben, drückt auch meine Meinung voll und ganz aus.
Mein Mann und ich haben "nur" diverse Probleme mit Knien, Hüften, Kreuz, Bandscheiben, … in letzter Zeit waren wir in zwei Hotels in D, verwinkelte alte Häuser mit da einer kleinen Treppe, um die Ecke wieder ein paar Stufen ... und kein Lift. Schon uns fiel es schwer, dort mit den Koffern zu den Zimmern zu gelangen. Es gibt wahrlich auch hier genügend Hindernisse für Menschen, die gehandicapt sind.
Was ich den Worten meiner Vorredner noch hinzufügen möchte ist, dass sich (fast) alles meistern lässt, wenn es in gegenseitiger Achtung und Liebe geschieht. Und aus euren Reiseberichten spricht immer wieder die positive und liebevolle Art, wie ihr miteinander die Hürden überwindet, aber auch miteinander die schönen Erlebnisse genießt. In diesem Sinne wünsche ich euch noch viele wunderbare Reisen - egal wohin.
Liebe Grüße von Gabriele
-----------------------------------------------
Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201331. Mai 2018 ·
Hallo Gabriele,
danke 🙂 . Wir leben ja nun schon sehr lange (sozusagen von Anfang an) mit den über die Jahre zunehmenden Einschränkungen und sind inzwischen sehr erfinderisch, wenn es um das gemeinsame Überwinden aller möglichen Hindernisse geht. Und wir nehmen sozusagen mit, was wir kriegen können. Wer weiss schon, wie lange wir noch so reisen können. Deshalb ist die nächste Reise auch schon gebucht ... aber nicht nach Afrika.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201331. Mai 2018 ·
DI, 1.5.2018: Auf ins Owamboland
Heute endet unsere Zeit auf der Uukwaluudhi Safari Lodge. Auf der einen Seite schade, denn die Lodge ist sehr schön, Pieter und sein Team supernett und hilfsbereit. Auf der anderen Seite sind wir heilfroh, dass diese Zeit der Abhängigkeit wegen der unsäglichen Wege nun für uns endet. Mit dem dicksten Trinkgeld des Urlaubs bedanken wir uns für die Unterstützung und wünschen Pieter, seinem Team und der Lodge alles Gute. Eine schöne Lodge, leider doch recht weit von den Haupt-Touristenrouten entfernt. Und eben leider nicht rollstuhltauglich.
Wir freuen uns nun auf den nächsten Teil unseres Multikulti-Abenteuers 🙂 . Ganz bewusst haben wir uns für zwei Nächte im Owamboland, oder wie die Region jetzt genannt wird, die Four-O-Region, entschieden. Auf unserer nun vierten Namibiareise wollen wir gerne ein paar Eindrücke von den Owambos gewinnen. Immerhin sind sie doch die größte ethnische Gruppe in Namibia und machen rund die Hälfte der gesamten Einwohner des Landes aus. Allerdings liegt die Region doch abseits der üblichen Touristenpfade, die wenigen, die sich hierher verirren, fahren meist nur Transit zwischen Kaokoveld und Caprivi. Bestenfalls mit einer Zwischenübernachtung. Viel haben wir im Rahmen unserer Urlaubsplanung und -vorbereitung über die Owambos recherchiert und gelesen. Geschichte, Politik, Alltag und und und … Vor allem den Blog einer jungen Deutschen möchte ich euch ans Herz legen. Sie hat nach ihrem Abitur an einem Freiwilligenprojekt teilgenommen und mehrere Monate in Eenhana gelebt. Mit viel Humor und Zuneigung zu den Menschen beschreibt sie ihre Erlebnisse, der informativste und gleichzeitig unterhaltsamste www-Eintrag, den ich zum Thema "Ovambo-Alltag" gefunden habe: evasnamibiablog. (EDIT: Leider inzwischen nicht mehr frei zugänglich.) Vieles von ihren Beschreibungen haben wir in unsere kurzen Zeit im Owamboland ebenfalls beobachtet, auch die Erzählungen der beiden Deutschen in der Uukwaluudhi Safari Lodge enthielten viel Ähnliches.
