Was man so Planung nennt...

137 Antworten · 13,3k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2018 von Jens56
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16,9k Beiträge · seit 201222. Jan. 2018 ·
Bei aller Liebe, aber wegen 1 Nacht bis zur Kalahari Game Lodge fahren? Die haben so ein tolles Angebot mit bestens ausgebildeten Guides. Und die Campsites sind auch wunderschön angelegt entlang des Trockenreviers.

Da solltet Ihr mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Nächte bleiben.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201222. Jan. 2018 ·
dergnagflow schrieb:Sind eh zwei Nächte dort...?
Ah, danke, Wolfgang! Das hatte ich übersehen.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

LG
Logi
Themenstarter67 Beiträge · seit 201822. Jan. 2018 ·
Dann behalte ich mal eine dritte Nacht im Hinterkopf 😉
2’586 Beiträge · seit 200722. Jan. 2018 ·
Eventuell statt den vier Nächten auf Ababis eine umswitschen.
Der 4x4 Kurs dauert einen halben Tag (ich glaub' es gibt ganztägige auch, weiß aber nicht, ob die dann so viel mehr bringen).
Die Farm selbst ist jetzt nicht soooo der Bringer, wüsste jetzt nicht, was man dann noch zwei bzw. drei ganze Tage dort machen sollte.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter67 Beiträge · seit 201822. Jan. 2018 ·
Danke Wolfgang.
Gut zu wissen. Ist ein wichtiger Tipp.
Vielen Dank.
Themenstarter67 Beiträge · seit 201830. Jan. 2018 ·
So Leute
ich bin quasi fertig. Zumindest mit der "Grobplanung".
Die 55 Tage sind also verplant.
Bis zum Etosha ist alles recht genau, danach eher "über den Daumen gepeilt".
Der Zeitdruck hat sich halt bemerkbar gemacht 😉
Besonderheiten:
- Oranjemund (wisst ihr ja)
- wir überspringen Swakopmund
- mehr der Nordwesten als Caprivi (ist aber auch dabei)
Ich hatte fast zwei Stunden mit einem Bekannten telefoniert, der 3 Jahre in Namibia gelebt hat.
Er hat geschwärmt wie verrückt, aber nach einer knappen Stunde hatte ich noch nicht das Wort Swakopmund von ihm gehört.
Sehr verdächtig 😉
Ehrlich, ich habe keine Ahnung, ob es der richtige Plan war, alles erst einmal selbst anzusehen, aber ich kann halt nicht aus meiner Haut und muss mir ein Bild machen.
Jetzt geht das so an ein Reisebüro, mal sehen, was, bzw ob die etwas dazu sagen.
Da der Flug und Bushcamper schon von uns gebucht waren, sind die natürlich nicht gerade euphorisch 😉
Ich hänge 3 PDFs hinten dran.
- Planung
- Übersicht tabellarisch
- Detaikarte Sossusvlei (weil ich für das Bild im Kopf gebraucht habe) eine davon, ist aus dem Forum geklaut 😉

Ich hoffe, dass das auch anderen NeueinsteigernInnen helfen wird, deshalb stehen auch meine Gedankengänge mit in der Planung.

Gruss,
Jens
📎 Tourenplanung-03-FINALEderGrobplanung.pdf
📎 Namibia-Planung-Überblick-abEtoshaGrobplanung.pdf
📎 Sossusvlei-3er.pdf
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2018
1’138 Beiträge · seit 201130. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

ganz ehrlich, ich beneide dich um diesen langen Aufenthalt. Das sieht sehr sehr entspannt und kurzweilig aus.
Bin aber der Meinung, dass die Etosha etwas sehr kurz dabei wegkommt.
Da geht dir nach hinten raus doch ein wenig die Zeit aus. 😏
Kann natürlich auch sein, dass du danach schon den nächsten Trip planst, mit Sachen, die dir auf den Weg 😏 😏 mehr Aufmerksamkeit verdient hätten......

lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
1’796 Beiträge · seit 201430. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

eine beneidenswerte Zeitspanne habt Ihr da 🙂

Kurze Anmerkung zu Deinen genannten Alternativen zur Sossus Dune Lodge (die auch ich wegen der Lage im Park bevorzugen würde - wir waren 2015 dort).

Desert Homestead hat nicht nur den "teuren" Outpost sondern auch die "normale" Lodge Desert Homestead (http://www.deserthomesteadlodge.com/), die etwas kostengünstiger ist. Wir werden dort in Bälde übernachten, eben wegen der dort angebotenen Ausritte - also für Reiter durchaus interessant.