Jetzt sind wir also unterwegs ins Owamboland (ich bleibe der Einfachheit halber bei diesem Begriff). Genaugenommen sind wir schon seit ein paar Tagen im Owamboland, denn die Uukwaluudhi Safari Lodge liegt bereits in der Region Omusati. Vom Trubel der dichtbesiedelten Region sind wir hier aber noch ein gutes Stück entfernt. Für einen ersten Zwischenstopp fahren wir über die C41 und D3612 an Tsandi vorbei nach Outapi. Die ersten rund 80km sind langweilig, die C41 führt schnurgeradeaus Richtung Nordost. Im weiteren Verlauf verändert sich die Landschaft in die für das Owamboland charakteristischen Felder, Dörfer, kleine Tümpel, und natürlich Mopanebäume und Makalani-Palmen.
Unser Interesse in Outapi gilt dem größten Baobab Namibias, dem Ombalantu-Baobab (ein Tipp von den Eulenmuckels – danke dafür 🙂 ). Mit einem Alter von rund 800 Jahren, 28m Höhe und über 20m Umfang gehört er zu den ältesten und größten Baobabs Afrikas. Innen hohl mit Platz für 35-45 Personen (je nach Quelle), diente der Baum in seinem langen Leben bereits als Versteck, militärische Einrichtung, Postamt und Kapelle. Heute ist er namibisches Nationaldenkmal, mit angrenzendem Souvenirshop, Imbiss, Toiletten und Campingplatz. Dank unserer Vorrecherche inklusive GPS-Koordinaten finden wir den Baum auch sofort, er liegt unweit des südlichen Ortseingangs.
Dummerweise ist aber das Tor ge- und verschlossen, das komplette Heritage Centre wirkt wie ausgestorben. Was nun ? OK, ich steige mal aus und schaue, ob ich jemanden finde, den ich fragen kann, Beate wartet „mal kurz“ im Auto. Dabei lande ich unweit des Heritage Centres mitten in einem kunterbunten trubeligen Straßenmarkt und frage nach einem freundlichen „Walelepo meme“ kurzerhand die erstbeste Verkäuferin. Ja, da muß sie auch fragen gehen, ich soll doch bitte „mal kurz“ auf ihren Stand aufpassen 😮 🤩 😗 !!! Und schon bin ich der wohl erste weiße Second-Hand Klamotten-Marktverkäufer in Outapi seit der namibischen Unabhängigkeit 😛 . So zumindest fühle ich mich und so interpretiere ich auch die Blicke der Umstehenden und der Passanten. Diese Mischung aus amüsiertem ungläubigen Staunen, Irritation, Verwirrung ist unbeschreiblich 😄 . So amüsiert ich selbst auch von der Situation bin, etwas (sehr) unwohl fühle ich mich doch in meiner Rolle als Markthändler auf einem schwarzafrikanischen Markt. Denn natürlich bin ich hier der einzige Weiße weit und breit. Oh Mann, hoffentlich kommt die Verkäuferin bald wieder und hoffentlich will jetzt keiner was kaufen 😊 … Als Berater in Owambo-Second-Hand-Modefragen bin ich gänzlich ungeeignet. Meine Befürchtungen sind aber wohl unbegründet, denn ich glaube keiner wäre hier auf die Idee gekommen, bei diesem komischen weißen Mann irgendwas zu kaufen 😉 ... Nach einer gefühlten Ewigkeit – wohl so 15 Minuten – ist die Verkäuferin zurück und beendet meine Karriere als Second-Hand-Klamotten-Marktverkäufer 😗 . In der Hand hält sie einen Zettel mit einer Telefonnummer. Da soll ich anrufen. Oder ich gebe ihr mein Handy und sie ruft für mich an. Gesagt, getan. Aber es geht keiner ran. Hmm. Wir kommen zu dem Schluß, daß das Centre wohl wegen des Public Holiday geschlossen ist – heute ist der 1. Mai. Ein dickes „Tangi“ und noch ein wenig Smalltalk mit der netten hilfsbereiten Verkäuferin und einigen doch ziemlich neugierigen Umstehenden, dann verabschiede ich mich von allen und gehe zurück zum Auto, wo Beate inzwischen ihren Walkman ausgepackt hat. Ich muss erst mal durchatmen, erzähle Beate von meinem Multikultiabenteuer und dann lachen wir uns erst mal schlapp.