Viele Grüße
Sabine

P.S.: Für Landschaftsfotografie könnte auf Kanaan die "Photographic Safari & Professional Photographic Tours" interessant sein.
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2018
16,9k Beiträge · seit 201230. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

zu Deiner Routenplanung folgende Anmerkungen:

die Campsites der Lapa Lange Lodge sind tatsächlich sehr schön auf Rasen gelegen. Teilweise mit Gepardenbesuch, da die Lodge 3 zahme Handaufzuchten hat, mit denen sie regelmäßig spazieren gehen.

Falls dort belegt sein sollte, dann empfehle ich die Campsites auf Bastion Farmyard, unterhalb des Hardap Damms:
http://bastionfarmyard.com/camping.html
Super nett und gepflegt! Top!

Auf der Kalahri Game Lodge könnt Ihr durchaus zu Fuß zum Restaurant gehen, falls Ihr Euch nicht lieber selbst Verpflegen wollt. Wir hatten das letzte Chalet und sind auch zu Fuß gegangen. Die Löwen sind in einem eigenen Areal untergebracht und laufen Euch dort nicht über den Weg. Taschenlampe mitnehmen!

Hier die Bilder der Campsites, die wir uns extra angesehen haben - Achtung: Toilettenbilder 🤩 :















In Mariental könnt Ihr im Sparmarkt einkaufen, der hat eigenes Sicherheitspersonal.

Zu Lüderitz => Parken könnt Ihr am Yachthafen.
Halifax ist nicht zugänglich! Die Fahrten gehen nur bis zur Insel und drehen dann um.

D 707: von Koiimasis rate ich dringend ab! Nehmt Kanaan nebenan.

Sesriem: Aktivitäten sind im Adventure Centre der Sossusvlei Lodge zu buchen.
Achtung: zwischen der Sossusvlei Lodge und dem staatlichen Restcamp gibt es ein "Gentleman Agreement" und die Leute können zum Dinner rüber zur Lodge laufen.

Blutkuppe usw. sind permitpflichtig. Das Permit gibt es im Büro in Sesriem.

Erongo - San (Buschleute): Achtung: bei den Buschleuten im Erongo gibt es keine Campingmöglichkeit. Das San-Dorf liegt auf dem privaten Gelände der Omandumba Farm. Ihr müsstet dann auf Omandumba reservieren!

Vingerklip: hier gibt es sehr wohl Campingmöglichkeiten und zwar nebenan auf der Ugab Lodge.

Living Museum Damara: die nächst gelegene Campsite ist das https://tracks4africa.co.za/listings/item/w137967/aba-huab-community-camp/

LG
Logi
Themenstarter67 Beiträge · seit 201830. Jan. 2018 ·
@Uwe
Hast schon recht, mit der ausgehenden Zeit.
Es ist eher ein Bauchgefühl, die Zeit im Norden verbringen zu wollen.
Wahrscheinlich wird der geplante Staudamm dort gebaut werden, und dann wird die Gegend eine völlig andere sein.
Auf lange Sicht sieht es nicht gut aus für die Himbas.
Und der Gedanke, dass dort nicht gar so viel Tourismus sein wird, gefällt mir natürlich auch.
Aus ähnlichen Gründen will ich auch nach Oranjemund.
Dort wird sich sicher in der nächsten Zeit ebenfalls viel verändern.
Dazu kommt meine Sicht des Fotografen.
Klingt verrückt, ist aber so. Tierfotos interessieren mich gar nicht so sehr.
Ich habe extra meine 300er Festbrennweite für die Oly verkauft, um meinen Jagdinstinkt zu unterdrücken.
Wenn ich sie sehe, dann will ich auch "Abschüsse" 😉
Sonst habe ich wieder 5000 Tierfotos auf der Festplatte, die nix bringen.
Meine Stärke bei der Fotografie liegt eher im dokumentarischen Bereich.

Für einen zweiten Trip ist das alles übrigens extrem schlecht geplant.
Dann fehlen mir der Westen des Kaokoveld im Osten und im Westen Caprivi und Kalahari.
Gaanz schlecht gelaufen 😉

Jetzt warte ich mal ab, was das Reisebüro so sagt 😉

Aber ohne Tierfoto geht es dann doch nicht 😉
https://www.namibia-forum.ch/media/kunena/attachments/24121/Vogel-M%C3%B6we02.JPG
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2018
2’497 Beiträge · seit 201130. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

nun hast Du aber wirklich viele Hausaufgeben gemacht und tolle Sachen drin. Hinten raus gefällt es mir aber nicht wirklich, weil Du da lange "Hin-und-her-Fahrten" hast und dafür anderes zu kurz kommt. Daher nur so ein paar Gedanken:

Lüderitz um einen Tag kürzen, Bootstour, Elisabeth Bay (und Kolmannskop), Wildpferde gucken, Wanderung, etc. sind trotzdem gut möglich. Die Bootstour mit der Sedina ist halt mit schönem alten Boot, es fährt aber nach meinem Wissen nicht immer zuverlässig (zu wenig Auslastung?) Aussteigen darf man da auch nicht.

Wir sind nur 2 Nächte auf der Kalahari Game Lodge, ich würde da auch eine Nacht einsparen.

In Oranjemund reicht (hoffentlich) eine Nacht. Blutkuppe ist ein Träumchen, auch wenn es dort nix gibt außer einer Stelle zum stehen. Wir waren da ganz alleine. Auf dem Weg zur Spitzkoppe unbedingt in Swakopmund einkaufen.

Mowani Campsite hat uns sehr gut gefallen, war für uns kein Problem, die Lodgesachen nicht benutzen zu können, liegt eh ein gutes Stück weg und wir braaien gern. Warmes Wasser (Donkey wurde regelmäßig eingeheizt) gab´s, aber keinen Strom.

Wieso sind bei der Hobatere Lodge 0 Übernachtungen? Dann würde ich da auch nicht hinfahren. Wenn´s nur ein Fehler ist oder ich was nicht verstanden habe, kann man auch noch näher am Gate im Etosha Roadside Halt campen. Von dort bietet es sich an, Etosha campingmäßig auf 1x Olifantsrus, 1x Okaukuejo, 1x Halali und dann 1 oder 2x Onguma aufzuteilen, Ihr müsst ja eh immer abbauen zum Gamedrive.

Von Onguma kann man in einem Fahrtag nach Rundu. Im Caprivi würde ich 2x2 aufteilen und dann in einem Rutsch bis z.B. Roy´s Restcamp durchfahren. Am Waterberg kann man schön wandern, hier würde ich 2 Nächte bleiben. Was wollt Ihr denn in Okahandia?

Wenn so ein paar Tage "eingespart" werden konnten, würde ich die auf Etosha und Caprivi verteilen.

So, nur so ein paar Gedanken, das ein oder andere haben vorher jetzt schon andere geschrieben.

Übrigens: "26 autofreie Tage" ist echt putzig, wie willst Du denn Gamedrives machen oder zu Abfahrtspunkten der Touren kommen?

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2018
1’415 Beiträge · seit 201430. Jan. 2018 ·
Achtung: zwischen der Sossusvlei Lodge und dem staatlichen Restcamp gibt es ein "Gentleman Agreement" und die Leute können zum Dinner rüber zur Lodge laufen.
...aber die Rechnung oder Voucher von Restcamp nicht vergessen mitzunehmen
empfiehlt die Gromi , welche dieses im Mai auch im Sinn hat 😗
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
16,9k Beiträge · seit 201230. Jan. 2018 ·
Die Bootstour mit der Sedina ist halt mit schönem alten Boot, es fährt aber nach meinem Wissen nicht immer zuverlässig (zu wenig Auslastung?) Aussteigen darf man da auch nicht.

Die Sedina fährt schon lange nicht mehr. Das Thema hatten wir aber schon einmal.
Es gibt aktuell 2 Katamarane die fahren: 1x die Zeepard von Heiko und ein neuer Anbieter (den ich aber nicht kenne).

LG
Logi
Themenstarter67 Beiträge · seit 201830. Jan. 2018 ·
@ alle

Das muss ich erst mal "sacken lassen" und durchgehen.
Viele gute Tipps.
Das mit Halifax hatte ich mir fast gedacht 😉
Vielen Dank

PS
Meine Güte, ihr seid aber schnell.
Echt krass.
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2018
2’497 Beiträge · seit 201130. Jan. 2018 ·
@Logi

Hatte ich auch so in Erinnerung mit der Sedina, es wird aber auf der Homepage der "Waterkant" noch angeboten. Dass hatte mich ein wenig verunsichert.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2’060 Beiträge · seit 201330. Jan. 2018 ·
Jens56 schrieb: Für einen zweiten Trip ist das alles übrigens extrem schlecht geplant.
Dann fehlen mir der Westen des Kaokoveld im Osten und im Westen Caprivi und Kalahari.
Gaanz schlecht gelaufen 😉
Es kann ja auch noch eine dritte, vierte, ... Reise geben. 😉 Selbst wenn ihr an manchen Orten mehr Zeit zur Verfügung habt, als der Tourist, der nur 3 Wochen reisen kann, mag es gut sein, dass ihr gewisse Ziele nochmal ansteuern wollt, sei es dass ihr dort etwas nicht sehen konntet, sei es dass es euch so gut gefallen hat, dass ihr es nochmal sehen wollt.