Dann muss ich doch nochmal kurz an das verschlossene Tor gehen. Mit meinen 1,90m kann ich auf Zehenspitzen drüber gucken und zumindest einen Blick auf den Baum werfen. Auch ein paar Bilder gibt es noch, obwohl das unerlaubte Fotografieren des Baumes verboten ist. Aber wo kein Kläger …
Schließlich steuern wir noch eine ATM an und schlängeln uns dann durch den interessanten Verkehr Outapis, wo nicht alle Verkehrsteilnehmer so wirklich sattelfest in den Verkehrsregeln sind 😛 …
Entlang der C46 fahren wir durch das Kernland der Owambos, vorbei an kreativ benannten Bars …
… dichter besiedelten Regionen …
… aber auch ländlichen Gebieten:
Leider entstehen von den vielen vielen Eindrücken unterwegs nicht allzu viele Bilder, weil ich nicht gleichzeitig fahren und fotografieren kann. Allerdings war Beate auch fleissig mit ihrer Kamera 😘 ...
Aber der Auftakt unseres „Abenteuers Owamboland“ war schon mal megalustig, so darf es gerne weitergehen …
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
.... der Stefan als Second-Hand Klamotten-Marktverkäufer 🤩 🤩 herrlich. Und Löffelinchen sitzt im Auto und wundert sich, das ihr Mann nicht zurück kommt 😉
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201301. Juni 2018 ·
Netti59 schrieb:.... der Stefan als Second-Hand Klamotten-Marktverkäufer 🤩 🤩 herrlich. Und Löffelinchen sitzt im Auto und wundert sich, das ihr Mann nicht zurück kommt 😉
Danke Stefan für den Lacher am Morgen ………………...
LG Netti
🤩 🤩 🤩 Eeeeh, im Owamboland kann man was erleben ... 🤩 🤩 🤩
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201303. Juni 2018 ·
DI, 1.5.2018: Auf ins Owamboland Teil 2
Gut gelaunt erreichen wir unser nächstes Domizil für die nächsten zwei Tage: Das Ongula Village Homestead. War es in der Vergangenheit offenbar schlecht beschildert und etwas abenteuerlich zu erreichen, ist das dank neuer Straße und ebenso neuer Schilder nun kein Problem mehr.
Eingang zum Hauptgebäude:
Empfangen und begrüßt werden wir von Eric, einem jungen Owambo. Wie wir später erfahren, ist er hier im Homestead geboren und aufgewachsen. Nach Schule und Ausbildung in Windhoek ist er letzten November zurückgekommen, lebt und arbeitet nun wieder hier. Wir stellen unser Auto im Carport innerhalb der Umzäunung ab und bekommen Rondavel Nr.2. Die Rondavels sind alle gleich aufgebaut, aber die Nr. 2 hat den kürzesten Weg zum Haupthaus. Und sie sind sehr großzügig, nirgendwo auf dieser Reise hatten wir eine größere Unterkunft. Am Eingang gibt es eine kleine unproblematische Stufe, innen ist dann alles eben und wir haben Platz ohne Ende 🙂 .
Etwas lästig, aber kein wirkliches Problem ist der sandige Platz zwischen den Häusern, aber mit Ziehen statt Schieben kommen wir problemlos von A nach B. Alles in allem TOP 🤩 .
Links unser Rondavel, das Gebäude im Hintergrund mit Wellblechdach ist das Wirtschaftsgebäude mit Büro, Küche etc.
Während mein Loeffelinchen sich ihrer geliebten, aber doch recht späten Siesta hingibt, erkunde ich die Umgebung der Lodge und genieße den Sonnenuntergang im Owamboland.
Diese riesigen strohgedeckten Körbe sind die Mahangu-Speicher: Im Mahangu-Feld:
Die anderen Gäste, eine südafrikanische Familie, kommt gerade von der Homestead-Führung zurück. Wir haben daran nicht teilgenommen, da Eric morgen vormittag für uns wegen des Rollstuhls eine eigene Führung machen möchte. Beate schläft noch, aber ich soll doch mitkommen, weil die Mädchen zum Abschluss der heutigen Führung noch ein paar traditionelle Tänze aufführen werden. Eigentlich mag ich ja sowas nicht besonders, aber aus Höflichkeit unseren Gastgebern gegenüber gehe ich natürlich mit.