Uns blieben nach vier Reisen der KTP und das Okavango-Delta übrig - auch saublöd zu verbinden, aber wo ein Wille ist, ... 🙂
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter67 Beiträge · seit 201830. Jan. 2018 ·
@ alle
Ich habe mich zu sehr vom Zeitdruck für die Buchungen leiten lassen.
Es war ein Fehler, alles schon an's Reisebüro weiterzuleiten.
Aber ich gehe davon aus, dass die nicht sofort wild mit dem Buchen anfangen, da auf der Einleitung auch steht, das es sich um einen Rahmen handelt und Änderungen leicht möglich sind.
Und schon habt ihr mich "auf dem falschen Fuss" erwischt.
Einkaufsmöglichkeiten und Tanken sind noch nicht eingeplant.
Ich weiss nicht einmal, wie lange Gefrier- und Kühlschrank im Ford Ranger durchhalten. Nach meinen Recherchen hat ja nur der
Daan Vilijoen Campingsplatz nahe Windhoek einen Stromanschluss.

Etosha
Es scheint dort ja wirklich schwer beeindruckend zu sein.
So beeindruckend, dass ich das immer noch nicht recht nachvollziehen kann 😉
Ich habe 6 Nächte, also 5 volle Tage dort verplant. 5 Tage Savanne und Tiere. Echt, das reicht nicht?
Ihr bringt das schon glaubwürdig rüber, so ist das nicht *grübel*
Caprivi
Ich kann nicht leugnen, dass der Teil der Reise einen gewissen "Spurtcharakter" hat.
Aus eigener Erfahrung weiss ich aber, dass die Optik vom Boot aus einen ganz eigenen Charakter hat. Das will ich mir eigentlich nicht entgehen lassen.
Ob es jetzt wirklich sinnvoll ist, für 2 Tage dorthin zu fahren, ist tatsächlich schon fast zweifelhaft.

@ Karin
Ich habe mich völlig weggelacht. Klar, dass kommt auch genau so rüber.
Das mit dem Autofrei ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Da lege ich bei der Diesel-Berechnung sicher noch 500 Km oben drauf.
Die Bootstour werde ich wahrscheinlich streichen.
Oranjemund ist ein wichtiges Thema. Scheinbar kann man auch Touren zum Delta machen, aber ich nicht wirklich gute Infos über Google gefunden. Und Reisebüros sind sicher noch nicht darauf vorbereitet. Deshalb gehe ich von einem Tag aus.
Es kann gut sein, dass sich in Oranjemund noch sehr viel ändern wird, denn die Gegend an sich, hat wirklich Potential.
Bei der Hobatere Lodge steht eine Null, weil dort die Grobplanung beginnt. Darunter steht eine 3. Die Null ist eingefügt, damit sich Excel beim Summieren nicht verschluckt 😉
Zitat:
Von Onguma kann man in einem Fahrtag nach Rundu. Im Caprivi würde ich 2x2 aufteilen und dann in einem Rutsch bis z.B. Roy´s Restcamp durchfahren.
Das ist wirklich und ernsthaft eine Überlegung wert. Ein guter Tipp!

@ Logi
Wirklich gute Tipps, mit der Bastion Farmyard, dem Supermarkt in Mariental, dem Yachthafen Parking und dem nicht vorhandenen Campingplatz bei den San.
Ich hatte die Info mit dem Platz von hier. Der Link war falsch, er führte mich zu anderen San (in der Nähe von Grootfontein).
Danke für den Hinweis.
Das Reisebüro muss auch noch Geld verdienen, deshalb nächtigen wir in der Lodge der Kalahari Game Lodge.
Trotzdem ist es beruhigend zu wissen. Stirnlampen habe ich IMMER dabei 😉
Living Museum Damara:
Der Platz ist eingetragen.
Dringend von Koiimasis abraten.
Das liest sich energisch und überzeugend. Ich werde auf jeden Fall auf Kanaan umbuchen! Danke.

@ Sabine
Desert Homestead ist eingetragen.
Das mit dem Reiten klingt interessant.
Ich habe das in der Mongolei schätzen gelernt.
Ich bin quasi der Erfinder des antiautoritären Reitens. Das Pferd ist mit mir geritten, nicht ich mit ihm.
Aber, dass so ein 4x4-Hufer im Schnee ausrutschen und stumpf umkippen kann, hätte ich nicht gedacht.
Aber, da ich so ein geschmeidiger Typ bin *Angeber-Modus Off*, ist mir nix passiert. Aber, es war wirklich beeindruckend.

FAZIT:
Mir scheint, dass ich mit der Planung noch lange nicht fertig bin 😉
8’801 Beiträge · seit 201030. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass Reisebüros nicht scharf darauf sind, Flüge zu buchen, weil sie nichts daran verdienen und nur Arbeit haben (so sagt meine Freundin, die in einem großen Afrika-Reisebüro arbeitet, und dieselbe Aussage habe ich erst neulich von einem Travel Agent für ein anderes Reiseland gehört). Auch wenn das Auto schon gebucht ist - ich schätze eher, dass die etwas schwach ausgefallene Euphorie einfach daher rührt, dass die afrikaspezialisierten Reisebüros momentan mehr als genug zu tun haben.



Etosha
Es scheint dort ja wirklich schwer beeindruckend zu sein.
So beeindruckend, dass ich das immer noch nicht recht nachvollziehen kann 😉
Ich habe 6 Nächte, also 5 volle Tage dort verplant. 5 Tage Savanne und Tiere. Echt, das reicht nicht?
Ihr bringt das schon glaubwürdig rüber, so ist das nicht *grübel*
Ich kenne dich natürlich nicht persönlich, aber so wie ich dich einschätze, wird Etosha dich nicht flashen. Ich hatte 2015 nach 3 Nächten (z.T. an den Camp-Wasserlöchern verbracht) und den dazugehörigen Tagen eigentlich genug gesehen. Zu viele Autos, zu staubig, Motorenlärm an den Wasserlöchern usw... Aber diese 3 Nächte/Tage waren gut - ohne sie wäre ich auch nicht zufrieden gewesen (und meine mitreisenden Newbies sowieso nicht).

In deinem Fall würde ich viel mehr Zeit für die Sambesi-Region (aka Caprivistrip) einplanen. Dort pulsiert das schwarzafrikanische Leben, nicht das der weißen Farmer (wobei die Lodges und Campsites auch in weißer Hand sind). Oberhalb des Vetfences darf das Vieh frei laufen - und das tut es auch 😎 . Es gibt viel zu schauen - und wenn man noch ein paar Tiere braucht, fährt man in das Mahango GR. Das kannst du ja von der Riverdance Lodge aus machen, wobei ich die zu weit weg vom Eingang finde (aber die Tiere sind da ja nicht das Hauptinteresse, wenn ich dich richtig verstanden habe). Wenn du tolle Landschaft mit wenigen Leuten willst, dann fahr nach Nambwa, deinen 4x4-Kurs hast du bis dahin ja gemacht 😉 .

Die Passagen zwischen den Highlights sind allerdings etwas öde, auch wenn man das tägliche Leben am Rande der Straße mitbekommt (oder das tägliche Sterben der Schafe/Esel/Ziegen, die überfahren werden). Dies nur zur "Warnung".

Und noch zum Bootfahren im Caprivi: würde ich mir nicht entgehen lassen. Ich bin ein großer Fan der Flüsse da oben, sei es der Kavango, der Kwando/Linyanti/Chobe oder der Sambesi. Alleine die Bedeutung dieses Gewässersystems und die ganzen Zusammenhänge beeindrucken mich schwer (und langweilen meine afrikafernen Freunde, wenn ich ins Schwärmen und Erzählen gerate 😄 ). Vögel gibts dort auch viele, aber das ist nicht jedermanns Sache 😉 .

Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2018
2’497 Beiträge · seit 201130. Jan. 2018 ·
Ja, die Bele! Das kann ich absolut unterstützen, was die so sagt.

Etosha hab ich mit 3 Nächten plus einer knapp draußen drin und das würde mir reichen, Deine 6 Nächte hab ich irgendwie verpeilt.

Mehr Caprivi ist immer toll, da ist es einsamer und Bootstouren sind dort ein Muss. Es gibt mehrere Parks und man kann hin bei Kongola, weiter nach Osten, zurück bei Divundu Station machen. Dann hat man verschiedene Stops auf Hin- und Rückweg und das ganze nett aufgeteilt, obwohl es der gleiche Weg ist. Haben wir schon 2 Mal praktiziert und für dieses Jahr wieder geplant.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!