Etwas später steht unser nächstes Abenteuer bevor, jetzt natürlich wieder mit Beate: Das Abendessen 🤩 . Am ersten (und für die meisten Gäste einzigen) Abend wird ein traditionelles Abendessen der Owambo serviert. Wahlweise kann man entweder mit Besteck oder aber ganz traditionell mit den Händen essen. Wir essen mit den Händen, wenn schon denn schon. Außerdem ist es Ehrensache. Dazu kommt die Bedienung mit Wasserkaraffe und Schüssel zu uns an den Tisch, damit wir uns vor dem Essen die Hände waschen können. Die einzelnen Gänge werden von der Köchin (Betty) erklärt, auch wie man das ganze miteinander kombiniert. Immer Pap mit irgendwas. Denn der Pap (natürlich aus Mahangu) schmeckt nach nichts und deshalb muss ein Bissen immer mit Fleisch und Beilagen kombiniert werden. Sehr empfehlenswert ist es übrigens, das ganze etwas mit dem bereitstehendem sehr aromatischen Marula-Öl zu verfeinern. Es wird aus den Kernen der Marula-Frucht gewonnen, die man hierzulande aus dem Amarula-Likör kennt. Auch Marula-Wein haben wir probiert, sieht eher aus wie Pfirsichsaft, etwas säuerlich herb, aber durchaus schmackhaft. Nur zu den Mopane-Würmern konnten wir uns beim besten Willen nicht überwinden 🤢 . Ganz schön abenteuerlich, Pap mit polentaähnlicher Konsistenz zusammen mit Fleisch und Soße mit einer Hand (der rechten) zu essen 😗 . Es war alles superlecker. Der Versuchung, sich einen Pap-Nachschlag zu holen, sollte man allerdings widerstehen. Offenbar quillt der Pap noch im Magen, und so bin ich nach dem Essen im wahrsten Sinne Pap-satt.
Wie schon in Camp Aussicht liegen wir später in unseren Betten und denken: Ja, hier haben wir wieder alles richtig gemacht 🙂 .
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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franzicke2'085 Beiträge · seit 201203. Juni 2018 ·
Liebe Löffels, irgendwie bin ich schon ziemlich am Anfang ein bisschen hängen geblieben - aber zum Glück gibt's die Sonne zur Zeit nicht nur am Himmel, sondern auch für einen zügigen Anschluss bei eurem Bericht! Und ich bin wirklich seehehr beeindruckt. Natürlich ganz besonders von eurer Art zu Reisen und von eurem Blick und Sinn für die vielen kleineren Momente - und auch für die größeren. Da komm ich selbst von meinem Husch-Husch-Modus beim Überfliegen doch auch echt mal runter und merke, wie ich mich auf euren Bericht einlassen und eure Eindrücke wirken lassen kann. Danke dafür und viele Grüße Ingrid ... und von den Fotos bin ich wirklich auch schwer beeindruckt!!!
AndreasG2523938 Beiträge · seit 201303. Juni 2018 ·
Hallo Stefan und Beate, freut mich, dass es Euch in Ongula gefallen hat. Irgendwie sieht das noch genauso aus, wie damals als wir dort waren. Aber warum die Nr 2 näher am Haupthaus wie die Nr 3 gewesen sein soll? Ich dachte irgendwie die Nr. 3 hat den kürzesten Weg. Zumindest steht die Hütte ja direkt neben dem Haupthaus.... Aber warum ihr die knusprigen Raupen nicht probiert habt 😗 🤩 Was mich auch noch stark interessiert, wie kamen die traditionellen Owambo an Vanille-Eis? Sehr schöne Fotos übrigens. Danke fürs teilen LG Andreas
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201303. Juni 2018 ·
Hallo Ingrid, das ist doch toll, daß die Lektüre unses Reiseberichts beim Runterkommen hilft 🙂 . Und die Bilder sind immer noch fast alle mit der Sony entstanden 😉 .
Hallo Andreas, vielleicht sollte ich ergänzen: ...aber die Nr. 2 hat von den noch freien Rondavels den kürzesten Weg zum Haupthaus 😉 . Nr 3 und 4 waren bei unserer Ankunft schon an die Südafrikaner vergeben.
Und was das Vanilleeis angeht: Von wegen Vanille stammt aus Amerika und Eis wurde in China und Europa erfunden. Alles Fake News 😛 . Die Wiege des Vanilleeises liegt ganz offenkundig in Afrika 😄 .
Danke euch beiden fürs Bilderlob. Ich hoffe das Niveau weiter halten zu können 🙂
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201305. Juni 2018 ·
MI, 2.5.2018: Ein Tag im Owamboland Teil 1
Was machen wir heute ? Geplant ist ja für heute Morgen der Rundgang im Homestead mit Eric. Für den Nachmittag planen wir einen Besuch des Nakambale Museums, die GPS-Koordinaten sind schon lange im Navi gespeichert.
Während des leckeren Frühstücks kommt die Managerin auf uns zu. Ob wir Lust hätten, mit Eric zum Nakambale Museum mit anschließendem Besuch eines open markets in Ondangwa zu fahren ? Das Homestead können wir dann heute nachmittag besuchen. Wir überlegen nicht lange. Eric ist ein netter junger Mann, mit dem wir uns gut verstehen. Geführte Touren mit eigenem Guide finden wir wegen der vielen Smalltalk-Infos immer gut, open market sowieso und das ganze kostet nur 170 Nam$. Diese Einnahme gönnen wir dem Homestead gerne, fahren müssen wir allerdings selbst. Kein Problem.
Das Museum liegt nur knapp 40km südlich der Lodge, bis auf die Zufahrten alles bester Asphalt, in einer halben Stunde sind wir da.
Es thematisiert die ehemalige finnische Missionstation Olukonda und beherbergt Gegenstände der Missionsstation, wie Mobilar, Haushaltsgegenstände, Kleider, Bücher, Karten und vieles mehr. Auch viele Gegenstände der Owambos aus der damaligen Zeit sind ausgestellt. Benannt wurde das Museum nach dem Spitznamen der finnischen Missionars Martti Rautanen. Der Spitzname ist zurückzuführen auf den Hut, den er immer trug und an einen kleinen Korb erinnert, der in Oshiwambo wiederum als „Nakambale“ bezeichnet wird. Eric hat zum Museum, den Gegenständen und der damit verbundenen Geschichte der Missionsstation viel zu erzählen. Für Interessierte wie uns eine spannende Zeitreise ins späte 19. Jahrhundert, von der im Museum selbst allerdings keine Bilder entstanden sind. Übrigens waren wir zu diesem Zeitpunkt die einzigen Besucher.
Außerhalb des Museums gibt es noch einen Ochsenkarren (oder eher die Überreste davon) zu sehen, das typische Transportmittel im Namibia der damaligen Zeit.
Und auch einen alten Friedhof, auf dem auch Martti Rautanen und seine Familie begraben sind.
Andere Gräber gibt es natürlich auch noch, im hohen Gras sind die Grabsteine und -kreuze kaum noch zu erkennen.
Die ehemalige Kirche der Missionsstation und der Glockenturm kann auch besichtigt werden. Sie ist bzw. war die älteste und größte Kirche im nördlichen Namibia.
Natürlich kann man das ganze auch auf eigene Faust besuchen und besichtigen. Aber wie schon geschrieben, Eric ist ein sympathischer junger Mann, der mit viel Enthusiasmus bei der Sache ist und sichtlich Spaß an seinem Job hat. Ebenso viel Spaß hat er dabei, Beate mit dem Rolli überall hin zu schieben und da, wo es das Terrain erlaubt, mit einem fröhlichen „brumm brumm“ Fahrt aufzunehmen 😁 .
Anschließend fahren wir noch nach Ondangwa. Eric dirigiert uns zu einem open market, wo wir unser Auto auf dem Marktgelände abstellen. Der Rundgang ist natürlich mega-interessant. Von Lebensmitteln aller Art über Haushaltsgegenstände, Mobilar wie Bettgestelle, Kleidung und andere Textilien gibt es hier alles. Dabei ist alles wohlgeordnet, ein Bereich für Lebensmittel, einer für die Schlachter, einer für Kleidung, einer für die Schneider usw. Wir können uns überall ungehindert bewegen, alles betrachten, bekommen einiges zu probieren. Einige sind auch neugierig wegen Beates Rollstuhl, und so ergibt sich auch das ein oder andere nette Gespräch. Wichtigste Verhaltensregel: Nichts ungefragt fotografieren, auch keine Übersichtsbilder. Tatsächlich werden viele meiner Anfragen rundweg abgelehnt, und natürlich halte ich mich daran. Deswegen gibt es vom Markt auch nur ein einziges Bild das mir gewährt wurde, nämlich eine Riesenschüssel voller Mopaneraupen:
Wir erstehen einen traditionellen Holzbecher (Eeholo). Aus so einem haben wir am Vorabend auf der Lodge vom Marulawein probiert, insofern eine nettes Andenken:
Beate bekommt auch noch eine Tüte getrocknete Eembe geschenkt. Andere Bezeichnungen für diese Früchte sind Bird Plum (engl.), Bruinivoor(africaans), Wilde Dattel oder Omuve (otjiherero). Sie schmecken ähnlich wie Datteln, jedoch ist das Verhältnis Fruchtfleisch/Kern wesentlich ungünstiger. Eigentlich ist nur ein dünnes Häutchen um den Kern. Da ist man eine Weile beschäftigt, bis man im Mund Frucht und Kern voneinander getrennt hat. Also nichts für den schnellen Hunger, eher so eine Art Zeitvertreib …
Mit vielen neuen Eindrücken, aber leider nur wenigen Bildern kehren wir zu Lodge zurück. Eric lotst uns über die alte Zufahrt zur Lodge. Gut, dass es inzwischen die neue Straße gibt, sonst würden wir die Lodge wahrscheinlich heute noch suchen ...
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Vielen Dank! Das Nakambale Museum habe ich mir gleich mal notiert. 😎
LG Logi
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201306. Juni 2018 ·
Logi schrieb:Vielen Dank! Das Nakambale Museum habe ich mir gleich mal notiert. 😎
LG Logi
Soso, also doch ein Besuch bei den Owambos 🙂 . Ihr werdet es nicht bereuen, das Owamboland ist so ganz anders als der Rest Namibias. Fast hat man das Gefühl in einem ganz anderen Land zu sein. Auch Nakambale lohnt sich definitiv.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201307. Juni 2018 ·
MI, 2.5.2018: Ein Tag im Owamboland Teil 2
Am Nachmittag startet dann die Homestead Tour. Mit von der Partie ist noch eine französische Kleinreisegruppe mit Guide, der auch als Dolmetscher fungiert. Eric erklärt zunächst die wichtigen Getreidesorten Mahangu und Sorgum.
Auf vielen verschiedenen Stationen werden handwerkliche Traditionen wie Töpfern und Körbeflechten demonstriert.
Auch das Stampfen des Mahangu wird gezeigt.:
Wie Eric erklärt, wird Mahangu-Mehl in vielen Homesteads immer noch auf diese traditionelle, körperlich anstrengende und extrem zeitaufwändige Art und Weise hergestellt, weil es viele verschiedene Abstufungen in der Feinheit des Mehls gibt, die alle für verschiedene Gerichte verwendet werden (Übrigens reine Frauenarbeit, wie auch das Töpfern und Körbeflechten). Mit einer Mühle ist dies wohl so differenziert nicht herstellbar. Allerdings gibt es im „Ortskern“ mit den vielen Kuka-Shops auch eine Mühle. Dort kommen wir später noch hin.
Im Homestead selbst gibt es viele verschiedene Hütten – für die Jungen, Männer, Frauen, Clanchef, Versammlungen, Gästeempfang und und und.
Ganz wichtig: Es gibt eine eigene Hütte für die Ombike-Destille: Hier werden die Früchte der Makalani-Palme vergoren und zu Ombike gebrannt, das ist ein hochprozentiger (wirklich hochprozentig!!!!) Schnaps, der wie Wodka schmeckt. Natürlich gibt es auch ein Probe. Aber ganz ehrlich: ich bleibe bei meinen geliebten schottischen Single Malts … 😉
Interessant übrigens, wie lang, wortreich und blumig die Übersetzungen des Guides der französischen Kleinreisegruppe sind. Was Eric in wenigen Worten auf englisch erklärt, zieht dann beim Dolmetschen den Fortgang der Tour deutlich in die Länge 😗 …
Englisch, knapp und prägnant aber sein Hinweis an Beate: You've got a flat tyre !!! WAAAAS ? Tatsächlich: Mein Loeffelinchen hat einen Platten ! Oh Mann … 😮 Aber natürlich sind wir gerüstet: Eine kleine Luftpumpe rettet erst mal die Homestead-Tour, alle Viertelstunde wird bei den einzelnen Stationen nachgepumpt … Nach dem Abendessen probieren wir dann das mitgebrachte Pannenspray, auch Flickzeug haben wir dabei. Aber: Das Pannenspray funktioniert und hält bis zum Ende der Reise. Erst zuhause haben wir dann den Schlauch ersetzt. Ein afrikanischer Dorn hatte den Weg durch das dicke Mountainwheel-Profil gefunden 🤨 …
Nach dem Rundgang durchs Homestead gehen wir noch wenige hundert Meter zum „Ortskern“. Hier stehen mehrere Wellblech- und sonstige Hütten, Shebeens, Kuka-Shops, Schneidereien usw. Sozusagen das Versorgungs- und Vergnügungszentrum der umliegenden Homesteads. Hier dürfen wir nicht fotografieren. OK, aber schade. Die Kuka-Shops sind richtige „Tante Emma-Läden“, hier gibt es alles für den täglichen Bedarf in einem uns schleierhaften Ordnungssystem. Beeindruckend vor allem die riesigen Gefrier- und Kühltruhen. Bei vielen Shops fühlen wir uns an Harry Potter erinnert: Die Hütten sind innen größer als außen 😄 …
Abschluss des Rundgangs ist die Tanzvorführung der Mädchen aus den Homesteads. Ich habe das ja schon gestern gesehen und mag sowas auch heute immer noch nicht. Aber die Mädchen (zumindest die kleineren) haben offenkundig Spaß an der Sache. Leider ist es doch ziemlich spät geworden und es dämmert schon. Deshalb sind die wenigen entstandenen Bilder auch nicht besonders …
Eric & the Ongula Village Dancers 😉 :
Zum Dinner gibt es für uns heute kein traditionelles Gericht (Seehecht gehört bestimmt nicht zur traditionellen Owambo-Küche). Aber die Franzosen bei ihrem Pap und Huhn zu beobachten, macht uns schon Spaß … 😄 😗
Da aber auf uns noch der platte Reifen wartet, ziehen wir uns bald zurück.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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AndreasG2523938 Beiträge · seit 201307. Juni 2018 ·
Einen Platten bei Loeffelinchen? Stefan, wer hat da nicht aufgepasst? Tstst 😗 Ihr nehmt diesmal glaube ich alles mit, was man so mitnehmen kann mit den 4 zusätzlichen Rädern. Aber echt klasse, wie gelassen ihr damit (zumindest im Bericht) umgeht. Bei den Tänzerinnen erkenne ich keine wieder, aber die Gesichtsausdrücke, gelangweilt bis genervt die Älteren, begeistert die Jüngern. Aber schön angezogen, bei uns hatten sie nur die Röcke einheitlich. LG Andreas
Hallo Löffels, welche Fotoausrüstung hattet ihr dabei?
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201308. Juni 2018 ·
monamichi schrieb:Hallo Löffels, welche Fotoausrüstung hattet ihr dabei?
Hallo Monamichi, Ich habe die 80D in Kombination mit dem alten EF 100-400 L für Teleaufnahmen verwendet, Im weitesten Sinne sind das bis jetzt die Tieraufnahmen in diesem Bericht. Alles andere ist mit meiner Sony a6000, kombiniert mit dem SEL FE 1670z entstanden. Die Exifs habe ich in den Aufnahmen gelassen, damit lässt sich für jedes Bild erkennen, womit es entstanden ist.
Andreas, Eric hat nicht aufgepasst 😉 . Er bestand ja auf all unseren gemeinsamen Aktivitäten darauf, Beate zu schieben. Stimmt, auf dieser Tour war so alles geboten, was man mit Rolli so unangenehmes erleben kann. Aber zu diesem Zeitpunkt der Reise hat uns diesbezüglich nix mehr aus der Ruhe bringen können. Und Werkzeug, Pannenspray und Flickzeug hatten wir ja dabei. Es war übrigens unser erster Plattfuss nach 9 Jahren on Tour. Irgendwann musste der ja kommen ... 😛
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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